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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>Salamischeibe um Salamischeibe: Bargeld-Aus und  Journaille, Zitat</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 11:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die für Verbraucher kostenpflichtige Privatisierung des Zahlungsverkehrs ist im vollen Gange, kritische oder &#8216;altmodische&#8217; Kunden werden ohne Rücksicht abgehängt (&#8230;) Die Presse schweigt fast flächendeckend über die problematischen Ausnahmen und Schwachstellen der (EU-)Bargeldverordnung (&#8230;) Mit ihrer Ignoranz lässt die Presse die Bevölkerung im Dunkeln, verhindert damit öffentlichen Diskurs und flankiert somit das Verschwinden des Bargelds.&#8221; ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/salamischeibe-um-salamischeibe-bargeld-aus-und-journaille-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Die für Verbraucher kostenpflichtige Privatisierung des Zahlungsverkehrs ist im vollen Gange, kritische oder &#8216;altmodische&#8217; Kunden werden ohne Rücksicht abgehängt (&#8230;) Die Presse schweigt fast flächendeckend über die problematischen Ausnahmen und Schwachstellen der (EU-)Bargeldverordnung (&#8230;) Mit ihrer Ignoranz lässt die Presse die Bevölkerung im Dunkeln, verhindert damit öffentlichen Diskurs und flankiert somit das Verschwinden des Bargelds.&#8221; <a href="https://www.manova.news/artikel/todesstoss-fur-das-bargeld">Hansjörg Stützle, Todesstoß für das Bargeld, Manova, 16.10. 2026</a>  <span style="color: #ff0000;">Nachbemerkung zu unterschiedlichen Formen von Zeichengeld.</span></span><span id="more-151695"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In Brüssel verhandeln Kommission, Rat und Parlament gerade um eine neue &#8220;Bargeldverordnung&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das geschieht parallel zum Gesetz zur Einführung des digitalen Euro, für die in beiden Fällen bereits vor drei Jahren von der Kommission ein Entwurf (&#8220;Vorschlag&#8221;) vorgelegt wurde. Demnach soll für den digitalen Euro künftig ein Annahmezwang bestehen, ebenso wie für das Bargeld, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und zwar im Handel und bei (privaten) Dienstleistungen &#8211; nicht freilich bei Kassa-Automaten. Ein Annahmezwang gilt prinzipiell auch für Ämter und Behörden, allerdings mit Ausnahmen, die, wie bisher, eine <strong><em><span style="color: #000000;">leichte Umgehung</span> </em></strong>möglich machen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie u.a. das folgend eingebettete Video anhand eines &#8220;geleakten&#8221; Papiers einer früheren EU-Ratspräsidentschaft klar macht (Ausnahmen z.B. zur &#8220;Verhinderung von Geldwäsche und Steuerbetrug&#8221;, zur &#8220;Verringerung des Verwaltungsaufwands für Behörden&#8221;, der &#8220;Verbrechensbekämpfung&#8221;, etc.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das heißt:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während überall &#8211; von der EZB-Präsidentin bis zum kleinen nationalen Kartell-Politico - <em>gekräht</em> wird, dass in der Verordnung ein Annahmezwang für Bargeld vorgesehen sei (wie schon bisher gesetzlich normiert), sind &#8211; wenigstens für Staaten -<em> Hintertüren</em> <em>en masse</em> vorhanden </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(ob bzw. welche Hintertüren für Private eingebaut sind, ist &#8211; noch &#8211; unbekannt. Unter Berufung auf die Privatautonomie muss ja schon jetzt weder ge- noch verkauft werden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> geht davon aus, dass die reale Faktenlage den diversen <em>Krähern</em> bewusst ist und dass diese auch hier <em>in arglistiger Weise täuschen</em> wollen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- wie in Dutzenden anderen Fällen, von der &#8220;Euro-Einführung&#8221; vor 25 bis 30 Jahren, über das angeblich mit einem Tabu belegte &#8220;anonyme Sparbuch&#8221;, bis hin zum aktuellen &#8220;Friedens-Gesäusel von Kriegstreibern&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Folgend ist ein Video der &#8220;Initiative Bargelderhalt&#8221; eingebettet, in der<em> jener Stützle</em> argumentiert, von dem das &#8220;Zitat über dem Falz&#8221; stammt. Da <em>dieser Blogger</em> nicht weiß, wie ein <em>Technik-Dummy</em> ein &#8220;Vimeo&#8221; einbetten kann,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wurde das gleiche 15-minütige Filmchen dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FqRISJrjnz8">YT-Kanal des Prof. Rieck </a>entnommen.</span></p>
<p><iframe title="Bargeldabschaffung: Handeln Sie jetzt!" src="https://www.youtube.com/embed/FqRISJrjnz8" width="1336" height="752" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Nachbemerkung, 23.10., 17.30 Uhr: Ja, es gibt außer kontrollsüchtigen Etatisten und Großmachtträumern noch etliche andere gesellschaftliche Kräfte, die für eine möglichst weitgehende Digitalisierung des &#8220;legal tender&#8221; eintreten: Kosten sparende (sparen wollende) Banken und andere Privatunternehmen, bequeme und/oder junge Konsumenten oder allgemein geschichtsunkundige Realitätsverleugner.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Sie alle werden in wohl nicht allzu ferner Zukunft eine harte Lektion erhalten (&#8220;mark my words&#8221;). </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Es ist auch nicht so, dass Baumwollschnipsel oder Münzen aus unedlem Metall das Gelbe vom Ei wären &#8211; siehe diverse &#8220;Inflationen&#8221;, Hyper- oder nicht Hyper-. Aber für <em>freiheitsliebende Bürger</em> (generisches Maskulinum) sind anonyme Baumwollschnipsel und Blechstückerl immer noch besser als digitales Zeichengeld.</span></p>
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		<title>Gas: Ein Lücken-Verschwindibus samt (echtem) Faktencheck</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 05:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Grad einmal sechs Wochen ist es her, da hat dieser Blogger für Deutschland eine Gas-Speicherlücke von fast fünf Milliarden Kubkmetern konstatiert, während den dortigen sg. Behörden u.a. von Stefan Spiegelsberger (&#8220;Outdoor Chiemgau&#8221;) und Maurice Höfgen (&#8220;Politik mit Kopf&#8221;) &#8211; zwei &#8220;autochthonen Deutschen&#8221; &#8211; Saures gegeben wurde. Heute ist, abrakadabra, die Gas-Speicherlücke um fast ein Drittel geschrumpft, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/gas-ein-luecken-verschwindibus-samt-echtem-faktencheck.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/AGSI_Europe_01_September_26_eingeringelt.png" rel="lightbox[151575]"><img class="alignleft wp-image-151593 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/AGSI_Europe_01_September_26_eingeringelt-300x50.png" alt="AGSI_Europe_01_September_26_eingeringelt" width="300" height="50" /></a>Grad einmal sechs Wochen ist es her, da hat <em>dieser Blogger</em> für Deutschland eine <a href="http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html">Gas-Speicherlücke von fast fünf Milliarden Kubkmetern</a> konstatiert, während den dortigen <em>sg. Behörden</em> u.a. von Stefan Spiegelsberger (&#8220;Outdoor Chiemgau&#8221;) und Maurice Höfgen (&#8220;Politik mit Kopf&#8221;) &#8211; zwei &#8220;autochthonen Deutschen&#8221; &#8211; <em>Saures gegeben wurde</em>. Heute ist, <a href="https://www.dwds.de/wb/Abrakadabra"><em>abrakadabra</em>,</a> die Gas-Speicherlücke um fast ein Drittel geschrumpft, sowohl in Deutschland wie in &#8220;AGSI-Europa&#8221;. <em>Blöderweise</em> wurde etwa gleich viel importiert, noch kann die im Spätsommer &#8217;26 stattfindende Mehrverstromung die Schrumpfung der Speicher-Lücke um EU-weit 4,4 Mrd. Kubik erklären, wie aus anderen Daten-Sets hervorgeht. <em>Dieser Blogger</em> weiß zugegebenermaßen nicht genau, wie dieses Ding gedreht wurde<a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/AGSI_Europe_18-Oct_26_eingeringelt.png" rel="lightbox[151575]"><img class="alignright wp-image-151594 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/AGSI_Europe_18-Oct_26_eingeringelt-300x169.png" alt="AGSI_Europe_18-Oct_26_eingeringelt" width="300" height="169" /></a>, er weiß nur, dass a) derartige Veränderungen binnen kürzester Zeit &#8220;1A-Erklärungen&#8221; benötigten und b) dass &#8220;konventionelle Erklärungen&#8221; hier nicht in Frage kommen bzw. ausreichen. <span style="color: #ff0000;">NB/Korrektur.</span></span><span id="more-151575"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Um die folgende &#8220;Datenflut&#8221; richtig einzuordnen, sollte einem zunächst bewusst werden, dass die beschriebenen Vorgänge durch die Bank in der &#8220;Einspeicher-Saison&#8221; stattgefunden haben, in den (Spät-)Sommermonaten, in denen in jedem einzelnen Jahr mehr ein- als ausgespeichert wird</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass es daher zwischen 1. September und 18. Oktober 2026 &#8211; einem <em>relativ aktuellen</em>, ansonsten aber <em>relativ willkürlichen</em> &#8220;cut off date&#8221; &#8211; einen Zuwachs gibt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(in den Wintermonaten <em>kehrt sich das Spiel dann um</em>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">EU-weit waren am 18. Oktober 2026 um 103 Terawattstunden mehr eingespeichert als am 1. September des Jahres, was etwa 10 Mrd. Kubikmetern Erdgas entspricht (10,5 TWh entsprechen ca. 1 Mrd. Kubikmeter Gas).