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	<title>staatsstreich.atEuropa</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>Transatlantische Zoll-Aufpudelei</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2026 07:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Präsident Trump, ein ziemlicher Hirnschüssler, hat am Freitag angeblich überraschend einen 25-prozentigen Zoll auf Auto-Einfuhren aus der EU angekündigt und anstatt darüber zu lachen oder es zu ignorieren, wie das bei viel wichtigeren Dingen ständig passiert, übt sich die europäide Journaille in Empörungs-Aufpudelei, was ja auch der abscheuliche Donald ständig macht. Ein kurzer Blick in ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/transatlantische-zoll-aufpudelei.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">US-Präsident Trump, ein ziemlicher <em>Hirnschüssler,</em> hat am Freitag<em> angeblich überraschend</em> einen 25-prozentigen Zoll auf Auto-Einfuhren aus der EU angekündigt und anstatt darüber zu lachen oder es zu ignorieren, wie das bei viel wichtigeren Dingen ständig passiert, übt sich die <em>europäide Journaille</em> in <strong><span style="color: #000000;"><em>Empörungs-Aufpudelei</em></span></strong>, was ja auch der <em>abscheuliche Donald</em> ständig macht. Ein kurzer Blick in die Fakten samt &#8220;Kontextualisierung&#8221; zeigt, dass es sich eher um einen <strong><em><span style="color: #000000;">Sturm im Wasserglas</span></em></strong> handelt.</span><span id="more-148187"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> spart sich jetzt aus Zeitgründen diverse <em>Verlinkungs-Schmonzetten</em>, die Interessenten bei Bedarf ja selber <em>nachgoogeln</em> können</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(ebenso wie übrigens unsere <em>ach so kompetenten Journos</em>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Also:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU exportiert pro Jahr etwa 750.000 KfZ in die USA, zu 99% Pkw,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was etwa 40 Mrd. Euronen bzw. etwas mehr Dolores ausmacht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei einer Zolldifferenz von 15 Prozentpunkten (25% minus die 10% des &#8220;Handelsdeals&#8221; von Mitte vergangenen Jahres) käme man rechnerisch auf eine zusätzliche Jahres-Belastung von etwa 6 Mrd. Euronen bzw. Dolores, was ungefähr die Hälfte des Nettogewinns des VW-Konzerns 2025 ausmacht</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der US-Markt, obwohl europäisch-regional von Bedeutung, ist im &#8220;großen Bild&#8221; für die EU-Autoindustrie auch <strong><span style="color: #000000;"><em>nicht so rasend wichtig,</em> </span></strong>weil</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der europäische Automarkt selbst (aus dem Gedächtnis) pro Jahr irgendwo zwischen 12 und 15 Millionen KfZ umfasst, hauptsächlich PkW,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wesentliche &#8220;europäische/deutsche Automarken&#8221; wie VW oder BMW bereits in den USA produzieren</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und US-Amerikaner, die gern einen <em>Siebener-BMW</em> hätten, nicht auf 15.000 Dolores oder so &#8220;anstehen&#8221;.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dies gesagt habend, mag es vereinzelt wirklich OEM-Fabriken oder Zulieferer geben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">für die US-Exporte besonders wichtig sind (Österreich?!).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber rechtfertigt das das <em>Rauschen im Blätterwald</em>?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Diesen Blogger</em> stören seit längerem andere Dinge stärker,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie z.B. die &#8220;EU-Abgasnormen für Verbrennerflotten&#8221;, europäische <em>Ausstiegs-Befehle</em> aus der ICE-Technologie oder auch &#8211; &#8220;off topic&#8221; &#8211; die täglichen 1,4 mmbd EU-Importe von wenig Diesel-fähigem &#8220;US-Leichtöl&#8221; via Rotterdam.</span></p>
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		<title>&#8220;Demokratisches Monstrum&#8221; EU</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 22:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blog, dessen Ursprung vor mehr als zehn Jahren in einem nie in Print veröffentlichten Buch liegt, hat sich früher öfter als heute mit der Europäischen Union beschäftigt. Nach dem Vertrag von Lissabon und speziell nach der &#8220;Griechenland-Krise&#8221; gab es nicht mehr viel zu sagen. Das heutige, vollends pervertierte Schulden- und Kriegstreiber-Konglomerat war &#8220;in nuce&#8221; bereits ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/demokratisches-monstrum-eu.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser Blog, dessen Ursprung vor mehr als zehn Jahren in einem nie in Print veröffentlichten Buch liegt, hat sich früher öfter als heute mit der <em>Europäischen Union</em> beschäftigt. Nach dem <a href="https://www.europarl.europa.eu/about-parliament/de/in-the-past/the-parliament-and-the-treaties/treaty-of-lisbon">Vertrag von Lissabon</a> und speziell nach der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Staatsschuldenkrise"> &#8220;Griechenland-Krise&#8221; </a>gab es nicht mehr viel zu sagen. Das heutige, vollends pervertierte Schulden- und Kriegstreiber-Konglomerat war &#8220;in nuce&#8221; bereits zu Juncker-Zeiten vorhanden und diese Anlagen haben sich bis jetzt &#8211; für alle sichtbar &#8211; &#8220;voll entfaltet&#8221;. Anlässlich eines &#8220;<a href="https://x.com/i/status/2046203844095291757">aktuellen X-Postings&#8221;</a> soll das seltsame Verhältnis der Union zur &#8220;Demokratie&#8221; hier noch einmal thematisiert werden.</span><span id="more-148098"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Krisztina Maria, die X-Posterin, macht &#8211; völlig zurecht &#8211; auf die mangelnde (konventionelle) demokratische Legitimität dieses <em>Konstrukts</em> aufmerksam und stellt Fragen wie:</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Wer hat jemals die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewählt?&#8221;, oder:</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Welches Parlament sonst hat bei der Gesetzgebung kein (direktes) Initiativrecht?&#8221;, oder:</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Inwieweit ist eine Regierung mittels Richtlinien, Verordnungen etc. demokratisch zu nennen?</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun, die EU ist <strong><em><span style="color: #000000;">keine</span></em></strong> demokratische Veranstaltung, auch wenn sie sich gerne als eine solche &#8220;verkauft&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU ist eine <em>&#8220;verhandelte collective action&#8221;</em> nationaler Eliten eines bestimmten Zuschnitts, abgestimmt mit einer vorgeblich kompetenten <em>&#8220;josephinistisch-aufgeklärten Bürokratie&#8221;</em>. Die EU bezieht das bisschen demokratische Legitimität, das sie hat, von diesen nationalen Regierungen, die &#8211; meistens ohnedies indirekt &#8211; von einem Elektorat &#8220;gleicher und freier Bürger&#8221;  gewählt wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gibt keine direkte demokratische Legitimität der Union, diese ist für die national bestimmenden Polit-Kartelle freilich in mehrfacher Hinsicht nützlich,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwa als Parkplatz für &#8220;Kader&#8221; von Regierungs- und<em> loyalen Oppositionsparteien</em>, für die national kein Pöstchen gefunden wurde (EUP-Abgeordnete, assortierte &#8220;unabhängige&#8221; Agenturen und Institutionen, oder auch scheinbar selbstständige Vorfeldorganisationen, Lobbys, Verbände etc., die &#8220;indirekt&#8221; mit<em> Aufträgen gefüttert werden. </em>Dieses &#8220;Überlaufventil&#8221; erlaubt es den nationalen Kartellparteien, verdiente Kader gleichzeitig zu versorgen und &#8220;ins Exil zu schicken&#8221;. Retour-Ticket gibt es idR keines.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In besagtem europäistischen Filz spielt das EUP eine besondere Rolle. Obwohl <em>reine Parlaments-Attrappe, </em>erzeugt es für viele Außenstehende den Anschein direkter demokratischer Legitimität. Das EUP spielt &#8211; theoretisch sichtbar &#8211; jedoch nur die Rolle eines <em>Akklamationsorgans</em>, schlimmer als die meisten &#8220;echten Parlamente&#8221;. Dies ist freilich lediglich &#8220;theoretisch sichtbar&#8221;, weil die <em>europäistische Journaille</em> die Tätigkeit des EUP nicht oder nur<em> extrem willkürlich-selektiv &#8220;covert&#8221;.</em></span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Medial interessant wird der europäistische Filz nur dann, wenn er einen Resonanzboden für national marginalisierte <em>kleinere Gruppenwahrheiten</em> bietet. Dann mutieren ehemalige große Namen und aktuelle Vorteilsnehmer zu einem <em>Chor der Weisen</em>, die angeblich gelernt haben &#8220;nationale Scheuklappen abzulegen&#8221;.</span>     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während nicht mehr als ein Abglanz nationaler demokratischer Legitimität auf die supranationale Behörde im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berlaymont-Geb%c3%a4ude">Berlaymont</a> fällt, ist es die <em>reale Macht</em>, die Kommission und Rat zusammenführt. Ohne die jeweils nötige Mehrheit im Ministerrat wäre das <em>Vorschlags-Unwesen</em> der Kommission leere Geste</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und ohne die europäistischen Weihen durch die Kommission würden umgekehrt nationale Regierungen von einer sich im Recht wähnenden, willkürlich-selektiv agierenden Journo-Meute &#8220;zerfetzt&#8221;.<!--StartFragment--><!--EndFragment--></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;The name of the game&#8221; ist daher &#8220;collective  action&#8221;, zähneknirschend oder nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Das ist heute übrigens der vielleicht größte &#8220;Perspektivenwandel&#8221; zu meiner vor 12 Jahren geschriebenen &#8220;Entführung Österreichs nach EU-Europa&#8221;: Das in dem Text geschilderte <em>Kidnapping</em> konnte nur mit aktivem Zutun der hiesigen &#8216;Kartelleliten&#8217; stattfinden. Die &#8220;Entführer&#8221; saßen offenkundig nicht nur in Brüssel, sondern auch im eigenen Haus.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Heute orten die Kartellparteien zur Bedrohung von innen (<em>wirkliche oder angebliche Rechtspopulisten</em>) auch eine Bedrohung von außen, die in den Endtagen des Ölzeitalters durchaus real sein könnte,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">vor allem, wenn die eigene Ressourçenbasis so schlecht aussieht, wie sie es tut. </span>   <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Und wieder wird  der Krieg von vor 80 Jahren neu vorbereitet &#8211; Zitat</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 04:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The U.S. war with Iran may be the last gasp of an old world order fighting with weapons that no longer decide outcomes (&#8230;) Drone warfare has introduced something new: scalable disruption. In the old system, disruption required major state actors. Today it’s cheap, decentralized, and widely accessible. Minor powers can impose major costs. Control is ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/und-wieder-wird-der-krieg-von-vor-80-jahren-neu-vorbereitet-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;The U.S. war with Iran may be the last gasp of an old world order fighting with weapons that no longer decide outcomes (&#8230;) Drone warfare has introduced something new: scalable disruption. In the old system, disruption required major state actors. Today it’s cheap, decentralized, and widely accessible. Minor powers can impose major costs. Control is harder, stability more fragile. The Iran war did not create this shift. It exposed and accelerated it. This is not temporary. It is a structural change. Disorder is no longer the exception. It is the system.&#8221;<a href="https://www.artberman.com/blog/game-of-drones-the-new-world-disorder/"> Art Berman, Game of Drones: The New World Disorder</a>, 18.4.2026</span><span id="more-148087"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie schön, dass F im Zug der &#8220;europäischen Aufrüstung&#8221; einen<a href="https://orf.at/av/video/onDemandVideoNews77664"> neuen Flugzeugträger in Dienst stellen will </a>! Willkommen am Narrenschiff !</span></p>
