Energie: 70 USD für e. Versprechen sind noch immer viel zu viel

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CRS-Report 2008, public dom.

In der Blogosphäre wird seit Tagen darüber spekuliert, wie es sein kann, dass der “Ölpreis” derart einbricht, wo doch a) bisher keine nennswerten “outbound-Mengen” durch die “Strait of Hormuz” gehen (mit Ausnahme von einigen wenigen iranischen/chinesischen Tankern) und b) dies aus mehreren Gründen auch künftig nicht der Fall sein wird/kann. Dieser Blogger hat sich jüngst über ein Zitat an diesen Spekulationen beteiligt, gelobt jetzt aber Besserung. Er spekuliert zum Abschluss nur mehr ein einziges Mal und meint, dass der sg. Ölpreis gar nicht (nicht mehr) der Preis für ein physisches Barrel ist. Ähnliches scheint jahrzehntelang für gewisse “Rohstoffe” funktioniert zu haben. Blöderweise sind die “gewissen Rohstoffe” keine Verbrauchsgüter, Öl/Treibstoffe aber schon.

Ex-Trader über d. “Realitätsverlust” d. Ölmärkte & Präs. Trump – Zitat

“What’s happened for the past three months? Every time you buy oil at $90, 95 dollars, Trump announces some crazy, you know,  they’ve got the outlines of a deal. Oil falls 6 or $7 overnight, and you lose 6 or $7,000 for every lot of oil that you’re long. That’s an instantaneous loss that you take. You sit there and you’re sitting on a premium that the president of The United States with his mouth can destroy you with, every time you take a position like this.” Dan Dicker in: Ölvorräte in der Gefahrenzone, Bloomberg Podcasts (ab 5:35), 22.6.2026 [Read more...]

Vergleich d. Gold/Silber-”Minings” mit jenem von BTC

Top-Gold-Silver-Bitcoin-Miners-Cost-vs-Market-Price-JUNE-5-2026_Resized
srsroccoreport.com

Der US-amerikanische Blogger Steve St. Angelo, der auch der Edelmetall-Szene “immer wieder mit dem A. ins Gesicht fährt”, hat in einem jüngeren Posting Einnahmen und Kosten von Edelmetall-Schürfern und BTC-Minern verglichen und kommt zu dem Ergebnis, dass “primäre” PM-Schürfer einerseits massiv profitabel sind, deren BTC-Gegenstücke aber gut doppelt so hohe Kosten als Einnahmen haben (werden) und daher Verluste machen, speziell nach dem jüngsten “sell off”. Der “casus knacksus” dürfte ein anderer “Kosten-Ansatz” sein. Mittlerweile liegen die zu erwartenden Einnahmen der Krypto-Mineure aber auch unterhalb der weithin als “gemeinsame Währung” akzeptierten “cash costs”, die für St.Angelo schon immer völlig ungenügend waren. [Read more...]

Goldreport 2026 02: Indizien für Remonetarisierung, Dollar-Problem

Das Autorenteam des heuer zum 20. Mal erschienenen Goldreports erwartet keine Renaissance konventionell goldgedeckter Währungen bzw. von Goldmünzen als Zahlungsmittel, erklärte Mark Valek, Co-Autor des Berichts und Fondsmanager bei Incrementum. Valek und Stöferle sehen eine andere Form der Monetarisierung von Gold, die praktisch ausschließlich auf die Wert-Aufbewahrungsfunktion heutiger Goldanlagen bzw. der Funktion von “Finanzgold” für Notenbanken und Private abhebt. [Read more...]

Goldreport 2026 erschienen

Am Mittwoch ist in Wien der mittlerweile 20. Goldreport von Incrementum veröffentlicht worden und die Autoren, Ronni Stöferle und Mark Valek, Manager des Liechtensteiner Investmenthauses, können auf ein gutes,cover_igwt_2026B_resized wenngleich nicht spektakuläres Gold-Rumpfjahr 2026 verweisen. Der Report steht heuer unter dem Motto “Back to the Monetary Future”, eine Anspielung auf SciFi-Filme aus den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Leitmotiv des heuer 500 Seiten starken Berichts ist die “schleichende Remonetarisierung von Gold”. KORR zum “Goldpreis”. [Read more...]