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hier geht es aber um die &#8220;Speicher-Lücke&#8221;, worunter der Abstand (Rückstand) des jeweiligen heurigen Werts gegenüber dem Vergleichstag des vergangenen Jahres verstanden wird, also:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie hoch war der Rückstand am 1. September 2026 gegenüber dem 1. September 2025 und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie hoch war dieser im Vergleich vom 18. Oktober 2026 gegenüber dem 18. Okober 2025?</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hier hat sich auf Basis der Zahlen des <a href="https://agsi.gie.eu/">Aggregated Gas Storage Inventory </a>herausgestellt, dass in &#8220;AGSI-Europa&#8221;dieser Abstand Anfang September noch 146 TWh betrug, bis 18. Oktober auf wundersame Weise aber auf 99.9 TWh geschrumpft ist (siehe &#8220;selbst eingeringelte&#8221; <em>historische Screenshots</em> aus der AGSI-Datenbank):</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/AGSI_Europe_01_September_25_eingeringelt.png" rel="lightbox[151575]"><img class="alignleft wp-image-151614 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/AGSI_Europe_01_September_25_eingeringelt-300x59.png" alt="AGSI_Europe_01_September_25_eingeringelt" width="300" height="59" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/AGSI_Europe_18_Oct_25_eingeringelt.png" rel="lightbox[151575]"><img class="alignright wp-image-151613 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/AGSI_Europe_18_Oct_25_eingeringelt-300x171.png" alt="AGSI_Europe_18_Oct_25_eingeringelt" width="300" height="171" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(betrachtet wird hier das &#8220;Gas in Storage&#8221;/Arbeitsgas, das jeden Tag zentral gemeldet wird)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wir hatten am 1.September 2026 also noch einen &#8220;Rückstand&#8221;von 146 Terawattstunden, der sich bis 18. Oktober 2026 auf 99.9 TWh verringert hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was EU-weit einem Rückgang von 46,1 TWh oder 4,4 Mrd. Kubikmetern Erdgas entspricht (in Deutschland, dem sich <a href="http://staatsstreich.at/deutsche-gas-speicherluecke-betraegt-schon-5-mrd-kubikmeter.html">dieser frühere Eintrag</a> gewidmet hat, schrumpfte die Speicherlücke um einen ähnlichen Prozentsatz auf 3,6 Mrd. m3)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das läge alles im Bereich des Möglichen, wenn in den Wochen dazwischen z.B.</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">eine jähe Veränderung der Importe stattgefunden hätte,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein unverhoffter Kälteeinbruch im Sommer die Konsumenten dazu verleitet hätte, ihre Gasheizungen einzuschalten oder</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Gasverstromung wetter- bzw. windbedingt massiv zugelegt hätte.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nichts davon war in Europa sichtbar.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während die Kälteeinbruchs-Hypothese wegen Abwegigkeit nicht weiter verfolgt wird, <em><span style="color: #000000;">könnte es kriegsbedingt durchaus zu nennenswerten Unterbrechungen der Importe gekommen sein,</span></em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weswegen <a href="https://www.bruegel.org/dataset/european-natural-gas-imports">die von Bruegel aufbereitete Datenbank der EU-Gasimporte </a>(14.10.) zu Rate gezogen wurde.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das &#8220;Importargument&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hier interessierte vor allem der Zeitraum von Woche 36 bis Woche 41,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was heuer dem Zeitraum vom 31. August bis zum 11. Oktober entspricht (<span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">jüngere Daten sind für 2026 noch nicht verfügbar)</span></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Folgend ein Screenshot der Bruegel-Daten, der einen Vergleich mit den entspechenden Wochen der Vorjahre (&#8220;like to like&#8221;) ermöglicht:</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/EU_Importe_KW36_bis_KW41_master_highlighted.png" rel="lightbox[151575]"><img class="aligncenter wp-image-151630 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/EU_Importe_KW36_bis_KW41_master_highlighted-300x119.png" alt="EU_Importe_KW36_bis_KW41_master_highlighted" width="300" height="119" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Daten zeigen für die sechs Wochen 2026 &#8211; gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 &#8211; einen geringen Rückgang der Importe um knapp 200 Millionen oder 0,2 Mrd. Kubikmeter,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was <strong><em><span style="color: #000000;">keinesfalls die Hauptursache für eine Schrumpfung der Speicherlücke um 4,4 Mrd. m3 bzw. gut 31 Prozent sein kann</span> </em></strong>(der marginale Rückgang der Einfuhren ggü. vergangenem Jahr könnte durchaus mit dem Ausfall der Importe aus &#8220;middle east&#8221; zusammenhängen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das wäre aber, wie gesagt, ein lediglich <strong><em><span style="color: #000000;">marginaler</span></em></strong> Rückgang</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- 2025 weniger als 10% des in die EU importierten <strong><em><span style="color: #000000;">LNG</span></em></strong> &#8211; siehe u.a. <a href="http://staatsstreich.at/die-erdgas-nebelgranaten-der-eu.html">Tortengrafik vom 5. Dezember 2025</a>)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zeitgleich kam es zu einer <strong><em><span style="color: #000000;">wundersamen Speichergasvermehrung um 103 TWh</span></em></strong>, die</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">eben weder auf veränderte Importe,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">noch auf eine stark veränderte Verstromung zurückzuführen ist, wie gleich gezeigt wird (vlt. zu einem kleineren Teil).</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die <strong><em><span style="color: #000000;">wundersame Speichergasvermehrung</span></em></strong> der vergangenen Wochen machte von 1. September bis 18. Oktober um 81 Prozent mehr aus als der Zuwachs im Vergleichszeitraum 2025 (damals knapp 57 TWh).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Schluss noch der versprochene &#8220;Faktencheck&#8221; zum Thema Gasverstromung in den Wochen 36 &#8211; 41,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">denn schließlich hätte es witterungsbedingt ja zu einer massiven Veränderung des Verbrauchs durch Gaskraftwerke kommen können.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das &#8220;Verstromungsargument&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gottseidank ermöglichen es die <a href="https://www.energy-charts.info/?l=de&amp;c=DE">Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme</a> die durch (öffentliche) Erdgasverstromung in der EU 27 entstandene Elektrizität zu beziffern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sofern <em>dieser Blogger</em> richtig addiert (und &#8220;übertragen&#8221;) hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">entstanden von 31. August bis 11. Oktober 2026 (&#8220;Wochen 36 bis 41&#8243;) knapp 42 TWh in Gaskraftwerken,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">im Vergleichszeitraum im Jahr davor aber nur 37,5 TWh. Das ergibt eine Differenz von 4,5 TWh, was einem Mehrverbrauch von 430 Millionen m3 entspricht</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was auf der Ebene des Gaseinsatzes freilich verdoppelt werden muss &#8211; &#8220;Turbineneffizienz&#8221;)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wir haben für den Betrachtungszeitraum durch Gaskraftwerke also einen Mehrbedarf von 860 Millionen Kubikmetern</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und Minderimporte von 181 Millionen Kubikmetern, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was <em>unter dem Strich</em> einer Mehrbelastung der Speicher von etwa 600 Mio. Kubikmetern entsprechen könnte</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(vielleicht auch viel weniger, <em>wenn die Gaskraftwerke ohne Umwege über &#8220;meldepflichtige Speicher&#8221; importieren</em>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU-weite &#8220;Speicherlücke&#8221; hat sich bis zum 18. Oktober 2026 aber um 4,4 Milliarden Kubikmeter verringert. Wie soll derlei gegangen sein?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">NB/Korrektur, 22.10., 06.00 Uhr: Ein paar Sätze zum Schluss neu formuliert, weil in der ursprünglichen, nunmehr korrigierten Version ein Minderimport mit einem Mehrbedarf addiert wurde, obwohl der Erstere subtrahiert gehörte. Wenig Unterschied im &#8220;argumentativen Ergebnis&#8221;, die Unvereinbarkeit von &#8220;Schrumpfung der Speichergaslücke&#8221; und statistisch abgebildeten, realen Geschehnissen wird nur noch größer. </span></p>
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		<title>&#8220;Kriegskassen füllen&#8221; mit Diesel-Erlösen? Ein (echter) Faktencheck</title>
