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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Sep 2026 20:34:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Was seit &#8220;9/11&#8243; geschehen ist</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 20:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Das G&#8217;schichtldrucken über 9/11 ist mittlerweile beim vormals kritisch gestimmten Trump-Publikum angekommen und die Rechte scheint sich endgültig der Staats-Legende von den Heroischen Helfern am Ground Zero bemächtigt zu haben. Die Demokraten &#8220;gedenken&#8221; auch, wenngleich mit etwas anderer Akzentsetzung und Erinnerungspolitik. Im Kern geht es hier wie da um eine &#8220;unprovozierte Attacke&#8221; gegen das Herz des ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/was-seit-911-geschehen-ist.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das G&#8217;schichtldrucken über 9/11 ist mittlerweile beim vormals kritisch gestimmten Trump-Publikum angekommen und die Rechte scheint sich endgültig der Staats-Legende von den <em>Heroischen Helfern am</em> <em>Ground Zero</em> bemächtigt zu haben. Die Demokraten &#8220;gedenken&#8221; auch, wenngleich <em>mit etwas anderer Akzentsetzung und Erinnerungspolitik</em>. Im Kern geht es hier wie da um eine &#8220;unprovozierte Attacke&#8221; gegen das Herz des Imperiums, das, wie die folgenden Jahre zeigten, innen-und außenpolitisch eine Menge bis dahin &#8220;Undenkbares&#8221; rechtfertigte. Die &#8220;patriotische Rechte&#8221; hatte schon 2001 ff. kein Problem mit den &#8220;Kollateralschäden&#8221;, die im Zug des vorgeblichen Abwehrkampfs gegen besagte &#8220;unprovozierte Attacke&#8221; entstanden sein sollen, sei es im Irak oder daheim und &#8220;liberale Politicos&#8221; kritisierten zwar eine Unmenge von Details, konnten sich aber nie dazu aufraffen, das gesamte, ziemlich durchsichtige Meta-Narrativ in Frage zu stellen, im Gegenteil. Die Staatslegende wurde für eigene politische Zwecke genutzt, etwa bei der Kommandoaktion, in der 2011 der &#8220;Drahtzieher&#8221; von 9/11 in Pakistan getötet worden sein soll, ein Vorgang der nie unabhängig bestätigt worden ist.</span><iframe title="WATCH: Trump claims he was saved by 2 firemen near Ground Zero wreckage" src="https://www.youtube.com/embed/MdgVrr04xxk" width="1498" height="843" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150613"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Folgend soll versucht werden, auf die sonst nur mehr für Historiker relevante Frage &#8220;Who&#8217;s done it&#8221; zu verzichten und dafür ein paar &#8220;Mefgatrends&#8221; anzutönen, die zeitlich nach dem 11. September 2001 eingesetzt haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie für<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Assassination_of_John_F._Kennedy"> Dallas 1963</a> gibt es eine Menge orthodoxe und unorthodoxe Theorien für das Ereignis selbst, die hier nicht weiter diskutiert werden sollen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">obwohl <em>dieser Blogger</em> nach wie vor der Ansicht ist, dass das offizielle Narrativ dazu ganz oder weitgehend falsch ist. Speziell unglaubwürdig erscheinen ihm die nachgereichten Theorien zum Kollaps des WTC7.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber die Ereignisse selbst liegen inzwischen fast eine Generation zurück und wie bei den gefälschten Dokumenten des Mittelalters zählt &#8220;zeitnahe&#8221; nur ihre <em>Wirkung</em>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht aber, wer wann mit welchen Mitteln und aus welchen Motiven gefälscht hat oder fälschen ließ.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die international sichtbarste &#8220;Folge&#8221; der Attacke auf das WTC, das Pentagon und ein Verkehrsflugzeug in Pennsylvania waren zwei US-Kriege gegen (auf dem Papier) inferiore Gegner, die heute &#8211; wenigstens von liberal gestimmten <em>Gedenkdienstlern</em> &#8211; durchaus erwähnt werden:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Kriege gegen Afghanistan (2001) und den Irak (2003). Während in den genannten erinnerungspolitischen Texten nie darauf vergessen wird, dass &#8220;Baby Bush&#8221; und seine Kabale diese Waffengänge maßgeblich betrieben haben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wird i.d.R. über die damaligen Kriegsermächtigungen im US-Oberhaus auch von allen &#8220;demokratischen Senatoren&#8221; der Mantel des Schweigens gebreitet, siehe <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Authorization_for_Use_of_Military_Force_of_2001">hier</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Authorization_for_Use_of_Military_Force_Against_Iraq_Resolution_of_2002">hier</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong>Die beiden Kriege</strong> wurden nicht einfach von Präsident Bush und Vizepräsident Cheney &#8220;willkürlich vom Zaun gebrochen&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern <strong>waren ein &#8220;bipartisan project&#8221; des Petrodollar-Imperiums,</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">mit dem viele liberale Heuchler prinzipiell ja zufrieden sind,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nur halt nicht, wenn ihnen der amtierende <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Augustus"><em>Caesar Augustus</em></a> nicht genehm ist<em>.</em></span>          <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kritisch erwähnt wird oft auch der 9/11 folgende <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Patriot_Act">Patriot Act</a>, der im Inneren die polizeistaatlichen Befugnisse der Zentralgewalt massiv ausgeweitet hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein Gesetz, für das 2001 <a href="https://clerk.house.gov/evs/2001/roll398.xml">99 Prozent der abstimmenden republikanischen Unterhaus-Abgeordneten und 70 Prozent ihrer demokratischen Kollegen votierten</a>. Die Senatoren stimmten überhaupt gleich 98:1 dafür.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gesetz, das mehrfach &#8211; auch unter Obama &#8211; verlängert wurde, widmete sich unter &#8220;title III&#8221; auch dem &#8220;money laundering&#8221; , </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">einem Betätigungsf<em>eld, wo der in den Vordergrund gestellte Kampf gegen Terrorismusfinanzierung und OK </em>genutzt werden konnte um gegen angebliche oder wirkliche Steuerhinterzieher, politisch missliebige Individuen und - <em>allgemein</em> - das sonst ständig beschworene Ideal der <em>financial freedom</em> vorzugehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich war die Gesetzeslage im imperialen Zentrum nicht ausreichend. Für die Internationalisierung der &#8220;Title III-Bestimmungen&#8221; des Patriot Act wurde eine bereits in den 1980ern von der G7 gegründete Organisation, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Financial_Action_Task_Force_on_Money_Laundering">Financial Action Task Force (FATF)</a> genutzt, aufgedoppelt durch Direktiven der <em>ach so unabhängigen EU,</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die sich über die internationale Konkurrenz <a href="https://www.europol.europa.eu/cms/sites/default/files/documents/Europol%20report%20on%20Decoding%20the%20EU-s%20most%20threatening%20criminal%20networks.pdf">durch hunderte OK-Netzwerke besorgt zeigte</a>. Seither müssen Bankkunden, die oft nur Bagatellbeträge überweisen oder abheben wollen, über jedes Stöckchen springen, das ihnen ihre Bank vor hält,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">selbstverständlich unter Hinweis auf den dahinter liegenden guten Zweck und &#8220;internationale Vorgaben&#8221;, die es zu erfüllen gelte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Mythos von der Terrorfinanzierung via Überweisung löste eine regelrechte Kaskade an anderen Vorwänden aus, von denen sich einer besser als der andere anhörte -meist ganz nach dem Geschmack von <em>Gängelungs-Politicos aller Nationen. </em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Besonders engagiert zeigten sich<em> Sozialstaatsideologen in Europa</em>, denen die angebliche Terrorfinanzierung via bargeldlosem Zahlungsverkehr zwar egal ist, die bis heute aber der Meinung sind, dass nur eine möglichst lückenlose Kontrolle der Kapitalflüsse die Existenz aufgeblähter Staats- und Suprastaatskonglomerate sichern<em> kann.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist zwar ein <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Schmarren">Schmarren</a>, weil eine derartige Kontrolle höchstens eine Lebensverlängerung der Sozialstaaten bewirken kann,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sie spielt im gelenkten demokratischen Diskurs aber dennoch eine wichtige Rolle.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">The Name of the Game war von Anfang an Erdöl, das erkannte das <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Project_for_the_New_American_Century">&#8220;Project for a New American Century&#8221; </a>schon richtig</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der neokonservative Thinktank irrte sich &#8220;nur&#8221; in seiner Überschätzung der Öl-Ausstattung der Kaspischen Region).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schlüsselrolle von Erdöl (und zunehmend Erdgas) zeigte sich in den Jahren nach 2005/06, als weltweit der <em>peak conventional oil</em> erreicht wurde,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was freilich &#8211; wie sich erwies -  einer weiteren &#8220;extension&#8221; um 20 Jahre nicht im Weg stand</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was durch mehrere Faktoren ermöglicht wurde, z.B. durch die <em>shale revolution</em> in den USA, die weltweite Steigerung des Kredit-Einsatzes und eine internationale Neudefinition, in der &#8220;all liquids&#8221; zu Erdöl mutierten.