Ö: Körberlgeld oder nicht Körberlgeld, das ist hier die Frage

Nachdem der scheidende OMV-Chef, dem bez. Karriere in diesem Haus schon alles wurst sein kann, am Samstag gemeint hat, dass sich der Staat an den Zapfsäulen großzügig selbst bedient, hat der aktuelle Finanzminister, der kompetenteste Amtsinhaber seit langem, erklärt, dass von den erhöhten Ölpreisen der vergangenen Tage beim Fiskus lediglich 1,3 Euro-Cent pro Liter verkauftem Treibstoff übrig blieben und dass sich die Republik daher keinerlei “Körberlgeld” aus den hohen Erdölpreisen heraus schlage. Na gut, wenn man annimmt, dass die Preise für Super und Diesel lediglich um 5 x 1,3 = also 6,5 Euro-Cent pro Liter gestiegen sind – ok (was vielleicht vor ein paar Tagen einmal der Fall gewesen sein mag, aber seither nimmer. Mittlerweile reden wir über Preiserhöhungren von ca. 50 Cent, also zehn Cent mehr USt. pro Liter). Der eigentliche “Skandal” ist freilich, dass der Staat “schon seit Menschengedenken” bei Benzin & Co. das Handerl aufhält;  [Read more...]

Auch Steve Keen ist ein BTC-Bär

Der “ökonomische Querdenker” Steve Keen, von dem dieser Blogger in mehreren Punkten differiert, ist der – durchaus gut argumentierten – Meinung, dass alle Kryptowährungen aus energetischen Gründen zum Tod verurteilt sind, er ist sich nur nicht sicher, ob der aktuelle “BTC-Durchhänger” es das jetzt gewesen ist oder nicht (vermutlich ja). Englisch-Versteher mit Interesse oder gar Exposure tun gut daran, 20 Minuten für das unten eingebundene YT-Video aufzuwenden, weil Keen eine Reihe von validen Punkten bringt. Dazu gehört die Meinung, dass BTC einen fundamentalen Wert von null hat, zu dem es zurück kehren wird, dass BTC mittlerweile Bestandteil des finanzialisierten Systems sei, dass kein Krypto künftig Fiat Money ersetzen werde und das Ganze sowieso ein “Ponzi scheme” und mit der Tulpen-Manie in Holland um 1700 vergleichbar sei. [Read more...]

Martin Armstrong über Euro-CBDC: Total-Kontrolle für Geldnutzer, Zitat

“That’s what the CBDC is really for. It’s not uh economically better than paper currency. Uh it just gives the government more control. They can control what you buy, what you spend. Um and they can prevent money from moving. And that’s what this is all about. They will probably cancel not just the paper currency but uh all you know cryptocurrency like Bitcoin etc.” Martin Armstrong im Slobodni-Podcast, via YT KORR zur Armstrong-Darstellung der dt. Hyperinflation. NACHTRAG zu einer Zwangsanleihe. [Read more...]

Deutschlands fiskalischer Irrweg

Irrweg_AIgenUnter Kanzler Friedrich Merz hat Deutschland eine fiskalische 180-Grad-Wende hingelegt. 2019 verzeichnete der Bund in Deutschland noch einen Überschuss von knapp 20 Milliarden Euro, 2026 wird der Bund allein ein Defizit von knapp 180 Milliarden Euro ausweisen. Ein Staatsdefizit von um die 4% ist 2026 sehr wahrscheinlich.Von Gregor Hochreiter. [Read more...]

Die Staatsverschuldung ist viel schlimmer als gedacht

Im Oktober 2024 äußerte Kristalina Georgieva, geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, die mahnenden Worte: „…unsere Prognosen deuten auf eine unversöhnliche Kombination aus geringem Wachstum und hoher Verschuldung hin – eine schwierige Zukunft“. IMF_Diagramm_1Diese wurden, wie der Wiener zu sagen pflegt, nicht einmal ignoriert. Zu stark ist die westliche Selbstwahrnehmung von der fiskalpolitischen Unfehlbarkeit geprägt. Schließlich waren es bislang nahezu ausschließlich Entwicklungs- und Schwellenländer, die von Staatsschuldenkrisen geplagt wurden. Von Gregor Hochreiter.  [Read more...]

