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	<title>staatsstreich.atEnergie</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>Die Befüllung der Gasspeicher läuft weiter schleppend</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 22:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter. Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter.</span><span id="more-150402"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu 66,8% gefüllt. Damit sind sie weiterhin deutlich schwächer gefüllt als in allen drei Vergleichsperioden. Ein negativer Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand niedriger als im Vergleichsjahr ist; ein positiver Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand höher als im jeweiligen Vergleichsjahr ist.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150410 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart-300x176.png" alt="Ö_Füllstand_Linienchart" width="300" height="176" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf unterschiedlichen Befüllungsraten ergeben sich somit unterschiedliche Füllstände am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober. Die Bandbreite reicht von maximal knapp 94% bis weniger als 65%. 2024 verzeichnete der September bereits eine minimale Ausspeicherung, im Oktober 2016 gab der Füllstand um 2,7 Prozentpunkte nach.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Entspricht die Einspeicherungsrate für die kommenden zwei Monate der bisherigen durchschnittlichen Einspeicherungsrate seit Anfang April, wären die Gasspeicher in Österreich Ende Oktober zu 80,4% gefüllt. Die EU-Vorgaben würden damit verfehlt. Nur falls diese auf einen Mindestfüllstand von 80% reduziert würden – wie von der EU-Kommission Ende August vorgeschlagen – würde Österreich sie mit Ach und Krach erfüllen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am vergleichsweise geringen Füllstand ändert das aber natürlich nichts. Im Vorjahr lag der Füllstand Ende Oktober bei 83,7%, allerdings war er Ende September mit 84,9% noch etwas höher.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150416 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen-300x205.png" alt="Ö_Szenarien_Säulen" width="300" height="205" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutlich schlechter sieht die Situation in Deutschland aus. Wie in Österreich wurde in der zweiten Augusthälfte zumindest der Abwärtstrend gegenüber den Vergleichsjahren gestoppt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt weisen die Gasspeicher in Deutschland mit 53,3% allerdings eine um fast 30 Prozentpunkte geringere Befüllung auf. Gegenüber dem Vorjahr beträgt das Minus fast 18 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150418 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart-300x187.png" alt="D_Füllstand_Linienchart" width="300" height="187" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU-Vorgaben wird Deutschland dieses Jahr sicher verfehlen. Ein Füllstand von mehr als 70% per Ende Oktober wird kaum möglich sein. Bei einer Fortsetzung der bisherigen Einspeicherungsrate seit Anfang April wären die Speicher Ende Oktober zu 66% gefüllt. Im Vorjahr waren es 74,9%. Allerdings wiesen im Vorjahr die Gasspeicher in Deutschland wie auch in Österreich mit 76,7% Ende September einen höheren Füllstand als ein Monat später auf.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150421 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen-300x196.png" alt="D_Szenarien_Säulen" width="300" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu den Eigentumsverhältnissen der Gasspeicher in Österreich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich weisen einige Besonderheiten auf. Mit etwas über 100 TWh decken sie den jährlichen österreichischen Gasbedarf zu rund 125%. Aktuell decken die eingespeicherten knapp 67 TWh bereits mehr als 80% des Jahresbedarfs. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Vergleich: In </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutschland sind es bei einem Füllstand von etwas über 53% nicht einmal 15% des Jahresbedarfs, EU-weit deckt der Füllstand von knapp 66% nur etwas mehr als 20% des Jahresbedarfs.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings steht bei Weitem nicht der gesamte Speicherinhalt der Gasspeicher in Österreich österreichischen Speicherkunden unmittelbar zur Verfügung. Das verzerrt die öffentliche Wahrnehmung über die tatsächliche Höhe der österreichischen Gasreserven deutlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die in Gasspeichern in Österreich gelagerten Gasreserven teilen sich in sechs Kategorien auf:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „Strategische Reserve“ in Höhe von 20 TWh, das entspricht rund einem Viertel des jährlichen österreichischen Gasbedarfs, ist nur nach einem politischen Beschluss abrufbar. Diese Reserve muss, und dieser Punkt ist wichtig, unter Umständen dem Ausland zur Verfügung gestellt werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „immunisierten Mengen“ haben Unternehmen eingelagert. Dieses Gas ist fürösterreichische Unternehmen verfügbar, außer es werden Energielenkungsmaßnahmenverordnet.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „geschützter Kunden“ steht österreichischen Speicherkunden zur Verfügung, allerdings nur in einer Notlage.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasreserven Österreichs im engeren Sinn entsprechen den „sonstigen Mengen von österreichischen Speicherkunden“. Allerdings können diese auch an das Ausland verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „sonstigen Mengen von nicht-österreichischen Speicherkunden“ befinden sich im ausländischen Eigentum und sind damit nicht für österreichische Speicherkunden´verfügbar. Allerdings können sie theoretisch auch österreichischen Kunden verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „nicht-österreichischer Endkunden“ steht österreichischen Verbrauchern nicht zur Verfügung. Aufgrund der äußerst geringen Menge wird dieser Posten nicht weiter berücksichtigt werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht in dieser Auflistung scheint für österreichische Kunden im Ausland eingespeichertes Gas auf. (Für eine detaillierte Darstellung zur Nutzbarkeit der einzelnen Untergruppen siehe den Artikel<a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html"> „Österreichs Gasreserven – (k)ein Grund zur Sorge?“</a>.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Abbildungen zeigen, wie sich im Kalenderjahr 2025 die Eigentumsverhältnisse im Jahresverlauf veränderten. Deutlich ist zu erkennen, dass nahezu über den gesamten Jahresverlauf nicht-österreichische Speicherkunden den größten Anteil der zum jeweiligen </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zeitpunkt eingespeicherten Gasmenge auf sich vereinten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbare Anteil überstieg nur in zwei Monaten (September und Oktober) 20% der eingespeicherten Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings genügte im Vorjahr, auch dank des milden März, diese Menge an Gasreserven, um durch den Winter zu kommen, ohne die für Notfälle vorgesehenen Gasreserven – Strategische Gasreserve, immunisierte Mengen, geschützte Kunden – anzugreifen.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150438 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher-300x189.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher" width="300" height="189" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In einer leicht anderen Darstellung zeigt sich der Jahresverlauf wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150441 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die maximal verfügbare Speicherkapazität machten die von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren Gasreserven in keinem einzigen Monat mehr als 15% aus.