<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>staatsstreich.atEuropa</title>
	<atom:link href="http://staatsstreich.at/category/europa/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://staatsstreich.at</link>
	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
	<lastBuildDate>Fri, 18 Sep 2026 06:55:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Die Befüllung der Gasspeicher läuft weiter schleppend</title>
		<link>http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 22:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=150402</guid>
		<description><![CDATA[In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter. Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der zweiten Augusthälfte haben sich in Österreich, Deutschland und der EU die Gasspeicherstände auf (sehr) niedrigem Niveau relativ zu den Vergleichsjahren stabilisiert. Eine Analyse der Eigentumsverhältnisse der österreichischen Gasspeicher zeigt, dass die heimische Minderbefüllung auf die geringere Einspeicherung ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist. Von Gregor Hochreiter.</span><span id="more-150402"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich waren Ende August nur zu 66,8% gefüllt. Damit sind sie weiterhin deutlich schwächer gefüllt als in allen drei Vergleichsperioden. Ein negativer Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand niedriger als im Vergleichsjahr ist; ein positiver Wert bedeutet, dass im aktuellen Kalenderjahr der Füllstand höher als im jeweiligen Vergleichsjahr ist.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150410 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Füllstand_Linienchart-300x176.png" alt="Ö_Füllstand_Linienchart" width="300" height="176" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf unterschiedlichen Befüllungsraten ergeben sich somit unterschiedliche Füllstände am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober. Die Bandbreite reicht von maximal knapp 94% bis weniger als 65%. 2024 verzeichnete der September bereits eine minimale Ausspeicherung, im Oktober 2016 gab der Füllstand um 2,7 Prozentpunkte nach.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Entspricht die Einspeicherungsrate für die kommenden zwei Monate der bisherigen durchschnittlichen Einspeicherungsrate seit Anfang April, wären die Gasspeicher in Österreich Ende Oktober zu 80,4% gefüllt. Die EU-Vorgaben würden damit verfehlt. Nur falls diese auf einen Mindestfüllstand von 80% reduziert würden – wie von der EU-Kommission Ende August vorgeschlagen – würde Österreich sie mit Ach und Krach erfüllen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am vergleichsweise geringen Füllstand ändert das aber natürlich nichts. Im Vorjahr lag der Füllstand Ende Oktober bei 83,7%, allerdings war er Ende September mit 84,9% noch etwas höher.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150416 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Ö_Szenarien_Säulen-300x205.png" alt="Ö_Szenarien_Säulen" width="300" height="205" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutlich schlechter sieht die Situation in Deutschland aus. Wie in Österreich wurde in der zweiten Augusthälfte zumindest der Abwärtstrend gegenüber den Vergleichsjahren gestoppt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt weisen die Gasspeicher in Deutschland mit 53,3% allerdings eine um fast 30 Prozentpunkte geringere Befüllung auf. Gegenüber dem Vorjahr beträgt das Minus fast 18 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150418 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Füllstand_Linienchart-300x187.png" alt="D_Füllstand_Linienchart" width="300" height="187" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU-Vorgaben wird Deutschland dieses Jahr sicher verfehlen. Ein Füllstand von mehr als 70% per Ende Oktober wird kaum möglich sein. Bei einer Fortsetzung der bisherigen Einspeicherungsrate seit Anfang April wären die Speicher Ende Oktober zu 66% gefüllt. Im Vorjahr waren es 74,9%. Allerdings wiesen im Vorjahr die Gasspeicher in Deutschland wie auch in Österreich mit 76,7% Ende September einen höheren Füllstand als ein Monat später auf.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150421 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/D_Szenarien_Säulen-300x196.png" alt="D_Szenarien_Säulen" width="300" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu den Eigentumsverhältnissen der Gasspeicher in Österreich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher in Österreich weisen einige Besonderheiten auf. Mit etwas über 100 TWh decken sie den jährlichen österreichischen Gasbedarf zu rund 125%. Aktuell decken die eingespeicherten knapp 67 TWh bereits mehr als 80% des Jahresbedarfs. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Vergleich: In </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deutschland sind es bei einem Füllstand von etwas über 53% nicht einmal 15% des Jahresbedarfs, EU-weit deckt der Füllstand von knapp 66% nur etwas mehr als 20% des Jahresbedarfs.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings steht bei Weitem nicht der gesamte Speicherinhalt der Gasspeicher in Österreich österreichischen Speicherkunden unmittelbar zur Verfügung. Das verzerrt die öffentliche Wahrnehmung über die tatsächliche Höhe der österreichischen Gasreserven deutlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die in Gasspeichern in Österreich gelagerten Gasreserven teilen sich in sechs Kategorien auf:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „Strategische Reserve“ in Höhe von 20 TWh, das entspricht rund einem Viertel des jährlichen österreichischen Gasbedarfs, ist nur nach einem politischen Beschluss abrufbar. Diese Reserve muss, und dieser Punkt ist wichtig, unter Umständen dem Ausland zur Verfügung gestellt werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „immunisierten Mengen“ haben Unternehmen eingelagert. Dieses Gas ist fürösterreichische Unternehmen verfügbar, außer es werden Energielenkungsmaßnahmenverordnet.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „geschützter Kunden“ steht österreichischen Speicherkunden zur Verfügung, allerdings nur in einer Notlage.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasreserven Österreichs im engeren Sinn entsprechen den „sonstigen Mengen von österreichischen Speicherkunden“. Allerdings können diese auch an das Ausland verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „sonstigen Mengen von nicht-österreichischen Speicherkunden“ befinden sich im ausländischen Eigentum und sind damit nicht für österreichische Speicherkunden´verfügbar. Allerdings können sie theoretisch auch österreichischen Kunden verkauft werden.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gas „nicht-österreichischer Endkunden“ steht österreichischen Verbrauchern nicht zur Verfügung. Aufgrund der äußerst geringen Menge wird dieser Posten nicht weiter berücksichtigt werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht in dieser Auflistung scheint für österreichische Kunden im Ausland eingespeichertes Gas auf. (Für eine detaillierte Darstellung zur Nutzbarkeit der einzelnen Untergruppen siehe den Artikel<a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html"> „Österreichs Gasreserven – (k)ein Grund zur Sorge?“</a>.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Abbildungen zeigen, wie sich im Kalenderjahr 2025 die Eigentumsverhältnisse im Jahresverlauf veränderten. Deutlich ist zu erkennen, dass nahezu über den gesamten Jahresverlauf nicht-österreichische Speicherkunden den größten Anteil der zum jeweiligen </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zeitpunkt eingespeicherten Gasmenge auf sich vereinten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbare Anteil überstieg nur in zwei Monaten (September und Oktober) 20% der eingespeicherten Menge.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings genügte im Vorjahr, auch dank des milden März, diese Menge an Gasreserven, um durch den Winter zu kommen, ohne die für Notfälle vorgesehenen Gasreserven – Strategische Gasreserve, immunisierte Mengen, geschützte Kunden – anzugreifen.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150438 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher-300x189.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher" width="300" height="189" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In einer leicht anderen Darstellung zeigt sich der Jahresverlauf wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150441 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_Säulen" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die maximal verfügbare Speicherkapazität machten die von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren Gasreserven in keinem einzigen Monat mehr als 15% aus.</span> <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150449 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2-300x182.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_linien2" width="300" height="182" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Den Anteil der den österreichischen Speicherkunden zur Verfügung stehenden Gasreserven relativ zum Gasverbrauch von 82,2 TWh im Kalenderjahr 2025 zeigt die nächste Abbildung. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchststand bei den von österreichischen Speicherkunden jederzeit nutzbaren </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasreserven (= „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“) wurde im Oktober 2025 mit 16,9% erreicht. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die strategische Gasreserve entsprach Monat für Monat 24,3% des letztjährigen Gesamtverbrauchs.