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	<title>staatsstreich.atUSA</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Sep 2026 17:16:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&#8220;Der Vorhang zu und alle Fragen offen&#8221;: Die sg. Trump-Dividende</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 16:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Donald Trump hat den US-Stimmbürgern erneut eine &#8220;Dividende&#8221; versprochen, wenn sie bei den in 2 Monaten anstehenden midterm elections so abstimmen, dass die Republikaner die Mehrheit im Unterhaus behalten und auch den Senat weiterhin kontrollieren. Bisher scheint es nicht möglich gewesen zu sein festzustellen, a) auf welchen Mindereinnahmen bzw. Mehrausgaben das Wahlversprechen des amtierenden ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/der-vorhang-zu-und-alle-fragen-offen-die-sg-trump-dividende.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Donald Trump hat den US-Stimmbürgern erneut eine &#8220;Dividende&#8221; versprochen, wenn sie bei den in 2 Monaten anstehenden <em>midterm elections</em> so abstimmen, dass die Republikaner die Mehrheit im Unterhaus behalten und auch den Senat weiterhin kontrollieren. Bisher scheint es nicht möglich gewesen zu sein festzustellen, a) auf welchen Mindereinnahmen bzw. Mehrausgaben das Wahlversprechen des amtierenden Präsidenten beruht und ob Trump damit b) eine Direkt-Überweisung bzw. -Zahlung an jeden stimmberechtigten US-Bürger gemeint hat. Von den von Trump bisher versprochenen &#8220;Dividenden&#8221; scheint nur die einmalige Bonus-Zahlung an US-Soldaten Ende 2025<a href="https://mymilitarybenefits.com/benefits/united-states-warrior-dividend-military-bonus-program/"> (&#8220;warrior dividend&#8221;)</a> tatsächlich erfolgt (und <a href="https://govtschemes.org/1776-warrior-dividend/">steuerfrei</a>) zu sein.</span><iframe title="FULL: President Trump’s 2026 RNC Midterm Convention Speech" src="https://www.youtube.com/embed/4ySNeJ_0_s0" width="1498" height="843" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150627"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Andere zuvor in den Raum gestellte &#8220;cashbacks&#8221; beruhten auf &#8211; wie sich heraus stellte &#8211; falschen Annahmen und/oder setzten auf einem völlig &#8220;anderen Modell&#8221; auf,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwa die &#8220;DOGE-Dividende&#8221; seligen Angedenkens, bei der die geplanten Einsparungen durch effizientere Verwaltung teilweise an ca. 80 Millionen (Netto-)Einkommenssteuer zahlende Haushalte zurückgegeben werden sollten (&#8220;Fishback-Plan&#8221;)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(<em>leider</em> erreichten die Einsparungen nicht einmal ansatzweise die<em> im Wahlkampf trompeteten</em> 2.000 Milliarden Dollar).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die &#8220;Zoll-Rabatte&#8221; hießen zwar anders und sollten die erwarteten Einnahmen durch neue Zölle an die Bürger verteilen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- kamen bisher aber auch nicht zustande,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">u.a. weil das <a href="http://staatsstreich.at/niederlage-oder-bumerang-trump-und-die-us-einfuhrzoelle.html">Höchstgericht unter den bisherigen Zöllen der Trump-Regierung eine nur unzureichende verfassungsrechtliche Kompetenz-Basis gesehen hat.</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(dies könnte von einem &#8211; weiterhin &#8211; republikanisch dominierten Unterhaus freilich &#8220;repariert werden&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Immerhin standen/stehen hinter den genannten Beispielen &#8220;ordnungspolitische Vorstellungen&#8221;, die man teilen kann oder nicht</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- die man aber schwerlich als versuchte &#8220;Wählerbestechung&#8221; abtun kann.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Einschätzung gilt auch für die tlw. erst umzusetzenden Steuererleichterungen der &#8220;Beautiful Big Bill&#8221; (BBB), die Begünstigung kinderreicher Familien und sogar für den (bisher nur geplanten) &#8220;cashback&#8221; für Steuerbürger, die für die Belastungen durch <em>Obamacare</em> vulgo &#8220;Affordable Care Act&#8221; aufkommen mussten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine &#8211; durchaus fragwürdige &#8211; &#8220;ordnungspolitische Vorstellung&#8221;, scheint im aktuellen Trump-Vorschlag auch dort vorhanden zu sein, wo der orange Mann vom Weißen Haus sagt, dass die 5.000 Dollar pro Person aber &#8220;für US-amerikanische Waren ausgegeben werden müssten&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Stichworte: &#8220;geplante Reindustrialisierung&#8221;, <em>&#8220;deficit spending nach Keynes-Manier&#8221;</em>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derlei lässt sich aber nur dann durchsetzen, wenn</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">es entweder keine anderen Produkte als US-amerikanische zu kaufen gibt oder</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">eine volle Regierungskontrolle über das &#8220;Ausgabeverhalten&#8221;/ die &#8220;Finanz-Gebarung&#8221; der (begünstigten) US-Amerikaner da ist, etwa über ein &#8220;programmable digital cash&#8221;.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der Hauptsache, dem<em> Lockangebot für die US-Stimmbürger</em>, könnte es sich aber um ein mehr oder weniger fundiertes Wahlversprechen bzw. eine <em>versuchte Wählerbestechung </em> handeln, die</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>prima vista</em> nicht ganz ernst zu nehmen sind und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die möglicherweise einen &#8220;rechtlichen Pferdefuß&#8221; aufweisen.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Um herausfinden zu können, auf welcher <em>möglicherweise seriösen Basis</em> der Trump-Sager in einer Wahlkampfveranstaltung ruht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">bedürfte es einer <em>echten Journalistik</em>, die herausfinden müsste,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">woher die gut 1.000 Milliarden Dollar kommen sollen, die für besagte &#8220;Dividende&#8221; für ca. 240 Millionen erwachsene US-Bürger notwendig wären und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ob es sich wirklich um einen &#8220;Zuschuss&#8221; für alle US-Bürger handelte oder um eine <em>virtuelle Größe</em>, um die ggf. die Kosten für das US-Staatswesen sinken <strong><em><span style="color: #000000;">müssen</span></em></strong>. Nach den Aussagen Trumps vor der Republikaner-Versammlung in Dallas kann, muss es sich aber nicht um eine Direktzahlung (Überweisung) handeln.</span></li>
</ul>
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		<title>100, 125 oder gar 400% &#8211; So hoch sind die US-Schulden wirklich</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 22:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. August war es so weit. Der Schuldenstand der USA durchbrach die Marke von 40 Bill. USD. Damit steht die US-Verschuldung bei knapp 125% des BIP. Oder beträgt sie doch nur 100%? Die US-Verschuldungszahlen stiften immer wieder Verwirrung. So oder so: Die Verschuldungslage wird für die USA zur Belastung, und damit auch für die Welt. Von Gregor ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/100-125-oder-gar-400-so-hoch-sind-die-us-schulden-wirklich.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am 18. August war es so weit. Der Schuldenstand der USA durchbrach die Marke von 40 Bill. USD. Damit steht die US-Verschuldung bei knapp 125% des BIP. Oder beträgt sie doch nur 100%? Die US-Verschuldungszahlen stiften immer wieder Verwirrung. So oder so: Die Verschuldungslage wird für die USA zur Belastung, und damit auch für die Welt. Von Gregor Hochreiter</span><span id="more-150281"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die USA sind die führende Volkswirtschaft der Welt. Die US-Wirtschaftsdaten werden weltweit mit Argusaugen verfolgt wie auch die wirtschaftspolitischen Beschlüsse. US-Schuldverschreibungen sind das Rückgrat des globalen Finanzsystems, so wie der US-Dollar global betrachtet mit Abstand die wichtigste Fiat-Währung ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Umso überraschender ist, dass die vom allgemeinen Standard abweichende Berechnung der öffentlichen Schulden kaum eine Aufmerksamkeit erhält.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Absolute Schuldenhöhe statt relativem Verschuldungsgrad</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Anomalie ist, dass in den USA vorrangig der absolute Schuldenstand Gegenstand der öffentlichen Debatte ist. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So wird das Überschreiten jeder neuen Billion an US-Staatsverschuldung medial und politisch thematisiert wird. (Im weiteren Verlauf wird sich weisen, dass dieser übliche Begriff für die USA normalerweise unzutreffend ist.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Maastricht-Kriterium der Staatsverschuldung von 60% bezieht sich dagegen auf die Höhe der Staatsverschuldung relativ zur Wirtschaftsleistung. Und nahezu alle wirtschaftspolitischen Publikationen ziehen den relativen Verschuldungsgrad für ihre Analysen heran.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In den USA beschränkt hingegen die vom US-Kongress gesetzlich verankerte absolute Schuldenobergrenze eine darüber hinausgehende Schuldenaufnahme. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derzeit liegt sie bei 41,1 Billionen USD. Mehr Geld darf das US-Finanzministerium nicht aufnehmen. Diese absolute Schuldenobergrenze liefert die Erklärung für die starke Betonung des absoluten Schuldenniveaus in den USA.</span></p>
