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	<title>staatsstreich.atDeutschland</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>Ein (anderes)  &#8220;Festival der Meinungsfreiheit&#8221; in Magdeburg</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 06:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogger würde, wäre er deutscher Staatsbürger, vermutlich weder BSW noch AfD wählen &#8211; er akzeptiert aber, dass es Bürgern &#8211; speziell in einer Demokratie &#8211; frei steht, zu wählen und meinen (und einzuladen), was/wen  sie wollen. Folgend ein vom BSW veranstaltetes &#8220;Festival der Meinungsfreiheit&#8221; mit einem interessanten&#8221;Corona-Vortrag&#8221; von Stefan Homburg ab etwa 1:20.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> würde, wäre er deutscher Staatsbürger, vermutlich weder BSW noch AfD wählen &#8211; er akzeptiert aber, dass es Bürgern &#8211; speziell in einer Demokratie &#8211; frei steht, zu wählen und meinen (und einzuladen), was/wen  sie wollen. Folgend ein vom <a href="https://bsw-vg.de/">BSW</a> veranstaltetes &#8220;Festival der Meinungsfreiheit&#8221; mit einem interessanten&#8221;Corona-Vortrag&#8221; von Stefan Homburg ab etwa 1:20.</span><iframe title="BSW-Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg: Alle Podiumsgespräche und Vorträge im Re-Live!" src="https://www.youtube.com/embed/vFJGUQYpCxs" width="1180" height="664" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150581"></span></p>
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		<title>Die Befüllung der Gasspeicher läuft weiter schleppend</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 22:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter. Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter.</span><span id="more-150402"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu 66,8% gefüllt. Damit sind sie weiterhin deutlich schwächer gefüllt als in allen drei Vergleichsperioden. Ein negativer Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand niedriger als im Vergleichsjahr ist; ein positiver Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand höher als im jeweiligen Vergleichsjahr ist.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150410 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart-300x176.png" alt="Ö_Füllstand_Linienchart" width="300" height="176" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf unterschiedlichen Befüllungsraten ergeben sich somit unterschiedliche Füllstände am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober. Die Bandbreite reicht von maximal knapp 94% bis weniger als 65%. 2024 verzeichnete der September bereits eine minimale Ausspeicherung, im Oktober 2016 gab der Füllstand um 2,7 Prozentpunkte nach.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Entspricht die Einspeicherungsrate für die kommenden zwei Monate der bisherigen durchschnittlichen Einspeicherungsrate seit Anfang April, wären die Gasspeicher in Österreich Ende Oktober zu 80,4% gefüllt. Die EU-Vorgaben würden damit verfehlt. Nur falls diese auf einen Mindestfüllstand von 80% reduziert würden – wie von der EU-Kommission Ende August vorgeschlagen – würde Österreich sie mit Ach und Krach erfüllen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am vergleichsweise geringen Füllstand ändert das aber natürlich nichts. Im Vorjahr lag der Füllstand Ende Oktober bei 83,7%, allerdings war er Ende September mit 84,9% noch etwas höher.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150416 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen-300x205.png" alt="Ö_Szenarien_Säulen" width="300" height="205" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutlich schlechter sieht die Situation in Deutschland aus. Wie in Österreich wurde in der zweiten Augusthälfte zumindest der Abwärtstrend gegenüber den Vergleichsjahren gestoppt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt weisen die Gasspeicher in Deutschland mit 53,3% allerdings eine um fast 30 Prozentpunkte geringere Befüllung auf. Gegenüber dem Vorjahr beträgt das Minus fast 18 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150418 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart-300x187.png" alt="D_Füllstand_Linienchart" width="300" height="187" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU-Vorgaben wird Deutschland dieses Jahr sicher verfehlen. Ein Füllstand von mehr als 70% per Ende Oktober wird kaum möglich sein. Bei einer Fortsetzung der bisherigen Einspeicherungsrate seit Anfang April wären die Speicher Ende Oktober zu 66% gefüllt. Im Vorjahr waren es 74,9%. Allerdings wiesen im Vorjahr die Gasspeicher in Deutschland wie auch in Österreich mit 76,7% Ende September einen höheren Füllstand als ein Monat später auf.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150421 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen-300x196.png" alt="D_Szenarien_Säulen" width="300" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu den Eigentumsverhältnissen der Gasspeicher in Österreich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich weisen einige Besonderheiten auf. Mit etwas über 100 TWh decken sie den jährlichen österreichischen Gasbedarf zu rund 125%. Aktuell decken die eingespeicherten knapp 67 TWh bereits mehr als 80% des Jahresbedarfs. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Vergleich: In </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutschland sind es bei einem Füllstand von etwas über 53% nicht einmal 15% des Jahresbedarfs, EU-weit deckt der Füllstand von knapp 66% nur etwas mehr als 20% des Jahresbedarfs.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings steht bei Weitem nicht der gesamte Speicherinhalt der Gasspeicher in Österreich österreichischen Speicherkunden unmittelbar zur Verfügung. Das verzerrt die öffentliche Wahrnehmung über die tatsächliche Höhe der österreichischen Gasreserven deutlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die in Gasspeichern in Österreich gelagerten Gasreserven teilen sich in sechs Kategorien auf:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „Strategische Reserve“ in Höhe von 20 TWh, das entspricht rund einem Viertel des jährlichen österreichischen Gasbedarfs, ist nur nach einem politischen Beschluss abrufbar. Diese Reserve muss, und dieser Punkt ist wichtig, unter Umständen dem Ausland zur Verfügung gestellt werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „immunisierten Mengen“ haben Unternehmen eingelagert. Dieses Gas ist fürösterreichische Unternehmen verfügbar, außer es werden Energielenkungsmaßnahmenverordnet.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „geschützter Kunden“ steht österreichischen Speicherkunden zur Verfügung, allerdings nur in einer Notlage.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasreserven Österreichs im engeren Sinn entsprechen den „sonstigen Mengen von österreichischen Speicherkunden“. Allerdings können diese auch an das Ausland verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „sonstigen Mengen von nicht-österreichischen Speicherkunden“ befinden sich im ausländischen Eigentum und sind damit nicht für österreichische Speicherkunden´verfügbar. Allerdings können sie theoretisch auch österreichischen Kunden verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „nicht-österreichischer Endkunden“ steht österreichischen Verbrauchern nicht zur Verfügung. Aufgrund der äußerst geringen Menge wird dieser Posten nicht weiter berücksichtigt werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht in dieser Auflistung scheint für österreichische Kunden im Ausland eingespeichertes Gas auf. (Für eine detaillierte Darstellung zur Nutzbarkeit der einzelnen Untergruppen siehe den Artikel<a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html"> „Österreichs Gasreserven – (k)ein Grund zur Sorge?“</a>.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Abbildungen zeigen, wie sich im Kalenderjahr 2025 die Eigentumsverhältnisse im Jahresverlauf veränderten. Deutlich ist zu erkennen, dass nahezu über den gesamten Jahresverlauf nicht-österreichische Speicherkunden den größten Anteil der zum jeweiligen </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zeitpunkt eingespeicherten Gasmenge auf sich vereinten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbare Anteil überstieg nur in zwei Monaten (September und Oktober) 20% der eingespeicherten Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings genügte im Vorjahr, auch dank des milden März, diese Menge an Gasreserven, um durch den Winter zu kommen, ohne die für Notfälle vorgesehenen Gasreserven – Strategische Gasreserve, immunisierte Mengen, geschützte Kunden – anzugreifen.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150438 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher-300x189.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher" width="300" height="189" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In einer leicht anderen Darstellung zeigt sich der Jahresverlauf wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150441 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die maximal verfügbare Speicherkapazität machten die von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren Gasreserven in keinem einzigen Monat mehr als 15% aus.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150449 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Den Anteil der den österreichischen Speicherkunden zur Verfügung stehenden Gasreserven relativ zum Gasverbrauch von 82,2 TWh im Kalenderjahr 2025 zeigt die nächste Abbildung. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchststand bei den von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasreserven (= „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“) wurde im Oktober 2025 mit 16,9% erreicht. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die strategische Gasreserve entsprach Monat für Monat 24,3% des letztjährigen Gesamtverbrauchs.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150452 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch-300x186.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch" width="300" height="186" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Abschließend noch der Vergleich zwischen den „österreichischen Gasreserven“ und den „Gasreserven in Österreich“ im Jahresverlauf. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ entsprechen den vier Untergruppen „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“, „strategische Gasreserve“, „immunisierte Mengen“ und „geschützte Kunden“. Nicht in dieser Auflistung enthalten sind für österreichische Speicherkunden vorgesehene Gasreserven im Ausland.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ schwanken deutlich weniger als die „Gasreserven in Österreich“. Das liegt an der großen Bedeutung der strategischen Gasreserven, insbesondere wenn auch noch di„immunisierten Mengen“ und die „geschützten Kunden“ hinzugerechnet werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite der „österreichischen Gasreserven“ reichte im Vorjahr von 38,6% im März bis 52,6% im Oktober und war damit deutlich geringer als jene der „Gasreserven in Österreich“.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese bewegten sich im Vorjahr im Bereich von 43,7% im März bis 85,7% im </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">September. Medial kolportiert werden nur die Gasreserven in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150460 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03-300x187.png" alt="Gasreserven_lininenchart03" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der aktuelle Stand der Eigentumsverhältnisse</span></p>
<p>Auf Wochenbasis stellt die E-Control eine Übersicht über die aktuellen Eigentumsverhältnisse der Gasspeicher in Österreich zur Verfügung. Per 25. August haben österreichische Speicherkunden (C) mit 12,91 TWh sogar etwas mehr Gas eingespeichert als im Vorjahr (12,80 TWh).</p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150465 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie-chart" width="180" height="225" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gänzlich anders sieht es bei den nicht-österreichischen Speicherkunden aus. Diese haben mit 29,05 TWh mehr als 10 TWh weniger eingespeichert als noch 2025. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dabei dürfte es sich um deutsche Speicherkunden handeln, was wiederum nahelegt, dass die eingespeicherten </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">deutschen Gasreserven im Jahresvergleich noch niedriger sind, als es der Blick auf den Füllstand der Gasspeicher in Deutschland vermuten lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass die Minderbefüllung der Gasspeicher in Österreich auf die geringere Nachfrage ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist, nicht auf eine geringere Nachfrage einheimischer Speicherkunden.</span></p>
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		<title>Deutsche Gas-Speicherlücke beträgt schon 5 Mrd. Kubikmeter</title>
		<link>http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 05:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesrepublik Deutschland verfügt per 1. September in den ihr zugerechneten Speichern knapp 49 TWh weniger &#8220;Arbeitsgas&#8221;, was etwa 5 Mrd. Kubikmetern weniger &#8220;CH4&#8243; entspricht. Der Füllstand betrug mit dem Stichtag  um gut 19 Prozentpunkte weniger als am 1. September 2025, nämlich 53,31 Prozent. Das ergab eine Nachschau dieses Bloggers  in der historischen Datenbank des ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_150302" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2026_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150289]"><img class="wp-image-150302 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2026_master_bearbeitet-300x180.png" alt="AGSI_D_2026_master_bearbeitet" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI 2026</p></div>