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die USA selbst scheinen dank des Strohfeuers ihrer Shale-Revolution und der Schweröl-Einfuhren aus Kanada und Venezuela vorerst eher immun,</span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">aber die internationale Rolle ihrer Landeswährung hängt seit den 1970ern an der Verfügbarkeit von Erdöl für US-Dollars,</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die schlicht nicht mehr gegeben ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das und nicht die angebliche Wertbeständigkeit des USD oder die &#8220;Tiefe der US-Anleihenmärkte&#8221; ist die Basis für den <em>Petrodollar</em> und die <em>Globalisierung US style.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Um zum Leitmotiv dieses Eintrags zurückzukehren:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zunehmende Knappheit von raffinierbarem Erdöl ist auch eine neue Dynamik, die sich erst nach 2001 entwickelt hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und um meine &#8211; sicherlich grob unvollständige &#8211; Liste abzuschließen:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Verhältnis von (&#8220;westlichen&#8221;) Regierungen zu den Medien hat sich in den vergangenen 25 Jahren fundamental verändert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was die damals junge &#8220;PR-Wissenschaft&#8221; (unter &#8220;demokratischen Verhältnissen&#8221;) im Ersten und Zweiten Weltkrieg des 20. Jahrhunderts punktuell geschafft hat &#8211; &#8220;pazifistische&#8221; westliche Öffentlichkeiten auf Kriegskurs zu bringen -, ist seit 15, 20 Jahren zu einem <em>permanenten Feature</em> geworden:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Statt sich als antagonistische &#8220;vierte Gewalt&#8221; zu begreifen, hilft die Journaille nun den Regierenden bei der &#8220;Darstellung nach außen&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(solange die Regiernden keine Feindbilder sind und/oder gegen den Werte-Kanon der &#8220;Ingroup&#8221; verstoßen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Regierungsferne scheint neuerdings keine journalistische Tugend mehr zu sein und Kritik richtet sich nur selektiv gegen Akteure, die als &#8220;jenseits&#8221; empfunden werden</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- jenseits des jeweiligen ideologischen Burggrabens</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(das hat, wie <em>dieser Blogger</em> aus eigener Erfahrung weiß, auch einen nachvollziehbaren lebensgeschichtlichen Hintergrund:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wer eine Familie zu versorgen hat ist auf ein kontinuierliches Einkommen angewiesen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- notfalls von einer PR-Firma, die ihre Dienstleistungen an kaufkräftige Kunden vergibt.</span></p>
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		<title>&#8220;Der Vorhang zu und alle Fragen offen&#8221;: Die sg. Trump-Dividende</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 16:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Donald Trump hat den US-Stimmbürgern erneut eine &#8220;Dividende&#8221; versprochen, wenn sie bei den in 2 Monaten anstehenden midterm elections so abstimmen, dass die Republikaner die Mehrheit im Unterhaus behalten und auch den Senat weiterhin kontrollieren. Bisher scheint es nicht möglich gewesen zu sein festzustellen, a) auf welchen Mindereinnahmen bzw. Mehrausgaben das Wahlversprechen des amtierenden ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/der-vorhang-zu-und-alle-fragen-offen-die-sg-trump-dividende.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Donald Trump hat den US-Stimmbürgern erneut eine &#8220;Dividende&#8221; versprochen, wenn sie bei den in 2 Monaten anstehenden <em>midterm elections</em> so abstimmen, dass die Republikaner die Mehrheit im Unterhaus behalten und auch den Senat weiterhin kontrollieren. Bisher scheint es nicht möglich gewesen zu sein festzustellen, a) auf welchen Mindereinnahmen bzw. Mehrausgaben das Wahlversprechen des amtierenden Präsidenten beruht und ob Trump damit b) eine Direkt-Überweisung bzw. -Zahlung an jeden stimmberechtigten US-Bürger gemeint hat. Von den von Trump bisher versprochenen &#8220;Dividenden&#8221; scheint nur die einmalige Bonus-Zahlung an US-Soldaten Ende 2025<a href="https://mymilitarybenefits.com/benefits/united-states-warrior-dividend-military-bonus-program/"> (&#8220;warrior dividend&#8221;)</a> tatsächlich erfolgt (und <a href="https://govtschemes.org/1776-warrior-dividend/">steuerfrei</a>) zu sein.</span><iframe title="FULL: President Trump’s 2026 RNC Midterm Convention Speech" src="https://www.youtube.com/embed/4ySNeJ_0_s0" width="1498" height="843" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150627"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Andere zuvor in den Raum gestellte &#8220;cashbacks&#8221; beruhten auf &#8211; wie sich heraus stellte &#8211; falschen Annahmen und/oder setzten auf einem völlig &#8220;anderen Modell&#8221; auf,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwa die &#8220;DOGE-Dividende&#8221; seligen Angedenkens, bei der die geplanten Einsparungen durch effizientere Verwaltung teilweise an ca. 80 Millionen (Netto-)Einkommenssteuer zahlende Haushalte zurückgegeben werden sollten (&#8220;Fishback-Plan&#8221;)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(<em>leider</em> erreichten die Einsparungen nicht einmal ansatzweise die<em> im Wahlkampf trompeteten</em> 2.000 Milliarden Dollar).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die &#8220;Zoll-Rabatte&#8221; hießen zwar anders und sollten die erwarteten Einnahmen durch neue Zölle an die Bürger verteilen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- kamen bisher aber auch nicht zustande,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">u.a. weil das <a href="http://staatsstreich.at/niederlage-oder-bumerang-trump-und-die-us-einfuhrzoelle.html">Höchstgericht unter den bisherigen Zöllen der Trump-Regierung eine nur unzureichende verfassungsrechtliche Kompetenz-Basis gesehen hat.</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(dies könnte von einem &#8211; weiterhin &#8211; republikanisch dominierten Unterhaus freilich &#8220;repariert werden&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Immerhin standen/stehen hinter den genannten Beispielen &#8220;ordnungspolitische Vorstellungen&#8221;, die man teilen kann oder nicht</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- die man aber schwerlich als versuchte &#8220;Wählerbestechung&#8221; abtun kann.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Einschätzung gilt auch für die tlw. erst umzusetzenden Steuererleichterungen der &#8220;Beautiful Big Bill&#8221; (BBB), die Begünstigung kinderreicher Familien und sogar für den (bisher nur geplanten) &#8220;cashback&#8221; für Steuerbürger, die für die Belastungen durch <em>Obamacare</em> vulgo &#8220;Affordable Care Act&#8221; aufkommen mussten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine &#8211; durchaus fragwürdige &#8211; &#8220;ordnungspolitische Vorstellung&#8221;, scheint im aktuellen Trump-Vorschlag auch dort vorhanden zu sein, wo der orange Mann vom Weißen Haus sagt, dass die 5.000 Dollar pro Person aber &#8220;für US-amerikanische Waren ausgegeben werden müssten&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Stichworte: &#8220;geplante Reindustrialisierung&#8221;, <em>&#8220;deficit spending nach Keynes-Manier&#8221;</em>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derlei lässt sich aber nur dann durchsetzen, wenn</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">es entweder keine anderen Produkte als US-amerikanische zu kaufen gibt oder</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">eine volle Regierungskontrolle über das &#8220;Ausgabeverhalten&#8221;/ die &#8220;Finanz-Gebarung&#8221; der (begünstigten) US-Amerikaner da ist, etwa über ein &#8220;programmable digital cash&#8221;.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der Hauptsache, dem<em> Lockangebot für die US-Stimmbürger</em>, könnte es sich aber um ein mehr oder weniger fundiertes Wahlversprechen bzw. eine <em>versuchte Wählerbestechung </em> handeln, die</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>prima vista</em> nicht ganz ernst zu nehmen sind und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die möglicherweise einen &#8220;rechtlichen Pferdefuß&#8221; aufweisen.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Um herausfinden zu können, auf welcher <em>möglicherweise seriösen Basis</em> der Trump-Sager in einer Wahlkampfveranstaltung ruht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">bedürfte es einer <em>echten Journalistik</em>, die herausfinden müsste,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">woher die gut 1.000 Milliarden Dollar kommen sollen, die für besagte &#8220;Dividende&#8221; für ca. 240 Millionen erwachsene US-Bürger notwendig wären und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ob es sich wirklich um einen &#8220;Zuschuss&#8221; für alle US-Bürger handelte oder um eine <em>virtuelle Größe</em>, um die ggf. die Kosten für das US-Staatswesen sinken <strong><em><span style="color: #000000;">müssen</span></em></strong>. Nach den Aussagen Trumps vor der Republikaner-Versammlung in Dallas kann, muss es sich aber nicht um eine Direktzahlung (Überweisung) handeln.</span></li>
</ul>
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		<title>100, 125 oder gar 400% &#8211; So hoch sind die US-Schulden wirklich</title>
