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	<title>staatsstreich.atNaher Osten</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>&#8220;Eskalationsfalle Wirtschaftskrieg&#8221; &#8211; historisch und im Iran</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 22:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Chicago lehrende Politikwissenschaftler Robert Pape &#8211; siehe auch dessen Substack &#8211; argumentiert anhand von historischen Fallbeispielen, dass Wirtschaftskrieg, Sanktionen und Seeblockaden keine Alternative zu militärischen Kriegshandlungen seien, sondern deren Vorgänger bzw. &#8220;Begleiter&#8221;. Sie führten geradewegs in eine größere militärische Auseinandersetzung und lüden, sofern &#8220;erfolgreich&#8221;, das Ziel geradezu zu einem &#8220;lash back&#8221; (backlash) ein ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/eskalationsfalle-wirtschaftskrieg-historisch-und-im-iran.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der in Chicago lehrende Politikwissenschaftler <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Pape">Robert Pape</a> &#8211; siehe auch dessen <a href="https://substack.com/@professorrobertpape">Substack</a> &#8211; argumentiert anhand von historischen Fallbeispielen, dass Wirtschaftskrieg, Sanktionen und Seeblockaden keine Alternative zu militärischen Kriegshandlungen seien, sondern deren Vorgänger bzw. &#8220;Begleiter&#8221;. Sie führten geradewegs in eine größere militärische Auseinandersetzung und lüden, sofern &#8220;erfolgreich&#8221;, das Ziel geradezu zu einem &#8220;lash back&#8221; (backlash) ein &#8211; wie jetzt den Iran, der mit Raketen z.B. gegen die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/United_Arab_Emirates">Vereinigten Arabischen Emirate</a> <em>zurück schlagen</em> könnte.</span><iframe title="TRUMP'S SANCTIONS &quot;THE ULTIMATE ESCALATION TRAP&quot;, WAR NOW IMMINENT - w/ Prof. Robert Pape" src="https://www.youtube.com/embed/V4Afj-8x0EY" width="1180" height="664" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150165"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Oben eingebettet ist ein<a href="https://www.youtube.com/live/V4Afj-8x0EY"> auf YT abrufbares Pape-Interview von Mario Nawfal</a>, dem <em>Host</em> einer reichweitenstarken Sendung auf <a href="https://x.com/">x.com, vormals Twitter</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgangspunkt ist die <em>Ankündigung eines totalen Wirtschaftskriegs</em> des US-Imperiums gegen den Iran bzw. gegen dessen Regime, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://de.euronews.com/2026/08/25/us-finanzminister-economic-outcast-isolation-iran">getätigt von Trumps Finanzminister</a> bzw. dem orangen Mann im Weißen Haus selbst (&#8220;regime change is back&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Scott Bessent suggerierte vor drei Tagen, dass Teheran mit der &#8220;Operation Economic Outcast&#8221; der USA, umfassenden, auch &#8220;sekundären&#8221; Sanktionen, in die Knie gezwungen werden könnte und dass derlei eine Alternative zu einem militärischen Vorgehen sei.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schon die Formulierungen Bessents waren freilich verräterisch, sprach der US-Finanzminister doch von einem &#8220;D Day&#8221;, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">womit weiland der Tag der alliierten Landung in der Normandie 1944 bezeichnet wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Freilich soll es gemäß Bessent diesmal <em>nur</em> ein <!--StartFragment-->&#8220;wirtschaftlicher D Day&#8221; werden, bei dem die ganze Welt vor die Wahl gestellt werden soll:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie oder wir.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Iran reagierte prompt mit einer Gegen-Drohung speziell an die Golfaraber,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">indem er erklärte, dass jede (&#8220;materielle&#8221;) Unterstützung der USA als Kriegshandlung verstanden werde,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;kein Tropfen Öl&#8221; mehr durch die Meeresenge von Hormuz gehen werde</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und indem &#8211; &#8220;durch die Blume&#8221; &#8211; ein weiterer Raketenbeschuss angekündigt wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Pape meint nun mit Verweis auf drei historische Beispiele aus dem 20. und zwei aus dem 21. Jahrhundert, dass ein totaler Wirtschaftskrieg kein Ersatz, sondern nur eine Ergänzung militärischen Vorgehens sei </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass ein &#8220;lash back des targets&#8221;, ein <em>verzweifelter Gegenschlag</em>, umso sicherer erfolge, je &#8220;erfolgreicher&#8221; die ökonomischen Kriegshandlungen seien.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gebe historisch kein Beispiel, in dem ein Regime durch ökonomische Kriegsführung allein zum Abdanken gezwungen worden sei</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der Fall der Sowjetunion erforderte eine eigene Diskussion, scheint aber nicht wirklich anwendbar).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Reigen von Papes Beispielen beginnt mit der Seeblockade Großbritanniens gegen das kaiserliche Deutschland im Ersten Weltkrieg </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und setzt sich mit der Erdöl-Blockade gegen Japan und der Attacke auf Pearl Harbour im Zweiten Weltkrieg fort</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(ein Fall, den Pape wie seine Westentasche zu kennen scheint. Der Mann hat zumindest die von den USA erbeuteten Archivbestände des kaserlichen Japan sowie die Sekundärliteratur darüber &#8220;im kleinen Finger&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der nächste Beispielfall sind die Internationalen Sanktionen nach dem ersten Krieg gegen den Irak, die in den zweiten Irak-Krieg 2003 münden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In allen diesen Fällen, sagt Pape, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">war der Wirtschaftskrieg eine wesentliche Vorbereitung, einen &#8220;Sieg&#8221; bzw. &#8220;regime change&#8221; hätten die Verbündeten bzw. die USA aber erst mit militärisch-kinetischer Kriegsführung erzielen können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Realhistorisch &#8220;noch offen&#8221; sind Papes jüngste Beispiele:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Iran selbst, der seit der Revolution 1979 (bzw. ein paar Jahre danach) bis heute &#8220;sanktioniert wird&#8221; und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Russland seit 2022 (&#8220;Ukraine-Krieg&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sowohl in dem einen wie im anderen Fall laufe nun alles auf einen militärischen Konflikt hinaus</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wobei dieser nicht zwingend in einen Einsatz von &#8220;menschlichen Bodentruppen&#8221; münden muss).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Verbleibt zuletzt nur mehr der obligatorische &#8220;Senf&#8221;, den <em>dieser Blogger</em> dazu abzugeben hat, nämlich:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In den &#8220;beiden noch offenen aktuellen Beispielfällen&#8221; scheinen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">erstens, die weiteren &#8220;Erfolgsfaktoren&#8221; von WK I, WK II und Irak-Kieg II nicht gegeben zu sein und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zweitens spielen aktuell am Arabischen Golf historisch beispiellose Dynamiken mit, die mit dem <em>Petrodollar</em>, dem damit verzahnten, <em>weltweiten Fiat-Dollar-Imperium</em>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der essenziellen Bedeutung von Erdöl für alle Gesellschaften und die <em>Globalisierung</em>, sowie mit &#8220;Peak Oil&#8221; zu tun haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So plausibel die historischen Beispielfälle des Professors auch sein mögen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- letztgenannte Vektoren hat er &#8220;nicht auf dem Schirm&#8221;.</span></p>