<div id="attachment_150305" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2025_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150289]"><img class="wp-image-150305 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2025_master_bearbeitet-300x99.png" alt="AGSI_D_2025_master_bearbeitet" width="300" height="99" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI 2025</p></div>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Die Bundesrepublik Deutschland verfügt per 1. September in den ihr zugerechneten Speichern knapp 49 TWh weniger &#8220;Arbeitsgas&#8221;, was etwa 5 Mrd. Kubikmetern weniger &#8220;CH4&#8243; entspricht. Der Füllstand betrug mit dem Stichtag  um gut 19 Prozentpunkte weniger als am 1. September 2025, nämlich 53,31 Prozent. Das ergab eine Nachschau <em>dieses Bloggers</em>  in der historischen Datenbank des <a href="https://agsi.gie.eu/">&#8220;GIE-AGSI&#8221;</a>. Der Schwund kann nur zu einem kleinen Prozentsatz auf eine höhere Verstromung während der vergangenen vier Monate zurück gehen.</span><span id="more-150289"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Anlass dieser Nachschau war der <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html">hier</a> gepostete letzte Beitrag, der mit 28.8. einen &#8220;hatscherten Stichtag&#8221; hatte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Scharte soll(te) nun ausgewetzt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus (für<em> diesen Blogger</em>) bis dato noch nicht restlos geklärten Gründen ist das <strong><em><span style="color: #000000;">Bild, das sich nun per 1. September ergibt, noch um einiges dramatischer als der Vor-Eintrag suggeriert hat</span></em></strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die von Berlin aus regulierten deutschen Speicher wiesen am 1. September 2026 ein um <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">umgerechnet</a> 5 Mrd. Kubikmeter geringeres &#8220;gas in storage&#8221; aus,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">siehe dazu die beiden <em>hierorts mit Ringerl versehenen Screenshots</em> &#8220;über dem Falz&#8221;. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Screenshots weisen für den Stichtag heuer 131,4 Terawattstunden bei einem Füllstand von 53,3 Prozent aus, wohingegen die Werte vor genau einem Jahr 180,4 TWh und 72,5 Prozent betrugen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausweislich der <a href="https://www.energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&amp;c=DE&amp;month=05&amp;source=total">Stromcharts des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme</a> sind in den ersten vier Monaten der laufenden &#8220;Einspeicher-Saison&#8221; insgesamt &#8211; also inklusive der industriellen Stromerzeuger &#8211; seit Mai etwa 0,6 TWh mehr verstromt worden als in der Vergleichsperiode des vergangenen Jahres,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gas, das theoretisch den Speichern entnommen wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dies macht, auf Gas umgelegt (Turbinen-Effizienz!), etwa das Doppelte, 1,2 TWh aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">1,2 von 49 TWh sind aber nur 2,45 Prozent</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- noch immer eine marginale Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Herkunft der restlichen deutschen &#8220;Speicherlücke&#8221; ist unbekannt.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erdgas: Hofrat Beschwichtel nun auch in Deutschland umtriebig</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 05:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser<em> hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet</em>. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-hJ-s1OPP6w"> Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat</a>. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, Faktum bleibt, dass die (formell) deutschen Gasspeicher auch in der aktuellen Einspeichersaison ganz und gar nicht &#8220;auf einem guten Weg sind&#8221;, <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="alignright wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a>wie zwei einfache Tabellen beweisen. Dank an Gregor.</span><span id="more-150223"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Daten der beiden Tabellen stammen von<a href="https://agsi.gie.eu/"> GIE-AGSI</a> bzw. dessen (deren) historischer Datenbank</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und weil heute ein Sonntag ist, soll es damit vorerst sein Bewenden haben</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der seltsame Stichtag ist damit zu erklären, dass <em>dieser Blogger</em> nicht warten wollte, bis die Daten für 31. August verfügbar sind. Ist aber egal, weil da wie dort praktisch vier von sechs &#8220;Einspeicher-Monaten&#8221; vergangen sind).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Tabelle zeigt, dass sich der &#8220;Rückstand&#8221; gegenüber dem (vergleichbaren) vergangenen Jahres auf zehn Prozentpunkte vergrößert hat (von sieben Prozentpunkten zu Beginn der Einspeichersaison). <strong><span style="color: #000000;"><em>Die &#8220;Speicher-Lücke&#8221; in D wurde zuletzt also größer.</em></span></strong></span></p>
<table style="height: 78px; width: 241px;" width="241">
<caption>&#8220;Füllstände&#8221; Gasspeicher in D, in %</caption>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>1.5.</td>
<td>28.8.</td>
<td>Veränderung in pp</td>
</tr>
<tr>
<td>2025</td>
<td> 33,40</td>
<td> 69,92</td>
<td> + 36,52</td>
</tr>
<tr>
<td>2026</td>
<td> 26,12</td>
<td> 52,25</td>
<td> + 26,13</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite, mit einem eigenen Programm gemachte Tabelle holt noch ein bisserl weiter aus. Sie zeigt, dass 2025 <strong><span style="color: #000000;"><em>um diese Zeit in D um 27,5 TWh mehr eingespeichert waren.</em></span></strong></span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="aligncenter wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun ist es wahr, dass <em>dieser Blogger</em> <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">kürzlich geschrieben hat</a>, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Speicherstand allein nur bedingt aussagekräftig ist und dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein guter Teil, wohl mehr als die Hälfte, der &#8220;österreichischen Speicher&#8221; in Wahrheit &#8220;deutsche&#8221; sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber <em>dieser Blogger</em> hat auch geschrieben, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Veränderungen von einer Vergleichsperiode zur nächsten sehr wohl einen <em>ersten Hinweis</em> liefern können und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">außerdem gibt es einen ähnlichen &#8220;Rückstand&#8221; auch in Ö.</span></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Erdgas: Lob, Kritik &amp; 3 Trugschlüsse</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 12:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Gregor Hochreiter hat sich vor drei Tagen in diesem Blog die Erdgasversorgung Österreichs angesehen, und wenn es nicht eine unvorhergesehene Wendung gibt, werden die östliche Alpenrepublik -  bzw. die aus Wien regulierten Speicher &#8211; die  nächste Heizsaison puncto &#8220;Füllstand&#8221; mit einem noch größeren Handicap beginnen als im Herbst 2025. Die Wertigkeit dieser Aussage ist jedoch ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gregor Hochreiter hat sich <a href="http://staatsstreich.at/schwach-gefuellte-gasspeicher-wird-der-winter-zur-zitterpartie.html">vor drei Tagen in diesem Blog die Erdgasversorgung Österreichs angesehen,</a> und wenn es nicht eine unvorhergesehene Wendung gibt, werden die östliche Alpenrepublik -  bzw. die aus Wien regulierten Speicher &#8211; die  nächste Heizsaison puncto &#8220;Füllstand&#8221; mit einem noch größeren <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=handicap+rechtschreibung"><em>Handicap</em></a> beginnen als im Herbst 2025. Die Wertigkeit dieser Aussage ist jedoch diskussionswürdig, etwa wegen eines weitgehend untauglichen &#8220;benchmarks&#8221; oder der Frage, wie &#8220;österreichisch&#8221; die Speicher überhaupt sind, auf denen das &#8220;Füllstands-Pickerl&#8221; klebt. Zunächst aber zu den Stärken von Hochreiters Text.</span><span id="more-149731"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf der Haben-Seite befindet sich beispielsweise die Wahrnehmung, dass die vom <a href="https://www.e-control.at/econtrol/links">Wiener Rudolfsplatz</a> aus regulierten Gasspeicher nach Ablauf von vier Einspeichermonaten 2026 deutlich, nämlich um mehr als zwölf Prozentpunkte, hinter den vergleichbaren Stand von 2025 fallen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und dass dieser Wert für die von der deutschen <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Home/home_node.html">Bundesnetzagentur</a> regulierten Speicher noch schlechter ist).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist insoferne relevant, als &#8211; alle anderen Dinge (weitgehend) gleich &#8211; die Entwicklung der Füllstände in den vergangenen 365 Tagen sehr wohl aussagekräftig ist, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">spiegelt diese mit hoher Wahrscheinlichkeit doch (im Sommer-Halbjahr) ein &#8220;Minderangebot&#8221; von Erdgas wider,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das freilich erst zu einem späteren Zeitpunkt fühlbar werden wird, beispielsweise im verbrauchsstarken Winter.</span></p>
<p><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Womit bereits eine zweite Stärke des Texts angetönt is:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nämlich die Erläuterung und Bebilderung von Größenordnungen beim Gasverbrauch jeweils im Winter- und Sommer-Halbjahr (ebenso der Zusammenhang von Außentemperatur und Gasverbrauch bereits im Februar 2026) bzw. die quantitativen Zusammenhänge von Gasverbrauch und Stromproduktion. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hochreiters Analyse macht den enormen Überhang des Gaskonsums im Winterhalbjahr augenfällig und deutet danit auf die Wurzel des Übels, die nicht &#8220;supply-, sondern demandseitig&#8221; zu suchen ist.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das dabei vermittelte Wissen entspricht zwar dem &#8220;gesunden Hausverstand&#8221;, ist aber trotzdem <em>nicht selbstverständlich,</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> scheint es doch sonst niemanden zu geben, der sich der &#8220;harten Zahlen&#8221; und des reichlich vorhandenen &#8220;Datenmaterials&#8221; annimmt und sinnvolle Aussagen &#8220;herausfiltert&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Drittens gelingt es dem Autor, quer zu allen bestehenden ideologischen Gräben &#8211; quasi exemplarisch &#8211; die Probleme der Stromproduktion mit und ohne Gas aufzuzeigen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So lässt er in einem seiner Säulendiagramme etwa die Fans des PV-Stroms frohlocken, zeigt seine Grafik doch,  dass es &#8211; wenig verwunderlich &#8211; im Sommer-Halbjahr viel mehr Sonnen-Strom gibt als im Winter-Halbjahr,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was dem Stromnetz in trockenen Sommermonaten zu mehr Stabilität verhelfen könnte</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(auf die aktuelle Problematik der Elektrizitätserzeugung durch Laufkraftwerke in einer Dürreperiode wird &#8211; wohl aus &#8220;strategischen&#8221; bzw. Aufmerksamkeits- oder Platzgründen &#8211; nicht eingegangen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf die unverzichtbare Rolle von Gas für die Aufrechterhaltung eines Stromnetzes im Winter können die Solar-Freaks wohl verzichten,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dagegen wird diese Passage angeblichen oder wirklichen &#8220;Fossil-Freaks&#8221; und &#8220;Klima-.Leugnern&#8221;  Vergnügen bereiten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn, dann gehört Gregor wohl eher dieser Fraktion an, seine Darstellung ist freilich daten- und nicht ideologisch getrieben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kritisch würde <em>dieser Blogger</em> dagegen anführen, dass Hochreiter &#8211; im Fahrwasser eines bayerischen &#8220;Vloggers&#8221; &#8211; übermäßig Wert auf die Speicherstände zu legen scheint </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und weitgehend einem &#8220;pie chart&#8221; der E-Control folgt, das <em>suggeriert,</em> dass die 2022 geschaffene &#8220;strategische Gasreserve&#8221; nicht nur formaljuristisch, sondern auch faktisch von der Bundesregierung in Wien kontrolliert wird. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dem Verfasser des Texts sei trotzdem zugute gehalten, dass er bereits im <a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html">Februar</a> und nun erneut darauf hingewiesen hat, dass die als Sedativ verwendete <em>Reserve</em> im Gefolge einer EU-Verordnung problemlos &#8220;vergemeinschaftet&#8221; (gewissermaßen verstaatlicht) werden kann<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass es sich daher schon rein rechtlich um einen <em>Versorgungssicherheits-Dummy</em> handelt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Doch zunächst zur </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Füllstands-Fallacy</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gibt Fälle, in denen der Füllstand von Speichern sehr wohl aussagekräftig sein kann, für eine aus dem Zusammenhang gerissene Schnell-Beurteilung reicht dieser &#8220;benchmark&#8221; jedoch nicht aus<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- und wenn derlei noch so oft glauben gemacht werden soll.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> Der Hauptgrund dafür ist, dass das Vorhandensein/Größe von Gasspeichern und der jeweilige nationale Jahresverbrauch extrem stark variieren,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und zwar wegen natürlichen (z.B.geologischen) Gegebenheiten und dem jeweiligen &#8220;gewohnheitsmäßigen Gasverbrauch&#8221; von Wirtschaft und Gesellschaft</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zwei Extrembeispiele sollen das illustrieren &#8211; der Fall Großbritanniens und jener Österreichs.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Vereinigte Königreich ist seit gut fünf Jahren nicht mehr Mitglied der EU, aber es eignet sich gut für das Beispiel eines enormen jährlichen Gasverbrauchs bei kaum vorhandenen Speichern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die östliche Alpenrepublik ist das &#8220;Gegenbeispiel&#8221; dazu, mit ihrem geringem &#8220;Eigenbedarf&#8221;, aber üppigen Speicherkapazitäten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es liegt auf der Hand, dass diese Faktoren die Aussagekraft des oft <em>hirnlos heraus trompeteten &#8220;Füllstands-Werts&#8221;</em> beeinflussen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das versteht ja sogar ein Volksschüler.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst also der Fall Großbritannien, zu dem für <em>diesen Blogger</em> leider keine aktuellen Zahlen greifbar sind, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil dieses eben nicht mehr zur &#8220;AGSI-EU&#8221; gehört und dementsprechend seit der Jahreswende 2020/21 nicht mehr berichtet.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst ein (<em>selbst beringelter</em>) &#8220;historischer Screenshot&#8221; aus der AGSI-Datenbank, wie sich die &#8220;Füllstands-Sachlage&#8221; am 30.12. 2020 präsentierte.</span></p>