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150452 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch-300x186.png" alt="Eigentumsverhältnisse_öst_Speicher_lProzentVerbrauch" width="300" height="186" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Abschließend noch der Vergleich zwischen den „österreichischen Gasreserven“ und den „Gasreserven in Österreich“ im Jahresverlauf. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ entsprechen den vier Untergruppen „sonstige Mengen von österreichischen Speicherkunden“, „strategische Gasreserve“, „immunisierte Mengen“ und „geschützte Kunden“. Nicht in dieser Auflistung enthalten sind für österreichische Speicherkunden vorgesehene Gasreserven im Ausland.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die „österreichischen Gasreserven“ schwanken deutlich weniger als die „Gasreserven in Österreich“. Das liegt an der großen Bedeutung der strategischen Gasreserven, insbesondere wenn auch noch di„immunisierten Mengen“ und die „geschützten Kunden“ hinzugerechnet werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite der „österreichischen Gasreserven“ reichte im Vorjahr von 38,6% im März bis 52,6% im Oktober und war damit deutlich geringer als jene der „Gasreserven in Österreich“.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese bewegten sich im Vorjahr im Bereich von 43,7% im März bis 85,7% im </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">September. Medial kolportiert werden nur die Gasreserven in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150460 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Gasreserven_lininenchart03-300x187.png" alt="Gasreserven_lininenchart03" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der aktuelle Stand der Eigentumsverhältnisse</span></p>
<p>Auf Wochenbasis stellt die E-Control eine Übersicht über die aktuellen Eigentumsverhältnisse der Gasspeicher in Österreich zur Verfügung. Per 25. August haben österreichische Speicherkunden (C) mit 12,91 TWh sogar etwas mehr Gas eingespeichert als im Vorjahr (12,80 TWh).</p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" rel="lightbox[150402]"><img class="aligncenter wp-image-150465 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Eigentumsverhältnisse_pie-chart.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie-chart" width="180" height="225" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gänzlich anders sieht es bei den nicht-österreichischen Speicherkunden aus. Diese haben mit 29,05 TWh mehr als 10 TWh weniger eingespeichert als noch 2025. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dabei dürfte es sich um deutsche Speicherkunden handeln, was wiederum nahelegt, dass die eingespeicherten </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">deutschen Gasreserven im Jahresvergleich noch niedriger sind, als es der Blick auf den Füllstand der Gasspeicher in Deutschland vermuten lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass die Minderbefüllung der Gasspeicher in Österreich auf die geringere Nachfrage ausländischer Speicherkunden zurückzuführen ist, nicht auf eine geringere Nachfrage einheimischer Speicherkunden.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/die-befuellung-der-gasspeicher-laeuft-weiter-schleppend.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erdgas: Hofrat Beschwichtel nun auch in Deutschland umtriebig</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 05:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=150223</guid>
		<description><![CDATA[Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die ursprünglich primär auf Österreich gemünzte Kunstfigur des &#8220;Hofrat Beschwichtel&#8221; scheint nun auch verstärkt in D tätig zu sein bzw. dieser<em> hat dort eine Tochter-Filiale eröffnet</em>. Anders ist eine Aussendung der deutschen Energieministerin nicht zu erklären, über die sich<a href="https://www.youtube.com/watch?v=-hJ-s1OPP6w"> Maurice vor einer Woche lustig gemacht hat</a>. Was immer der wirkliche Grund für die schlechte Performance ist, Faktum bleibt, dass die (formell) deutschen Gasspeicher auch in der aktuellen Einspeichersaison ganz und gar nicht &#8220;auf einem guten Weg sind&#8221;, <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="alignright wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a>wie zwei einfache Tabellen beweisen. Dank an Gregor.</span><span id="more-150223"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Daten der beiden Tabellen stammen von<a href="https://agsi.gie.eu/"> GIE-AGSI</a> bzw. dessen (deren) historischer Datenbank</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und weil heute ein Sonntag ist, soll es damit vorerst sein Bewenden haben</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der seltsame Stichtag ist damit zu erklären, dass <em>dieser Blogger</em> nicht warten wollte, bis die Daten für 31. August verfügbar sind. Ist aber egal, weil da wie dort praktisch vier von sechs &#8220;Einspeicher-Monaten&#8221; vergangen sind).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Tabelle zeigt, dass sich der &#8220;Rückstand&#8221; gegenüber dem (vergleichbaren) vergangenen Jahres auf zehn Prozentpunkte vergrößert hat (von sieben Prozentpunkten zu Beginn der Einspeichersaison). <strong><span style="color: #000000;"><em>Die &#8220;Speicher-Lücke&#8221; in D wurde zuletzt also größer.</em></span></strong></span></p>
<table style="height: 78px; width: 241px;" width="241">
<caption>&#8220;Füllstände&#8221; Gasspeicher in D, in %</caption>
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>1.5.</td>
<td>28.8.</td>
<td>Veränderung in pp</td>
</tr>
<tr>
<td>2025</td>
<td> 33,40</td>
<td> 69,92</td>
<td> + 36,52</td>
</tr>
<tr>
<td>2026</td>
<td> 26,12</td>
<td> 52,25</td>
<td> + 26,13</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite, mit einem eigenen Programm gemachte Tabelle holt noch ein bisserl weiter aus. Sie zeigt, dass 2025 <strong><span style="color: #000000;"><em>um diese Zeit in D um 27,5 TWh mehr eingespeichert waren.</em></span></strong></span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[150223]"><img class="aligncenter wp-image-150248 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet-300x37.png" alt="Füllstände_Vergleich_D_master_bearbeitet" width="300" height="37" /></a><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun ist es wahr, dass <em>dieser Blogger</em> <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">kürzlich geschrieben hat</a>, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Speicherstand allein nur bedingt aussagekräftig ist und dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein guter Teil, wohl mehr als die Hälfte, der &#8220;österreichischen Speicher&#8221; in Wahrheit &#8220;deutsche&#8221; sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber <em>dieser Blogger</em> hat auch geschrieben, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Veränderungen von einer Vergleichsperiode zur nächsten sehr wohl einen <em>ersten Hinweis</em> liefern können und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">außerdem gibt es einen ähnlichen &#8220;Rückstand&#8221; auch in Ö.</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/erdgas-hofrat-beschwichtel-nun-auch-in-deutschland-umtriebig.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Energie: Die geringe Rolle der Dieselimporte in die EU</title>
		<link>http://staatsstreich.at/energie-die-geringe-rolle-der-dieselimporte-in-die-eu.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/energie-die-geringe-rolle-der-dieselimporte-in-die-eu.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 22:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=150068</guid>
		<description><![CDATA[Auch die Dieseleinfuhren in die Uniaun spielen offenkundig eine nur geringe Rolle &#8211; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-die-geringe-rolle-der-dieselimporte-in-die-eu.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_150089" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert.png" rel="lightbox[150068]"><img class="wp-image-150089 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert-300x134.png" alt="Anteil_EU_Mitteldestillatsimporte_an_EU_Produktion_2024_korrigiert" width="300" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Kommission, Eurostat, eigene Berechnungen</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch die Dieseleinfuhren in die <em>Uniaun</em> spielen offenkundig eine nur geringe Rolle &#8211; allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz. Sie machten 2024 nur 5,9 Prozent aller Rohölimporte und 10,8 Prozent der Eigenproduktion von Diesel und (faktischem) Kerosin in der EU aus (ich konnte leider nicht alle 2025er-Zahlen finden). Das bei weitem größere Problem als ausfallende russische und nun mittelöstliche Diesel-/Kerosinimporte ist der Mangel an &#8220;dieselfähigem Rohöl&#8221;, der die hiesigen Raffinerien zur Einschränkung ihrer Treibstoffproduktion zwingt &#8211; und nicht etwa der &#8220;gepflegte Preis&#8221; von WTI oder Brent, der ja gar <a href="https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis">nicht so außerordentlich hoch ist.</a></span><span id="more-150068"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Rechnung ist prinzipiell einfach, erfordert aber eine gewisse minimale Aufmerksamkeitsspanne</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(die für Erwachsene vorausgesetzt werden soll).