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	<title>staatsstreich.atEnergie</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>Energie: So ein Zufall! Jetzt haut auch der Wind i. d. gleiche Kerbe</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 05:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[So eine blöde Koinzidenz! Nachdem durch den &#8220;neuen Golfkrieg&#8221; im Mittleren Osten die Förderung von 14 Millionen Barrel pro Tag (meist) dieselfähiges Öl stillgelegt wurde (&#8220;shut in&#8221;), ressourçenarme &#8220;Europäer&#8221; russische Fossilbrennstoffe laufend sanktionieren, ukrainische (oder so) Drohnen russische Verarbeitungsanlagen verwüsten, trägt nun auch Jesaja sein Scherflein bei. Nein, nicht der Prophet, der Hurrikan! Dumm auch, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-so-ein-zufall-jetzt-haut-auch-der-wind-i-d-gleiche-kerbe.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_151439" style="width: 241px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Hurricane-Isaias-nears-landfall-leading-to-production-shut-ins-U.S.-Energy-Information-Administration-EIA_gehighlighted01.jpg" rel="lightbox[151427]"><img class="wp-image-151439 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Hurricane-Isaias-nears-landfall-leading-to-production-shut-ins-U.S.-Energy-Information-Administration-EIA_gehighlighted01-231x300.jpg" alt="Hurricane Isaias nears landfall leading to production shut-ins - U.S. Energy Information Administration (EIA)_gehighlighted01" width="231" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot EIA-HP, eigene Ringerl</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So eine <em>blöde Koinzidenz!</em> Nachdem durch den &#8220;neuen Golfkrieg&#8221; im Mittleren Osten die Förderung von 14 Millionen Barrel pro Tag (meist) dieselfähiges Öl stillgelegt wurde (&#8220;shut in&#8221;), ressourçenarme &#8220;Europäer&#8221; russische Fossilbrennstoffe laufend sanktionieren, ukrainische (oder so) Drohnen russische Verarbeitungsanlagen verwüsten, trägt nun auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jesaja">Jesaja </a>sein Scherflein bei. Nein, nicht der Prophet, der Hurrikan! Dumm auch, dass die US-Raffinerien am früheren <em>Golf von Mexiko s</em>chon jetzt Schwierigkeiten haben, dieselfähiges Öl beizuschaffen, weswegen a) der US-Präsident ein <em><a href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">völlig sinnfreies Gehampel um Dieselexporte</a> l</em>osgetreten hat und b) die amtliche EIA jetzt <em>pflichtgemäß warnen muss,</em> dass wg. Jesaja &#8220;refining operations&#8221; beeinträchtigt werden könnten.</span><span id="more-151427"></span></p>
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		<title>&#8220;Kriegskassen füllen&#8221; mit Diesel-Erlösen? Ein (echter) Faktencheck</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 22:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Der US-Präsident hat aus innenpolitischen Gründen ein bisserl Diesel bei den Russen gekauft (kaufen lassen), eigentlich ein &#8220;Nothingburger&#8221;, wie ein Analyst gemeint hat. Trump-Kritiker und -Feinde, offenbar selbst Spezialisten für Nothingburger, meinten daraufhin, Trump fülle damit die &#8220;Kriegskasse Putins&#8221;, was a) angesichts der Dimensionen lächerlich ist und b) in einem faktisch von den Regierungsparteien dominierten ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/kriegskassen-fuellen-mit-diesel-erloesen-ein-echter-faktencheck.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der US-Präsident hat aus innenpolitischen Gründen ein bisserl Diesel bei den Russen gekauft (kaufen lassen), eigentlich ein &#8220;Nothingburger&#8221;, wie ein Analyst gemeint hat. Trump-Kritiker und -Feinde, offenbar <em>selbst Spezialisten für Nothingburger,</em> meinten daraufhin, Trump fülle damit die &#8220;Kriegskasse Putins&#8221;, was a) angesichts der Dimensionen lächerlich ist und b) in einem faktisch von den Regierungsparteien dominierten (Quasi-)Staatssender eines (formell) neutralen Landes nicht einfach <em>daher behauptet</em> werden sollte. Besagtes Narrativ wird freilich in der gesamten MSM-Journaille <em>rauf- und runtergespielt</em>. Nachdem im v<a href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">orangegangenen Eintrag </a>der Stuss, den Trump verzapft hat, zerpflückt wurde, widmet sich der vorliegende Text u.a. der Frage, was sich das russische Militär von Trumps <em>Diesel-Millionen</em> jetzt alles leisten kann.</span><span id="more-151334"></span></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorbemerkung <span style="color: #000000;">Dieser Blogger</span> hält die aktuelle Dieselknappheit für ein veritables Problem, das binnen kurzer Zeit eskalieren wird und für das er eine völlig andere Erklärung hat als praktisch alle MSM-Journos. Das ist aber <span style="color: #000000;"><strong>nicht </strong></span>Thema dieses Eintrags, der problemlos ohne diese meine Beurteilung der aktuellen Situation nachvollzogen werden kann. Genau genommen handelt es sich hier um einen <span style="color: #000000;">Faktencheck nach Art des Hauses,</span> einen <span style="color: #000000;">echten</span></span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- nicht einen, <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1078433090">wie ihn Norbert Häring beschreibt.</a></span></em></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst &#8211; zur Erinnerung &#8211; Trumps &#8220;Diesel-Deal,&#8221; der (vor)gestern in den MSM so hohe Wellen schlug:</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Russland liefert den Amis sofort 300.000 Tonnen Diesel, die natürlich auch sofort bezahlt werden müssen. Leider hat Trump nichts über den Kostenpunkt der russischen Lieferungen gesagt, nachdem es sich bei ihm aber um einen <span style="color: #000000;"><em>Meister-Verhandler</em> </span>handelt (&#8220;The Art of the Deal&#8221;), wird davon ausgegangen, dass die Abnehmer nicht mehr zahlen als was in New York für schwefelarmen Diesel auszulegen ist (was der gelieferte russische Diesel wohl <strong><em><span style="color: #000000;">nicht</span> </em></strong>ist).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite Tranche im kommenden Monat beinhaltet die Lieferung von 500.000 Tonnen Diesel, die natürlich auch gleich bezahlt werden müssen, wie bei &#8220;Ware gegen Geld-Geschäften&#8221; üblich. Leider steht der &#8220;aktuelle Marktpreis&#8221; künftiger Transaktionen noch nicht fest, weswegen <em>dieser Blogger</em> vorerst mit der letzten &#8220;historischen&#8221; Notierung Vorlieb nehmen muss (vielleicht gibt es eh einen vereinbarten, aber &#8211; noch &#8211; nicht veröffentlichten Kaufpreis).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Abschluss kommt der<em> dicke Brummer</em>:  Eine Million Tonnen Diesel, spätestens im Dezember (&#8220;immediately thereafter&#8221;). Dafür gilt sinngemäß die im zweiten Punkt angeführte Einschränkung: Wir wissen nicht genau zu welchem Preis die Lieferung erfolgt. Vorläufig wird auch hier ein Preis von gut fünf Dollar pro Gallone angenommen.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Trump macht für besagte russische Diesel-Lieferungen eine bis nächsten April befristete Sanktions-Ausnahme (die für die EU natürlich nicht gilt).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die von Moskau weiter in Aussicht gestellten Mengen sind &#8220;Hättiwari&#8221;, das nur dann geliefert wird, wenn die russischen Raffinerien dazu in der Lage sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es geht hier also um 13,5 Millionen Barrel Diesel, 3,6 bzw. 2,5 &#8220;Tagesbedarfe&#8221; der Staaten bzw. von dort ansässigen Händlern, siehe u.a. <a href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">hier.</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst zum </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Preis.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausweislich der (für diese Recherche) jüngsten Angaben der <a href="https://www.eia.gov/">Energy Information Administration </a>- siehe Screenshot &#8211; kostet die Gallone schwefelarmer Diesel im New Yorker Hafen 5,3 Dollar (Großhandelspreis), <strong><em><span style="color: #000000;">der Liter mithin 1,39 US-Dollar</span></em></strong> (gallon /3,8). </span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Daily-Prices-U.S.-Energy-Information-Administration-EIA_Eingeringelt_resized.jpg" rel="lightbox[151334]"><img class="aligncenter wp-image-151369 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Daily-Prices-U.S.