
Nachdem der (gute, weil valide) Vorwand der USA für ihren Anspruch auf Grönland für bare Münze genommen und damit vorerst abgebogen werden konnte, erklärten europäische Politicos und Journos die Grönlandkrise für abgesagt. Das ist natürlich insofern Unsinn, als das Thema für die Großmacht USA weiter besteht, aber wohl kaum wg. Grönland selbst. Eigentliches Thema ist die Arktis, die sich die USA bzw. “Trump” gerne mit der RF bzw. “Putin” geteilt hätte. Es ist “das Privileg” der Mächtigen sich einzuverleiben, wofür sie stark genug sind. Mit einem Anschein von Respektabilität geht das aber nur, wenn man auch Anrainer-Rechte geltend machen kann. Die Russen können das qua Geographie locker. Die USA sind aber nur “ebenbürtig”, wenn sie Grönland, vor allem aber Kanada “schlucken” – Alaska allein ist ist zu wenig. Ob dann noch der “kleine Anrainer” Norwegen und ein evtl., ebenfalls kleiner “internationaler Partner” am Katzentisch dabei sitzen, ist eher egal.