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausgangspunkt ist das Jahr 2024, weil <em>dieser Blogger</em> mit seinen geringen Mitteln nicht imstande war, &#8220;belastbare Angaben&#8221; zu Produktion und Import von Ölprodukten in die EU 2025 zu finden. Hier wird (meist) den Angaben von Eurostat gegenüber jenen der <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">EI, Statistical Review 2026</a> der Vorzug gegeben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil sich in der Letzteren an <em>neuralgischen Punkten</em> nur Werte für &#8220;Europa&#8221; finden, die neben der EU-27 u.a. auch das UK und die Türkei einschließen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Laut Eurostat hat die EU-27 im Jahr 2024 knapp 461 Millionen Tonnen Rohöl von außerhalb importiert (Eurostat-Speak: &#8220;petroleum oils and oils obtained from bituminous minerals, crude&#8221;), denen laut einem <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Oil_and_petroleum_products_-_a_statistical_overview#Trade_in_petroleum_products">Erklärstück der Kommission bzw. des Statistikamts selbst</a> zusammen Importe von Diesel und &#8220;Kerosene type jet fuel&#8221; in Höhe von zusammen 26,7 Mio. Tonnen gegenüberstehen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Siehe dazu die folgenden zwei Screenshots. Der erste entstammt der Eurostat-Datenbank und der zweite einer Tabelle in besagtem &#8220;EU-Erklärstück&#8221;.  Die &#8220;rote Beringelung&#8221; hat <em>dieser Blogger</em> selbst beigesteuert.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150110 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized-210x300.jpg" alt="436_Mio_Tonnen_Crude_Importe_in_EU_2025_Eurostat_resized" width="210" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_272_Mio._Tonen_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150112 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_272_Mio._Tonen_resized-300x150.jpg" alt="Mitteldestillats_Nettoimporte_2024_27,2_Mio._Tonen_resized" width="300" height="150" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein paar Anmerkungen zu letzterer Tabelle:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erstens werden nicht nur Mitteldestillate, sondern <strong><em><span style="color: #000000;">alle Ölprodukte</span> </em></strong>erfasst, wogegen natürlich nichts einzuwenden ist.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zweitens sind die Produktenimporte in &#8220;Äquivalenten&#8221;, was den Vorteil hat, dass die in Frage stehenden Einfuhren bereits um &#8220;Raffineriegewinne&#8221; bereinigt sind, was</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">drittens einen sauberen Vergleich mit den Rohölimporten ermöglicht.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Viertens schließlich wird in der Kalkulation wegen der in der Tabelle getroffenen Auswahl auch auf die &#8211; quantitativ sowieso marginalen &#8211; Importe von &#8220;herkömmlichem Kerosin&#8221; verzichtet. Dieses wird im Linienverkehr der großen Airlines offenbar sowieso nur mehr wenig verwendet (für ein semantisches Verwirrspielchen reicht&#8217;s allema</span>l    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />   )</li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Damit machten 2024 die <strong><em><span style="color: #000000;">Importe von Diesel und &#8220;neuem Kerosin&#8221; heiße 5,8 Prozent aller Rohölimporte der EU aus.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezieht man diese Einfuhren auf den in diesem Jahr in der EU &#8220;selbst raffinierten&#8221; Diesel sowie den selbst raffinierten &#8220;jet fuel&#8221; <strong><em><span style="color: #000000;">kommen immerhin 10,8 Prozent raus,</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">siehe den folgenden Eurostat-Screenshot mit den Produktions-Werten aus 2024:</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized.jpg" rel="lightbox[150068]"><img class="aligncenter wp-image-150120 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized-261x300.jpg" alt="Mitteldestillatsproduktion_EU_2024_bearbeitet_resized" width="261" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Anteil der beiden gewichtigsten Mitteldestillatimporte bezogen auf die Eigenproduktion scheint sich über die Jahre auch nicht groß zu verändern,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">egal, ob diese Importe wie 2020 hauptsächlich von den Russen oder wie 2024 hauptsächlich aus dem Arabischen Golf kamen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein Check der Daten von 2020, dem Jahr der Pseudo-Seuche, erbringt eine EU-Eigenproduktion von 215,6 Mio. Tonnen Diesel und 16,4 Mio. Tonnen &#8220;Kerosene type jet fuel&#8221; (jeweils auf Äquivalent-Basis),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">bei 29 Mio. Tonnen Importen von Diesel und faktischem Kerosin.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ergab zusammen einen Importanteil von 12,5 Prozent</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- <em>ein bisserl mehr, aber nicht die Welt.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Resümierend bleibt festzustellen, dass die <em>post Brexit EU</em> vergangenes Jahr 436 Millionen Tonnen Rohöl importiert hat, was knapp 9 Millionen Barrel pro Tag entspricht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aus denen etwa zur Hälfte Diesel gemacht wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Importe spiel(t)en nur eine untergeordnete Rolle,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das gilt auch für die ständig gehypten  (insgesamt) 27,7 Mio. Tonnen Ölprodukte, die 2024 von Indien nach &#8220;Europa&#8221; geflossen sein sollen (EI, Statistical Review 2025, p. 35).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie sollen die Einfuhren aus Russland zum Teil ersetzt haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fast alles Propaganda und Larifari.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> &#8220;Europa&#8221; bzw. die EU haben bisher den Löwenanteil &#8220;ihres&#8221; Diesels und Kerosins selbst raffiniert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wozu sie freilich das &#8220;richtige Rohöl&#8221; benötigen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das es in Russland und im Arabischen Golf gegeben hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">jetzt halt nimmer.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/energie-die-geringe-rolle-der-dieselimporte-in-die-eu.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ö/&#8221;Verfahren&#8221;: Geopolitik, das Geheimnis einer schnellen UVP</title>
		<link>http://staatsstreich.at/oeverfahren-geopolitik-das-geheimnis-einer-schnellen-uvp.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/oeverfahren-geopolitik-das-geheimnis-einer-schnellen-uvp.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 05:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=150038</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Durch die zusätzliche Verbindung soll Erdgas aus dem Westen künftig effizienter nach Österreich transportiert werden können. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder (OÖ, G, Anm.) erklärte, das Vorhaben sei im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung umfassend und transparent untersucht worden. Die zuständigen Behörden und Sachverständigen hätten das Projekt schnell und gleichzeitig genau geprüft.&#8221; Oe24, &#8220;WAG LOOP 1: Grünes ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/oeverfahren-geopolitik-das-geheimnis-einer-schnellen-uvp.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Durch die zusätzliche Verbindung soll Erdgas aus dem Westen künftig effizienter nach Österreich transportiert werden können. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder (OÖ, G, Anm.) erklärte, das Vorhaben sei im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung umfassend und transparent untersucht worden. Die zuständigen Behörden und Sachverständigen hätten das Projekt schnell und gleichzeitig genau geprüft.&#8221; <a href="https://www.oe24.at/a/gruenes-licht-fuer-40-kilometer-gasleitung-in-oberoesterreich-900108170">Oe24, &#8220;WAG LOOP 1: Grünes Licht für Mega-Gasleitung in Oberösterreich&#8221;</a>, 19.8.2026</span><span id="more-150038"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die hiesige Klage der Industrie, vor allem der Stromkonzerne, über die Dauer von Genehmigungsverfahren ist alt (und wohl auch berechtigt),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">fast so alt wie jene über die Lohnnebenkosten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wirtschafts-(und Energie-)Minister Hattmannsdorfer könnte wahrscheinlich heute aus dem Stand eine <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=was+ist+eine+Jeremiade%3F">Jeremiade</a> darüber anstimmen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders als bei den LNK <em>scheint bei der UVP freilich was zu gehen</em>, sofern die Sterne günstig stehen, äh, ich meine:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wenn sich die Interessen von NATO, NATOtisten in der Bundesregierung (und der<a href="https://www.1000dokumente.de/Dokumente/Thronrede_Kaiser_Wilhelms_II._vor_den_Reichstagsabgeordneten"> <em>loyalen Opposition</em></a>) sowie eines Bundeslands treffen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es bedarf dann nur noch eines Parteifreundes von Lorchen, der an der richtigen Stelle sitzt, um zu zeigen, wie man &#8220;schnell und genau&#8221; Umweltverträglichkeit prüfen lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Lorchen &amp; Anhang haben ja schon immer gesagt, dass derlei Gejammer jeder Grundlage entbehrt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber was heißt hier<a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk0514"> &#8220;schnell&#8221;</a>?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2024/pk0514">&#8220;Rekordverdächtig</a>&#8221; wäre der bessere Ausdruck!</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da war wahrscheinlich sogar der Verbund baff, der sich &#8220;mit umgehängtem Bart&#8221; über <a href="https://oesterreichsenergie.at/">die langen Verfahrensdauern zu beklagen pflegt</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Jetzt ist einmal eine Verbundtochter in den Genuss eines super-genauen und trotzdem super-schnellen Prüfverfahrens gekommen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dank sei dem Parteifreund Lorchens, dem oberösterreichischen Landesrat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Obwohl&#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Grünen waren&#8217;s natürlich nicht alleine. Wie gesagt: </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">NATO, NATOtisten in der aktuellen Bundesregierug und im Land waren&#8217;s auch, siehe u. a. <a href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">hier</a>.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/oeverfahren-geopolitik-das-geheimnis-einer-schnellen-uvp.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erdöl: US-Vance soll sich für Tanker im Schwarzmeer interessiert haben</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 22:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=149968</guid>