Unbar-Zahlung & Cash-Abschaffung

Ähnlich wie die vormals “vormärzliche” Zensur kein “staatliches Comeback”, sondern eines als “private public partnership” (PPP) macht(e), könnte sich auch eine in der nahen Zukunft liegende faktische Abschaffung des Bargelds präsentieren: cover_bargeld_resizedAls scheinbar freier Willensakt seitens großer, der Privatautonomie unterliegender nicht-staatlicher Akteure, die sich dafür entscheiden könnten, auf das Geschäft mit Nur-Barzahlern zu verzichten. Das ist beispielsweise in D. & A. zwar “nicht nachhaltig”, aber ein paar Wochen lang nicht zu trinken und zu essen ist auch “nicht nachhaltig”. Über einen kurzen Text zur real bereits existierenden “unbaren Zahlungsweise”. [Read more...]

CBDC & Co., Papiergeld & Inflation

Dieser Blogger, der – wie immer wieder ersichtlich – zu den Verteidigern des Bargelds gehört (zuletzt siehe ein Zitat hier) leidet nicht an einer Persönlichkeitsspaltung. Es ist ihm bewusst, dass die bisher bekannten Hyperinflationen mit einer Schwemme von rasch wertlos werdendem Papiergeld verbunden waren und er hat u.a. hier und hier über die Hyperinflation in der “Weimarer Republik” geschrieben. Aber in Banken entstehendes Papiergeld, obwohl von Übel, ist immer noch “besser” als von Zentralbanken herausgegebene Digitalwährungen – und vermutlich auch diverse “Kryptos” -,512px-In_a_Berlin_Bank_LCCN2014716642 weil Papiergeld u.a. anonymes Zahlen ermöglicht und nicht programmierbar ist. Das mag ggü. Räubern & Co. Nachteile bringen, verringert aber staatliche Gängelungsmöglichkeiten. NB zum Unterschied Papiergeld und CBDCs. [Read more...]

Bargeldabschaffung: “Scheidendes Vorbild” OeNB – Zitat des Tages

“Das Beispiel Österreich zeigt jedoch, dass die (deutsche) Bundesbank Möglichkeiten hätte, ihr eigenes Zahlungsmittel zu verteidigen – und nicht nur zu reden (…) Der scheidende (österreichische) Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann forderte schon 2023 eine zwingende Annahmepflicht für Bargeld (…) Trotzdem möchte die Nationalbank eine Trendwende und handelt: Bis zu 120 Automaten stellt die Notenbank in Eigeninitiative in unterversorgten Gebieten auf. Das erste Gerät steht seit dem 1. Juli in einer Kommune in Niederösterreich. In Österreich besitzt das Bargeld (noch) einen echten Anwalt. Wenn die (deutschen) Politiker im Bundesbank-Vorstand das Bargeld schützen wollen, sollten sie sich dort ein Vorbild nehmen.” Hakon von Holst, Wie Bundesbanker zu Komplizen der Bargeldabschaffer wurden, in Berliner Zeitung (27.7.) und Häring-Blog (30.7.2025). [Read more...]

Zweierlei Gold, Lieferdruck und Finanzstabilitätsrisiko – Zitat

“While gold prices are driven by many factors, investors showed high demand for gold as a safe-haven asset and, at the beginning of 2025, a notable preference for gold futures contracts to be settled physically (…)  Should extreme events materialise, there could be adverse effects on financial stability arising from gold markets (…) Margin calls and the unwinding of leveraged positions could lead to liquidity stress among market participants, potentially propagating the shock through the wider financial system. Additionally, disruptions in the physical gold market could increase the risk of a squeeze. In this case, market participants could be subject to significant margin calls and/or have trouble sourcing and transporting appropriate physical gold for delivery in derivatives contracts, leaving themselves exposed to potentially large losses.” ECB, Financial Stability Review, May 2025 [Read more...]