		<link>http://staatsstreich.at/100-125-oder-gar-400-so-hoch-sind-die-us-schulden-wirklich.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/100-125-oder-gar-400-so-hoch-sind-die-us-schulden-wirklich.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 22:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. August war es so weit. Der Schuldenstand der USA durchbrach die Marke von 40 Bill. USD. Damit steht die US-Verschuldung bei knapp 125% des BIP. Oder beträgt sie doch nur 100%? Die US-Verschuldungszahlen stiften immer wieder Verwirrung. So oder so: Die Verschuldungslage wird für die USA zur Belastung, und damit auch für die Welt. Von Gregor ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/100-125-oder-gar-400-so-hoch-sind-die-us-schulden-wirklich.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am 18. August war es so weit. Der Schuldenstand der USA durchbrach die Marke von 40 Bill. USD. Damit steht die US-Verschuldung bei knapp 125% des BIP. Oder beträgt sie doch nur 100%? Die US-Verschuldungszahlen stiften immer wieder Verwirrung. So oder so: Die Verschuldungslage wird für die USA zur Belastung, und damit auch für die Welt. Von Gregor Hochreiter</span><span id="more-150281"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die USA sind die führende Volkswirtschaft der Welt. Die US-Wirtschaftsdaten werden weltweit mit Argusaugen verfolgt wie auch die wirtschaftspolitischen Beschlüsse. US-Schuldverschreibungen sind das Rückgrat des globalen Finanzsystems, so wie der US-Dollar global betrachtet mit Abstand die wichtigste Fiat-Währung ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Umso überraschender ist, dass die vom allgemeinen Standard abweichende Berechnung der öffentlichen Schulden kaum eine Aufmerksamkeit erhält.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Absolute Schuldenhöhe statt relativem Verschuldungsgrad</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Anomalie ist, dass in den USA vorrangig der absolute Schuldenstand Gegenstand der öffentlichen Debatte ist. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So wird das Überschreiten jeder neuen Billion an US-Staatsverschuldung medial und politisch thematisiert wird. (Im weiteren Verlauf wird sich weisen, dass dieser übliche Begriff für die USA normalerweise unzutreffend ist.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Maastricht-Kriterium der Staatsverschuldung von 60% bezieht sich dagegen auf die Höhe der Staatsverschuldung relativ zur Wirtschaftsleistung. Und nahezu alle wirtschaftspolitischen Publikationen ziehen den relativen Verschuldungsgrad für ihre Analysen heran.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In den USA beschränkt hingegen die vom US-Kongress gesetzlich verankerte absolute Schuldenobergrenze eine darüber hinausgehende Schuldenaufnahme. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derzeit liegt sie bei 41,1 Billionen USD. Mehr Geld darf das US-Finanzministerium nicht aufnehmen. Diese absolute Schuldenobergrenze liefert die Erklärung für die starke Betonung des absoluten Schuldenniveaus in den USA.</span></p>
<p><a href="https://edition.cnn.com/2026/08/23/economy/national-debt-40-trillion"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hier der Anstieg im Chart eines großen US-Fernsehsenders:</span></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Total_US_Debt_CNN.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150606 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Total_US_Debt_CNN-300x262.png" alt="Total_US_Debt_CNN" width="300" height="262" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein wenig relativiert sich die Schuldenorgie der USA, wenn man die US-Schuldenentwicklung logarithmisch darstellt. Schließlich ist jede zusätzliche Billion an Schulden relativ betrachtet ein geringerer Anstieg als die vorherige.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgehend von einem Schuldenstand von 1 Bill. USD entspricht eine Schuldenausweitung um eine weitere Billion einem Anstieg um 100%, ausgehend von einem Schuldenstand von 39 Bill. USD erhöht diese Billion die Verschuldung hingegen nur mehr um 2,6%.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Total_Pub_Debt_log_FRED.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150608 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Total_Pub_Debt_log_FRED-300x107.png" alt="Total_Pub_Debt_log_FRED" width="300" height="107" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zudem entwertet die Inflation die reale Kaufkraft des US-Dollars. Eine 1970 aufgenommene Billion an US-Schulden entspricht aktuell rund 8,6 Billionen USD.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">100% oder 125% US-Verschuldung? Das ist die Frage</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die nun mehr als 40 Bill. USD an US-Staatsverschuldung entsprechen rund 125% des BIP. Das ist mehr als die Verschuldung Frankreichs. Mitunter wird die US-Staatsverschuldung aber auch mit rund 100% oder rund 32 Bill. USD angegeben. Dementsprechend wird der aktuelle </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zinsendienst der USA das eine Mal mit rund 1 Bill. USD angegeben und das andere Mal mit rund 1,25 Bill. USD. Was ist der Grund für diesen Unterschied?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der niedrigere Wert bezieht sich auf die von der Öffentlichkeit gehaltenen US-Staatsverschuldung, im Englischen „Federal debt held by public“. Diese Schuldtitel können am Sekundärmarkt frei gehandelt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der höhere Wert – „Total public debt“ bezieht nicht-handelbare Schuldtitel mit ein. Rund 95% der insgesamt fast 8 Bill. USD halten öffentliche Treuhandfonds im Bereich der Sozialversicherung, mit dem „Federal Old-Age and Survivors Insurance Trust Fund“ („Social Security) und dem „Military Retirement Fund“ als den beiden größten.</span></p>
<p><a href="https://fiscaldata.treasury.gov/americas-finance-guide/national-debt/"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Überschüsse müssen diese Fonds in verzinste US-Staatsanleihen anlegen. Dabei handelt es sich um „intra-governmentale Schulden“. </span></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Intragovernmental_Holdings.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150602 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Intragovernmental_Holdings-274x300.png" alt="Intragovernmental_Holdings" width="274" height="300" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gemäß internationalen Regelwerken werden derartige intra-governmentale Schulden – d.h. wenn der Gläubiger eine staatliche Institution ist, normalerweise herauskonsolidiert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So hat in der Alpenrepublik Finanzminister Marterbauer die Bundesländer und Gemeinden aufgerufen, überschüssige Liquidität in kurzläufige Bundesanleihen der Republik, sogenannte Bundesschätze, anzulegen. Der banale Grund: Von anderen Gebietskörperschaften erworbene </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Staatsanleihen werden gemäß ESVG 2010 sowie Verordnung (EG) <a href="https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:145:0001:0009:de:PDF">Nr. 479/2009</a> und dem <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-manuals-and-guidelines/w/ks-gq-23-002">„Manual on Government Deficit and Debt – Implementation of ESA 2010“</a> konsolidiert und <a href="https://www.bundesschatz.at/oeffentliche-einheiten">reduzieren damit die Staatsschuldenquote.</a></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die US-Staatsverschuldung ist nicht die Verschuldung des US-Staats</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bislang wurde der im Kern falsche Begriff „Staatsverschuldung“ für die USA verwendet. Denn für gewöhnlich werden für die USA nur die Bundesschulden („federal debt“) ausgewiesen, in Europa und von den internationalen Organisationen hingegen die Staatsschulden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Sektor Staat umfasst – je nach Staatsaufbau – neben dem Bund bzw. der Zentralregierung auch noch die Bundesländer bzw. Teilstaaten und Gemeinden oder andere lokale Gebietskörperschaften. Die gesetzlichen Sozialversicherungen, sofern diese auf gesetzlich verpflichtenden und politisch kontrollierten Beitragszahlungen und Leistungen beruhen, zählen ebenso zum Sektor Staat.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie hoch sind nun die Staatsschulden der USA?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das kommt darauf an. Internationale Organisationen ziehen bei den Bundesschulden den niedrigeren Wert von rund 100% des BIP heran. Die Verschuldung der Bundesstaaten und die lokalen Gebietskörperschaften muss geschätzt werden, da es kein einheitliches Regelwerk und auch keine Pflicht zur Konsolidierung gibt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Schätzungen schwanken naturgemäß. Der IWF weist für die USA (2024) eine Bundesverschuldung von 102,7% des BIP aus und eine Staatsverschuldung von 120,8%. Das ergibt eine Verschuldung der Bundesstaaten und lokalen Gebietskörperschaften von 18,1% des BIP. Die Sozialversicherungsfonds sind Gläubiger.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus Sicht des US-Finanzministers ist die Rechnung allerdings eine andere. Dieser muss die 40 Bill. USD refinanzieren und damit eine Verschuldung in der Höhe von 125% des BIP. Rechnet man die 18,1% der sonstigen öffentlichen Verschuldung hinzu, landet man bei knapp </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">140% des BIP. Damit läge die US-Verschuldung sogar über jener Italiens.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Starke Änderung der Gläubigerstruktur</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bemerkenswert ist zudem, wie sich die Gläubigerstruktur der USA verändert hat. Mehr als die Hälfte der US-Bundesschulden werden mittlerweile von privaten US-Investoren gehalten. 2015 lag deren Anteil noch unter 30%.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ebenfalls leicht zugenommen hat der Anteil von </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ausländischen Privatinvestoren, während sich der Anteil ausländischer offizieller Institutionen seit 2008 in einem stetigen Abwärtstrend befindet und von etwas über 40% auf nur mehr etwas über 10% zurückgegangen ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutlich im Rückgang befindet sich die Federal Reserve </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">als Gläubiger als Folge der quantitativen Straffung, <a href="https://www.ib.barclays/research.html">wie der Chart einer großen Investmentbank zeigt</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- nach dem starken Anschwellen auf Grund der markanten quantitativen Lockerung während der Corona-Pandemie.