		<description><![CDATA[Die hiesigen Mainstream-Medien verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl, dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist, ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die hiesigen Mainstream-Medien <a href="https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000335184/behoerden-kind-bei-angriff-auf-russische-hafenstadt-getoetet?responsive=false">verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl,</a> dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist,<strong><em><span style="color: #000000;"> ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den Bosporus hat</span></em></strong> und nicht etwa die USA, die pro Tag <em>heiße 0,03 Millionen Barrel</em> kasachisches Öl einführen.</span><span id="more-149968"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Gegensatz zu den USA hat die EU 2025 täglich mehr als 1,1 Millionen Barrel oder 55,8 Millionen Jahrestonnen aus Kasachstan importiert, siehe z.B. <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/where-does-the-eu-get-its-oil-from/">hier</a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das bisher bis auf einen kleinen Teil, der nach Norddeutschland geht (ging), per Schiff nach Triest geliefert wird, von wo es über die <a href="https://www.tal-oil.com/de">&#8220;TAL&#8221;</a> nach D bzw. Ö (Schwechat) geleitet wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU hat deswegen ein extrem dringliches Interesse daran, dass das in einem russischen Schwarzmeerhafen verladene kasachische (???)  Öl weiter in die<em> Uniaun fließt</em>, weil</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">soeben die Lieferungen aus Saudiarabien und dem Irak ausgefallen sind, deren Öl a) eine ähnliche Charakteristik hat wie das kasachische und die b) zusammen etwa gleich viel in die EU liefern wie Kasachstan (54,9 Millionen Tonnen p.a. bzw. 55,8 Mio. Jahrestonnen &#8211; die wegen des Kriegs ausfallende  Menge ist für die EU absolut nicht so groß,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Anteil des mittelschweren Öls aus dem Arabischen Golf ist jedoch beträchtlich; siehe dazu u.a. die Produktionsprofile in der &#8220;World Energy Review 2025&#8243; der ENI, pp. 105 ff. und 109 ff.).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Soll in der EU auch weiterhin Diesel erzeugt werden, <em>benötigen die Euros schwereres und saureres Öl </em>mehr als jemals zuvor. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das leichte Zeugs aus den USA, Libyen oder Nigeria tut&#8217;s nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die europäischen Raffinerien benötig(t)en russisches, golfarabisches und eben auch kasachisches Erdöl als &#8220;Beimischung&#8221; für Mitteldestillate.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem gänzlichen oder weitgehenden Ausfall der Russen (Sanktionen) sowie der Saudis &amp; Irakis (Golfkrieg) spielt Kasachstan derzeit die Rolle des sprichwörtlichen &#8220;seidenen Fadens&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was Vance, der die EU vor einem Jahr <a href="http://staatsstreich.at/us-vizepraesident-waescht-euro-metternichs-den-kopf-zitat.html">der Zensur bezichtigt hat</a>, mit all dem zu tun haben soll, bleibt &#8211; nicht nur <em>diesem Blogger</em> &#8211; eher schleierhaft.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EU-Dissidentin Kneissl im Gespräch</title>
		<link>http://staatsstreich.at/eu-dissidentin-kneissl-im-gespraech.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/eu-dissidentin-kneissl-im-gespraech.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 22:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=149929</guid>
		<description><![CDATA[Der &#8220;pro-russische&#8221; norwegische Professor Glenn Diesen hat auf seinem &#8220;Substack&#8221; ein bemerkenswertes, etwa 50-minütiges Interview mit Karin Kneissl, einer früheren Diplomatin und Ministerin der Republik Österreich veröffentlicht, der nun in faschistischer bzw. kommunistischer Manier die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll. Die Kneissl, die auch der hiesigen Journaille als &#8220;fünfte Kolonne Moskaus&#8221; gilt, sagt in dem Interview ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/eu-dissidentin-kneissl-im-gespraech.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der &#8220;pro-russische&#8221; norwegische Professor Glenn Diesen hat auf seinem &#8220;Substack&#8221; ein bemerkenswertes<a href="https://glenndiesen.substack.com/p/karin-kneissl-energy-wars-and-the">, etwa 50-minütiges Interview mit Karin Kneissl, </a>einer früheren Diplomatin und Ministerin der Republik Österreich veröffentlicht, der nun in faschistischer bzw. kommunistischer Manier die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll. Die Kneissl, die auch der hiesigen Journaille als &#8220;fünfte Kolonne Moskaus&#8221; gilt, sagt in dem Interview viel Interessantes und man kann/soll ihr auch in einigen Punkten widersprechen, aber medial verketzert und ausgebürgert zu werden wie weiland Hans Kelsen oder Wolf Biermann hat sie nicht verdient. <iframe title="Karin Kneissl: Energy Wars &amp; the Coming Collapse of Europe" src="https://www.youtube.com/embed/382c2SMxm34" width="1498" height="843" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></span><span id="more-149929"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht nur &#8220;nicht verdient&#8221; &#8211; die westlichen Kriegstreiber-Staaten, die sich gern das &#8220;Federl von Rechtsförmigkeit&#8221; an den Hut heften, sind an vorderster Front am Ende von Recht und Gesetz intern und auf globaler Ebene beteiligt, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie Kneissl erläutert (und erst kürzlich für die EU von Hannes Hofbauer <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077316222">in Buchform </a>dokumentiert).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat gegen die ersten 20 Minuten der Ausführungen Kneissls nicht nur nichts einzuwenden, er hat vieles von dem, was die nunmehrige Lehrerin an der Universität Petersburg erläutert, nicht bzw. zu wenig tiefenscharf gewusst,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was beispielsweise den Übergang von der frühneuzeitlichen Piraterie/&#8221;Freibeuterei&#8221; zu sozusagen rechtssicherem Seehandel/Seerecht betrifft </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">oder den Charakter der &#8220;historischen Armut&#8221; Europas.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Kneissl war schon 2017/18, als sie ihr Amt im Wiener Außenministerium antrat, kein <em>Plappermäulchen</em> wie etliche andere (ehemalige) österreichische Minister(innen),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern jemand, der (generisches Maskulinum) es verdient ernst genommen zu werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorsicht würde<em> dieser Blogger</em> aus mehreren Gründen bei den Kneisslschen Aussagen zu den BRICS und der &#8220;Multipolarität&#8221; walten lassen, weil </span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht alles was glänzt, Gold ist</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und der kaum bestreitbare Niedergang des bisherigen Welt-Hegemons bzw. internationaler Strukturen nicht automatisch bedeutet, dass ein adäquater &#8220;Ordnungsmacht-Ersatz da ist&#8221;. Internationales Recht trägt auch nur so weit, als Verstöße dagegen geahndet werden können &#8211; egal, was in unterschiedlichen Hauptstädten als rechtmäßig und/oder gerecht empfunden wird.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Speziell in Zweifel zu ziehen sind Kneissls unausgesprochene Annahmen, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">für die europäische/deutsche Industrie prinzipiell ja genügend &#8220;leistbare Energie&#8221; da wäre oder dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der afrikanische Rohstoffreichtum heute noch das ist, was er einmal war (was <em>mutatis mutandis</em> auch für Russland gilt).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist auch nicht so, dass eine &#8220;Internationale der Peripheriestaaten&#8221; zwingend die Kraft und den Ressourçenreichtum aufbringen kann, internationales Recht und &#8220;globalen Handel und Wandel&#8221; zu garantieren. Das ist eine politisch motivierte Behauptung, deren Beweis erst einmal angetreten werden muss.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kneissls  &#8220;EU-Schelte&#8221; im letzten Teil des Interviews kann <em>dieser Blogger</em> weitgehend nachvollziehen, bis auf eine unausgesprochene Annahme Karin Kneissls auch hier; </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass nämlich die &#8220;Bürokratie&#8221; in Brüssel ideologisch verhetzt und deswegen der &#8220;good governance&#8221; abhold sei.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kann sein, dass man derlei heute noch vermeint, wenn man in den prägenden jungen Jahren vor 30 Lenzen tagein, tagaus mit eben solchen Bürokraten zu tun hatte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es spricht aber viel dafür, dass die heutige Bürokratie auf nationalstaatlicher und EU-Ebene eine Agenda hat, die der jeweiligen demokratischen Fassade angeblich freiheitlich verfasster Staaten diametral widerspricht.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/eu-dissidentin-kneissl-im-gespraech.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erdgas: Lob, Kritik &amp; 3 Trugschlüsse</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 12:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=149731</guid>