-Energy-Information-Administration-EIA_Eingeringelt_resized-300x241.jpg" alt="Daily Prices - U.S. Energy Information Administration (EIA)_Eingeringelt_resized" width="300" height="241" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Tranche der russischen Diesellieferungen &#8211; 300.000 Tonnen &#8211; sind bei einer typischen Dichte von 0,84 kg pro Liter also 357,1 Millionen Liter (siehe Screenshot des <a href="https://conversion.website.yandexcloud.net/convert-tonnes-to-liters-diesel.html">&#8220;Umrechners&#8221;</a>)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/300000_Tonnen_Convert-tonnes-to-liters-of-diesel_master_eingeringelt.png" rel="lightbox[151334]"><img class="aligncenter wp-image-151368 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/300000_Tonnen_Convert-tonnes-to-liters-of-diesel_master_eingeringelt-300x99.png" alt="300000_Tonnen_Convert tonnes to liters of diesel_master_eingeringelt" width="300" height="99" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Multipliziert mit 1,39 Dollar müssen nach diesem Ansatz für besagte Menge also 357.100.000 x 1,39 = 496,4 Millionen Dollar gezahlt werden, sagen wir der Rundung halber: <strong><em><span style="color: #000000;">500 Millionen Dollar.</span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vergleichsgrößen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der russische Zentralstaat gibt nach<a href="https://www.reuters.com/markets/europe/russias-2026-budget-deficit-may-exceed-plans-by-1285-billion-due-higher-spending-2026-07-16/"> dieser &#8211; eigentlich dem heurigen Defizit gewidmeten Reuters-Meldung </a>- pro Monat aber 3,8 Bio. Rubel aus (45,1 Bio./12),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was dem offiziellen Kurs zufolge etwa 44,7 Mrd. Dollar sind,</span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">die 500 Millionen Dollar vom Oktober entsprechen somit etwa 1,1 Prozent der monatlichen russischen Ausgaben.</span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">Bleibt der Erlös freilich gänzlich in Dolores und kauft Putin damit ausschließlich US-Militärtechnologie ein, könnte er damit ein paar <a href="https://www.reuters.com/markets/europe/russias-2026-budget-deficit-may-exceed-plans-by-1285-billion-due-higher-spending-2026-07-16/"><span style="color: #000000;">kalifornische Einwegdrohnen</span></a> oder ein <a href="https://defensescoop.com/2026/07/02/pentagon-awards-500m-contract-aerovironment-counter-drone-technology/"><span style="color: #000000;">System zur Drohnen-Abwehr </span></a><span style="color: #000000;">erwerben</span>,</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was dem Selenski sicher nicht recht wäre.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im November könnte Putin dann überhaupt schon 827 Millionen Dollar mehr in der Tasche haben und noch mehr US-Drohnen einkaufen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn er im Dezember (oder so) 1,2 Mrd. Liter Diesel an die Amis verkauft, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wird er voraussichtlich 1,7 Mrd. Dolores in der Tasche haben, wofür man schon eine ganze Menge Kriegsgerät kriegt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">z.B. einen Stealth-Bomber, fünf F-35 oder vier Patriot-Systeme.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Korrespondent &amp; &#8220;Korrespondent&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Selenski hat jedenfalls davor gewarnt und die MSM haben das gebührend abgefeiert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in Ö. auch die <a href="https://on.orf.at/video/14342653/16167970/kohl-und-wehrschuetz-ordnen-diesel-deal-ein-zib-1-vom-10102026">ZiB1 im ORF-Fernsehen,</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die eine &#8220;Live-Schalte&#8221; mit unterschiedlichen Sorten von Korrespondenten brachte,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der eine Hauptstadt-K. in Washington und der andere der um 25 Jahre ältere Korrespondent für ganz (Süd)Osteuropa (nicht nur für Belgrad).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wehrschütz wird demnächst in Pension gehen (sofern er das noch erlebt; an den O-Tönen konnte man übrigens auch die höchst unterschiedlichen Berufsauffassungen der beiden ablesen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Vereinheitlichung der journalistischen Berufsbilder im ORF wäre eigentlich Aufgabe <strong><em><span style="color: #000000;">eines Chefredakteurs, eines echten.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bis das geschafft ist, wär&#8217;s freilich schon ein Fortschritt, wenn die Korrespondenten des Quasi-Staatssenders nicht <em>nachplappern,</em> was ihnen die private internationale Journaille <em>vorplappert. </em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der ORF ist seinem Selbstverständnis nach und selbst verfassten Texten zufolge zwar unabhängig,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dessen neuer Generaldirektor wurde vor vier Monaten aber von allen der SPÖ zugerechneten Stiftungsräten sowie dem Großteil des &#8220;ÖVP-Freundeskreises&#8221; gewählt, was irgendwie den Eindruck erweckt, dass Emissäre der beiden größeren Koalitionsparteien den neuen General installiert haben (und danach dessen Team). </span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Davon, dass der von den Regierungsparteien dominierte Nationalrat die &#8220;Programmentgelte&#8221; des Quasi-Staatssenders festlegt, will <em>dieser Blogger</em> erst gar nicht zu reden beginnen.</span></li>
</ul>
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		<title>Energie: Eine weitere Politico-Gaukelei mit großen Zahlen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 14:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Blogger hat sich eigentlich geschworen, nicht einzeln auf jeden Stuss einzugehen, den Politicos den lieben langen Tag erzählen, macht hier aber eine Ausnahme, weil der US-Präsident a) wirklich  mächtig ist, b) weil seine Äußerungen ziemlich genau dem Muster entsprechen, was Trumps kleine und große Politico-Kollegen (generisches Maskulinum) Tag für Tag praktizieren und c) weil ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat sich eigentlich geschworen, nicht einzeln auf jeden <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Stuss">Stuss </a>einzugehen, den Politicos den lieben langen Tag erzählen, macht hier aber eine Ausnahme, weil der US-Präsident a) wirklich  mächtig ist, b) weil seine Äußerungen ziemlich genau dem Muster entsprechen, was Trumps kleine und große Politico-Kollegen (generisches Maskulinum) Tag für Tag praktizieren und c) weil daran das Versagen der &#8220;selektiven Trump-Kritik&#8221; durch die Medien gut demonstriert werden kann. Die Äußerung Trumps, die hier &#8220;abgeklopft&#8221; werden soll, ist dessen Ankündigung, dass Russland noch heuer 1,8 Millionen Tonnen  Diesel &#8220;für die USA und den Weltmarkt&#8221; liefern soll (auf den vagen Rest wird hier erst gar nicht eingegangen). Die telefonisch vom RF-Präsidenten (angeblich) zugesicherten Mengen &#8211; siehe z.B. <a href="https://www.reuters.com/business/energy/trump-big-announcement-coming-up-diesel-2026-10-09/">hier </a>und <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cm1dwgr666wno">hier</a> &#8211; entsprechen nur etwa 3,6 mal dem, was die USA in einem einzigen Tag verbrauchen und weniger als der Hälfte des täglichen Dieselverbrauchs der Welt.<img title="Read More..." src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" alt="" data-wp-more="" data-mce-resize="false" data-mce-placeholder="1" /></span><span id="more-151262"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die &#8220;Welt&#8221; ist Trump vermutlich <em><a href="https://www.dw.com/de/redewendungen-rund-um-die-wurst/a-18783952">wurst</a>,</em> die <em>Staaten</em> nicht, zumindest nicht bis zum 3. November. Während man annehmen darf, dass Trump die <a href="https://www.ostarrichi.org/wort/22521/Rue_de_la_gack">rue de la gack</a> nicht erkennt, in der sich auch die USA befinden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sind ihm die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenwahlen_in_den_Vereinigten_Staaten">midterm elections </a>in knapp einem Monat offensichtlich <strong><em><span style="color: #000000;">nicht egal.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst zum leichteren Teil dieses Eintrags, der Mathematik.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die &#8220;Profis&#8221;<a href="https://www.jodidata.org/_resources/files/events/joint-apec-jodi-training-workshop-on-oil-and-gas-statistics/04.