<div id="attachment_149790" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/UK_historisch_2020_211.png" rel="lightbox[149731]"><img class="wp-image-149790 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/UK_historisch_2020_211-300x184.png" alt="UK_historisch_2020_21" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gemäß den Angaben im &#8220;Aggregated System&#8221; hatte das UK am letzten Tag seiner Mitgliedschaft, dem 30. Dezember 2020, gut 13 TWh gespeichert und damit einen &#8220;Füllstand&#8221; von mehr als 91 Prozent erreicht. An besagtem Wintertag waren damit 1,89 Prozent seines Jahresbedarfs auf Lager, <strong><em><span style="color: #000000;">was bezogen auf die technisch mögliche Speicherkapaziät lediglich etwas über 2 Prozent ergibt</span></em></strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun die Republik Österreich, die im Gegensaz zum UK (Schottland) selbst kaum Erdgas produziert, die aber exzellente geologische Voraussetzungen für die unterirdische Gaspeicherung hat. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der gezeigte Screenshot ist ein aktueller vom 2. August 2026, was aber deswegen egal ist, weil es<em> diesem Blogger</em> hier um den<em><span style="color: #000000;"> Jahresverbrauch bezogen auf das gesamte &#8220;working gas volume&#8221; geht</span></em>.</span></p>
<div id="attachment_149792" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Österreich1.png" rel="lightbox[149731]"><img class="wp-image-149792 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Österreich1-300x61.png" alt="Österreich" width="300" height="61" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">An diesem Tag waren auf österreichischem Boden 61 TWh eingespeichert, was einem &#8220;Füllstand&#8221; von 60,9 Prozent entsprach. Der hiesige Jahresverbrauch wird mit 78,2 TWh angegeben und die nächste Spalte weist aus, dass das aktuell gespeicherte Gas etwa 78 Prozent des österreichischen Jahreskonsums entspricht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch hier interessiert freilich nur die &#8220;technische Kapazität&#8221;, die in Ö.bei 100,3 TWh liegt. <strong><em><span style="color: #000000;">Damit übersteigt hierzulande die Speicherkapazität den Jahresverbrauch um mehr als 28 Prozent.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Werte der großen kontinentaleuropäischen Staaten liegen dazwischen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anbei  ein Screenshot von den Speichermengen in Frankreich, Deutschland und Italien, die am 2. August &#8211; bezogen auf den jeweiligen Jahresverbrauch bei 19, 13 und 23 Prozent respektive lagen </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und wieder hat sich <em>dieser Blogger</em> erlaubt, die seiner Meining nach relevanten Werte &#8220;rot einzuringeln&#8221;; die zweite, (derzeit) grün unterlegte Spalte zeigt den aktuellen Füllstand inmitten der Einspeicher-Saison und die fünfte die aktuelle Menge des &#8220;gas in storage&#8221; als Prozentsatz des Jahresverbrauchs.)<br />
</span></p>
<div id="attachment_149783" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fRANCE_gERMANY_iTALY1.png" rel="lightbox[149731]"><img class="wp-image-149783 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fRANCE_gERMANY_iTALY1-300x51.png" alt="fRANCE_gERMANY_iTALY" width="300" height="51" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle:GIE-AGSI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie man anhand der obigen, eher grotesken Extrembeispiele sieht, hängt der oft als <em>objektiver benchmark</em> bemühte Füllstand von &#8220;zufälligen Faktoren&#8221; ab </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und eignet sich <em>per se</em> weder als &#8220;objektives Krisensignal&#8221; für die Öffentlichkeit, noch als taugliche Grundlage für politische Entscheidungen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Als Ergänzung für die zugegeben eingängige Prozentzahl wären qualifizierte Einschätzungen von Lieferungen und Verbräuchen in naher Zukunft vonnöten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was sehr wohl einen interessanten ersten Hinweis liefern kann, sind freilich &#8220;historische Vergleiche&#8221;, sofern sich nicht viel mehr verändert hat als z.B. der übliche marginale Ausbau bestehender Speicher.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat sich die Füllstände bei den drei soeben erwähnten großen kontinentaleuropäischen Nationen angesehen und diese um &#8220;Austria&#8221; vermehrt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Überall gibt es beim &#8220;Füllstand&#8221; per 1.August 2026 deutliche Rückgänge, die bei Frankreich am dramatischsten und relativ gering für Italien sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ich habe die Ergebnisse dieser Nachschau in der <a href="https://agsi.gie.eu/data-overview/EU">historischen AGSI-Datenbank</a> in einer Tabelle zusammengefasst.</span></p>
<table style="height: 128px;" width="330">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>Füllstand in %, 1.8.26</td>
<td>Füllstand in %, 1.8.25</td>
<td>Veränderung in pp</td>
<td>Veränderung in %</td>
</tr>
<tr>
<td>Austria</td>
<td> 60,85</td>
<td> 73,79</td>
<td> - 12,94</td>
<td> <span style="color: #ff0000;">- 17,5</span></td>
</tr>
<tr>
<td>France</td>
<td> 57,05</td>
<td> 77,19</td>
<td> - 20,14</td>
<td> <span style="color: #ff0000;">- 26,1</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Germany</td>
<td> 46,84</td>
<td> 61,02</td>
<td> - 14,18</td>
<td><span style="color: #ff0000;"> - 23,2</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Italy</td>
<td> 76,03</td>
<td> 80,47</td>
<td> - 4,44</td>
<td><span style="color: #ff0000;"> - 5,5</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Versuch einer Interpretation soll hier unterbleiben. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angemerkt sei freilich, dass im Fall Deutschlands faktisch wohl zwei Drittel bis drei Viertel der &#8220;österreichischen&#8221; Speicher zu addieren wären, wie im folgenden Subkapitel erläutert.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Trugschluss Strategische Reserve&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite mögliche &#8220;fallacy&#8221;, die hier thematisiert werden soll, ist die in Österreich weit verbreitete Meinung, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass der Nationalrats-Beschluss der Schaffung einer strategischen Gasreserve in Höhe von 20 TWh (2022) ein Plus an Versorgungssicherheit für österreichische Haushalte und Unternehmen brächte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist nach Meinung <em>dieses Bloggers</em> höchstens für Haushalte und Unternehmen im Großraum Linz und evtl. westlich davon der Fall, weil diese Regionen besser an die Gasspeicher von Haidach und Seven Fields angebunden sind.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die ebenfalls bevölkerungsstarken und industrialisierten Regionen im Wiener und Grazer Becken können bis wenigstens zur Fertigstellung des &#8220;WAG-Loops&#8221; in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres wohl kaum von einer &#8220;strategischen Reserve&#8221; in salzburgisch-oberösterreichischen Speichern profitieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Man begibt sich an diesem Punkt auf ein zwielichtiges Terrain inmitten von Staats- und Firmengeheimnissen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was angesichts der Relevanz dieser Frage und der dichten Indizien um die Lokalisierung der &#8220;Strategischen Reserve&#8221; aber hingenommen werden soll.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie es sich für ein echtes Staatsgeheimnis gehört, weiß man nicht viel über die 20 TWh-Reserve,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">außer dass sie im &#8220;Marktgebiet Ost&#8221; an mehreren Orten gelagert wird, was nicht allzu viel besagt:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Marktgebiet Ost&#8221; ist alles außer Tirol und Vorarlberg </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn die Verteilung der Reserve den <a href="https://agsi.gie.eu/">aktuell gespeicherten kommerziellen Gasmengen folgt</a>, liegen mehr als drei Viertel &#8220;im Westen des Marktgebiets Ost&#8221;, nämlich in Haidach und diversen Speichern von &#8220;Seven Fields&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist insofern &#8220;technisch&#8221; durchaus wahrscheinlich, als die west-östlichen Speicher viel moderner sind als die östlicheren Lagerstätten bei Gänserndorf und über eine höhere Ausspeicher-Kapazität verfügen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Das Problem ist halt nur&#8221;, dass diese Speicher faktisch deutsche Speicher sein dürften, obwohl sie</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auf österreichischem Staatsgebiet liegen und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">von der E-Control reguliert werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wer die Kunden der jeweiligen Speicherbetreiber sind, weiß man nicht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber man darf getrost annehmen, dass sich viele süddeutsche unter ihnen befinden;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und was die &#8220;österreichischen Speicherkunden&#8221; betrifft, können das ohne weiteres Töchter deutscher Unternehmen sein, die im hiesigen Firmenbuch eingetragen sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dass eine österreichische Traditionsfirma, die heute mehrheitlich der EVN gehört, eine wesentlich Rolle in Haidach spielt, ist <em>kein besonders überzeugendes Argument</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ebensowenig wie der Eigentumsanspruch, den die Republik Österreich auf die unterirdischen Teile dieses Erdgasspeichers erhebt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eigentumsansprüche sind nur etwas wert, wenn sie auch durchgesetzt werden können und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Haidach beispielsweise ist nur 30 km von der deutschen Grenze, aber 230 km von Wien entfernt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser Speicher scheint auch viel besser an das deutsche/EU-Netz angebunden als und die einzige bekannte Hochdruck-Pipeline von dort führt durch das Innviertel zur WAG bei Oberkappel,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> an den Beginn jener Strecke, wo gerade der &#8220;Lückenschluss&#8221; des sg. WAG-Loops stattfndet (oder auch nicht).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Genaueres ist, wie gesagt, unbekannt und wird es wohl auch bleiben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">jedenfalls solange nicht bedingungslos kapituliert wird wie in Deutschland anno 1945 oder</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">eine bolschewistische Revolution erfolgt wie in Russland 1917.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vor 30 Jahren, als die Grünen noch kritisch waren und ein profil- bzw. ORF-Redakteur über den &#8220;stillen Anschluss (an Deutschland)&#8221; schrieb, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">machte sich die Öffentlichkeit Sorgen über angeblich Neutralitäts-gefährdende Verstaatlichten-Manager oder die Kolonisierung der hiesigen Wirtschaft durch deutsche Konzerne.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Heute sitzen (saßen) die Grünen in der Regierung und sorg(t)en im Verein mit österreichischen CSUlern für den &#8220;stillen Anschluss&#8221; auf Regierungsebene,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">unter tätiger Mithilfe von &#8220;Regierungspartnern&#8221;, die man als &#8220;populistisch&#8221; und impf-faschistoid&#8221; bezeichnen kann.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Mythos von der Versorgungssicherheit</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser Mythos ist in <em>Hofrat Beschwichtels Kreisen</em> allgegenwärtig, scheint unter Offiziellen des Energieministeriums aber besonders verbreitet zu sein. Oder vielleicht schreibt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_E._Neumann">Alfred E. Neumann</a> denen die Aussendungen (&#8220;What me&#8230;.worry?&#8221;),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in denen schon mal <a href="https://www.bmwet.gv.at/Presse/AktuellePressemeldungen/Gasreserve.html">ignoriert</a> wird, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Entspeicher- keine Einspeicher-Saison ist, oder dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sich das &#8220;Füllstands-Differential&#8221; 2025/26 angeblich österreichischer Speicher seit 1. Mai eher vergrößert als verkleinert (um von einer &#8220;Aufholjagd&#8221; erst gar nicht zu reden zu beginnen).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hr. Hattmannsdorfer (oder Alfred E. Neumann) erklärt auch, dass wg. Doppelbudget die Finanzierung/&#8221;Absicherung&#8221; der Gasreserve (Speicher-Miete?) bis 2027/28 stehe, was sicher auch alle <em>Unken</em> froh stimmt, die davon ausgehen, dass das Gros dieser Reserve an Orten liegt, die a) schlecht an das hiesige Gasnetz angebunden sind b) von NATO-Militär binnen kürzester Zeit eingenommen werden können.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(auf die ministeriellen Erklärungen zu den Mitteldestillaten kann/soll hier nicht eingegangen werden, weil  der vorliegende Eintrag a) thematisch nicht passt und es b)ohnedies zu früh ist, weil die Ukraine erst begonnen hat, Noworossijsk so richtig auf&#8217;s Korn zu nehmen, wo das in Triest anlandende kasachische Erdöl verladen wird.)