		<description><![CDATA[Gregor Hochreiter hat sich vor drei Tagen in diesem Blog die Erdgasversorgung Österreichs angesehen, und wenn es nicht eine unvorhergesehene Wendung gibt, werden die östliche Alpenrepublik -  bzw. die aus Wien regulierten Speicher &#8211; die  nächste Heizsaison puncto &#8220;Füllstand&#8221; mit einem noch größeren Handicap beginnen als im Herbst 2025. Die Wertigkeit dieser Aussage ist jedoch ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gregor Hochreiter hat sich <a href="http://staatsstreich.at/schwach-gefuellte-gasspeicher-wird-der-winter-zur-zitterpartie.html">vor drei Tagen in diesem Blog die Erdgasversorgung Österreichs angesehen,</a> und wenn es nicht eine unvorhergesehene Wendung gibt, werden die östliche Alpenrepublik -  bzw. die aus Wien regulierten Speicher &#8211; die  nächste Heizsaison puncto &#8220;Füllstand&#8221; mit einem noch größeren <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&amp;q=handicap+rechtschreibung"><em>Handicap</em></a> beginnen als im Herbst 2025. Die Wertigkeit dieser Aussage ist jedoch diskussionswürdig, etwa wegen eines weitgehend untauglichen &#8220;benchmarks&#8221; oder der Frage, wie &#8220;österreichisch&#8221; die Speicher überhaupt sind, auf denen das &#8220;Füllstands-Pickerl&#8221; klebt. Zunächst aber zu den Stärken von Hochreiters Text.</span><span id="more-149731"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf der Haben-Seite befindet sich beispielsweise die Wahrnehmung, dass die vom <a href="https://www.e-control.at/econtrol/links">Wiener Rudolfsplatz</a> aus regulierten Gasspeicher nach Ablauf von vier Einspeichermonaten 2026 deutlich, nämlich um mehr als zwölf Prozentpunkte, hinter den vergleichbaren Stand von 2025 fallen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und dass dieser Wert für die von der deutschen <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Home/home_node.html">Bundesnetzagentur</a> regulierten Speicher noch schlechter ist).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist insoferne relevant, als &#8211; alle anderen Dinge (weitgehend) gleich &#8211; die Entwicklung der Füllstände in den vergangenen 365 Tagen sehr wohl aussagekräftig ist, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">spiegelt diese mit hoher Wahrscheinlichkeit doch (im Sommer-Halbjahr) ein &#8220;Minderangebot&#8221; von Erdgas wider,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das freilich erst zu einem späteren Zeitpunkt fühlbar werden wird, beispielsweise im verbrauchsstarken Winter.</span></p>
<p><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Womit bereits eine zweite Stärke des Texts angetönt is:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nämlich die Erläuterung und Bebilderung von Größenordnungen beim Gasverbrauch jeweils im Winter- und Sommer-Halbjahr (ebenso der Zusammenhang von Außentemperatur und Gasverbrauch bereits im Februar 2026) bzw. die quantitativen Zusammenhänge von Gasverbrauch und Stromproduktion. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hochreiters Analyse macht den enormen Überhang des Gaskonsums im Winterhalbjahr augenfällig und deutet danit auf die Wurzel des Übels, die nicht &#8220;supply-, sondern demandseitig&#8221; zu suchen ist.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das dabei vermittelte Wissen entspricht zwar dem &#8220;gesunden Hausverstand&#8221;, ist aber trotzdem <em>nicht selbstverständlich,</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> scheint es doch sonst niemanden zu geben, der sich der &#8220;harten Zahlen&#8221; und des reichlich vorhandenen &#8220;Datenmaterials&#8221; annimmt und sinnvolle Aussagen &#8220;herausfiltert&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Drittens gelingt es dem Autor, quer zu allen bestehenden ideologischen Gräben &#8211; quasi exemplarisch &#8211; die Probleme der Stromproduktion mit und ohne Gas aufzuzeigen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So lässt er in einem seiner Säulendiagramme etwa die Fans des PV-Stroms frohlocken, zeigt seine Grafik doch,  dass es &#8211; wenig verwunderlich &#8211; im Sommer-Halbjahr viel mehr Sonnen-Strom gibt als im Winter-Halbjahr,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was dem Stromnetz in trockenen Sommermonaten zu mehr Stabilität verhelfen könnte</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(auf die aktuelle Problematik der Elektrizitätserzeugung durch Laufkraftwerke in einer Dürreperiode wird &#8211; wohl aus &#8220;strategischen&#8221; bzw. Aufmerksamkeits- oder Platzgründen &#8211; nicht eingegangen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf die unverzichtbare Rolle von Gas für die Aufrechterhaltung eines Stromnetzes im Winter können die Solar-Freaks wohl verzichten,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dagegen wird diese Passage angeblichen oder wirklichen &#8220;Fossil-Freaks&#8221; und &#8220;Klima-.Leugnern&#8221;  Vergnügen bereiten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn, dann gehört Gregor wohl eher dieser Fraktion an, seine Darstellung ist freilich daten- und nicht ideologisch getrieben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kritisch würde <em>dieser Blogger</em> dagegen anführen, dass Hochreiter &#8211; im Fahrwasser eines bayerischen &#8220;Vloggers&#8221; &#8211; übermäßig Wert auf die Speicherstände zu legen scheint </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und weitgehend einem &#8220;pie chart&#8221; der E-Control folgt, das <em>suggeriert,</em> dass die 2022 geschaffene &#8220;strategische Gasreserve&#8221; nicht nur formaljuristisch, sondern auch faktisch von der Bundesregierung in Wien kontrolliert wird. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dem Verfasser des Texts sei trotzdem zugute gehalten, dass er bereits im <a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html">Februar</a> und nun erneut darauf hingewiesen hat, dass die als Sedativ verwendete <em>Reserve</em> im Gefolge einer EU-Verordnung problemlos &#8220;vergemeinschaftet&#8221; (gewissermaßen verstaatlicht) werden kann<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass es sich daher schon rein rechtlich um einen <em>Versorgungssicherheits-Dummy</em> handelt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Doch zunächst zur </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Füllstands-Fallacy</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gibt Fälle, in denen der Füllstand von Speichern sehr wohl aussagekräftig sein kann, für eine aus dem Zusammenhang gerissene Schnell-Beurteilung reicht dieser &#8220;benchmark&#8221; jedoch nicht aus<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- und wenn derlei noch so oft glauben gemacht werden soll.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> Der Hauptgrund dafür ist, dass das Vorhandensein/Größe von Gasspeichern und der jeweilige nationale Jahresverbrauch extrem stark variieren,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und zwar wegen natürlichen (z.B.geologischen) Gegebenheiten und dem jeweiligen &#8220;gewohnheitsmäßigen Gasverbrauch&#8221; von Wirtschaft und Gesellschaft</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zwei Extrembeispiele sollen das illustrieren &#8211; der Fall Großbritanniens und jener Österreichs.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Vereinigte Königreich ist seit gut fünf Jahren nicht mehr Mitglied der EU, aber es eignet sich gut für das Beispiel eines enormen jährlichen Gasverbrauchs bei kaum vorhandenen Speichern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die östliche Alpenrepublik ist das &#8220;Gegenbeispiel&#8221; dazu, mit ihrem geringem &#8220;Eigenbedarf&#8221;, aber üppigen Speicherkapazitäten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es liegt auf der Hand, dass diese Faktoren die Aussagekraft des oft <em>hirnlos heraus trompeteten &#8220;Füllstands-Werts&#8221;</em> beeinflussen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das versteht ja sogar ein Volksschüler.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst also der Fall Großbritannien, zu dem für <em>diesen Blogger</em> leider keine aktuellen Zahlen greifbar sind, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil dieses eben nicht mehr zur &#8220;AGSI-EU&#8221; gehört und dementsprechend seit der Jahreswende 2020/21 nicht mehr berichtet.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst ein (<em>selbst beringelter</em>) &#8220;historischer Screenshot&#8221; aus der AGSI-Datenbank, wie sich die &#8220;Füllstands-Sachlage&#8221; am 30.12. 2020 präsentierte.</span></p>
