Modis Rupien-Schmäh zerbröselt – Zur “Bargeldabschaffung” in Indien

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Geldumtausch-Schlange, Wiki Commons

Die indische Regierung hat vor neun Monaten über Nacht Scheine über 1.000 und 500 Rupien für ungültig erklärt. Man wollte damit gesetzwidrig gehaltenem Schwarzgeld einen Schlag versetzen. Das Ziel der irren Aktion wurde klar verfehlt, 99% des in diesen Scheinen steckenden Bargelds flossen zurück. Dafür ist das Wirtschaftswachstum zurückgegangen. [Read more...]

“Crazy markets”: Die synthetische Realität d. westlichen Finanzmärkte

“Es gibt keine Märkte mehr, nur mehr Manipulation” – dieser halb erstaunte, halb zynische Sager frustrierter Shortseller transportiert, was ein hier unternommener Lokalaugenschein bestätigt: die “Finanzmärkte” verhalten sich quer durch den Gemüsegarten irrational. Welcher “Schöpfergott” ihre synthetische Realität erzeugt, darüber lässt sich nur spekulieren. Dieser Blogger sieht als Akteur ein Kartell aus Zentralbanken und anderen “monetären Behörden”, zusammen mit ausgewählten Investmenthäusern und Hedgefonds. [Read more...]

Silberjunge fällt in Ungnade

Thorsten Schulte (44), gewesener Investmentbanker und Kapitalmarktexperte, berichtet wie es ist, unter demokratischen Verhältnissen in Ungnade zu fallen. Kurzfristige Ausladungen aus Talkrunden und langfristige Vorladungen zu Einvernahmen sind bisher, was er an verdecktem Mobbing und behördlicher Sekkiererei erfährt, wohl ein bloßer Vorgeschmack. Seine Verwandlung zur unerwünschten Person begann 2015, als er aus Protest gegen die rechtssstaatlich fragwürdige Immigrationspolitik Angela Merkels aus der CDU austrat, nach 26 Jahren als Mitglied  Doch erst mit dem soeben erschienenen Buch Kontrollverlust hat er den point of no return überschritten.
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Wie Zentralbanken Einkommens-Ungleichheit fördern – Zitat

Blowing_bubble_gum“The rise in income inequality over the past 30 years has to a significant extent been the product of monetary policies fueling a series of asset price bubbles (…) The redistributive effects of money creation were called Cantillon effects by Mark Blaug after the Franco-Irish economist Richard Cantillon, who experienced the effect of inflation under the paper money system of John Law at the beginning of the 18th century (…) Cantillon explained that the first ones to receive the newly created money see their incomes rise whereas the last ones to receive the newly created money see their purchasing power decline as consumer price inflation comes about.”
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Welche “Globalisierung” wir Europäer benötigen

Weder den “marktliberalen Rechtsglobalismus” extremer Freihandelsbefürworter noch den “etatistischen Linksglobalismus” der CO2-Sekte und der No border-Schwärmer. “Europa” braucht eine Globalisierung, mit der es einerseits seine industrielle Substanz erhalten und andererseits Rohstoffe und Energie importieren kann. Dafür benötigt es ein international akzeptiertes “neutrales” Zahlungsmittel. Die “Globalismen”, die von sog. Volksparteien, Liberalen und Grünen propagiert werden, basieren auf den US-Dollar sowie dem Ratschluss nicht rechenschaftspflichtiger Eingeweihter. [Read more...]

EZB: Dr. Frankenstein in Frankfurt

cover_draghi_CrashFriedrich Hayek hat 1944 prophezeit, dass eine freie Gesellschaft ohne eine freie Wirtschaft nicht gedeihen könne und viele (mich eingeschlossen) haben ihn deswegen für einen Ideologen und Hysteriker gehalten. Der Draghi-Crash, das soeben erschienene Buch eines Bankfachmanns, schildert ebenso sachkundig wie polemisch die letzten 10 Jahre auf unserem Weg in die Knechtschaft. Die Hauptrolle im letzten Akt spielt Dr. Frankenstein aus Frankfurt/Main. Zum Revolutions-Aufruf eines Beraters. [Read more...]