-conversion-factors-volume-to-mass-and-vice-versa.pdf"> rechnen eine metrische Tonne Diesel standardmäßig mit x 7,45 Barrel </a>um,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was <em>dieser Blogger</em> aus Gründen der Rundung zu mal 7,5 macht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">1,8 Millionen Tonnen sind also 1.800.000 Tonnen mal 7,5 = 13,5 Millionen Barrel.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Diesel-Tagesverbrauch in den USA selbst beträgt ausweislich der Energy Information Administration aktuell aber ca.<a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=WDIUPUS2&amp;f=W"> 3,7 Millionen Barrel </a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn man die t<a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=pet&amp;s=mdiexus2&amp;f=m">äglich exportierte Menge von 1,7 Millionen Barrel</a> dazu rechnet (aktuell, im Gesamtjahr 2025 war es etwas weniger), kommt man auf 5,4 Millionen Barrel (die Importe sind vernachlässigbar klein).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">13,5 Millionen Barrel Diesel sind also 3,6 &#8220;Tagesbedarfe&#8221; der US-Wirtschaft (hauptsächlich über Trucks) oder 2,5 &#8220;Tagesmengen&#8221;, wenn man die Exporte dazu rechnet</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wofür es, wenigstens teilweise, zweifellos vertragliche Verpflichtungen gibt).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus Trumps <em>Wording</em> geht übrigens hervor, dass es sich bei den 1,8 Millionen Tonnen noch um Lieferungen 2026 handeln muss: &#8220;spätestens im November&#8221; = &#8220;spätestens am 30.November&#8221; und unter &#8220;unmittelbar danach&#8221; kann schwerlich der Januar 2027 verstanden werden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei , die von den Russen in Aussicht gestellten 13,5 Millionen Barrel Diesel sollten der Sachlage entsprechend mit dem US-Eigenbedarf von ca. 280 Millionen Barrel bis Jahresende verglichen werden  (3,7 Millionen Barrel mal 75 Tage)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">oder überhaupt mit dem Diesel-Gesamtbedarf inklusive Exporte von mehr als 400 Millionen Barrel (5,4 Millionen Barrel mal 75 Tage).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nachdem die Lieferungen auch für den &#8220;Weltmarkt&#8221; bestimmt sein sollen, wäre evtl. auch ein Vergleich mit dem weltweiten täglichen Dieselverbrauch von 28,2 Millionen Barrel sinnvoll (EI, Statistcal Review of World Energy 2026, p 39),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was nicht einmal der Verbrauch eines halben Tages wäre.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Ganze ist derartig lächerlich,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass man der Meinung sein könnte, dass aufgewecktere Journos schnell misstrauisch werden und beginnen würden die Zahlen zu checken.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber nein, nichts da!</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die <em>Journaille,</em> die an sich nicht gewillt ist, Trump durchgehen zu lassen, was sie anderen, &#8220;guten Politicos&#8221; anstandslos durchgehen lässt,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">rechnet entweder gleich falsch wie gewisse internationale Agenturen (&#8220;Eine Menge von 300.000 Tonnen würde damit rechnerisch den US-Verbrauch für gut 14 Stunden decken.&#8221;) oder</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">man ü<a href="https://orf.at/stories/3444642/">berlässt dem Komiker von Kiew die Bühne,</a> der selbst der <a href="http://staatsstreich.at/neuer-golfkrieg-endzeit-theatertruppe-mit-weiterer-szene.html">Endzeit-Theatertruppe </a>anzugehören scheint und der mit seinen Drohnen dafür gesorgt haben soll, dass sich in den vergangenen Monaten<a href="Öl%20Verarbeitungskapazität Russland"> Rohöldurchsatz und Verarbeitungskapazität der Russen etwa halbiert haben.</a></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Gegensatz zu Trump scheint die westliche<em> Journaille</em> dem Komiker von Kiew jedenfalls alles durchgehen zu lassen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weswegen der <em>gute Mann</em> des Langen und Breiten über das angebliche &#8220;Geschenk an Putin&#8221; und vermeintliche &#8220;Investitionen in den Krieg&#8221; labern darf, wenigstens in den &#8220;MSM&#8221;.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Energie: Art Berman über unsere historisch beipiellose Situation</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 22:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Art Berman wird erneut von seinem ehemaligen Oildrum-Kollegen Nate Hagens befragt, spiritus rector der über YT abrufbaren Great Simplification (Hagens ist übrigens ein besserer Interviewer als die meisten professionellen Journos und die Stunde+, die dieses Gespräch dauert, ist gut investierte Zeit). Der gelernte Erdölingenieur verdient seinen Lebensunterhalt mit der Beratung von US-Drillern und -Investoren, kann aber ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-art-berman-ueber-unsere-historisch-beipiellose-situation.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Art Berman wird erneut von seinem ehemaligen<a href="http://theoildrum.com/special/archives"> Oildrum-</a>Kollegen Nate Hagens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cWCGyrZWRTY">befragt,</a> spiritus rector der über YT abrufbaren <a href="https://www.thegreatsimplification.com/">Great Simplification</a> (Hagens ist übrigens ein besserer Interviewer als die meisten professionellen Journos und die Stunde+, die dieses Gespräch dauert, ist gut investierte Zeit). Der gelernte Erdölingenieur verdient seinen Lebensunterhalt mit der Beratung von US-Drillern und -Investoren, kann aber nicht verhehlen, dass er einen <em>Zug ins Große und Ganze</em> hat (siehe u.a. seinen Blog; <a href="https://www.artberman.com/blog/the-iran-war-phase-shift-energy-shock-rising-complexity-and-the-end-of-the-old-growth-regime/">dieser Eintrag</a> vom 8. September nimmt viele der im Interview geäußerten Gedanken vorweg). Berman kommt trotz seiner umfassenden Öl-Expertise nur in Ausnahmefällen &#8220;judgemental&#8221; rüber und seine Beobachtungen etwa zum <em>mindset</em> von Politikmachern, Investoren und &#8220;Öffentlichkeit&#8221; verdienen höchste Beachtung. Was sein engeres Fachgebiet betrifft, ist sowieso jede Menge von ihm zu lernen.</span><iframe title="We're Not Going Back to January 2026 with Art Berman | TGS 237" src="https://www.youtube.com/embed/cWCGyrZWRTY" width="1336" height="752" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-151235"></span></p>
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		<title>End-Poker um US-Dieselexporte</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 05:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Trump verlangt von den EU-Politikern. dass sie ihre Diesel-Notreserven frei geben, was mittelfristig freilich auch nicht viel nutzen würde.  &#8211; nicht einmal dann, wenn die Dummköpfe in Brüssel und den europäischen Hauptstädten Erdöl und Diesel aus Russland nicht vom &#8220;Markt&#8221; vertrieben hätten. Die &#8220;reine Lehre&#8221; sowohl für Trump als auch die EU-Blödmänner ist nach ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/end-poker-um-us-dieselexporte.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Trump verlangt von den EU-Politikern. dass sie ihre Diesel-Notreserven frei geben, was mittelfristig freilich auch nicht viel nutzen würde.  &#8211; nicht einmal dann, wenn die <em>Dummköpfe</em> in Brüssel und den europäischen Hauptstädten Erdöl und Diesel aus Russland <strong><em>nicht</em></strong> vom &#8220;Markt&#8221; vertrieben hätten. Die &#8220;reine Lehre&#8221; sowohl für <em>Trump</em> als auch die<em> EU-Blödmänner</em> ist nach wie vor, <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Gewicht_US_Dieselexporte_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[151095]"><img class="alignright wp-image-151124 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Gewicht_US_Dieselexporte_master_bearbeitet-300x87.png" alt="Gewicht_US_Dieselexporte_master_bearbeitet" width="300" height="87" /></a>dass Diesel oder dessen Vorläuferstoffe auch in größeren Mengen am &#8220;Weltmarkt&#8221; erworben werden können, was<em> glatter Unsinn</em> ist.</span></p>