		<link>http://staatsstreich.at/kriegskassen-fuellen-mit-diesel-erloesen-ein-echter-faktencheck.html</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 22:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der US-Präsident hat aus innenpolitischen Gründen ein bisserl Diesel bei den Russen gekauft (kaufen lassen), eigentlich ein &#8220;Nothingburger&#8221;, wie ein Analyst gemeint hat. Trump-Kritiker und -Feinde, offenbar selbst Spezialisten für Nothingburger, meinten daraufhin, Trump fülle damit die &#8220;Kriegskasse Putins&#8221;, was a) angesichts der Dimensionen lächerlich ist und b) in einem faktisch von den Regierungsparteien dominierten ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/kriegskassen-fuellen-mit-diesel-erloesen-ein-echter-faktencheck.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der US-Präsident hat aus innenpolitischen Gründen ein bisserl Diesel bei den Russen gekauft (kaufen lassen), eigentlich ein &#8220;Nothingburger&#8221;, wie ein Analyst gemeint hat. Trump-Kritiker und -Feinde, offenbar <em>selbst Spezialisten für Nothingburger,</em> meinten daraufhin, Trump fülle damit die &#8220;Kriegskasse Putins&#8221;, was a) angesichts der Dimensionen lächerlich ist und b) in einem faktisch von den Regierungsparteien dominierten (Quasi-)Staatssender eines (formell) neutralen Landes nicht einfach <em>daher behauptet</em> werden sollte. Besagtes Narrativ wird freilich in der gesamten MSM-Journaille <em>rauf- und runtergespielt</em>. Nachdem im v<a href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">orangegangenen Eintrag </a>der Stuss, den Trump verzapft hat, zerpflückt wurde, widmet sich der vorliegende Text u.a. der Frage, was sich das russische Militär von Trumps <em>Diesel-Millionen</em> jetzt alles leisten kann.</span><span id="more-151334"></span></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorbemerkung <span style="color: #000000;">Dieser Blogger</span> hält die aktuelle Dieselknappheit für ein veritables Problem, das binnen kurzer Zeit eskalieren wird und für das er eine völlig andere Erklärung hat als praktisch alle MSM-Journos. Das ist aber <span style="color: #000000;"><strong>nicht </strong></span>Thema dieses Eintrags, der problemlos ohne diese meine Beurteilung der aktuellen Situation nachvollzogen werden kann. Genau genommen handelt es sich hier um einen <span style="color: #000000;">Faktencheck nach Art des Hauses,</span> einen <span style="color: #000000;">echten</span></span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- nicht einen, <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1078433090">wie ihn Norbert Häring beschreibt.</a></span></em></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst &#8211; zur Erinnerung &#8211; Trumps &#8220;Diesel-Deal,&#8221; der (vor)gestern in den MSM so hohe Wellen schlug:</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Russland liefert den Amis sofort 300.000 Tonnen Diesel, die natürlich auch sofort bezahlt werden müssen. Leider hat Trump nichts über den Kostenpunkt der russischen Lieferungen gesagt, nachdem es sich bei ihm aber um einen <span style="color: #000000;"><em>Meister-Verhandler</em> </span>handelt (&#8220;The Art of the Deal&#8221;), wird davon ausgegangen, dass die Abnehmer nicht mehr zahlen als was in New York für schwefelarmen Diesel auszulegen ist (was der gelieferte russische Diesel wohl <strong><em><span style="color: #000000;">nicht</span> </em></strong>ist).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite Tranche im kommenden Monat beinhaltet die Lieferung von 500.000 Tonnen Diesel, die natürlich auch gleich bezahlt werden müssen, wie bei &#8220;Ware gegen Geld-Geschäften&#8221; üblich. Leider steht der &#8220;aktuelle Marktpreis&#8221; künftiger Transaktionen noch nicht fest, weswegen <em>dieser Blogger</em> vorerst mit der letzten &#8220;historischen&#8221; Notierung Vorlieb nehmen muss (vielleicht gibt es eh einen vereinbarten, aber &#8211; noch &#8211; nicht veröffentlichten Kaufpreis).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Abschluss kommt der<em> dicke Brummer</em>:  Eine Million Tonnen Diesel, spätestens im Dezember (&#8220;immediately thereafter&#8221;). Dafür gilt sinngemäß die im zweiten Punkt angeführte Einschränkung: Wir wissen nicht genau zu welchem Preis die Lieferung erfolgt. Vorläufig wird auch hier ein Preis von gut fünf Dollar pro Gallone angenommen.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Trump macht für besagte russische Diesel-Lieferungen eine bis nächsten April befristete Sanktions-Ausnahme (die für die EU natürlich nicht gilt).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die von Moskau weiter in Aussicht gestellten Mengen sind &#8220;Hättiwari&#8221;, das nur dann geliefert wird, wenn die russischen Raffinerien dazu in der Lage sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es geht hier also um 13,5 Millionen Barrel Diesel, 3,6 bzw. 2,5 &#8220;Tagesbedarfe&#8221; der Staaten bzw. von dort ansässigen Händlern, siehe u.a. <a href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">hier.</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst zum </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Preis.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausweislich der (für diese Recherche) jüngsten Angaben der <a href="https://www.eia.gov/">Energy Information Administration </a>- siehe Screenshot &#8211; kostet die Gallone schwefelarmer Diesel im New Yorker Hafen 5,3 Dollar (Großhandelspreis), <strong><em><span style="color: #000000;">der Liter mithin 1,39 US-Dollar</span></em></strong> (gallon /3,8). </span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Daily-Prices-U.S.-Energy-Information-Administration-EIA_Eingeringelt_resized.jpg" rel="lightbox[151334]"><img class="aligncenter wp-image-151369 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Daily-Prices-U.S.-Energy-Information-Administration-EIA_Eingeringelt_resized-300x241.jpg" alt="Daily Prices - U.S. Energy Information Administration (EIA)_Eingeringelt_resized" width="300" height="241" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Tranche der russischen Diesellieferungen &#8211; 300.000 Tonnen &#8211; sind bei einer typischen Dichte von 0,84 kg pro Liter also 357,1 Millionen Liter (siehe Screenshot des <a href="https://conversion.website.yandexcloud.net/convert-tonnes-to-liters-diesel.html">&#8220;Umrechners&#8221;</a>)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/300000_Tonnen_Convert-tonnes-to-liters-of-diesel_master_eingeringelt.png" rel="lightbox[151334]"><img class="aligncenter wp-image-151368 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/300000_Tonnen_Convert-tonnes-to-liters-of-diesel_master_eingeringelt-300x99.png" alt="300000_Tonnen_Convert tonnes to liters of diesel_master_eingeringelt" width="300" height="99" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Multipliziert mit 1,39 Dollar müssen nach diesem Ansatz für besagte Menge also 357.100.000 x 1,39 = 496,4 Millionen Dollar gezahlt werden, sagen wir der Rundung halber: <strong><em><span style="color: #000000;">500 Millionen Dollar.</span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vergleichsgrößen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der russische Zentralstaat gibt nach<a href="https://www.reuters.com/markets/europe/russias-2026-budget-deficit-may-exceed-plans-by-1285-billion-due-higher-spending-2026-07-16/"> dieser &#8211; eigentlich dem heurigen Defizit gewidmeten Reuters-Meldung </a>- pro Monat aber 3,8 Bio. Rubel aus (45,1 Bio./12),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was dem offiziellen Kurs zufolge etwa 44,7 Mrd. Dollar sind,</span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">die 500 Millionen Dollar vom Oktober entsprechen somit etwa 1,1 Prozent der monatlichen russischen Ausgaben.</span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">Bleibt der Erlös freilich gänzlich in Dolores und kauft Putin damit ausschließlich US-Militärtechnologie ein, könnte er damit ein paar <a href="https://www.reuters.com/markets/europe/russias-2026-budget-deficit-may-exceed-plans-by-1285-billion-due-higher-spending-2026-07-16/"><span style="color: #000000;">kalifornische Einwegdrohnen</span></a> oder ein <a href="https://defensescoop.com/2026/07/02/pentagon-awards-500m-contract-aerovironment-counter-drone-technology/"><span style="color: #000000;">System zur Drohnen-Abwehr </span></a><span style="color: #000000;">erwerben</span>,</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was dem Selenski sicher nicht recht wäre.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im November könnte Putin dann überhaupt schon 827 Millionen Dollar mehr in der Tasche haben und noch mehr US-Drohnen einkaufen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn er im Dezember (oder so) 1,2 Mrd. Liter Diesel an die Amis verkauft, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wird er voraussichtlich 1,7 Mrd. Dolores in der Tasche haben, wofür man schon eine ganze Menge Kriegsgerät kriegt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">z.B. einen Stealth-Bomber, fünf F-35 oder vier Patriot-Systeme.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Korrespondent &amp; &#8220;Korrespondent&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Selenski hat jedenfalls davor gewarnt und die MSM haben das gebührend abgefeiert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in Ö. auch die <a href="https://on.orf.at/video/14342653/16167970/kohl-und-wehrschuetz-ordnen-diesel-deal-ein-zib-1-vom-10102026">ZiB1 im ORF-Fernsehen,</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die eine &#8220;Live-Schalte&#8221; mit unterschiedlichen Sorten von Korrespondenten brachte,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der eine Hauptstadt-K. in Washington und der andere der um 25 Jahre ältere Korrespondent für ganz (Süd)Osteuropa (nicht nur für Belgrad).