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		<title>Energie: Die geringe Rolle der Dieselimporte in die EU</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 22:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch die Dieseleinfuhren in die Uniaun spielen offenkundig eine nur geringe Rolle &#8211; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-die-geringe-rolle-der-dieselimporte-in-die-eu.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_150089" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert.png" rel="lightbox[150068]"><img class="wp-image-150089 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert-300x134.png" alt="Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert" width="300" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Kommission, Eurostat, eigene Berechnungen</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch die Dieseleinfuhren in die <em>Uniaun</em> spielen offenkundig eine nur geringe Rolle &#8211; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische und nun mittelöstliche Diesel-/Kerosinimporte ist der Mangel an &#8220;dieselfähigem Rohöl&#8221;, der die hiesigen Raffinerien zur Einschränkung ihrer Treibstoffproduktion zwingt &#8211; und nicht etwa der &#8220;gepflegte Preis&#8221; von WTI oder Brent, der ja gar <a href="https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis">nicht so außerordentlich hoch ist.</a></span><span id="more-150068"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Rechnung ist prinzipiell einfach, erfordert aber eine gewisse minimale Aufmerksamkeitsspanne</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(die für Erwachsene vorausgesetzt werden soll).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgangspunkt ist das Jahr 2024, weil <em>dieser Blogger</em> mit seinen geringen Mitteln nicht imstande war, &#8220;belastbare Angaben&#8221; zu Produktion und Import von Ölprodukten in die EU 2025 zu finden. Hier wird (meist) den Angaben von Eurostat gegenüber jenen der <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">EI, Statistical Review 2026</a> der Vorzug gegeben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil sich in der Letzteren an <em>neuralgischen Punkten</em> nur Werte für &#8220;Europa&#8221; finden, die neben der EU-27 u.a. auch das UK und die Türkei einschließen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Laut Eurostat hat die EU-27 im Jahr 2024 knapp 461 Millionen Tonnen Rohöl von außerhalb importiert (Eurostat-Speak: &#8220;petroleum oils and oils obtained from bituminous minerals, crude&#8221;), denen laut einem <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Oil_and_petroleum_products_-_a_statistical_overview#Trade_in_petroleum_products">Erklärstück der Kommission bzw. des Statistikamts selbst</a> zusammen Importe von Diesel und &#8220;Kerosene type jet fuel&#8221; in Höhe von zusammen 26,7 Mio. Tonnen gegenüberstehen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Siehe dazu die folgenden zwei Screenshots. Der erste entstammt der Eurostat-Datenbank und der zweite einer Tabelle in besagtem &#8220;EU-Erklärstück&#8221;.  Die &#8220;rote Beringelung&#8221; hat <em>dieser Blogger</em> selbst beigesteuert.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150110 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized-210x300.jpg" alt="436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized" width="210" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_272_Mio._Tonen_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150112 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_272_Mio._Tonen_resized-300x150.jpg" alt="Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_27,2_Mio._Tonen_resized" width="300" height="150" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein paar Anmerkungen zu letzterer Tabelle:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erstens werden nicht nur Mitteldestillate, sondern <strong><em><span style="color: #000000;">alle Ölprodukte</span> </em></strong>erfasst, wogegen natürlich nichts einzuwenden ist.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zweitens sind die Produktenimporte in &#8220;Äquivalenten&#8221;, was den Vorteil hat, dass die in Frage stehenden Einfuhren bereits um &#8220;Raffineriegewinne&#8221; bereinigt sind, was</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">drittens einen sauberen Vergleich mit den Rohölimporten ermöglicht.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Viertens schließlich wird in der Kalkulation wegen der in der Tabelle getroffenen Auswahl auch auf die &#8211; quantitativ sowieso marginalen &#8211; Importe von &#8220;herkömmlichem Kerosin&#8221; verzichtet. Dieses wird im Linienverkehr der großen Airlines offenbar sowieso nur mehr wenig verwendet (für ein semantisches Verwirrspielchen reicht&#8217;s allema</span>l    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />   )</li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Damit machten 2024 die <strong><em><span style="color: #000000;">Importe von Diesel und &#8220;neuem Kerosin&#8221; heiße 5,8 Prozent aller Rohölimporte der EU aus.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezieht man diese Einfuhren auf den in diesem Jahr in der EU &#8220;selbst raffinierten&#8221; Diesel sowie den selbst raffinierten &#8220;jet fuel&#8221; <strong><em><span style="color: #000000;">kommen immerhin 10,8 Prozent raus,</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">siehe den folgenden Eurostat-Screenshot mit den Produktions-Werten aus 2024:</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150120 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized-261x300.jpg" alt="Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized" width="261" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Anteil der beiden gewichtigsten Mitteldestillatimporte bezogen auf die Eigenproduktion scheint sich über die Jahre auch nicht groß zu verändern,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">egal, ob diese Importe wie 2020 hauptsächlich von den Russen oder wie 2024 hauptsächlich aus dem Arabischen Golf kamen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein Check der Daten von 2020, dem Jahr der Pseudo-Seuche, erbringt eine EU-Eigenproduktion von 215,6 Mio. Tonnen Diesel und 16,4 Mio. Tonnen &#8220;Kerosene type jet fuel&#8221; (jeweils auf Äquivalent-Basis),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">bei 29 Mio. Tonnen Importen von Diesel und faktischem Kerosin.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ergab zusammen einen Importanteil von 12,5 Prozent</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- <em>ein bisserl mehr, aber nicht die Welt.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Resümierend bleibt festzustellen, dass die <em>post Brexit EU</em> vergangenes Jahr 436 Millionen Tonnen Rohöl importiert hat, was knapp 9 Millionen Barrel pro Tag entspricht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aus denen etwa zur Hälfte Diesel gemacht wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Importe spiel(t)en nur eine untergeordnete Rolle,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das gilt auch für die ständig gehypten  (insgesamt) 27,7 Mio. Tonnen Ölprodukte, die 2024 von Indien nach &#8220;Europa&#8221; geflossen sein sollen (EI, Statistical Review 2025, p. 35).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie sollen die Einfuhren aus Russland zum Teil ersetzt haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fast alles Propaganda und Larifari.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> &#8220;Europa&#8221; bzw. die EU haben bisher den Löwenanteil &#8220;ihres&#8221; Diesels und Kerosins selbst raffiniert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wozu sie freilich das &#8220;richtige Rohöl&#8221; benötigen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das es in Russland und im Arabischen Golf gegeben hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">jetzt halt nimmer.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Erdöl: US-Vance soll sich für Tanker im Schwarzmeer interessiert haben</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 22:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die hiesigen Mainstream-Medien verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl, dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist, ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die hiesigen Mainstream-Medien <a href="https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000335184/behoerden-kind-bei-angriff-auf-russische-hafenstadt-getoetet?responsive=false">verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl,</a> dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist,<strong><em><span style="color: #000000;"> ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den Bosporus hat</span></em></strong> und nicht etwa die USA, die pro Tag <em>heiße 0,03 Millionen Barrel</em> kasachisches Öl einführen.