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		<title>Ungarn: Triumphgeheul d. Morituri</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Ungarn ist am gestrigen Sonntag der auch von der EU ungeliebte Regierungschef der vergangenen 16 Jahre, Victor Orban, abgewählt worden, was &#8211; gemessen an &#8220;demokratischen Maßstäben&#8221; &#8211; eigentlich normal ist. Weil Orban aber ständig Sand ins Getriebe der EU-Kriegstreiberei gestreut hat und derlei von Magyar nicht zu erwarten ist, begann in Brüssel die erste ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/ungarn-triumphgeheul-d-morituri.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_147879" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/500px-Peter-Magyar-Budapest-15-03-2026_cropped1.jpg" rel="lightbox[147854]"><img class="wp-image-147879 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/500px-Peter-Magyar-Budapest-15-03-2026_cropped1-225x300.jpg" alt="500px-Peter-Magyar-Budapest-15-03-2026_(cropped)(1)" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">P. Magyar</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In Ungarn ist am gestrigen Sonntag der auch von der EU ungeliebte Regierungschef der vergangenen 16 Jahre, Victor Orban, abgewählt worden, was &#8211; gemessen an &#8220;demokratischen Maßstäben&#8221; &#8211; eigentlich normal ist. Weil Orban aber ständig <em>Sand ins Getriebe</em> der EU-Kriegstreiberei gestreut hat und derlei von Magyar nicht zu erwarten ist, begann in Brüssel die erste Stimme des Triumphgeheuls. Es folgten als zweite Stimme etliche, deren Lieblings-Sündenbock der Donald ist und die in der Wahl-Niederlage des<em> Trump-Proxys</em> <em>aus Budapest</em> einen <em>Akt poetischer Gerechtigkeit</em> vermuten. Die dritte Stimme des nicht-ungarischen Triumphgeheuls kam von assortierten NGOs, Soros-Adepten und Migrations-Fans, denen der ungarische Premier schon lange ein Dorn im Auge war.<em> Blöderweise</em> werden die Ungarn &#8211; ebenso wie unter Orban &#8211; auch unter Magyar Öl und Gas benötigen.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif" alt=":-P" class="wp-smiley" />                        <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> </span><span id="more-147854"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen gleichen die mehrheitlich symbolpolitisch motivierten Freudenkundgebungen nicht-ungarischer Europäer einem Chor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ave_Caesar,_morituri_te_salutant">todgeweihter Gladiatoren im Alten Rom</a>, die kurzfristig vergessen haben, dass sie demnächst in die Arena müssen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Ukraine scheint nicht gewollt zu haben den Orban-Ungarn russisches Öl durchzuleiten und Russland wird möglicherweise den Magyar-Ungarn kein Öl und Gas verkaufen wollen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es könnte aber auch sein, dass an der russischen Export-Infrastruktur wieder einmal ein Gebrechen auftritt.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die westliche &#8211; auch die österreichische quasistaatliche &#8211; <em>Journaille</em> tut seit Sonntag ihr Möglichstes die ungarische Wahl zu mis-charakterisieren, wie weiland die Trumpisten im November 2024 (&#8220;Erdrutschsieg&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wohl wahr, in Mandaten war&#8217;s ein &#8220;landslide&#8221;, nicht aber in Stimmen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im &#8220;popular vote&#8221; war&#8217;s ein Stimmungsumschwung von ein paar Prozentpunkten, bemerkenswerterweise sogar &#8220;am Land&#8221;, sonst aber </span></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ähnlich wie, nein, gegengleich zu den USA im November 2024.</span></em></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, das Wahlsystem macht&#8217;s bei den Mandaten und es ist vielleicht <span style="color: #000000;">tatsächlich ein<strong><em>&#8220;Akt poetischer Gerechtigkeit&#8221;</em></strong></span>, wenn nun der Orban-Widersacher von der Wahlrechtsreform Orbans profitiert, die es ermöglicht hat, mit ein bisschen über 50% eine Zweidrittelmehrheit einzufahren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Triumph-Heuler sollten sich nur nicht zu früh freuen. Ohne Öl und Gas ist alles nix und  man wird sehen, ob&#8217;s die TISZA tatsächlich bis zum Wechsel der Amtsgeschäfte schafft.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Norbert BanhalmiNorbert Bánhalmi, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons</span></p>
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		<title>&#8220;Iran-Krieg&#8221; : Das wahre Problem der EU und noch mehr der Asiaten</title>
		<link>http://staatsstreich.at/iran-krieg-das-wahre-problem-der-eu-und-noch-mehr-der-asiaten.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/iran-krieg-das-wahre-problem-der-eu-und-noch-mehr-der-asiaten.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 22:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bekannt, ist im Zug des Iran-Kriegs der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz unterbrochen worden, was den Ausfall von 20 Millionen Barrel Rohöl pro Tag zur Folge hatte &#8211; auf den ersten Blick ein lediglich geringfügiges Problem der Europäischen Union, deren Crude-Importe nur zu 6,2 Prozent aus &#8220;Ländern hinter der Straße von Hormuz&#8221; kommen, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/iran-krieg-das-wahre-problem-der-eu-und-noch-mehr-der-asiaten.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie bekannt, ist im Zug des Iran-Kriegs der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz unterbrochen worden, was den Ausfall von 20 Millionen Barrel Rohöl pro Tag zur Folge hatte &#8211; auf den ersten Blick ein lediglich geringfügiges Problem der Europäischen Union, deren Crude-Importe nur zu 6,2 Prozent aus &#8220;Ländern hinter der Straße von Hormuz&#8221; kommen, wie das ifo dokumentiert hat (siehe <a href="https://www.ifo.de/DocDL/EconPol%5FPolicyBrief%5F81.pdf">hier</a> p5). Leider bezieht die EU aber <em>mehr als 25 Prozent ihres mittelschweren Öls von dort </em>- und das ist viel gravierender als die schiere Menge, weil es ohne &#8220;medium oils&#8221; keinen Diesel gibt, der für Europa speziell wichtig ist. Mit US-amerikanischem &#8220;Light Sweet Crude&#8221; ist diesbezüglich <em>kein Blumentopf zu gewinnen.</em></span><span id="more-147501"></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Medium Grades</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Warum nun ist mittelschweres Öl, das definitionsgemäß 22,3 &#8211; 31,1 Grad &#8220;API gravity&#8221; hat, für Europa speziell wichtig?</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Weil dieses besonders nach dem politisch gefingerten Ausscheiden der russischen Anbieter für Rohöl und Diesel hierulande <em>Mangelware</em> ist &#8211; wie u.a. den Produktionsprofilen der Importländer in der jüngsten <a href="https://www.eni.com/en-IT/strategic-vision/global-energy-scenarios/world-energy-review.html">World Energy Review der ENI </a>entnommen werden kann (pp 96 &#8211; 128). Speziell der größte Rohöl-Lieferant der EU, die USA (95,8 Mio. Tonnen 2024), transportiert <!--StartFragment-->vorwiegend leichtes, <!--EndFragment-->nur bedingt &#8220;dieselfähiges&#8221; Öl in die Union, ebenso wie die <em>afrikanischen</em>, insbesondere die<em> nordafrikanischen</em> Versorger der Europäer (Algerien, Libyen). Die Norweger, die einzigen größeren &#8220;europäischen&#8221; Produzenten, haben in <em>bemerkenswerter Vorahnung des Ukraine-Kriegs und dessen Folgen</em></span>  <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />    <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Erzeugung von mittelschwerem Öl seit 2019 zwar fast verdreifacht, produzieren nach den letztverfügbaren Daten aber immer noch fast 50 Prozent leichtes Öl (ENI 2025 p 101). Die seit 2022 &#8220;sanktionierten Russen&#8221; sowie die nun &#8220;eingesperrten&#8221; Golf-Araber (Saudi-Arabien, Irak) hätten der EU ursprünglich zwar Erdöl geliefert, aus dem &#8220;Mitteldestillate&#8221; gemacht werden können, jetzt freilich nimmer. Pech aber auch!</span>   <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </li>
</ul>
<div id="attachment_147538" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/Norway_production_profile.png" rel="lightbox[147501]"><img class="wp-image-147538 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/Norway_production_profile-300x80.png" alt="Norway_production_profile" width="300" height="80" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: ENI, WER 2025</p></div>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zweitens ist in der EU wegen der lange politisch protegierten<em> Pkw-Verbrenner ohne Zündkerze</em> der Diesel-Anteil des &#8220;Kraftfahrzeug-Bestands&#8221; ziemlich hoch, was 2024 zu folgender Verteilung des Verbrauchs führte (<a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">EI, Statistical Review of World Energy 2025</a>, p 28): 1,7 Mio. Barrel pro Tag Benzin, 4,6 mmbd Diesel, 1 Million Barrel pro Tag Kerosin und 2 mmbd Heizöl. Die drei letzteren Kategorien lassen sich mit den Molekül-Ketten von &#8220;light crude&#8221; (allein) aber nicht erzeugen. Wer sich mit den &#8220;chemischen Grundlagen&#8221; dieses Sachverhalts und den aktuellen &#8220;Halluzinationen des Markts&#8221; beschäftigen will, kann ja schon mal <a href="https://theuaob.substack.com/p/paper-barrels-vs-physical-molecules?utm_source=post-email-title&amp;publication_id=7011593&amp;post_id=189771978&amp;utm_campaign=email-post-title&amp;isFreemail=true&amp;r=26quge&amp;triedRedirect=true&amp;utm_medium=email">damit</a> anfangen.</span></li>
</ul>