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150449 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Den Anteil der den österreichischen Speicherkunden zur Verfügung stehenden Gasreserven relativ zum Gasverbrauch von 82,2 TWh im Kalenderjahr 2025 zeigt die nächste Abbildung. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchststand bei den von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasreserven (= „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“) wurde im Oktober 2025 mit 16,9% erreicht. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die strategische Gasreserve entsprach Monat für Monat 24,3% des letztjährigen Gesamtverbrauchs.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150452 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch-300x186.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch" width="300" height="186" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Abschließend noch der Vergleich zwischen den „österreichischen Gasreserven“ und den „Gasreserven in Österreich“ im Jahresverlauf. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ entsprechen den vier Untergruppen „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“, „strategische Gasreserve“, „immunisierte Mengen“ und „geschützte Kunden“. Nicht in dieser Auflistung enthalten sind für österreichische Speicherkunden vorgesehene Gasreserven im Ausland.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ schwanken deutlich weniger als die „Gasreserven in Österreich“. Das liegt an der großen Bedeutung der strategischen Gasreserven, insbesondere wenn auch noch di„immunisierten Mengen“ und die „geschützten Kunden“ hinzugerechnet werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite der „österreichischen Gasreserven“ reichte im Vorjahr von 38,6% im März bis 52,6% im Oktober und war damit deutlich geringer als jene der „Gasreserven in Österreich“.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese bewegten sich im Vorjahr im Bereich von 43,7% im März bis 85,7% im </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">September. Medial kolportiert werden nur die Gasreserven in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150460 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03-300x187.png" alt="Gasreserven_lininenchart03" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der aktuelle Stand der Eigentumsverhältnisse</span></p>
<p>Auf Wochenbasis stellt die E-Control eine Übersicht über die aktuellen Eigentumsverhältnisse der Gasspeicher in Österreich zur Verfügung. Per 25. August haben österreichische Speicherkunden (C) mit 12,91 TWh sogar etwas mehr Gas eingespeichert als im Vorjahr (12,80 TWh).</p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150465 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie-chart" width="180" height="225" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gänzlich anders sieht es bei den nicht-österreichischen Speicherkunden aus. Diese haben mit 29,05 TWh mehr als 10 TWh weniger eingespeichert als noch 2025. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dabei dürfte es sich um deutsche Speicherkunden handeln, was wiederum nahelegt, dass die eingespeicherten </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">deutschen Gasreserven im Jahresvergleich noch niedriger sind, als es der Blick auf den Füllstand der Gasspeicher in Deutschland vermuten lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass die Minderbefüllung der Gasspeicher in Österreich auf die geringere Nachfrage ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist, nicht auf eine geringere Nachfrage einheimischer Speicherkunden.</span></p>
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		<title>Energie: Neuer Trump/Chevron-Trick m. venezolanischem Schweröl</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 15:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Donald Trump und die Post Maduro-Chavisten in Venezuela starten einen neuen Anlauf um die berühmt-berüchtigte 300 Milliarden-Reserve-Schimäre in die Wirklichkeit umzusetzen. Nach dem angeblich &#8220;größten Öl-Deal der Geschichte&#8221;, für den sich das Pentagon gleich mehrere falsche Bärte umgehängt hat, ist die Reihe nun an Chevron, Milliarden &#8211; &#8220;rein private&#8221; &#8211; Investoren-Dolores in den Dschungel ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-neuer-trumpchevron-trick-m-venezolanischem-schweroel.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Donald Trump und die Post Maduro-Chavisten in Venezuela starten einen neuen Anlauf um die berühmt-berüchtigte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Oil_reserves_in_Venezuela"><em>300 Milliarden-Reserve-Schimäre</em></a> in die Wirklichkeit umzusetzen. <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/chevron_Logo.png" rel="lightbox[150328]"><img class="alignright wp-image-150385 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/chevron_Logo-269x300.png" alt="chevron_Logo" width="269" height="300" /></a>Nach dem angeblich &#8220;größten Öl-Deal der Geschichte&#8221;, für den sich das Pentagon gleich mehrere falsche Bärte umgehängt hat, ist die Reihe nun an Chevron, Milliarden &#8211; &#8220;rein private&#8221; &#8211; Investoren-Dolores in den Dschungel zu werfen. Wenigstens ist es a) eh nicht so viel und b) muss nicht der viel zitierte &#8220;US-Steuerzahler&#8221; die Rechnung begleichen.</span><span id="more-150328"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie praktisch alle Mainstream-Medien berichtet haben, z.B.<a href="https://www.reuters.com/business/energy/chevron-expands-venezuela-position-plans-7-billion-investment-2026-09-02/"> hier</a>, will Chevron in den kommenden fünf Jahren kumuliert gut 7 Mrd. Dolores in die Erschließung ölhaltigen Erdreichs im Orinoco-Gürtel stecken,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der einer <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=urban+legend+definition">urbanen Legende</a> zufolge die größten &#8220;proved reserves&#8221; des Planeten stellt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie auch Caracas seit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%A1vez">Hugo Chávez</a> behauptet.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine erste gute Nachricht ist, dass 7,2 Mrd. durch 5 = 1,44 Milliarden USD pro Jahr für einen &#8220;Supermajor&#8221;, der<a href="https://www.chevron.com/newsroom/2025/q4/chevron-announces-2026-capex-budget-of-18-to-19-billion"> jährlich 18 &#8211; 19 Mrd. CAPEX</a>  und einen freien Cash-flow von 25 Mrd. Dolores hat, nicht so rasend viel Geld ist,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nur eine Art Mietbestandteil, wenn man seit 100 Jahren westlich des Maracaibo-Sees Erdöl fördert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gutes, billig zu förderndes Öl, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das freilich bald einmal &#8220;aus sein wird&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen steckt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Wirth">Mike Wirth,</a> der in fünf Jahren vermutlich sowieso <a href="https://www.dwds.de/wb/%C3%BCber%20alle%20Berge"><em>über alle Berge ist</em></a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die sieben Milliarden nicht in <a href="https://www.chevron.com/worldwide/venezuela">Petroboscán</a>, das in <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=zulia+venezuela">Zulia</a> 300.000 Barrel pro Tag fördert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern primär in das JV Petroindependencia, das von den Post Maduro-Chavisten soeben neue Claims im Dschungel erhalten hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(vielleicht könnte man Chevron auch ein paar alte Brücken verkaufen</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />      <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, <em>dieser Blogger</em> gibt zu, dass es schwierig ist, sich das Wohlwollen von &#8211; in diesem Fall gleich zwei &#8211; Regierungen zu sichern und gleichzeitig mit dem Geld der Aktionäre hauszuhalten.