</span><span id="more-149968"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Gegensatz zu den USA hat die EU 2025 täglich mehr als 1,1 Millionen Barrel oder 55,8 Millionen Jahrestonnen aus Kasachstan importiert, siehe z.B. <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/where-does-the-eu-get-its-oil-from/">hier</a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das bisher bis auf einen kleinen Teil, der nach Norddeutschland geht (ging), per Schiff nach Triest geliefert wird, von wo es über die <a href="https://www.tal-oil.com/de">&#8220;TAL&#8221;</a> nach D bzw. Ö (Schwechat) geleitet wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU hat deswegen ein extrem dringliches Interesse daran, dass das in einem russischen Schwarzmeerhafen verladene kasachische (???)  Öl weiter in die<em> Uniaun fließt</em>, weil</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">soeben die Lieferungen aus Saudiarabien und dem Irak ausgefallen sind, deren Öl a) eine ähnliche Charakteristik hat wie das kasachische und die b) zusammen etwa gleich viel in die EU liefern wie Kasachstan (54,9 Millionen Tonnen p.a. bzw. 55,8 Mio. Jahrestonnen &#8211; die wegen des Kriegs ausfallende  Menge ist für die EU absolut nicht so groß,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Anteil des mittelschweren Öls aus dem Arabischen Golf ist jedoch beträchtlich; siehe dazu u.a. die Produktionsprofile in der &#8220;World Energy Review 2025&#8243; der ENI, pp. 105 ff. und 109 ff.).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Soll in der EU auch weiterhin Diesel erzeugt werden, <em>benötigen die Euros schwereres und saureres Öl </em>mehr als jemals zuvor. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das leichte Zeugs aus den USA, Libyen oder Nigeria tut&#8217;s nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die europäischen Raffinerien benötig(t)en russisches, golfarabisches und eben auch kasachisches Erdöl als &#8220;Beimischung&#8221; für Mitteldestillate.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem gänzlichen oder weitgehenden Ausfall der Russen (Sanktionen) sowie der Saudis &amp; Irakis (Golfkrieg) spielt Kasachstan derzeit die Rolle des sprichwörtlichen &#8220;seidenen Fadens&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was Vance, der die EU vor einem Jahr <a href="http://staatsstreich.at/us-vizepraesident-waescht-euro-metternichs-den-kopf-zitat.html">der Zensur bezichtigt hat</a>, mit all dem zu tun haben soll, bleibt &#8211; nicht nur <em>diesem Blogger</em> &#8211; eher schleierhaft.</span></p>
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		</item>
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		<title>Energie: Nicht Rohöl, Diesel &amp; Co. sind der Knackpunkt &#8211; Zitat</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 22:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Nobody buys crude oil, except refineries and storage facilities. You don’t fill West Texas Intermediate into your car’s tank, neither jets fly on Brent. All our equipment require refined fuel. And if refineries cannot buy enough crude oil to run continuously, they’re forced to shut down one distillation column after another, till supply and demand ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-nicht-rohoel-diesel-co-sind-der-knackpunkt-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Nobody buys crude oil, except refineries and storage facilities. You don’t fill West Texas Intermediate into your car’s tank, neither jets fly on Brent. All our equipment require refined fuel. And if refineries cannot buy enough crude oil to run continuously, they’re forced to shut down one distillation column after another, till supply and demand balances out or shipments normalize again.&#8221;<a href="https://thehonestsorcerer.substack.com/p/the-oil-price-mystery"> The Honest Sorcerer (Substack), The Oil Price &#8220;Mystery&#8221;,  17.7.2026</a></span><span id="more-149486"></span><!--StartFragment--></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der <a href="http://staatsstreich.at/honest-sorcerer-ue-unterschiedlich-verblendete-europaeer-zitat.html">&#8220;ehrlche Zauberer&#8221;</a> hat wieder einmal den Finger auf eine <em>schwärende Wunde</em> gelegt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In seiner jüngsten Analyse macht er deutlich, dass das aktuelle &#8220;Problem&#8221; auf den internationalen Energiemärkten nicht der &#8220;(Papier-)Preis&#8221; des Rohöls ist, sondern die sich abzeichnende (und in Asien bereits bestehende) Knappheit bzw. der hohe Preis von Treibstoffen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser sei es, der die viel zitierte &#8220;demand destruction&#8221; mit sich bringe(n werde)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- etwas, woran der &#8220;mysteriös billige&#8221; Derivativpreis für Rohöl und eine &#8220;Überversorgung der Märkte&#8221; mit &#8220;Light Sweet Crude&#8221; nichts ändern könnten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der<em> Machinenpark der Welt</em> benötigt raffinierte Treibstoffe, die in größerer Menge aus leichtem Rohöl allein nicht gewonnen werden können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu diesen raffinierten Treibstoffen gehört natürlich Benzin, </span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das in großer Menge verbraucht wird und </span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das anscheinend ohne besondere Raffiniertheit aus leichtem Rohöl raffiniert werden kann.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber eben auch Diesel und Kerosin gehören dazu, die schwereren und saureren Rohstoff benötigen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Und dieser kommt &#8211; bzw. kam &#8211; aus Russland und aus dem Arabischen bzw. Persischen Golf.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und weil das schwerere Zeug &#8211; &#8220;mixen&#8221; ist auch ok &#8211; nicht mehr so leicht zu kriegen ist, soll nun ein Destillationsturm nach dem anderen still gelegt werden<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- jedenfalls, sofern die Raffinerien nicht eh von iranischen und US-amerikanischen Raketen und Bomben oder von &#8220;ukrainischen&#8221; Drohnen &#8220;zwangsweise still gelegt&#8221; werden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das alles ist eine andere Seite jener Medaille, die <em>dieser Blogger</em> u.a. <a href="http://staatsstreich.at/energie-mitteldestillate-das-wahre-problem-mit-dem-neuen-golfkrieg.html">hier</a> angerissen hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber Balázs Matics baut seine Argumentation mit einer Reihe von &#8220;Faktoiden&#8221; auf, die <em>diesem Blogger</em> nicht zur Verfügung gestanden sind,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ob es sich nun um die Großhandelspreise von Diesel oder die Zusammensetzung der Öl-&#8221;Verleihungen&#8221; der &#8220;US-SPR&#8221; handelt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und natürlich könnten des<em> Zauberer</em>s Auslassungen zum Ölpreis bedeuten, dass es keiner gesonderten Erklärungen des Ölpreis-Mysteriums etwa mithilfe der Futures-Märkte bedarf, um das &#8220;Geheimnis des aktuellen Ölpreises&#8221; zu erklären.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das &#8220;eherne Gesetz von Angebot und Nachfrage&#8221; würde eigentlich völlig reichen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nämlich insofern, als der Preis etwa von WTI deswegen nicht höher ist, weil eine große, wohl </span><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die größte Käufergruppe diesen benchmark nicht mehr &#8220;nachfragt&#8221;, weil sie mit WTI (allein) nichts anfangen kann..</span><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Energie: Mitteldestillate, das wahre Problem mit dem &#8220;neuen Golfkrieg&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 16:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kontersprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Während alle Welt inklusive diverser Experterl gebannt auf den für physische Lieferungen eher irrelevanten Futures-Preis für Rohöl starrt, spielt sich die wahre Tragödie von &#8220;neuem Golfkrieg&#8221; bzw. &#8220;Peak Oil&#8221; gewissermaßen hinter einem Vorhang aus Verschweigen und Nichtverstehen ab. Das große Thema ist nicht Derivativpreis und nicht einmal &#8220;Crude per se&#8221;, sondern der dramatische Verlust von ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-mitteldestillate-das-wahre-problem-mit-dem-neuen-golfkrieg.