</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, wie man oben gesehen hat, ist &#8220;Füllstand&#8221; nicht alles und vlt. weiß das Ministerium ja, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass demnächst ein paar LNG-Tanker im <a href="https://www.hafenwien.com/unternehmen/">Ölhafen Lobau</a> anlegen, woraufhin deren regasifizierte Ladung nach Tallesbrunn oder Schönkirchen geschafft wird</span>.     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Ernst, wie man <a href="https://www.e-control.at/statistik/g-statistik/charts/gas02_imex">dieser </a>interaktiven Grafik der E-Control entnehmen kann, sind Österreichs Wirtschaft &amp; Gesellschaft spätestens seit der Jahreswende 2024/25 vom russischen Gas unabhängig</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- vom deutschen/westeuropäischen Gas dafür aber umso abhängiger.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da die <em>Uniaun</em> aber kaum eigenes Gas produziert &#8211; Statistical Review 2026, S. 47 &#8211; handelt es sich beim von D exportierten CH4 primär um</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zugekauftes norwegisches und US-amerikanisches Gas, das im ersten Halbjahr 2026 44 Mrd. Kubikmeter oder 27 Prozent aller diesbezüglichen  EU-Importe ausgemacht hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Noch liefern die Norweger ein bisserl mehr als die Amis,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber unsicherer sind zweifellos die LNG-Lieferungen von jenseits des großen Teichs,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">trotz all der<a href="https://x.com/minenergybiz/status/2068606680879788427"> schönen neuen Export-Facilities</a>, die am Golf von Mexiko, pardon, Amerika entstanden sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist nicht nur wegen der bekannt unterschiedlichen Tagesverfassungen ihres Präsidenten so, sondern auch, weil Bevölkerungszentren in Kalifornien, Florida und Texas selbst demnächst selbst Gas benötigen und auf die Ausdünstungen des rückläufigen Permian-Öls ganz gamsig sein werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, wenn das die Amis allgemein und die Permian-Driller selbst nicht wissen (wollen), warum sollen Michels aus Berlin, München oder Wien da<em>s gneißen</em>?</span></p>
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		<title>Schwach gefüllte Gasspeicher – Wird der Winter zur Zitterpartie?</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 22:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Ende Juli sind bereits vier der sieben Monate zur Auffüllung der Gasspeicher vergangen. Der Füllstand hinkt jenem des Vorjahrs deutlich hinterher, in Österreich bereits um rund 12,5 Prozentpunkte. Besteht deswegen Grund zur Sorge für den kommenden Winter? Einige Szenarien deuten darauf hin, dass ohne milde Temperaturen, mit viel Wind und Regen im Frühjahr 2027 ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/schwach-gefuellte-gasspeicher-wird-der-winter-zur-zitterpartie.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit Ende Juli sind bereits vier der sieben Monate zur Auffüllung der Gasspeicher vergangen. Der Füllstand hinkt jenem des Vorjahrs deutlich hinterher, in Österreich bereits um rund 12,5 Prozentpunkte. Besteht deswegen Grund zur Sorge für den kommenden Winter? Einige Szenarien deuten darauf hin, dass ohne milde Temperaturen, mit viel Wind und Regen im Frühjahr 2027 die Gasversorgung zur Zitterpartie werden könnte. <span style="color: #000000;">Von Gregor Hochreiter.</span></span><span id="more-149599"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gasjahr folgt einem klaren Rhythmus. Von November bis März leeren sich die Speicher, von April bis Oktober werden sie aufgefüllt. Im Schnitt der Jahre 2015–2025 veränderte sich der Füllstand der Gasspeicher in Österreich wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Speichersaldo-Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149605 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Speichersaldo-Tabelle.png" alt="Speichersaldo-Tabelle" width="160" height="249" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es überrascht nicht, dass der Gasverbrauch im Jahresverlauf stark schwankt. Im Winterhalbjahr (Oktober–März bzw. 4. und 1. Quartal) fallen in Österreich mehr als zwei Drittel des Gasverbrauchs an, infolge des Heizbedarfs und der saisonalen Verstromung von Gas. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Sommerhalbjahr (April–September bzw. 2. und 3. Quartal) wird folglich weniger als ein Drittel des Jahresbedarfs an Gas verbraucht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Chart_Gasverbrauch-HJ.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149614 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Chart_Gasverbrauch-HJ-300x187.png" alt="Chart_Gasverbrauch HJ" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aktueller Füllstand im historischen Vergleich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgende Abbildung vergleicht den Füllstand im laufenden Kalenderjahr mit dem Vorjahr, dem langjährigen Durchschnitt (2015–2025) sowie mit 2016. Da in Österreich die im europäischen Vergleich sehr großzügig bemessenen Gasspeicher eine maximale Kapazität von </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwas über 100 TWh aufweisen, entspricht ein Prozent(punkt) rund 1 TWh.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2016 eignet sich aufgrund des ähnlichen Füllstandminimum von 35,6%, heuer waren es 34,0%, als Vergleichsjahr. Dagegen betrug etwa 2024 das Minimum 73,1%. Ein ähnliches Auffülltempo ist bei einem deutlich höheren Ausgangsniveau nicht zu erwarten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zudem entspricht der maximale Füllstand von 90,6% im Jahr 2016 zufällig auch den aktuell gültigen EU-rechtlichen Vorgaben. EU-rechtlich muss im Zeitraum zwischen 1. Oktober und 1. Dezember in jedem Mitgliedsstaat ein Füllstand von 90% erreicht werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei schwierigen Marktbedingungen wie hohen Preisen oder Versorgungsproblemen genügt ein Füllstand von maximal 80 Prozent. Weitere 5 Prozentpunkte Flexibilität kann die EU-Kommission zusätzlich gewähren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Erfüllung abgesenkter rechtlicher Vorgaben ändert allerdings nichts an einer faktisch schlechteren Versorgungslage – und allein diese ist entscheidend, ob Wohnungen geheizt, Strom erzeugt und Industriebetriebe arbeiten können.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/chart_füllstände.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149616 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/chart_füllstände-300x211.png" alt="chart_füllstände" width="300" height="211" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Abbildung zeigt zweierlei:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher sind aktuell deutlich schlechter gefüllt als in den Vergleichsjahren.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Einspeicherungsrate ist seit Anfang Mai geringer als in den Vergleichsjahren.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> Welcher Füllstand ist Ende Oktober realistisch? – 3 Szenarien</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Einspeicherperiode läuft noch drei Monate bis Ende Oktober. Ausgehend vom Füllstand von etwas über 60% per 29. Juli soll anhand historischer Einspeicherungsraten eine Abschätzung des Gasspeicherstands per Ende Oktober vorgenommen werden. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit Ausnahme </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">von 2022 wurde in jedem November seit 2015 netto bereits Gas den Speichern entnommen, auch wenn der höchste Füllstand mitunter erst in den ersten Novembertagen erreicht wurde. Dieser überstieg die Werte per Ende Oktober allerdings nur marginal.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für die Prognose werden vier Vergleichsjahre herangezogen:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das Vorjahr;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2016, das Jahr mit einem ähnlichen Ausgangsfüllstand wie heuer;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein Szenario auf Basis der jeweils stärksten Zunahme des Speicherstands in der Periode 2015–2025 für jedes der kommenden drei Monate August, September und Oktober („schnellste Einspeicherung“). Das war für den August und den September das Jahr 2017 und für den Oktober das Jahr 2022. Der letzte Monatsrekord wurde somit sogar nach Sprengung der Nord-Stream-Pipelines erzielt;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein letztes Szenario zieht die jeweils geringste Zunahme pro Monat heran („langsamste Einspeicherung“). Für den August war das das Jahr 2020, für den September das Jahr 2024 und für den Oktober 2016, wobei im September 2024 der Füllstand marginal nachgab, im Oktober 2016 sogar um 2,7 Prozentpunkte.</span></li>
</ul>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Säulendiagramm_Gregor.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149632 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Säulendiagramm_Gregor-300x194.png" alt="Szenarien_Säulendiagramm_Gregor" width="300" height="194" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nimmt die weitere Einspeicherung dieselbe Entwicklung wie im Jahr 2016, würden die Speicher Ende Oktober mit 97,8% nahezu randvoll sein. Im besten Szenario – „schnellste Einspeicherung“ – würde die 100%-Marke theoretisch sogar übertroffen werden. In beiden Szenarien würde damit die EU-Vorgabe eines Füllstands von 90% im Laufe des Oktobers und Novembers erfüllt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erreicht wie im Vorjahr der Füllstand der Gasspeicher bereits Ende September sein Maximum auf Monatsbasis, würde sich lediglich ein maximaler Füllstand von 71,6% per Ende September ergeben. Ende Oktober würde bereits ein Rückgang auf 70,4% verzeichnet werden. Die EU-Vorgaben würden damit klar verfehlt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Verläuft die weitere Befüllung der Gasspeicher historisch langsam, wären die Gasspeicher Ende Oktober nur zu 57,5% gefüllt und würden ihr Maximum bereits Ende August mit lediglich 60,2% erzielt haben. 2025 betrug der Speicherstand Ende Oktober 82,9%.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eines scheint jedoch sicher. Die Befüllung der Gasspeicher verursacht deutlich höhere Kosten als im Vorjahr. Ende Juli befindet sich der TTF-Gas-Future fast 100% über dem Vorjahresniveau von rund 33 EUR. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zu den Jahren vor 2019 bewegt sich der TTF-Gas-Future auf einem rund 250% höheren Niveau. Im Vergleich zu russischem Pipelinegas ist der Preisanstieg noch deutlich ausgeprägter, auch wenn offizielle Zahlen zu den vertraglich vereinbarten Preisen nicht bekannt sind.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/ttf_future_linienchart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149638 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/ttf_future_linienchart-300x200.png" alt="ttf_future_linienchart" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie viel Gas benötigen wir im Winter?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob die Gasspeicher für den kommenden Winter reichen werden, hängt von vielen Faktoren ab; nachfrageseitig insbesondere von den Durchschnittstemperaturen, aber auch vom Ausmaß der Gasverstromung; angebotsseitig von der Verfügbarkeit hinreichend großer laufender Gaslieferungen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts des Ukraine-Krieges und des Konflikts am Persischen Golf mit jeweils gezielten Angriffen auf die Energieinfrastruktur sowie der fortlaufend zunehmenden </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sanktionierung von Energieimporten aus der Russischen Föderation ist die Versorgungslage angespannt. Der Fokus der folgenden Berechnung liegt auf der Nachfrageseite.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Keine Überraschung ist der positive Zusammenhang zwischen Durchschnittstemperatur und dem Rückgang des Gasspeicherstandes im Winterhalbjahr (Oktober–März). Die vergangenen 11 Winterhalbjahre wiesen eine Durchschnittstemperatur von 4,0 °C und einen durchschnittlichen Rückgang der Gasspeicher um 42,5 Prozentpunkte auf.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite ist erheblich. In den beiden mit einer Durchschnittstemperatur von 5,0 °C mildesten Winterhalbjahren 2015/16 und 2019/20 ging der Füllstand um 37,2 bzw. nur 26,8 Prozentpunkte zurück. Im Winter-Halbjahr 2022/23 betrug der Rückgang bei einer Durchschnittstemperatur von 4,7 °C sogar nur 12,6 Prozentpunkte. Im mit 2,5 °C kältesten Winter-Halbjahr 2017/18 fielen die Füllstände hingegen um 68,0 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/veränderung_GasFüllstand_Säulenchart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149645 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/veränderung_GasFüllstand_Säulenchart-300x188.png" alt="veränderung_GasFüllstand_Säulenchart" width="300" height="188" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings erklärt die Durchschnittstemperatur nur knapp mehr als ein Drittel des saisonal bedingten Rückgangs des Speicherstands. Dennoch ist die Durchschnittstemperatur der einfachste und beste Indikator, um den Gasverbrauch im Winterhalbjahr grob abzuschätzen.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/korelation_füllstand_temperatur.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149648 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/korelation_füllstand_temperatur-300x184.png" alt="korelation_füllstand_temperatur" width="300" height="184" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasverstromung als Zünglein an der Waage?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem Ausstieg aus der Kohleverstromung im April 2020 stellt die Gasverstromung in Österreich die letzte größere nicht witterungsbedingte Stromerzeugungsquelle dar. Mit über 90% an der Bruttostromerzeugung sind die Erneuerbaren in Österreich, allen voran die Wasserkraft, das Rückgrat der österreichischen Stromerzeugung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei einer witterungsbedingten Minderproduktion der Erneuerbaren neben dem Import aus dem Ausland die Gasverstromung einspringen muss. Rund 80% des im Jahresverlauf an Gaskraftwerke abgegebenen Erdgases fällt im Winterhalbjahr an, 2024 und 2025 waren es sogar deutlich mehr. Ein Trend zu einer geringeren Gasverstromung ist im Sommerhalbjahr erkennbar, im Winterhalbjahr trotz des</span><br />