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wahrscheinlich glaubt der orange Mann im Weißen Haus <em>auch</em> an die <em>urbane Legende</em> von den enormen venezolanischen Ölreserven und er will einfach nur &#8220;zukunftssicher handeln&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>zukunftssicherer</em> jedenfalls als die restlichen Supermajors, die anscheinend keine Lust haben, so schnell wieder nach Venezuela zurückzukehren<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Chevron ist <em>post Chávez</em> übrigens nie gegangen/rausgeworfen worden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber es ist schon wahr:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">schweres und saures Öl ist für die Produktion von Diesel unverzichtbar</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die Raffinerien an der Golfküste (natürlich &#8220;von Amerika&#8221;) benötigen derlei, um Treibstoff für Erntemaschinen, Panzer und (Militär-)Flieger zu brauen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>El presidente</em> (der Estados Unidos) hat zugegebenermaßen heuer ja schon was für besagte Raffinerien (und die eigene Diesel-Produktion) getan, nachdem er vergangenen Jänner <em>el presidente</em> (von Venezuela) hatte entführen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die US-Sanktionen aufheben lassen (nein, nicht gegen die US-Raffinerien, gegen Venezuela).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seither gibt&#8217;s wieder dieselfähiges schwereres und saureres Öl aus Venezuela in den USA,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was sicherlich eine nette Abwechslung zu den Ölsanden von Alberta ist, von denen nach wie vor pro Tag vier Millionen Barrel &#8220;bruttoimportiert&#8221; werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser auch für &#8220;Post Maduro-Caracas&#8221; bekömmliche <em>Flow</em> von Öl v.a. aus der Maracaibo-Region in die USA</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">hatte zudem die nette Eigenschaft den zeitgleich eintretenden Ausfall der  &#8211; natürlich &#8220;schwereren&#8221; &#8211; US-Bruttoimporte aus dem Persischen Golf zu kompensieren, guckst Du <a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=MTTIMUSPG2&amp;f=M">hier</a> und <a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=MTTIMUSVE2&amp;f=M">hier</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich glatter Zufall.</span>     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />     <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ist zugegebenermaßen im großen Gang der Dinge aber nicht so relevant,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">so lange Kanada, wie gesagt, seine täglich vier Millionen Barrel liefert</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Trump arbeitet freilich daran auch das zu unterbinden)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Ausfall von 700 &#8211; 800.000 Barrel pro Tag von hinter der Straße von Hormuz wäre für die heutige USA zweifellos auch ohne Venezuela leicht zu verkraften,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">leichter noch als der Ausfall in der EU, das bis vergangenen März täglich etwa 1,1 mmbd aus Saudiarabien und dem Irak importierte </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das heute auf jeden Tropfen schwereren Öls von &#8220;<a href="https://www.norskpetroleum.no/en/facts/field/johan-sverdrup/">Johan Sverdru</a>p&#8221; und &#8220;Kasachstan&#8221; angewiesen ist&#8230;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">um von Asien erst gar nicht anzufangen (&#8220;Don&#8217;t get me going!&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Wikimedia Commons, public domain</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Gas-Speicherlücke beträgt schon 5 Mrd. Kubikmeter</title>
		<link>http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 05:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesrepublik Deutschland verfügt per 1. September in den ihr zugerechneten Speichern knapp 49 TWh weniger &#8220;Arbeitsgas&#8221;, was etwa 5 Mrd. Kubikmetern weniger &#8220;CH4&#8243; entspricht. Der Füllstand betrug mit dem Stichtag  um gut 19 Prozentpunkte weniger als am 1. September 2025, nämlich 53,31 Prozent. Das ergab eine Nachschau dieses Bloggers  in der historischen Datenbank des ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_150302" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2026_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150289]"><img class="wp-image-150302 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2026_master_bearbeitet-300x180.png" alt="AGSI_D_2026_master_bearbeitet" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI 2026</p></div>
<div id="attachment_150305" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2025_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150289]"><img class="wp-image-150305 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2025_master_bearbeitet-300x99.png" alt="AGSI_D_2025_master_bearbeitet" width="300" height="99" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI 2025</p></div>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Die Bundesrepublik Deutschland verfügt per 1. September in den ihr zugerechneten Speichern knapp 49 TWh weniger &#8220;Arbeitsgas&#8221;, was etwa 5 Mrd. Kubikmetern weniger &#8220;CH4&#8243; entspricht. Der Füllstand betrug mit dem Stichtag  um gut 19 Prozentpunkte weniger als am 1. September 2025, nämlich 53,31 Prozent. Das ergab eine Nachschau <em>dieses Bloggers</em>  in der historischen Datenbank des <a href="https://agsi.gie.eu/">&#8220;GIE-AGSI&#8221;</a>. Der Schwund kann nur zu einem kleinen Prozentsatz auf eine höhere Verstromung während der vergangenen vier Monate zurück gehen.</span><span id="more-150289"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Anlass dieser Nachschau war der <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html">hier</a> gepostete letzte Beitrag, der mit 28.8. einen &#8220;hatscherten Stichtag&#8221; hatte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Scharte soll(te) nun ausgewetzt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus (für<em> diesen Blogger</em>) bis dato noch nicht restlos geklärten Gründen ist das <strong><em><span style="color: #000000;">Bild, das sich nun per 1. September ergibt, noch um einiges dramatischer als der Vor-Eintrag suggeriert hat</span></em></strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die von Berlin aus regulierten deutschen Speicher wiesen am 1. September 2026 ein um <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">umgerechnet</a> 5 Mrd. Kubikmeter geringeres &#8220;gas in storage&#8221; aus,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">siehe dazu die beiden <em>hierorts mit Ringerl versehenen Screenshots</em> &#8220;über dem Falz&#8221;. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Screenshots weisen für den Stichtag heuer 131,4 Terawattstunden bei einem Füllstand von 53,3 Prozent aus, wohingegen die Werte vor genau einem Jahr 180,4 TWh und 72,5 Prozent betrugen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausweislich der <a href="https://www.energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&amp;c=DE&amp;month=05&amp;source=total">Stromcharts des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme</a> sind in den ersten vier Monaten der laufenden &#8220;Einspeicher-Saison&#8221; insgesamt &#8211; also inklusive der industriellen Stromerzeuger &#8211; seit Mai etwa 0,6 TWh mehr verstromt worden als in der Vergleichsperiode des vergangenen Jahres,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gas, das theoretisch den Speichern entnommen wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dies macht, auf Gas umgelegt (Turbinen-Effizienz!), etwa das Doppelte, 1,2 TWh aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">1,2 von 49 TWh sind aber nur 2,45 Prozent</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- noch immer eine marginale Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Herkunft der restlichen deutschen &#8220;Speicherlücke&#8221; ist unbekannt.