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wehrschütz wird demnächst in Pension gehen (sofern er das noch erlebt; an den O-Tönen konnte man übrigens auch die höchst unterschiedlichen Berufsauffassungen der beiden ablesen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Vereinheitlichung der journalistischen Berufsbilder im ORF wäre eigentlich Aufgabe <strong><em><span style="color: #000000;">eines Chefredakteurs, eines echten.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bis das geschafft ist, wär&#8217;s freilich schon ein Fortschritt, wenn die Korrespondenten des Quasi-Staatssenders nicht <em>nachplappern,</em> was ihnen die private internationale Journaille <em>vorplappert. </em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der ORF ist seinem Selbstverständnis nach und selbst verfassten Texten zufolge zwar unabhängig,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dessen neuer Generaldirektor wurde vor vier Monaten aber von allen der SPÖ zugerechneten Stiftungsräten sowie dem Großteil des &#8220;ÖVP-Freundeskreises&#8221; gewählt, was irgendwie den Eindruck erweckt, dass Emissäre der beiden größeren Koalitionsparteien den neuen General installiert haben (und danach dessen Team). </span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Davon, dass der von den Regierungsparteien dominierte Nationalrat die &#8220;Programmentgelte&#8221; des Quasi-Staatssenders festlegt, will <em>dieser Blogger</em> erst gar nicht zu reden beginnen.</span></li>
</ul>
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		<item>
		<title>End-Poker um US-Dieselexporte</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 05:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[US-Präsident Trump verlangt von den EU-Politikern. dass sie ihre Diesel-Notreserven frei geben, was mittelfristig freilich auch nicht viel nutzen würde.  &#8211; nicht einmal dann, wenn die Dummköpfe in Brüssel und den europäischen Hauptstädten Erdöl und Diesel aus Russland nicht vom &#8220;Markt&#8221; vertrieben hätten. Die &#8220;reine Lehre&#8221; sowohl für Trump als auch die EU-Blödmänner ist nach ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/end-poker-um-us-dieselexporte.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Trump verlangt von den EU-Politikern. dass sie ihre Diesel-Notreserven frei geben, was mittelfristig freilich auch nicht viel nutzen würde.  &#8211; nicht einmal dann, wenn die <em>Dummköpfe</em> in Brüssel und den europäischen Hauptstädten Erdöl und Diesel aus Russland <strong><em>nicht</em></strong> vom &#8220;Markt&#8221; vertrieben hätten. Die &#8220;reine Lehre&#8221; sowohl für <em>Trump</em> als auch die<em> EU-Blödmänner</em> ist nach wie vor, <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Gewicht_US_Dieselexporte_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[151095]"><img class="alignright wp-image-151124 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Gewicht_US_Dieselexporte_master_bearbeitet-300x87.png" alt="Gewicht_US_Dieselexporte_master_bearbeitet" width="300" height="87" /></a>dass Diesel oder dessen Vorläuferstoffe auch in größeren Mengen am &#8220;Weltmarkt&#8221; erworben werden können, was<em> glatter Unsinn</em> ist.</span></p>
<p><span id="more-151095"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Aufmachergrafik ist eine für meine Argumentation zentrale Tabelle. Sie zeigt, dass die Mengen, um die jetzt so viel Aufhebens gemacht wird</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weltweit relativ unbedeutend sind,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in &#8220;Europa&#8221; aber immerhin 11 Prozent des hiesigen Verbrauchs ausmachen und dass ein Ausfall daher (zumindest) preiswirksam werden könnte,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass in den USA selbst aber mehr als 45 Prozent des dortigen Konsums ausgeführt werden &#8211; in jenen USA, die heute <em>in gefracktem Leichtöl und Erdgas geradezu schwimmen</em>, die sich aber zunehmend schwer tun, die Rohstoffe für die Dieselproduktion ihrer Raffinerien beizuschaffen.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zur Erläuterung:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite Spalte zeigt die Menge der jeweiligen US-Dieselexporte , wobei die gesamten US-Exporte für die Welt und die USA naturgemäß identisch sind Unterschiedlich sind nur die Vorzeichen und die jeweilgen Bezugsgrößen in der dritten Spalte </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(einmal ist es der aus den USA belieferte die Weltmarkt und einmal sind es die Vereinigten Staaten selbst).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In dieser Spalte ist der aktuellste US-Wert vom Juli dieses Jahres enthalten, der soeben von der amtlichen <a href="https://www.eia.gov/">Energy Information Administration (EIA)</a> bekannt gegeben wurde</span>.</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Verbrauch für die gesamte Welt sowie für die EU ist eine Gesamtjahresangabe (2025). Sie wurde der <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">Statistcal Review of World Energy</a> 2026, pp 38 und 39 entnommen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es wird sich in beiden Fällen beim Verbrauch aber  a) nicht besonders viel verändert haben und b) sind die Verbrauchsangaben in &#8220;Millionen Barrel <strong><em><span style="color: #000000;">pro Tag</span></em></strong>&#8220;, was eine lästige und fehlerträchtige Umrechnerei von Jahreswerten auf Tage erspart und außerdem mit den Werten von Spalte 2 (jeweilige Exportmengen) kompatibel ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die vierte Spalte mit den<em> eingeringelten Prozentwerten zeigt</em> schließlich, dass der Anteil der US-Exporte am weltweiten Dieselverbrauch nur relativ klein ist, dass in den USA selbst aber die Exporte mehr als 45 Prozent des Inlandkonsums ausmachen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was ja &#8220;der Sinn der Übung&#8221; ist).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu den Zahlen selbst noch Folgendes: </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die gesamten US-Lieferungen wurden der Datenbank der EIA entnommen, die freilich keine aggregierten Zahlen für die  EU ausweist, sondern nur für einzelne europäische Staaten (die Niederlande &#8211; wahrscheinlich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rotterdam">Rotterdam</a> &#8211; sind der in Europa bei weitem bedeutendste Destinationsort für US-Diesel). Die in der Tabelle angeführten 500.000 Barrel pro Tag gehen auf eine <a href="https://www.spglobal.com/energy/en/news-research/latest-news/crude-oil/072424-us-diesel-exports-to-europe-hit-record-high-despite-lackluster-demand">S&amp;P Global-Meldung vom 24. Juli </a>zurück, die von (bis dahin) einem Juli-Wert von 517.000 bd, einem &#8220;Monats-Rekord&#8221; spricht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser wohl atypisch hohe monatliche Wert macht(e) bezogen auf den europäischen Dieselverbrauch freilich nur 11 Prozent aus</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der Löwenanteil des EU-Diesels entsteht in den <em>eigenen Raffinerien</em>- und auch die früheren, mythischen russischen Diesel-Lieferungen machten größenordnungsmäßig etwa so viel aus &#8211; gut 600.000 Barrel täglich).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Womit man schon beim zentralen Problem gelandet ist. Die EU hatte bisher etwa 1,1 mmbd Erdöl von Saudiarabien und dem Irak sowie 500.000 bd Diesel aus dem Mittleren Osten bezogen (Saudiarabien, Kuwait),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die mit dem &#8220;neuen Golfkrieg&#8221; weitgehend <em>flach gefallen sind.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das <em>schaut beides zwar nicht nach rasend viel aus,</em></span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber das golfarabische Öl eignet sich besser als das US-amerikanische Rohöl zur Herstellung von Mitteldestillaten,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die ebenfalls dieselfähigen russischen Lieferungen waren in den Jahren davor mit außerökonomischen Mitteln aus dem EU-Markt vertrieben worden,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">obwohl die <em>Uniaun</em> mit 43% einen besonders hohen relativen Diesel-Anteil aufweist, siehe u.a. <a href="http://staatsstreich.at/energie-mitteldestillate-das-wahre-problem-mit-dem-neuen-golfkrieg.html">hier</a>. Der Hinauswurf der Russen aus dem EU-Markt hat sich binnen kürzester Zeit als &#8220;Meisterstück&#8221; der <em>Blödmänner</em> in Brüssel  und den nationalen Haupstädten (generisches Maskulinum) erwiesen. Statt &#8220;Putin&#8221; sind die Euros jetzt &#8220;Trump&#8221; ausgeliefert, dessen shale oil a) zu leicht ist um dieselfähig zu sein und der b) nun auch mit einem Exportverbot von &#8220;distillate fuel oil&#8221; droht. Well done, gefönte Urschl!</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich bildet sich Trump ein, dass er am längeren Ast sitzt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">vor allem jetzt, wo die mehr als <a href="https://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=67407">0,4 mmbd &#8220;medium and sour&#8221;, die die USA im Mittleren Osten verloren haben</a>, aus Venezuela  wieder &#8220;hereingeholt&#8221; wurden.