<div id="attachment_149790" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/UK_historisch_2020_211.png" rel="lightbox[149731]"><img class="wp-image-149790 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/UK_historisch_2020_211-300x184.png" alt="UK_historisch_2020_21" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gemäß den Angaben im &#8220;Aggregated System&#8221; hatte das UK am letzten Tag seiner Mitgliedschaft, dem 30. Dezember 2020, gut 13 TWh gespeichert und damit einen &#8220;Füllstand&#8221; von mehr als 91 Prozent erreicht. An besagtem Wintertag waren damit 1,89 Prozent seines Jahresbedarfs auf Lager, <strong><em><span style="color: #000000;">was bezogen auf die technisch mögliche Speicherkapaziät lediglich etwas über 2 Prozent ergibt</span></em></strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun die Republik Österreich, die im Gegensaz zum UK (Schottland) selbst kaum Erdgas produziert, die aber exzellente geologische Voraussetzungen für die unterirdische Gaspeicherung hat. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der gezeigte Screenshot ist ein aktueller vom 2. August 2026, was aber deswegen egal ist, weil es<em> diesem Blogger</em> hier um den<em><span style="color: #000000;"> Jahresverbrauch bezogen auf das gesamte &#8220;working gas volume&#8221; geht</span></em>.</span></p>
<div id="attachment_149792" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Österreich1.png" rel="lightbox[149731]"><img class="wp-image-149792 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Österreich1-300x61.png" alt="Österreich" width="300" height="61" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot GIE-AGSI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">An diesem Tag waren auf österreichischem Boden 61 TWh eingespeichert, was einem &#8220;Füllstand&#8221; von 60,9 Prozent entsprach. Der hiesige Jahresverbrauch wird mit 78,2 TWh angegeben und die nächste Spalte weist aus, dass das aktuell gespeicherte Gas etwa 78 Prozent des österreichischen Jahreskonsums entspricht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch hier interessiert freilich nur die &#8220;technische Kapazität&#8221;, die in Ö.bei 100,3 TWh liegt. <strong><em><span style="color: #000000;">Damit übersteigt hierzulande die Speicherkapazität den Jahresverbrauch um mehr als 28 Prozent.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Werte der großen kontinentaleuropäischen Staaten liegen dazwischen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anbei  ein Screenshot von den Speichermengen in Frankreich, Deutschland und Italien, die am 2. August &#8211; bezogen auf den jeweiligen Jahresverbrauch bei 19, 13 und 23 Prozent respektive lagen </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und wieder hat sich <em>dieser Blogger</em> erlaubt, die seiner Meining nach relevanten Werte &#8220;rot einzuringeln&#8221;; die zweite, (derzeit) grün unterlegte Spalte zeigt den aktuellen Füllstand inmitten der Einspeicher-Saison und die fünfte die aktuelle Menge des &#8220;gas in storage&#8221; als Prozentsatz des Jahresverbrauchs.)<br />
</span></p>
<div id="attachment_149783" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fRANCE_gERMANY_iTALY1.png" rel="lightbox[149731]"><img class="wp-image-149783 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fRANCE_gERMANY_iTALY1-300x51.png" alt="fRANCE_gERMANY_iTALY" width="300" height="51" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle:GIE-AGSI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie man anhand der obigen, eher grotesken Extrembeispiele sieht, hängt der oft als <em>objektiver benchmark</em> bemühte Füllstand von &#8220;zufälligen Faktoren&#8221; ab </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und eignet sich <em>per se</em> weder als &#8220;objektives Krisensignal&#8221; für die Öffentlichkeit, noch als taugliche Grundlage für politische Entscheidungen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Als Ergänzung für die zugegeben eingängige Prozentzahl wären qualifizierte Einschätzungen von Lieferungen und Verbräuchen in naher Zukunft vonnöten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was sehr wohl einen interessanten ersten Hinweis liefern kann, sind freilich &#8220;historische Vergleiche&#8221;, sofern sich nicht viel mehr verändert hat als z.B. der übliche marginale Ausbau bestehender Speicher.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat sich die Füllstände bei den drei soeben erwähnten großen kontinentaleuropäischen Nationen angesehen und diese um &#8220;Austria&#8221; vermehrt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Überall gibt es beim &#8220;Füllstand&#8221; per 1.August 2026 deutliche Rückgänge, die bei Frankreich am dramatischsten und relativ gering für Italien sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ich habe die Ergebnisse dieser Nachschau in der <a href="https://agsi.gie.eu/data-overview/EU">historischen AGSI-Datenbank</a> in einer Tabelle zusammengefasst.</span></p>
<table style="height: 128px;" width="330">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td>Füllstand in %, 1.8.26</td>
<td>Füllstand in %, 1.8.25</td>
<td>Veränderung in pp</td>
<td>Veränderung in %</td>
</tr>
<tr>
<td>Austria</td>
<td> 60,85</td>
<td> 73,79</td>
<td> - 12,94</td>
<td> <span style="color: #ff0000;">- 17,5</span></td>
</tr>
<tr>
<td>France</td>
<td> 57,05</td>
<td> 77,19</td>
<td> - 20,14</td>
<td> <span style="color: #ff0000;">- 26,1</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Germany</td>
<td> 46,84</td>
<td> 61,02</td>
<td> - 14,18</td>
<td><span style="color: #ff0000;"> - 23,2</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Italy</td>
<td> 76,03</td>
<td> 80,47</td>
<td> - 4,44</td>
<td><span style="color: #ff0000;"> - 5,5</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Versuch einer Interpretation soll hier unterbleiben. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angemerkt sei freilich, dass im Fall Deutschlands faktisch wohl zwei Drittel bis drei Viertel der &#8220;österreichischen&#8221; Speicher zu addieren wären, wie im folgenden Subkapitel erläutert.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Trugschluss Strategische Reserve&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite mögliche &#8220;fallacy&#8221;, die hier thematisiert werden soll, ist die in Österreich weit verbreitete Meinung, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass der Nationalrats-Beschluss der Schaffung einer strategischen Gasreserve in Höhe von 20 TWh (2022) ein Plus an Versorgungssicherheit für österreichische Haushalte und Unternehmen brächte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist nach Meinung <em>dieses Bloggers</em> höchstens für Haushalte und Unternehmen im Großraum Linz und evtl. westlich davon der Fall, weil diese Regionen besser an die Gasspeicher von Haidach und Seven Fields angebunden sind.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die ebenfalls bevölkerungsstarken und industrialisierten Regionen im Wiener und Grazer Becken können bis wenigstens zur Fertigstellung des &#8220;WAG-Loops&#8221; in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres wohl kaum von einer &#8220;strategischen Reserve&#8221; in salzburgisch-oberösterreichischen Speichern profitieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Man begibt sich an diesem Punkt auf ein zwielichtiges Terrain inmitten von Staats- und Firmengeheimnissen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was angesichts der Relevanz dieser Frage und der dichten Indizien um die Lokalisierung der &#8220;Strategischen Reserve&#8221; aber hingenommen werden soll.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie es sich für ein echtes Staatsgeheimnis gehört, weiß man nicht viel über die 20 TWh-Reserve,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">außer dass sie im &#8220;Marktgebiet Ost&#8221; an mehreren Orten gelagert wird, was nicht allzu viel besagt:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Marktgebiet Ost&#8221; ist alles außer Tirol und Vorarlberg </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn die Verteilung der Reserve den <a href="https://agsi.gie.eu/">aktuell gespeicherten kommerziellen Gasmengen folgt</a>, liegen mehr als drei Viertel &#8220;im Westen des Marktgebiets Ost&#8221;, nämlich in Haidach und diversen Speichern von &#8220;Seven Fields&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist insofern &#8220;technisch&#8221; durchaus wahrscheinlich, als die west-östlichen Speicher viel moderner sind als die östlicheren Lagerstätten bei Gänserndorf und über eine höhere Ausspeicher-Kapazität verfügen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Das Problem ist halt nur&#8221;, dass diese Speicher faktisch deutsche Speicher sein dürften, obwohl sie</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auf österreichischem Staatsgebiet liegen und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">von der E-Control reguliert werden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wer die Kunden der jeweiligen Speicherbetreiber sind, weiß man nicht,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber man darf getrost annehmen, dass sich viele süddeutsche unter ihnen befinden;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und was die &#8220;österreichischen Speicherkunden&#8221; betrifft, können das ohne weiteres Töchter deutscher Unternehmen sein, die im hiesigen Firmenbuch eingetragen sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dass eine österreichische Traditionsfirma, die heute mehrheitlich der EVN gehört, eine wesentlich Rolle in Haidach spielt, ist <em>kein besonders überzeugendes Argument</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ebensowenig wie der Eigentumsanspruch, den die Republik Österreich auf die unterirdischen Teile dieses Erdgasspeichers erhebt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eigentumsansprüche sind nur etwas wert, wenn sie auch durchgesetzt werden können und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Haidach beispielsweise ist nur 30 km von der deutschen Grenze, aber 230 km von Wien entfernt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser Speicher scheint auch viel besser an das deutsche/EU-Netz angebunden als und die einzige bekannte Hochdruck-Pipeline von dort führt durch das Innviertel zur WAG bei Oberkappel,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> an den Beginn jener Strecke, wo gerade der &#8220;Lückenschluss&#8221; des sg. WAG-Loops stattfndet (oder auch nicht).