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erdgas: Hofrat Beschwichtel nun auch in Deutschland umtriebig</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 05:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser<em> hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet</em>. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-hJ-s1OPP6w"> Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat</a>. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, Faktum bleibt, dass die (formell) deutschen Gasspeicher auch in der aktuellen Einspeichersaison ganz und gar nicht &#8220;auf einem guten Weg sind&#8221;, <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="alignright wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a>wie zwei einfache Tabellen beweisen. Dank an Gregor.</span><span id="more-150223"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Daten der beiden Tabellen stammen von<a href="https://agsi.gie.eu/"> GIE-AGSI</a> bzw. dessen (deren) historischer Datenbank</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und weil heute ein Sonntag ist, soll es damit vorerst sein Bewenden haben</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der seltsame Stichtag ist damit zu erklären, dass <em>dieser Blogger</em> nicht warten wollte, bis die Daten für 31. August verfügbar sind. Ist aber egal, weil da wie dort praktisch vier von sechs &#8220;Einspeicher-Monaten&#8221; vergangen sind).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Tabelle zeigt, dass sich der &#8220;Rückstand&#8221; gegenüber dem (vergleichbaren) vergangenen Jahres auf zehn Prozentpunkte vergrößert hat (von sieben Prozentpunkten zu Beginn der Einspeichersaison). <strong><span style="color: #000000;"><em>Die &#8220;Speicher-Lücke&#8221; in D wurde zuletzt also größer.</em></span></strong></span></p>
<table style="height: 78px; width: 241px;" width="241">
<caption>&#8220;Füllstände&#8221; Gasspeicher in D, in %</caption>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>1.5.</td>
<td>28.8.</td>
<td>Veränderung in pp</td>
</tr>
<tr>
<td>2025</td>
<td> 33,40</td>
<td> 69,92</td>
<td> + 36,52</td>
</tr>
<tr>
<td>2026</td>
<td> 26,12</td>
<td> 52,25</td>
<td> + 26,13</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite, mit einem eigenen Programm gemachte Tabelle holt noch ein bisserl weiter aus. Sie zeigt, dass 2025 <strong><span style="color: #000000;"><em>um diese Zeit in D um 27,5 TWh mehr eingespeichert waren.</em></span></strong></span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="aligncenter wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun ist es wahr, dass <em>dieser Blogger</em> <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">kürzlich geschrieben hat</a>, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Speicherstand allein nur bedingt aussagekräftig ist und dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein guter Teil, wohl mehr als die Hälfte, der &#8220;österreichischen Speicher&#8221; in Wahrheit &#8220;deutsche&#8221; sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber <em>dieser Blogger</em> hat auch geschrieben, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Veränderungen von einer Vergleichsperiode zur nächsten sehr wohl einen <em>ersten Hinweis</em> liefern können und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">außerdem gibt es einen ähnlichen &#8220;Rückstand&#8221; auch in Ö.</span></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Eskalationsfalle Wirtschaftskrieg&#8221; &#8211; historisch und im Iran</title>
		<link>http://staatsstreich.at/eskalationsfalle-wirtschaftskrieg-historisch-und-im-iran.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/eskalationsfalle-wirtschaftskrieg-historisch-und-im-iran.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 22:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Chicago lehrende Politikwissenschaftler Robert Pape &#8211; siehe auch dessen Substack &#8211; argumentiert anhand von historischen Fallbeispielen, dass Wirtschaftskrieg, Sanktionen und Seeblockaden keine Alternative zu militärischen Kriegshandlungen seien, sondern deren Vorgänger bzw. &#8220;Begleiter&#8221;. Sie führten geradewegs in eine größere militärische Auseinandersetzung und lüden, sofern &#8220;erfolgreich&#8221;, das Ziel geradezu zu einem &#8220;lash back&#8221; (backlash) ein ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/eskalationsfalle-wirtschaftskrieg-historisch-und-im-iran.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der in Chicago lehrende Politikwissenschaftler <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Pape">Robert Pape</a> &#8211; siehe auch dessen <a href="https://substack.com/@professorrobertpape">Substack</a> &#8211; argumentiert anhand von historischen Fallbeispielen, dass Wirtschaftskrieg, Sanktionen und Seeblockaden keine Alternative zu militärischen Kriegshandlungen seien, sondern deren Vorgänger bzw. &#8220;Begleiter&#8221;. Sie führten geradewegs in eine größere militärische Auseinandersetzung und lüden, sofern &#8220;erfolgreich&#8221;, das Ziel geradezu zu einem &#8220;lash back&#8221; (backlash) ein &#8211; wie jetzt den Iran, der mit Raketen z.B. gegen die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/United_Arab_Emirates">Vereinigten Arabischen Emirate</a> <em>zurück schlagen</em> könnte.</span><iframe title="TRUMP'S SANCTIONS &quot;THE ULTIMATE ESCALATION TRAP&quot;, WAR NOW IMMINENT - w/ Prof. Robert Pape" src="https://www.youtube.com/embed/V4Afj-8x0EY" width="1180" height="664" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150165"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Oben eingebettet ist ein<a href="https://www.youtube.com/live/V4Afj-8x0EY"> auf YT abrufbares Pape-Interview von Mario Nawfal</a>, dem <em>Host</em> einer reichweitenstarken Sendung auf <a href="https://x.com/">x.com, vormals Twitter</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgangspunkt ist die <em>Ankündigung eines totalen Wirtschaftskriegs</em> des US-Imperiums gegen den Iran bzw. gegen dessen Regime, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://de.euronews.com/2026/08/25/us-finanzminister-economic-outcast-isolation-iran">getätigt von Trumps Finanzminister</a> bzw. dem orangen Mann im Weißen Haus selbst (&#8220;regime change is back&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Scott Bessent suggerierte vor drei Tagen, dass Teheran mit der &#8220;Operation Economic Outcast&#8221; der USA, umfassenden, auch &#8220;sekundären&#8221; Sanktionen, in die Knie gezwungen werden könnte und dass derlei eine Alternative zu einem militärischen Vorgehen sei.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schon die Formulierungen Bessents waren freilich verräterisch, sprach der US-Finanzminister doch von einem &#8220;D Day&#8221;, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">womit weiland der Tag der alliierten Landung in der Normandie 1944 bezeichnet wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Freilich soll es gemäß Bessent diesmal <em>nur</em> ein <!--StartFragment-->&#8220;wirtschaftlicher D Day&#8221; werden, bei dem die ganze Welt vor die Wahl gestellt werden soll:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie oder wir.