<p><a href="https://edition.cnn.com/2026/08/23/economy/national-debt-40-trillion"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hier der Anstieg im Chart eines großen US-Fernsehsenders:</span></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Total_US_Debt_CNN.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150606 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Total_US_Debt_CNN-300x262.png" alt="Total_US_Debt_CNN" width="300" height="262" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein wenig relativiert sich die Schuldenorgie der USA, wenn man die US-Schuldenentwicklung logarithmisch darstellt. Schließlich ist jede zusätzliche Billion an Schulden relativ betrachtet ein geringerer Anstieg als die vorherige.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgehend von einem Schuldenstand von 1 Bill. USD entspricht eine Schuldenausweitung um eine weitere Billion einem Anstieg um 100%, ausgehend von einem Schuldenstand von 39 Bill. USD erhöht diese Billion die Verschuldung hingegen nur mehr um 2,6%.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Total_Pub_Debt_log_FRED.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150608 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Total_Pub_Debt_log_FRED-300x107.png" alt="Total_Pub_Debt_log_FRED" width="300" height="107" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zudem entwertet die Inflation die reale Kaufkraft des US-Dollars. Eine 1970 aufgenommene Billion an US-Schulden entspricht aktuell rund 8,6 Billionen USD.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">100% oder 125% US-Verschuldung? Das ist die Frage</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die nun mehr als 40 Bill. USD an US-Staatsverschuldung entsprechen rund 125% des BIP. Das ist mehr als die Verschuldung Frankreichs. Mitunter wird die US-Staatsverschuldung aber auch mit rund 100% oder rund 32 Bill. USD angegeben. Dementsprechend wird der aktuelle </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zinsendienst der USA das eine Mal mit rund 1 Bill. USD angegeben und das andere Mal mit rund 1,25 Bill. USD. Was ist der Grund für diesen Unterschied?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der niedrigere Wert bezieht sich auf die von der Öffentlichkeit gehaltenen US-Staatsverschuldung, im Englischen „Federal debt held by public“. Diese Schuldtitel können am Sekundärmarkt frei gehandelt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der höhere Wert – „Total public debt“ bezieht nicht-handelbare Schuldtitel mit ein. Rund 95% der insgesamt fast 8 Bill. USD halten öffentliche Treuhandfonds im Bereich der Sozialversicherung, mit dem „Federal Old-Age and Survivors Insurance Trust Fund“ („Social Security) und dem „Military Retirement Fund“ als den beiden größten.</span></p>
<p><a href="https://fiscaldata.treasury.gov/americas-finance-guide/national-debt/"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Überschüsse müssen diese Fonds in verzinste US-Staatsanleihen anlegen. Dabei handelt es sich um „intra-governmentale Schulden“. </span></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Intragovernmental_Holdings.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150602 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Intragovernmental_Holdings-274x300.png" alt="Intragovernmental_Holdings" width="274" height="300" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gemäß internationalen Regelwerken werden derartige intra-governmentale Schulden – d.h. wenn der Gläubiger eine staatliche Institution ist, normalerweise herauskonsolidiert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So hat in der Alpenrepublik Finanzminister Marterbauer die Bundesländer und Gemeinden aufgerufen, überschüssige Liquidität in kurzläufige Bundesanleihen der Republik, sogenannte Bundesschätze, anzulegen. Der banale Grund: Von anderen Gebietskörperschaften erworbene </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Staatsanleihen werden gemäß ESVG 2010 sowie Verordnung (EG) <a href="https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:145:0001:0009:de:PDF">Nr. 479/2009</a> und dem <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-manuals-and-guidelines/w/ks-gq-23-002">„Manual on Government Deficit and Debt – Implementation of ESA 2010“</a> konsolidiert und <a href="https://www.bundesschatz.at/oeffentliche-einheiten">reduzieren damit die Staatsschuldenquote.</a></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die US-Staatsverschuldung ist nicht die Verschuldung des US-Staats</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bislang wurde der im Kern falsche Begriff „Staatsverschuldung“ für die USA verwendet. Denn für gewöhnlich werden für die USA nur die Bundesschulden („federal debt“) ausgewiesen, in Europa und von den internationalen Organisationen hingegen die Staatsschulden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Sektor Staat umfasst – je nach Staatsaufbau – neben dem Bund bzw. der Zentralregierung auch noch die Bundesländer bzw. Teilstaaten und Gemeinden oder andere lokale Gebietskörperschaften. Die gesetzlichen Sozialversicherungen, sofern diese auf gesetzlich verpflichtenden und politisch kontrollierten Beitragszahlungen und Leistungen beruhen, zählen ebenso zum Sektor Staat.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie hoch sind nun die Staatsschulden der USA?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das kommt darauf an. Internationale Organisationen ziehen bei den Bundesschulden den niedrigeren Wert von rund 100% des BIP heran. Die Verschuldung der Bundesstaaten und die lokalen Gebietskörperschaften muss geschätzt werden, da es kein einheitliches Regelwerk und auch keine Pflicht zur Konsolidierung gibt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Schätzungen schwanken naturgemäß. Der IWF weist für die USA (2024) eine Bundesverschuldung von 102,7% des BIP aus und eine Staatsverschuldung von 120,8%. Das ergibt eine Verschuldung der Bundesstaaten und lokalen Gebietskörperschaften von 18,1% des BIP. Die Sozialversicherungsfonds sind Gläubiger.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus Sicht des US-Finanzministers ist die Rechnung allerdings eine andere. Dieser muss die 40 Bill. USD refinanzieren und damit eine Verschuldung in der Höhe von 125% des BIP. Rechnet man die 18,1% der sonstigen öffentlichen Verschuldung hinzu, landet man bei knapp </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">140% des BIP. Damit läge die US-Verschuldung sogar über jener Italiens.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Starke Änderung der Gläubigerstruktur</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bemerkenswert ist zudem, wie sich die Gläubigerstruktur der USA verändert hat. Mehr als die Hälfte der US-Bundesschulden werden mittlerweile von privaten US-Investoren gehalten. 2015 lag deren Anteil noch unter 30%.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ebenfalls leicht zugenommen hat der Anteil von </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ausländischen Privatinvestoren, während sich der Anteil ausländischer offizieller Institutionen seit 2008 in einem stetigen Abwärtstrend befindet und von etwas über 40% auf nur mehr etwas über 10% zurückgegangen ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutlich im Rückgang befindet sich die Federal Reserve </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">als Gläubiger als Folge der quantitativen Straffung, <a href="https://www.ib.barclays/research.html">wie der Chart einer großen Investmentbank zeigt</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- nach dem starken Anschwellen auf Grund der markanten quantitativen Lockerung während der Corona-Pandemie.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/investoren_treasuries_liniengrafik.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150519 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/investoren_treasuries_liniengrafik-300x184.png" alt="investoren_treasuries_liniengrafik" width="300" height="184" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Quo vadis, US-Verschuldung</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die beiden großen Treiber der US-Verschuldung sind das enorme Defizit und die seit einigen Quartalen kräftig anziehenden Zinsen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Von seiner Ankündigung, den US-Bundeshaushalt in Ordnung zu bringen, ist Donald Trump meilenweit entfernt, nicht zuletzt wegen des höchstgerichtlichen Urteils, das nahezu alle Zölle für ungesetzlich erklärt und die Rückzahlung der zu Unrecht erhobenen Zölle angeordnet hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Folglich könnte sich das Defizit – auf Bundesebene – im mit per Ende September zu Ende gehenden Fiskaljahr 2026 in US-Dollar sogar ausweiten. Relativ zum BIP ist gegenüber dem Vorjahr eine Stabilisierung nun realistisch.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Kumulative_US_Defizite_monatlich.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150524 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Kumulative_US_Defizite_monatlich-300x124.png" alt="Kumulative_US_Defizite_monatlich" width="300" height="124" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mittelfristig erwartet das „Congressional Budget Office“ (CBO), der Budgetdienst des US-Kongresses, eine im Trend leicht abfallende Seitwärtsbewegung des US-Bundeshaushalts in tiefrotem Territorium.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Defizit.