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Konsum_Ölprodukte_EU_2025_master_resized_bearbeitet03.jpg" rel="lightbox[149359]"><img class="alignleft wp-image-149378 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Konsum_Ölprodukte_EU_2025_master_resized_bearbeitet03-300x177.jpg" alt="Konsum_Ölprodukte_EU_2025_master_resized_bearbeitet03" width="300" height="177" /></a>Während alle Welt inklusive diverser<em> Experterl</em> gebannt auf den für physische Lieferungen eher irrelevanten Futures-Preis für Rohöl starrt, spielt sich die<span style="color: #000000;"><em> wahre Tragödie</em></span> von &#8220;neuem Golfkrieg&#8221; bzw. &#8220;Peak Oil&#8221; gewissermaßen <em>hinter einem Vorhang aus Verschweigen und Nichtverstehen</em> ab. Das große Thema ist nicht Derivativpreis und nicht einmal &#8220;Crude per se&#8221;, <strong><em><span style="color: #000000;">sondern der dramatische Verlust von Rohöl, das für die Herstellung von Diesel und Kerosin taugt.</span> </em></strong>Das gilt auch für die EU mit ihrem &#8220;hohen Diesel-Anteil&#8221;. Meldungen, dass &#8220;Europa&#8221; <em>Öl von hinter der Straße von Hormuz</em> durch US- und &#8220;westafrikanische&#8221; Lieferungen ersetzt habe,<a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Ölproduktekonsum_Asien-Pazifik_2025_master_resized_bearbeitet04.jpg" rel="lightbox[149359]"><img class="alignright wp-image-149380 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Ölproduktekonsum_Asien-Pazifik_2025_master_resized_bearbeitet04-300x180.jpg" alt="Ölproduktekonsum_Asien-Pazifik_2025_master_resized_bearbeitet04" width="300" height="180" /></a> führen in die Irre, weil die USA und Nigeria hauptsächlich wenig-dieselfähiges &#8220;Light-Crude&#8221; liefern. Vor allem die nicht-chinesischen Asiaten haben hier freilich ein noch größeres Problem als &#8220;Europa&#8221;.</span><span id="more-149359"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Asiaten haben trotz eines vergleichsweise niedrigeren &#8220;Mitteldestillats-Anteil&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">deswegen ein größeres Problem, weil</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die von ihnen für Mitteldestillate benötigte absolute Menge mehr als doppelt so hoch ist als jene &#8220;Europas&#8221; (12,5 mmbd statt 5,6 mmbd) und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil ihre Abhängigkeit von &#8220;middle grade crudes&#8221; aus der Kriegsregion am Golf noch größer ist.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die freilich ist schon in Europa beträchtlich, stärker als es der erste Anschein vermuten lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf den ersten Blick bezog die EU im vergangenen Jahr weniger als 15 Prozent ihrer Rohölimporte aus Ländern &#8220;hinter der Straße von Hormuz&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Rat"> Rat</a> hat die EU-Importstruktur 2025 auf <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/where-does-the-eu-get-its-oil-from/">dieser Seite</a> aufgeschlüsselt. Demnach haben die beiden weitaus größten Lieferanten aus dem Golf, Saudiarabien und der Irak, zusammen nur 54,9 Millionen Tonnen oder 12,6 Prozent  aller Rohölimporte der Union geliefert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was zunächst noch nicht besonders schlimm klingt, denn</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">solche Mengen und Prozentsätze sollten leicht zu ersetzen sein</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(die wegen der &#8220;Selbstmordsanktionen&#8221; zu ersetzenden Mengen und Anteile der Russischen Föderation waren viel höher).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Der Teufel liegt freilich im Detail.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie uns das ifo <a href="https://www.ifo.de/DocDL/EconPol%5FPolicyBrief%5F81.pdf">hier</a> informiert, stammen mehr als 25 Prozent der von der EU importierten mittelschweren Öle von &#8220;hinter der Straße von Hormuz&#8221; (figure 5, page 5)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- was ein relevanter Anteil/eine relevante Menge sind, <em><span style="color: #000000;">etwa doppelt so hoch wie der Anteil der &#8220;allgemeinen Crude-Lieferungen&#8221; aus dieser Region.</span></em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erschwerend kommt im Fall &#8220;Europas&#8221; noch dazu, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Brüssel &amp; Co. erst vor kurzem das mittelschwere Rohöl Russlands sowie dessen Diesel-Lieferungen (&#8220;Produkte&#8221;) quasi<em> von der Bettkante gestoßen hat</em> und dass die Europäer mit ihrer <a href="https://www.theguardian.com/environment/2015/sep/22/the-rise-diesel-in-europe-impact-on-health-pollution"><em>selbst gemachten Diesel-Lastigkeit</em> </a>heute daher mittelschwere Öle benötigen wie nie zuvor.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die restlichen Crude-Lieferanten der Union überwiegend Leichtöl liefern wie beispielsweise die US-Amerikaner und die Nord- und &#8220;Westafrikaner&#8221; (= Nigerianer). Norwegen hat &#8211; offenbar von Hellsicht gesegnet &#8211; die Produktion von <em>dieselfähigem &#8220;medium&#8221; und &#8220;medium sour crude&#8221;</em> von 2019 bis 2024 von 0,3 auf 0,9 mmbd verdreifacht, während im gleichen Zeitraum die Produktion von nur<em> bedingt dieselfähigem &#8220;Light &amp; Sweet&#8221;</em> um gut 10 Prozent zurückgegangen ist (ENI, World Energy Review 2025, p. 101; <em>dieser Blogger</em> glaubt ja eher, dass nicht die Norweger in die Zukunft sehen konnten, sondern ihre Kunden, die <span style="color: #000000;"><em>Kriegstreiber in London und Brüssel</em></span>, die anscheinend schon 2019 wussten, dass &#8220;Putin&#8221; Anfang 2022 die Ukraine &#8220;völlig unprovoziert überfallen&#8221; werde, weswegen man sanktionsbedingt auf die längeren Molekülketten des Russen-Öls verzichten werde müssen</span>   <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />     )</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mehr als jede andere Weltregion produziert die Union praktisch kein eigenes Öl, nämlich dermaßen, dass sie heute ca. 97 Prozent ihres Erdölbedarfs importieren muss. Natürlich muss &#8220;Europa&#8221; heute auch mehr als 90 Prozent seines Gasbedarfs importieren. Bei der Kohle ist es etwas besser, was freilich primär darauf zurückzuführen ist, dass der Einsatz von Kohle sukzessive verboten wird, weswegen es immer weniger Eigenbedarf gibt und sich die Selbstversorgung mit dem Bedarf einen &#8220;race to the bottom&#8221; liefert; siehe dazu die entsprechenden Kapitel in der &#8220;Statistical Review 2026&#8243;). Dafür ist &#8220;Europa&#8221; in <em>Sanktionen und Erneuerbare Energie</em> absolute Weltspitze</span>.      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem immer sein mag</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- Faktum bleibt, dass in Asien-Pazifik etwa zehn Mal mehr Menschen leben als in Europa</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass diese <em>schiere Menge</em> bedeutet, dass die <em>Asiaten-Pazifiker</em> mehr als doppelt so viel mittelschweres Öl benötigen als die 500 Mio. Europäer, siehe Energy Institute, Statistical Review of World Energy 2026, pp. 38 und 39).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Blöderweise</em> ist Asien-Pazifik stärker noch als &#8220;Europa&#8221; auf die mittelschweren Öle der &#8220;Länder hinter der Straße von Hormuz&#8221; angewiesen, siehe etwa <a href="https://www.reuters.com/business/energy/asias-oil-lng-dependence-middle-east-2026-03-02/">hier</a>.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine gewisse Ausnahme dazu ist einmal die Volksrepublik China, von deren &#8220;teapot-Raffinerien&#8221; auch andere in der Region profitieren dürften (der echte Inlandsverbrauch in der &#8220;PRC&#8221; selbst ist deutlich niedriger als der in der Statistical Review 2026 p. 36 verzeichnete chinesische Gesamtkonsum von etwa 17,5 mmbd. Der<em> gehypte jüngste Rückgang der chinesischen Ölkäufe</em> dürfte auch weniger mit dortiger &#8220;E-Mobilität&#8221; und mehr mit einer <em>Art &#8220;Käuferstreik&#8221;</em> durch die dortigen &#8220;teapot-Raffinerien&#8221; zu tun haben. Bei diesem Riesenland kommt noch dazu, dass dort mehr als 4 mmbd selbst gefördert werden und aus Russland sowie aus dem &#8220;sanktionierten Iran&#8221; importiert wird (wurde), in beiden Fällen vermutlich mittelschwere Ölsorten. Die zweite positive Ausnahme sind Indonesien und Malaysia, die zwar keine &#8220;Nettoexporteure&#8221; mehr sind (wie zumindest Indonesien früher), die immerhin aber noch 0,5 &#8211; 0,6 mmbd Öl selbst produzieren und deren Importe im Fall Indonesiens nur zu einem geringen Prozentsatz aus der Kriegsregion am Golf kommen. Wirklich schlimm schaut&#8217;s dagegen in Japan und vielen ASEAN-Staaten aus, deren Versorgung mit (schwererem) Öl oft zu 90 Prozent vom Arabischen/Persischen Golf abhängig ist.</span></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Ex-Trader über d. &#8220;Realitätsverlust&#8221; d. Ölmärkte &amp; Präs. Trump &#8211; Zitat</title>