<span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausbaus der Windenergie hingegen nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Bandbreite des Gasbedarfs für die Stromproduktion bewegte sich in den vergangenen Winterhalbjahren meist um die 15 TWh. Mit lediglich 10,6 TWh stellt das Winter-Halbjahr 2023/24 einen kleinen Ausreißer nach unten dar. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchstwert von 18,7 TWh stammt aus dem Winter-Halbjahr 2016/17. Im vergangenen Winter-Halbjahr wurden 16,4 TWh verstromt. Das entspricht ziemlich genau 16,4 Prozentpunkten bzw. 16,4% der maximalen Gasspeicherkapazität in Österreich und damit rund 20% des durchschnittlichen jährlichen Gasverbrauchs in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/abgabe_an_Gaskraftwerke.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149655 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/abgabe_an_Gaskraftwerke-300x183.png" alt="abgabe_an_Gaskraftwerke" width="300" height="183" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Verhältnis zwischen Gas als Input und Strom als Output beträgt dabei rund 2:1. 2 TWh Gas ergeben 1 TWh Strom. Somit wurden in den Winterhalbjahren seit 2015/16 durch Gasverstromung im Schnitt 6,9 TWh an Strom produziert. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Bandbreite reicht von 4,5 TWh im Winter-Halbjahr 2023/24 bis 8,5 TWh im Winter-Halbjahr 2021/22. (Anm.: Die Stromproduktion je nach Stromquelle wird einheitlich auf der y-Achse bis 20.000 GWh </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">skaliert, um optische Verzerrungen hinsichtlich der relativen Bedeutung der jeweiligen Stromquelle zu vermeiden.)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149660 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen-300x184.png" alt="stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Grundsätzlich ist der Anteil der Erneuerbaren (Lauf- und Speicherwasser, Wind, Solar, Biomasse) an der österreichischen Stromproduktion sehr hoch. Es bestehen jedoch deutliche Unterschiede zwischen Sommer und Winter.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_halbjahre_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149663 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_halbjahre_Säulen-300x206.png" alt="stromproduktion_halbjahre_Säulen" width="300" height="206" /></a></p>
<p><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Im Winter-Halbjahr muss Gas die Lücke füllen, die insbesondere Laufwasser und Solar öffnen.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Laufwasser_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149666 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Laufwasser_Säulen-300x184.png" alt="Laufwasser_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_solar_HJ_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149668 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_solar_HJ_Säulen-300x184.png" alt="stromproduktion_solar_HJ_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wind liefert hingegen im Winterhalbjahr mehr Strom als im Sommerhalbjahr. Im langjährigen Vergleich ist die Stromproduktion durch Windkraft trotz des deutlichen Ausbaus nicht gestiegen. Das Winter-Halbjahr 2023/24 war ein Ausreißer nach oben.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_wind_säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149670 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_wind_säulen-300x189.png" alt="stromproduktion_wind_säulen" width="300" height="189" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungen im Tages-, Wochen und Monatsverlauf sind erheblich. Exemplarisch hier die Stromproduktion aus Wind für die zweite Jännerwoche 2026.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/nettostromerzeugung_jänner_2026.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149673 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/nettostromerzeugung_jänner_2026-300x145.png" alt="nettostromerzeugung_jänner_2026" width="300" height="145" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch wenn die Menge an zur Stromerzeugung genutzten Gases 2025 deutlich unter dem Höchstwert von 2019 lag, so war diese spürbar höher als 2015, aber auch als 2023 und 2024.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149675 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle.png" alt="Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle" width="186" height="248" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em><span style="color: #000000;">Zwischenfazit:</span> </em>Trotz des massiven Ausbaus von Wind- und Solarenergie ist der Gasbedarf für die Gasverstromung weiterhin erheblich. Die Beendigung der Kohleverstromung im Frühjahr 2020 hat diese Abhängigkeit von Gas als einzige nennenswerte nicht witterungsabhängige Energiequelle verstärkt.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> Erreichen die Füllstände im Frühjahr 2027 ein kritisches Niveau?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf den historischen Werten für die Einspeicherung und die Ausspeicherung können Szenarien für die Höhe des Gasspeicherstandes per Ende März 2027 entwickelt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dazu noch zwei Bemerkungen. Im November 2022 wurde in Österreich eine „Strategische Gasreserve“ in Höhe von 20 TWh (ca. 20% der verfügbaren Gasspeicherkapazitäten in Österreich bzw. 20 Prozentpunkte) eingerichtet. Diese wurde erst vor Kurzem bis 1. April 2029 verlängert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Politisch kritisch wird die Versorgungslage in Österreich bei einer Annäherung an diese Marke, weil deren Freigabe einen politischen Beschluss voraussetzt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Versorgungstechnisch besteht selbst bei Erreichen dieser Marke noch kein Grund zu erhöhter Besorgnis. Die 20 TWh an strategischer Gasreserve entsprechen rund einem Viertel des Jahresverbrauchs Österreichs. Dieser schwankte in den vergangenen Jahren erheblich zwischen etwas über 100 TWh im Jahr 2021 und knapp 76 TWh im Jahr 2024. 2025 lag der Verbrauch bei etwas über 82 TWh.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie bereits in einem <a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html">frühen Artikel im Februar </a>erwähnt, stehen die im europäischen Vergleich sehr hohen Gasspeicherkapazitäten in Österreich allerdings österreichischen Kunden bei Weitem nicht in vollem Umfang zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders gesagt: Die Gasreserven in Österreich sind nicht mit den österreichischen Gasreserven gleichzusetzen. Die Diskrepanz ist sogar erheblich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Per 21. Juli waren 58,9 TWh in Gasspeichern in Österreich eingespeichert. Davon entfallen20 TWh auf die strategische Gasreserve. Mit 24,1 TWh war der größte Anteil im Eigentum von nicht-österreichischen Speicherkunden. Das entspricht unter Ausklammerung der strategischen Gasreserve mehr als 60%. Österreichische Speicherkunden stehen direkt und unmittelbar nur 11,4 TWh zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Theoretisch kann dieses Gas an österreichische Kunden weiterverkauft werden, das trifft mit umgekehrten Vorzeichen jedoch auch auf die nicht-immunisierten Mengen österreichischer Speicherkunden zu.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Eigentumsverhältnisse_pie_chart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149687 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Eigentumsverhältnisse_pie_chart-229x300.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie_chart" width="229" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Selbstverständlich wird der laufende Gasbedarf nicht ausschließlich aus den Gasspeichern bestritten. Denn auch im Winter fließt Gas nach Österreich. Gasexporte können aus den Gasspeichern erfolgen, und zwar aus jenen Reserven, die ohnehin für die Nutzung durch ausländische Gaskunden vorgesehen waren. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein Gasexport bedeutet somit nicht zwingend, dass für österreichische Kunden weniger Gas vorhanden ist. Das gilt auch für Gasimporte, die </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auf das Konto von nicht-österreichischen Speicherkunden erfolgen können.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149691 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch-300x178.png" alt="Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch" width="300" height="178" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und auch die strategische Gasreserve steht nicht exklusiv österreichischen Kunden zur Verfügung. Eine Solidaritätsklausel sieht vor, dass die strategische Gasreserve für Drittstaaten verwendet werden kann. Durchschnittlich benötigt Deutschland im Jänner und Februar täglich rund 4 TWh Gas, im März etwas weniger als 3 TWh, naturgemäß ebenfalls stark abhängig von den vorherrschenden Temperaturen und dem Gasverstromungsbedarf.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts des deutschen Gasbedarfs ist die strategische Gasreserve Österreichs nicht mehr großzügig bemessen, sondern deckt lediglich den deutschen Bedarf von rund einer Woche ab. Mit rund 46,5% sind die Gasspeicher in Deutschland per Ende Juli so niedrig befüllt wie noch nie seit 2011.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Füllstand liegt damit mehr als 13 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau, mehr als 21 Prozentpunkte unter dem Niveau von 2022 mit ähnlicher Ausgangslage und 25 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Auf den Tiefstand im heurigen Februar umgelegt, würde der Füllstand in Deutschland bereits Ende Jänner 2027 unter 20% fallen, Mitte Februar unter 10%.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstand_D_Liniengrafik.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149695 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstand_D_Liniengrafik-300x191.png" alt="Füllstand_D_Liniengrafik" width="300" height="191" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine Entlastung der strategischen Gasreserve Österreichs würde die Einrichtung einer ebensolchen strategischen Gasreserve in Deutschland bringen. Erste Pläne dafür wurden Anfang Juli vorgestellt. Eine erstmalige Befüllung ist jedoch erst frühestens im Sommer 2027 realistisch.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sämtliche Berechnungen beziehen sich somit auf die in Österreich eingespeicherten Gasreserven, die nicht zu verwechseln sind mit jenen Gasreserven, die österreichischen Kunden zur Verfügung stehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Szenarien kombinieren drei der oben vorgestellten vier Einspeicherungsszenarien mit den Berechnungen zu drei Ausspeicherungsszenarien abhängig von der Durchschnittstemperatur. </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Szenarien für das Winterhalbjahr 2026/27</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun zu den einzelnen Szenarien, abhängig vom Füllstand am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober und der Durchschnittstemperatur des kommenden Winters. Beim Szenario „schnellste Befüllung“ wurde der Füllstand bei 100% gekappt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Farblich hervorgehoben ist in sattem Rot der Fall nicht ausreichender Gasreserven, inklusive Ausnutzung der gesamten strategischen Gasreserve exklusiv für Österreich. In leichtem Rot sind jene Szenarien markiert, in denen auf die strategische Gasreserve zurückgegriffen werden muss, diese aber, sofern sie ausschließlich für österreichische Kunden genutzt wird, ausreicht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Tabellen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149702 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Tabellen-300x226.png" alt="Szenarien_Tabellen" width="300" height="226" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein durchschnittlicher Winter würde nur dann zu Problemen führen, wenn sich die Gasspeicher nicht mehr weiter füllen. Das ist allerdings höchst unwahrscheinlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei einem kalten Winter ist ein Füllstand Ende Oktober von fast 90% vonnöten, um nicht aufdie strategische Gasreserve zurückgreifen zu müssen. Dazu müsste in den verbliebenen 3 Monaten der Einspeicherung der Füllstand jeden Tag durchschnittlich um 0,33 Prozentpunkte zulegen. Im Juli betrug der tägliche Füllstandzuwachs im Schnitt allerdings nur 0,2 Prozentpunkte, im Juni und Mai jeweils rund 0,25 Prozentpunkte sowie im April nicht einmal 0,16 Prozentpunkte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seit Beginn der Einspeicherungsperiode beträgt der Schnitt ziemlich genau 0,2 Prozentpunkte pro Tag. Hochgerechnet auf die restliche Einspeicherungsperiode ergibt das einen Füllstand von rund 78% bis Ende Oktober. Ein kalter Winter wie 2017/18 hätte zur Folge, dass auf diestrategische Gasreserve zurückgegriffen werden müsste.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fortschreibung_einspeicherung_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149706 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fortschreibung_einspeicherung_Tabelle-300x68.png" alt="fortschreibung_einspeicherung_Tabelle" width="300" height="68" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu bedenken ist, dass eine witterungsbedingte überdurchschnittliche Gasverstromung aufgrund unterdurchschnittlicher Wasserpegel und anhaltender Schwachwindphasen allerdings der berühmte Tropfen sein kann, der das Fass zum Überlaufen bringt bzw. in diesem Fall, der die Gasspeicher entleert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit 3,3 TWh im langjährigen Mittel 2015–2025 benötigt die Gasverstromung im Jänner am meisten Strom. Der relative Anteil des Gasverbrauchs durch Gasverstromung am gesamten Gasverbrauch fällt in den Monaten des Winterhalbjahres erheblich ins Gewicht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149709 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle-248x300.png" alt="Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle" width="248" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der absolute Mehrverbrauch im Falle einer überdurchschnittlichen Gasverstromung wäre überschaubar, insbesondere bezogen auf den gesamten Füllstand, d. h. inklusive strategischer Gasreserve. Der höchste monatliche Gasbedarf für die Gasverstromung datiert mit 4,1 TWh aus dem Jänner 2020. Das waren gerade einmal 0,8 TWh mehr als im langjährigen Durchschnitt für den Jänner.