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150573 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Defizit-300x180.png" alt="Defizit" width="300" height="180" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Höchst problematisch ist, dass sich der Primärsaldo der USA – also das Haushaltsdefizit ohne Zinszahlungen – weiter deutlich im negativen Bereich bewegt. Italien verzeichnet dagegen seit mehr als 30 Jahren fast durchwegs Primärüberschüsse, sieht man von der Corona-Pandemie und dem Rezessionsjahr nach der Weltfinanzkrise 2007/08 ab. (N. B.: Die Prognose für Frankreich ist hoffnungslos überoptimistisch.)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Primärsaldo.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150570 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Primärsaldo-300x182.png" alt="Primärsaldo" width="300" height="182" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Geht die Zinswette von Trump und Warsh auf?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wirtschaftspolitisch sind die Trump-Administration und der neue Vorsitzende der Federal Reserve, eine riskante Wette eingegangen. Sie versuchen die Laufzeit der US-Bundesverschuldung zu kürzen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der erhoffte KI-Boom soll einen Produktivitätsboom auslösen und über eine sinkende Inflation der Federal Reserve Zinssenkungen ermöglichen. Eine kürzere Laufzeit der US-Bundesverschuldung würde es dann möglich machen, kurzläufige Staatsschulden zu niedrigeren Zinsen zu begeben und damit den Zinsendienst reduzieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob diese Wette aufgeht, darf bezweifelt werden. Aktuell notieren 6-monatige Treasury Bills bei über 3,85%, 10-jährige Bundesanleihen bei über 4,75% und damit jeweils über dem aktuellen Durchschnittszinsatz der US-Bundesverschuldung von 3,45%. Auslaufende Anleihen müssen daher im Regelfall durch höherverzinste Schuldscheine refinanziert werden, was den Zinsendienst weiter erhöht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei den 10-jährigen US-Bundesanleihen vollzog sich im Herbst 2022 der epochale Wechsel. Nachdem jahrzehntelang neue 10-jährige Bundesanleihen mit einer niedrigeren als der Durchschnittsverzinsung begeben werden konnten, ist seither die Emissionsrendite neuer </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bundesanleihen höher als die Durchschnittsverzinsung.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Aktuelle-Rendite-Durchschnittsverzinsung.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150572 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Aktuelle-Rendite-Durchschnittsverzinsung-300x180.png" alt="Aktuelle Rendite - Durchschnittsverzinsung" width="300" height="180" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und im nächsten Jahr müssen mehr als 8 Bill. USD an US-Bundesverschuldung refinanziert werden. Das entspricht einem Viertel der handelsfähigen US-Verschuldung von etwas über 32 Bill. USD. Hinzu kommt darüber hinaus der Finanzierungsbedarf für das laufende Defizit, </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das auch im nächsten Jahr vermutlich um die 2 Bill. USD betragen wird. <a href="https://x.com/elerianm/status/2063126018932555805">Hier die Größenordnungen des &#8220;Rollovers&#8221; in einem FT-Char</a>t:</span><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/treasury_roll_over.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150546 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/treasury_roll_over-300x229.png" alt="treasury_roll_over" width="300" height="229" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Prognosen des „Congressional Budget Office“, vergleichbar mit dem Budgetdienst des österreichischen Parlaments, sind hinsichtlich der Entwicklung des Zinsendienstes weniger optimistisch. Dieser ist in den vergangenen Jahren nach Ende der Niedrigzinsphase bereits deutlich gestiegen – und soll weiter scharf ansteigen.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/US-Zinsendienst.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150571 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/US-Zinsendienst-300x180.png" alt="US-Zinsendienst" width="300" height="180" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dabei sind die Annahmen zur Renditeentwicklung des CBO sehr optimistisch. Bis 2036 soll sich die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe von aktuell unterstellten und bereits deutlich zu niedrigen 4,1% auf lediglich 4,4% im Schnitt erhöhen, jene der 3-monatigen Treasury Bill soll von aktuell unterstellten 3,3% auf 3,1% fallen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die Steuereinnahmen des Bundes befindet sich der Zinsendienst mit aktuell rund 33% in diesem Jahrtausend auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau, <a href="https://wolfstreet.com/2026/08/27/quarterly-update-on-the-ugly-fiscal-condition-of-the-us-in-q2-2026/">zeigt Wolf Richter.</a> Historisch betrachtet ist dieser Prozentsatz aber noch weit von den Spitzenwerten jenseits der 50% </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">entfernt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Interest_payments_tax_receipts_Linie.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150548 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Interest_payments_tax_receipts_Linie-300x228.png" alt="Interest_payments_tax_receipts_Linie" width="300" height="228" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die implizite Verschuldung der USA ist deutlich höher</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es zählt zu den großen polit-ökonomischen Mythen, dass die USA keinen signifikanten Sozialstaat hätten. Die Schuldensituation der USA ist sogar noch dramatischer, wenn man die langfristigen Verpflichtungen der USA der langfristigen Steuereinnahmenentwicklung gegenüberstellt. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die aktuellen Berechnungen des <a href="https://fiscal.treasury.gov/resources/reports-statements">Statement of Long-Term Fiscal Projections</a> des US-Finanzministeriums haben ergeben, dass die ungedeckten Verpflichtungen der USA in den nächsten 75 Jahren mittlerweile auf 88,4 Bill. USD angelaufen sind. 2021 waren es „nur“ 71,0 Bill. USD gewesen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das entspricht rund dem rund 2,75-Fachen des aktuellen BIPs der USA. Diese implizite Verschuldung ergibt zusammen mit den explizit ausgewiesenen Schulden von 125% des BIP eine Gesamtverschuldung des Bundes in den USA von zumindest 400% des BIP.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Vergleich:<a href="https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/inhalte/publikationen/detailansicht/ehrbarer-staat-update-2025-der-generationenbilanz-rentengratifikation-sozialstaatsexpansion-schuldenanstieg/"> Die aktuellen Berechnungen für Deutschland</a> belaufen sich auf eine Gesamtverschuldung von etwas mehr als 450%.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fazit</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vor Kurzem machte US-Finanzminister Scott Bessent eine markige Ankündigung. Er sei optimistisch, dass die USA – sprich die Bundesverschuldung – in den kommenden Jahren aus den Schulden herauswachsen werde. Dazu müsste das Nominalwachstum strukturell höher ausfallen als das Schuldenwachstum. Dies gelang in den mehr als 5 Jahrzehnten seit 1971 allerdings nur selten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob der von der KI-(R)Evolution erhoffte Wachstumsschub tatsächlich einsetzen wird, wird die Zukunft weisen. Die Aussagen der US-Administration dürfen </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">angesichts der historischen Erfahrungen durchaus als zweckoptimistisch gewertet werden.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Bundesverschuldung-und-Nominalwachstum.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150600 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Bundesverschuldung-und-Nominalwachstum-300x181.png" alt="Bundesverschuldung und Nominalwachstum" width="300" height="181" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für die US-Wirtschaft im Gesamten ist es eine gewisse Erleichterung, dass die gesamtgesellschaftliche Verschuldung (Staat, Unternehmen, private Haushalte) sich seit Ende der Rezession im Jahr 2009 im Anschluss an die Weltfinanzkrise 2007/08 – von Corona einmal abgesehen – nur eine leichte Aufwärtsentwicklung aufweist. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese ergab sich auch nur, weil nach dem kräftigen Corona-Ausreißer die gesellschaftliche Gesamtverschuldung nicht ganz auf das Ausgangsniveau zurückkehrte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/gesellschaftliche-Gesamtverschuldung.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150599 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/gesellschaftliche-Gesamtverschuldung-300x199.png" alt="gesellschaftliche Gesamtverschuldung" width="300" height="199" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders gesagt: Während sich die öffentliche Hand in den USA kräftiger verschuldet, reduzieren die Unternehmen und die privaten Haushalte sukzessive ihre Schuldenlast. Die Schuldenlast wird in den USA zwischen den ökonomischen Sektoren somit vornehmlich verschoben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und diese Verschiebung könnte auch wieder in die andere Richtung gehen. An der Problematik der markant anziehenden Zinsen, ändert das natürlich nichts</span>.</p>