		<link>http://staatsstreich.at/ex-trader-ueber-d-realitaetsverlust-d-oelmaerkte-praes-trump-zitat.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/ex-trader-ueber-d-realitaetsverlust-d-oelmaerkte-praes-trump-zitat.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 10:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;What&#8217;s happened for the past three months? Every time you buy oil at $90, 95 dollars, Trump announces some crazy, you know,  they&#8217;ve got the outlines of a deal. Oil falls 6 or $7 overnight, and you lose 6 or $7,000 for every lot of oil that you&#8217;re long. That&#8217;s an instantaneous loss that you ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/ex-trader-ueber-d-realitaetsverlust-d-oelmaerkte-praes-trump-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;What&#8217;s happened for the past three months? Every time you buy oil at $90, 95 dollars, Trump announces some crazy, you know,  they&#8217;ve got the outlines of a deal. Oil falls 6 or $7 overnight, and you lose 6 or $7,000 for every lot of oil that you&#8217;re long. That&#8217;s an instantaneous loss that you take. You sit there and you&#8217;re sitting on a premium that the president of The United States with his mouth can destroy you with, every time you take a position like this.&#8221; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yqo8OsT3f5c">Dan Dicker in: Ölvorräte in der Gefahrenzone, Bloomberg Podcasts (ab 5:35), 22.6.2026</a></span></span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yqo8OsT3f5c"><iframe title="Ölvorräte in der Gefahrenzone" src="https://www.youtube.com/embed/yqo8OsT3f5c?start=536" width="1102" height="620" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-149068"></span></a></p>
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		<title>Energie: Hormuz-Enge &amp; Co. im Spiegelkabinett d. &#8216;Öl-Buchhaltung&#8217;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 22:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einer reinen Angebots/Nachfrage-Perspektive ist nicht eingängig, warum die Sperre der Straße von Hormuz einen Kollaps des weltweiten Systems bedeuten muss, macht der absehbare Ausfall der Lieferungen durch die &#8220;Strait&#8221; doch lediglich 13- 14 Prozent des weltweit verbrauchten &#8220;definitorischen Erdöls&#8221; aus. Ganz anders ist die Sachlage freilich, wenn man a) die russischen Exporteinbußen durch die ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-hormuz-enge-co-im-spiegelkabinett-d-oel-buchhaltung.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus einer reinen Angebots/Nachfrage-Perspektive ist nicht eingängig, warum die Sperre der <em>Straße von Hormuz</em> einen Kollaps des weltweiten Systems bedeuten muss, macht der absehbare Ausfall der Lieferungen durch die &#8220;Strait&#8221; doch lediglich 13- 14 Prozent des weltweit verbrauchten &#8220;definitorischen Erdöls&#8221; aus. Ganz anders ist die Sachlage freilich, wenn man a) die russischen Exporteinbußen durch die Sanktionen nach &#8217;22 speziell in &#8220;Europa&#8221; addiert und b) den Ausfall am Arabischen/Persischen Golf und die wahren russischen Exportausfälle auf schwereres, &#8220;dieselfähiges&#8221; Rohöl bezieht. Dann kommt man auf gut 25 Prozent.</span><span id="more-148890"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das scheinen wegen der unangenehmen politischen Schlussfolgerungen weder <em>West</em> noch <em>Ost</em> anerkennen zu wollen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- ein Unterfall der hie wie da verbreiteten <em>fake news</em> durch Auslassungen und Verschweigen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Mathematik hinter dieser meiner Tatsachenbehauptung im Vorspann ist folgende:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gemäß dem <a href="https://www.eia.gov/outlooks/steo/">&#8220;Short Term Energy Outlook&#8221; der US-EIA von Juni 2026</a> hat die weltweite Produktion von &#8220;all liquids&#8221; im vergangenen Jahr etwa 106 mmbd und jene von &#8220;Crude Oil&#8221; 79 mmbd betragen (Tabelle 3a des STEO, Quartalszahlen addiert &amp; dividiert).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Von diesen (gerundet) 80 mmbd sollte man &#8211; ebenfalls gerundet &#8211; sofort aber etwa 25 Prozent abziehen, weil dieser Anteil beispielsweise  von der ENI  als &#8220;light &amp; sweet&#8221; klassifiziert wird</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><span style="color: #000000;"><em>- ein &#8220;Stratum&#8221;, das kaum zur Produktion von Diesel verwendet werden kann</em></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(höchstens nach Beimischung von schwererem, schwefelhältigerem Öl), siehe dazu u.a. <a href="https://www.eni.com/visual-design/infographics/en-IT/world-energy-review-highlights#/landing">&#8220;World Energy Review 2025&#8243;</a>, Unterkapitel &#8220;production quality world&#8221;, ab p96 im PDF.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf diese verbleibenden 60 mmbd muss man die Minderlieferungen von hinter der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; (13,5 mmbd) sowie die realen Exportverluste der Russischen Föderation nach 2021 beziehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während für ersteren Faktor Schätzungen mindestens eines US-Investmenthauses existieren, muss zweiteres mühsam und mit einigen Unsicherheiten berechnet werden. Das ist so, weil z.B. die behaupteten russischen Lieferungen nach Indien/Mumbai praktisch nicht durchführbarer Larifari sind,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">anscheinend eine <em>regierungsamtliche Propagandalüge</em>, die vom &#8220;Westen&#8221;akzeptiert und sogar noch verstärkt wird. Nach Berechnungen<em> dieses Bloggers</em> haben die Russen seit 2021 etwa 3 mmbd Rohöl an Lieferungen nach &#8220;Europa&#8221; verloren &#8211; noch bevor der &#8220;Südarm&#8221; der Druschba zur Jahreswende 2024/25 gänzlich &#8220;abgedreht wurde&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Mathematik dahinter ist, dass die RF 2021 noch 4,3 mmbd nach Europa geliefert hat, 2024 aber nur mehr 1,3 mmdb (beides inklusive &#8220;angepasstem&#8221; Rohöl-Anteil für raffinierte Produkte &#8211; &#8220;Raffineriegewinn&#8221;). </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese 3 mmbd mögen marginal noch durch Mehrlieferungen an China über die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostsibirien-Pazifik-Pipeline">ESPO</a> bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kom%C3%A1rno">Komárno</a> <em>teilkompensiert</em> worden sein, aber wohl nicht allzu stark. Auf der anderen Seite steht z.B. der erst ab 2025 wirksam werdende Exportstopp ggü. H und SK, sowie der erst  mit Verzögerung wirksam werdende EUAbnahmeboykott für russischen Diesel,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sodass ein Verlust von 3 mmdb in Europa heute daher konservativ erscheint; die für 2024 behaupteten knapp 1,8 mmbd russisches Erdöl für Indien scheinen<em> diesem Blogger</em> jedenfalls<em> propagandistischer Quatsch</em> zu sein.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In beiden Fällen handelt es sich &#8211; in &#8220;Konkordanz&#8221; mit den beiden Produktionprofilen, ENI  &#8211; um mittelschweres, saures Öl, das zur Herstellung von &#8220;Mitteldestillaten&#8221; wie Diesel oder Kerosin geeignet ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezieht man die kumuliert 16 &#8211; 17 mmdb auf die oben erläuterten 60 mmdb &#8220;dieselfähigen Rohöls&#8221;, kommt man auf den Ausfall von mehr als 25 Prozent jenes &#8220;Stoffs&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aus dem &#8220;das Herzblut unserer Industriegesellschaften&#8221; produziert werden kann.</span></p>