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/investoren_treasuries_liniengrafik.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150519 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/investoren_treasuries_liniengrafik-300x184.png" alt="investoren_treasuries_liniengrafik" width="300" height="184" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Quo vadis, US-Verschuldung</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die beiden großen Treiber der US-Verschuldung sind das enorme Defizit und die seit einigen Quartalen kräftig anziehenden Zinsen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Von seiner Ankündigung, den US-Bundeshaushalt in Ordnung zu bringen, ist Donald Trump meilenweit entfernt, nicht zuletzt wegen des höchstgerichtlichen Urteils, das nahezu alle Zölle für ungesetzlich erklärt und die Rückzahlung der zu Unrecht erhobenen Zölle angeordnet hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Folglich könnte sich das Defizit – auf Bundesebene – im mit per Ende September zu Ende gehenden Fiskaljahr 2026 in US-Dollar sogar ausweiten. Relativ zum BIP ist gegenüber dem Vorjahr eine Stabilisierung nun realistisch.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Kumulative_US_Defizite_monatlich.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150524 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Kumulative_US_Defizite_monatlich-300x124.png" alt="Kumulative_US_Defizite_monatlich" width="300" height="124" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mittelfristig erwartet das „Congressional Budget Office“ (CBO), der Budgetdienst des US-Kongresses, eine im Trend leicht abfallende Seitwärtsbewegung des US-Bundeshaushalts in tiefrotem Territorium.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Defizit.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150573 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Defizit-300x180.png" alt="Defizit" width="300" height="180" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Höchst problematisch ist, dass sich der Primärsaldo der USA – also das Haushaltsdefizit ohne Zinszahlungen – weiter deutlich im negativen Bereich bewegt. Italien verzeichnet dagegen seit mehr als 30 Jahren fast durchwegs Primärüberschüsse, sieht man von der Corona-Pandemie und dem Rezessionsjahr nach der Weltfinanzkrise 2007/08 ab. (N. B.: Die Prognose für Frankreich ist hoffnungslos überoptimistisch.)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Primärsaldo.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150570 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Primärsaldo-300x182.png" alt="Primärsaldo" width="300" height="182" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Geht die Zinswette von Trump und Warsh auf?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wirtschaftspolitisch sind die Trump-Administration und der neue Vorsitzende der Federal Reserve, eine riskante Wette eingegangen. Sie versuchen die Laufzeit der US-Bundesverschuldung zu kürzen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der erhoffte KI-Boom soll einen Produktivitätsboom auslösen und über eine sinkende Inflation der Federal Reserve Zinssenkungen ermöglichen. Eine kürzere Laufzeit der US-Bundesverschuldung würde es dann möglich machen, kurzläufige Staatsschulden zu niedrigeren Zinsen zu begeben und damit den Zinsendienst reduzieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob diese Wette aufgeht, darf bezweifelt werden. Aktuell notieren 6-monatige Treasury Bills bei über 3,85%, 10-jährige Bundesanleihen bei über 4,75% und damit jeweils über dem aktuellen Durchschnittszinsatz der US-Bundesverschuldung von 3,45%. Auslaufende Anleihen müssen daher im Regelfall durch höherverzinste Schuldscheine refinanziert werden, was den Zinsendienst weiter erhöht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei den 10-jährigen US-Bundesanleihen vollzog sich im Herbst 2022 der epochale Wechsel. Nachdem jahrzehntelang neue 10-jährige Bundesanleihen mit einer niedrigeren als der Durchschnittsverzinsung begeben werden konnten, ist seither die Emissionsrendite neuer </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bundesanleihen höher als die Durchschnittsverzinsung.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Aktuelle-Rendite-Durchschnittsverzinsung.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150572 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Aktuelle-Rendite-Durchschnittsverzinsung-300x180.png" alt="Aktuelle Rendite - Durchschnittsverzinsung" width="300" height="180" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und im nächsten Jahr müssen mehr als 8 Bill. USD an US-Bundesverschuldung refinanziert werden. Das entspricht einem Viertel der handelsfähigen US-Verschuldung von etwas über 32 Bill. USD. Hinzu kommt darüber hinaus der Finanzierungsbedarf für das laufende Defizit, </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das auch im nächsten Jahr vermutlich um die 2 Bill. USD betragen wird. <a href="https://x.com/elerianm/status/2063126018932555805">Hier die Größenordnungen des &#8220;Rollovers&#8221; in einem FT-Char</a>t:</span><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/treasury_roll_over.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150546 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/treasury_roll_over-300x229.png" alt="treasury_roll_over" width="300" height="229" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Prognosen des „Congressional Budget Office“, vergleichbar mit dem Budgetdienst des österreichischen Parlaments, sind hinsichtlich der Entwicklung des Zinsendienstes weniger optimistisch. Dieser ist in den vergangenen Jahren nach Ende der Niedrigzinsphase bereits deutlich gestiegen – und soll weiter scharf ansteigen.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/US-Zinsendienst.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150571 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/US-Zinsendienst-300x180.png" alt="US-Zinsendienst" width="300" height="180" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dabei sind die Annahmen zur Renditeentwicklung des CBO sehr optimistisch. Bis 2036 soll sich die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe von aktuell unterstellten und bereits deutlich zu niedrigen 4,1% auf lediglich 4,4% im Schnitt erhöhen, jene der 3-monatigen Treasury Bill soll von aktuell unterstellten 3,3% auf 3,1% fallen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die Steuereinnahmen des Bundes befindet sich der Zinsendienst mit aktuell rund 33% in diesem Jahrtausend auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau, <a href="https://wolfstreet.com/2026/08/27/quarterly-update-on-the-ugly-fiscal-condition-of-the-us-in-q2-2026/">zeigt Wolf Richter.</a> Historisch betrachtet ist dieser Prozentsatz aber noch weit von den Spitzenwerten jenseits der 50% </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">entfernt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Interest_payments_tax_receipts_Linie.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150548 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Interest_payments_tax_receipts_Linie-300x228.png" alt="Interest_payments_tax_receipts_Linie" width="300" height="228" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die implizite Verschuldung der USA ist deutlich höher</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es zählt zu den großen polit-ökonomischen Mythen, dass die USA keinen signifikanten Sozialstaat hätten. Die Schuldensituation der USA ist sogar noch dramatischer, wenn man die langfristigen Verpflichtungen der USA der langfristigen Steuereinnahmenentwicklung gegenüberstellt. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die aktuellen Berechnungen des <a href="https://fiscal.treasury.gov/resources/reports-statements">Statement of Long-Term Fiscal Projections</a> des US-Finanzministeriums haben ergeben, dass die ungedeckten Verpflichtungen der USA in den nächsten 75 Jahren mittlerweile auf 88,4 Bill. USD angelaufen sind. 2021 waren es „nur“ 71,0 Bill. USD gewesen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das entspricht rund dem rund 2,75-Fachen des aktuellen BIPs der USA. Diese implizite Verschuldung ergibt zusammen mit den explizit ausgewiesenen Schulden von 125% des BIP eine Gesamtverschuldung des Bundes in den USA von zumindest 400% des BIP.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Vergleich:<a href="https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/inhalte/publikationen/detailansicht/ehrbarer-staat-update-2025-der-generationenbilanz-rentengratifikation-sozialstaatsexpansion-schuldenanstieg/"> Die aktuellen Berechnungen für Deutschland</a> belaufen sich auf eine Gesamtverschuldung von etwas mehr als 450%.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fazit</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vor Kurzem machte US-Finanzminister Scott Bessent eine markige Ankündigung. Er sei optimistisch, dass die USA – sprich die Bundesverschuldung – in den kommenden Jahren aus den Schulden herauswachsen werde. Dazu müsste das Nominalwachstum strukturell höher ausfallen als das Schuldenwachstum. Dies gelang in den mehr als 5 Jahrzehnten seit 1971 allerdings nur selten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob der von der KI-(R)Evolution erhoffte Wachstumsschub tatsächlich einsetzen wird, wird die Zukunft weisen. Die Aussagen der US-Administration dürfen </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">angesichts der historischen Erfahrungen durchaus als zweckoptimistisch gewertet werden.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Bundesverschuldung-und-Nominalwachstum.