Eine Bürgerliche Revolution Anno Domini 2020 – Buchbesprechung

Krall_Die buergerliche Revolution_3_Auflage.inddDer der Österreichischen Schule nahe stehende Autor Markus Krall hat in einem vor Corona verfassten 300-seitigen Text eine ebenso brilliante wie in sich stimmige konservativ-libertäre Analyse der etatistischen Systeme des Westens vorgelegt und im Namen der Bürger-Freiheit und der Leistungsträger einen politischen Führungsanpruch erhoben. Leider ist der gute Mann blind gegenüber den harten energetischen Realitäten der Gegenwart. [Read more...]

Die globale Virus-Panik und die bevorstehende Massen-Enteignung

forgive_them_their_debtsDer “Corona-Fall Italien” eignet sich nicht mehr richtig für die Angst-Symphonien des medialen Panik-Orchesters, wenigstens wenn es nach der offiziellen Statistik geht. Selbst der “europäische Ground Zero” der synthetischen Welt-Krise, die Lombardei, ist maximal ein Exempel für ein schwer gestresstes Gesundheitssystem.Vis2Doch auch in dieser italienischen Region übertreffen die Gesundeten mittlerweile die - dubios ermittelten – Todesfälle. Das eigentliche Motiv dürfte im Wunsch liegen, die bevorstehende Massenenteignung kontrolliert ablaufen zu lassen. [Read more...]

Der Finanzcrash kommt maskiert als Corona-Krise – Zitat des Tages

“Wie kann man eine Krise von hinten aufbauen und dann behaupten, man wäre nicht schuld daran? Mit der Corona-Hysterie (…)Wie aber soll man sonst die bereits beschlossenen Maßnahmen einordnen, wenn die USA und Deutschland ihren Bürgern Geld schenken werden? Wenn in Großbritannien verkündet wird, der Staat werde die Löhne bezahlen, wenn es notwendig wird? Das ist die ultima ratio, wenn das normale Arbeitsleben nicht mehr stattfinden kann. Die weltweiten Lieferketten sind zusammengebrochen und außer im Lebensmittelbereich steht die Produktion still. Das ist genau das Szenario, das nach einem Finanzcrash für einige Zeit durchgeführt werden muss.” Peter Haisenko, Corona-Krise? – Der Finanzcrash ist da und es wird Geld verschenkt, Anderwelt Online, 23.3.2020

Krall: “Coronavirus ist nicht schuld an der Krise” – Zitat des Tages

“Sie erinnern sich vielleicht, dass ich im Oktober 2019 dazu gsagt habe, nach wie vor glaube ich, dass das Jahr 2020 leider (in die Krise) führt, ich hatte auch drauf hingewiesen, dass es sehr schwer sein wird zu sagen, was denn der externe Trigger ist, der das ganze Domino-Feld zum Kippen bringt. Jetzt wissen wir, welches der Dominostein gewesen ist (…) Wir erleben natürlich jetzt, dass jeder sagt, das Virus löst eine Krise aus und das Virus ist schuld an der Krise. Aber das wäre falsch. Diese Einschätzung wäre deswegen falsch, weil es einen Unterschied gibt zwischen Grund und Anlass.” Dr. Markus Krall, Coronavirus ist nicht Schuld an der Krise | WOV Update, YT, 13.3.2020

Das Virus, die Trump-Bubble und Europa – Eine Semi-Spekulation

Corona-Virus & Co., die Montag Öl und Aktien einbrechen ließen, können aus US-amerikanischer Sicht als Kampf um die “Prolongierung der Trump-Blase” gesehen werden, deren Fortbestand wohl die Wiederwahl des Amtsinhabers im November bedeutete. In Europa spielt man auf derselben epidemologischen Basis ein anderes politisches Spiel: Die Frage ist freilich, ob es nur um den Erhalt unseres Gesundheitssystems geht oder den Versuch, einen “kontrollierten Crash” herbeizuführen, indem der Boden für Polizeieinsätze sg. liberaler Nationalstaaten vorbereitet wird (oder doch beides). [Read more...]

COVID-19 – eine “Force majeure”, die wie gerufen kommt

Die Zentralbanken drücken seit 2008 auf’s Geldschöpfungs-Gaspedal wie noch nie in der Finanzgeschichte und haben doch nur eine Asset Inflation erzeugt, die historisch beispiellos ist (bisher; die A. Deflation ist in Arbeit). Jedem “Nicht-Ökonomen” ist seit Jahren klar, dass das nicht beliebig so weiter gehen kann. Derlei glauben nur ein paar fachtrottelige Experten und geistig gehandicapte Journos. Die dürfen sich jetzt freuen, weil endlich der Deus ex Machina da ist. “Da haben wir ihn ja, den exogenen Schock!”        :mrgreen:

Niedrigpreise, aber kein Angebot – geht das in e. “Marktwirtschaft”? (Ja)

In der Theorie kann es unter Marktbedingungen gar nicht zu “nachhaltig leeren Regalen” kommen, weil Knappheit die Preise steigen lässt und ein höheres Angebot anregt. Das gilt m.E. nicht für nicht substituierbare “natürlich knappe Güter”, aber auch nicht für Wirtschaftssysteme, in denen der “Markt” bloße Fassade ist; eine “front”, hinter der sich verdeckte, aber real existierende Zuteilung bzw. Preisregulierung verbergen. Hier können praktisch “permanente Marktstörungen” auftreten. Für Flüssigtreibstoffe gelten beide Vorbehalte zur reinen Theorie.