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		<title>&#8220;Echt verrückt&#8221;: Eine gute Milliarde Barrel weniger &#8211; Zitat des  Tages</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 10:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Kepler nos va informando de la pérdida de suministro por cierre de producción en el golfo Pérsico. A fecha 22 de mayo advertía de un acumulado de 961 millones de barriles. Como el descenso en la producción alcanza los 13,5 millones de b/d, la cifra final actualizada puede alcanzar los 1.100 millones de barriles a ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/echt-verrueckt-eine-gute-milliarde-barrel-weniger-zitat-des-tages.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;<a style="color: #363737; text-decoration: underline;" href="https://substack.com/redirect/8290a011-cf1f-4a7c-ae33-cefcfe967902?j=eyJ1IjoiN241aTlzIn0.SY_ZuIa1YBaomLqJ5XVcPyQeIGYqiwZQZDH6svogN8A" target="_blank" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://substack.com/redirect/8290a011-cf1f-4a7c-ae33-cefcfe967902?j%3DeyJ1IjoiN241aTlzIn0.SY_ZuIa1YBaomLqJ5XVcPyQeIGYqiwZQZDH6svogN8A&amp;source=gmail&amp;ust=1780820100125000&amp;usg=AOvVaw2gw_q7C6tb5ldkmPmGWx2F">Kepler nos va informando de la pérdida de suministro</a> por cierre de producción en el golfo Pérsico. A fecha 22 de mayo advertía de un acumulado de 961 millones de barriles. Como el descenso en la producción alcanza los 13,5 millones de b/d, <strong>la cifra final actualizada puede alcanzar los 1.100 millones de barriles a 3 de Junio</strong>. Esto es una auténtica locura y de un orden de magnitud nunca visto.&#8221; Quark, <a href="https://rayonegro.substack.com/p/radiografia-del-mercado-de-petroleo">Radiografía del mercado de petróleo a comienzos de Junio</a>, 3.6.2026</span><span id="more-148796"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Großartige Analyse des globalen Ölmarkts nach drei Monaten &#8220;gesperrter Straße von Hormuz&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser österreichische Blogger</em> könnte nicht, was Quark kann, weil er nicht über all die Daten und &#8220;qualifizierten Meinungen&#8221; verfügt wie<em> dieser spanischsprachige Blogger,</em> wer immer das &#8220;wirklich ist&#8221; (immerhin versteht er<em> </em>Quarks<em> </em>Postings &#8220;sprachlich und fachlich&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So soll es hier mit einem vereinfachenden, kurzen Resümee der <a href="https://dees.dict.cc/?s=radiograf%C3%ADa">&#8220;Radiografia&#8221; </a>sein Bewenden haben:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Angebotsverlust durch die Schließung der Meeresenge beläuft sich nach Meinung von Marktbeobachtern/Analysten bisher auf kumuliert eine gute Milliarde Fass Erdöl bzw. 13,5 Millionen Barrel pro Tag, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aus einer weltweiten Gesamtheit von gut 100 mmbd (&#8220;all liquids&#8221; bzw. 87 mmdb &#8220;echtes Erdöl&#8221;). Der Nachfragerückgang &#8211; u.a. wegen hoher Preise/Nichtverfügbarkeit &#8211; soll sich aktuell auf knapp 2,5 mmbd belaufen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das klingt &#8220;im derzeitigen Großen Bild&#8221; nicht so schlimm, das insgesamt &#8211; noch &#8211; durch die ständige Freigabe von (staatlichen) Reserven <em>erträglich gemacht werden kann.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese ist naturgemäß keine Dauerlösung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die formell hohen kommerziellen Reserven sollten keinesfalls &#8220;brutto&#8221; verstanden werden, weil der Löwenanteil von ihnen das Funktionieren des Gesamtsystems garantiert und nicht aus dem System entfernt werden kann. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach einer Rechnung von JPM <strong><em><span style="color: #000000;">verblieben am 23. April</span> </em></strong>noch 520 Millionen Fass verwendbarer Reserven, knapp zwei Drittel aller &#8220;verwendbaren stocks&#8221; von 800 Millionen Barrel.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Davon bliebe bei einem &#8220;net destocking&#8221; von 8 mmbd heute nicht mehr viel übrig und es könnte allenfalls noch bis Ende Juni/Anfang Juli (Wochen 25 &#8211; 27) reichen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(die von Quark nicht thematisierte große Unbekannte an dieser Rechnung ist IMO die &#8220;Qualität&#8221; des<em> zugebutterten Erdöls.</em> </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn die Zusammensetzung der frei gegebenen Reserven ähnlich ist wie z.B. die <em>derzeitige Produktion in den USA</em>, heißt&#8217;s schon früher &#8220;Gute Nacht!&#8221;; bekanntermaßen gibt es in Teilen Afrikas und Asiens bereits Dieselknappheiten und in &#8220;Europa&#8221; offenbar auch schon.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Oh und<em> übrigens</em>, der Rückgang des (Derivativ-)Ölpreises im Mai auf ungefähr 90 Dollar pro Barrel soll zu einem guten Teil auch der geringeren Nachfrage durch die VR China geschuldet sein.</span></p>
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		<title>Erdgas: Sensationalistischer Unsinn über die EU und d. Arabischen Golf</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdgas-sensationalistischer-unsinn-ueber-die-eu-und-d-arabischen-golf.html</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2026 13:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Kontersprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Regierung in Form einer Kommission den Hofrat Beschwichtel macht (&#8220;besser als erwartet&#8221;), schwärmen mittlerweile auch die &#8220;Kassandras&#8221; aus wie früher die Mai- und Junikäfer. Der jüngste faktenferne Larifari legt nahe, dass die EU-Erdgasversorgung schwer und akut von den Zerstörungen in Katar betroffen sei, was offenkundiger Unsinn ist. Stimmen die offiziellen Statistiken nur einigermaßen, kann ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-sensationalistischer-unsinn-ueber-die-eu-und-d-arabischen-golf.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148663" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/European-Gas-Storage-Can’t-Survive-3-More-Months-of-Hormuz-OilPrice.jpg" rel="lightbox[148649]"><img class="wp-image-148663 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/European-Gas-Storage-Can’t-Survive-3-More-Months-of-Hormuz-OilPrice-300x176.jpg" alt="European Gas Storage Can’t Survive 3 More Months of Hormuz OilPrice" width="300" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot &#8220;oilprce.com&#8221;</p></div>
<div id="attachment_148665" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/zerohedge-auf-X-„European-Gas-Storage-Cant-Survive-3-More-Months-Of-Hormuz.jpg" rel="lightbox[148649]"><img class="wp-image-148665 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/zerohedge-auf-X-„European-Gas-Storage-Cant-Survive-3-More-Months-Of-Hormuz-300x118.jpg" alt="zerohedge auf X „European Gas Storage Can't Survive 3 More Months Of Hormuz" width="300" height="118" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Zerohedge auf X</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während die Regierung in Form einer Kommission den <em>Hofrat Beschwichtel</em> macht (&#8220;besser als erwartet&#8221;), schwärmen mittlerweile auch die &#8220;Kassandras&#8221; aus wie früher die Mai- und Junikäfer. Der jüngste <strong><span style="color: #000000;"><em>faktenferne Larifari</em> </span></strong>legt nahe, dass die <span style="color: #000000;"><em>EU-Erdgasversorgung schwer und akut von den Zerstörungen in Katar betroffen</em></span> sei, was offenkundiger Unsinn ist. Stimmen die offiziellen Statistiken nur einigermaßen, kann schon gar keine Rede von einer Bedrohung der &#8220;europäischen&#8221; Erdgasversorgung in den Sommermonaten sein. Und was die Wiederbefüllung der EU-Speicher für die nächste Heizsaison betrifft, ist es wahr, dass diese unter den gegebenen Umständen schwieriger wird, aber auch, dass der angepeilte Befüllungsgrad von 90% zu Beginn der nächsten Heizsaison ein weitgehend irrelevantes Stöckchen ist, über das gehüpft werden soll (was niemand besser wissen sollte als Spezial-Medien wie z.B. &#8220;oilprice.com&#8221;).</span><span id="more-148649"></span></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorbemerkung: <span style="color: #000000;">Dieser Blogger</span> kämpft seit Jahr und Tag gegen offizielle und offiziöse &#8220;Beschwichteleien&#8221;, fühlt sich jetzt aber gedrängt, dem nicht sachgerechten Eindruck einer unmittelbaren Gefährdung der EU-Erdgasversorgung entgegenzutreten.</span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fast gewinnt man den Eindruck, von der Heiz- nahtlos in die Desinformationssaison übergegangen zu sein.