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		<title>Energie: Neuer Trump/Chevron-Trick m. venezolanischem Schweröl</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 15:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Donald Trump und die Post Maduro-Chavisten in Venezuela starten einen neuen Anlauf um die berühmt-berüchtigte 300 Milliarden-Reserve-Schimäre in die Wirklichkeit umzusetzen. Nach dem angeblich &#8220;größten Öl-Deal der Geschichte&#8221;, für den sich das Pentagon gleich mehrere falsche Bärte umgehängt hat, ist die Reihe nun an Chevron, Milliarden &#8211; &#8220;rein private&#8221; &#8211; Investoren-Dolores in den Dschungel ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-neuer-trumpchevron-trick-m-venezolanischem-schweroel.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Donald Trump und die Post Maduro-Chavisten in Venezuela starten einen neuen Anlauf um die berühmt-berüchtigte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Oil_reserves_in_Venezuela"><em>300 Milliarden-Reserve-Schimäre</em></a> in die Wirklichkeit umzusetzen. <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/chevron_Logo.png" rel="lightbox[150328]"><img class="alignright wp-image-150385 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/chevron_Logo-269x300.png" alt="chevron_Logo" width="269" height="300" /></a>Nach dem angeblich &#8220;größten Öl-Deal der Geschichte&#8221;, für den sich das Pentagon gleich mehrere falsche Bärte umgehängt hat, ist die Reihe nun an Chevron, Milliarden &#8211; &#8220;rein private&#8221; &#8211; Investoren-Dolores in den Dschungel zu werfen. Wenigstens ist es a) eh nicht so viel und b) muss nicht der viel zitierte &#8220;US-Steuerzahler&#8221; die Rechnung begleichen.</span><span id="more-150328"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie praktisch alle Mainstream-Medien berichtet haben, z.B.<a href="https://www.reuters.com/business/energy/chevron-expands-venezuela-position-plans-7-billion-investment-2026-09-02/"> hier</a>, will Chevron in den kommenden fünf Jahren kumuliert gut 7 Mrd. Dolores in die Erschließung ölhaltigen Erdreichs im Orinoco-Gürtel stecken,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der einer <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=urban+legend+definition">urbanen Legende</a> zufolge die größten &#8220;proved reserves&#8221; des Planeten stellt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie auch Caracas seit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%A1vez">Hugo Chávez</a> behauptet.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine erste gute Nachricht ist, dass 7,2 Mrd. durch 5 = 1,44 Milliarden USD pro Jahr für einen &#8220;Supermajor&#8221;, der<a href="https://www.chevron.com/newsroom/2025/q4/chevron-announces-2026-capex-budget-of-18-to-19-billion"> jährlich 18 &#8211; 19 Mrd. CAPEX</a>  und einen freien Cash-flow von 25 Mrd. Dolores hat, nicht so rasend viel Geld ist,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nur eine Art Mietbestandteil, wenn man seit 100 Jahren westlich des Maracaibo-Sees Erdöl fördert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gutes, billig zu förderndes Öl, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das freilich bald einmal &#8220;aus sein wird&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen steckt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Wirth">Mike Wirth,</a> der in fünf Jahren vermutlich sowieso <a href="https://www.dwds.de/wb/%C3%BCber%20alle%20Berge"><em>über alle Berge ist</em></a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die sieben Milliarden nicht in <a href="https://www.chevron.com/worldwide/venezuela">Petroboscán</a>, das in <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=zulia+venezuela">Zulia</a> 300.000 Barrel pro Tag fördert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern primär in das JV Petroindependencia, das von den Post Maduro-Chavisten soeben neue Claims im Dschungel erhalten hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(vielleicht könnte man Chevron auch ein paar alte Brücken verkaufen</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />      <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, <em>dieser Blogger</em> gibt zu, dass es schwierig ist, sich das Wohlwollen von &#8211; in diesem Fall gleich zwei &#8211; Regierungen zu sichern und gleichzeitig mit dem Geld der Aktionäre hauszuhalten.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wahrscheinlich glaubt der orange Mann im Weißen Haus <em>auch</em> an die <em>urbane Legende</em> von den enormen venezolanischen Ölreserven und er will einfach nur &#8220;zukunftssicher handeln&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>zukunftssicherer</em> jedenfalls als die restlichen Supermajors, die anscheinend keine Lust haben, so schnell wieder nach Venezuela zurückzukehren<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Chevron ist <em>post Chávez</em> übrigens nie gegangen/rausgeworfen worden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber es ist schon wahr:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">schweres und saures Öl ist für die Produktion von Diesel unverzichtbar</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die Raffinerien an der Golfküste (natürlich &#8220;von Amerika&#8221;) benötigen derlei, um Treibstoff für Erntemaschinen, Panzer und (Militär-)Flieger zu brauen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>El presidente</em> (der Estados Unidos) hat zugegebenermaßen heuer ja schon was für besagte Raffinerien (und die eigene Diesel-Produktion) getan, nachdem er vergangenen Jänner <em>el presidente</em> (von Venezuela) hatte entführen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die US-Sanktionen aufheben lassen (nein, nicht gegen die US-Raffinerien, gegen Venezuela).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seither gibt&#8217;s wieder dieselfähiges schwereres und saureres Öl aus Venezuela in den USA,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was sicherlich eine nette Abwechslung zu den Ölsanden von Alberta ist, von denen nach wie vor pro Tag vier Millionen Barrel &#8220;bruttoimportiert&#8221; werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser auch für &#8220;Post Maduro-Caracas&#8221; bekömmliche <em>Flow</em> von Öl v.a. aus der Maracaibo-Region in die USA</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">hatte zudem die nette Eigenschaft den zeitgleich eintretenden Ausfall der  &#8211; natürlich &#8220;schwereren&#8221; &#8211; US-Bruttoimporte aus dem Persischen Golf zu kompensieren, guckst Du <a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=MTTIMUSPG2&amp;f=M">hier</a> und <a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=MTTIMUSVE2&amp;f=M">hier</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich glatter Zufall.</span>     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />     <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ist zugegebenermaßen im großen Gang der Dinge aber nicht so relevant,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">so lange Kanada, wie gesagt, seine täglich vier Millionen Barrel liefert</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Trump arbeitet freilich daran auch das zu unterbinden)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Ausfall von 700 &#8211; 800.000 Barrel pro Tag von hinter der Straße von Hormuz wäre für die heutige USA zweifellos auch ohne Venezuela leicht zu verkraften,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">leichter noch als der Ausfall in der EU, das bis vergangenen März täglich etwa 1,1 mmbd aus Saudiarabien und dem Irak importierte </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das heute auf jeden Tropfen schwereren Öls von &#8220;<a href="https://www.norskpetroleum.no/en/facts/field/johan-sverdrup/">Johan Sverdru</a>p&#8221; und &#8220;Kasachstan&#8221; angewiesen ist&#8230;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">um von Asien erst gar nicht anzufangen (&#8220;Don&#8217;t get me going!&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Wikimedia Commons, public domain</span></p>
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		<title>&#8220;Eskalationsfalle Wirtschaftskrieg&#8221; &#8211; historisch und im Iran</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 22:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der in Chicago lehrende Politikwissenschaftler Robert Pape &#8211; siehe auch dessen Substack &#8211; argumentiert anhand von historischen Fallbeispielen, dass Wirtschaftskrieg, Sanktionen und Seeblockaden keine Alternative zu militärischen Kriegshandlungen seien, sondern deren Vorgänger bzw. &#8220;Begleiter&#8221;. Sie führten geradewegs in eine größere militärische Auseinandersetzung und lüden, sofern &#8220;erfolgreich&#8221;, das Ziel geradezu zu einem &#8220;lash back&#8221; (backlash) ein ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/eskalationsfalle-wirtschaftskrieg-historisch-und-im-iran.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der in Chicago lehrende Politikwissenschaftler <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Pape">Robert Pape</a> &#8211; siehe auch dessen <a href="https://substack.com/@professorrobertpape">Substack</a> &#8211; argumentiert anhand von historischen Fallbeispielen, dass Wirtschaftskrieg, Sanktionen und Seeblockaden keine Alternative zu militärischen Kriegshandlungen seien, sondern deren Vorgänger bzw. &#8220;Begleiter&#8221;. Sie führten geradewegs in eine größere militärische Auseinandersetzung und lüden, sofern &#8220;erfolgreich&#8221;, das Ziel geradezu zu einem &#8220;lash back&#8221; (backlash) ein &#8211; wie jetzt den Iran, der mit Raketen z.B. gegen die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/United_Arab_Emirates">Vereinigten Arabischen Emirate</a> <em>zurück schlagen</em> könnte.