Bank Austria: Fast eine Aufforderung zum Boykott

Die Bank Austria will mit Hiesigen ins Geschäft kommen, indem sie einen schwarzen Basketball-Künstler zeigt – was mit der Botschaft garniert wird, dass die Spezialisten des Instituts Anlagesuchenden schon das Richtige raten würden, weil sie -  wie der jugendliche BallestererProfis seien. Ich war bisher gewohnt, dass Leute, die etwas verkaufen wollen, dümmlich-beglückte Kunden zeigen. Das ist offenbar passé. Doch statt mich umzugewöhnen, werde ich eher auf die Bank verzichten. NB zu David Alaba.
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USA: Nur ein armer Milliardär?

Eine US-Regierungsbehörde hat das jüngste financial disclosure-Formular Donald Trumps veröffentlicht, das die Vermögenssituation des US-Präsidenten zu Jahresanfang 2017 zeigt und das – Überraschung – nicht einfach zu beurteilen ist. Wie es scheint, verfügt Trump über ein Nettovermögen von “plus 1,1 Milliarden Dollar” – was nur ein Bruchteil dessen wäre, was im Wahlkampf offen gelegt wurde. [Read more...]

Hellas: Konkursverschleppung geht munter weiter – “Eurogruppe einig”

Das unwürdige Schauspiel von der Konkursverschleppung der Hellenischen Republik geht weiter: Die EU-Finanzminister haben beschlossen, Griechenland weitere 8,5 Mrd. Euro zu leihen, damit dieses im Juli 7 Milliarden zurück zahlen kann. Der IWF hat sich aus dem Spielchen faktisch zurückgezogen, obwohl er formal seine Beteiligung zusagte (die Deutschen machen das aus PR-Gründen zur Bedingung). Um das Geld zu kriegen, sagte Athen noch härtere Sparmaßnahmen zu.  :mrgreen:   

Des Geldadels Frenemy bittet die Finanz-Eliten zum Watschentanz

cover_road_ruinDer Wirtschaftsanwalt James Rickards hat mit seinem kürzlich publizierten Weg ins Verderben ein großartiges Buch geschrieben, das man nur als Watschentanz für US- und EU-Eliten beschreiben kann. Keine der heutzutag’ unumstrittenen Doktrinen und auch keine historische Lichtgestalt ist vor ihm sicher. Was für ein Glück, dass die medialen Schoßhündchen der Macht nur selten Bücher lesen. Dieser Ketzer müsste nämlich dringend auf einen der modernen Scheiterhaufen gekarrt werden   ;-) NB über den Vorteil des englischen Originals.  . [Read more...]

Die Crash-Propheten in der Free Lunch-Society – eine Rezension

coverDie manchmal als Crash-Propheten bezeichneten Wirtschaftsbuchautoren Matthias Weik und Marc Friedrich (“Der größte Raubzug der Geschichte”) plädieren in ihrem neuesten Text für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, die völlige Umstellung des Steuersystems auf Konsumsteuern und staatliches Vollgeld samt Schaffung einer “wirklich unabhängigen Zentralbank” (ein “Geld”, das für so voll zu nehmen ist wie die Unabhängigkeit einer solch lupenrein staatlichen Geldbehörde).

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US-Steuern: Warum der Donald NICHT der Ronald ist

Der unausgegorene Steuerplan der neuen US-Regierung scheint zum El Dorado für wenig informierte Wirtschaftsjournalisten zu werden, die sich – wohl aus sachfremden Gründen -  einbilden, dass die Vorhaben der Trumpschen Goldman-Boys etwas mit den berühmten Steuersenkungen der Reagan-Ära zu tun haben. Das ist ziemlicher Unsinn – doch selbst, wenn er das erkannt hat, muss sich der gemeine Journo zu helfen wissen. Indem er beispielsweise den “Kopf” hinter den Reagan-Reformen Trump loben lässt. [Read more...]

US-Steuerreform: Unausgegoren, nicht unbedingt unausgewogen

Die am Mittwoch vorgestellten Steuerreformpläne der neuen US-Regierung bringen “dies und das, für jeden was”. Dass die angepeilten Veränderungen tatsächlich einseitig die Reichen begünstigen (wie oft behauptet wird) ist keine ausgemachte Sache. Sicher ist nur, dass die (nominellen) Unternehmens-Steuern um 20 Prozentpunkte gesenkt werden (womit die Amis z.B. gegenüber Europa nachziehen). Witzig jedenfalls, dass sich jetzt Leute Sorgen um’s Budget machen, die bei staatlichen Ausgaben ansonsten die Spendierhosen an haben. [Read more...]