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150600 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Bundesverschuldung-und-Nominalwachstum-300x181.png" alt="Bundesverschuldung und Nominalwachstum" width="300" height="181" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für die US-Wirtschaft im Gesamten ist es eine gewisse Erleichterung, dass die gesamtgesellschaftliche Verschuldung (Staat, Unternehmen, private Haushalte) sich seit Ende der Rezession im Jahr 2009 im Anschluss an die Weltfinanzkrise 2007/08 – von Corona einmal abgesehen – nur eine leichte Aufwärtsentwicklung aufweist. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese ergab sich auch nur, weil nach dem kräftigen Corona-Ausreißer die gesellschaftliche Gesamtverschuldung nicht ganz auf das Ausgangsniveau zurückkehrte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/gesellschaftliche-Gesamtverschuldung.png" rel="lightbox[150281]"><img class="aligncenter wp-image-150599 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/gesellschaftliche-Gesamtverschuldung-300x199.png" alt="gesellschaftliche Gesamtverschuldung" width="300" height="199" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders gesagt: Während sich die öffentliche Hand in den USA kräftiger verschuldet, reduzieren die Unternehmen und die privaten Haushalte sukzessive ihre Schuldenlast. Die Schuldenlast wird in den USA zwischen den ökonomischen Sektoren somit vornehmlich verschoben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und diese Verschiebung könnte auch wieder in die andere Richtung gehen. An der Problematik der markant anziehenden Zinsen, ändert das natürlich nichts</span>.</p>
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		<title>Ein (anderes)  &#8220;Festival der Meinungsfreiheit&#8221; in Magdeburg</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 06:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogger würde, wäre er deutscher Staatsbürger, vermutlich weder BSW noch AfD wählen &#8211; er akzeptiert aber, dass es Bürgern &#8211; speziell in einer Demokratie &#8211; frei steht, zu wählen und meinen (und einzuladen), was/wen  sie wollen. Folgend ein vom BSW veranstaltetes &#8220;Festival der Meinungsfreiheit&#8221; mit einem interessanten&#8221;Corona-Vortrag&#8221; von Stefan Homburg ab etwa 1:20.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> würde, wäre er deutscher Staatsbürger, vermutlich weder BSW noch AfD wählen &#8211; er akzeptiert aber, dass es Bürgern &#8211; speziell in einer Demokratie &#8211; frei steht, zu wählen und meinen (und einzuladen), was/wen  sie wollen. Folgend ein vom <a href="https://bsw-vg.de/">BSW</a> veranstaltetes &#8220;Festival der Meinungsfreiheit&#8221; mit einem interessanten&#8221;Corona-Vortrag&#8221; von Stefan Homburg ab etwa 1:20.</span><iframe title="BSW-Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg: Alle Podiumsgespräche und Vorträge im Re-Live!" src="https://www.youtube.com/embed/vFJGUQYpCxs" width="1180" height="664" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150581"></span></p>
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		<title>Die Befüllung der Gasspeicher läuft weiter schleppend</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 22:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter. Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter.</span><span id="more-150402"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu 66,8% gefüllt. Damit sind sie weiterhin deutlich schwächer gefüllt als in allen drei Vergleichsperioden. Ein negativer Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand niedriger als im Vergleichsjahr ist; ein positiver Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand höher als im jeweiligen Vergleichsjahr ist.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150410 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart-300x176.png" alt="Ö_Füllstand_Linienchart" width="300" height="176" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf unterschiedlichen Befüllungsraten ergeben sich somit unterschiedliche Füllstände am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober. Die Bandbreite reicht von maximal knapp 94% bis weniger als 65%. 2024 verzeichnete der September bereits eine minimale Ausspeicherung, im Oktober 2016 gab der Füllstand um 2,7 Prozentpunkte nach.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Entspricht die Einspeicherungsrate für die kommenden zwei Monate der bisherigen durchschnittlichen Einspeicherungsrate seit Anfang April, wären die Gasspeicher in Österreich Ende Oktober zu 80,4% gefüllt. Die EU-Vorgaben würden damit verfehlt. Nur falls diese auf einen Mindestfüllstand von 80% reduziert würden – wie von der EU-Kommission Ende August vorgeschlagen – würde Österreich sie mit Ach und Krach erfüllen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am vergleichsweise geringen Füllstand ändert das aber natürlich nichts. Im Vorjahr lag der Füllstand Ende Oktober bei 83,7%, allerdings war er Ende September mit 84,9% noch etwas höher.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150416 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen-300x205.png" alt="Ö_Szenarien_Säulen" width="300" height="205" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutlich schlechter sieht die Situation in Deutschland aus. Wie in Österreich wurde in der zweiten Augusthälfte zumindest der Abwärtstrend gegenüber den Vergleichsjahren gestoppt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt weisen die Gasspeicher in Deutschland mit 53,3% allerdings eine um fast 30 Prozentpunkte geringere Befüllung auf. Gegenüber dem Vorjahr beträgt das Minus fast 18 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150418 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart-300x187.png" alt="D_Füllstand_Linienchart" width="300" height="187" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU-Vorgaben wird Deutschland dieses Jahr sicher verfehlen. Ein Füllstand von mehr als 70% per Ende Oktober wird kaum möglich sein. Bei einer Fortsetzung der bisherigen Einspeicherungsrate seit Anfang April wären die Speicher Ende Oktober zu 66% gefüllt. Im Vorjahr waren es 74,9%. Allerdings wiesen im Vorjahr die Gasspeicher in Deutschland wie auch in Österreich mit 76,7% Ende September einen höheren Füllstand als ein Monat später auf.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150421 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen-300x196.png" alt="D_Szenarien_Säulen" width="300" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu den Eigentumsverhältnissen der Gasspeicher in Österreich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich weisen einige Besonderheiten auf. Mit etwas über 100 TWh decken sie den jährlichen österreichischen Gasbedarf zu rund 125%. Aktuell decken die eingespeicherten knapp 67 TWh bereits mehr als 80% des Jahresbedarfs. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Vergleich: In </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutschland sind es bei einem Füllstand von etwas über 53% nicht einmal 15% des Jahresbedarfs, EU-weit deckt der Füllstand von knapp 66% nur etwas mehr als 20% des Jahresbedarfs.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings steht bei Weitem nicht der gesamte Speicherinhalt der Gasspeicher in Österreich österreichischen Speicherkunden unmittelbar zur Verfügung. Das verzerrt die öffentliche Wahrnehmung über die tatsächliche Höhe der österreichischen Gasreserven deutlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die in Gasspeichern in Österreich gelagerten Gasreserven teilen sich in sechs Kategorien auf:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „Strategische Reserve“ in Höhe von 20 TWh, das entspricht rund einem Viertel des jährlichen österreichischen Gasbedarfs, ist nur nach einem politischen Beschluss abrufbar. Diese Reserve muss, und dieser Punkt ist wichtig, unter Umständen dem Ausland zur Verfügung gestellt werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „immunisierten Mengen“ haben Unternehmen eingelagert. Dieses Gas ist fürösterreichische Unternehmen verfügbar, außer es werden Energielenkungsmaßnahmenverordnet.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „geschützter Kunden“ steht österreichischen Speicherkunden zur Verfügung, allerdings nur in einer Notlage.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasreserven Österreichs im engeren Sinn entsprechen den „sonstigen Mengen von österreichischen Speicherkunden“. Allerdings können diese auch an das Ausland verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „sonstigen Mengen von nicht-österreichischen Speicherkunden“ befinden sich im ausländischen Eigentum und sind damit nicht für österreichische Speicherkunden´verfügbar. Allerdings können sie theoretisch auch österreichischen Kunden verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „nicht-österreichischer Endkunden“ steht österreichischen Verbrauchern nicht zur Verfügung. Aufgrund der äußerst geringen Menge wird dieser Posten nicht weiter berücksichtigt werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht in dieser Auflistung scheint für österreichische Kunden im Ausland eingespeichertes Gas auf. (Für eine detaillierte Darstellung zur Nutzbarkeit der einzelnen Untergruppen siehe den Artikel<a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html"> „Österreichs Gasreserven – (k)ein Grund zur Sorge?“</a>.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Abbildungen zeigen, wie sich im Kalenderjahr 2025 die Eigentumsverhältnisse im Jahresverlauf veränderten. Deutlich ist zu erkennen, dass nahezu über den gesamten Jahresverlauf nicht-österreichische Speicherkunden den größten Anteil der zum jeweiligen </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zeitpunkt eingespeicherten Gasmenge auf sich vereinten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbare Anteil überstieg nur in zwei Monaten (September und Oktober) 20% der eingespeicherten Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings genügte im Vorjahr, auch dank des milden März, diese Menge an Gasreserven, um durch den Winter zu kommen, ohne die für Notfälle vorgesehenen Gasreserven – Strategische Gasreserve, immunisierte Mengen, geschützte Kunden – anzugreifen.