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Sicht stimmt auch insofern, als die Euros puncto natürliche Ressourçen viel weniger aufbieten können als z.B. die USA.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber Washington befindet sich hier <em>auch</em> in der <a href="https://www.ostarrichi.org/wort/22521/Rue_de_la_gack"><em>rue de la gack</em></a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil anscheinend Gefahr besteht, dass man den eigenen Inlandsbedarf nicht mehr befriedigen kann, siehe dazu <a href="http://staatsstreich.at/energie-dieselexporte-und-lokale-dieselproduktion-eine-replik.html">hier</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da nutzt ihre ganze <em>Shale-Bonanza</em> nix,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn die Kanadier auf die Idee kommen sollten, ihrerseits ein Exportverbot für schweres Öl zu verhängen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dann ist <em>Schluss mit lustig.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dann sprechen wohl die Waffen, irgend ein Vorwand findet sich allemal.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Kanadier sind den USA militärisch zwar weit unterlegen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber ihre 4 mmbd schweres Öl hat im (&#8220;nicht gewaltsamen&#8221;) Zoll-Verhandlungspoker mit den Staaten wohl weitaus mehr &#8220;leverage&#8221; als die 1,7 mmbd US-Diesel für den Weltmarkt (bzw. die 0,5 mmbd für die EU).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber wie auch immer, es ist sowohl für die USA als auch die EU<a href="https://www.domradio.de/artikel/matthaei-am-letzten"> &#8220;Mathäi am Letzten&#8221;</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es geht heute real weder um ein US-Exportverbot, noch um die Freigabe von 0,7 mmbd europäische &#8220;Notreserven&#8221;. Es geht real nicht einmal mehr um die US-Zwischenwahlen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em>Es geht um die Nichtmehrverfügbarkeit des &#8220;Herzbluts der globalen Zivilisation&#8221;, eines flüssigen Treibstoffs, auf den Liefer-LkWs genauso angewiesen sind wie die Bauwirtschaft oder die (mechanisierte) Landwirtschaft.</em></strong></span></p>
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		<title>Vom Ende der Schuldenstaaten in Frankreich und weltweit &#8211; Zitat</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Si no se toman medidas inmediatamente, el dominio de la Reina Roja será el escenario central en muchos países del primer mundo, incluyendo EE.UU. y Francia. Y cuando el incremento de la deuda y gastos financieros supere la capacidad de pago de cada país, asistiremos a una quiebra masiva, bien por recorte de las partidas ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/vom-ende-der-schuldenstaaten-in-frankreich-und-weltweit-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Si no se toman medidas inmediatamente, el dominio de la Reina Roja será el escenario central en muchos países del primer mundo, incluyendo EE.UU. y Francia. Y cuando el incremento de la deuda y gastos financieros supere la capacidad de pago de cada país, asistiremos a una quiebra masiva, bien por recorte de las partidas de gasto, bien por hiperinflación como consecuencia de QE´s generalizadas, todo esto en ausencia de recesión-depresión intermedia (&#8230;) El endeudamiento (de Francia) alcanza el 119,3% del PIB, su nivel más alto desde 1946, y la bola de nieve del déficit amenaza con estallar en las presidenciales de 2027.También la quiebra del estado del bienestar se nombra.&#8221;<a href="https://rayonegro.substack.com/p/francia-camino-de-la-quiebra-publica"> Quark, Francia, camino de la quiebra pública, Rayo Negro Substack, 30.9.2026</a></span><span id="more-151060"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://substack.com/@bluequark">Quark</a>, der vor drei Tagen über das &#8220;systemische Versagen&#8221; der globalen Schuldenwirtschaft sowie der Vereinigten Staaten <em>in concreto</em> geschrieben hat, hat sich in seinem neuesten Text Frankreichs angenommen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die in diesem Fall den Europäern aufsteigenden <a href="https://echtwien.at/de/wiener-sprache/lexikon/G/1556">Grausbirnen</a> übertreffen die vorangegengenen sogar noch,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ist Frankreich den eigenen &#8220;Systemen&#8221; doch noch viel näher als z.B. die USA oder sg. <em>Entwicklungsländer</em>.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Quark hat sich &#8220;nur&#8221; die öffentliche Verschuldung Frankreichs sowie deren (&#8220;budgetäre&#8221;) Finanzierung angesehen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sind die diesbezüglichen Zahlen doch zahlreicher, verlässlicher und leichter zugänglich als jene der (aggregierten) Haushalte und Unternehmen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kurz (und einfach) gesagt: <strong><em><span style="color: #000000;">Allein der französische Zentralstaat muss in den nächsten vier Jahren inklusive 2030 Schuldtitel von 837 Milliarden zu absehbar viel höheren Zinsen &#8220;überrollen&#8221;,</span></em></strong></span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">sodass in zehn Jahren &#8211; ja nach Szenario &#8211; daraus ein jährlicher Finanzaufwand von 100 bis 200 Mrd. Euro entstehn wird</span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">(heute knapp 60 Mrd. Euro).</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derlei ist natürlich ebensowenig &#8220;tragbar&#8221; wie die Verschuldung der USA, deren &#8220;Verteidigungsausgaben&#8221; viel höher sind (<a href="http://staatsstreich.at/us-schulden-zins-teufelskreis-und-militaer-keynesianismus.html">&#8220;Militärkeynesianismus&#8221;</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In Frankreich spielen die Sozial-/Transfer-Ausgaben bzw. die Ausgaben des &#8220;Wohlfahrtsstaats&#8221; eine größere Rolle als in den USA,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was auch für Europa allgemein in einem von Quark verlinkten spanischsprachigen Artikel detailiert wird <a href="https://www.eleconomista.es/economia/noticias/14017431/09/26/la-caida-del-estado-de-bienestar-europeo-empieza-en-francia-ha-sido-el-principal-motor-del-aumento-de-la-deuda-y-ahora-se-esta-desmoronando.html">(&#8220;La caída del Estado de Bienestar europeo empieza en Francia: &#8216;Ha sido el principal motor del aumento de la deuda y ahora se está desmoronando</a>&#8216;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ungeachtet eventuell fragwürdiger Details in den Texten von Quark und &#8220;El Economista&#8221; ist dem seitens <em>dieses Bloggers</em> wenig hinzuzufügen.</span></p>
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		<title>Die Befüllung der Gasspeicher läuft weiter schleppend</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 22:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter. Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter.</span><span id="more-150402"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu 66,8% gefüllt. Damit sind sie weiterhin deutlich schwächer gefüllt als in allen drei Vergleichsperioden. Ein negativer Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand niedriger als im Vergleichsjahr ist; ein positiver Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand höher als im jeweiligen Vergleichsjahr ist.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150410 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart-300x176.png" alt="Ö_Füllstand_Linienchart" width="300" height="176" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf unterschiedlichen Befüllungsraten ergeben sich somit unterschiedliche Füllstände am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober. Die Bandbreite reicht von maximal knapp 94% bis weniger als 65%. 2024 verzeichnete der September bereits eine minimale Ausspeicherung, im Oktober 2016 gab der Füllstand um 2,7 Prozentpunkte nach.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Entspricht die Einspeicherungsrate für die kommenden zwei Monate der bisherigen durchschnittlichen Einspeicherungsrate seit Anfang April, wären die Gasspeicher in Österreich Ende Oktober zu 80,4% gefüllt. Die EU-Vorgaben würden damit verfehlt. Nur falls diese auf einen Mindestfüllstand von 80% reduziert würden – wie von der EU-Kommission Ende August vorgeschlagen – würde Österreich sie mit Ach und Krach erfüllen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am vergleichsweise geringen Füllstand ändert das aber natürlich nichts. Im Vorjahr lag der Füllstand Ende Oktober bei 83,7%, allerdings war er Ende September mit 84,9% noch etwas höher.