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die tatsächlich für österreichische Kunden ohne politischen Beschluss zur Freigabe nutzbare Gasmenge machen einige wenige TWh über den gesamten Winter hinweg allerdings dann doch einen großen, womöglich den entscheidenden Unterschied. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Per Mitte Juli standen österreichischen Kunden nur etwas mehr als 11 TWh, inklusive immunisierter Mengen knapp 15 TWh zur Verfügung. In den vergangenen 11 Winter-Halbjahr wurden durchschnittlich 15,5 TWh verstromt, bei einer Bandbreite von mehr als 8 TWh.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fazit</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der kommende Winter könnte durchaus – wieder – zur Zitterpartie werden. Aktuell liegt der´</span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Füllstand im Vergleich zum Vorjahr um fast 13 Prozentpunkte niedriger, im Vergleich zum </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">langjährigen Durchschnitt um mehr als 7 Prozentpunkte und im Vergleich zu 2016 mit </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ähnlicher Ausgangslage um 13,5 Prozentpunkte niedriger – mit ansteigender Tendenz. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">„Wieder“ deswegen, weil bereits in diesem Frühjahr nur ein milder März eine kritische </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Versorgungslage in Deutschland mit einem wahrscheinlichen Übergreifen auf Österreich </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">verhindert hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die obigen Berechnungen haben nur den Anspruch, eine grobe Einschätzung zu geben. Einige </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">große Risikofaktoren blieben unberücksichtigt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der größte nachfrageseitige Risikofaktor für die Gasreserven in Österreich neben den gänzlich unbeeinflussbaren Witterungsbedingungen ist der Gasspeicherstand Deutschlands. Infolge der geographischen Nähe und der direkten Pipelineanbindung zwischen Österreich und Deutschland müsste Österreich im Falle einer Gasmangellage in Deutschland die strategische Gasreserve dem nördlichen Nachbarn zur Verfügung stellen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese 20 TWh sind in einem solchen Fall schnell aufgebraucht. Im milden März 2026, dessenDurchschnittstemperatur von 6,3 °C um 1,7 °C über dem Klimamittel 1991–2020 lag, verbrauchte Deutschland pro Tag 2,7 TWh, im Februar waren es mehr als 3,5 TWh gewesen und im Jänner knapp 4,5 TWh. Bei einer exklusiven Deckung durch die strategische Gasreserve Österreichs wäre diese in wenigen Tagen aufgebraucht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2025 hat die Gasverstromung 11,9% zur gesamten deutschen Stromerzeugung beigetragen. Das entspricht einer Stromproduktion von knapp 50 TWh, wofür rund 100 TWh Gas vonnöten sind. Im Jänner 2026 waren es sogar etwas über 20%.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bemerkenswerterweise baut Deutschland neben der 2022 errichteten <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/SiPlaGas/start.html">„Sicherheitsplattform</a> <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/SiPlaGas/start.html">Gas“</a> eine<a href="https://apollo-news.net/geheimplan-energiekrise-bundesnetzagentur-bereitet-sich-auf-strommangel-ueber-mehrere-tage-bis-wochen-vor/"> „Sicherheitsplattform Strom“</a> auf. Damit soll im Falle einer Strommangellage analog zu einer Gasmangellage die strukturierte Abtrennung von Verbrauchern vom Stromnetz organisiert werden. Der niedrige Gasspeicherstand bedroht eben auch die Stromversorgung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch europaweit (EU + Serbien, Ukraine, Großbritannien) sind die Gasspeicherstände aktuell deutlich niedriger als im Vergleich zum Vorjahr (ca. -11 Prozentpunkte), zum Vergleichsjahr 2017 mit ähnlicher Ausgangslage (ca. -5 Prozentpunkte) und zum langjährigen Durchschnitt (ca. -15 Prozentpunkte). Auffällig ist, dass auch europaweit das Einspeicherungstempo deutlich schwächelt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Europa_Liniengrafik.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149722 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Europa_Liniengrafik-300x193.png" alt="Füllstände_Europa_Liniengrafik" width="300" height="193" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die politische Lage im Nahen Osten und in der Ukraine stellt insbesondere angebotsseitig einen erheblichen Risikofaktor dar. Die Angriffe auf die Energieinfrastruktur sowie auf die Schifffahrtswege haben das Potenzial, den Energiemarkt in ein markantes Ungleichgewicht zu stürzen. Die zum Teil erheblichen Schäden an der ukrainischen Gasinfrastruktur sowie der markant gestiegene Gasimport aus Westeuropa wirken sich aber auch nachfrageseitig aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zudem sollen im Laufe des nächsten Jahres die russischen Gasimporte völlig eingestellt werden. Die aktuell rekordhohen LNG-Importe aus Russland belegen die angespannte Versorgungslage in der EU, auch wenn die absoluten Mengen der russischen LNG-Importe überschaubar sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein regulatorisch bedingtes Versorgungsrisiko speist sich in der EU durch die Methanverordnung, die ab dem Jahreswechsel verschärft wird. Die USA und Katar hatten angedroht, im Falle einer Anwendung der Verordnung die Gasexporte in die EU einzustellen. Die EU-Kommission hat die Mitgliedsstaaten allerdings angewiesen, bis inklusive 2029 auf die vorgesehenen hohen Strafzahlungen von bis zu 20% des Jahresumsatzes bei einem Verstoß zu verzichten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kurzum: Die Abhängigkeit Österreichs – aber auch der EU – von günstigen Wetterbedingungen nimmt mit dem verstärkten Fokus auf witterungsabhängige Energiequellen im Rahmen der Energiewende weiter zu.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Günstig ist eine Witterung hinsichtlich der sicheren Versorgung mit Erdgas dann, wenn das Winterhalbjahr überdurchschnittlich warm sowie regen- und windreich ist. Schneefall wäre im Winterhalbjahr im Unterschied zu Regen kontraproduktiv, da Schneefall erst mit Einsetzen der Schneeschmelze die Stromproduktion der Laufkraftwerke erhöhen kann. Eine stotternde Konjunktur schont aufgrund der sinkenden industriellen Nachfrage ebenfalls die Gasspeicher.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Somit verfestigt sich das Prinzip Hoffnung immer mehr zum energiepolitischen Fundament. Im Herbst 2022 hatte der damalige deutsche Wirtschaftsminister diese neue und völlig unbeeinflussbare Abhängigkeit dahingehend kommentiert, dass Deutschland <a href="https://www.ln-online.de/politik/energiekrise-habeck-sieht-guten-winter-wenn-das-wetter-mitspielt-JBT7AFDB6QW7AG4RQZIOVMTML4.html">„ein bisschen Glück mit dem Wetter“</a> benötige, im Dezember 2022 gab er zu, dass er froh darüber wäre, wenn<a href="https://www.sueddeutsche.de/panorama/energiekrise-habeck-noch-ein-jahr-hoehere-gaspreise-aushalten-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-221227-99-31334"> „der Winter nicht so knackig kalt wird“</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts der dramatischen Auswirkungen eines Gasmangels auf die Wirtschaft und die Gesundheit der Bürger handelt es sich bei dieser energiepolitischen Kehrtwende um ein Spiel mit dem Feuer – besser gesagt: mit dem Ausgehen des Feuers –, mit potenziell desaströsen Folgen.</span></p>
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		<title>D: Arbeitnehmervertreter stramm für &#8220;Willkommenskultur&#8221; &#8211; Zitat</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 22:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wie vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Terroranschlag in München, halten die Spitzenfunktionäre der (deutschen) Gewerkschaften nach dem tödlichen Anschlag auf die CSD-Parade in Berlin eisern an der komplett desavouierten Position fest, dass die Gesellschaft bunt und die Willkommenskultur bedingungslos zu sein hat.&#8221; Norbert Häring, Geld und mehr, Gewerkschaftsfunktionäre halten nach München und Berlin an grenzenlos ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/d-arbeitnehmervertreter-stramm-fuer-willkommenskultur-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Wie vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Terroranschlag in München, halten die Spitzenfunktionäre der (deutschen) Gewerkschaften nach dem tödlichen Anschlag auf die CSD-Parade in Berlin eisern an der komplett desavouierten Position fest, dass die Gesellschaft bunt und die Willkommenskultur bedingungslos zu sein hat.&#8221; <a href="https://norberthaering.de/news/gewerkschaftsfunktionaere-zum-csd/">Norbert Häring, Geld und mehr, Gewerkschaftsfunktionäre halten nach München und Berlin an grenzenlos offener und toleranter Gesellschaft fest, 28.7.2026</a></span><span id="more-149531"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Mein Fazit von vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Anschlag in München gilt weiter:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8216;Für Sozialdemokraten, Linke und Gewerkschaften gilt: Wer die Anliegen der Arbeiter und kleinen Angestellten beiseite wischt und diskreditiert, verliert sie – und kann dann noch so oft und laut &#8216;gegen rechts&#8217; demonstrieren. Er wird sie nicht zurückgewinnen.&#8217;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hinzufügen möchte ich: Während die SPD rettungslos verloren ist, sind die Gewerkschaften als Interessenvertreter der Arbeitnehmer zu wichtig, als dass man SPD-hörige Funktionäre sie in den Untergang mit wehenden Haltungsfahnen führen lassen sollte.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was Norbert Häring in Bezug auf Deutschland urteilt, gilt sinngemäß auch für die kleine <em>östliche Alpenrepubik</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Chor der Zuwanderungs-Fans haben spätestens vor acht, neun Jahren praktisch alle mitgesungen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Gewerkschaften unter einem speziell heuchlerischen Proviso (&#8220;UNDOK-Anlaufstellen&#8221; etc.), das es ihnen erlaubte, die vom Establishment verordnete &#8220;Willkommenskultur&#8221; mitzutragen ohne sich offen von den Erwartungen ihrer Mitglieder zu distanzieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der ÖGB bekommt laufend auch <em>dafür</em> die Rechnung präsentiert, ähnlich wie die Parteien der Regierung und der &#8220;loyalen Opposition&#8221; (Grüne).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ging und geht den hiesigen Mitgliedern bzw. Wählern anscheinend weder um &#8220;Prinzipien&#8221;, noch um den &#8220;Schutz des Arbeitsmarkts&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern darum, dass eine bis vor kurzem weitgehend monoreligiöse, -kulturelle und -ethnische Gesellschaft keine derartige Immigration verträgt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass eine solche das ohnedies schon große <em>schlummernde Konfliktpotenzial</em> vervielfacht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erst recht gilt das, wenn eine solche <em>Einwanderung in den Sozialstaat</em> &#8220;von oben protegiert wird&#8221;..</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn das dem hiesigen <em>Polit-Gesocks</em> nicht in den Kopf gehen will, wird halt &#8220;ausgetreten&#8221; oder &#8220;blau gewählt&#8221; (ein BSW gibt es hier nicht).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vielleicht lernt das <em>Gesindel</em> künftig ja leichter, dass viel, was für den historischen <em>Politischen Katholizismus</em> galt, auch für den heutigen <em>Politischen Islamismus</em> gilt.</span></p>
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		<title>Über die Aufarbeitung der Covidiotismus-Pandemie in Ö &amp; D</title>
		<link>http://staatsstreich.at/ueber-die-aufarbeitung-der-covidiotismus-pandemie-in-oe-d.html</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 05:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mal der Wegscheider. Obwohl man einwerfen muss, dass auch die deutschen Zentralgewalten nix freiwillig tun, dafür aber stärker als im Operettenstaat unter Druck stehen, nicht nur seitens Aya V., Basti B. und Paul Sch. Bald wieder Lockdowns? &#124; Der Wegscheider]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_147366" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-Servus-TV_reduziert.jpg" rel="lightbox[147350]"><img class="wp-image-147366 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-Servus-TV_reduziert-300x168.jpg" alt="Screenshot Servus TV_reduziert" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Servus TV On</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wieder mal der Wegscheider. Obwohl man einwerfen muss, dass auch die deutschen Zentralgewalten nix freiwillig tun, dafür aber stärker als im Operettenstaat unter Druck stehen, nicht nur seitens Aya V., Basti B. und Paul Sch. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=N4pgpIHrVj8">Bald wieder Lockdowns? | Der Wegscheider</a></span><br />
<span id="more-147350"></span></p>
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		<title>Versorgungssicherheits-Blabla in Ö.</title>