<p><span id="more-151095"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Aufmachergrafik ist eine für meine Argumentation zentrale Tabelle. Sie zeigt, dass die Mengen, um die jetzt so viel Aufhebens gemacht wird</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weltweit relativ unbedeutend sind,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in &#8220;Europa&#8221; aber immerhin 11 Prozent des hiesigen Verbrauchs ausmachen und dass ein Ausfall daher (zumindest) preiswirksam werden könnte,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass in den USA selbst aber mehr als 45 Prozent des dortigen Konsums ausgeführt werden &#8211; in jenen USA, die heute <em>in gefracktem Leichtöl und Erdgas geradezu schwimmen</em>, die sich aber zunehmend schwer tun, die Rohstoffe für die Dieselproduktion ihrer Raffinerien beizuschaffen.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zur Erläuterung:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite Spalte zeigt die Menge der jeweiligen US-Dieselexporte , wobei die gesamten US-Exporte für die Welt und die USA naturgemäß identisch sind Unterschiedlich sind nur die Vorzeichen und die jeweilgen Bezugsgrößen in der dritten Spalte </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(einmal ist es der aus den USA belieferte die Weltmarkt und einmal sind es die Vereinigten Staaten selbst).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In dieser Spalte ist der aktuellste US-Wert vom Juli dieses Jahres enthalten, der soeben von der amtlichen <a href="https://www.eia.gov/">Energy Information Administration (EIA)</a> bekannt gegeben wurde</span>.</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Verbrauch für die gesamte Welt sowie für die EU ist eine Gesamtjahresangabe (2025). Sie wurde der <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">Statistcal Review of World Energy</a> 2026, pp 38 und 39 entnommen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es wird sich in beiden Fällen beim Verbrauch aber  a) nicht besonders viel verändert haben und b) sind die Verbrauchsangaben in &#8220;Millionen Barrel <strong><em><span style="color: #000000;">pro Tag</span></em></strong>&#8220;, was eine lästige und fehlerträchtige Umrechnerei von Jahreswerten auf Tage erspart und außerdem mit den Werten von Spalte 2 (jeweilige Exportmengen) kompatibel ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die vierte Spalte mit den<em> eingeringelten Prozentwerten zeigt</em> schließlich, dass der Anteil der US-Exporte am weltweiten Dieselverbrauch nur relativ klein ist, dass in den USA selbst aber die Exporte mehr als 45 Prozent des Inlandkonsums ausmachen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was ja &#8220;der Sinn der Übung&#8221; ist).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu den Zahlen selbst noch Folgendes: </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die gesamten US-Lieferungen wurden der Datenbank der EIA entnommen, die freilich keine aggregierten Zahlen für die  EU ausweist, sondern nur für einzelne europäische Staaten (die Niederlande &#8211; wahrscheinlich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rotterdam">Rotterdam</a> &#8211; sind der in Europa bei weitem bedeutendste Destinationsort für US-Diesel). Die in der Tabelle angeführten 500.000 Barrel pro Tag gehen auf eine <a href="https://www.spglobal.com/energy/en/news-research/latest-news/crude-oil/072424-us-diesel-exports-to-europe-hit-record-high-despite-lackluster-demand">S&amp;P Global-Meldung vom 24. Juli </a>zurück, die von (bis dahin) einem Juli-Wert von 517.000 bd, einem &#8220;Monats-Rekord&#8221; spricht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser wohl atypisch hohe monatliche Wert macht(e) bezogen auf den europäischen Dieselverbrauch freilich nur 11 Prozent aus</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der Löwenanteil des EU-Diesels entsteht in den <em>eigenen Raffinerien</em>- und auch die früheren, mythischen russischen Diesel-Lieferungen machten größenordnungsmäßig etwa so viel aus &#8211; gut 600.000 Barrel täglich).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Womit man schon beim zentralen Problem gelandet ist. Die EU hatte bisher etwa 1,1 mmbd Erdöl von Saudiarabien und dem Irak sowie 500.000 bd Diesel aus dem Mittleren Osten bezogen (Saudiarabien, Kuwait),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die mit dem &#8220;neuen Golfkrieg&#8221; weitgehend <em>flach gefallen sind.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das <em>schaut beides zwar nicht nach rasend viel aus,</em></span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber das golfarabische Öl eignet sich besser als das US-amerikanische Rohöl zur Herstellung von Mitteldestillaten,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die ebenfalls dieselfähigen russischen Lieferungen waren in den Jahren davor mit außerökonomischen Mitteln aus dem EU-Markt vertrieben worden,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">obwohl die <em>Uniaun</em> mit 43% einen besonders hohen relativen Diesel-Anteil aufweist, siehe u.a. <a href="http://staatsstreich.at/energie-mitteldestillate-das-wahre-problem-mit-dem-neuen-golfkrieg.html">hier</a>. Der Hinauswurf der Russen aus dem EU-Markt hat sich binnen kürzester Zeit als &#8220;Meisterstück&#8221; der <em>Blödmänner</em> in Brüssel  und den nationalen Haupstädten (generisches Maskulinum) erwiesen. Statt &#8220;Putin&#8221; sind die Euros jetzt &#8220;Trump&#8221; ausgeliefert, dessen shale oil a) zu leicht ist um dieselfähig zu sein und der b) nun auch mit einem Exportverbot von &#8220;distillate fuel oil&#8221; droht. Well done, gefönte Urschl!</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich bildet sich Trump ein, dass er am längeren Ast sitzt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">vor allem jetzt, wo die mehr als <a href="https://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=67407">0,4 mmbd &#8220;medium and sour&#8221;, die die USA im Mittleren Osten verloren haben</a>, aus Venezuela  wieder &#8220;hereingeholt&#8221; wurden.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Sicht stimmt auch insofern, als die Euros puncto natürliche Ressourçen viel weniger aufbieten können als z.B. die USA.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber Washington befindet sich hier <em>auch</em> in der <a href="https://www.ostarrichi.org/wort/22521/Rue_de_la_gack"><em>rue de la gack</em></a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil anscheinend Gefahr besteht, dass man den eigenen Inlandsbedarf nicht mehr befriedigen kann, siehe dazu <a href="http://staatsstreich.at/energie-dieselexporte-und-lokale-dieselproduktion-eine-replik.html">hier</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da nutzt ihre ganze <em>Shale-Bonanza</em> nix,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn die Kanadier auf die Idee kommen sollten, ihrerseits ein Exportverbot für schweres Öl zu verhängen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dann ist <em>Schluss mit lustig.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dann sprechen wohl die Waffen, irgend ein Vorwand findet sich allemal.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Kanadier sind den USA militärisch zwar weit unterlegen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber ihre 4 mmbd schweres Öl hat im (&#8220;nicht gewaltsamen&#8221;) Zoll-Verhandlungspoker mit den Staaten wohl weitaus mehr &#8220;leverage&#8221; als die 1,7 mmbd US-Diesel für den Weltmarkt (bzw. die 0,5 mmbd für die EU).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber wie auch immer, es ist sowohl für die USA als auch die EU<a href="https://www.domradio.de/artikel/matthaei-am-letzten"> &#8220;Mathäi am Letzten&#8221;</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es geht heute real weder um ein US-Exportverbot, noch um die Freigabe von 0,7 mmbd europäische &#8220;Notreserven&#8221;. Es geht real nicht einmal mehr um die US-Zwischenwahlen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em>Es geht um die Nichtmehrverfügbarkeit des &#8220;Herzbluts der globalen Zivilisation&#8221;, eines flüssigen Treibstoffs, auf den Liefer-LkWs genauso angewiesen sind wie die Bauwirtschaft oder die (mechanisierte) Landwirtschaft.</em></strong></span></p>
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		<item>
		<title>Energie: Dieselexporte und lokale Dieselproduktion &#8211; eine Replik</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 14:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