<div id="attachment_147548" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/petroproducts_EU_StatRev-2025_p28.png" rel="lightbox[147501]"><img class="wp-image-147548 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/petroproducts_EU_StatRev-2025_p28-300x45.png" alt="petroproducts_EU_StatRev 2025_p28" width="300" height="45" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: EI, Statistical Review 2025</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Asien-Pazifik scheint, relativ gesehen, zwar nicht ganz so &#8220;mitteldestillatslastig&#8221; wie &#8220;Europa&#8221; zu sein (nur 39 Prozent Anteil ggü. 72% in der EU, u.a. wegen des&#8221;Kochgases in Flaschen&#8221;/LPG &#8211; Statistical Review 2025, p 29),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">es hat, absolut und relativ gesehen, in Bezug auf den &#8220;Iran-Krieg&#8221; aber das &#8220;Spezialproblem&#8221;, dass es viel stärker auf den Arabischen bzw. Persischen Golf angewiesen ist. 70 bis 75 Prozent des &#8220;hinter der Straße von Hormuz&#8221; verladenen Rohöls und ein erklecklicher Teil der dortigen &#8220;Ölprodukte&#8221; gehen nach Asien.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diesel-Connection &amp; Iran-Exporte</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen liegen nicht nur in Tokio die Nerven blank.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In ärmeren Teilen der Region wie etwa Vietnam hat die <a href="https://www.facebook.com/AsiaOneNewsOfficial/videos/vietnam-delivery-riders-struggle-with-rising-fuel-prices-amid-global-energy-shoc/926963179941537/">Dieselknappheit schon begonnen</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und vielleicht ist es den Motorroller-Boten dieses Landes eine Genugtuung zu wissen, dass derlei <a href="https://www.connexionfrance.com/news/france-fuel-shortages-the-situation-department-by-department/782181">Engpässe auch in die &#8220;Erste Welt&#8221; kommen</a></span>.     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei der Gelegenheit &#8220;ein paar Takte&#8221; zu den mittlerweile <em>mythischen Erdölexporten der Iraner in die Volksrepublik China.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> ist &#8220;schweren Herzens bereit zu akzeptieren&#8221;, dass Iran 1,5 Millionen Barrel pro Tag nach China schippert, obwohl</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">er nach wie vor <em>darauf besteht, dass die Anglo-Persian Company dort bereits vor mehr als hundert Jahren mit der Ölförderung begonnen hat, weswegen die persischen Ölfelder etwa 50 Jahre älter sein müssen als die saudischen.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und nachdem aktuell die amerikanischen und israelischen Flieger &#8220;jedes Ziel zerstört haben&#8221; wollen, ist es nicht vorstellbar, dass die iranischen Ölförderanlagen weiter &#8220;business as usual&#8221; machen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber wer weiß schon, was <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Enhanced_oil_recovery">EOR</a> und Tarnung alles vermögen und welche Erweiterungen und Ergänzungen mittlerweile stattgefunden haben</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und, na gut, auch <a href="https://www.bloomberg.com/authors/ASIsQsgx0V8/javier-blas">Javier von Bloomberg</a> sagt das &#8211; und wer will Javier und einschlägigen &#8220;vessel tracking data&#8221; schon widersprechen?</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nehmen wir also an: Der Iran lieferte und liefert aktuell weiter 1,5 Millionen Barrel Crude pro Tag nach China und in den MSM-Zeitungen konnte man dazu  lesen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass dies der Beweis dafür sei, dass die Meeresenge <em>doch nicht ganz geschlossen sei</em> </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(mittlerweile ist klar, dass die Iraner in der Meeresenge eine Art &#8220;Mautstation&#8221; errichten, was in deren Augen aber &#8220;ok ist&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Also meinethalben, die Iraner liefern jeden Tag ein bisschen mehr als einen mittleren Tanker ihres Erdöls nach China,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber wie viel ist das?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><span style="color: #000000;"><em>Nicht besonders viel</em></span></strong>, um gleich einem von den Iran-Feinden über Gebühr gehypten &#8220;Narrativ&#8221; zu widersprechen, jedenfalls nichts, was den Einsatz von drastischen Gewaltmitteln rechtfertigen könnte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Volksrepublik verbraucht ausweislich der &#8220;Statistical Review 2025&#8243;, Seite 26 täglich 16,4 Millionen Barrel Rohöl, was</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">natürlich auch den Verbrauch der &#8220;teapot refineries&#8221; beinhaltet, aber</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auf einen Iran-Anteil am Verbrauch von &#8220;nur&#8221; gut neun Prozent hinausläuft &#8211; &#8220;80 Prozent der iranischen Exporte&#8221; hin oder her.</span>  <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein <em>noch irrelevanterer Schmus</em> wurde übrigens bez. VZ aufgetischt, das 90 Prozent seiner Exporte (vor dem 3. Jänner 2026) an China geliefert haben soll, <em>schätzometrisch 0,3 Mio. Barrel pro Tag </em>(nicht nachgeschaut).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich könnte man die Erdöllieferungen aus dem Iran in das &#8220;Reich der Mitte&#8221; auch an den gesamten Ölimporten Chinas messen und das wäre dann halt ein höherer Prozentsatz, weil es ja auch eine Eigenförderung gibt. Faktum bleibt aber, dass China a) einen überwältigenden Prozentsatz seiner Primärenergie durch eigene Kohle abdeckt, nichtsdestotrotz aber b) noch viel mehr Rohöl von den &#8220;arabischen Ländern hinter der Straße von Hormuz&#8221; als aus dem Iran importiert. <a href="https://www.foxbusiness.com/politics/congressional-report-details-how-china-buys-sanctioned-oil-from-iran-russia-venezuela">Wahrscheinlich kommt der US-Kongress nur wegen der vielen arabischen Lieferanten auf einen &#8220;Schurkenstaaten-Anteil&#8221; von lediglich einem Fünftel</a> (nicht gelesen).</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Womit man bei einer großen Unbekannten der China-Iran-Geschichte angelangt wäre. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die<em> illegalen Rohöl-Exporte</em> der Perser nach China sind <em>sozusagen Brutto-Exporte</em>, von denen womöglich ein Teil in Form von raffinierten Ölprodukten zurück fließt. <em>Dieser Blogger</em> weiß nicht, <em>ob überhaupt oder wie viel,</em> vielleicht ist China auch zu weit weg. Bekannt ist <em>diesem Blogger</em> nur, dass die Raffineriekapazitäten der Iraner ungenügend sind.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Normalisierung voraus?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schließlich sollen noch ein paar Worte über die optimistische Vision des Andreas Steno Larsen verloren werden (&#8220;<a href="https://x.com/AndreasSteno/status/2040408199241548217">The most contrarian take on Oil you will read this year&#8221;</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Däne meint, dass sich die <em>Öl-Situation um die Straße von Hormuz</em> in drei bis vier Wochen normalisiert haben könnte, vorausgesetzt a) ein Teil der Tanker zahlt Zoll, b) die saudischen Exporte werden weitgehend in einen Ölhafen am Roten Meer umdirigiert und c) die &#8220;Zufütterung&#8221; durch die Freigabe von OECD-Reserven bleibt konstant bei gut 2 Millionen Barrel pro Tag.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die vorgebrachte Argumentation ist so façettenreich, dass hier im Detail nicht darauf eingegangen werden kann.<!--StartFragment--></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Jedenfalls sind nach dieser Rechnung bis Ende vergangener Woche bereits zwei Drittel des durch den Krieg unterbrochenen &#8220;Flows&#8221; durch die Meeresenge kompensiert worden, allerdings (noch) nicht durch einen (bemauteten) Schiffsverkehr durch die Meeresenge, sondern hauptsächlich wegen der Umleitung saudischer Ausfuhren ins Rote Meer und ein bisschen auch wg. der fortgesetzten Freigabe von Notreserven von IEA-Ländern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Unabhängig vom künftigen Agieren der Amerikaner (und Israelis) würden bis in vier Wochen &#8211; inklusive Iran -  9,5 statt wie vergangene Woche nur 4 Millionen Barrel pro Tag  &#8220;den Flaschenhals passieren&#8221; (3,3 &#8220;gewichtete Öltanker&#8221;), was inklusive der im März eingeleiteten Gegenmaßnahmen die wg. des Kriegs ausgefallenen 20 mmdb mehr als kompensieren würde. .</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Voraussetzung für die Normalisierung des Schifffsverkehrs durch die Meeresenge sei freilich, dass die Schiffe</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">unter dem Iran nicht feindlich gesinnten Flaggen &#8220;segelten&#8221; und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">bereit seien, etwa chinesische Staatsgarantien anstelle westlicher Versicherungen zu präsentieren. Diese Dokumente würden dann den Raubrittern&#8230; äh, ich meine: Revolutionsgarden übergeben, die, nach Entrichtung einer &#8220;moderaten Gebühr&#8221;, die Schiffe in den Golf von Oman fahren lassen würden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das kann theoretisch alles so kommen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>dieser Blogge</em>r würde angesichts der vielen fadenscheinigen Annahmen allerdings nicht darauf wetten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine zentrale Annahme Steno Larsens, die mit einem Schlag den Verlust von 5 Millionen Barrel pro Tag kompensieren könnte, ist die Meinung, dass man über die Pipeline von Abqaiq nach Yanbu fast so viel Öl umdirigieren könne wie Saudi-Arabien bisher von &#8220;vorne&#8221;, also von &#8220;hinter der Meeresenge&#8221; exportiert hat (5,3 mmbd).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hält (nicht nur) das für einen Wunschtraum,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wird doch bereits jetzt von dort &#8220;Europa&#8221; und Ägypten mit Öl und Ölprodukten versorgt (in Yanbu befinden sich heute bereits drei Raffinerien, ein Petrochemie-Werk und zwei kommerzielle bzw. Industrie-Häfen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und selbst wenn ein Teil der Exportmengen aus dem Golf dorthin umgeleitet werden könnte, säßen die Tanker dann im Roten Meer und müssten am <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bab-el-Mandeb">Bab el Mandeb</a>, bei den Huthis vorbei, wenn sie nach Asien wollten. Die einzig sinnvolle Variante wäre hier, dass jene Mengen, die bisher &#8220;vorne&#8221; nach Europa geflossen sind, nun über die Wüstenpipeline nach Yanbu transferiert werden, von wo sie in den Suez-Kanal oder die Sumed-Pipeline können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das wäre mengenmäßig aber nicht allzu viel.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und was die erwartete <em>Normalisierung des Schiffsverkehrs</em> über die &#8220;iranische Zollhütte&#8221; in Larak betrifft, ist eine längerfristige, &#8220;nachhaltige&#8221; Umgestaltung zu bezweifeln. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Möglich sogar, dass derlei in der aktuellen Situation geht, weil viele der fest sitzenden Schiffe <em>alles tun und bezahlen würden, um &#8220;aus dem Stau rauszukommen&#8221;.