		<link>http://staatsstreich.at/versorgungssicherheits-blabla-in-oe.html</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 22:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Während sich Politicos mithilfe handzahmer Journos rituell zur &#8220;Versorgungssicherheit&#8221; von fossilen Brennstoffen bekennen, wird auch in Österreich die einzig beobachtbare Lücke, die &#8220;Gaslücke&#8221;, unbeirrt größer. Per. 2. März liegt sie bei 13,6 TWh oder ca. 1,4 Mrd. m3. Natürlich sind weder der &#8220;Energieminister&#8221; noch seine Staatssekretärin am ersatzlosen Auslaufen des Gas-Transitvertrags durch die Ukraine schuld, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/versorgungssicherheits-blabla-in-oe.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während sich Politicos mithilfe <em>handzahmer Journos</em> rituell zur &#8220;Versorgungssicherheit&#8221; von fossilen Brennstoffen bekennen, wird auch in Österreich die einzig beobachtbare Lücke, die &#8220;Gaslücke&#8221;, unbeirrt größer. Per. 2. März liegt sie bei 13,6 TWh oder ca. 1,4 Mrd. m3. Natürlich sind weder der &#8220;Energieminister&#8221; noch seine Staatssekretärin am ersatzlosen Auslaufen des Gas-Transitvertrags durch die Ukraine schuld, <strong><em><span style="color: #000000;">aber mitverantwortlich dafür, dass die auf dem Staatsgebiet befindlichen Speicher mit einem Rückstand von 12 Prozentpunkten in die aktuelle Heizsaison gestartet sind</span></em></strong>. Eins ist jedenfalls klar: Nicht die Witterung (oder womöglich &#8220;Russland&#8221;) ist für die hiesige &#8220;Gaslücke&#8221; verantwortlich.</span><span id="more-146802"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Früher wurde im Volksmund die <span style="color: #000000;"><em>institutionalisierte Ratlosigkeit</em> </span>mit &#8220;wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man &#8216;nen Arbeitskreis&#8221; ironisiert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber heute müsste ein Endreim auf &#8220;Taskforce&#8221; gefunden werden</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- T. wie in <a href="https://orf.at/stories/3422189/">&#8220;Taskforce Versorgungssicherheit&#8221;</a>.</span>              <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das nun beim Wirtschaftsministerium angesiedelte <em>Experten-Panel</em> hat am vergangenen Montag das erste Mal getagt, wonach der<em> Wirtschaftsminister</em>, der auch einen Hut als <em>Energieminister</em> hat, verkündete, dass die Versorgung mit Öl und Gas sicher sei,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was Hattmannsdorfer am Tag danach <a href="https://oe1.orf.at/player/20260303/825223/1772536520000">auch in ein ORF-Mikrofon sagte.</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist natürlich<strong><span style="color: #000000;"><em> hanebüchener Unsinn</em></span></strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was das Erdöl betrifft, so ist es korrekt, dass die gesamte EU mengenmäßig nur etwa 20 Prozent ihrer diesbezüglichen Einfuhren aus Golf-Staaten wie Saudiarabien oder dem Irak bezieht, aber vielleicht könnte der <em>Herr Energieminister</em> zur Auffrischung seines Wissens einmal <a href="https://theuaob.substack.com/p/paper-barrels-vs-physical-molecules?utm_source=post-email-title&amp;publication_id=7011593&amp;post_id=189771978&amp;utm_campaign=email-post-title&amp;isFreemail=true&amp;r=26quge&amp;triedRedirect=true&amp;utm_medium=email">diesen Artikel</a> durchlesen, der erklärt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass &#8220;Erdöl nicht gleich Erdöl ist&#8221; und WTI-Öl und kanadische Teersande wegen unterschiedlicher Molekülketten unterschiedlich viskos sind;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass sich &#8220;light sweet crude&#8221; höchstens als Beimengung zur Produktion von Diesel eignet (z.B. für Trucks, Traktoren, Baumaschinen, Schiffe und Flugzeuge), als Zumischung für schwereres Öl, das</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- Trommelwirbel -</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">aus</span></em><em><span style="color: #000000;"> Russland und dem Arabischen/Persischen Golf kommt (besser: &#8220;kam&#8221;).</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Näher am österreichischen Alltag, speziell im Winter, ist aber das Erdgas, dessen Versorgung ja auch gesichert sein soll.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da lachen ja die Hühner.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Geschichte des Hinausdrängens russischer Öl- und Gas-Anbieter aus dem europäischen Markt wiederhole ich hier <strong><em><span style="color: #000000;">nicht,</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">schließlich kann man sie in etwa einem Dutzend Einträgen in diesem Blog nachlesen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Hattmannsdorfer und die Zehetner spielten bisher im &#8220;Bund&#8221; der kleinen<em> östlichen Alpenrepublik</em> keine große Rolle</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- was sich im Februar vor einem Jahr änderte, als die beiden VP-Politicos das Ministerium übernahmen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seither sind H. und Z. auch für Erdgas zuständig und haben im Verein mit &#8220;Brüssel&#8221; dazu beigetragen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass die aus Wien regulierten Speicher mit einem beträchtlichen &#8220;Handicap&#8221; in die neue Heizsaison gegangen sind</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und um Nachfragen zu dieser &#8220;Lücke&#8221; zuvor zu kommen: Darunter wird hier die Differenz von &#8220;gas in storage&#8221; bzw. &#8220;Füllstand&#8221; zwischen heuer und der Vorsaison verstanden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zunächst ausgedrückt in Terawattstunden und Prozenten. Darüber kann man nur bedingt, etwa hinsichtlich der <em>Richtigkeit von Rechenoperationen</em> debattieren. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das sind Werte, die man glauben muss/kann, oder eben nicht. Sie werden laufend von den Speicherbetreibern gemeldet und vom <a href="https://agsi.gie.eu/">AGSI </a>veröffentlicht (ob diese Daten vollständig sind, ist wieder &#8220;ein anderes Paar Schuhe&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in <em>diesem Blog</em> wurde mehrfach eine (gesamteuropäische) &#8220;Russenlücke&#8221; berechnet, die durch das Ausbleiben bzw. die Verminderung der russischen Gaslieferungen über das Jamal-Pipelinesystem laufend seit 2019/2020 entstanden ist (auch das soll hier nicht wiederholt werden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Davon differiert die Versorgung &#8220;österreichischer&#8221; (sowie ungarischer und slowakischer) Speicher insofern, als im Süden dieses Pipelinesystems bis Ende 2024 russisches  Gas bezogen wurde</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was Teile der hiesigen Öffentlichkeit inklusive des gewesten <a href="http://staatsstreich.at/oe-ein-hoch-auf-d-eu-botschafter.html">&#8220;EU-Botschafters&#8221;</a> moralisch verwerflich fanden, weil &#8220;Unterstützung für einen Angriffskrieg&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit dieser Sonderstellung war am 1.1.2025 Schluss,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und seither scheint die &#8220;Russenlücke&#8221; auch in den Speichern in Österreich Einzug gehalten zu haben. Diese aus Wien regulierten Speicher werden vom nördlichen Nachbarn über dessen Pipelines nun &#8220;mit versorgt&#8221;. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dafür können Hattmannsdorfer und Zehetner kaum etwas, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und auch die jetzige Chefin der kleineren Oppositionspartei nur sehr bedingt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- eine Frau, die bis Anfang 2025 &#8220;Energieministerin&#8221; war (die Rolle der Gewessler während des &#8220;Ukraine-Kriegs&#8221; wird weiter unten anhand eines E-Control-Charts noch einmal hinterfragt).</span></p>
<p><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Aber für die &#8220;Speicherlücke&#8221; und die<em> </em><em>Gas-Beschwichtelei</em> der vergangenen Tage können H. und Z. <em>sehr wohl etwas.</em></span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Erstens lässt sich das <strong><em><span style="color: #000000;">milde Wetter</span> </em></strong>der vergangenen zwei Wochen (oder so), das in begünstigten westeuropäischen Staaten eine deutliche Verlangsamung der Füllstands-Rückgänge gebracht hat,<span style="color: #000000;"><em> nicht so ohne weiteres linear fortschreiben.</em></span> &#8220;Frühjahr&#8221; kommt erst in ein paar Monaten.</span></li>
<li><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Zweitens ist ein &#8220;Füllstand&#8221; von 21 Prozent in D und 36 Prozent in Ö  alles andere als beruhigend. Abgesehen vom oben ausgeführten &#8220;Handicap&#8221; zu Beginn der Heizperiode mögen diese niedrigen Speicherstände &#8220;wintertypisch&#8221; sein und müssen nicht unbedingt etwas bedeuten, wenn sich die &#8220;Bescheidwisser&#8221; ganz sicher sind, dass rechtzeitig &#8220;Entsatz&#8221; kommt. Diesen Eindruck macht &#8220;die Politik&#8221; aber eher nicht, sondern den &#8220;lauten Pfeifens im Wald&#8221;.</span></li>
<li><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Drittens sind das, was Hattmannsdorfer &#8220;österreichische Speicher&#8221; nennt, nicht wirklich solche, weil fraglich ist, wie viel von dem &#8220;gebunkerten Gas&#8221; österreichischen Haushalten und Betrieben (zumindest außerhalb des Großraums Linz) wirklich zugute käme. Der ehemalige oberösterreichische Landespolitiker H. weiß vermutlich sehr genau, dass gut drei Viertel der &#8220;transparenten österreichischen Gasreserven&#8221; a) wenige Kilometer  von der Grenze entfernt,  in Griffweite des deutschen Militärs liegen und b)  wie viel von den noch vorhandenen 36,1 TWh Gas überhaupt &#8220;echten  österreichischen Endkunden&#8221; gewissermaßen gehört. Die Beantwortung dieser &#8220;Gretchenfrage&#8221; ist aus den offiziellen Verlautbarungen<strong><em><span style="color: #000000;"> nicht ersichtlich.</span></em></strong>  SEFE und Uniper können ebenso für &#8220;österreichische Kunden&#8221; speichern wie die RAG für deutsche. &#8220;The answer, my friend, is blowing am <a href="https://www.e-control.at/econtrol/links/impressum">Rudolfsplatz</a>.&#8221; Die E-Control darf &#8220;Haidach&#8221; und &#8220;Seven Fields&#8221; zwar regulieren, wird im Fall des Falles bezüglich der Verwendung des CH4 aber nicht viel mit zu reden haben. Folgend ein Screenshot der AGSI-HP, der zeigt, dass 78 Prozent des in Frage stehenden Gases relativ grenznahe in Oberösterreich und Salzburg gelagert werden (merk&#8217;s Wien und Graz!).</span></li>
</ul>
<div id="attachment_146850" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Speicher_in_Österreich_hervorgehoben.png" rel="lightbox[146802]"><img class="wp-image-146850 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Speicher_in_Österreich_hervorgehoben-300x141.png" alt="Speicher_in_Österreich_hervorgehoben" width="300" height="141" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: GIE-AGSI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In einer solchen Situation von &#8220;gesicherter Versorgung&#8221; zu reden, ist entweder <em>substanzloses Politico-Gebrabbel</em>, oder der b<em>ewusste Versuch Desinformation zu betreiben.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat sich die zuletzt vergangene Woche &#8220;upgedateten&#8221; Gas-Statistiken für die erste Winter-Hälfte in Österreich angeschaut und aus diesen geht klar hervor, <strong><em><span style="color: #000000;">dass die auch hier am &#8220;Füllstand&#8221; ersichtliche &#8220;Speicher-Malaise&#8221; weder</span></em></strong></span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">an einem besonders erhöhten Inlandsverbrauch</span></em></strong></li>
<li><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">noch auch an den dramatisch gewachsenen Exporten im Dezember und Jänner liegt, sondern</span></em></strong></li>
</ul>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">weitgehend ein &#8220;Erbstück&#8221; des Vorjahres vor dem (angenommenen) Beginn der hiesigen &#8220;Heizsaison&#8221; per 1. Dezember 2025 ist.</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Doch der Reihe nach.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasverbrauch im Jahresabstand nur 6,5% höher</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausweislich der <a href="https://www.e-control.at/statistik/g-statistik/charts">E-Control-Zahlen zur Gas-Statistk von Dezember 2025 und Jänner 2026</a> -Jüngeres liegt öffentlich noch nicht vor -, gab es in dieser Periode einen &#8220;Inlandsverbrauch&#8221; von 24,2 Terawattstunden gegenüber einem Konsum von 22,7 TWh in der Vergleichsperiode des Vorjahres.</span></p>
<div id="attachment_146735" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Inlandsgasvverbrauch_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[146802]"><img class="wp-image-146735 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Inlandsgasvverbrauch_master_bearbeitet-300x247.png" alt="Inlandsgasvverbrauch_master_bearbeitet" width="300" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle:E-Control</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Werte decken sich mit anderen vom Regulator publizierten Zahlenreihen, wo man &#8220;Abgabe an Gaskraftwerke&#8221;, &#8220;Abgabe an sonstige Endkunden&#8221; und &#8220;Netzverluste &amp; Eigenbedarf&#8221; (für Erzeugung und Übertragung) addieren kann.</span></p>
<div id="attachment_146738" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Gasabgabe_alle_Kunden_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[146802]"><img class="wp-image-146738 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Gasabgabe_alle_Kunden_master_bearbeitet-300x161.png" alt="Gasabgabe_alle_Kunden_master_bearbeitet" width="300" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: E-Control</p></div>
<p><!--EndFragment--></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><!--StartFragment--><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Differenz für den genannten Zeitraum beträgt also etwa 1,5 TWh, oder <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">0,15 Milliarden <!--StartFragment--></a><a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">(150 Mio.)</a></span><!--EndFragment--> Kubikmeter. Das ist im Jahresabstand eine Steigerung von etwa 6,5 Prozent.<!--EndFragment--> Möglich, dass diese Differenz bis Ende Februar 2026 wieder ausgeglichen wurde, aber das ist Spekulation. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Daten für das dritte Viertel des laufenden Winters sind noch etwa drei Wochen nicht erhältlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf das Gesamtjahr bezogen, weist die E-Control für 2025 einen &#8220;Inlandsgasverbrauch&#8221; von 82,3 TWh aus, ein Wert, der 2021 noch bei mehr als 100 TWh gelegen war.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Inlandsgasverbrauch_25_823TWh.png" rel="lightbox[146802]"><img class="aligncenter wp-image-146907 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Inlandsgasverbrauch_25_823TWh-300x204.png" alt="Inlandsgasverbrauch_25_82,3TWh" width="300" height="204" /></a></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasexporte sind höher, aber auch keine Erklärung für &#8220;Speicherlücke&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Import-Exportsaldo im Dezember 2025 und Jänner 2026 ist um insgesamt 3,3 TWh höher, das sind <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">etwa 0,34 Mrd. Kubikmeter</a>.</span></p>