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		<description><![CDATA[Larry C. Johnson, der in 1980ern für die CIA analysierte, hebt in seinem jüngsten Blogbeitrag über die US-Dieselexporte viel Zutreffendes hervor, liegt im Kern aber trotzdem daneben.  Das globale Problem besteht in einem Mangel an dieselfähigem Rohöl und nicht den &#8220;gefährdeten&#8221; nebbichen 1,6 Millionen Barrel US-Exporten. Es könnte freilich sehr wohl sein, dass das von ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-dieselexporte-und-lokale-dieselproduktion-eine-replik.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Larry C. Johnson, der<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Larry_C._Johnson"> in 1980ern für die CIA analysierte</a>, hebt in seinem <a href="https://larrycjohnson.substack.com/p/americas-diesel-surplus-is-an-illusion?utm_source=post-email-title&amp;publication_id=1225061&amp;post_id=217611789&amp;utm_campaign=email-post-title&amp;isFreemail=true&amp;r=216vfx&amp;triedRedirect=true&amp;utm_medium=email">jüngsten Blogbeitrag</a> über die US-Dieselexporte viel Zutreffendes hervor, liegt im Kern aber trotzdem daneben.  Das <strong><em><span style="color: #000000;">globale Problem</span></em></strong> besteht in einem Mangel an dieselfähigem Rohöl und nicht den &#8220;gefährdeten&#8221; <em>nebbichen 1,6 Millionen Barrel US-Exporten</em>. <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Retail_price_of_diesel_fuel_US.png" rel="lightbox[151016]"><img class="alignright wp-image-151044 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Retail_price_of_diesel_fuel_US-300x168.png" alt="_Retail_price_of_diesel_fuel_(US)" width="300" height="168" /></a>Es könnte freilich sehr wohl sein, dass das von Präsident Trump &#8220;angedachte&#8221; Exportverbot <strong><em><span style="color: #000000;">bis zu den <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/2026_United_States_elections">US-midterm elections im kommenden November</a> die dortigen Dieselpreise zum Sinken oder nicht &#8220;Weiteransteigen&#8221;  bringt, vorübergehend.</span></em></strong></span><span id="more-151016"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Um, wie üblich, mit dem Positiven zu beginnen:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Johnson, der sich auf eine öffentlich nicht bekannte Analyse beruft, meint, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die US-Raffinerien derzeit gerade genügend Diesel für den heimischen Bedarf produzieren, was möglich, aber nicht sicher ist. Schließlich erzeugen die Staaten im eigenen Land noch ungefähr<strong><em><span style="color: #000000;"> ein Drittel der eigenen &#8220;field production&#8221;</span></em></strong> von zusammen gut 13 Millionen Barrel (täglich)<strong><em><span style="color: #000000;"> mitteldestillatfähiges Erdöl</span></em></strong> (= &#8220;non-shale&#8221;), bekommen 4 Millionen Barrel täglich <em>schweres Crude</em> aus Kanada (&#8220;Ölsande von Alberta&#8221;), sowie seit ein paar Monaten ein bisserl was aus Venezuela. Das könnte sich sozusagen <a href="https://www.kleinezeitung.at/artikel/14831531/HofburgWahl_Van-der-Bellen_Es-wird-arschknapp">arschknapp</a> ausgehen, wenn man in Rechnung stellt, dass 3,5 bis 4 Barrel dieselfähiges Rohöl für 1 Barrel Diesel vonnöten sind. <strong><em><span style="color: #000000;">Wahrscheinlich geht sich das aber nicht aus,</span> </em></strong>vor allem wenn zu dem täglichen Eigenbedarf von 4 &#8211; 4,5 Millionen Barrel Mitteldestillate (Diesel und Kerosin) noch 1,6 Millionen Barrel Diesel pro Tag exportiert werden müssen.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen sacken die &#8220;commercial stocks&#8221; ab und die lokalen Dieselpreise gehen rauf, weswegen der <em>US-Präsi</em> ein Exportverbot &#8220;erwägt&#8221; <em>(nicht weil Donnie und seine Einflüsterer blöd oder kurzsichtig sind)</em>. Johnson/Miller erwähnen verdienstvollerweise eben diese sinkenden US-Dieselbestände und die hohen (regionalen) Preise, die letztlich wohl eine Folge des defizitären &#8220;feedstock inputs&#8221; sind. Als &#8220;Puffer&#8221; fungieren besagte &#8220;commercial stocks&#8221;, die freilich auch nicht ewig reduziert werden können (bezeichnenderweise sind die Dieselpreise &#8220;an der Golfküste&#8221; am niedrigsten, weil im &#8220;Golf von Amerika&#8221; im flachen Wasser &#8220;konventionelles&#8221; dieselfähiges Öl gefördert und von nahen Raffinerien an Land verarbeitet wird; Mittelamerika ist geographisch auch nahe und am Wasserweg leicht erreichbar).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist ferner korrekt anzunehmen, dass eine (Wieder)Öffnung der &#8220;Straße/Meeresenge von Hormuz&#8221; die Knappheit von dieselfähigem Erdöl nicht behebt. Die arabischen und iranischen Förder-, Speicher- und Verarbeitungsanlagen sind inzwischen weitgehend dahin.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Johnson hat auch recht, wenn er sagt: &#8220;An export ban would keep fuel at home but deepen someone else’s shortage. It would not produce a single additional barrel of global diesel.&#8221; Aber, wie gesagt, für die kommenden ein oder zwei Monate könnte ein Verbot in den USA selbst sehr wohl Wirkung zeigen und Truckies und Farmer temporär (am 3. November 2026) <em>milde stimmen.</em></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun zu den &#8220;Desideraten&#8221; von Johnsons bzw. Millers Analyse.</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es sollte den<em> Herrschaften</em> sofort zu denken geben, wenn sie selbst schreiben, dass weltweit täglich 29,4 Millionen Barrel Diesel verbraucht werden, die USA aber nur 1,6 Millionen Barrel (schwefelarmen) Diesel exportieren. Wenn das 20% der weltweiten Dieselexporte sind (wie <em>dieser Blogger</em> <a href="https://x.com/T_Mason_H/status/2102502266800628113?s=20">hier </a>gelesen hat, heißt das, dass pro Tag gut 20 Millionen Barrel von &#8220;lokalen Raffinerien&#8221; produziert werden (wurden). Dagegen sind die ggf. &#8220;verbotenen&#8221; <strong><span style="color: #000000;"><em>US-Exporte Kleinvieh.</em></span></strong></span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Johnsons zentrales Argument, dass  nämlich die 1,6 Millionen Barrel&#8221; bereits &#8220;committed&#8221; wären,<strong><span style="color: #000000;"><em> &#8220;kauft dieser Blogger nicht&#8221;</em></span></strong>. Sie stehen international zur Verfügung.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während es glaubwürdig ist, dass &#8211; wie im Blog geschrieben wird &#8211; durch &#8220;Russland-Sanktionen&#8221; und &#8220;neuen Golfkrieg&#8221; seit Februar 2026 etwa1,6 mmbd internationale Dieselexporte verloren wurden, sollte man diese Zahl doch auf die insgesamt verbrauchten 29,4 mmbd beziehen, wenn in den USA &#8220;verboten wird&#8221;, halt das Doppelte.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das wären dann rund 11 Prozent.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- aber kein großes Problem, wenn genügend &#8220;feedstock&#8221; für die lokalen Raffinerien da wäre&#8230;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derlei würde höchstens die Diesel-Notierungen in die Höhe treiben, nicht aber die Verfügbarkeit beschränken.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2021-_Retail_price_of_diesel_fuel_(US).svg">RCraig09</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">CC BY-SA 4.0</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2021-_Retail_price_of_diesel_fuel_(US).svg">via Wikimedia Commons</a></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Energie: Die &#8220;Straße von Hormuz&#8221; bis Mitte September 2026</title>
		<link>http://staatsstreich.at/energie-die-strasse-von-hormuz-bis-mitte-september-2026.html</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 10:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der spanischsprachige Blogger Quark, dem hier bei einigen Dingen nicht zugestimmt wird, verfügt in Sachen Erdöl über eine Informationsbasis, von der dieser deutschsprachige Blogger nur träumen kann. Quarks &#8220;(vor)letzter Streich&#8221; ist eine Art &#8220;Kleine Geschichte der Meeresenge von Hormuz seit Jahresbeginn 2026&#8220;,  inklusive der (versuchten) Umgehungswege. Vom Chart einer Schweizer Großbank ausgehend, &#8220;erzählt&#8221; Quark die ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-die-strasse-von-hormuz-bis-mitte-september-2026.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der spanischsprachige Blogger <a href="https://substack.com/@bluequark">Quark</a>, dem hier bei einigen Dingen <strong><span style="color: #000000;"><em>nich</em></span><span style="color: #000000;"><em>t</em> </span></strong>zugestimmt wird, verfügt in Sachen Erdöl über eine Informationsbasis, von der <em>dieser deutschsprachige Blogger</em> nur träumen kann. Quarks &#8220;(vor)letzter Streich&#8221; ist eine Art <a href="https://rayonegro.substack.com/p/el-trafico-por-ormuz-una-cifra-aproximada">&#8220;Kleine Geschichte der Meeresenge von Hormuz seit Jahresbeginn 2026</a>&#8220;,  inklusive der (versuchten) Umgehungswege. Vom Chart einer Schweizer Großbank ausgehend, &#8220;erzählt&#8221; Quark die Phasen der Ölexporte von &#8220;hinter der Straße von Hormuz&#8221;.