</em> Ein Modell für die weitere Zukunft ist das aber nicht.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Europa und Energie&#8221;: Eine Kritik des grünen Doomberg-Hühnchens</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 07:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogger, ein langjähriger Kritiker speziell der &#8220;europäischen&#8221; Energiepolitik, teilt die Analyse der Menschen, die das grüne Doomberg-Hühnchen informieren, nur sehr bedingt. Nimmt man dessen Aussagen ernst, müsste der &#8220;alte Kontinent&#8221; nur von seiner langjährigen Etatismus- und Grün-Ideologie abrücken, russische Fossil-Brennstoffe &#8220;hereinholen&#8221;, neue AKWs bauen und Exploration und Produktion von &#8220;Shale&#8221; zulassen, um sein &#8220;Energie-Prädikament&#8221; ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/europa-und-energie-eine-kritik-des-gruenen-doomberg-huehnchens.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em>, ein langjähriger Kritiker speziell der &#8220;europäischen&#8221; Energiepolitik,<em> teilt die Analyse</em> der Menschen, die das grüne Doomberg-Hühnchen informieren, <em>nur sehr bedingt.</em> Nimmt man dessen<a href="https://www.decouple.media/p/europe-forgot-the-lesson-the-1970s"> Aussagen</a> ernst, müsste der &#8220;alte Kontinent&#8221; nur von seiner langjährigen Etatismus- und Grün-Ideologie abrücken, russische Fossil-Brennstoffe &#8220;hereinholen&#8221;, neue AKWs bauen und Exploration und Produktion von &#8220;Shale&#8221; zulassen, um sein &#8220;Energie-Prädikament&#8221; zu verhindern oder wenigstens abzumildern. Während einige der von Doomberg erwähnten Punkte die Probleme wohl beschleunigt/verschärft haben, fragt sich, ob das <em>grüne Hühnchen</em> nicht auch von illusionären Prämissen ausgeht, zumindest teilweise. Ein paar Einwände.</span><iframe title="The Luxury Beliefs That Broke Europe’s Energy System | Doomberg" src="https://www.youtube.com/embed/yhfHo9oiP3U" width="1483" height="834" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-147259"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste der <em>schiefen Annahmen</em> des Hendls ist die Meinung, dass die EU &#8211; bzw. deren Teilstaaten &#8211; nur &#8220;mehr zulassen&#8221; und eine andere, &#8220;angebotsfreundlichere&#8221; Ordnungs- und Energiepolitik betreiben müssten, um energetisch besser dazustehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Faktum ist freilich, dass &#8220;Europa&#8221; spätestens seit dem Verfall seiner Kohleproduktion in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts &#8211; und wahrscheinlich schon viel früher &#8211; eine Region darstellt, die arm an Energie-Ressourcen ist. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Daran könnten auch staatliche Genehmigungen für Shale-Explorationen oder ein Neustart von Groningen nichts ändern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die natürlichen Ressourçen sind auf der Welt so verteilt, wie sie es eben sind. Punkt. Wie u.a. <a href="https://srsroccoreport.com/most-vulnerable-oil-gas-regions-2024-update-why-chinas-economy-is-in-serious-trouble/">dieser </a>- kostenpflichtige &#8211; Eintrag zeigt, gehört Europa &#8211; zusammen mit Asien heute zu den puncto Primärenergie verwundbarsten Regionen der Welt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist vermutlich &#8220;<em>historisch normal</em>&#8220;. Das sg. <em>Europa</em> hatte schon in den &#8220;Holz-Zeitaltern vor 1800&#8243; <em>keine besonders üppigen Energie-Rohstoffe</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die 15, 20 Jahre Nordseeöl, im &#8220;großen Bild&#8221; ein <em>Wimpernschlag,</em> waren die<em> &#8220;historische Ausnahme&#8221;</em>.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Nordsee-Öl</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am Höhepunkt des Booms, 1999, wurden<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nordsee%C3%B6l"> in der Nordsee knapp 6 Millionen Barrel Öl pro Tag produziert</a>, etwa ein Drittel dessen, was (ohne Russland) damals in Europa verbraucht wurde (siehe dazu z.B. BP, Statistical Review of World Energy 2005, p.9). 3mmbd wurden in diesem Jahr von N und weitere 3mmbd Öl vom UK gefördert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Von da an ging&#8217;s bergab. Anders als vom <em>grünen Hühnchen</em> suggeriert, haben Aufstieg und Fall des Nordseeöls aber nur bedingt mit den &#8220;Ölkrisen&#8221; der 1970er bis 1985 und dem energiepolitischen &#8220;Schwenk&#8221; Europas ab etwa 1995 zu tun</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(<a href="https://www.macrotrends.net/1369/crude-oil-price-history-chart">die historischen Ölpreise waren seit Mitte der 1980er übrigens nicht besonders hoch</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Nordseeöl war ein unverhoffter &#8220;Windfall&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der viele &#8220;kontinentaleuropäische und englische<em> Politicos</em>&#8221; Jahre über den Ernst der Situation hinweg getäuscht haben mag.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Heute produzieren N und das UK <strong><em><span style="color: #000000;">zusammen</span></em></strong> nur mehr 2,5 mmbd (siehe <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">EI, Statistical Review 2025</a>, p. 21), wobei der <strong><em><span style="color: #000000;">Rückgang in Norwegen wegen ständiger Explorationen &amp; Erweiterungen/Neuerschließungen viel weniger stark ausgefallen ist als in Großbritannien.</span> </em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Tatsächlich erzeugt N aktuell noch immer etwa 1,8 mmbd Öl. Die norwegischen Offshore-Vorkommen von Öl und Gas sind der &#8220;seidene Faden&#8221;, an dem die EU heute noch hängt. Mit &#8220;grüner Politik&#8221; hat das freilich höchstens indirekt zu tun,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ebensowenig wie der problemlos dokumentierbare Absturz der Gasförderung in<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Groningen_gas_field"> Groningen</a> in den &#8220;2010er-Jahren&#8221; etwas damit zu tun hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(oder auch mit Erdbeben, Anrainerprotesten, usw. &#8211; dem heuchlerischen Etikett &#8220;phasing out of production&#8221; zum Trotz). </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">&#8220;Erschöpfung der natürlichen Ressourçen&#8221; lautet der  Schlüsselbegriff.</span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">AKW-Trugschluss, EU-Shale</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich wäre auch Nuklearenergie kein &#8220;Gamechanger&#8221;, weil Atomkraft (&#8220;Fission&#8221;) &#8211; zumindest bisher &#8211; ausschließlich ins Stromnetz geliefert hat, das wiederum nur 20 &#8211; 25 Prozent des Endenergie-Verbrauchs stellt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Selbst wenn man also in der Lage wäre, mit neuen AKWs den Anteil von &#8220;Atomstrom&#8221; in der Elektrizitätserzeugung zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen, blieben die Auswirkungen auf der Ebene der &#8220;Primärenergie&#8221;<em> überschaubar</em> und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Leute hinter dem <em>grünen Hühnchen</em> wissen das zweifellos.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein weiterer <em>wunder Punkt</em> betrifft die europäischen Shale-Formationen, die selbst unter viel besseren politischen und regulatorischen Voraussetzungen kaum das &#8220;liefern&#8221; könnten, was sich <em>Wunschdenker</em> erträumen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist im strengen Sinn zwar &#8220;nicht beweisbar&#8221; (&#8220;kontrafaktische Historie&#8221; ist<em> nie</em> beweisbar), das Schicksal des einstigen nordpatagonischen Hoffnungsgebiets <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Vaca_Muerta">&#8220;Vaca muerta&#8221;</a> legt das aber nahe. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Obwohl dort auch seit den 2010er-Jahren exploriert und entwickelt wird, förderten die Argentinier 2025 <a href="https://custommapposter.com/article/argentina-s-vaca-muerta-shale-2025-record-oil-production-future-potential/2420">nur 550 mbd unkonventionelles Öl, gut ein Zwanzigstel des in den USA produzierten Schiefer-Öls,</a> siehe z.B. <a href="https://www.rigzone.com/news/higher_oil_prices_lead_to_more_usa_production_in_eia_forecast-19-mar-2026-183251-article/">hier</a>. Daran werden weder Xaver <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Javier_Milei">Milei</a> noch &#8220;bessere Rahmenbedingungen für Investitions-Kapital&#8221; groß etwas ändern.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Problematischer China-Vergleich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch der von der interviewten &#8220;Zeichentrickfigur&#8221; angestrengte Vergleich Europas mit der Volksrepublik China &#8220;hinkt&#8221; und kann zu falschen Schlussfolgerungen verleiten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist wahr und aus den Emissionsstatistiken der vergangenen zwei Jahrzehnte leicht ablesbar, dass sich China (&#8220;mit westlicher Finanzhilfe&#8221;) seit den 1990ern rasch industrialisiert und dafür seine Kohlevorräte heran gezogen hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was übrigens <em>ein Teil</em> des vom <em>grünen Hühnchen</em> erwähnten <em>relativen Bedeutungsverlusts</em> von Erdöl ist. Der<em> andere Teil</em> hört auf den Namen &#8220;Erdgas&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber es ist blauäugig zu glauben, dass die PRC ihre Kohleproduktion weiter linear steigern kann oder gar<em>  freiwillig und von selbst</em> demnächst auf &#8220;saubere Energie&#8221; umschwenken wird. Für derart dumme Behauptungen reichen &#8220;PCR-Bonzen&#8221; und &#8220;westliche Grün-Aktivisten&#8221; völlig aus, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dafür braucht es keine <em>grünen Hühnchen</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Wahrheit ist, dass China &#8211; wie &#8220;Europa&#8221; vor 100 Jahren -</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zunehmend Probleme mit der Förderung von Kohle bzw. deren &#8220;Verfrachtung&#8221; in die Ballungszentren an seiner Ostküste hat,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wofür &#8220;paradoxerweise&#8221; Diesel etwa für Trucks benötigt wird (in &#8220;Europa&#8221; vor 100 Jahren ging das noch mit<em> Kohle befeuerten Loks</em>).</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da hilft es auch nichts, wenn aus der inneren Mongolei oder Xinjiang ggf. hochwertiges Anthrazit kommen tät&#8217;. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn weder ausreichend Diesel, noch Infrastruktur vorhanden ist, nutzt der ganze Überfluss in entlegenen Provinzen nix.</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Oh, und weil das <em>grüne Hühnchen</em> auch der modischen &#8220;demand destruction&#8221;-Ideologie anzuhängen scheint:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der &#8220;relative Bedeutungsverlust&#8221; von Öl als Anteil an der Primärenergie hat relativ wenig mit &#8220;the shedding of oil consumption&#8221;, der &#8220;Abkehr vom Öl durch junge Generationen&#8221; oder der beschleunigten Substitution ölbasierter Treibstoffe durch andere Energieträger zu tun. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn derlei zuträfe, müsste schon im vergangenen Jahrzehnt die weltweite Produktion von &#8220;C&amp;C&#8221; und &#8220;All Liquids&#8221; merklich gesunken sein</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- was nicht der Fall ist (die Produktion verbleibt auf einem &#8220;Hochplateau&#8221; oder legt inklusive &#8220;definitorischem Öl&#8221; sogar zu).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist halt leider so, dass unsere &#8220;Zivilisationen&#8221; <em>ohne</em> nicht funktionieren</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das ist auch schon die &#8220;zentrale Crux&#8221;</span>.    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>&#8220;Markt&#8221;? Gas-Importe aus dem Golf spielen für die EU kaum eine Rolle</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 22:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU hat vergangenes Jahr etwa 3,6 Prozent ihrer Erdgasimporte aus dem &#8220;Mittleren Osten&#8221; bezogen und in den ersten beiden Monaten 2026 waren es überhaupt nur mehr 2,5 Prozent. Die große Frage ist daher, warum in den Niederlanden der Derivativpreis für Erdgas so stark gestiegen ist: Händler-Psychologie? Hirnlose Algos? Spekulanten? Dieser Blogger ist der Meinung, dass ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/markt-gas-importe-aus-dem-golf-spielen-fuer-die-eu-kaum-eine-rolle.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU hat vergangenes Jahr etwa 3,6 Prozent ihrer Erdgasimporte aus dem &#8220;Mittleren Osten&#8221; bezogen und in den ersten beiden Monaten 2026 waren es überhaupt nur mehr 2,5 Prozent. Die große Frage ist daher, warum in den Niederlanden der Derivativpreis für Erdgas so stark gestiegen ist: Händler-Psychologie? Hirnlose Algos? Spekulanten?<a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/960px-2023-05-20_01_LNG_tanker_GULF_ENERGY_-_IMO_7390143.jpg" rel="lightbox[147181]"><img class="alignright wp-image-147222 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/960px-2023-05-20_01_LNG_tanker_GULF_ENERGY_-_IMO_7390143-300x199.jpg" alt="960px-2023-05-20_01_LNG_tanker,_GULF_ENERGY_-_IMO_7390143" width="300" height="199" /></a> <em>Dieser Blogger</em> ist der Meinung, dass es sich bei der <a href="https://www.ice.com/index">ICE</a> um einen &#8220;Papiermarkt&#8221; handelt, der a) nie auf einen echten Warenaustausch abgezielt hat und b) die &#8220;papier-gehandelten&#8221; Rohstoffe daher <strong><em><span style="color: #000000;">völlig falsch bepreist</span></em></strong>. Trotzdem fungiert diese Notierung flächendeckend als &#8220;Benchmark&#8221; für die europäischen Konsumenten.</span><span id="more-147181"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> verfolgt, wie bekannt, &#8220;zeitnahe&#8221; die EU-Erdgas-Importe und hat zuletzt am 5. Dezember eine<a href="http://staatsstreich.at/die-erdgas-nebelgranaten-der-eu.html"> Tortengrafik</a> gebracht, die den Anteil des Mittleren Ostens an den &#8220;LNG-Importen&#8221;in den ersten elf Monaten 2025 zeigt. Das liefert einen &#8220;belastbaren Anhaltspunkt&#8221;, reicht aber nicht aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Vollständigkeit halber und weil die Daten bereits vorliegen, hat sich<em> dieser Blogger</em> den Anteil von Katar &amp; Co. für das Gesamtjahr 2025 und die ersten beiden Monate 2026 angeschaut und &#8211; siehe da &#8211; der Beitrag der Golf-Araber zur EU-Erdgasversorgung ist noch geringer als &#8220;Daumen mal Pi überschlagen&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- eben nur 3,6 Prozent für 2025 und 2,5 Prozent für Jänner und Februar 2026. Um das auszurechnen, wurde</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">erstens das vom Thinktank Bruegel stammende Datenmaterial der LNG-Importe aus dem &#8220;Mittleren Osten&#8221; in eine Tabelle geladen und addiert, was 11,34 Mrd. m3 Erdgas für das Gesamtjahr 2025 und 1,39 Mrd. Kubik für Jänner und Feber 2026 ergab und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zweitens wurden aus einer anderen Bruegel-Tabelle die gesamten EU-Erdgasimporte für 2025 und die ersten neun Wochen 2026 addiert (312,85 Mrd. m3 und 56,4 Mrd. m3 respektive).</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ich habe zur Rechnung 2025 zwei Screenshots gemacht, dass man mir glaubt, dass ich sie angestellt habe:</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/EU_Gesamtimporte_2025_Bruegel.png" rel="lightbox[147181]"><img class="alignright wp-image-147214 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/EU_Gesamtimporte_2025_Bruegel.png" alt="EU_Gesamtimporte_2025_Bruegel" width="248" height="147" /></a><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/LNG_Imports_Middle_East_Bruegel.png" rel="lightbox[147181]"><img class="alignleft wp-image-147215 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/LNG_Imports_Middle_East_Bruegel-300x172.png" alt="LNG_Imports_Middle_East_Bruegel" width="300" height="172" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mehr &#8220;ist nicht aktenkundig&#8221; und eine Gas-Pipeline zwischen Katar oder Saudiarabien und der EU gibt es auch nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die physischen Flüsse in die EU sind &#8220;eindeutig marginal&#8221;. Warum also hat die &#8211; äußerst volatile &#8211; Notierung des Dutch TTF (am Donnerstag ging&#8217;s rasant &#8220;nach unten&#8221;) so einen riesigen Einfluss auf die europäischen Gaspreise?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die <em>Standardantwort</em> lautet, dass Erdgas, nein: LNG-Erdgas ein weltweit<em> fungibles Produkt</em> ist und dass die Derivativpreise &#8220;korrekt&#8221; weltweites Angebot &amp; weltweite Nachfrage <em>wider spiegeln.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist eine Behauptung, die nicht belegbar ist, die aber durchaus richtig sein kann. Immerhin ist bis jetzt noch nicht bekannt geworden, dass die physische Auslieferung eines Future-Kontrakts einmal nicht geklappt hätte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders als z.B. Gold ist Erdgas ein<strong><em><span style="color: #000000;"> Verbrauchsgut</span></em></strong>, das auf Wunsch vorhanden sein muss und physisch verbrannt werden kann. Kontrakte brennen nicht so gut wie Erdgas.  <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><span style="color: #000000;"><em><strong>Dieser Blogger</strong></em></span> weiß aber nicht, ob</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">gemäß den ICE-Spielregeln die &#8220;delivery&#8221; in Kubikmetern erfolgen <strong><em><span style="color: #000000;">muss</span> </em></strong>und nicht irgendwie anders &#8220;gesettelt werden kann&#8221;;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">es bisher öffentlich nicht bekannte &#8220;delivery failures&#8221; gegeben hat und allgemein,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie beim &#8220;Dutch TTF&#8221; das Verhältnis von ausgelieferten zu &#8220;übergerollten&#8221; Kontrakten aussieht, und ob sich dieses zuletzt verändert hat.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es kann also durchaus sein, dass der &#8220;Dutch TTF&#8221; das weltweit knappere LNG-Angebot durch die &#8220;Sperre der Straße von Hormuz&#8221; widerspiegelt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- so wie wohl vergleichbare Derivate-Börsen in den USA und Asien -, die</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht nur das geringere Angebot im Auge haben, sondern</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auch eine mögliche geringere Nachfrage, impliziert etwa durch diverse Wetterprognosen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für jeden Faktor wird es überzeugende &#8220;Argumente&#8221; geben, und die<em> pöhsen Spekulanten</em> werden hier ihre jeweiligen Prioritäten setzen, maschinelle Spekulanten inklusive.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es kann aber auch sein, dass das Ganze ein <a href="https://www.wortbedeutung.info/Kartenhaus/"><em>Kartenhaus</em></a> ist, das in sich zusammenfällt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sobald der erste &#8220;delivery failure&#8221; ruchbar wird und die menschlichen und maschinellen Spekulanten zum Schluss kommen, dass sie nur ein <em>Blatt Papier in Händen halten</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hängt dieser Sicht an, hauptsächlich wegen &#8220;Faktoiden&#8221; auch zur Erdgas-Produktion, die sich über die vergangenen zwei Jahrzehnte angesammelt haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Beweisen&#8221; kann ich aber auch hier nix.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Gordon Leggett / Wikimedia Commons</span></p>
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		<title>Stickstoffdünger, ein &#8220;EU-Psyop&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 22:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, von welch großer Bedeutung der Einsatz von Stickdstoffdünger in der modernen Landwirtschaft ist und dass Milliarden Menschen ihre schiere Existenz dem Haber-Bosch-Verfahren verdanken, siehe u.a. hier, Kap. 4; nicht umsonst hat Vacvlav Smil in einem 2022 erschienenen Buch das Ammoniak zu einer der &#8220;vier Säulen der modernen Zivilisation&#8221; erklärt. ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/stickstoffduenger-ein-eu-psyop.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, von welch großer Bedeutung der Einsatz von Stickdstoffdünger in der modernen Landwirtschaft ist und dass <a href="https://www.amazon.de/Life-after-Fossil-Fuels-Alternative-ebook/dp/B091DS6G9C/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1042GGOMP0AJI&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.g9IBQRdHtuafaNNy68AfMquXs0A0LFTEHs1c4K8VSPm4BXP01mPkx9GzyoU46K8_ETRLxXRDtN3QoZZW-4gt7QUjWqyKl2GWSCFdXt2HuX7xGxYCtw-vQzjvxry76EMLTSa8sY9KnW1Xm8IqUk3D50PPr-DGi840o4AS7-CVpo5EE65WIXFmFSMXL8icyNzfSV10Bks2VGa61teetSlNHnf3gLO_4J2L73qrRufosSc.Z_c5BCuU-ItjIuZlby2AWkd6hsNBaSuykb_ggB4u-Po&amp;dib_tag=se&amp;keywords=life+fossil+fuels&amp;qid=1773806261&amp;sprefix=life+fossil+fuels%2Caps%2C105&amp;sr=8-2">Milliarden Menschen ihre schiere Existenz dem Haber-Bosch-Verfahren verdanken, siehe u.a. hier, Kap. 4;</a> nicht umsonst hat Vacvlav Smil <a href="https://www.amazon.de/-/en/How-World-Really-Works-Scientists/dp/B001XIIE24/ref=sr_1_1?crid=2Z5ZVN5CQ6IXS&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.TVV1mIlJEAuvIX0Kjw_SFQK2lTaQSl0MryMA52rxwCewqteWhKcbpeWa1AjtSgAAo_kZDcoC4an1nF_34CkL99kPzy_lN0HJENWnb-bRhRN9Xogs_Tl4nwafYuI_IFU1SKyO0CCvkgMtZu0HlA6bFMfyRTXfeAuq0iWw9xh0roZX2R-HdRVqOago1QWlJSZnjh5kvNMD3Tcob577rqkPAYwmuQ1ZrDlK-LKwIZOsimk.90--OGDs2PTUfgfe5xQTwhSJO7p6JLrZT0uPEGHGS3A&amp;dib_tag=se&amp;keywords=vaclav+smil+how+the+world+really+works&amp;qid=1773775422&amp;sprefix=%2Caps%2C136&amp;sr=8-1">in einem 2022 erschienenen Buch</a> das Ammoniak zu einer der &#8220;vier Säulen der modernen Zivilisation&#8221; erklärt. <em><strong><span style="color: #000000;">Stickstoffdünger ist also sehr, sehr wichtig</span></strong></em>. Umso bemerkenswerter ist freilich der neueste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spindoctor">S<em>pin</em></a> der westlichen <em>Journaille</em>, wonach Europa primär von unterbrochenen Düngemitteltransporten durch den &#8220;Iran-Krieg&#8221; bedroht sein soll. <strong><em><span style="color: #000000;">Das ist nicht der Fall. </span></em><span style="color: #ff0000;"><em>NB zu den wahren Gründen der EU-Bredouille durch den neuen Golf-Krieg.