</span><iframe title="TRUMP'S SANCTIONS &quot;THE ULTIMATE ESCALATION TRAP&quot;, WAR NOW IMMINENT - w/ Prof. Robert Pape" src="https://www.youtube.com/embed/V4Afj-8x0EY" width="1180" height="664" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150165"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Oben eingebettet ist ein<a href="https://www.youtube.com/live/V4Afj-8x0EY"> auf YT abrufbares Pape-Interview von Mario Nawfal</a>, dem <em>Host</em> einer reichweitenstarken Sendung auf <a href="https://x.com/">x.com, vormals Twitter</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgangspunkt ist die <em>Ankündigung eines totalen Wirtschaftskriegs</em> des US-Imperiums gegen den Iran bzw. gegen dessen Regime, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://de.euronews.com/2026/08/25/us-finanzminister-economic-outcast-isolation-iran">getätigt von Trumps Finanzminister</a> bzw. dem orangen Mann im Weißen Haus selbst (&#8220;regime change is back&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Scott Bessent suggerierte vor drei Tagen, dass Teheran mit der &#8220;Operation Economic Outcast&#8221; der USA, umfassenden, auch &#8220;sekundären&#8221; Sanktionen, in die Knie gezwungen werden könnte und dass derlei eine Alternative zu einem militärischen Vorgehen sei.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schon die Formulierungen Bessents waren freilich verräterisch, sprach der US-Finanzminister doch von einem &#8220;D Day&#8221;, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">womit weiland der Tag der alliierten Landung in der Normandie 1944 bezeichnet wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Freilich soll es gemäß Bessent diesmal <em>nur</em> ein <!--StartFragment-->&#8220;wirtschaftlicher D Day&#8221; werden, bei dem die ganze Welt vor die Wahl gestellt werden soll:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie oder wir.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Iran reagierte prompt mit einer Gegen-Drohung speziell an die Golfaraber,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">indem er erklärte, dass jede (&#8220;materielle&#8221;) Unterstützung der USA als Kriegshandlung verstanden werde,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;kein Tropfen Öl&#8221; mehr durch die Meeresenge von Hormuz gehen werde</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und indem &#8211; &#8220;durch die Blume&#8221; &#8211; ein weiterer Raketenbeschuss angekündigt wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Pape meint nun mit Verweis auf drei historische Beispiele aus dem 20. und zwei aus dem 21. Jahrhundert, dass ein totaler Wirtschaftskrieg kein Ersatz, sondern nur eine Ergänzung militärischen Vorgehens sei </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass ein &#8220;lash back des targets&#8221;, ein <em>verzweifelter Gegenschlag</em>, umso sicherer erfolge, je &#8220;erfolgreicher&#8221; die ökonomischen Kriegshandlungen seien.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gebe historisch kein Beispiel, in dem ein Regime durch ökonomische Kriegsführung allein zum Abdanken gezwungen worden sei</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der Fall der Sowjetunion erforderte eine eigene Diskussion, scheint aber nicht wirklich anwendbar).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Reigen von Papes Beispielen beginnt mit der Seeblockade Großbritanniens gegen das kaiserliche Deutschland im Ersten Weltkrieg </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und setzt sich mit der Erdöl-Blockade gegen Japan und der Attacke auf Pearl Harbour im Zweiten Weltkrieg fort</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(ein Fall, den Pape wie seine Westentasche zu kennen scheint. Der Mann hat zumindest die von den USA erbeuteten Archivbestände des kaserlichen Japan sowie die Sekundärliteratur darüber &#8220;im kleinen Finger&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der nächste Beispielfall sind die Internationalen Sanktionen nach dem ersten Krieg gegen den Irak, die in den zweiten Irak-Krieg 2003 münden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In allen diesen Fällen, sagt Pape, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">war der Wirtschaftskrieg eine wesentliche Vorbereitung, einen &#8220;Sieg&#8221; bzw. &#8220;regime change&#8221; hätten die Verbündeten bzw. die USA aber erst mit militärisch-kinetischer Kriegsführung erzielen können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Realhistorisch &#8220;noch offen&#8221; sind Papes jüngste Beispiele:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Iran selbst, der seit der Revolution 1979 (bzw. ein paar Jahre danach) bis heute &#8220;sanktioniert wird&#8221; und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Russland seit 2022 (&#8220;Ukraine-Krieg&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sowohl in dem einen wie im anderen Fall laufe nun alles auf einen militärischen Konflikt hinaus</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wobei dieser nicht zwingend in einen Einsatz von &#8220;menschlichen Bodentruppen&#8221; münden muss).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Verbleibt zuletzt nur mehr der obligatorische &#8220;Senf&#8221;, den <em>dieser Blogger</em> dazu abzugeben hat, nämlich:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In den &#8220;beiden noch offenen aktuellen Beispielfällen&#8221; scheinen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">erstens, die weiteren &#8220;Erfolgsfaktoren&#8221; von WK I, WK II und Irak-Kieg II nicht gegeben zu sein und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zweitens spielen aktuell am Arabischen Golf historisch beispiellose Dynamiken mit, die mit dem <em>Petrodollar</em>, dem damit verzahnten, <em>weltweiten Fiat-Dollar-Imperium</em>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der essenziellen Bedeutung von Erdöl für alle Gesellschaften und die <em>Globalisierung</em>, sowie mit &#8220;Peak Oil&#8221; zu tun haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So plausibel die historischen Beispielfälle des Professors auch sein mögen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- letztgenannte Vektoren hat er &#8220;nicht auf dem Schirm&#8221;.</span></p>
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		<title>Ex-Trader über d. &#8220;Realitätsverlust&#8221; d. Ölmärkte &amp; Präs. Trump &#8211; Zitat</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 10:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;What&#8217;s happened for the past three months? Every time you buy oil at $90, 95 dollars, Trump announces some crazy, you know,  they&#8217;ve got the outlines of a deal. Oil falls 6 or $7 overnight, and you lose 6 or $7,000 for every lot of oil that you&#8217;re long. That&#8217;s an instantaneous loss that you ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/ex-trader-ueber-d-realitaetsverlust-d-oelmaerkte-praes-trump-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;What&#8217;s happened for the past three months? Every time you buy oil at $90, 95 dollars, Trump announces some crazy, you know,  they&#8217;ve got the outlines of a deal. Oil falls 6 or $7 overnight, and you lose 6 or $7,000 for every lot of oil that you&#8217;re long. That&#8217;s an instantaneous loss that you take. You sit there and you&#8217;re sitting on a premium that the president of The United States with his mouth can destroy you with, every time you take a position like this.&#8221; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yqo8OsT3f5c">Dan Dicker in: Ölvorräte in der Gefahrenzone, Bloomberg Podcasts (ab 5:35), 22.6.2026</a></span></span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=yqo8OsT3f5c"><iframe title="Ölvorräte in der Gefahrenzone" src="https://www.youtube.com/embed/yqo8OsT3f5c?start=536" width="1102" height="620" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-149068"></span></a></p>
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		<title>Vergleich d. Gold/Silber-&#8221;Minings&#8221; mit jenem von BTC</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 05:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Blogger Steve St. Angelo, der auch der Edelmetall-Szene &#8220;immer wieder mit dem A. ins Gesicht fährt&#8221;, hat in einem jüngeren Posting Einnahmen und Kosten von Edelmetall-Schürfern und BTC-Minern verglichen und kommt zu dem Ergebnis, dass &#8220;primäre&#8221; PM-Schürfer einerseits massiv profitabel sind, deren BTC-Gegenstücke aber gut doppelt so hohe Kosten als Einnahmen haben (werden) und ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/ein-vergleich-des-goldsilber-minings-mit-jenem-von-btc.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148843" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/06/Top-Gold-Silver-Bitcoin-Miners-Cost-vs-Market-Price-JUNE-5-2026_Resized.jpg" rel="lightbox[148836]"><img class="wp-image-148843 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/06/Top-Gold-Silver-Bitcoin-Miners-Cost-vs-Market-Price-JUNE-5-2026_Resized-300x197.jpg" alt="Top-Gold-Silver-Bitcoin-Miners-Cost-vs-Market-Price-JUNE-5-2026_Resized" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">srsroccoreport.com</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der <a href="https://srsroccoreport.com/">US-amerikanische Blogger Steve St. Angelo</a>, der auch der <em>Edelmetall-Szene</em> &#8220;immer wieder mit dem A. ins Gesicht fährt&#8221;, hat in einem <a href="https://srsroccoreport.com/bitcoin-collapses-precious-metals-still-the-best-safe-haven-bitcoin-mining-industry-bankruptcies-ahead/">jüngeren Posting</a> Einnahmen und Kosten von Edelmetall-Schürfern und BTC-Minern verglichen und kommt zu dem <strong><em>Ergebnis, dass &#8220;primäre&#8221; PM-Schürfer einerseits massiv profitabel sind, deren BTC-Gegenstücke aber gut doppelt so hohe Kosten als Einnahmen haben (werden) und daher Verluste machen</em></strong>, speziell nach dem jüngsten &#8220;sell off&#8221;. Der <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Casus_knacksus">&#8220;casus knacksus&#8221;</a> dürfte ein anderer &#8220;Kosten-Ansatz&#8221; sein. Mittlerweile liegen die zu erwartenden Einnahmen der <em>Krypto-Mineure</em> aber auch unterhalb der weithin als &#8220;gemeinsame Währung&#8221; akzeptierten &#8220;cash costs&#8221;, die für St.Angelo schon immer völlig ungenügend waren.