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150438 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher-300x189.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher" width="300" height="189" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In einer leicht anderen Darstellung zeigt sich der Jahresverlauf wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150441 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die maximal verfügbare Speicherkapazität machten die von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren Gasreserven in keinem einzigen Monat mehr als 15% aus.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150449 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Den Anteil der den österreichischen Speicherkunden zur Verfügung stehenden Gasreserven relativ zum Gasverbrauch von 82,2 TWh im Kalenderjahr 2025 zeigt die nächste Abbildung. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchststand bei den von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasreserven (= „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“) wurde im Oktober 2025 mit 16,9% erreicht. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die strategische Gasreserve entsprach Monat für Monat 24,3% des letztjährigen Gesamtverbrauchs.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150452 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch-300x186.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch" width="300" height="186" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Abschließend noch der Vergleich zwischen den „österreichischen Gasreserven“ und den „Gasreserven in Österreich“ im Jahresverlauf. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ entsprechen den vier Untergruppen „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“, „strategische Gasreserve“, „immunisierte Mengen“ und „geschützte Kunden“. Nicht in dieser Auflistung enthalten sind für österreichische Speicherkunden vorgesehene Gasreserven im Ausland.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ schwanken deutlich weniger als die „Gasreserven in Österreich“. Das liegt an der großen Bedeutung der strategischen Gasreserven, insbesondere wenn auch noch di„immunisierten Mengen“ und die „geschützten Kunden“ hinzugerechnet werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite der „österreichischen Gasreserven“ reichte im Vorjahr von 38,6% im März bis 52,6% im Oktober und war damit deutlich geringer als jene der „Gasreserven in Österreich“.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese bewegten sich im Vorjahr im Bereich von 43,7% im März bis 85,7% im </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">September. Medial kolportiert werden nur die Gasreserven in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150460 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03-300x187.png" alt="Gasreserven_lininenchart03" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der aktuelle Stand der Eigentumsverhältnisse</span></p>
<p>Auf Wochenbasis stellt die E-Control eine Übersicht über die aktuellen Eigentumsverhältnisse der Gasspeicher in Österreich zur Verfügung. Per 25. August haben österreichische Speicherkunden (C) mit 12,91 TWh sogar etwas mehr Gas eingespeichert als im Vorjahr (12,80 TWh).</p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150465 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie-chart" width="180" height="225" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gänzlich anders sieht es bei den nicht-österreichischen Speicherkunden aus. Diese haben mit 29,05 TWh mehr als 10 TWh weniger eingespeichert als noch 2025. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dabei dürfte es sich um deutsche Speicherkunden handeln, was wiederum nahelegt, dass die eingespeicherten </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">deutschen Gasreserven im Jahresvergleich noch niedriger sind, als es der Blick auf den Füllstand der Gasspeicher in Deutschland vermuten lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass die Minderbefüllung der Gasspeicher in Österreich auf die geringere Nachfrage ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist, nicht auf eine geringere Nachfrage einheimischer Speicherkunden.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Energie: Neuer Trump/Chevron-Trick m. venezolanischem Schweröl</title>
		<link>http://staatsstreich.at/energie-neuer-trumpchevron-trick-m-venezolanischem-schweroel.html</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 15:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Donald Trump und die Post Maduro-Chavisten in Venezuela starten einen neuen Anlauf um die berühmt-berüchtigte 300 Milliarden-Reserve-Schimäre in die Wirklichkeit umzusetzen. Nach dem angeblich &#8220;größten Öl-Deal der Geschichte&#8221;, für den sich das Pentagon gleich mehrere falsche Bärte umgehängt hat, ist die Reihe nun an Chevron, Milliarden &#8211; &#8220;rein private&#8221; &#8211; Investoren-Dolores in den Dschungel ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-neuer-trumpchevron-trick-m-venezolanischem-schweroel.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Donald Trump und die Post Maduro-Chavisten in Venezuela starten einen neuen Anlauf um die berühmt-berüchtigte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Oil_reserves_in_Venezuela"><em>300 Milliarden-Reserve-Schimäre</em></a> in die Wirklichkeit umzusetzen. <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/chevron_Logo.png" rel="lightbox[150328]"><img class="alignright wp-image-150385 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/chevron_Logo-269x300.png" alt="chevron_Logo" width="269" height="300" /></a>Nach dem angeblich &#8220;größten Öl-Deal der Geschichte&#8221;, für den sich das Pentagon gleich mehrere falsche Bärte umgehängt hat, ist die Reihe nun an Chevron, Milliarden &#8211; &#8220;rein private&#8221; &#8211; Investoren-Dolores in den Dschungel zu werfen. Wenigstens ist es a) eh nicht so viel und b) muss nicht der viel zitierte &#8220;US-Steuerzahler&#8221; die Rechnung begleichen.</span><span id="more-150328"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie praktisch alle Mainstream-Medien berichtet haben, z.B.<a href="https://www.reuters.com/business/energy/chevron-expands-venezuela-position-plans-7-billion-investment-2026-09-02/"> hier</a>, will Chevron in den kommenden fünf Jahren kumuliert gut 7 Mrd. Dolores in die Erschließung ölhaltigen Erdreichs im Orinoco-Gürtel stecken,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der einer <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=urban+legend+definition">urbanen Legende</a> zufolge die größten &#8220;proved reserves&#8221; des Planeten stellt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie auch Caracas seit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%A1vez">Hugo Chávez</a> behauptet.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine erste gute Nachricht ist, dass 7,2 Mrd. durch 5 = 1,44 Milliarden USD pro Jahr für einen &#8220;Supermajor&#8221;, der<a href="https://www.chevron.com/newsroom/2025/q4/chevron-announces-2026-capex-budget-of-18-to-19-billion"> jährlich 18 &#8211; 19 Mrd. CAPEX</a>  und einen freien Cash-flow von 25 Mrd. Dolores hat, nicht so rasend viel Geld ist,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nur eine Art Mietbestandteil, wenn man seit 100 Jahren westlich des Maracaibo-Sees Erdöl fördert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gutes, billig zu förderndes Öl, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das freilich bald einmal &#8220;aus sein wird&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen steckt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mike_Wirth">Mike Wirth,</a> der in fünf Jahren vermutlich sowieso <a href="https://www.dwds.de/wb/%C3%BCber%20alle%20Berge"><em>über alle Berge ist</em></a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die sieben Milliarden nicht in <a href="https://www.chevron.com/worldwide/venezuela">Petroboscán</a>, das in <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=zulia+venezuela">Zulia</a> 300.000 Barrel pro Tag fördert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern primär in das JV Petroindependencia, das von den Post Maduro-Chavisten soeben neue Claims im Dschungel erhalten hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(vielleicht könnte man Chevron auch ein paar alte Brücken verkaufen</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />      <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, <em>dieser Blogger</em> gibt zu, dass es schwierig ist, sich das Wohlwollen von &#8211; in diesem Fall gleich zwei &#8211; Regierungen zu sichern und gleichzeitig mit dem Geld der Aktionäre hauszuhalten.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wahrscheinlich glaubt der orange Mann im Weißen Haus <em>auch</em> an die <em>urbane Legende</em> von den enormen venezolanischen Ölreserven und er will einfach nur &#8220;zukunftssicher handeln&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>zukunftssicherer</em> jedenfalls als die restlichen Supermajors, die anscheinend keine Lust haben, so schnell wieder nach Venezuela zurückzukehren<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Chevron ist <em>post Chávez</em> übrigens nie gegangen/rausgeworfen worden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber es ist schon wahr:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">schweres und saures Öl ist für die Produktion von Diesel unverzichtbar</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die Raffinerien an der Golfküste (natürlich &#8220;von Amerika&#8221;) benötigen derlei, um Treibstoff für Erntemaschinen, Panzer und (Militär-)Flieger zu brauen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>El presidente</em> (der Estados Unidos) hat zugegebenermaßen heuer ja schon was für besagte Raffinerien (und die eigene Diesel-Produktion) getan, nachdem er vergangenen Jänner <em>el presidente</em> (von Venezuela) hatte entführen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die US-Sanktionen aufheben lassen (nein, nicht gegen die US-Raffinerien, gegen Venezuela).