</span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ursprünglich wollte ich ein paar Tabellen auf Basis von AGSI- und Eurostat- bzw. Entsog-Daten machen, aber der zeitliche Aufwand dafür ist unvertretbar hoch. Oh, und ja &#8211; <span style="color: #000000;">dieser Blogger</span> geht sehr wohl von einer bevorstehenden &#8220;Austrocknung&#8221; der Union bez. fossiler Treibstoffe und Erdgas aus, aber bessere Ausreden wie &#8220;die Straße von Hormuz&#8221; etc. sollte es schon geben.</span></em>            <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Homöopathische Dosen aus dem &#8220;Mittleren Osten&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der <strong><em><span style="color: #000000;">erste Punkt</span></em></strong> ist der Umstand, dass die Union kaum Erdgas aus dem Mittleren Osten &#8211; also aus Katar &#8211; importiert, wie<a href="http://staatsstreich.at/markt-gas-importe-aus-dem-golf-spielen-fuer-die-eu-kaum-eine-rolle.html"> hier</a> schon einmal auf Basis von Gesamtjahreszahlen 2025 sowie Jänner und Februar 2026 festgestellt wurde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Einbeziehung der mittlerweile verfügbaren Daten für März und April,<em> ändert dieses Bild kaum.</em> Nach den &#8220;Berechnungen&#8221; <em>dieses Bloggers</em> wurden in den ersten vier Monaten 2026 etwa 2,6 Mrd. m3 mittelöstliches Erdgas in die EU importiert, was ein bisschen mehr als fünf Prozent des in die EU eingeführten LNG und schätzometrisch 2,5% aller EU-Gasimporte I &#8211; IV  2026 ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Mengen als solche sind <em>kaum der Rede wert</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der &#8220;Derivativpreis&#8221; an der ICE und die mittelfristige Wiederbefüllung der erschöpften &#8220;europäischen Speicher&#8221; stehen auf einem anderen Blatt &#8211; siehe unten).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der <strong><span style="color: #000000;"><em>zweite Punkt</em></span></strong> ist, dass man bei den LNG-Einfuhren in die EU aus Middle East <em>im April 2026 noch am ehesten etwas vom iranischen Raketenangriff auf Katar bemerkt,</em> weil im April 2026 nur mehr 0,117 Mrd. m3 von dort eingführt wurden, während im April 2025 noch 1,1 Mrd. m3 importiert wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Heuer also etwa 1 Mrd. Kubik weniger,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was man aber mit 12,3 Mrd. m3 LNG-Einfuhren und etwa doppelt so hohen Gesamteinfuhren in diesem Monat vergleichen muss. Selbst im Monat April fallen die mittelöstlichen Mindereinfuhren von einer Milliarde Kubik also nicht wirklich ins Gewicht</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(siehe dazu zwei Screenshots von <a href="https://www.bruegel.org/dataset/european-natural-gas-imports">Bruegel-Daten</a> über die LNG-Einfuhren bis Ende April 2026 sowie die einschlägigen EU-Gesamtimporte in den ersten 18 Wochen des laufenden Jahres.)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/EU_Gesamtimporte_2026_bis_inkl_W18.png" rel="lightbox[148649]"><img class="alignright wp-image-148697 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/EU_Gesamtimporte_2026_bis_inkl_W18-190x300.png" alt="EU_Gesamtimporte_2026_bis_inkl_W18" width="190" height="300" /></a><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/ME_51pc_aller-LNGImporte_bis_Ende04.png" rel="lightbox[148649]"><img class="aligncenter wp-image-148698 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/ME_51pc_aller-LNGImporte_bis_Ende04-300x215.png" alt="ME_5,1pc_aller LNGImporte_bis_Ende04" width="300" height="215" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">Drittens</span></em></strong> sind die Bedenken des von R<a href="https://www.reuters.com/business/energy/europe-gas-stocks-could-turn-critical-if-hormuz-shut-13-months-equinor-says-2026-05-21/">euters am 21. Mai zitierten Equinor-Managers</a> nachvollziehbar und vielleicht auch valide,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wenn nämlich die &#8220;Derivativpreise&#8221; aufgrund Lage am Arabischen/Persischen Golf erhöht bleiben und die Konkurrenz aus Asien um &#8220;freie Gasmengen&#8221; größer ist.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sommermonate für Gas-Speicherung eher unbedenklich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Punkt ist &#8220;nur&#8221;, dass das a) erst &#8220;<strong><span style="color: #000000;"><em>mittelfristig&#8221;</em></span></strong> für die Befüllung der Speicher für die nächste Heizsaison relevant ist, b) dies aber nur insoweit, als der Füllstand zu Beginn einer Heizsaison überhaupt viel aussagt (Zweifel sind nicht nur angesichts des Beispielfalls UK angebracht, aber das ist eine <em>andere Geschichte</em>, die hier nicht diskutiert werden soll).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Faktum ist c) jedenfalls, dass der &#8220;Inlandsverbrauch&#8221; im Sommer um etwa zwei Drittel zurück geht, während gleichzeitig viel mehr eingespeichert wird als in den Wintermonaten (&#8220;der Speicher/Entspeichersaldo kehrt sich um&#8221;). Es wird &#8211; unter nicht-kriegerischen Bedingungen (und bei Aufrechterhaltung der US-Lieferungen) -<strong><span style="color: #000000;"><em> in den nächsten Monaten daher nicht zu einer Gasmangellage kommen. </em></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Als d) stellt sich die Frage, welcher Prozentsatz der Importmengen <strong><em><span style="color: #000000;">real</span></em></strong> nicht gebunden und kurzfristig disponibel ist. <em>Dieser Blogger</em> hat dieses &#8220;Herrschaftswissen&#8221; nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Das Thema &#8220;Gasmangellage&#8221; ist etwa in Mitteleuropa seit Anfang März vom Tisch</em>, als es mit scheinbarer Urgewalt zu milderem Wetter kam, ohne dass die<a href="https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&amp;c=EU&amp;interval=month&amp;month=03&amp;year=2026"> Erdgasverstromung im Jahresvergleich auffällig in die Höhe geschnellt wäre</a> (Raumheizung und Verstromung formen zusammen den &#8220;Peak&#8221; im Winter, der Bedarf für &#8220;Prozessenergie ist relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus dem Vorgenannten, <strong><em><span style="color: #000000;">viertens</span></em></strong>, den Eindruck zu erwecken, dass die EU-Gasversorgung stark von der &#8220;Lage um die Meeresenge von Hormuz&#8221; abhängig sei, oder gar, dass die EU-Gasversorgung unter gegebenen Bedingungen schon in den nächsten 1 &#8211; 3 Monaten gefährdet sei, ist daher &#8220;boulevardesk&#8221;, um das gelinde zu formulieren</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- &#8220;journalistische Zuspitzungserfordernisse&#8221; hin oder her</span>.</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">Fünftens</span></em></strong> deutet die manifeste &#8220;Beweislage&#8221; darauf hin, dass allfällige &#8220;Mangelsituationen&#8221; in der EU weitgehend hausgemacht sind,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie sich an den anhaltenden &#8220;EU-Selbstmordsanktionen&#8221; gegen Russland &#8211; einen ungleich bedeutenderen Lieferanten als Katar &#8211; beispielhaft zeigen lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch der Umstand der <strong><em><span style="color: #000000;">&#8220;Minderbefüllung&#8221;</span></em></strong> der EU-Speicher ist weitgehend <em>selbst gemacht</em>, gedeckt durch einen Brüsseler Ukas. Diese <strong><em><span style="color: #000000;">&#8220;Minderbefüllung&#8221;</span> </em></strong>- als Prozentsatz sowie als &#8220;Gas in Storage&#8221; (Arbeitsgas) ausgedrückt &#8211; war schon zu Beginn der vergangenen Heizsaison gegeben und ist mitnichten durch die Ereignisse im &#8220;Arabischen Golf&#8221; geschaffen worden.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schon wieder &#8220;Gas-Verschwindibus&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sollte ein Faktor diese Lücke vergrößert haben, war es das offenbar anhaltende Verschieben von Erdgas aus den den Grenzen der &#8220;AGSI-EU&#8221;, motiviert durch Politik oder Korruption (oder beides).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine Analyse der Import- und Speicherdaten für die Monate April und Mai 2026 offenbart nämlich, dass in diesem Zeitraum im Vergleich zu den Vorjahren um<strong><em><span style="color: #000000;"> 6 &#8211; 7 Mrd. Kubikmeter mehr importiert wurde, dass der Speicheraufbau in der EU aber deutlich hinter dem Vorjahr (den Vorjahren?) &#8211; zurück geblieben ist.