</span><span id="more-148836"></span></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorbemerkung: Um die folgende Argumentation Steve St. Angelos voll zu verstehen, müsste man nicht nur über das &#8220;intellektuelle Rüstzeug&#8221; eines Analysten (generisches Maskulinum) verfügen, sondern auch die Debatte über die Bewertung von Edelmetall-Aktien kennen, die während der vergangenen 10 &#8211; 15 Jahre geführt wurde und in der St. Angelo anscheinend bis heute eine Minderheitsmeinung vertritt. </span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Trotzdem ist die Beschäftigung auch interessierter Laien mit dem von Srsroccoreport gezeichneten Bild sinnvoll, weil IMO aus der Gegenüberstellung u.a. klar wird, dass <span style="color: #000000;">Schürfer von gold-und silberhaltigen Erzen</span> über einen viel dickeren &#8220;Gewinn-Polster&#8221; verfügen, mit dem sie Rückgänge in den Preisen ihres Hauptprodukts &#8220;abfedern&#8221; können. Das hier diskutierte Slide entstammt den letzten Minuten <a href="https://srsroccoreport.com/bitcoin-collapses-precious-metals-still-the-best-safe-haven-bitcoin-mining-industry-bankruptcies-ahead/"> dieser</a> Präsentation St. Angelos und wird hier mit Genehmigung des Autors verwendet, wofür gedankt wird.</span></em></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Obzwar dieser Chart den letzten Minuten der Präsentation de Angelos entstammt, empfiehlt es sich doch, sich <strong><em><span style="color: #000000;">alles anzuhören</span></em></strong>, ebenso wie Teile <a href="https://srsroccoreport.com/the-great-u-s-bitcoin-mining-scam-on-the-verge-of-collapse-investors-the-american-public-sold-out-now-fireworks-begin/">dieses Postings</a> von Anfang Mai (Achtung, &#8220;Paywall&#8221;!).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In beiden Fällen wird ein Ende März erschienener <a href="https://coinshares.com/corp/insights/research-data/bitcoin-mining-report-q1-2026/">Coinshares-Report über das letzte Quartal 2025</a> verwendet, dem Steve freilich die &#8220;All in costs&#8221; und nicht die bloß halb so hohen &#8220;Cash Costs&#8221; entnimmt, wie viele BTC-Freunde das wohl bevorzugen würden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Folge ist, dass die auf produzierte Bitcoins herunter gebrochenen Kosten der <em>Krypto-Mineure</em> tlw. deutlich höher sind als deren Einnahmen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(im Gegensatz zu den wie immer berechneten Kosten/Einnahmen/Gewinnen von Newmont &amp; Co, die auf Feinunzen herunter gebrochen werden.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Neben diesem Research-Report, der in beiden Fällen <em>nicht ganz sauber</em> zitiert wird, macht Steve auf 8:30 die seiner Meinung nach unvollständigen durchschnittlichen Kosten pro BTC geltend, die ein<a href="https://en.macromicro.me/"> Datenprovider</a> den Krypto-Mineuren zurechnet und kontrastiert diese mit den revenues nach dem<em> sell off</em> des vergangenen Wochenendes</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wenig überraschend sind hier die Kosten pro BTC laut MacroMicro um 50 Prozent höher als die Einnahmen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und gewissermaßen als &#8220;Beweisstück Nr. 3&#8243;  sieht sich de Angelo die Quartalszahlen der börsenotierten CleanSpark, eines großen US&#8211;amerikanischen Krypto-Mineurs an (des ersten Quartals 2026); dies auch deswegen, wei CLSK Q1/2026 bei ihm bisher noch nicht &#8220;gewürdigt&#8221; worden ist (in Gegensatz z.B. zu den &#8220;Riot Platforms&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">St. Angelo unterzieht die CLSK-Zahlen einer Analyse und macht geltend, dass die allgemeinen und &#8220;administrative costs&#8221; sowie die Abschreibung zusammengenommen fast so hoch seien wie die (&#8220;historischen&#8221;) Umsätze des Unternehmens</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wobei direkte Kosten wie etwa der Strom noch gar nicht enthalten seien).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Als zweiten Schritt passt de Angelo die Einnahmen CleanSparks (pro BTC) an den fast 20-prozentigen Kursrückgang von Anfang Juni an,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was das Gesamtbild vollends &#8220;grimmig&#8221; macht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im &#8220;krönenden Abschluss-Chart&#8221; ab Minute 15 schließlich kontrastiert de Angelo die Einnahmen-/Kostenstrukturen der Abbaubetriebe von Gold und Silber einerseits mit jenen der BTC-Mineure andererseits.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Er verwendet für Letztere die gerundeten &#8220;All in-Kosten&#8221; der Coinshares-Analyse sowie den BTC-Kurs nach dem großen Rückgang von (vor)vergangenem Wochenende.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gold und Silber haben beim großen Abverkauf von vor einer Woche auch gehörig<em> eins auf die Nase bekommen</em>, die der gebrachte Vergleichschart zeigt aber, dass die &#8220;primären precious metals miner&#8221; aber noch immer nur etwa die Hälfte ihrer Einnahmen für Kosten aufwenden müssen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wohingegen die (&#8220;All in&#8221;-)Kosten der <em>Krypto-Mineure</em> deren Umsätze um mehr als 160 Prozent übersteigen sollen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat zwar Zweifel, ob die von de Angelo ins Treffen geführten Kosten nicht doch zu hoch gegriffen sind, er hält dessen Argument jedoch grundsätzlich für stichhaltig. Mittlerweile übersteigen ja schon die bei Coinshares festgestellten &#8220;cash costs&#8221; von Ende 2025 die &#8220;revenues&#8221; der BTC-Miner (jeweils pro produziertem Bitcoin).</span></p>
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		<title>Ein Triumvirat z. &#8220;Weltenende&#8221;?</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2026 22:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Über den chinesisch-US-amerikanischen Gipfel in Peking ist nicht viel &#8220;gestreut worden&#8221;, aber Ikonographie, Protokoll-Details und Verlautbarungen im &#8220;zeitlichen Umfeld&#8221; des Gipfels legen nahe, dass dieser die erste Hälfte eines diesmal &#8220;weltweiten Triumvirats&#8221; markiert, zumindest eines Versuchs davon. Die zweite Hälfte dürfte in &#8220;trockene Tücher gebracht werden&#8221;, wenn Putin nächste Woche Peking besucht. Das Organ des ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/ein-triumvirat-z-weltenende.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Über den chinesisch-US-amerikanischen Gipfel in Peking ist nicht viel &#8220;gestreut worden&#8221;, aber<em> Ikonographie, Protokoll-Details und Verlautbarungen im &#8220;zeitlichen Umfeld&#8221;</em> des Gipfels legen nahe, dass dieser die erste Hälfte eines diesmal &#8220;weltweiten Triumvirats&#8221; markiert,<a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/960px-P20260514DT-1213.jpg" rel="lightbox[148482]"><img class="alignright wp-image-148518 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/960px-P20260514DT-1213-300x200.jpg" alt="960px-P20260514DT-1213" width="300" height="200" /></a> zumindest eines Versuchs davon. Die zweite Hälfte dürfte in &#8220;trockene Tücher gebracht werden&#8221;, wenn Putin nächste Woche Peking besucht.</span><span id="more-148482"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Organ des chinesischen CCP-ZK, die <a href="https://en.people.cn/">Volkstageszeitung</a>, hat in einem Editorial vom 13. Mai ja unverblümt ausgedrückt, was jetzt (und nächste Woche ähnlich) Sache war (und sein wird): &#8220;Staatschef-Diplomatie eröffnet ein neues Kapitel der chinesisch-US-amerikanischen Beziehungen.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Kreml-Astrologie</em> gewissermaßen? Ein bisserl.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber man darf davon ausgehen, dass es<em> kein Zufall</em> ist, dass sich Peking schon länger von Kriegen/Konflikten in der &#8220;US-Hemisphäre&#8221; fern hält und die USA und das Weiße Haus Taiwan unter den Bus  werfen&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie ein<a href="https://x.com/i/status/2055428604389933280"><em> zum Wertungsexzess neigender Beobachter von Fox-Sendungen meint</em></a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Sicher behaupten&#8221; kann man natürlich nix, solange man keine <em>verlässlichen Vöglein</em> in einem Washingtoner Außen- oder Kriegsministerium oder dessen chinesischen Gegenstücken hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Circumstantial_evidence">&#8220;circumstantial evidencc&#8221;</a> der These ist doch <em>beachtlich</em> und wird von Tag zu Tag beachtlicher.