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seither gibt&#8217;s wieder dieselfähiges schwereres und saureres Öl aus Venezuela in den USA,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was sicherlich eine nette Abwechslung zu den Ölsanden von Alberta ist, von denen nach wie vor pro Tag vier Millionen Barrel &#8220;bruttoimportiert&#8221; werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser auch für &#8220;Post Maduro-Caracas&#8221; bekömmliche <em>Flow</em> von Öl v.a. aus der Maracaibo-Region in die USA</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">hatte zudem die nette Eigenschaft den zeitgleich eintretenden Ausfall der  &#8211; natürlich &#8220;schwereren&#8221; &#8211; US-Bruttoimporte aus dem Persischen Golf zu kompensieren, guckst Du <a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=MTTIMUSPG2&amp;f=M">hier</a> und <a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=MTTIMUSVE2&amp;f=M">hier</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich glatter Zufall.</span>     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />     <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ist zugegebenermaßen im großen Gang der Dinge aber nicht so relevant,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">so lange Kanada, wie gesagt, seine täglich vier Millionen Barrel liefert</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Trump arbeitet freilich daran auch das zu unterbinden)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Ausfall von 700 &#8211; 800.000 Barrel pro Tag von hinter der Straße von Hormuz wäre für die heutige USA zweifellos auch ohne Venezuela leicht zu verkraften,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">leichter noch als der Ausfall in der EU, das bis vergangenen März täglich etwa 1,1 mmbd aus Saudiarabien und dem Irak importierte </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das heute auf jeden Tropfen schwereren Öls von &#8220;<a href="https://www.norskpetroleum.no/en/facts/field/johan-sverdrup/">Johan Sverdru</a>p&#8221; und &#8220;Kasachstan&#8221; angewiesen ist&#8230;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">um von Asien erst gar nicht anzufangen (&#8220;Don&#8217;t get me going!&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Wikimedia Commons, public domain</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Gas-Speicherlücke beträgt schon 5 Mrd. Kubikmeter</title>
		<link>http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 05:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesrepublik Deutschland verfügt per 1. September in den ihr zugerechneten Speichern knapp 49 TWh weniger &#8220;Arbeitsgas&#8221;, was etwa 5 Mrd. Kubikmetern weniger &#8220;CH4&#8243; entspricht. Der Füllstand betrug mit dem Stichtag  um gut 19 Prozentpunkte weniger als am 1. September 2025, nämlich 53,31 Prozent. Das ergab eine Nachschau dieses Bloggers  in der historischen Datenbank des ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_150302" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2026_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150289]"><img class="wp-image-150302 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2026_master_bearbeitet-300x180.png" alt="AGSI_D_2026_master_bearbeitet" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI 2026</p></div>
<div id="attachment_150305" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2025_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150289]"><img class="wp-image-150305 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/AGSI_D_2025_master_bearbeitet-300x99.png" alt="AGSI_D_2025_master_bearbeitet" width="300" height="99" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI 2025</p></div>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Die Bundesrepublik Deutschland verfügt per 1. September in den ihr zugerechneten Speichern knapp 49 TWh weniger &#8220;Arbeitsgas&#8221;, was etwa 5 Mrd. Kubikmetern weniger &#8220;CH4&#8243; entspricht. Der Füllstand betrug mit dem Stichtag  um gut 19 Prozentpunkte weniger als am 1. September 2025, nämlich 53,31 Prozent. Das ergab eine Nachschau <em>dieses Bloggers</em>  in der historischen Datenbank des <a href="https://agsi.gie.eu/">&#8220;GIE-AGSI&#8221;</a>. Der Schwund kann nur zu einem kleinen Prozentsatz auf eine höhere Verstromung während der vergangenen vier Monate zurück gehen.</span><span id="more-150289"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Anlass dieser Nachschau war der <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html">hier</a> gepostete letzte Beitrag, der mit 28.8. einen &#8220;hatscherten Stichtag&#8221; hatte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Scharte soll(te) nun ausgewetzt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus (für<em> diesen Blogger</em>) bis dato noch nicht restlos geklärten Gründen ist das <strong><em><span style="color: #000000;">Bild, das sich nun per 1. September ergibt, noch um einiges dramatischer als der Vor-Eintrag suggeriert hat</span></em></strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die von Berlin aus regulierten deutschen Speicher wiesen am 1. September 2026 ein um <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">umgerechnet</a> 5 Mrd. Kubikmeter geringeres &#8220;gas in storage&#8221; aus,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">siehe dazu die beiden <em>hierorts mit Ringerl versehenen Screenshots</em> &#8220;über dem Falz&#8221;. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Screenshots weisen für den Stichtag heuer 131,4 Terawattstunden bei einem Füllstand von 53,3 Prozent aus, wohingegen die Werte vor genau einem Jahr 180,4 TWh und 72,5 Prozent betrugen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausweislich der <a href="https://www.energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=de&amp;c=DE&amp;month=05&amp;source=total">Stromcharts des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme</a> sind in den ersten vier Monaten der laufenden &#8220;Einspeicher-Saison&#8221; insgesamt &#8211; also inklusive der industriellen Stromerzeuger &#8211; seit Mai etwa 0,6 TWh mehr verstromt worden als in der Vergleichsperiode des vergangenen Jahres,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gas, das theoretisch den Speichern entnommen wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dies macht, auf Gas umgelegt (Turbinen-Effizienz!), etwa das Doppelte, 1,2 TWh aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">1,2 von 49 TWh sind aber nur 2,45 Prozent</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- noch immer eine marginale Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Herkunft der restlichen deutschen &#8220;Speicherlücke&#8221; ist unbekannt.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erdgas: Hofrat Beschwichtel nun auch in Deutschland umtriebig</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 05:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser<em> hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet</em>. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-hJ-s1OPP6w"> Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat</a>. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, Faktum bleibt, dass die (formell) deutschen Gasspeicher auch in der aktuellen Einspeichersaison ganz und gar nicht &#8220;auf einem guten Weg sind&#8221;, <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="alignright wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a>wie zwei einfache Tabellen beweisen. Dank an Gregor.</span><span id="more-150223"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Daten der beiden Tabellen stammen von<a href="https://agsi.gie.eu/"> GIE-AGSI</a> bzw. dessen (deren) historischer Datenbank</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und weil heute ein Sonntag ist, soll es damit vorerst sein Bewenden haben</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der seltsame Stichtag ist damit zu erklären, dass <em>dieser Blogger</em> nicht warten wollte, bis die Daten für 31. August verfügbar sind. Ist aber egal, weil da wie dort praktisch vier von sechs &#8220;Einspeicher-Monaten&#8221; vergangen sind).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Tabelle zeigt, dass sich der &#8220;Rückstand&#8221; gegenüber dem (vergleichbaren) vergangenen Jahres auf zehn Prozentpunkte vergrößert hat (von sieben Prozentpunkten zu Beginn der Einspeichersaison). <strong><span style="color: #000000;"><em>Die &#8220;Speicher-Lücke&#8221; in D wurde zuletzt also größer.</em></span></strong></span></p>
<table style="height: 78px; width: 241px;" width="241">
<caption>&#8220;Füllstände&#8221; Gasspeicher in D, in %</caption>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>1.5.</td>
<td>28.8.</td>
<td>Veränderung in pp</td>
</tr>
<tr>
<td>2025</td>
<td> 33,40</td>
<td> 69,92</td>
<td> + 36,52</td>
</tr>
<tr>
<td>2026</td>
<td> 26,12</td>
<td> 52,25</td>
<td> + 26,13</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite, mit einem eigenen Programm gemachte Tabelle holt noch ein bisserl weiter aus. Sie zeigt, dass 2025 <strong><span style="color: #000000;"><em>um diese Zeit in D um 27,5 TWh mehr eingespeichert waren.</em></span></strong></span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="aligncenter wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun ist es wahr, dass <em>dieser Blogger</em> <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">kürzlich geschrieben hat</a>, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Speicherstand allein nur bedingt aussagekräftig ist und dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein guter Teil, wohl mehr als die Hälfte, der &#8220;österreichischen Speicher&#8221; in Wahrheit &#8220;deutsche&#8221; sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber <em>dieser Blogger</em> hat auch geschrieben, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Veränderungen von einer Vergleichsperiode zur nächsten sehr wohl einen <em>ersten Hinweis</em> liefern können und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">außerdem gibt es einen ähnlichen &#8220;Rückstand&#8221; auch in Ö.</span></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Eskalationsfalle Wirtschaftskrieg&#8221; &#8211; historisch und im Iran</title>