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Iran reagierte prompt mit einer Gegen-Drohung speziell an die Golfaraber,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">indem er erklärte, dass jede (&#8220;materielle&#8221;) Unterstützung der USA als Kriegshandlung verstanden werde,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;kein Tropfen Öl&#8221; mehr durch die Meeresenge von Hormuz gehen werde</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und indem &#8211; &#8220;durch die Blume&#8221; &#8211; ein weiterer Raketenbeschuss angekündigt wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Pape meint nun mit Verweis auf drei historische Beispiele aus dem 20. und zwei aus dem 21. Jahrhundert, dass ein totaler Wirtschaftskrieg kein Ersatz, sondern nur eine Ergänzung militärischen Vorgehens sei </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass ein &#8220;lash back des targets&#8221;, ein <em>verzweifelter Gegenschlag</em>, umso sicherer erfolge, je &#8220;erfolgreicher&#8221; die ökonomischen Kriegshandlungen seien.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gebe historisch kein Beispiel, in dem ein Regime durch ökonomische Kriegsführung allein zum Abdanken gezwungen worden sei</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der Fall der Sowjetunion erforderte eine eigene Diskussion, scheint aber nicht wirklich anwendbar).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Reigen von Papes Beispielen beginnt mit der Seeblockade Großbritanniens gegen das kaiserliche Deutschland im Ersten Weltkrieg </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und setzt sich mit der Erdöl-Blockade gegen Japan und der Attacke auf Pearl Harbour im Zweiten Weltkrieg fort</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(ein Fall, den Pape wie seine Westentasche zu kennen scheint. Der Mann hat zumindest die von den USA erbeuteten Archivbestände des kaserlichen Japan sowie die Sekundärliteratur darüber &#8220;im kleinen Finger&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der nächste Beispielfall sind die Internationalen Sanktionen nach dem ersten Krieg gegen den Irak, die in den zweiten Irak-Krieg 2003 münden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In allen diesen Fällen, sagt Pape, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">war der Wirtschaftskrieg eine wesentliche Vorbereitung, einen &#8220;Sieg&#8221; bzw. &#8220;regime change&#8221; hätten die Verbündeten bzw. die USA aber erst mit militärisch-kinetischer Kriegsführung erzielen können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Realhistorisch &#8220;noch offen&#8221; sind Papes jüngste Beispiele:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Iran selbst, der seit der Revolution 1979 (bzw. ein paar Jahre danach) bis heute &#8220;sanktioniert wird&#8221; und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Russland seit 2022 (&#8220;Ukraine-Krieg&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sowohl in dem einen wie im anderen Fall laufe nun alles auf einen militärischen Konflikt hinaus</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wobei dieser nicht zwingend in einen Einsatz von &#8220;menschlichen Bodentruppen&#8221; münden muss).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Verbleibt zuletzt nur mehr der obligatorische &#8220;Senf&#8221;, den <em>dieser Blogger</em> dazu abzugeben hat, nämlich:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In den &#8220;beiden noch offenen aktuellen Beispielfällen&#8221; scheinen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">erstens, die weiteren &#8220;Erfolgsfaktoren&#8221; von WK I, WK II und Irak-Kieg II nicht gegeben zu sein und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zweitens spielen aktuell am Arabischen Golf historisch beispiellose Dynamiken mit, die mit dem <em>Petrodollar</em>, dem damit verzahnten, <em>weltweiten Fiat-Dollar-Imperium</em>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der essenziellen Bedeutung von Erdöl für alle Gesellschaften und die <em>Globalisierung</em>, sowie mit &#8220;Peak Oil&#8221; zu tun haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So plausibel die historischen Beispielfälle des Professors auch sein mögen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- letztgenannte Vektoren hat er &#8220;nicht auf dem Schirm&#8221;.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Energie: Die geringe Rolle der Dieselimporte in die EU</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 22:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch die Dieseleinfuhren in die Uniaun spielen offenkundig eine nur geringe Rolle &#8211; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-die-geringe-rolle-der-dieselimporte-in-die-eu.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_150089" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert.png" rel="lightbox[150068]"><img class="wp-image-150089 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert-300x134.png" alt="Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert" width="300" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Kommission, Eurostat, eigene Berechnungen</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch die Dieseleinfuhren in die <em>Uniaun</em> spielen offenkundig eine nur geringe Rolle &#8211; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische und nun mittelöstliche Diesel-/Kerosinimporte ist der Mangel an &#8220;dieselfähigem Rohöl&#8221;, der die hiesigen Raffinerien zur Einschränkung ihrer Treibstoffproduktion zwingt &#8211; und nicht etwa der &#8220;gepflegte Preis&#8221; von WTI oder Brent, der ja gar <a href="https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis">nicht so außerordentlich hoch ist.</a></span><span id="more-150068"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Rechnung ist prinzipiell einfach, erfordert aber eine gewisse minimale Aufmerksamkeitsspanne</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(die für Erwachsene vorausgesetzt werden soll).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgangspunkt ist das Jahr 2024, weil <em>dieser Blogger</em> mit seinen geringen Mitteln nicht imstande war, &#8220;belastbare Angaben&#8221; zu Produktion und Import von Ölprodukten in die EU 2025 zu finden. Hier wird (meist) den Angaben von Eurostat gegenüber jenen der <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">EI, Statistical Review 2026</a> der Vorzug gegeben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil sich in der Letzteren an <em>neuralgischen Punkten</em> nur Werte für &#8220;Europa&#8221; finden, die neben der EU-27 u.a. auch das UK und die Türkei einschließen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Laut Eurostat hat die EU-27 im Jahr 2024 knapp 461 Millionen Tonnen Rohöl von außerhalb importiert (Eurostat-Speak: &#8220;petroleum oils and oils obtained from bituminous minerals, crude&#8221;), denen laut einem <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Oil_and_petroleum_products_-_a_statistical_overview#Trade_in_petroleum_products">Erklärstück der Kommission bzw. des Statistikamts selbst</a> zusammen Importe von Diesel und &#8220;Kerosene type jet fuel&#8221; in Höhe von zusammen 26,7 Mio. Tonnen gegenüberstehen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Siehe dazu die folgenden zwei Screenshots. Der erste entstammt der Eurostat-Datenbank und der zweite einer Tabelle in besagtem &#8220;EU-Erklärstück&#8221;.  Die &#8220;rote Beringelung&#8221; hat <em>dieser Blogger</em> selbst beigesteuert.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150110 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized-210x300.jpg" alt="436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized" width="210" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_272_Mio._Tonen_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150112 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_272_Mio._Tonen_resized-300x150.jpg" alt="Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_27,2_Mio._Tonen_resized" width="300" height="150" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein paar Anmerkungen zu letzterer Tabelle:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erstens werden nicht nur Mitteldestillate, sondern <strong><em><span style="color: #000000;">alle Ölprodukte</span> </em></strong>erfasst, wogegen natürlich nichts einzuwenden ist.