Ö/”Verfahren”: Geopolitik, das Geheimnis einer schnellen UVP

“Durch die zusätzliche Verbindung soll Erdgas aus dem Westen künftig effizienter nach Österreich transportiert werden können. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder (OÖ, G, Anm.) erklärte, das Vorhaben sei im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung umfassend und transparent untersucht worden. Die zuständigen Behörden und Sachverständigen hätten das Projekt schnell und gleichzeitig genau geprüft.” Oe24, “WAG LOOP 1: Grünes Licht für Mega-Gasleitung in Oberösterreich”, 19.8.2026

Die hiesige Klage der Industrie, vor allem der Stromkonzerne, über die Dauer von Genehmigungsverfahren ist alt (und wohl auch berechtigt),

fast so alt wie jene über die Lohnnebenkosten.

Wirtschafts-(und Energie-)Minister Hattmannsdorfer könnte wahrscheinlich heute aus dem Stand eine Jeremiade darüber anstimmen.

Anders als bei den LNK scheint bei der UVP freilich was zu gehen, sofern die Sterne günstig stehen, äh, ich meine:

wenn sich die Interessen von NATO, NATOtisten in der Bundesregierung (und der loyalen Opposition) sowie eines Bundeslands treffen.

Es bedarf dann nur noch eines Parteifreundes von Lorchen, der an der richtigen Stelle sitzt, um zu zeigen, wie man “schnell und genau” Umweltverträglichkeit prüfen lässt.

Lorchen & Anhang haben ja schon immer gesagt, dass derlei Gejammer jeder Grundlage entbehrt.

Aber was heißt hier “schnell”?

“Rekordverdächtig” wäre der bessere Ausdruck!

Da war wahrscheinlich sogar der Verbund baff, der sich “mit umgehängtem Bart” über die langen Verfahrensdauern zu beklagen pflegt.

Jetzt ist einmal eine Verbundtochter in den Genuss eines super-genauen und trotzdem super-schnellen Prüfverfahrens gekommen.

Dank sei dem Parteifreund Lorchens, dem oberösterreichischen Landesrat.

Obwohl…

die Grünen waren’s natürlich nicht alleine. Wie gesagt:

NATO, NATOtisten in der aktuellen Bundesregierug und im Land waren’s auch, siehe u. a. hier.

Unabhängiger Journalist

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.