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150416 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen-300x205.png" alt="Ö_Szenarien_Säulen" width="300" height="205" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutlich schlechter sieht die Situation in Deutschland aus. Wie in Österreich wurde in der zweiten Augusthälfte zumindest der Abwärtstrend gegenüber den Vergleichsjahren gestoppt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt weisen die Gasspeicher in Deutschland mit 53,3% allerdings eine um fast 30 Prozentpunkte geringere Befüllung auf. Gegenüber dem Vorjahr beträgt das Minus fast 18 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150418 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart-300x187.png" alt="D_Füllstand_Linienchart" width="300" height="187" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU-Vorgaben wird Deutschland dieses Jahr sicher verfehlen. Ein Füllstand von mehr als 70% per Ende Oktober wird kaum möglich sein. Bei einer Fortsetzung der bisherigen Einspeicherungsrate seit Anfang April wären die Speicher Ende Oktober zu 66% gefüllt. Im Vorjahr waren es 74,9%. Allerdings wiesen im Vorjahr die Gasspeicher in Deutschland wie auch in Österreich mit 76,7% Ende September einen höheren Füllstand als ein Monat später auf.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150421 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen-300x196.png" alt="D_Szenarien_Säulen" width="300" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu den Eigentumsverhältnissen der Gasspeicher in Österreich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich weisen einige Besonderheiten auf. Mit etwas über 100 TWh decken sie den jährlichen österreichischen Gasbedarf zu rund 125%. Aktuell decken die eingespeicherten knapp 67 TWh bereits mehr als 80% des Jahresbedarfs. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Vergleich: In </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutschland sind es bei einem Füllstand von etwas über 53% nicht einmal 15% des Jahresbedarfs, EU-weit deckt der Füllstand von knapp 66% nur etwas mehr als 20% des Jahresbedarfs.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings steht bei Weitem nicht der gesamte Speicherinhalt der Gasspeicher in Österreich österreichischen Speicherkunden unmittelbar zur Verfügung. Das verzerrt die öffentliche Wahrnehmung über die tatsächliche Höhe der österreichischen Gasreserven deutlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die in Gasspeichern in Österreich gelagerten Gasreserven teilen sich in sechs Kategorien auf:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „Strategische Reserve“ in Höhe von 20 TWh, das entspricht rund einem Viertel des jährlichen österreichischen Gasbedarfs, ist nur nach einem politischen Beschluss abrufbar. Diese Reserve muss, und dieser Punkt ist wichtig, unter Umständen dem Ausland zur Verfügung gestellt werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „immunisierten Mengen“ haben Unternehmen eingelagert. Dieses Gas ist fürösterreichische Unternehmen verfügbar, außer es werden Energielenkungsmaßnahmenverordnet.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „geschützter Kunden“ steht österreichischen Speicherkunden zur Verfügung, allerdings nur in einer Notlage.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasreserven Österreichs im engeren Sinn entsprechen den „sonstigen Mengen von österreichischen Speicherkunden“. Allerdings können diese auch an das Ausland verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „sonstigen Mengen von nicht-österreichischen Speicherkunden“ befinden sich im ausländischen Eigentum und sind damit nicht für österreichische Speicherkunden´verfügbar. Allerdings können sie theoretisch auch österreichischen Kunden verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „nicht-österreichischer Endkunden“ steht österreichischen Verbrauchern nicht zur Verfügung. Aufgrund der äußerst geringen Menge wird dieser Posten nicht weiter berücksichtigt werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht in dieser Auflistung scheint für österreichische Kunden im Ausland eingespeichertes Gas auf. (Für eine detaillierte Darstellung zur Nutzbarkeit der einzelnen Untergruppen siehe den Artikel<a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html"> „Österreichs Gasreserven – (k)ein Grund zur Sorge?“</a>.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Abbildungen zeigen, wie sich im Kalenderjahr 2025 die Eigentumsverhältnisse im Jahresverlauf veränderten. Deutlich ist zu erkennen, dass nahezu über den gesamten Jahresverlauf nicht-österreichische Speicherkunden den größten Anteil der zum jeweiligen </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zeitpunkt eingespeicherten Gasmenge auf sich vereinten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbare Anteil überstieg nur in zwei Monaten (September und Oktober) 20% der eingespeicherten Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings genügte im Vorjahr, auch dank des milden März, diese Menge an Gasreserven, um durch den Winter zu kommen, ohne die für Notfälle vorgesehenen Gasreserven – Strategische Gasreserve, immunisierte Mengen, geschützte Kunden – anzugreifen.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150438 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher-300x189.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher" width="300" height="189" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In einer leicht anderen Darstellung zeigt sich der Jahresverlauf wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150441 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die maximal verfügbare Speicherkapazität machten die von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren Gasreserven in keinem einzigen Monat mehr als 15% aus.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150449 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Den Anteil der den österreichischen Speicherkunden zur Verfügung stehenden Gasreserven relativ zum Gasverbrauch von 82,2 TWh im Kalenderjahr 2025 zeigt die nächste Abbildung. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchststand bei den von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasreserven (= „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“) wurde im Oktober 2025 mit 16,9% erreicht. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die strategische Gasreserve entsprach Monat für Monat 24,3% des letztjährigen Gesamtverbrauchs.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150452 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch-300x186.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch" width="300" height="186" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Abschließend noch der Vergleich zwischen den „österreichischen Gasreserven“ und den „Gasreserven in Österreich“ im Jahresverlauf. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ entsprechen den vier Untergruppen „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“, „strategische Gasreserve“, „immunisierte Mengen“ und „geschützte Kunden“. Nicht in dieser Auflistung enthalten sind für österreichische Speicherkunden vorgesehene Gasreserven im Ausland.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ schwanken deutlich weniger als die „Gasreserven in Österreich“. Das liegt an der großen Bedeutung der strategischen Gasreserven, insbesondere wenn auch noch di„immunisierten Mengen“ und die „geschützten Kunden“ hinzugerechnet werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite der „österreichischen Gasreserven“ reichte im Vorjahr von 38,6% im März bis 52,6% im Oktober und war damit deutlich geringer als jene der „Gasreserven in Österreich“.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese bewegten sich im Vorjahr im Bereich von 43,7% im März bis 85,7% im </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">September. Medial kolportiert werden nur die Gasreserven in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150460 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03-300x187.png" alt="Gasreserven_lininenchart03" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der aktuelle Stand der Eigentumsverhältnisse</span></p>
<p>Auf Wochenbasis stellt die E-Control eine Übersicht über die aktuellen Eigentumsverhältnisse der Gasspeicher in Österreich zur Verfügung. Per 25. August haben österreichische Speicherkunden (C) mit 12,91 TWh sogar etwas mehr Gas eingespeichert als im Vorjahr (12,80 TWh).</p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150465 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie-chart" width="180" height="225" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gänzlich anders sieht es bei den nicht-österreichischen Speicherkunden aus. Diese haben mit 29,05 TWh mehr als 10 TWh weniger eingespeichert als noch 2025. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dabei dürfte es sich um deutsche Speicherkunden handeln, was wiederum nahelegt, dass die eingespeicherten </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">deutschen Gasreserven im Jahresvergleich noch niedriger sind, als es der Blick auf den Füllstand der Gasspeicher in Deutschland vermuten lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass die Minderbefüllung der Gasspeicher in Österreich auf die geringere Nachfrage ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist, nicht auf eine geringere Nachfrage einheimischer Speicherkunden.</span></p>