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Trump-Amis wollen bei sich und in ihrem Hinterhof ohne Einmischung von außen regieren,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was auch die Chinesen und Russen in ihren jeweiligen &#8220;Hemisphären&#8221; wollen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Man kann derlei, wenn man will, als &#8220;Triumvirat&#8221; bezeichnen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">lässt es, wenn man einer der &#8220;Triumviren&#8221; ist, aber besser bleiben, weil das Muster schon in der römischen Republik <em>nicht gerade ein Erfolgsmodell</em> war.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Trotzdem würde ein solches Triumvirat zunächst schlechte Nachrichten etwa für </span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>lateinamerikanische Leftisten bedeuten, </em></span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die sich daran gewöhnen sollten, nach der Pfeife der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Yankee"><em>Yanquis</em></a> zu tanzen, aber auch</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">für die <em>Iraner</em>, </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die sich zwar auf einen Abzug der US-Navy im Golf von Oman freuen dürfen, </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die sich aber nicht allzu sehr auf die Unterstützung von Peking oder auch Moskau verlassen sollten, wenn sie sich</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">mit einem gewissen zänkischen Nachbarstaat in der Region militärisch auseinandersetzen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schließlich steht den USA was für die Erkenntnis zu, dass Taiwan nur 59 Meilen vom Festland entfernt ist, während die Staaten 9.500 Meilen von Taiwan weg sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">man sollte mit den gipfelnden <em>Kaisers von China</em> nicht allzu harsch sein, denn beide sind</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Präsidenten von <em>Fiat Money-Mächten,</em> deren Zeit gekommen ist</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- vielleicht ein bisschen später als in den &#8220;Staaten im Rest der Welt&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber doch auch <em>bald</em></span>.</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die besten Karten von den zweien hat aber wohl Putin.       </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild:The White House, Public domain, via Wikimedia Commons</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Straße von Hormuz: Auch Irans Theater-Ensemble gibt sich Mühe</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2026 22:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Iran hat dieser Tage erklärt, dass er mehr als 30  u.a. nach China liefernden Öltankern das Passieren der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; erlaubt, was sich nach Meinung dieses Bloggers am besten mit &#8220;Öl tröpfelt weiterhin durch den Flaschenhals zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten&#8221; übersetzen lässt. Weil die iranische Propaganda hier aber gut ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/strasse-von-hormuz-auch-irans-theater-ensemble-gibt-sich-muehe.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Iran hat dieser Tage erklärt, dass er<a href="https://orf.at/#/stories/3430022/"> mehr als 30  u.a. nach China liefernden Öltankern das Passieren der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; erlaubt,</a> was sich nach Meinung <em>dieses Bloggers</em> am besten mit &#8220;Öl tröpfelt weiterhin durch den Flaschenhals zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten&#8221; übersetzen lässt. Weil die iranische Propaganda hier aber gut ins <em>Desinformations-Konzept gewisser westlicher Staaten und Agenturen</em> passt, wird diese <em>interessensgeleitete Information</em> der einen von der anderen Seite Seite <em>hinaus geplärrt</em>, als sei in unserem Sonnensystem soeben ein neuer Planet entdeckt worden. Dabei scheinen die Mengen, um die es sich selbst unter günstigen Annahmen handelt, eher marginal. <span style="color: #ff0000;"><em>NB für den Fall, dass nur von China-Exporten die Rede ist.</em></span></span><span id="more-148443"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die 30 Schiffe, die laut <a href="https://www.tasnimnews.ir/en">Tasnim</a> und <a href="https://farsnews.ir/FarsNews_eng">Fars</a> jetzt eine iranische Durchfahrtsgenehmigung kriegen, sind <em>eine Art Informations-Attrappe</em>, die <em>derart vage</em> ist, dass sie</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">real alles Mögliche bedeuten kann, sogar, dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das Behauptete stimmt.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Um ermessen zu können, welche Bedeutung diese &#8220;frei gegebenen&#8221; Öl- bzw. Ölproduktentanker haben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wäre es z.B. gut, wenn dazu gesagt würde,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">welches (kumulierte) Fassungsvermögen diese &#8220;vessels&#8221; haben,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie viele solche Genehmigungen bisher erteilt wurden,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">unter welcher Flagge die Kähne fahren,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">woher sie kommen und </span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ob sie alle für China bestimmt sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber nichts da! Weitere Angaben werden nicht gemacht und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sind für <em>Informations-Attrappen</em> anscheinend <em>eh unnötig</em></span>.      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Also muss man sich auch ohne diese Angaben ein Bild  machen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das geht, weil der Tanker-Verkehr über die &#8220;SoH&#8221; in den vergangenen Jahren <em>genau unter die Lupe</em> genommen wurde</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und sich diese &#8220;Ansätze&#8221; nicht von einem Tag auf den nächsten ändern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Also:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine spezialisierte Research-Firma (der ich<a href="https://x.com/AndreasSteno/status/2040408199241548217"> das</a> übrigens nicht im entferntesten glaube),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">geht davon aus, dass jedes Schiff auf einen &#8220;gewichteten Durchschnitt&#8221; von 1,2 Mio. Barrel von welcher Flüssigkeit auch immer kommt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was für die &#8220;30 Genehmigungen plus&#8221; auf 30 x 1,2 Mio Fass = kumuliert mehr als 36 Millionen Barrel hinaus läuft.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derlei wäre ein &#8220;nennenswerter Beitrag&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wenn &#8211; sagen wir &#8211; alle drei Tage so viele <em>Genehmigungen</em> erteilt würden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht aber, wenn sich das auf einen längeren Zeitraum bezieht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In diesem Fall sollte man eher von einem <strong><span style="color: #000000;"><em>&#8220;Furz im Wind&#8221;</em></span></strong> sprechen, denn</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">diese 36 Millionen Barrel sollten z.B. auf den</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">gesamten Produktionsausfall dieser Region bezogen werden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der seit Kriegsbeginn Ende Februar &#8220;brutto&#8221; 20 mmdb x sagen wir: 70 (Tage) beträgt, also</span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">1,4 Mrd. Barrel.</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- mithin ungefähr 2,6 Prozent.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das heißt, die 30 &#8220;genehmigten Schiffe&#8221; mit ihren (errechnet) mehr als 36 Millionen Barrel sehen zwar nach viel aus,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sind im &#8220;großen Gang der Dinge&#8221; vermutlich aber ein &#8220;Lercherlschas&#8221;.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nachbemerkung, 15.5.2026, 06.30 Uhr: Alternativ könnte man  die &#8220;30 Schiffe&#8221; auf die angeblichen China-Exporte Irans vor dem Krieg beziehen, wenn man annimmt, dass besagtes Öl ausschließlich für das &#8220;Reich der Mitte&#8221; bestimmt ist. Dann käme man auf genehmigte 36 &#8211; 50 Prozent der angeblichen Vorkriegslieferungen &#8211; je nachdem, wie viel man annimmt, dass schon bisher &#8220;getröpfelt&#8221; ist. Der &#8220;Schas einer ziemlich großen Lerche&#8221; wäre das aber auch in Bezug auf den Verbrauch Chinas, wenn dieses jeden Tag 16,4 mmbd &#8220;total liquids&#8221; konsumiert, wie den letztverfügbaren Zahlen der <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">&#8220;Statistical Review&#8221;</a> zu entnehmen.</span></em></span></p>