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ergibt sich aus den Datensätzen des <a href="https://www.bruegel.org/dataset/european-natural-gas-imports">&#8220;EU-Import-Trackers Erdgas&#8221;</a> (Screenshot siehe oben) und der <a href="https://agsi.gie.eu/data-overview/EU">historischen Datenbank der/des &#8220;AGSI&#8221;</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine von <em>diesem Blogger</em> durchgeführte Nachschau (die hoffentlich keinen Fehler aufweist), zeigt für die EU für den Zeitraum vom 1.4.2026 bis 26.5.2026 einen Zuwachs von 119,8 TWh Arbeitsgas oder 10,6 Prozentpunkten Füllstand. Im Vergleichszeitraum 2025 hatte der Aufbau aber noch knapp 140 TWh oder 12,3 pp betragen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist das nämliche Muster wie in diesem Blog bereits mehrfach bekrittelt, siehe z.B. <a href="http://staatsstreich.at/erdgaseu-mehr-anlieferung-aber-weniger-fuellstand-wie-geht-das.html">hier</a>:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Importe legen leicht zu oder bleiben in etwa konstant (wenn man z.B. die rückläufige Eigenproduktion in Rechnung stellt), der &#8220;Speichersaldo&#8221; wird aber <em><span style="color: #000000;">tlw. drastisch</span></em> schlechter. Die Differenz beläuft sich auf Milliarden Kubikmeter, die &#8220;einfach verschwunden sind&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Als &#8220;Rechengröße&#8221; sei hier die die soeben thematisierte Differenz zwischen dem Zuwachs an &#8220;Gas in Storage&#8221; in den Monaten April und Mai 2025 und 2026 angeführt. sie macht etwa 20 TWh aus (120 TWh gegenüber viel mehr vergangenes Jahr). In Standard-Erdgas umgerechnet <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">wären das rund 2 Mrd. Kubikmeter</a>. Man müsste aber auch den EU-weiten Eigenverbrauch in Rechnung stellen der öffentlich nicht bekannt ist (<em>diesem Blogger</em> jedenfalls nicht).</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Straße von Hormuz: Auch Irans Theater-Ensemble gibt sich Mühe</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2026 22:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Iran hat dieser Tage erklärt, dass er mehr als 30  u.a. nach China liefernden Öltankern das Passieren der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; erlaubt, was sich nach Meinung dieses Bloggers am besten mit &#8220;Öl tröpfelt weiterhin durch den Flaschenhals zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten&#8221; übersetzen lässt. Weil die iranische Propaganda hier aber gut ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/strasse-von-hormuz-auch-irans-theater-ensemble-gibt-sich-muehe.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Iran hat dieser Tage erklärt, dass er<a href="https://orf.at/#/stories/3430022/"> mehr als 30  u.a. nach China liefernden Öltankern das Passieren der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; erlaubt,</a> was sich nach Meinung <em>dieses Bloggers</em> am besten mit &#8220;Öl tröpfelt weiterhin durch den Flaschenhals zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten&#8221; übersetzen lässt. Weil die iranische Propaganda hier aber gut ins <em>Desinformations-Konzept gewisser westlicher Staaten und Agenturen</em> passt, wird diese <em>interessensgeleitete Information</em> der einen von der anderen Seite Seite <em>hinaus geplärrt</em>, als sei in unserem Sonnensystem soeben ein neuer Planet entdeckt worden. Dabei scheinen die Mengen, um die es sich selbst unter günstigen Annahmen handelt, eher marginal. <span style="color: #ff0000;"><em>NB für den Fall, dass nur von China-Exporten die Rede ist.</em></span></span><span id="more-148443"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die 30 Schiffe, die laut <a href="https://www.tasnimnews.ir/en">Tasnim</a> und <a href="https://farsnews.ir/FarsNews_eng">Fars</a> jetzt eine iranische Durchfahrtsgenehmigung kriegen, sind <em>eine Art Informations-Attrappe</em>, die <em>derart vage</em> ist, dass sie</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">real alles Mögliche bedeuten kann, sogar, dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das Behauptete stimmt.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Um ermessen zu können, welche Bedeutung diese &#8220;frei gegebenen&#8221; Öl- bzw. Ölproduktentanker haben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wäre es z.B. gut, wenn dazu gesagt würde,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">welches (kumulierte) Fassungsvermögen diese &#8220;vessels&#8221; haben,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie viele solche Genehmigungen bisher erteilt wurden,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">unter welcher Flagge die Kähne fahren,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">woher sie kommen und </span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ob sie alle für China bestimmt sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber nichts da! Weitere Angaben werden nicht gemacht und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sind für <em>Informations-Attrappen</em> anscheinend <em>eh unnötig</em></span>.      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Also muss man sich auch ohne diese Angaben ein Bild  machen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das geht, weil der Tanker-Verkehr über die &#8220;SoH&#8221; in den vergangenen Jahren <em>genau unter die Lupe</em> genommen wurde</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und sich diese &#8220;Ansätze&#8221; nicht von einem Tag auf den nächsten ändern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Also:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine spezialisierte Research-Firma (der ich<a href="https://x.com/AndreasSteno/status/2040408199241548217"> das</a> übrigens nicht im entferntesten glaube),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">geht davon aus, dass jedes Schiff auf einen &#8220;gewichteten Durchschnitt&#8221; von 1,2 Mio. Barrel von welcher Flüssigkeit auch immer kommt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was für die &#8220;30 Genehmigungen plus&#8221; auf 30 x 1,2 Mio Fass = kumuliert mehr als 36 Millionen Barrel hinaus läuft.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derlei wäre ein &#8220;nennenswerter Beitrag&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wenn &#8211; sagen wir &#8211; alle drei Tage so viele <em>Genehmigungen</em> erteilt würden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht aber, wenn sich das auf einen längeren Zeitraum bezieht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In diesem Fall sollte man eher von einem <strong><span style="color: #000000;"><em>&#8220;Furz im Wind&#8221;</em></span></strong> sprechen, denn</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">diese 36 Millionen Barrel sollten z.B. auf den</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">gesamten Produktionsausfall dieser Region bezogen werden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der seit Kriegsbeginn Ende Februar &#8220;brutto&#8221; 20 mmdb x sagen wir: 70 (Tage) beträgt, also</span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">1,4 Mrd. Barrel.</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- mithin ungefähr 2,6 Prozent.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das heißt, die 30 &#8220;genehmigten Schiffe&#8221; mit ihren (errechnet) mehr als 36 Millionen Barrel sehen zwar nach viel aus,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sind im &#8220;großen Gang der Dinge&#8221; vermutlich aber ein &#8220;Lercherlschas&#8221;.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nachbemerkung, 15.5.2026, 06.30 Uhr: Alternativ könnte man  die &#8220;30 Schiffe&#8221; auf die angeblichen China-Exporte Irans vor dem Krieg beziehen, wenn man annimmt, dass besagtes Öl ausschließlich für das &#8220;Reich der Mitte&#8221; bestimmt ist. Dann käme man auf genehmigte 36 &#8211; 50 Prozent der angeblichen Vorkriegslieferungen &#8211; je nachdem, wie viel man annimmt, dass schon bisher &#8220;getröpfelt&#8221; ist. Der &#8220;Schas einer ziemlich großen Lerche&#8221; wäre das aber auch in Bezug auf den Verbrauch Chinas, wenn dieses jeden Tag 16,4 mmbd &#8220;total liquids&#8221; konsumiert, wie den letztverfügbaren Zahlen der <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">&#8220;Statistical Review&#8221;</a> zu entnehmen.</span></em></span></p>
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