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zweitens sind die Produktenimporte in &#8220;Äquivalenten&#8221;, was den Vorteil hat, dass die in Frage stehenden Einfuhren bereits um &#8220;Raffineriegewinne&#8221; bereinigt sind, was</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">drittens einen sauberen Vergleich mit den Rohölimporten ermöglicht.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Viertens schließlich wird in der Kalkulation wegen der in der Tabelle getroffenen Auswahl auch auf die &#8211; quantitativ sowieso marginalen &#8211; Importe von &#8220;herkömmlichem Kerosin&#8221; verzichtet. Dieses wird im Linienverkehr der großen Airlines offenbar sowieso nur mehr wenig verwendet (für ein semantisches Verwirrspielchen reicht&#8217;s allema</span>l    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />   )</li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Damit machten 2024 die <strong><em><span style="color: #000000;">Importe von Diesel und &#8220;neuem Kerosin&#8221; heiße 5,8 Prozent aller Rohölimporte der EU aus.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezieht man diese Einfuhren auf den in diesem Jahr in der EU &#8220;selbst raffinierten&#8221; Diesel sowie den selbst raffinierten &#8220;jet fuel&#8221; <strong><em><span style="color: #000000;">kommen immerhin 10,8 Prozent raus,</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">siehe den folgenden Eurostat-Screenshot mit den Produktions-Werten aus 2024:</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150120 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized-261x300.jpg" alt="Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized" width="261" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Anteil der beiden gewichtigsten Mitteldestillatimporte bezogen auf die Eigenproduktion scheint sich über die Jahre auch nicht groß zu verändern,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">egal, ob diese Importe wie 2020 hauptsächlich von den Russen oder wie 2024 hauptsächlich aus dem Arabischen Golf kamen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein Check der Daten von 2020, dem Jahr der Pseudo-Seuche, erbringt eine EU-Eigenproduktion von 215,6 Mio. Tonnen Diesel und 16,4 Mio. Tonnen &#8220;Kerosene type jet fuel&#8221; (jeweils auf Äquivalent-Basis),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">bei 29 Mio. Tonnen Importen von Diesel und faktischem Kerosin.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ergab zusammen einen Importanteil von 12,5 Prozent</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- <em>ein bisserl mehr, aber nicht die Welt.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Resümierend bleibt festzustellen, dass die <em>post Brexit EU</em> vergangenes Jahr 436 Millionen Tonnen Rohöl importiert hat, was knapp 9 Millionen Barrel pro Tag entspricht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aus denen etwa zur Hälfte Diesel gemacht wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Importe spiel(t)en nur eine untergeordnete Rolle,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das gilt auch für die ständig gehypten  (insgesamt) 27,7 Mio. Tonnen Ölprodukte, die 2024 von Indien nach &#8220;Europa&#8221; geflossen sein sollen (EI, Statistical Review 2025, p. 35).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie sollen die Einfuhren aus Russland zum Teil ersetzt haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fast alles Propaganda und Larifari.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> &#8220;Europa&#8221; bzw. die EU haben bisher den Löwenanteil &#8220;ihres&#8221; Diesels und Kerosins selbst raffiniert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wozu sie freilich das &#8220;richtige Rohöl&#8221; benötigen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das es in Russland und im Arabischen Golf gegeben hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">jetzt halt nimmer.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Ö/&#8221;Verfahren&#8221;: Geopolitik, das Geheimnis einer schnellen UVP</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 05:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Durch die zusätzliche Verbindung soll Erdgas aus dem Westen künftig effizienter nach Österreich transportiert werden können. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder (OÖ, G, Anm.) erklärte, das Vorhaben sei im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung umfassend und transparent untersucht worden. Die zuständigen Behörden und Sachverständigen hätten das Projekt schnell und gleichzeitig genau geprüft.&#8221; Oe24, &#8220;WAG LOOP 1: Grünes ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/oeverfahren-geopolitik-das-geheimnis-einer-schnellen-uvp.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Durch die zusätzliche Verbindung soll Erdgas aus dem Westen künftig effizienter nach Österreich transportiert werden können. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder (OÖ, G, Anm.) erklärte, das Vorhaben sei im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung umfassend und transparent untersucht worden. Die zuständigen Behörden und Sachverständigen hätten das Projekt schnell und gleichzeitig genau geprüft.&#8221; <a href="https://www.oe24.at/a/gruenes-licht-fuer-40-kilometer-gasleitung-in-oberoesterreich-900108170">Oe24, &#8220;WAG LOOP 1: Grünes Licht für Mega-Gasleitung in Oberösterreich&#8221;</a>, 19.8.2026</span><span id="more-150038"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die hiesige Klage der Industrie, vor allem der Stromkonzerne, über die Dauer von Genehmigungsverfahren ist alt (und wohl auch berechtigt),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">fast so alt wie jene über die Lohnnebenkosten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wirtschafts-(und Energie-)Minister Hattmannsdorfer könnte wahrscheinlich heute aus dem Stand eine <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=was+ist+eine+Jeremiade%3F">Jeremiade</a> darüber anstimmen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders als bei den LNK <em>scheint bei der UVP freilich was zu gehen</em>, sofern die Sterne günstig stehen, äh, ich meine:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wenn sich die Interessen von NATO, NATOtisten in der Bundesregierung (und der<a href="https://www.1000dokumente.de/Dokumente/Thronrede_Kaiser_Wilhelms_II._vor_den_Reichstagsabgeordneten"> <em>loyalen Opposition</em></a>) sowie eines Bundeslands treffen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es bedarf dann nur noch eines Parteifreundes von Lorchen, der an der richtigen Stelle sitzt, um zu zeigen, wie man &#8220;schnell und genau&#8221; Umweltverträglichkeit prüfen lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Lorchen &amp; Anhang haben ja schon immer gesagt, dass derlei Gejammer jeder Grundlage entbehrt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber was heißt hier<a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk0514"> &#8220;schnell&#8221;</a>?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk0514">&#8220;Rekordverdächtig</a>&#8221; wäre der bessere Ausdruck!</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da war wahrscheinlich sogar der Verbund baff, der sich &#8220;mit umgehängtem Bart&#8221; über <a href="https://oesterreichsenergie.at/">die langen Verfahrensdauern zu beklagen pflegt</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Jetzt ist einmal eine Verbundtochter in den Genuss eines super-genauen und trotzdem super-schnellen Prüfverfahrens gekommen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dank sei dem Parteifreund Lorchens, dem oberösterreichischen Landesrat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Obwohl&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Grünen waren&#8217;s natürlich nicht alleine. Wie gesagt: </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">NATO, NATOtisten in der aktuellen Bundesregierug und im Land waren&#8217;s auch, siehe u. a. <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">hier</a>.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zum E-Mobilitäts-Cheerleading in der östlichen Alpenrepublik</title>