<p><!--EndFragment--> <!--StartFragment--><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Import_Exportsaldo_master_hervorgehoben.png" rel="lightbox[146802]"><img class="aligncenter wp-image-146751 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Import_Exportsaldo_master_hervorgehoben-300x273.png" alt="Import_Exportsaldo_master_hervorgehoben" width="300" height="273" /></a><!--EndFragment--></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der &#8220;Parlanz&#8221; <em>dieses Bloggers</em> entspricht dieser Saldo &#8220;Nettoimporten&#8221;. Nicht zuletzt aufgrund der verwendeten kontraintuitiven Statistik sind für den Betrachtungszeitraum die &#8220;Nettoimporte&#8221; jedoch negativ, was positive &#8220;Nettoexporte&#8221; bedeutet.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese &#8220;Nettoexporte&#8221; fielen in den ersten beiden Wintermonaten 2025/26 um 3,3 TWh höher aus als ein Jahr davor, es wurden &#8220;netto&#8221; also um <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">0,34 Mrd. m3 CH4</a> mehr exportiert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine solche Steigerung in zwei Monaten ist &#8220;deutlich&#8221;, hier aber nicht &#8220;Spiel entscheidend&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zusammen mit dem wohl &#8220;witterungsbedingten&#8221; Mehrverbrauch (siehe oben) sind durch diese Mehrexporte von 1. Dezember 2025 bis 31. Jänner 2026 knapp<strong><em><span style="color: #000000;"> 0,5 Milliarden/500 Millionen Kubikmeter mehr verbraucht worden als in der ersten Hälfte der Vorsaison.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die sich aktuell auftuende &#8220;mysteriöse Speicherlücke&#8221; in Österreich ist aber viel größer. Sie beträgt per 31. Jänner 2026 etwa 1,8 Mrd. m3.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie den historischen Daten des <a href="https://agsi.gie.eu/">Aggregated Gas Storage Inventory (AGSI)</a> zu entnehmen ist, wiesen die aus Wien regulierten Gas-Speicher am 31. Jänner 2026 einen Füllstand von 45,5 Prozent aus, was 45,8 TWh entspricht. Ein Jahr vorher gab es noch einen Füllstand von 62,5 Prozent und &#8220;Gas in Storage&#8221; in Höhe von 63,4 TWh. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Differenz entspricht 17,6 Terawattstunden, oder eben 1,8 Mrd. m3,</span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">aber nur knapp 500 Millionen Kubikmeter davon sind durch den wohl witterungsbedingten Mehrverbrauch der ersten zwei Wintermonate und höhere &#8220;Nettoexporte&#8221; als vor einem Jahr zu erklären.</span></em></strong></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ersetzung russischer durch deutsche Importe</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und damit speziell die kleinere (heutige) Oppositionspartei nicht zu sehr &#8220;jubelt&#8221;, noch ein Chart der E-Control, der die &#8220;Bruttoimporte&#8221; nach Österreich während der vergangenen fünf Jahre zeigt (der Chart &#8220;Import-/Exportsaldo&#8221; ist wegen letztlich marginaler Gas-Handelspartner Österreichs leider nicht sehr aussagekräftig). </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der graue Balken sind Importe aus der Slowakei, die natürlich nicht von dort, sondern ziemlich sicher aus Russland stammen. Der gelbe Balken sind die Importe aus D.</span></p>
<div id="attachment_146773" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/eca_gas02_imex1.png" rel="lightbox[146802]"><img class="wp-image-146773 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/eca_gas02_imex1-300x187.png" alt="eca_gas02_imex(1)" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: E-Control</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was als E-Control-Chart nicht vorliegt, ist ein Vergleich der Nettoimporte/Import-Export-Salden von SK und D.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese können aus den zur Verfügung stehenden Daten aber mühsam gewonnen werden. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Folgend eine selbst gemachte Tabelle, die &#8211; hoffentlich richtig übertragen und gerechnet &#8211; die Salden bis ins Jahr 2021 zurück verfolgt. Die mit roten Ellipsen hervorgehobenen Werte legen nahe, dass D im vergangenen Jahr die Nettoimporte aus der SK 2024 (von russischem Gas) 1:1 ersetzt hat. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gut 70 Prozent dieser Nettoimporte 2025 scheinen für den österreichischen Inlandsgasverbrauch verwendet worden sein,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Rest wurde exportiert (wie schon im Jahr davor, aber vermutlich woanders hin).</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Nettoimporte_2021_2025_Tabelle_master.png" rel="lightbox[146802]"><img class="aligncenter wp-image-146915 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Nettoimporte_2021_2025_Tabelle_master-300x96.png" alt="Nettoimporte_2021_2025_Tabelle_master" width="300" height="96" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Noch einmal zur Erläuterung: </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ab Anfang 2025 sind die &#8220;Russenimporte&#8221; wg. des <a href="https://www.bruegel.org/analysis/end-russian-gas-transit-ukraine-and-options-eu">&#8220;Auslaufens des Transitvertrags&#8221;</a> nicht mehr vorhanden, weswegen heute nur mehr ein &#8220;kleiner Grenzverkehr&#8221; mit der Slowakei verbleibt. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Rolle der &#8220;Russenimporte&#8221; für die Gasversorgung für inländische Haushalte und Betriebe (und vlt. auch der <em>de facto deutschen Speicher</em> in Salzburg) war bis zu diesem Zeitpunkt intakt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was die &#8220;Öffentlichkeit&#8221; inkl. des damaligen &#8220;EU-Botschafters&#8221; tlw. als moralisch verwerflich empfunden hat, siehe u.a. <a href="http://staatsstreich.at/oe-ein-hoch-auf-d-eu-botschafter.html">hier</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Augenfällig scheint aus dem Brutto-Chart aber, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die &#8220;Russenimporte&#8221; nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs deutlich zurück gegangen sind und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">durch &#8220;Importe aus Deutschland&#8221; teilweise ersetzt worden sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob das ein Amtsvergehen oder sogar &#8220;Verbrechen&#8221; der früheren <em>Energieministerin</em> war, kann <em>dieser Blogger</em> nicht beurteilen. Immerhin waren die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_Nehammer">Regierung Nehammer</a> und ihre Minister(innen) auf die Verfassung bzw. das Verfassungsgesetz über die immerwährende Neutralität vereidigt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> würde es jedenfalls gern sehen, wenn sich ein ordentliches Gericht diese Frage vorlegt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was freilich auch in diesem Fall eine &#8220;Auslieferung&#8221; durch den Nationalrat voraussetzen würde.</span>               <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Aktuelles z. &#8220;Gas-Countdown&#8221; in D</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 08:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich ohne großen eigenen Rechercheaufwand über die aktuelle Lage bei den Füllständen der Erdgasspeicher in Deutschland und Europa informieren will, sieht sich den unten eingebundenen jüngsten einschlägigen Beitrag in Maurice Klags YT-Channel oder den von Stefan Spiegelsberger in seinem (ehemaligen) &#8220;Outdoor Chiemgau-Vlog&#8221; an. Beide zeichnen minutiös die anscheinend sonst niemanden bekümmernde Leerung der deutschen ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/aktuelles-z-gas-countdown-in-d-2.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wer sich ohne großen eigenen Rechercheaufwand über die aktuelle Lage bei den Füllständen der Erdgasspeicher in Deutschland und Europa informieren will, sieht sich den<a href="https://www.youtube.com/watch?v=bqj19mtsgYU"> unten eingebundenen jüngsten einschlägigen Beitrag in Maurice Klags YT-Channe</a>l oder den von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jBeG42_Vx1I">Stefan Spiegelsberger in seinem (ehemaligen) &#8220;Outdoor Chiemgau-Vlog</a>&#8221; an. Beide zeichnen minutiös die anscheinend sonst niemanden bekümmernde<strong><em><span style="color: #000000;"> Leerung der deutschen (europäischen) Gasspeicher in der laufenden Heizsaison nach &#8211; von 66,74% am 1.12.2025 auf derzeit unter 25%</span></em></strong>. Mainstream-Medien greifen bisher das Thema kaum bis nicht auf, was man von &#8220;fahrlässig&#8221; bis &#8220;bewusste Pflichtverletzung&#8221; qualifizieren kann. Erst recht gilt das für (Nicht-Oppositions)-Politicos und vorgeblich unabhängige Regulatoren.</span><iframe title="Füllstand 24,8% - Entnahme aus Gasspeichern weiter viel zu hoch!" src="https://www.youtube.com/embed/bqj19mtsgYU" width="1483" height="834" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-146272"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat dieses Thema auch seit längerem im Auge, wenngleich nicht mit dem<em> Fokus</em> auf</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Speicher-Füllstände&#8221; sowie</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutschland.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Er kann für sich auch nicht beanspruchen, (nahezu) täglich darüber zu berichten.</span></li>
</ul>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">Dennoch ist er nach wie vor der Ansicht, dass die lokale Erdgasversorgung speziell im Winter für &#8211; sagen wir &#8211; 99% der hiesigen Wohnbevölkerung ein wichtigeres Thema ist als z.B. die Olympischen Winterspiele, die Wahlen in Bangladesch oder der jüngste <a href="https://dictionary.cambridge.org/de/worterbuch/englisch/head-fake"><span style="color: #000000;">Headfake</span></a> des Borderline-Irren im Weißen Haus</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was die MSM mehr betreffen müsste als Blogs wie den seinen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und Spiegelsberger und Klag sind für solche schnellen, kontinuierlichen und vergleichsweise gut zugänglichen Informationen <em>vorzügliche Adressen.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Aus meiner Warte&#8221; sind zu diesen beiden Herren nur drei, vier (kleinere?) Punkte anzumerken:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">Erstens</span></em></strong> könnte sich eine rasche, vorübergehende, ev. lediglich scheinbare Umkehrung der Situation  ergeben &#8211; d.h. wieder steigende Füllstände -,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwa als Folge zusätzlicher &#8220;europäischer Durchleitungen&#8221; in deutsche Erdgasspeicher. Auch ein zeitweises &#8220;Aufdrehen&#8221; der verbleibenden NS2-Leitung aus der RF oder eine reine (Des-)Informationsoperation verzweifelter Politicos, Regulatoren und Journos liegt im Bereich des Möglichen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Offiziell bekannt gegebene Speicherfüllstände sind<em> per se und allein</em> eben noch keine verlässlichen Indikatoren für die Erdgasversorgung. Aber das wissen Spiegelsberger und Klag <em>eh.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">Zweitens</span></em></strong> würde sich <em>dieser Blogger</em> weder allzusehr auf die &#8220;Sicherheit von Einmündungen norwegischer Pipelines&#8221; oder  LNG-Anlandungen in D bzw. Witterungsbedingungen in der Ostsee konzentrieren. Ersteres ist &#8220;im großen Bild&#8221; kurzfristig zwar wichtig, aber mittelfristig nicht unbedingt &#8220;Spiel entscheidend&#8221;. Was die deutschen Flüssiggas-Importe über die eilends gebauten Anlandungskapazitäten auf eigenem Boden betrifft, wäre deren Bedeutung selbst im Vollausbau und bei besseren Wetterbedingungen &#8220;enden wollend&#8221; (siehe dazu<a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/_svg/Gasimporte/Gasimporte.html"> aktuelle BNA-Importstatistik</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">Drittens</span></em></strong> ist die in der <a href="https://www.ice.com/products/27996665/Dutch-TTF-Natural-Gas-Futures/data?marketId=6089679&amp;span=3">Derivativ-Notierung</a> vorgegaukelte globale Versorgungssicherheit mit Erdgas wohl <em>reine Schimäre.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und <strong><em><span style="color: #000000;">viertens</span></em></strong>  &#8211; und das ist wohl der wichtigste und <em>am stärksten kontroverse Punkt</em> &#8211; lassen sich staatlicherseits letztlich ohnedies nur &#8220;verzögernde&#8221; Gegenmaßnahmen oder welche auf Kosten Dritter einleiten. Gegen das Ende eines &#8220;zivilisatorischen Zeitalters&#8221; &#8211; diesfalls des &#8220;Fossil-Zeitalters&#8221; &#8211; ist <a href="https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=Dagegen+ist+kein+Kraut+gewachsen&amp;gawoe=an&amp;sp0=rart_ou&amp;sp1=rart_varianten_ou"><em>kein Kraut gewachsen</em></a>. Selbst ein erfolgreich realisierter, superschneller und risikoarmer Wiederausbau der Kernkraft (&#8220;Spaltung&#8221;) brächte keine Lösung für das &#8220;Raumwärme-Problem&#8221;, sondern bestenfalls eine &#8211; bei ausreichender Uran-Verfügbarkeit &#8211; für die Gas-Verstromung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">A propos: In Österreich ist der &#8220;Erdgas-Füllstand&#8221; von 76,5% am 1.12.2025 auf derzeit 40,48% gesunken, auch hier ohne dass nur <em>ein Hahn danach krähen würde</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Leider sieht die Situation (relevanter) europäischer Speicher derzeit überall ähnlich aus </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">-<a href="https://de.wiktionary.org/wiki/mutatis_mutandis"><em> mutatis mutandis</em></a> und inklusive potenzieller &#8220;Russenfreunde-Länder&#8221; (H).</span></p>
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