</em></span></strong></span><span id="more-147124"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das kann<em> nicht einmal indirekt</em> der Fall sein, als das Erdgas, das die EU aus dem Arabischen Golf bezieht, nicht allzu viel ist.  Wie u.a. aus einem <a href="http://staatsstreich.at/die-erdgas-nebelgranaten-der-eu.html">hier gezeigten Tortendiagramm </a>hervor geht, können nur weniger als 8 Prozent der LNG-Einfuhren, also vier oder fünf Prozent aller Gasimporte überhaupt aus Ländern &#8220;hinter der Straße von Hormuz&#8221; stammen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und &#8211; wie bekannt -, wird Erdgas nicht nur zur Ammoniaksynthese, sondern auch zur Erzeugung von Raumwärme und Prozessenergie verwendet).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die vom Krieg heimgesuchte Region ist auch <strong><em><span style="color: #000000;">nicht als großer Düngemittellieferant </span></em></strong>von Europa<strong><em><span style="color: #000000;"> bekannt</span> </em></strong>-</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">im Gegenteil. Ein 2023 von einem europäischen Branchenverband publiziertes <a href="https://www.fertilizerseurope.com/wp-content/uploads/2023/07/Industry-Facts-and-figures-2023.pdf">&#8220;Faktenbuch&#8221;</a> zeigt eine Weltkarte, in der die Länder um den Arabischen Golf für Europa bedeutungslos sind (siehe eingebundenen Screenshot, in dem in der Region nur der Oman und Ägypten erwähnt werden, die sich beide freilich </span><strong><em><span style="color: #000000; font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht</span></em></strong><span style="font-size: 14pt;"><strong><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: times new roman, times;"> </span></span></em></strong><span style="font-family: times new roman, times;">hinter der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; befinden).</span></span></p>
<div id="attachment_147138" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-17-at-13-22-35-Industry-Facts-and-figures-2023.pdf.png" rel="lightbox[147124]"><img class="wp-image-147138 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-17-at-13-22-35-Industry-Facts-and-figures-2023.pdf-300x189.png" alt="Screenshot 2026-03-17 at 13-22-35 Industry-Facts-and-figures-2023.pdf" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Fertilizers Europe, Facts &amp;Figures 2023, p. 5</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Laut einer Auflistung der Weltbank aus dem Jahr 2024 befindet sich unter den größten Stickstoffdünger-Lieferanten der EU &#8211; vor allem von <a href="https://www.dict.cc/?s=urea">Harnstoff </a>- kein einziges Land am Arabischen/Persischen Golf. </span></p>
<div id="attachment_147142" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-17-at-13-27-15-European-Union-Mineral-or-chemical-fertilizers-with-nitrogen-imports-by-country-2023-Data.png" rel="lightbox[147124]"><img class="wp-image-147142 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-17-at-13-27-15-European-Union-Mineral-or-chemical-fertilizers-with-nitrogen-imports-by-country-2023-Data-300x157.png" alt="Screenshot 2026-03-17 at 13-27-15 European Union Mineral or chemical fertilizers with nitrogen imports by country 2023 Data" width="300" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Weltbank</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was sollen also all die <em>fake news?</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie ersichtlich, hat die Union 2023 zwar 1,4 Mrd. kg Stickstoffdünger importiert, sie erzeugt aber 90 Prozent ihres Verbrauchs innerhalb der eigenen Grenzen.</span></p>
<div id="attachment_147155" style="width: 294px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/EU_Nitrogen_fertilizer_KI_Google.png" rel="lightbox[147124]"><img class="wp-image-147155 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/EU_Nitrogen_fertilizer_KI_Google-284x300.png" alt="EU_Nitrogen_fertilizer_KI_Google" width="284" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle:Google</p></div>
<p><span style="font-family: times new roman, times;"> </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dazu wird freilich <em>Erdgas</em> benötigt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><span style="font-family: times new roman, times;">Hmm &#8230; mit Erdgas war in den vergangenen Jahren doch etwas!</span>?</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Nachbemerkung, 18.3., 6.00 Uhr:  <em>Dieser Blogger</em> geht sehr wohl davon aus, dass der sg. Iran-Krieg &#8220;Europa&#8221; stärker in die Bredouille bringt, allerdings aus &#8220;Erdöl-Gründen&#8221;, speziell nach dem <em>Cancelling</em> von russischem Öl durch die &#8220;EU-Blödmänner&#8221; (zu den Zahlen siehe<a href="http://staatsstreich.at/oeerdoel-stern-kanarie-i-d-grube.html"><span style="color: #ff0000;"> hier</span></a> und die BP/EI Statistical Reviews der Jahre 2022 und 2025).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Rein mengenmäßig importiert die EU weniger als 20 Prozent ihres &#8220;Crudes&#8221; aus Saudiarabien und dem Irak &#8211; also nicht besonders viel. Ausweislich der &#8220;World Oil Review 2025&#8243; von ENI, pp. 104 und 108 ist/war das mittelöstliche Rohöl dem &#8220;weitgehend gecancelten&#8221; russischen Rohöl aber ziemlich ähnlich (&#8220;medium &amp; sour&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Das US-amerikanische Öl ist dagegen überwiegend &#8220;light &amp; sweet&#8221;, mithin nur bedingt für die Dieselproduktion geeignet. Auch nordafrikanisches Öl ist überwiegend &#8220;leicht &amp; süß&#8221;.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Versorgungssicherheits-Blabla in Ö.</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 22:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Während sich Politicos mithilfe handzahmer Journos rituell zur &#8220;Versorgungssicherheit&#8221; von fossilen Brennstoffen bekennen, wird auch in Österreich die einzig beobachtbare Lücke, die &#8220;Gaslücke&#8221;, unbeirrt größer. Per. 2. März liegt sie bei 13,6 TWh oder ca. 1,4 Mrd. m3. Natürlich sind weder der &#8220;Energieminister&#8221; noch seine Staatssekretärin am ersatzlosen Auslaufen des Gas-Transitvertrags durch die Ukraine schuld, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/versorgungssicherheits-blabla-in-oe.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während sich Politicos mithilfe <em>handzahmer Journos</em> rituell zur &#8220;Versorgungssicherheit&#8221; von fossilen Brennstoffen bekennen, wird auch in Österreich die einzig beobachtbare Lücke, die &#8220;Gaslücke&#8221;, unbeirrt größer. Per. 2. März liegt sie bei 13,6 TWh oder ca. 1,4 Mrd. m3. Natürlich sind weder der &#8220;Energieminister&#8221; noch seine Staatssekretärin am ersatzlosen Auslaufen des Gas-Transitvertrags durch die Ukraine schuld, <strong><em><span style="color: #000000;">aber mitverantwortlich dafür, dass die auf dem Staatsgebiet befindlichen Speicher mit einem Rückstand von 12 Prozentpunkten in die aktuelle Heizsaison gestartet sind</span></em></strong>. Eins ist jedenfalls klar: Nicht die Witterung (oder womöglich &#8220;Russland&#8221;) ist für die hiesige &#8220;Gaslücke&#8221; verantwortlich.</span><span id="more-146802"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Früher wurde im Volksmund die <span style="color: #000000;"><em>institutionalisierte Ratlosigkeit</em> </span>mit &#8220;wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man &#8216;nen Arbeitskreis&#8221; ironisiert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber heute müsste ein Endreim auf &#8220;Taskforce&#8221; gefunden werden</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- T. wie in <a href="https://orf.at/stories/3422189/">&#8220;Taskforce Versorgungssicherheit&#8221;</a>.</span>              <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das nun beim Wirtschaftsministerium angesiedelte <em>Experten-Panel</em> hat am vergangenen Montag das erste Mal getagt, wonach der<em> Wirtschaftsminister</em>, der auch einen Hut als <em>Energieminister</em> hat, verkündete, dass die Versorgung mit Öl und Gas sicher sei,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was Hattmannsdorfer am Tag danach <a href="https://oe1.orf.at/player/20260303/825223/1772536520000">auch in ein ORF-Mikrofon sagte.</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist natürlich<strong><span style="color: #000000;"><em> hanebüchener Unsinn</em></span></strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was das Erdöl betrifft, so ist es korrekt, dass die gesamte EU mengenmäßig nur etwa 20 Prozent ihrer diesbezüglichen Einfuhren aus Golf-Staaten wie Saudiarabien oder dem Irak bezieht, aber vielleicht könnte der <em>Herr Energieminister</em> zur Auffrischung seines Wissens einmal <a href="https://theuaob.substack.com/p/paper-barrels-vs-physical-molecules?utm_source=post-email-title&amp;publication_id=7011593&amp;post_id=189771978&amp;utm_campaign=email-post-title&amp;isFreemail=true&amp;r=26quge&amp;triedRedirect=true&amp;utm_medium=email">diesen Artikel</a> durchlesen, der erklärt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass &#8220;Erdöl nicht gleich Erdöl ist&#8221; und WTI-Öl und kanadische Teersande wegen unterschiedlicher Molekülketten unterschiedlich viskos sind;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass sich &#8220;light sweet crude&#8221; höchstens als Beimengung zur Produktion von Diesel eignet (z.B. für Trucks, Traktoren, Baumaschinen, Schiffe und Flugzeuge), als Zumischung für schwereres Öl, das</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- Trommelwirbel -</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">aus</span></em><em><span style="color: #000000;"> Russland und dem Arabischen/Persischen Golf kommt (besser: &#8220;kam&#8221;).</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Näher am österreichischen Alltag, speziell im Winter, ist aber das Erdgas, dessen Versorgung ja auch gesichert sein soll.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da lachen ja die Hühner.