		<link>http://staatsstreich.at/zum-e-mobilitaets-cheerleading-in-der-oestlichen-alpenrepublik.html</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 06:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Kontersprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogger, der zugegebenermaßen leicht zu triggern ist, geht in Saft, wenn er den Eindruck gewinnt, dass &#8220;Berichterstattung&#8221; zur Bejubelung erwünschter  Entwicklungen zweckentfremdet wird &#8211; und genau das schien ihm schon in den vergangenen drei, vier Tagen bezüglich der Rolle der Elektromobilität in Österreich der Fall zu sein. Am Sonntag brachte ein ORF-Radio-Beitrag mit der ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/zum-e-mobilitaets-cheerleading-in-der-oestlichen-alpenrepublik.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em>, der zugegebenermaßen leicht zu<a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=triggern+bedeutung+deutsch"><em> triggern</em></a> ist,<a href="https://www.google.com/search?q=in+saft+gehen+mundart&amp;client=firefox-b-e&amp;hs=gbSq&amp;sca_esv=92eacd4337d5b599&amp;sxsrf=APpeQnvOq-uWMAbdgqhEA9PbW5BFmIETrg%3A1786946613594&amp;ei=NaSCarDrI7eOxc8Pl6zO0Qg&amp;biw=1366&amp;bih=624&amp;ved=0ahUKEwjw2Yrx_qaWAxU3R_EDHReWM4oQ4dUDCBA&amp;uact=5&amp;oq=in+saft+gehen+mundart&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiFWluIHNhZnQgZ2VoZW4gbXVuZGFydDIFECEYoAEyBRAhGKABMgUQIRifBTIFECEYnwUyBRAhGJ8FMgUQIRifBTIFECEYnwUyBRAhGJ8FMgUQIRifBTIFECEYnwVIwFJQjAtY2kxwAXgBkAEAmAGsAaABgRWqAQQxLjIwuAEDyAEA-AEBmAIToALzFMICChAAGEcY1gQYsAPCAg4QABjkAhjWBBiwA9gBAcICFxAuGNwGGLgGGNoGGNgCGMgDGLAD2AEBwgILEC4YgAQYsQMYgwHCAhEQLhiABBixAxiDARjHARjRA8ICCxAAGIAEGLEDGIMBwgIOEC4YgAQYigUYsQMYgwHCAggQABiABBixA8ICCxAuGIAEGMcBGNEDwgIOEC4YgAQYsQMYxwEY0QPCAhoQLhiABBixAxiDARiXBRjcBBjeBBjgBNgBAcICEBAAGIAEGIoFGEMYsQMYgwHCAgoQABiABBiKBRhDwgIFEAAYgATCAggQLhiABBixA8ICBRAuGIAEwgIOEAAYgAQYigUYsQMYgwHCAhcQLhiABBixAxiXBRjcBBjeBBjgBNgBAcICChAuGIAEGIoFGEPCAgsQLhiABBjHARivAcICBhAAGBYYHsICBRAAGO8FwgIHECEYChigAZgDAIgGAZAGD7oGBggBEAEYCZIHBDEuMTigB5SCAbIHBDAuMTi4B64UwgcJMi03LjcuNC4xyAeNAoAIAQ&amp;sclient=gws-wiz-serp"> geht in Saft</a>, wenn er den Eindruck gewinnt, dass &#8220;Berichterstattung&#8221; zur Bejubelung erwünschter  Entwicklungen <em>zweckentfremdet</em> wird &#8211; und genau das schien ihm schon in den vergangenen drei, vier Tagen bezüglich der Rolle der Elektromobilität in Österreich der Fall zu sein. Am Sonntag brachte ein <a href="https://oe1.orf.at/player/20260816/841476/1786860135000">ORF-Radio-Beitrag</a> mit der nämlichen Schlagseite dann das Fass zum Überlaufen. Während wieder einmal nichts manifest Falsches gesagt wurde, wird dort mithilfe der Neuzulassungen der <em>irrige Eindruck erweckt,</em> dass in Ö. die elektrifizierte Individual Mobilität vor dem Durchbruch stünde.</span><span id="more-149990"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das wird erreicht, indem man die zweifellos<em> hohen Steigerungen bei den Neuzulassungen</em> von PKws mit &#8220;alternativen Antrieben&#8221; so darstellt, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass der Laie den Eindruck gewinnt, hier sei ein massenhafter Umstieg auf eine neue Technologie, der die Zukunft gehört, im Schwange.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das wohl <em>abgestimmte Vorgehen von Journaille, Experterln und Pressesprechern</em> lässt dabei Erinnerungen an den <em>Witz von der Stalinschen Statistik</em> aufkommen, die vor fast hundert Jahren gezeigt haben soll,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass die Traktorenproduktion der UdSSR von einem Jahr auf&#8217;s nächste</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">um 100 Prozent gesteigert werden konnte</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(nämlich von einem auf zwei Traktoren, wie ergänzend erläutert wurde).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die heutigen &#8220;Traktoren der westlichen Statistik&#8221; sind <em>Nichtverbrennerautos</em>, von denen zuletzt im Jahresabstand 25 oder 30 Prozent mehr neu registriert worden sind</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- was <em>formell ein beachtliches Wachstum</em> ist, nur:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">erstens werden auch 2025 und &#8217;26 fast zwei Drittel der neuen Autos &#8211; und dann noch überproportional viele Batterieautos und Diesel-Hybride &#8211; von Firmen und Ämtern gekauft/neu zugelassen (sind für Firmen steuerlich übrigens eine &#8220;Anschaffung&#8221; bzw. &#8220;Betriebsausgaben&#8221;, wenn auf Pump finanziert) und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zweitens sind die von den &#8220;PKw mit den alternativen Anntrieben&#8221; gepushten, für heuer erwarteten Neuzulassungen alles andere als berauschend. Vor der <em>Pseudo-Seuche von 2020</em> waren in Ö. PKw-Neuzulassungen von mehr als 300.000 die Regel. Die privaten und nicht-privaten Autokäufer haben heute einfach nicht mehr so viel Geld/Kredit, steht zu vermuten.<br />
</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derlei wird von<em> anagitierten Journos, angeblichen Experten und einschlägig interessierten Pressesprechern</em> natürlich souverän ignoriert. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Weil große Teile der <em>Journaille</em> und diverse <em>Experterl</em> E-Autos <em>cool</em> finden, oder weil der eigene Konzern ein Viertel der neu zugelassenen Batterie-Autos hergestellt hat.  <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Unter dem Strich handelt es sich bei den E-Autos um ein Randphänomen, 3 &#8211; 4 Prozent des hiesigen &#8220;Bestands&#8221;,  je nachdem, ob man diese am PKw- (5,3 Millionen) oder dem KfZ-Bestand (gut 7 Millionen) misst.</span></p>
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		<title>Erdöl: US-Vance soll sich für Tanker im Schwarzmeer interessiert haben</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 22:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hiesigen Mainstream-Medien verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl, dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist, ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die hiesigen Mainstream-Medien <a href="https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000335184/behoerden-kind-bei-angriff-auf-russische-hafenstadt-getoetet?responsive=false">verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl,</a> dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist,<strong><em><span style="color: #000000;"> ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den Bosporus hat</span></em></strong> und nicht etwa die USA, die pro Tag <em>heiße 0,03 Millionen Barrel</em> kasachisches Öl einführen.</span><span id="more-149968"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Gegensatz zu den USA hat die EU 2025 täglich mehr als 1,1 Millionen Barrel oder 55,8 Millionen Jahrestonnen aus Kasachstan importiert, siehe z.B. <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/where-does-the-eu-get-its-oil-from/">hier</a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das bisher bis auf einen kleinen Teil, der nach Norddeutschland geht (ging), per Schiff nach Triest geliefert wird, von wo es über die <a href="https://www.tal-oil.com/de">&#8220;TAL&#8221;</a> nach D bzw. Ö (Schwechat) geleitet wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU hat deswegen ein extrem dringliches Interesse daran, dass das in einem russischen Schwarzmeerhafen verladene kasachische (???)  