</span><span id="more-150915"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Konkret handelt es sich um <a href="https://cms.zerohedge.com/s3/files/inline-images/2026-09-19_11-12-20.png?itok=1TaHXD37" rel="lightbox[150915]">diese Grafik </a>der <em>UBS</em>, die auf Basis von Daten der<em> S&amp;P Global Market Intelligence</em> gemacht wurde.</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus ihr geht der Absturz der Rohöl- und Produktenexporte mit Kriegsbeginn Ende Februar/Anfang März hervor, aber auch, dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">schon seit Mitte bis Ende März 2026 etwa 5 &#8211; 6 Millionen Barrel pro Tag über &#8220;Bypass-Pipelines&#8221; in Saudiarabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten transportiert wurden, ehe</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in der Ära des &#8220;memorandums of understanding&#8221; von Mitte Juni bis Mitte Juli die offiziellen Exporte wieder zulegten und den &#8220;Bypass-Pipelines&#8221; gewissermaßen <em>Geschäft wegnahmen</em>.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem Wiederbeginn der US-Bombardements von iranischen Zielen erlebten diese Umgehungsleitungen eine &#8220;Renaissance&#8221; bis in den August hinein, als diverse Attacken gegen die saudische Ost-West-Pipeline einsetzten.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ab diesem Zeitpunkt ist vor allem die Zunahme der &#8220;dark transits&#8221; bemerkenswert. Darunter wird eine <em>närrische Praxis</em> verstanden, bei der kleinere Öltanker die Meeresenge durchqueren, vorgebend, sie könnten vom iranischen Militär nicht wahrgenommen werden, weil sie ihre &#8220;AIS-Transponder&#8221; abgeschaltet haben. Das ist mit kleinen Kindern vergleichbar, die glauben, sie könnten nicht gesehen werden, weil sie ihre Augen zu machen, als &#8220;Beweis&#8221; wird aber, dass die <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=Schinakl+Bedeutung">Schinakl</a> nicht beschossen werden (dass den Iranern sehr wohl, Zoll, Steuer oder wie immer man das nennen mag, gezahlt wird, muss ja nicht laut gesagt werden. Auf die Art kann a) ein <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=obolus+synonym">Obolus</a> entrichtet werden ohne b) Onkel Sam zu verärgern, den man bis auf weiteres ja noch braucht. Vor der Küste von Oman wird dann in größere Tankschiffe umgeladen, die von den USA &#8220;eskortiert&#8221; werden     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />  </span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Frage ist nur, wie lange derlei toleriert wird. Diese Praxis bringt Teheran zwar dringend benötigte Staatseinnahmen, aber wenn wieder bombardiert wird,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dürfte die Zeit des <em>Augenzumachens</em> vorbei sein.(jedenfalls wurde damit &#8220;inoffiziell gedroht&#8221;; im Fall von Luftangriffen auf Irans &#8220;zivile Infrastruktur&#8221; soll es <em>zusätzlich zu &#8220;Vergeltungsschlägen&#8221; gegen die restlichen golfarabischen Öl-Anlagen kommen</em>).<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sollte derlei mit welcher Begründung auch immer stattfinden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ist wohl endgültig &#8220;Schluss mit lustig&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derzeit &#8211; also unter &#8220;erleichterten Kriegsbedingungen&#8221; &#8211; sollen täglich 10 bis 11 Millionen Barrel Rohöläquivalente &#8211; den Engpass passieren (Crude und &#8220;Produkte&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist etwa die Hälfte des Vorkriegsniveaus und die Einbußen ließen sich mit einer Kombination aus &#8220;demand destruction&#8221;, &#8220;temporären Notnägeln&#8221; und diversen Solidaritätsaktionen womöglich in den Griff bekommen (wenigstens &#8220;energetisch&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fallen die &#8220;Bypässe&#8221; in Fujairah und Yanbu sowie die &#8220;dark transits&#8221; weg,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ist der Ausfall für das <em>Petrodollar-Gesamtsystem</em> wohl zu hoch</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was ja durchaus intendiert sein könnte).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dann kämen aus der Region inkl. Iran nöchstens noch zwei bis vier mmbd</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(schätzt <em>dieser Blogger</em>).</span></p>
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		<title>Energie: &#8220;Erlaubte Attacken&#8221; in Moskau, Kuwait, Yanbu &#8211; Zitat</title>
		<link>http://staatsstreich.at/energie-erlaubte-attacken-in-moskau-kuwait-yanbu-zitat.html</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 18:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The Houthis are allowed to strike oil refineries and oil pipelines, Ukraine is allowed to strike Russian oil refineries, and Iran is allowed to strike oil refineries. Everything is scripted so that when the Geophysical Event intensifies, you will blame the crisis and the famine on the wars. They will promise a better future, but ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-erlaubte-attacken-in-moskau-kuwait-yanbu-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;The Houthis are allowed to strike oil refineries and oil pipelines, Ukraine is allowed to strike Russian oil refineries, and Iran is allowed to strike oil refineries. Everything is scripted so that when the Geophysical Event intensifies, you will blame the crisis and the famine on the wars. They will promise a better future, but things will only get worse, while the elites will be in their doomsday bunkers.&#8221; <a href="https://ourfiniteworld.com/2026/08/05/affordability-not-scarcity-is-the-real-energy-crisis/comment-page-12/">Commenter <cite class="fn">raviuppal4</cite> in &#8220;Our finite World&#8221;, 20. September 2026</a></span><span id="more-150906"></span></p>
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		<title>Die Befüllung der Gasspeicher läuft weiter schleppend</title>
		<link>http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 22:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter. Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter.</span><span id="more-150402"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu 66,8% gefüllt. Damit sind sie weiterhin deutlich schwächer gefüllt als in allen drei Vergleichsperioden. Ein negativer Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand niedriger als im Vergleichsjahr ist; ein positiver Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand höher als im jeweiligen Vergleichsjahr ist.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150410 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart-300x176.png" alt="Ö_Füllstand_Linienchart" width="300" height="176" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf unterschiedlichen Befüllungsraten ergeben sich somit unterschiedliche Füllstände am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober. Die Bandbreite reicht von maximal knapp 94% bis weniger als 65%. 2024 verzeichnete der September bereits eine minimale Ausspeicherung, im Oktober 2016 gab der Füllstand um 2,7 Prozentpunkte nach.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Entspricht die Einspeicherungsrate für die kommenden zwei Monate der bisherigen durchschnittlichen Einspeicherungsrate seit Anfang April, wären die Gasspeicher in Österreich Ende Oktober zu 80,4% gefüllt. Die EU-Vorgaben würden damit verfehlt. Nur falls diese auf einen Mindestfüllstand von 80% reduziert würden – wie von der EU-Kommission Ende August vorgeschlagen – würde Österreich sie mit Ach und Krach erfüllen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am vergleichsweise geringen Füllstand ändert das aber natürlich nichts. Im Vorjahr lag der Füllstand Ende Oktober bei 83,7%, allerdings war er Ende September mit 84,9% noch etwas höher.