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		<title>Erdgas: Hofrat Beschwichtel nun auch in Deutschland umtriebig</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 05:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser<em> hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet</em>. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-hJ-s1OPP6w"> Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat</a>. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, Faktum bleibt, dass die (formell) deutschen Gasspeicher auch in der aktuellen Einspeichersaison ganz und gar nicht &#8220;auf einem guten Weg sind&#8221;, <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="alignright wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a>wie zwei einfache Tabellen beweisen. Dank an Gregor.</span><span id="more-150223"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Daten der beiden Tabellen stammen von<a href="https://agsi.gie.eu/"> GIE-AGSI</a> bzw. dessen (deren) historischer Datenbank</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und weil heute ein Sonntag ist, soll es damit vorerst sein Bewenden haben</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der seltsame Stichtag ist damit zu erklären, dass <em>dieser Blogger</em> nicht warten wollte, bis die Daten für 31. August verfügbar sind. Ist aber egal, weil da wie dort praktisch vier von sechs &#8220;Einspeicher-Monaten&#8221; vergangen sind).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Tabelle zeigt, dass sich der &#8220;Rückstand&#8221; gegenüber dem (vergleichbaren) vergangenen Jahres auf zehn Prozentpunkte vergrößert hat (von sieben Prozentpunkten zu Beginn der Einspeichersaison). <strong><span style="color: #000000;"><em>Die &#8220;Speicher-Lücke&#8221; in D wurde zuletzt also größer.</em></span></strong></span></p>
<table style="height: 78px; width: 241px;" width="241">
<caption>&#8220;Füllstände&#8221; Gasspeicher in D, in %</caption>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>1.5.</td>
<td>28.8.</td>
<td>Veränderung in pp</td>
</tr>
<tr>
<td>2025</td>
<td> 33,40</td>
<td> 69,92</td>
<td> + 36,52</td>
</tr>
<tr>
<td>2026</td>
<td> 26,12</td>
<td> 52,25</td>
<td> + 26,13</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite, mit einem eigenen Programm gemachte Tabelle holt noch ein bisserl weiter aus. Sie zeigt, dass 2025 <strong><span style="color: #000000;"><em>um diese Zeit in D um 27,5 TWh mehr eingespeichert waren.</em></span></strong></span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="aligncenter wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun ist es wahr, dass <em>dieser Blogger</em> <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">kürzlich geschrieben hat</a>, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Speicherstand allein nur bedingt aussagekräftig ist und dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein guter Teil, wohl mehr als die Hälfte, der &#8220;österreichischen Speicher&#8221; in Wahrheit &#8220;deutsche&#8221; sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber <em>dieser Blogger</em> hat auch geschrieben, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Veränderungen von einer Vergleichsperiode zur nächsten sehr wohl einen <em>ersten Hinweis</em> liefern können und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">außerdem gibt es einen ähnlichen &#8220;Rückstand&#8221; auch in Ö.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Energie: Die geringe Rolle der Dieselimporte in die EU</title>
		<link>http://staatsstreich.at/energie-die-geringe-rolle-der-dieselimporte-in-die-eu.html</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 22:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch die Dieseleinfuhren in die Uniaun spielen offenkundig eine nur geringe Rolle &#8211; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-die-geringe-rolle-der-dieselimporte-in-die-eu.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_150089" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert.png" rel="lightbox[150068]"><img class="wp-image-150089 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert-300x134.png" alt="Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert" width="300" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Kommission, Eurostat, eigene Berechnungen</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch die Dieseleinfuhren in die <em>Uniaun</em> spielen offenkundig eine nur geringe Rolle &#8211; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische und nun mittelöstliche Diesel-/Kerosinimporte ist der Mangel an &#8220;dieselfähigem Rohöl&#8221;, der die hiesigen Raffinerien zur Einschränkung ihrer Treibstoffproduktion zwingt &#8211; und nicht etwa der &#8220;gepflegte Preis&#8221; von WTI oder Brent, der ja gar <a href="https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis">nicht so außerordentlich hoch ist.</a></span><span id="more-150068"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Rechnung ist prinzipiell einfach, erfordert aber eine gewisse minimale Aufmerksamkeitsspanne</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(die für Erwachsene vorausgesetzt werden soll).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgangspunkt ist das Jahr 2024, weil <em>dieser Blogger</em> mit seinen geringen Mitteln nicht imstande war, &#8220;belastbare Angaben&#8221; zu Produktion und Import von Ölprodukten in die EU 2025 zu finden. Hier wird (meist) den Angaben von Eurostat gegenüber jenen der <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">EI, Statistical Review 2026</a> der Vorzug gegeben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil sich in der Letzteren an <em>neuralgischen Punkten</em> nur Werte für &#8220;Europa&#8221; finden, die neben der EU-27 u.a. auch das UK und die Türkei einschließen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Laut Eurostat hat die EU-27 im Jahr 2024 knapp 461 Millionen Tonnen Rohöl von außerhalb importiert (Eurostat-Speak: &#8220;petroleum oils and oils obtained from bituminous minerals, crude&#8221;), denen laut einem <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Oil_and_petroleum_products_-_a_statistical_overview#Trade_in_petroleum_products">Erklärstück der Kommission bzw. des Statistikamts selbst</a> zusammen Importe von Diesel und &#8220;Kerosene type jet fuel&#8221; in Höhe von zusammen 26,7 Mio. Tonnen gegenüberstehen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Siehe dazu die folgenden zwei Screenshots. Der erste entstammt der Eurostat-Datenbank und der zweite einer Tabelle in besagtem &#8220;EU-Erklärstück&#8221;.  Die &#8220;rote Beringelung&#8221; hat <em>dieser Blogger</em> selbst beigesteuert.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150110 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized-210x300.jpg" alt="436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized" width="210" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_272_Mio._Tonen_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150112 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_272_Mio._Tonen_resized-300x150.jpg" alt="Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_27,2_Mio._Tonen_resized" width="300" height="150" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein paar Anmerkungen zu letzterer Tabelle:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erstens werden nicht nur Mitteldestillate, sondern <strong><em><span style="color: #000000;">alle Ölprodukte</span> </em></strong>erfasst, wogegen natürlich nichts einzuwenden ist.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zweitens sind die Produktenimporte in &#8220;Äquivalenten&#8221;, was den Vorteil hat, dass die in Frage stehenden Einfuhren bereits um &#8220;Raffineriegewinne&#8221; bereinigt sind, was</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">drittens einen sauberen Vergleich mit den Rohölimporten ermöglicht.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Viertens schließlich wird in der Kalkulation wegen der in der Tabelle getroffenen Auswahl auch auf die &#8211; quantitativ sowieso marginalen &#8211; Importe von &#8220;herkömmlichem Kerosin&#8221; verzichtet. Dieses wird im Linienverkehr der großen Airlines offenbar sowieso nur mehr wenig verwendet (für ein semantisches Verwirrspielchen reicht&#8217;s allema</span>l    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />   )</li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Damit machten 2024 die <strong><em><span style="color: #000000;">Importe von Diesel und &#8220;neuem Kerosin&#8221; heiße 5,8 Prozent aller Rohölimporte der EU aus.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezieht man diese Einfuhren auf den in diesem Jahr in der EU &#8220;selbst raffinierten&#8221; Diesel sowie den selbst raffinierten &#8220;jet fuel&#8221; <strong><em><span style="color: #000000;">kommen immerhin 10,8 Prozent raus,</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">siehe den folgenden Eurostat-Screenshot mit den Produktions-Werten aus 2024:</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150120 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized-261x300.jpg" alt="Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized" width="261" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Anteil der beiden gewichtigsten Mitteldestillatimporte bezogen auf die Eigenproduktion scheint sich über die Jahre auch nicht groß zu verändern,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">egal, ob diese Importe wie 2020 hauptsächlich von den Russen oder wie 2024 hauptsächlich aus dem Arabischen Golf kamen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein Check der Daten von 2020, dem Jahr der Pseudo-Seuche, erbringt eine EU-Eigenproduktion von 215,6 Mio. Tonnen Diesel und 16,4 Mio. Tonnen &#8220;Kerosene type jet fuel&#8221; (jeweils auf Äquivalent-Basis),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">bei 29 Mio. Tonnen Importen von Diesel und faktischem Kerosin.