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		<title>Energie: &#8220;MAD Hormuz Style&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2026 05:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Iran und die USA haben in einer Art Gemeinschaftsproduktion die Meeresenge von Hormuz dicht gemacht, durch die bis März dieses Jahres 15 &#8211; 20 Prozent des weltweit verbrauchten (&#8220;definitorischen&#8221;) Öls geflossen sind. Der von den Israelis und US-Amerikanern bombardierte Iran hat die Öl produziernden arabischen Staaten des &#8220;Golfs&#8221; hinter der &#8220;Straight of Hormuz&#8221; quasi ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-mad-hormuz-style.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Iran und die USA haben in einer Art Gemeinschaftsproduktion die Meeresenge von Hormuz dicht gemacht, durch die bis März dieses Jahres 15 &#8211; 20 Prozent des weltweit verbrauchten (&#8220;definitorischen&#8221;) Öls geflossen sind. Der von den Israelis und US-Amerikanern bombardierte Iran hat die Öl produziernden arabischen Staaten des &#8220;Golfs&#8221; hinter der &#8220;Straight of Hormuz&#8221; quasi in den Schwitzkasten genommen, <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/512px-Strait_of_Hormuz_ARZ.png" rel="lightbox[148224]"><img class="alignright wp-image-146790 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/512px-Strait_of_Hormuz_ARZ-300x182.png" alt="512px-Strait_of_Hormuz_ARZ" width="300" height="182" /></a>während die USA mit ihrer Seeblockade wiederum den Iran quasi in den Schwitzkasten genommen haben &#8211; nur dass der<em> persische Schwitzkasten zehnmal größer ist. Deswegen wird die sg. Weltwirtschaft am meisten leiden, regional angeführt von den &#8220;Asiaten&#8221;, westlich orientiert oder nicht.</em></span><span id="more-148224"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Freunde <em>historischer Game-Fiction</em> können sich das aktuelle Kräftemessen zwischen dem Iran und den USA auch als einen Kampf zwischen mittelalterlichen Raubrittern und frühneuzeitlichen Piraten imaginieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das hat wirklich zwar nie stattgefunden, aber was im europäischen Mittelalter über Flüsse gespannte Ketten waren, wären in der Game-Fiction unseres Computerzeitalters halt iranische Raketen, während die US-Navy den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fluch_der_Karibik"><em>Fluch der Karibik</em></a>-Part spielt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Real ist an der Situation freilich, dass jede Seite die andere zu strangulieren versucht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wobei die Iraner bisher erfolgreich großen Teilen der arabischen Ölproduktion die Luft abgeschnürt haben, wohingegen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die imperialen Blockade-Piraten im Golf von Oman erfolgreich iranische &#8220;Rohöl-Exporte&#8221; nach China (und wohl auch &#8220;Produkten-Importe&#8221; von dort) unterbinden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der US-Finanzminister hat das dem Fox News-Pubikum vor kurzem ja wieder <a href="https://www.zerohedge.com/geopolitical/bessent-iran-we-are-suffocating-regime">sinnfällig gemacht</a> (&#8220;We are suffocating the Iranian regime&#8221;),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nachdem sein Chef schon vorher verlautet hatte, das Mullah-Regime <a href="https://www.middleeasteye.net/news/further-strikes-planned-trump-rejects-iranian-proposal-lift-us-blockade-strait-hormuz">ersticke gerade wie ein gespickter (gefüllter) Schweinsbraten</a> (oder ein Plüsch-Schweinchen), ahem.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Trumps <em>schiefes Bild</em> scheint aber auf Tatsachen zu beruhen, ebenso wie</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die überquellenden iranischen Öl-Lager, über die in den vergangenen Tagen ja so viel berichtet wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> ist heute ausnahmsweise geneigt, dem im <a href="https://www.middleeasteye.net/">Middle East Eye</a> zitierten stellvertretenden iranischen Ölminister - <em>cum grano salis</em> - Glauben zu schenken,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der jüngst erklärt hat, der Iran produziere aktuell 1,5 mmbd Öl, wovon 200.000 Barrel über das türkische Ceyhan exportiert würden</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und, ergänzungshalber gesagt, nix mehr über die &#8220;see-blockierte Enge von Hormuz&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das kann hinkommen, soll der Iran vor dem Start der <em>US-israelischen Bombardiererei</em> doch angeblich das Dreifache erzeugt haben, sodass aktuell</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">selbst eine gedrittelte Öl-Produktion ausreicht, um schnell einmal die Lagermöglichkeiten im Land zu übersteigen (<em>pre war</em> soll der Iran ja 1,3 bis 1,7 mmbd Rohöl exportiert haben, was möglich, aber schwer zu glauben ist).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Blöderweise</em> besteht der zweite, weitaus wichtigere Teil der Hormuz-Saga darin, dass der Iran die Meeresenge kontrolliert und sich Öl-Tanker nicht durch diese trauen (oder Zoll zahlen wollen)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und<strong><em><span style="color: #000000;"> das macht ungefähr die zehnfache Menge der jetzt abgeschnürten iranischen &#8220;Exporte pre war&#8221; aus.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nämlich brutto 20 mmdb oder aktuell 14 &#8211; 15 mmdb, wie dieser Tage <a href="http://staatsstreich.at/eine-interessante-analyse-des-aktuellen-angebots-schocks-bei-oel.html">Analysten kalkuliert haben,</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mengen, die überwiegend nach Japan und andere (süd)ostasiatische Staaten inklusive China gegangen sind. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wär&#8217; interessant zu erfahren, ob die Asiaten (und wir Europäer) jetzt auch <em>wie Trumps Schweine ersticken</em>, vlt kann Marco Rubio aushelfen</span>.       <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Almajidy, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons, siehe <a href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/47/Strait_of_Hormuz_ARZ.png?utm_source=commons.wikimedia.org&amp;utm_campaign=index&amp;utm_content=original" rel="lightbox[148224]">hier</a>.</span></p>
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		<title>Transatlantische Zoll-Aufpudelei</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 07:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Trump, ein ziemlicher Hirnschüssler, hat am Freitag angeblich überraschend einen 25-prozentigen Zoll auf Auto-Einfuhren aus der EU angekündigt und anstatt darüber zu lachen oder es zu ignorieren, wie das bei viel wichtigeren Dingen ständig passiert, übt sich die europäide Journaille in Empörungs-Aufpudelei, was ja auch der abscheuliche Donald ständig macht. Ein kurzer Blick in ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/transatlantische-zoll-aufpudelei.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Trump, ein ziemlicher <em>Hirnschüssler,</em> hat am Freitag<em> angeblich überraschend</em> einen 25-prozentigen Zoll auf Auto-Einfuhren aus der EU angekündigt und anstatt darüber zu lachen oder es zu ignorieren, wie das bei viel wichtigeren Dingen ständig passiert, übt sich die <em>europäide Journaille</em> in <strong><span style="color: #000000;"><em>Empörungs-Aufpudelei</em></span></strong>, was ja auch der <em>abscheuliche Donald</em> ständig macht. Ein kurzer Blick in die Fakten samt &#8220;Kontextualisierung&#8221; zeigt, dass es sich eher um einen <strong><em><span style="color: #000000;">Sturm im Wasserglas</span></em></strong> handelt.</span><span id="more-148187"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> spart sich jetzt aus Zeitgründen diverse <em>Verlinkungs-Schmonzetten</em>, die Interessenten bei Bedarf ja selber <em>nachgoogeln</em> können</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(ebenso wie übrigens unsere <em>ach so kompetenten Journos</em>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Also:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU exportiert pro Jahr etwa 750.000 KfZ in die USA, zu 99% Pkw,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was etwa 40 Mrd. Euronen bzw. etwas mehr Dolores ausmacht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei einer Zolldifferenz von 15 Prozentpunkten (25% minus die 10% des &#8220;Handelsdeals&#8221; von Mitte vergangenen Jahres) käme man rechnerisch auf eine zusätzliche Jahres-Belastung von etwa 6 Mrd. Euronen bzw. Dolores, was ungefähr die Hälfte des Nettogewinns des VW-Konzerns 2025 ausmacht</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der US-Markt, obwohl europäisch-regional von Bedeutung, ist im &#8220;großen Bild&#8221; für die EU-Autoindustrie auch <strong><span style="color: #000000;"><em>nicht so rasend wichtig,</em> </span></strong>weil</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der europäische Automarkt selbst (aus dem Gedächtnis) pro Jahr irgendwo zwischen 12 und 15 Millionen KfZ umfasst, hauptsächlich PkW,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wesentliche &#8220;europäische/deutsche Automarken&#8221; wie VW oder BMW bereits in den USA produzieren</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und US-Amerikaner, die gern einen <em>Siebener-BMW</em> hätten, nicht auf 15.000 Dolores oder so &#8220;anstehen&#8221;.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dies gesagt habend, mag es vereinzelt wirklich OEM-Fabriken oder Zulieferer geben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">für die US-Exporte besonders wichtig sind (Österreich?!).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber rechtfertigt das das <em>Rauschen im Blätterwald</em>?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Diesen Blogger</em> stören seit längerem andere Dinge stärker,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie z.B. die &#8220;EU-Abgasnormen für Verbrennerflotten&#8221;, europäische <em>Ausstiegs-Befehle</em> aus der ICE-Technologie oder auch &#8211; &#8220;off topic&#8221; &#8211; die täglichen 1,4 mmbd EU-Importe von wenig Diesel-fähigem &#8220;US-Leichtöl&#8221; via Rotterdam.</span></p>
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