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Geschichte des Hinausdrängens russischer Öl- und Gas-Anbieter aus dem europäischen Markt wiederhole ich hier <strong><em><span style="color: #000000;">nicht,</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">schließlich kann man sie in etwa einem Dutzend Einträgen in diesem Blog nachlesen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Hattmannsdorfer und die Zehetner spielten bisher im &#8220;Bund&#8221; der kleinen<em> östlichen Alpenrepublik</em> keine große Rolle</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- was sich im Februar vor einem Jahr änderte, als die beiden VP-Politicos das Ministerium übernahmen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seither sind H. und Z. auch für Erdgas zuständig und haben im Verein mit &#8220;Brüssel&#8221; dazu beigetragen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass die aus Wien regulierten Speicher mit einem beträchtlichen &#8220;Handicap&#8221; in die neue Heizsaison gegangen sind</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und um Nachfragen zu dieser &#8220;Lücke&#8221; zuvor zu kommen: Darunter wird hier die Differenz von &#8220;gas in storage&#8221; bzw. &#8220;Füllstand&#8221; zwischen heuer und der Vorsaison verstanden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zunächst ausgedrückt in Terawattstunden und Prozenten. Darüber kann man nur bedingt, etwa hinsichtlich der <em>Richtigkeit von Rechenoperationen</em> debattieren. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das sind Werte, die man glauben muss/kann, oder eben nicht. Sie werden laufend von den Speicherbetreibern gemeldet und vom <a href="https://agsi.gie.eu/">AGSI </a>veröffentlicht (ob diese Daten vollständig sind, ist wieder &#8220;ein anderes Paar Schuhe&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in <em>diesem Blog</em> wurde mehrfach eine (gesamteuropäische) &#8220;Russenlücke&#8221; berechnet, die durch das Ausbleiben bzw. die Verminderung der russischen Gaslieferungen über das Jamal-Pipelinesystem laufend seit 2019/2020 entstanden ist (auch das soll hier nicht wiederholt werden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Davon differiert die Versorgung &#8220;österreichischer&#8221; (sowie ungarischer und slowakischer) Speicher insofern, als im Süden dieses Pipelinesystems bis Ende 2024 russisches  Gas bezogen wurde</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was Teile der hiesigen Öffentlichkeit inklusive des gewesten <a href="http://staatsstreich.at/oe-ein-hoch-auf-d-eu-botschafter.html">&#8220;EU-Botschafters&#8221;</a> moralisch verwerflich fanden, weil &#8220;Unterstützung für einen Angriffskrieg&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit dieser Sonderstellung war am 1.1.2025 Schluss,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und seither scheint die &#8220;Russenlücke&#8221; auch in den Speichern in Österreich Einzug gehalten zu haben. Diese aus Wien regulierten Speicher werden vom nördlichen Nachbarn über dessen Pipelines nun &#8220;mit versorgt&#8221;. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dafür können Hattmannsdorfer und Zehetner kaum etwas, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und auch die jetzige Chefin der kleineren Oppositionspartei nur sehr bedingt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- eine Frau, die bis Anfang 2025 &#8220;Energieministerin&#8221; war (die Rolle der Gewessler während des &#8220;Ukraine-Kriegs&#8221; wird weiter unten anhand eines E-Control-Charts noch einmal hinterfragt).</span></p>
<p><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Aber für die &#8220;Speicherlücke&#8221; und die<em> </em><em>Gas-Beschwichtelei</em> der vergangenen Tage können H. und Z. <em>sehr wohl etwas.</em></span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Erstens lässt sich das <strong><em><span style="color: #000000;">milde Wetter</span> </em></strong>der vergangenen zwei Wochen (oder so), das in begünstigten westeuropäischen Staaten eine deutliche Verlangsamung der Füllstands-Rückgänge gebracht hat,<span style="color: #000000;"><em> nicht so ohne weiteres linear fortschreiben.</em></span> &#8220;Frühjahr&#8221; kommt erst in ein paar Monaten.</span></li>
<li><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Zweitens ist ein &#8220;Füllstand&#8221; von 21 Prozent in D und 36 Prozent in Ö  alles andere als beruhigend. Abgesehen vom oben ausgeführten &#8220;Handicap&#8221; zu Beginn der Heizperiode mögen diese niedrigen Speicherstände &#8220;wintertypisch&#8221; sein und müssen nicht unbedingt etwas bedeuten, wenn sich die &#8220;Bescheidwisser&#8221; ganz sicher sind, dass rechtzeitig &#8220;Entsatz&#8221; kommt. Diesen Eindruck macht &#8220;die Politik&#8221; aber eher nicht, sondern den &#8220;lauten Pfeifens im Wald&#8221;.</span></li>
<li><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Drittens sind das, was Hattmannsdorfer &#8220;österreichische Speicher&#8221; nennt, nicht wirklich solche, weil fraglich ist, wie viel von dem &#8220;gebunkerten Gas&#8221; österreichischen Haushalten und Betrieben (zumindest außerhalb des Großraums Linz) wirklich zugute käme. Der ehemalige oberösterreichische Landespolitiker H. weiß vermutlich sehr genau, dass gut drei Viertel der &#8220;transparenten österreichischen Gasreserven&#8221; a) wenige Kilometer  von der Grenze entfernt,  in Griffweite des deutschen Militärs liegen und b)  wie viel von den noch vorhandenen 36,1 TWh Gas überhaupt &#8220;echten  österreichischen Endkunden&#8221; gewissermaßen gehört. Die Beantwortung dieser &#8220;Gretchenfrage&#8221; ist aus den offiziellen Verlautbarungen<strong><em><span style="color: #000000;"> nicht ersichtlich.</span></em></strong>  SEFE und Uniper können ebenso für &#8220;österreichische Kunden&#8221; speichern wie die RAG für deutsche. &#8220;The answer, my friend, is blowing am <a href="https://www.e-control.at/econtrol/links/impressum">Rudolfsplatz</a>.&#8221; Die E-Control darf &#8220;Haidach&#8221; und &#8220;Seven Fields&#8221; zwar regulieren, wird im Fall des Falles bezüglich der Verwendung des CH4 aber nicht viel mit zu reden haben. Folgend ein Screenshot der AGSI-HP, der zeigt, dass 78 Prozent des in Frage stehenden Gases relativ grenznahe in Oberösterreich und Salzburg gelagert werden (merk&#8217;s Wien und Graz!).</span></li>
</ul>
<div id="attachment_146850" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Speicher_in_Österreich_hervorgehoben.png" rel="lightbox[146802]"><img class="wp-image-146850 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Speicher_in_Österreich_hervorgehoben-300x141.png" alt="Speicher_in_Österreich_hervorgehoben" width="300" height="141" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: GIE-AGSI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In einer solchen Situation von &#8220;gesicherter Versorgung&#8221; zu reden, ist entweder <em>substanzloses Politico-Gebrabbel</em>, oder der b<em>ewusste Versuch Desinformation zu betreiben.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat sich die zuletzt vergangene Woche &#8220;upgedateten&#8221; Gas-Statistiken für die erste Winter-Hälfte in Österreich angeschaut und aus diesen geht klar hervor, <strong><em><span style="color: #000000;">dass die auch hier am &#8220;Füllstand&#8221; ersichtliche &#8220;Speicher-Malaise&#8221; weder</span></em></strong></span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">an einem besonders erhöhten Inlandsverbrauch</span></em></strong></li>
<li><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">noch auch an den dramatisch gewachsenen Exporten im Dezember und Jänner liegt, sondern</span></em></strong></li>
</ul>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">weitgehend ein &#8220;Erbstück&#8221; des Vorjahres vor dem (angenommenen) Beginn der hiesigen &#8220;Heizsaison&#8221; per 1. Dezember 2025 ist.</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Doch der Reihe nach.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasverbrauch im Jahresabstand nur 6,5% höher</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausweislich der <a href="https://www.e-control.at/statistik/g-statistik/charts">E-Control-Zahlen zur Gas-Statistk von Dezember 2025 und Jänner 2026</a> -Jüngeres liegt öffentlich noch nicht vor -, gab es in dieser Periode einen &#8220;Inlandsverbrauch&#8221; von 24,2 Terawattstunden gegenüber einem Konsum von 22,7 TWh in der Vergleichsperiode des Vorjahres.</span></p>
<div id="attachment_146735" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Inlandsgasvverbrauch_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[146802]"><img class="wp-image-146735 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Inlandsgasvverbrauch_master_bearbeitet-300x247.png" alt="Inlandsgasvverbrauch_master_bearbeitet" width="300" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle:E-Control</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Werte decken sich mit anderen vom Regulator publizierten Zahlenreihen, wo man &#8220;Abgabe an Gaskraftwerke&#8221;, &#8220;Abgabe an sonstige Endkunden&#8221; und &#8220;Netzverluste &amp; Eigenbedarf&#8221; (für Erzeugung und Übertragung) addieren kann.</span></p>
<div id="attachment_146738" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Gasabgabe_alle_Kunden_master_bearbeitet.png" rel="lightbox[146802]"><img class="wp-image-146738 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Gasabgabe_alle_Kunden_master_bearbeitet-300x161.png" alt="Gasabgabe_alle_Kunden_master_bearbeitet" width="300" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: E-Control</p></div>
<p><!--EndFragment--></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><!--StartFragment--><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Differenz für den genannten Zeitraum beträgt also etwa 1,5 TWh, oder <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">0,15 Milliarden <!--StartFragment--></a><a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">(150 Mio.)</a></span><!--EndFragment--> Kubikmeter. Das ist im Jahresabstand eine Steigerung von etwa 6,5 Prozent.<!--EndFragment--> Möglich, dass diese Differenz bis Ende Februar 2026 wieder ausgeglichen wurde, aber das ist Spekulation. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Daten für das dritte Viertel des laufenden Winters sind noch etwa drei Wochen nicht erhältlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf das Gesamtjahr bezogen, weist die E-Control für 2025 einen &#8220;Inlandsgasverbrauch&#8221; von 82,3 TWh aus, ein Wert, der 2021 noch bei mehr als 100 TWh gelegen war.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Inlandsgasverbrauch_25_823TWh.png" rel="lightbox[146802]"><img class="aligncenter wp-image-146907 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Inlandsgasverbrauch_25_823TWh-300x204.png" alt="Inlandsgasverbrauch_25_82,3TWh" width="300" height="204" /></a></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gasexporte sind höher, aber auch keine Erklärung für &#8220;Speicherlücke&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Import-Exportsaldo im Dezember 2025 und Jänner 2026 ist um insgesamt 3,3 TWh höher, das sind <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">etwa 0,34 Mrd. Kubikmeter</a>.</span></p>