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Genaueres ist, wie gesagt, unbekannt und wird es wohl auch bleiben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">jedenfalls solange nicht bedingungslos kapituliert wird wie in Deutschland anno 1945 oder</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">eine bolschewistische Revolution erfolgt wie in Russland 1917.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vor 30 Jahren, als die Grünen noch kritisch waren und ein profil- bzw. ORF-Redakteur über den &#8220;stillen Anschluss (an Deutschland)&#8221; schrieb, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">machte sich die Öffentlichkeit Sorgen über angeblich Neutralitäts-gefährdende Verstaatlichten-Manager oder die Kolonisierung der hiesigen Wirtschaft durch deutsche Konzerne.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Heute sitzen (saßen) die Grünen in der Regierung und sorg(t)en im Verein mit österreichischen CSUlern für den &#8220;stillen Anschluss&#8221; auf Regierungsebene,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">unter tätiger Mithilfe von &#8220;Regierungspartnern&#8221;, die man als &#8220;populistisch&#8221; und impf-faschistoid&#8221; bezeichnen kann.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Mythos von der Versorgungssicherheit</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser Mythos ist in <em>Hofrat Beschwichtels Kreisen</em> allgegenwärtig, scheint unter Offiziellen des Energieministeriums aber besonders verbreitet zu sein. Oder vielleicht schreibt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_E._Neumann">Alfred E. Neumann</a> denen die Aussendungen (&#8220;What me&#8230;.worry?&#8221;),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in denen schon mal <a href="https://www.bmwet.gv.at/Presse/AktuellePressemeldungen/Gasreserve.html">ignoriert</a> wird, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Entspeicher- keine Einspeicher-Saison ist, oder dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sich das &#8220;Füllstands-Differential&#8221; 2025/26 angeblich österreichischer Speicher seit 1. Mai eher vergrößert als verkleinert (um von einer &#8220;Aufholjagd&#8221; erst gar nicht zu reden zu beginnen).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hr. Hattmannsdorfer (oder Alfred E. Neumann) erklärt auch, dass wg. Doppelbudget die Finanzierung/&#8221;Absicherung&#8221; der Gasreserve (Speicher-Miete?) bis 2027/28 stehe, was sicher auch alle <em>Unken</em> froh stimmt, die davon ausgehen, dass das Gros dieser Reserve an Orten liegt, die a) schlecht an das hiesige Gasnetz angebunden sind b) von NATO-Militär binnen kürzester Zeit eingenommen werden können.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(auf die ministeriellen Erklärungen zu den Mitteldestillaten kann/soll hier nicht eingegangen werden, weil  der vorliegende Eintrag a) thematisch nicht passt und es b)ohnedies zu früh ist, weil die Ukraine erst begonnen hat, Noworossijsk so richtig auf&#8217;s Korn zu nehmen, wo das in Triest anlandende kasachische Erdöl verladen wird.)</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, wie man oben gesehen hat, ist &#8220;Füllstand&#8221; nicht alles und vlt. weiß das Ministerium ja, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass demnächst ein paar LNG-Tanker im <a href="https://www.hafenwien.com/unternehmen/">Ölhafen Lobau</a> anlegen, woraufhin deren regasifizierte Ladung nach Tallesbrunn oder Schönkirchen geschafft wird</span>.     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Ernst, wie man <a href="https://www.e-control.at/statistik/g-statistik/charts/gas02_imex">dieser </a>interaktiven Grafik der E-Control entnehmen kann, sind Österreichs Wirtschaft &amp; Gesellschaft spätestens seit der Jahreswende 2024/25 vom russischen Gas unabhängig</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- vom deutschen/westeuropäischen Gas dafür aber umso abhängiger.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da die <em>Uniaun</em> aber kaum eigenes Gas produziert &#8211; Statistical Review 2026, S. 47 &#8211; handelt es sich beim von D exportierten CH4 primär um</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zugekauftes norwegisches und US-amerikanisches Gas, das im ersten Halbjahr 2026 44 Mrd. Kubikmeter oder 27 Prozent aller diesbezüglichen  EU-Importe ausgemacht hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Noch liefern die Norweger ein bisserl mehr als die Amis,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber unsicherer sind zweifellos die LNG-Lieferungen von jenseits des großen Teichs,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">trotz all der<a href="https://x.com/minenergybiz/status/2068606680879788427"> schönen neuen Export-Facilities</a>, die am Golf von Mexiko, pardon, Amerika entstanden sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist nicht nur wegen der bekannt unterschiedlichen Tagesverfassungen ihres Präsidenten so, sondern auch, weil Bevölkerungszentren in Kalifornien, Florida und Texas selbst demnächst selbst Gas benötigen und auf die Ausdünstungen des rückläufigen Permian-Öls ganz gamsig sein werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, wenn das die Amis allgemein und die Permian-Driller selbst nicht wissen (wollen), warum sollen Michels aus Berlin, München oder Wien da<em>s gneißen</em>?</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/erdgas-lob-kritik-3-trugschluesse.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>60.000 Migranten via Ceuta in die Europäische Union &#8220;gelangt&#8221;</title>
		<link>http://staatsstreich.at/60-000-migranten-via-ceuta-in-die-europaeische-union-gelangt.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/60-000-migranten-via-ceuta-in-die-europaeische-union-gelangt.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 14:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=149577</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Wie Medien berichteten, habe es zuvor Gerüchte gegeben, denen zufolge die Grenze zu Ceuta Donnerstagfrüh geöffnet werden sollte. Mindestens 34 Migranten sind beim Versuch, nach Ceuta zu gelangen, ums Leben gekommen, so Vivas (Präsident von Ceuta) laut Medienangaben.&#8221; Dieser Blogger kann konkret nicht sagen, ob das eine mit Brüssel abgestimmte Schleuserei war, wie u.a. auf ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/60-000-migranten-via-ceuta-in-die-europaeische-union-gelangt.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_149584" style="width: 226px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/500px-CeutaBorderFence.jpg" rel="lightbox[149577]"><img class="wp-image-149584 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/500px-CeutaBorderFence-216x300.jpg" alt="500px-CeutaBorderFence" width="216" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Grenzzaun von Ceuta (2017)</p></div>
<p><a href="https://orf.at/stories/3437818/"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Wie Medien berichteten, habe es zuvor Gerüchte gegeben, denen zufolge die Grenze zu Ceuta Donnerstagfrüh geöffnet werden sollte. Mindestens 34 Migranten sind beim Versuch, nach Ceuta zu gelangen, ums Leben gekommen, so Vivas (Präsident von Ceuta) laut Medienangaben.&#8221;</span></a><span id="more-149577"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> kann konkret nicht sagen, ob das eine mit Brüssel abgestimmte Schleuserei war, wie u.a. auf x.com behauptet wird, Bestechung, schiere Inkompetenz oder &#8220;nur&#8221; mangelnde <!--StartFragment--><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ressourçen bzw. &#8220;überwältigend </span><!--EndFragment-->hoher Immigrationsdruck&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Konsequenzen für die dafür verantwortlichen &#8220;Politikmacher&#8221; muss es auf alle Fälle geben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und wenn es die &#8220;am Ende des Tages&#8221; real nicht gibt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil (von &#8220;Otto/Grete Normalverbraucher&#8221; aus Mitteleuropa) z.B. die Kommission nicht abgewählt werden kann, oder kein Wahlrecht für die Abgeordnetenkammer in Madrid besteht, <strong><span style="color: #000000;"><em>sollte/wird es Konsequenzen für alle jene Politicos geben, &#8220;die in Griffweite sind&#8221; </em></span></strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #000000;"><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die hier das EU-weite Regime offen oder verdeckt unterstützen (z.B. &#8220;Christdemokraten&#8221;, &#8220;Sozialdemokraten&#8221;).</span></em></span></strong></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Bild: Youtryandyoutry, CC BY-<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/60-000-migranten-via-ceuta-in-die-europaeische-union-gelangt.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>D: Arbeitnehmervertreter stramm für &#8220;Willkommenskultur&#8221; &#8211; Zitat</title>