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150416 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen-300x205.png" alt="Ö_Szenarien_Säulen" width="300" height="205" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutlich schlechter sieht die Situation in Deutschland aus. Wie in Österreich wurde in der zweiten Augusthälfte zumindest der Abwärtstrend gegenüber den Vergleichsjahren gestoppt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt weisen die Gasspeicher in Deutschland mit 53,3% allerdings eine um fast 30 Prozentpunkte geringere Befüllung auf. Gegenüber dem Vorjahr beträgt das Minus fast 18 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150418 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart-300x187.png" alt="D_Füllstand_Linienchart" width="300" height="187" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU-Vorgaben wird Deutschland dieses Jahr sicher verfehlen. Ein Füllstand von mehr als 70% per Ende Oktober wird kaum möglich sein. Bei einer Fortsetzung der bisherigen Einspeicherungsrate seit Anfang April wären die Speicher Ende Oktober zu 66% gefüllt. Im Vorjahr waren es 74,9%. Allerdings wiesen im Vorjahr die Gasspeicher in Deutschland wie auch in Österreich mit 76,7% Ende September einen höheren Füllstand als ein Monat später auf.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150421 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen-300x196.png" alt="D_Szenarien_Säulen" width="300" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu den Eigentumsverhältnissen der Gasspeicher in Österreich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich weisen einige Besonderheiten auf. Mit etwas über 100 TWh decken sie den jährlichen österreichischen Gasbedarf zu rund 125%. Aktuell decken die eingespeicherten knapp 67 TWh bereits mehr als 80% des Jahresbedarfs. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Vergleich: In </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutschland sind es bei einem Füllstand von etwas über 53% nicht einmal 15% des Jahresbedarfs, EU-weit deckt der Füllstand von knapp 66% nur etwas mehr als 20% des Jahresbedarfs.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings steht bei Weitem nicht der gesamte Speicherinhalt der Gasspeicher in Österreich österreichischen Speicherkunden unmittelbar zur Verfügung. Das verzerrt die öffentliche Wahrnehmung über die tatsächliche Höhe der österreichischen Gasreserven deutlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die in Gasspeichern in Österreich gelagerten Gasreserven teilen sich in sechs Kategorien auf:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „Strategische Reserve“ in Höhe von 20 TWh, das entspricht rund einem Viertel des jährlichen österreichischen Gasbedarfs, ist nur nach einem politischen Beschluss abrufbar. Diese Reserve muss, und dieser Punkt ist wichtig, unter Umständen dem Ausland zur Verfügung gestellt werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „immunisierten Mengen“ haben Unternehmen eingelagert. Dieses Gas ist fürösterreichische Unternehmen verfügbar, außer es werden Energielenkungsmaßnahmenverordnet.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „geschützter Kunden“ steht österreichischen Speicherkunden zur Verfügung, allerdings nur in einer Notlage.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasreserven Österreichs im engeren Sinn entsprechen den „sonstigen Mengen von österreichischen Speicherkunden“. Allerdings können diese auch an das Ausland verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „sonstigen Mengen von nicht-österreichischen Speicherkunden“ befinden sich im ausländischen Eigentum und sind damit nicht für österreichische Speicherkunden´verfügbar. Allerdings können sie theoretisch auch österreichischen Kunden verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „nicht-österreichischer Endkunden“ steht österreichischen Verbrauchern nicht zur Verfügung. Aufgrund der äußerst geringen Menge wird dieser Posten nicht weiter berücksichtigt werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht in dieser Auflistung scheint für österreichische Kunden im Ausland eingespeichertes Gas auf. (Für eine detaillierte Darstellung zur Nutzbarkeit der einzelnen Untergruppen siehe den Artikel<a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html"> „Österreichs Gasreserven – (k)ein Grund zur Sorge?“</a>.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Abbildungen zeigen, wie sich im Kalenderjahr 2025 die Eigentumsverhältnisse im Jahresverlauf veränderten. Deutlich ist zu erkennen, dass nahezu über den gesamten Jahresverlauf nicht-österreichische Speicherkunden den größten Anteil der zum jeweiligen </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zeitpunkt eingespeicherten Gasmenge auf sich vereinten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbare Anteil überstieg nur in zwei Monaten (September und Oktober) 20% der eingespeicherten Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings genügte im Vorjahr, auch dank des milden März, diese Menge an Gasreserven, um durch den Winter zu kommen, ohne die für Notfälle vorgesehenen Gasreserven – Strategische Gasreserve, immunisierte Mengen, geschützte Kunden – anzugreifen.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150438 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher-300x189.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher" width="300" height="189" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In einer leicht anderen Darstellung zeigt sich der Jahresverlauf wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150441 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die maximal verfügbare Speicherkapazität machten die von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren Gasreserven in keinem einzigen Monat mehr als 15% aus.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150449 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Den Anteil der den österreichischen Speicherkunden zur Verfügung stehenden Gasreserven relativ zum Gasverbrauch von 82,2 TWh im Kalenderjahr 2025 zeigt die nächste Abbildung. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchststand bei den von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasreserven (= „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“) wurde im Oktober 2025 mit 16,9% erreicht. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die strategische Gasreserve entsprach Monat für Monat 24,3% des letztjährigen Gesamtverbrauchs.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150452 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch-300x186.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch" width="300" height="186" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Abschließend noch der Vergleich zwischen den „österreichischen Gasreserven“ und den „Gasreserven in Österreich“ im Jahresverlauf. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ entsprechen den vier Untergruppen „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“, „strategische Gasreserve“, „immunisierte Mengen“ und „geschützte Kunden“. Nicht in dieser Auflistung enthalten sind für österreichische Speicherkunden vorgesehene Gasreserven im Ausland.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ schwanken deutlich weniger als die „Gasreserven in Österreich“. Das liegt an der großen Bedeutung der strategischen Gasreserven, insbesondere wenn auch noch di„immunisierten Mengen“ und die „geschützten Kunden“ hinzugerechnet werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite der „österreichischen Gasreserven“ reichte im Vorjahr von 38,6% im März bis 52,6% im Oktober und war damit deutlich geringer als jene der „Gasreserven in Österreich“.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese bewegten sich im Vorjahr im Bereich von 43,7% im März bis 85,7% im </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">September. Medial kolportiert werden nur die Gasreserven in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150460 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03-300x187.png" alt="Gasreserven_lininenchart03" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der aktuelle Stand der Eigentumsverhältnisse</span></p>