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ergab zusammen einen Importanteil von 12,5 Prozent</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- <em>ein bisserl mehr, aber nicht die Welt.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Resümierend bleibt festzustellen, dass die <em>post Brexit EU</em> vergangenes Jahr 436 Millionen Tonnen Rohöl importiert hat, was knapp 9 Millionen Barrel pro Tag entspricht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aus denen etwa zur Hälfte Diesel gemacht wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Importe spiel(t)en nur eine untergeordnete Rolle,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das gilt auch für die ständig gehypten  (insgesamt) 27,7 Mio. Tonnen Ölprodukte, die 2024 von Indien nach &#8220;Europa&#8221; geflossen sein sollen (EI, Statistical Review 2025, p. 35).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie sollen die Einfuhren aus Russland zum Teil ersetzt haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fast alles Propaganda und Larifari.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> &#8220;Europa&#8221; bzw. die EU haben bisher den Löwenanteil &#8220;ihres&#8221; Diesels und Kerosins selbst raffiniert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wozu sie freilich das &#8220;richtige Rohöl&#8221; benötigen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das es in Russland und im Arabischen Golf gegeben hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">jetzt halt nimmer.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ö/&#8221;Verfahren&#8221;: Geopolitik, das Geheimnis einer schnellen UVP</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 05:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Durch die zusätzliche Verbindung soll Erdgas aus dem Westen künftig effizienter nach Österreich transportiert werden können. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder (OÖ, G, Anm.) erklärte, das Vorhaben sei im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung umfassend und transparent untersucht worden. Die zuständigen Behörden und Sachverständigen hätten das Projekt schnell und gleichzeitig genau geprüft.&#8221; Oe24, &#8220;WAG LOOP 1: Grünes ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/oeverfahren-geopolitik-das-geheimnis-einer-schnellen-uvp.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Durch die zusätzliche Verbindung soll Erdgas aus dem Westen künftig effizienter nach Österreich transportiert werden können. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder (OÖ, G, Anm.) erklärte, das Vorhaben sei im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung umfassend und transparent untersucht worden. Die zuständigen Behörden und Sachverständigen hätten das Projekt schnell und gleichzeitig genau geprüft.&#8221; <a href="https://www.oe24.at/a/gruenes-licht-fuer-40-kilometer-gasleitung-in-oberoesterreich-900108170">Oe24, &#8220;WAG LOOP 1: Grünes Licht für Mega-Gasleitung in Oberösterreich&#8221;</a>, 19.8.2026</span><span id="more-150038"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die hiesige Klage der Industrie, vor allem der Stromkonzerne, über die Dauer von Genehmigungsverfahren ist alt (und wohl auch berechtigt),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">fast so alt wie jene über die Lohnnebenkosten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wirtschafts-(und Energie-)Minister Hattmannsdorfer könnte wahrscheinlich heute aus dem Stand eine <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=was+ist+eine+Jeremiade%3F">Jeremiade</a> darüber anstimmen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders als bei den LNK <em>scheint bei der UVP freilich was zu gehen</em>, sofern die Sterne günstig stehen, äh, ich meine:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wenn sich die Interessen von NATO, NATOtisten in der Bundesregierung (und der<a href="https://www.1000dokumente.de/Dokumente/Thronrede_Kaiser_Wilhelms_II._vor_den_Reichstagsabgeordneten"> <em>loyalen Opposition</em></a>) sowie eines Bundeslands treffen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es bedarf dann nur noch eines Parteifreundes von Lorchen, der an der richtigen Stelle sitzt, um zu zeigen, wie man &#8220;schnell und genau&#8221; Umweltverträglichkeit prüfen lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Lorchen &amp; Anhang haben ja schon immer gesagt, dass derlei Gejammer jeder Grundlage entbehrt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber was heißt hier<a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk0514"> &#8220;schnell&#8221;</a>?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk0514">&#8220;Rekordverdächtig</a>&#8221; wäre der bessere Ausdruck!</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da war wahrscheinlich sogar der Verbund baff, der sich &#8220;mit umgehängtem Bart&#8221; über <a href="https://oesterreichsenergie.at/">die langen Verfahrensdauern zu beklagen pflegt</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Jetzt ist einmal eine Verbundtochter in den Genuss eines super-genauen und trotzdem super-schnellen Prüfverfahrens gekommen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dank sei dem Parteifreund Lorchens, dem oberösterreichischen Landesrat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Obwohl&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Grünen waren&#8217;s natürlich nicht alleine. Wie gesagt: </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">NATO, NATOtisten in der aktuellen Bundesregierug und im Land waren&#8217;s auch, siehe u. a. <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">hier</a>.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erdöl: US-Vance soll sich für Tanker im Schwarzmeer interessiert haben</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 22:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hiesigen Mainstream-Medien verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl, dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist, ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die hiesigen Mainstream-Medien <a href="https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000335184/behoerden-kind-bei-angriff-auf-russische-hafenstadt-getoetet?responsive=false">verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl,</a> dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist,<strong><em><span style="color: #000000;"> ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den Bosporus hat</span></em></strong> und nicht etwa die USA, die pro Tag <em>heiße 0,03 Millionen Barrel</em> kasachisches Öl einführen.</span><span id="more-149968"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Gegensatz zu den USA hat die EU 2025 täglich mehr als 1,1 Millionen Barrel oder 55,8 Millionen Jahrestonnen aus Kasachstan importiert, siehe z.B. <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/where-does-the-eu-get-its-oil-from/">hier</a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das bisher bis auf einen kleinen Teil, der nach Norddeutschland geht (ging), per Schiff nach Triest geliefert wird, von wo es über die <a href="https://www.tal-oil.com/de">&#8220;TAL&#8221;</a> nach D bzw. Ö (Schwechat) geleitet wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU hat deswegen ein extrem dringliches Interesse daran, dass das in einem russischen Schwarzmeerhafen verladene kasachische (???)  Öl weiter in die<em> Uniaun fließt</em>, weil</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">soeben die Lieferungen aus Saudiarabien und dem Irak ausgefallen sind, deren Öl a) eine ähnliche Charakteristik hat wie das kasachische und die b) zusammen etwa gleich viel in die EU liefern wie Kasachstan (54,9 Millionen Tonnen p.a. bzw. 55,8 Mio. Jahrestonnen &#8211; die wegen des Kriegs ausfallende  Menge ist für die EU absolut nicht so groß,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Anteil des mittelschweren Öls aus dem Arabischen Golf ist jedoch beträchtlich; siehe dazu u.a. die Produktionsprofile in der &#8220;World Energy Review 2025&#8243; der ENI, pp. 105 ff. und 109 ff.).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Soll in der EU auch weiterhin Diesel erzeugt werden, <em>benötigen die Euros schwereres und saureres Öl </em>mehr als jemals zuvor. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das leichte Zeugs aus den USA, Libyen oder Nigeria tut&#8217;s nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die europäischen Raffinerien benötig(t)en russisches, golfarabisches und eben auch kasachisches Erdöl als &#8220;Beimischung&#8221; für Mitteldestillate.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem gänzlichen oder weitgehenden Ausfall der Russen (Sanktionen) sowie der Saudis &amp; Irakis (Golfkrieg) spielt Kasachstan derzeit die Rolle des sprichwörtlichen &#8220;seidenen Fadens&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was Vance, der die EU vor einem Jahr <a href="http://staatsstreich.at/us-vizepraesident-waescht-euro-metternichs-den-kopf-zitat.html">der Zensur bezichtigt hat</a>, mit all dem zu tun haben soll, bleibt &#8211; nicht nur <em>diesem Blogger</em> &#8211; eher schleierhaft.</span></p>
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