Öl weiter in die<em> Uniaun fließt</em>, weil</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">soeben die Lieferungen aus Saudiarabien und dem Irak ausgefallen sind, deren Öl a) eine ähnliche Charakteristik hat wie das kasachische und die b) zusammen etwa gleich viel in die EU liefern wie Kasachstan (54,9 Millionen Tonnen p.a. bzw. 55,8 Mio. Jahrestonnen &#8211; die wegen des Kriegs ausfallende  Menge ist für die EU absolut nicht so groß,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Anteil des mittelschweren Öls aus dem Arabischen Golf ist jedoch beträchtlich; siehe dazu u.a. die Produktionsprofile in der &#8220;World Energy Review 2025&#8243; der ENI, pp. 105 ff. und 109 ff.).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Soll in der EU auch weiterhin Diesel erzeugt werden, <em>benötigen die Euros schwereres und saureres Öl </em>mehr als jemals zuvor. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das leichte Zeugs aus den USA, Libyen oder Nigeria tut&#8217;s nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die europäischen Raffinerien benötig(t)en russisches, golfarabisches und eben auch kasachisches Erdöl als &#8220;Beimischung&#8221; für Mitteldestillate.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem gänzlichen oder weitgehenden Ausfall der Russen (Sanktionen) sowie der Saudis &amp; Irakis (Golfkrieg) spielt Kasachstan derzeit die Rolle des sprichwörtlichen &#8220;seidenen Fadens&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was Vance, der die EU vor einem Jahr <a href="http://staatsstreich.at/us-vizepraesident-waescht-euro-metternichs-den-kopf-zitat.html">der Zensur bezichtigt hat</a>, mit all dem zu tun haben soll, bleibt &#8211; nicht nur <em>diesem Blogger</em> &#8211; eher schleierhaft.</span></p>
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		<title>EU-Dissidentin Kneissl im Gespräch</title>
		<link>http://staatsstreich.at/eu-dissidentin-kneissl-im-gespraech.html</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 22:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;pro-russische&#8221; norwegische Professor Glenn Diesen hat auf seinem &#8220;Substack&#8221; ein bemerkenswertes, etwa 50-minütiges Interview mit Karin Kneissl, einer früheren Diplomatin und Ministerin der Republik Österreich veröffentlicht, der nun in faschistischer bzw. kommunistischer Manier die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll. Die Kneissl, die auch der hiesigen Journaille als &#8220;fünfte Kolonne Moskaus&#8221; gilt, sagt in dem Interview ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/eu-dissidentin-kneissl-im-gespraech.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der &#8220;pro-russische&#8221; norwegische Professor Glenn Diesen hat auf seinem &#8220;Substack&#8221; ein bemerkenswertes<a href="https://glenndiesen.substack.com/p/karin-kneissl-energy-wars-and-the">, etwa 50-minütiges Interview mit Karin Kneissl, </a>einer früheren Diplomatin und Ministerin der Republik Österreich veröffentlicht, der nun in faschistischer bzw. kommunistischer Manier die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll. Die Kneissl, die auch der hiesigen Journaille als &#8220;fünfte Kolonne Moskaus&#8221; gilt, sagt in dem Interview viel Interessantes und man kann/soll ihr auch in einigen Punkten widersprechen, aber medial verketzert und ausgebürgert zu werden wie weiland Hans Kelsen oder Wolf Biermann hat sie nicht verdient. <iframe title="Karin Kneissl: Energy Wars &amp; the Coming Collapse of Europe" src="https://www.youtube.com/embed/382c2SMxm34" width="1498" height="843" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></span><span id="more-149929"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht nur &#8220;nicht verdient&#8221; &#8211; die westlichen Kriegstreiber-Staaten, die sich gern das &#8220;Federl von Rechtsförmigkeit&#8221; an den Hut heften, sind an vorderster Front am Ende von Recht und Gesetz intern und auf globaler Ebene beteiligt, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie Kneissl erläutert (und erst kürzlich für die EU von Hannes Hofbauer <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077316222">in Buchform </a>dokumentiert).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat gegen die ersten 20 Minuten der Ausführungen Kneissls nicht nur nichts einzuwenden, er hat vieles von dem, was die nunmehrige Lehrerin an der Universität Petersburg erläutert, nicht bzw. zu wenig tiefenscharf gewusst,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was beispielsweise den Übergang von der frühneuzeitlichen Piraterie/&#8221;Freibeuterei&#8221; zu sozusagen rechtssicherem Seehandel/Seerecht betrifft </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">oder den Charakter der &#8220;historischen Armut&#8221; Europas.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Kneissl war schon 2017/18, als sie ihr Amt im Wiener Außenministerium antrat, kein <em>Plappermäulchen</em> wie etliche andere (ehemalige) österreichische Minister(innen),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern jemand, der (generisches Maskulinum) es verdient ernst genommen zu werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorsicht würde<em> dieser Blogger</em> aus mehreren Gründen bei den Kneisslschen Aussagen zu den BRICS und der &#8220;Multipolarität&#8221; walten lassen, weil </span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht alles was glänzt, Gold ist</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und der kaum bestreitbare Niedergang des bisherigen Welt-Hegemons bzw. internationaler Strukturen nicht automatisch bedeutet, dass ein adäquater &#8220;Ordnungsmacht-Ersatz da ist&#8221;. Internationales Recht trägt auch nur so weit, als Verstöße dagegen geahndet werden können &#8211; egal, was in unterschiedlichen Hauptstädten als rechtmäßig und/oder gerecht empfunden wird.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Speziell in Zweifel zu ziehen sind Kneissls unausgesprochene Annahmen, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">für die europäische/deutsche Industrie prinzipiell ja genügend &#8220;leistbare Energie&#8221; da wäre oder dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der afrikanische Rohstoffreichtum heute noch das ist, was er einmal war (was <em>mutatis mutandis</em> auch für Russland gilt).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist auch nicht so, dass eine &#8220;Internationale der Peripheriestaaten&#8221; zwingend die Kraft und den Ressourçenreichtum aufbringen kann, internationales Recht und &#8220;globalen Handel und Wandel&#8221; zu garantieren. Das ist eine politisch motivierte Behauptung, deren Beweis erst einmal angetreten werden muss.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kneissls  &#8220;EU-Schelte&#8221; im letzten Teil des Interviews kann <em>dieser Blogger</em> weitgehend nachvollziehen, bis auf eine unausgesprochene Annahme Karin Kneissls auch hier; </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass nämlich die &#8220;Bürokratie&#8221; in Brüssel ideologisch verhetzt und deswegen der &#8220;good governance&#8221; abhold sei.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kann sein, dass man derlei heute noch vermeint, wenn man in den prägenden jungen Jahren vor 30 Lenzen tagein, tagaus mit eben solchen Bürokraten zu tun hatte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es spricht aber viel dafür, dass die heutige Bürokratie auf nationalstaatlicher und EU-Ebene eine Agenda hat, die der jeweiligen demokratischen Fassade angeblich freiheitlich verfasster Staaten diametral widerspricht.</span></p>
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