		<link>http://staatsstreich.at/eskalationsfalle-wirtschaftskrieg-historisch-und-im-iran.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/eskalationsfalle-wirtschaftskrieg-historisch-und-im-iran.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 22:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Chicago lehrende Politikwissenschaftler Robert Pape &#8211; siehe auch dessen Substack &#8211; argumentiert anhand von historischen Fallbeispielen, dass Wirtschaftskrieg, Sanktionen und Seeblockaden keine Alternative zu militärischen Kriegshandlungen seien, sondern deren Vorgänger bzw. &#8220;Begleiter&#8221;. Sie führten geradewegs in eine größere militärische Auseinandersetzung und lüden, sofern &#8220;erfolgreich&#8221;, das Ziel geradezu zu einem &#8220;lash back&#8221; (backlash) ein ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/eskalationsfalle-wirtschaftskrieg-historisch-und-im-iran.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der in Chicago lehrende Politikwissenschaftler <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Pape">Robert Pape</a> &#8211; siehe auch dessen <a href="https://substack.com/@professorrobertpape">Substack</a> &#8211; argumentiert anhand von historischen Fallbeispielen, dass Wirtschaftskrieg, Sanktionen und Seeblockaden keine Alternative zu militärischen Kriegshandlungen seien, sondern deren Vorgänger bzw. &#8220;Begleiter&#8221;. Sie führten geradewegs in eine größere militärische Auseinandersetzung und lüden, sofern &#8220;erfolgreich&#8221;, das Ziel geradezu zu einem &#8220;lash back&#8221; (backlash) ein &#8211; wie jetzt den Iran, der mit Raketen z.B. gegen die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/United_Arab_Emirates">Vereinigten Arabischen Emirate</a> <em>zurück schlagen</em> könnte.</span><iframe title="TRUMP'S SANCTIONS &quot;THE ULTIMATE ESCALATION TRAP&quot;, WAR NOW IMMINENT - w/ Prof. Robert Pape" src="https://www.youtube.com/embed/V4Afj-8x0EY" width="1180" height="664" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150165"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Oben eingebettet ist ein<a href="https://www.youtube.com/live/V4Afj-8x0EY"> auf YT abrufbares Pape-Interview von Mario Nawfal</a>, dem <em>Host</em> einer reichweitenstarken Sendung auf <a href="https://x.com/">x.com, vormals Twitter</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgangspunkt ist die <em>Ankündigung eines totalen Wirtschaftskriegs</em> des US-Imperiums gegen den Iran bzw. gegen dessen Regime, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://de.euronews.com/2026/08/25/us-finanzminister-economic-outcast-isolation-iran">getätigt von Trumps Finanzminister</a> bzw. dem orangen Mann im Weißen Haus selbst (&#8220;regime change is back&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Scott Bessent suggerierte vor drei Tagen, dass Teheran mit der &#8220;Operation Economic Outcast&#8221; der USA, umfassenden, auch &#8220;sekundären&#8221; Sanktionen, in die Knie gezwungen werden könnte und dass derlei eine Alternative zu einem militärischen Vorgehen sei.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schon die Formulierungen Bessents waren freilich verräterisch, sprach der US-Finanzminister doch von einem &#8220;D Day&#8221;, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">womit weiland der Tag der alliierten Landung in der Normandie 1944 bezeichnet wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Freilich soll es gemäß Bessent diesmal <em>nur</em> ein <!--StartFragment-->&#8220;wirtschaftlicher D Day&#8221; werden, bei dem die ganze Welt vor die Wahl gestellt werden soll:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie oder wir.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Iran reagierte prompt mit einer Gegen-Drohung speziell an die Golfaraber,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">indem er erklärte, dass jede (&#8220;materielle&#8221;) Unterstützung der USA als Kriegshandlung verstanden werde,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;kein Tropfen Öl&#8221; mehr durch die Meeresenge von Hormuz gehen werde</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und indem &#8211; &#8220;durch die Blume&#8221; &#8211; ein weiterer Raketenbeschuss angekündigt wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Pape meint nun mit Verweis auf drei historische Beispiele aus dem 20. und zwei aus dem 21. Jahrhundert, dass ein totaler Wirtschaftskrieg kein Ersatz, sondern nur eine Ergänzung militärischen Vorgehens sei </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass ein &#8220;lash back des targets&#8221;, ein <em>verzweifelter Gegenschlag</em>, umso sicherer erfolge, je &#8220;erfolgreicher&#8221; die ökonomischen Kriegshandlungen seien.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gebe historisch kein Beispiel, in dem ein Regime durch ökonomische Kriegsführung allein zum Abdanken gezwungen worden sei</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der Fall der Sowjetunion erforderte eine eigene Diskussion, scheint aber nicht wirklich anwendbar).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Reigen von Papes Beispielen beginnt mit der Seeblockade Großbritanniens gegen das kaiserliche Deutschland im Ersten Weltkrieg </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und setzt sich mit der Erdöl-Blockade gegen Japan und der Attacke auf Pearl Harbour im Zweiten Weltkrieg fort</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(ein Fall, den Pape wie seine Westentasche zu kennen scheint. Der Mann hat zumindest die von den USA erbeuteten Archivbestände des kaserlichen Japan sowie die Sekundärliteratur darüber &#8220;im kleinen Finger&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der nächste Beispielfall sind die Internationalen Sanktionen nach dem ersten Krieg gegen den Irak, die in den zweiten Irak-Krieg 2003 münden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In allen diesen Fällen, sagt Pape, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">war der Wirtschaftskrieg eine wesentliche Vorbereitung, einen &#8220;Sieg&#8221; bzw. &#8220;regime change&#8221; hätten die Verbündeten bzw. die USA aber erst mit militärisch-kinetischer Kriegsführung erzielen können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Realhistorisch &#8220;noch offen&#8221; sind Papes jüngste Beispiele:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Iran selbst, der seit der Revolution 1979 (bzw. ein paar Jahre danach) bis heute &#8220;sanktioniert wird&#8221; und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Russland seit 2022 (&#8220;Ukraine-Krieg&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sowohl in dem einen wie im anderen Fall laufe nun alles auf einen militärischen Konflikt hinaus</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wobei dieser nicht zwingend in einen Einsatz von &#8220;menschlichen Bodentruppen&#8221; münden muss).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Verbleibt zuletzt nur mehr der obligatorische &#8220;Senf&#8221;, den <em>dieser Blogger</em> dazu abzugeben hat, nämlich:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In den &#8220;beiden noch offenen aktuellen Beispielfällen&#8221; scheinen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">erstens, die weiteren &#8220;Erfolgsfaktoren&#8221; von WK I, WK II und Irak-Kieg II nicht gegeben zu sein und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zweitens spielen aktuell am Arabischen Golf historisch beispiellose Dynamiken mit, die mit dem <em>Petrodollar</em>, dem damit verzahnten, <em>weltweiten Fiat-Dollar-Imperium</em>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der essenziellen Bedeutung von Erdöl für alle Gesellschaften und die <em>Globalisierung</em>, sowie mit &#8220;Peak Oil&#8221; zu tun haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So plausibel die historischen Beispielfälle des Professors auch sein mögen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- letztgenannte Vektoren hat er &#8220;nicht auf dem Schirm&#8221;.</span></p>
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		<title>Ein deutschstämmiger &#8220;Auskenner&#8221; zur Lage an den Finanzmärkten</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 22:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein aus Bayern stammender Princeton-Professor, der demnächst in Jackson Hole ein Referat halten wird, spricht in einem deutschsprachigen Interview u.a. über die Probleme des USD und der internationalen Finanzmärkte. Dieser Blogger sieht vieles anders, als &#8220;aktueller Problemaufriss&#8221; scheint das eiugebettete YT-Video aber gut geeignet.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein aus Bayern stammender Princeton-Professor, der demnächst in<a href="https://www.fondsprofessionell.de/news/maerkte/headline/analyse-was-jackson-hole-fuer-den-markt-bedeutet-253062/"><em> Jackson Hole</em> </a>ein Referat halten wird, spricht in einem deutschsprachigen Interview u.a. über die Probleme des USD und der internationalen Finanzmärkte. <em>Dieser Blogger</em> sieht vieles anders, als &#8220;aktueller Problemaufriss&#8221; scheint das eiugebettete YT-Video aber gut geeignet.</span><iframe title="USA: KI oder K.O.? Dr. Andreas Beck &amp; Prof. Markus Brunnermeier: Worum geht es in Jackson Hole?" src="https://www.youtube.com/embed/pHy5wnh3icc" width="1180" height="664" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-150148"></span></p>
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