<p>Auf Wochenbasis stellt die E-Control eine Übersicht über die aktuellen Eigentumsverhältnisse der Gasspeicher in Österreich zur Verfügung. Per 25. August haben österreichische Speicherkunden (C) mit 12,91 TWh sogar etwas mehr Gas eingespeichert als im Vorjahr (12,80 TWh).</p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150465 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie-chart" width="180" height="225" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gänzlich anders sieht es bei den nicht-österreichischen Speicherkunden aus. Diese haben mit 29,05 TWh mehr als 10 TWh weniger eingespeichert als noch 2025. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dabei dürfte es sich um deutsche Speicherkunden handeln, was wiederum nahelegt, dass die eingespeicherten </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">deutschen Gasreserven im Jahresvergleich noch niedriger sind, als es der Blick auf den Füllstand der Gasspeicher in Deutschland vermuten lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass die Minderbefüllung der Gasspeicher in Österreich auf die geringere Nachfrage ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist, nicht auf eine geringere Nachfrage einheimischer Speicherkunden.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Energie: Neuer Trump/Chevron-Trick m. venezolanischem Schweröl</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 15:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Donald Trump und die Post Maduro-Chavisten in Venezuela starten einen neuen Anlauf um die berühmt-berüchtigte 300 Milliarden-Reserve-Schimäre in die Wirklichkeit umzusetzen. Nach dem angeblich &#8220;größten Öl-Deal der Geschichte&#8221;, für den sich das Pentagon gleich mehrere falsche Bärte umgehängt hat, ist die Reihe nun an Chevron, Milliarden &#8211; &#8220;rein private&#8221; &#8211; Investoren-Dolores in den Dschungel ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-neuer-trumpchevron-trick-m-venezolanischem-schweroel.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Donald Trump und die Post Maduro-Chavisten in Venezuela starten einen neuen Anlauf um die berühmt-berüchtigte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Oil_reserves_in_Venezuela"><em>300 Milliarden-Reserve-Schimäre</em></a> in die Wirklichkeit umzusetzen. <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/chevron_Logo.png" rel="lightbox[150328]"><img class="alignright wp-image-150385 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/chevron_Logo-269x300.png" alt="chevron_Logo" width="269" height="300" /></a>Nach dem angeblich &#8220;größten Öl-Deal der Geschichte&#8221;, für den sich das Pentagon gleich mehrere falsche Bärte umgehängt hat, ist die Reihe nun an Chevron, Milliarden &#8211; &#8220;rein private&#8221; &#8211; Investoren-Dolores in den Dschungel zu werfen. Wenigstens ist es a) eh nicht so viel und b) muss nicht der viel zitierte &#8220;US-Steuerzahler&#8221; die Rechnung begleichen.</span><span id="more-150328"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie praktisch alle Mainstream-Medien berichtet haben, z.B.<a href="https://www.reuters.com/business/energy/chevron-expands-venezuela-position-plans-7-billion-investment-2026-09-02/"> hier</a>, will Chevron in den kommenden fünf Jahren kumuliert gut 7 Mrd. Dolores in die Erschließung ölhaltigen Erdreichs im Orinoco-Gürtel stecken,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der einer <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=urban+legend+definition">urbanen Legende</a> zufolge die größten &#8220;proved reserves&#8221; des Planeten stellt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie auch Caracas seit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%A1vez">Hugo Chávez</a> behauptet.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine erste gute Nachricht ist, dass 7,2 Mrd. durch 5 = 1,44 Milliarden USD pro Jahr für einen &#8220;Supermajor&#8221;, der<a href="https://www.chevron.com/newsroom/2025/q4/chevron-announces-2026-capex-budget-of-18-to-19-billion"> jährlich 18 &#8211; 19 Mrd. CAPEX</a>  und einen freien Cash-flow von 25 Mrd. Dolores hat, nicht so rasend viel Geld ist,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nur eine Art Mietbestandteil, wenn man seit 100 Jahren westlich des Maracaibo-Sees Erdöl fördert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gutes, billig zu förderndes Öl, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das freilich bald einmal &#8220;aus sein wird&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen steckt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Wirth">Mike Wirth,</a> der in fünf Jahren vermutlich sowieso <a href="https://www.dwds.de/wb/%C3%BCber%20alle%20Berge"><em>über alle Berge ist</em></a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die sieben Milliarden nicht in <a href="https://www.chevron.com/worldwide/venezuela">Petroboscán</a>, das in <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=zulia+venezuela">Zulia</a> 300.000 Barrel pro Tag fördert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern primär in das JV Petroindependencia, das von den Post Maduro-Chavisten soeben neue Claims im Dschungel erhalten hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(vielleicht könnte man Chevron auch ein paar alte Brücken verkaufen</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />      <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, <em>dieser Blogger</em> gibt zu, dass es schwierig ist, sich das Wohlwollen von &#8211; in diesem Fall gleich zwei &#8211; Regierungen zu sichern und gleichzeitig mit dem Geld der Aktionäre hauszuhalten.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wahrscheinlich glaubt der orange Mann im Weißen Haus <em>auch</em> an die <em>urbane Legende</em> von den enormen venezolanischen Ölreserven und er will einfach nur &#8220;zukunftssicher handeln&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>zukunftssicherer</em> jedenfalls als die restlichen Supermajors, die anscheinend keine Lust haben, so schnell wieder nach Venezuela zurückzukehren<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Chevron ist <em>post Chávez</em> übrigens nie gegangen/rausgeworfen worden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber es ist schon wahr:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">schweres und saures Öl ist für die Produktion von Diesel unverzichtbar</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die Raffinerien an der Golfküste (natürlich &#8220;von Amerika&#8221;) benötigen derlei, um Treibstoff für Erntemaschinen, Panzer und (Militär-)Flieger zu brauen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>El presidente</em> (der Estados Unidos) hat zugegebenermaßen heuer ja schon was für besagte Raffinerien (und die eigene Diesel-Produktion) getan, nachdem er vergangenen Jänner <em>el presidente</em> (von Venezuela) hatte entführen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die US-Sanktionen aufheben lassen (nein, nicht gegen die US-Raffinerien, gegen Venezuela).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seither gibt&#8217;s wieder dieselfähiges schwereres und saureres Öl aus Venezuela in den USA,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was sicherlich eine nette Abwechslung zu den Ölsanden von Alberta ist, von denen nach wie vor pro Tag vier Millionen Barrel &#8220;bruttoimportiert&#8221; werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser auch für &#8220;Post Maduro-Caracas&#8221; bekömmliche <em>Flow</em> von Öl v.a. aus der Maracaibo-Region in die USA</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">hatte zudem die nette Eigenschaft den zeitgleich eintretenden Ausfall der  &#8211; natürlich &#8220;schwereren&#8221; &#8211; US-Bruttoimporte aus dem Persischen Golf zu kompensieren, guckst Du <a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=MTTIMUSPG2&amp;f=M">hier</a> und <a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=MTTIMUSVE2&amp;f=M">hier</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich glatter Zufall.</span>     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />     <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ist zugegebenermaßen im großen Gang der Dinge aber nicht so relevant,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">so lange Kanada, wie gesagt, seine täglich vier Millionen Barrel liefert</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Trump arbeitet freilich daran auch das zu unterbinden)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Ausfall von 700 &#8211; 800.000 Barrel pro Tag von hinter der Straße von Hormuz wäre für die heutige USA zweifellos auch ohne Venezuela leicht zu verkraften,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">leichter noch als der Ausfall in der EU, das bis vergangenen März täglich etwa 1,1 mmbd aus Saudiarabien und dem Irak importierte </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das heute auf jeden Tropfen schwereren Öls von &#8220;<a href="https://www.norskpetroleum.no/en/facts/field/johan-sverdrup/">Johan Sverdru</a>p&#8221; und &#8220;Kasachstan&#8221; angewiesen ist&#8230;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">um von Asien erst gar nicht anzufangen (&#8220;Don&#8217;t get me going!&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Wikimedia Commons, public domain</span></p>
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