Eine Schnelleinschätzung zur nahen monetären Zukunft

Dieser Blogger hängt der abgedroschenen Weisheit an, dass Prognosen besonders schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen und dass speziell “Human Action” kaum vorhersagbar ist – egal ob es sich um “normale Menschen” oder Regierende handelt. Dennoch will ich hier etwas versuchen, worum ich sonst einen weiten Bogen zu machen pflege. Mein Motiv ist, dass es Individuen gibt, die glaubhaft versichern, dass sie keinen blassen Tau hätten, worauf ich hinaus wollte. [Read more...]

Markus Krall über Negativzins-Junkie Lagarde – Zitat des Tages

Das bedeutet, dass (die neue EZB-Chefin Lagarde) diese Politik nicht beenden kann (…) Drogenabhängigkeit geht immer mit einer Steigerung der Dosis einher und so ist es auch bei der Drogenabhängigkeit vom Null- und Negatvzins (…) Deswegen hat sie keine andere Wahl als die Zinsen weiter nach unten zu treiben und den Versuch zu machen mit dem weiteren Öffnen der Geldschleusen, mit QE und irgendwann auch mit Helikoptergeld und alle(m), was es da gibt, dieses System am Laufern zu halten. Insofern ist die Erwartungshaltung relativ klar.” EingeSCHENKT.tv, Markus Krall: Das Geldsystem ist am Ende, 27.11.2019
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Max Otte geht in Deckung

otte_coverDer deutsch-amerikanische Vermögensberater Max Otte, der zum beliebten Hassobjekt der Mainstream-Journaille avançiert ist, rechnet mit dem bevorstehenden Zusammenbruch des Polit- und Finanzsystems. Im soeben erschienenen Weltsystemcrash nimmt Otte die Tradition eines 2006 erstmals publizierten Texts wieder auf, in dem er die Krise von 2008 vorher sagte. Otte ist freilich kein “Perma-Bär” – Anfang 2009, am Tiefpunkt, empfahl er Aktien zu kaufen … und lag wieder richtig. Heute, glaubt er, sei erneut Vorsicht geboten. [Read more...]

Die Börsen-Farce um Saudi Aramco

Ursprünglich hätte MBS ein paar Prozenterl der weltgrößten Öl-Firma in London oder NYC unterbringen wollen, auf Basis eines Enterprise Value von 2 Billionen Dollar. Jetzt werden’s eher 1,6 Billionen Dollar und die Anteile werden an der Tadawul notieren (was noch immer ausreichen wird um Alibaba zu überflügeln). Angeblich lässt der De facto-König reiche Verwandte buserieren, sie sollten doch investieren – eine neuerliche “Einladung” ins Ritz-Carlton wäre wohl einfacher. Dass mit dem IPO eine neue Ära der Transparenz begonnen habe, soll wohl ein Witz sein. NB: Emissionserlöse oder “Pfandbewertung”? [Read more...]

Langes Warten auf den Crash

cover_größter_crashMarc Friedrich und Matthias Weik haben jetzt ihr fünftes Buch über den bevorstehenden Kollaps des Finanzsystems vorgelegt. Der Größte Crash aller Zeiten ist ein Text für alle, die nicht glauben wollen, dass ein Geldwesen laufend “gegen Gesetze der Schwerkraft verstoßen kann”. Bisher schien das der Fall. Staaten lassen sich für’s Borgen bezahlen, Sparer werden legal enteignet und Blasen blubbern in absurde Höhen – doch ein System gefährdender Kataklysmus ist (bisher) ausgeblieben. [Read more...]

Fünf Jahre Ölpreis-Baisse

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Wiki Commons

Anfang Oktober 2014 hat die bis heute andauernde Baisse der Ölpreise begonnen – mit einem Crash, der zunächst auf 50 und im Folgejahr bis 30 Dollar pro Barrel (WTI) geführt hat. Das hat den (fast) global geteilten Aberglauben erzeugt, dass das “schwarze Gold” im Überfluss vorhanden sei. Obwohl Erdöl gegenüber den Tiefstständen um 80% teurer geworden ist, scheint der Preis wie mit eiserner Hand in einer trading range zwischen 50 und 60 Dollar fixiert zu werden. [Read more...]

Österreich: Ein angeblicher FPler rührt in der Zentralbank um

1024px-RHolzmann_2015Der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), der “auf einem Ticket der Freiheitlichen” an die Spitze der Institution gekommen sein soll, stört die Kreise der rotschwarzen Wiener Machthaberer. In den ersten Tagen seiner Amtstätigkeit hat er u.a. eine Spitzenfunktionärin geschasst, die “zufällig” die Tochter der langjährigen Grauen Eminenz im ÖVP-Bankensektor ist. Die “unabhängige Journaille”, die schon immer ein Faible für die schwarzroten Wiener Machthaberer hatte, berichtet entsprechend. [Read more...]