		<link>http://staatsstreich.at/d-arbeitnehmervertreter-stramm-fuer-willkommenskultur-zitat.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/d-arbeitnehmervertreter-stramm-fuer-willkommenskultur-zitat.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 22:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=149531</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Wie vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Terroranschlag in München, halten die Spitzenfunktionäre der (deutschen) Gewerkschaften nach dem tödlichen Anschlag auf die CSD-Parade in Berlin eisern an der komplett desavouierten Position fest, dass die Gesellschaft bunt und die Willkommenskultur bedingungslos zu sein hat.&#8221; Norbert Häring, Geld und mehr, Gewerkschaftsfunktionäre halten nach München und Berlin an grenzenlos ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/d-arbeitnehmervertreter-stramm-fuer-willkommenskultur-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Wie vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Terroranschlag in München, halten die Spitzenfunktionäre der (deutschen) Gewerkschaften nach dem tödlichen Anschlag auf die CSD-Parade in Berlin eisern an der komplett desavouierten Position fest, dass die Gesellschaft bunt und die Willkommenskultur bedingungslos zu sein hat.&#8221; <a href="https://norberthaering.de/news/gewerkschaftsfunktionaere-zum-csd/">Norbert Häring, Geld und mehr, Gewerkschaftsfunktionäre halten nach München und Berlin an grenzenlos offener und toleranter Gesellschaft fest, 28.7.2026</a></span><span id="more-149531"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Mein Fazit von vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Anschlag in München gilt weiter:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8216;Für Sozialdemokraten, Linke und Gewerkschaften gilt: Wer die Anliegen der Arbeiter und kleinen Angestellten beiseite wischt und diskreditiert, verliert sie – und kann dann noch so oft und laut &#8216;gegen rechts&#8217; demonstrieren. Er wird sie nicht zurückgewinnen.&#8217;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hinzufügen möchte ich: Während die SPD rettungslos verloren ist, sind die Gewerkschaften als Interessenvertreter der Arbeitnehmer zu wichtig, als dass man SPD-hörige Funktionäre sie in den Untergang mit wehenden Haltungsfahnen führen lassen sollte.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was Norbert Häring in Bezug auf Deutschland urteilt, gilt sinngemäß auch für die kleine <em>östliche Alpenrepubik</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Chor der Zuwanderungs-Fans haben spätestens vor acht, neun Jahren praktisch alle mitgesungen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Gewerkschaften unter einem speziell heuchlerischen Proviso (&#8220;UNDOK-Anlaufstellen&#8221; etc.), das es ihnen erlaubte, die vom Establishment verordnete &#8220;Willkommenskultur&#8221; mitzutragen ohne sich offen von den Erwartungen ihrer Mitglieder zu distanzieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der ÖGB bekommt laufend auch <em>dafür</em> die Rechnung präsentiert, ähnlich wie die Parteien der Regierung und der &#8220;loyalen Opposition&#8221; (Grüne).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ging und geht den hiesigen Mitgliedern bzw. Wählern anscheinend weder um &#8220;Prinzipien&#8221;, noch um den &#8220;Schutz des Arbeitsmarkts&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern darum, dass eine bis vor kurzem weitgehend monoreligiöse, -kulturelle und -ethnische Gesellschaft keine derartige Immigration verträgt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass eine solche das ohnedies schon große <em>schlummernde Konfliktpotenzial</em> vervielfacht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erst recht gilt das, wenn eine solche <em>Einwanderung in den Sozialstaat</em> &#8220;von oben protegiert wird&#8221;..</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn das dem hiesigen <em>Polit-Gesocks</em> nicht in den Kopf gehen will, wird halt &#8220;ausgetreten&#8221; oder &#8220;blau gewählt&#8221; (ein BSW gibt es hier nicht).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vielleicht lernt das <em>Gesindel</em> künftig ja leichter, dass viel, was für den historischen <em>Politischen Katholizismus</em> galt, auch für den heutigen <em>Politischen Islamismus</em> gilt.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/d-arbeitnehmervertreter-stramm-fuer-willkommenskultur-zitat.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erdgas: Die &#8220;kleine Figur&#8221; der russischen LNG-Exporte in die EU</title>
		<link>http://staatsstreich.at/erdgas-die-kleine-figur-der-russischen-lng-exporte-in-die-eu.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/erdgas-die-kleine-figur-der-russischen-lng-exporte-in-die-eu.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://staatsstreich.at/?p=149449</guid>
		<description><![CDATA[Hätte es noch eines &#8220;Beweises&#8221; bedurft, dass Nicht-Kontextualisierung und Verwirrspielchen mit Zahlen nicht ausschließlich eine Sache der allgemeinen Journaille sind, haben oilprice.com und Zerohedge diesen soeben geliefert.Während oilprice.com die vermehrten russischen LNG-Lieferungen in die EU in der ersten Hälfte 2026 in einen &#8211; nicht näher begründeten &#8211; Zusammenhang mit dem (gefühlt) 100. EU-Sanktionspaket gegen die ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-die-kleine-figur-der-russischen-lng-exporte-in-die-eu.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hätte es noch eines &#8220;Beweises&#8221; bedurft, dass Nicht-Kontextualisierung und Verwirrspielchen mit Zahlen<em> nicht ausschließlich eine Sache der allgemeinen Journaille</em> sind, haben <a href="https://oilprice.com/Latest-Energy-News/World-News/EUs-Russian-LNG-Imports-Hit-Record-High-Ahead-of-2027-Ban.html">oilprice.com</a> und<a href="https://www.zerohedge.com/energy/eus-russian-lng-imports-hit-record-high-ahead-2027-ban#google_vignette"> Zerohedge</a> diesen soeben geliefert.Während <a href="https://oilprice.com/">oilprice.com</a> die vermehrten russischen LNG-Lieferungen in die EU in der ersten Hälfte 2026 in einen &#8211; nicht näher begründeten &#8211; Zusammenhang mit dem (gefühlt) 100. EU-Sanktionspaket gegen die Russen bringt und überhaupt <em>viel Aufhebens um eine Marginalie macht,</em> wird bei näherer Inspektion der Zahlen klar, dass <span style="color: #000000;">a) die russischen LNG- bzw. Gas-Lieferungen in die EU nicht mehr besonders groß bis vernachlässigbar sind und b) dass die russischen Steigerungen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 <em>deutlich, aber nicht untypisch</em> sind.</span> Die Amis hatten in 1. Halbjahr 2026 um etwa 40% höhere Mehrlieferungen in die EU als die ständig sanktionierten Russen.</span><span id="more-149449"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nämlich 3,1 Mrd. Kubik gegenüber 2,2 Mrd. Kubik mehr beim <em>Russen-Gas aus dem hohen Norden.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das alles sind trotzdem keine weltbewegenden Veränderungen und es stellt sich die Frage, ob derlei überhaupt <em>irgendetwas </em>mit dem &#8220;EU-Sanktionsregime&#8221; oder der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; zu tun hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- schließlich hat die Union in den ersten 26 Kalenderwochen des Jahres <em>heiße 3,7 Mrd. Kubik</em> mehr eingeführt</span>  <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />     <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">als in den ersten zwei Quartalen 2025.</span></p>
<div id="attachment_149469" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Screenshot_Bruegel_European-natural-gas-imports_Fig_05_bearbeitet.png" rel="lightbox[149449]"><img class="wp-image-149469 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Screenshot_Bruegel_European-natural-gas-imports_Fig_05_bearbeitet-300x247.png" alt="Screenshot_Bruegel_European natural gas imports_Fig_05_bearbeitet" width="300" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Bruegel, EU Natgas imports, 2.7.2026</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das passierte hauptsächlich im ersten Vierteljahr, in dem zu zwei Dritteln von einem neuen Golfkrieg noch keine Rede war</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(von neuen Sanktionen gegen russisches LNG freilich sehr wohl, das aktuell aber bloß acht Prozent aller EU-Erdgasimporte und etwa den doppelten Prozentsatz aller LNG-Importe ausmacht).</span></p>
<div id="attachment_149476" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/EU_Natgas_Importe-gesamt_inkl_W26_2026.png" rel="lightbox[149449]"><img class="wp-image-149476 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/EU_Natgas_Importe-gesamt_inkl_W26_2026-290x300.png" alt="EU_Natgas_Importe gesamt_inkl_W26_2026" width="290" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bruegel, Natgas Import Tracker, Wochen 1 &#8211; 26, eigene Bearbeitung</p></div>
<div id="attachment_149477" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Russia_LNG_1_HJ_2026.png" rel="lightbox[149449]"><img class="wp-image-149477 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Russia_LNG_1_HJ_2026-300x291.png" alt="Russia_LNG_1_HJ_2026" width="300" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Bruegel, Natgas Import Tracker, RF-LNG, 1. HJ 2023 &#8211; &#8217;26, eigene Bearbeitung</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gas, dessen Verkauf sich für die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Novatek">Novatek</a> sowieso kaum rentieren kann, sofern sie die Kosten für die neuen Terminals und die Eisbrecher berücksichtigen muss.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Rein kommerziell betrachtet, müssten die Russen über weitere EU-Sanktionen gegen ihr LNG eigentlich froh sein,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber Geld scheint in Moskau keine Rolle mehr zu spielen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sonst täte es keine<a href="https://attaqa.net/2026/06/14/%d8%a8%d8%b9%d9%8a%d8%af%d9%8b%d8%a7-%d8%b9%d9%86-%d9%82%d9%86%d8%a7%d8%a9-%d8%a7%d9%84%d8%b3%d9%88%d9%8a%d8%b3-%d9%88%d8%ac%d9%86%d9%88%d8%a8-%d8%a3%d9%81%d8%b1%d9%8a%d9%82%d9%8a%d8%a7-%d8%b4%d8%ad/"> LNG-Tanker mit Eisbrecher-Begleitung durch die Bering-Straße schicken</a>. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für Propagandazwecke scheint den Ruskis das Teuerste grad&#8217; gut genug zu sein.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://staatsstreich.at/erdgas-die-kleine-figur-der-russischen-lng-exporte-in-die-eu.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
