
Auch die Dieseleinfuhren in die Uniaun spielen offenkundig eine nur geringe Rolle – allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische und nun mittelöstliche Diesel-/Kerosinimporte ist der Mangel an “dieselfähigem Rohöl”, der die hiesigen Raffinerien zur Einschränkung ihrer Treibstoffproduktion zwingt – und nicht etwa “marktgepflegte Preis” von WTI oder Brent, der ja gar nicht so außerordentlich hoch ist. [Read more...]