<p><!--EndFragment--> <!--StartFragment--><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Import_Exportsaldo_master_hervorgehoben.png" rel="lightbox[146802]"><img class="aligncenter wp-image-146751 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Import_Exportsaldo_master_hervorgehoben-300x273.png" alt="Import_Exportsaldo_master_hervorgehoben" width="300" height="273" /></a><!--EndFragment--></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der &#8220;Parlanz&#8221; <em>dieses Bloggers</em> entspricht dieser Saldo &#8220;Nettoimporten&#8221;. Nicht zuletzt aufgrund der verwendeten kontraintuitiven Statistik sind für den Betrachtungszeitraum die &#8220;Nettoimporte&#8221; jedoch negativ, was positive &#8220;Nettoexporte&#8221; bedeutet.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese &#8220;Nettoexporte&#8221; fielen in den ersten beiden Wintermonaten 2025/26 um 3,3 TWh höher aus als ein Jahr davor, es wurden &#8220;netto&#8221; also um <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">0,34 Mrd. m3 CH4</a> mehr exportiert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine solche Steigerung in zwei Monaten ist &#8220;deutlich&#8221;, hier aber nicht &#8220;Spiel entscheidend&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zusammen mit dem wohl &#8220;witterungsbedingten&#8221; Mehrverbrauch (siehe oben) sind durch diese Mehrexporte von 1. Dezember 2025 bis 31. Jänner 2026 knapp<strong><em><span style="color: #000000;"> 0,5 Milliarden/500 Millionen Kubikmeter mehr verbraucht worden als in der ersten Hälfte der Vorsaison.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die sich aktuell auftuende &#8220;mysteriöse Speicherlücke&#8221; in Österreich ist aber viel größer. Sie beträgt per 31. Jänner 2026 etwa 1,8 Mrd. m3.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie den historischen Daten des <a href="https://agsi.gie.eu/">Aggregated Gas Storage Inventory (AGSI)</a> zu entnehmen ist, wiesen die aus Wien regulierten Gas-Speicher am 31. Jänner 2026 einen Füllstand von 45,5 Prozent aus, was 45,8 TWh entspricht. Ein Jahr vorher gab es noch einen Füllstand von 62,5 Prozent und &#8220;Gas in Storage&#8221; in Höhe von 63,4 TWh. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Differenz entspricht 17,6 Terawattstunden, oder eben 1,8 Mrd. m3,</span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">aber nur knapp 500 Millionen Kubikmeter davon sind durch den wohl witterungsbedingten Mehrverbrauch der ersten zwei Wintermonate und höhere &#8220;Nettoexporte&#8221; als vor einem Jahr zu erklären.</span></em></strong></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p><!--StartFragment--></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ersetzung russischer durch deutsche Importe</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und damit speziell die kleinere (heutige) Oppositionspartei nicht zu sehr &#8220;jubelt&#8221;, noch ein Chart der E-Control, der die &#8220;Bruttoimporte&#8221; nach Österreich während der vergangenen fünf Jahre zeigt (der Chart &#8220;Import-/Exportsaldo&#8221; ist wegen letztlich marginaler Gas-Handelspartner Österreichs leider nicht sehr aussagekräftig). </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der graue Balken sind Importe aus der Slowakei, die natürlich nicht von dort, sondern ziemlich sicher aus Russland stammen. Der gelbe Balken sind die Importe aus D.</span></p>
<div id="attachment_146773" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/eca_gas02_imex1.png" rel="lightbox[146802]"><img class="wp-image-146773 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/eca_gas02_imex1-300x187.png" alt="eca_gas02_imex(1)" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: E-Control</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was als E-Control-Chart nicht vorliegt, ist ein Vergleich der Nettoimporte/Import-Export-Salden von SK und D.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese können aus den zur Verfügung stehenden Daten aber mühsam gewonnen werden. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Folgend eine selbst gemachte Tabelle, die &#8211; hoffentlich richtig übertragen und gerechnet &#8211; die Salden bis ins Jahr 2021 zurück verfolgt. Die mit roten Ellipsen hervorgehobenen Werte legen nahe, dass D im vergangenen Jahr die Nettoimporte aus der SK 2024 (von russischem Gas) 1:1 ersetzt hat. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gut 70 Prozent dieser Nettoimporte 2025 scheinen für den österreichischen Inlandsgasverbrauch verwendet worden sein,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Rest wurde exportiert (wie schon im Jahr davor, aber vermutlich woanders hin).</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Nettoimporte_2021_2025_Tabelle_master.png" rel="lightbox[146802]"><img class="aligncenter wp-image-146915 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Nettoimporte_2021_2025_Tabelle_master-300x96.png" alt="Nettoimporte_2021_2025_Tabelle_master" width="300" height="96" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Noch einmal zur Erläuterung: </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ab Anfang 2025 sind die &#8220;Russenimporte&#8221; wg. des <a href="https://www.bruegel.org/analysis/end-russian-gas-transit-ukraine-and-options-eu">&#8220;Auslaufens des Transitvertrags&#8221;</a> nicht mehr vorhanden, weswegen heute nur mehr ein &#8220;kleiner Grenzverkehr&#8221; mit der Slowakei verbleibt. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Rolle der &#8220;Russenimporte&#8221; für die Gasversorgung für inländische Haushalte und Betriebe (und vlt. auch der <em>de facto deutschen Speicher</em> in Salzburg) war bis zu diesem Zeitpunkt intakt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was die &#8220;Öffentlichkeit&#8221; inkl. des damaligen &#8220;EU-Botschafters&#8221; tlw. als moralisch verwerflich empfunden hat, siehe u.a. <a href="http://staatsstreich.at/oe-ein-hoch-auf-d-eu-botschafter.html">hier</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Augenfällig scheint aus dem Brutto-Chart aber, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die &#8220;Russenimporte&#8221; nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs deutlich zurück gegangen sind und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">durch &#8220;Importe aus Deutschland&#8221; teilweise ersetzt worden sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob das ein Amtsvergehen oder sogar &#8220;Verbrechen&#8221; der früheren <em>Energieministerin</em> war, kann <em>dieser Blogger</em> nicht beurteilen. Immerhin waren die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_Nehammer">Regierung Nehammer</a> und ihre Minister(innen) auf die Verfassung bzw. das Verfassungsgesetz über die immerwährende Neutralität vereidigt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> würde es jedenfalls gern sehen, wenn sich ein ordentliches Gericht diese Frage vorlegt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was freilich auch in diesem Fall eine &#8220;Auslieferung&#8221; durch den Nationalrat voraussetzen würde.</span>               <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Martin Armstrong über Euro-CBDC: Total-Kontrolle für Geldnutzer, Zitat</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 22:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;That&#8217;s what the CBDC is really for. It&#8217;s not uh economically better than paper currency. Uh it just gives the government more control. They can control what you buy, what you spend. Um and they can prevent money from moving. And that&#8217;s what this is all about. They will probably cancel not just the paper ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/martin-armstrong-ueber-euro-cbdc-total-kontrolle-fuer-geldnutzer-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;That&#8217;s what the CBDC is really for. It&#8217;s not uh economically better than paper currency. Uh it just gives the government more control. They can control what you buy, what you spend. Um and they can prevent money from moving. And that&#8217;s what this is all about. They will probably cancel not just the paper currency but uh all you know cryptocurrency like Bitcoin etc.&#8221; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=S0uDAILUnDc">Martin Armstrong im Slobodni-Podcast, via YT</a><span style="color: #ff0000;"> KORR zur Armstrong-Darstellung der dt. Hyperinflation. NACHTRAG zu einer Zwangsanleihe.</span></span><iframe title="Confiscation Claims &amp; CBDCs: Armstrong on Europe’s Next Financial Shock" src="https://www.youtube.com/embed/S0uDAILUnDc?start=246" width="1483" height="834" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-146364"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezweifle Armstrongs &#8220;<em>Schönfärberei&#8221; zum US-Dollar</em>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in seiner Charakterisierung von (Hyper-)Inflation als &#8220;systemisches&#8221; statt als ausschließlich &#8220;monetäres&#8221; Phänomen liegt er aber gut, wie am historischen Beispiel der Weimarer Hyperinflation 1923 zu erkennen (siehe u.a.<a href="http://staatsstreich.at/cbdc-co-papiergeld-inflation.html"> hier</a> und <a href="http://staatsstreich.at/nachtrag-zur-zerstoerung-der-mark-sowie-zur-weimarer-hyperinflation.html">hier</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Von der Konfiszierung von 10% der Aktiva der deutschen Staatsbürger zur Bezahlung der Kriegs-Reparationen Ende 1922 hab ich noch nie was gehört,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">schließ&#8217; es aber nicht aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Werde es nachprüfen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sollte das korrekt sein, kann das <em>sehr wohl</em> als &#8220;Brandbeschleuniger&#8221; gewirkt haben;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">als &#8220;psychologischer Brandbeschleuniger&#8221; für das wachsende Missverhältnis von umlaufenden Zahlungsmitteln und umlaufenden Gütern und Dienstleistungen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Armstrongs Erklärung zufolge ist es die zentrale Idee des geplanten digitalen Euro, die Nachfrage und damit die &#8220;Inflation&#8221; bzw. &#8220;Geldentwertung&#8221; in Schach zu halten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es steht nur zu befürchten, dass es das Grundproblem weltweit und damit auch in den USA geben wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">KORR zum Armstrong-Interview über den Vorabend der deutschen Hyperinflation von 1923: Armstrong spricht davon, dass die deutsche Regierung im December 1922 &#8220;essentially confiscated 10 per cent of everybodys assets und they handed them a bond to make the reparation payments. That&#8217;s why the hyperinflation came in.&#8221; Es würde sich nach dieser Darstellung also um eine &#8220;faktische Konfiszierung&#8221; von Vermögen, nicht von &#8220;Konten&#8221; handeln (die es damals ja noch nicht gegeben hat).<em> Dieser Blogger</em> wird das &#8220;nachlesen&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">NACHTRAG, 19.2.2026, 16.30 Uhr &#8211; Armstrong scheint die Zwangsanleihe einer Ebert-Regierung zu meinen, die (richtigerweise) als faktische Vermögenssteuer charakterisiert wird, siehe dazu u.a. <a href="https://nonvaleurs.de/pdf/zwangsanleihe.pdf">hier. </a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">In Ermangelung genauerer Angaben über die &#8220;Steuerbasis&#8221; dieser Anleihe ist allerdings davon auszugehen, dass ein beträchtlicher Prozentsatz des zwangsbesteuerten Vermögens &#8220;alte Kriegsanleihen&#8221; waren, die zu diesem Zeitpunkt, vier Jahre nach dem Ende des verlorenen Kriegs, <strong><em>bereits &#8220;fiktives Kapital&#8221; waren</em></strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">&#8220;Objektiv&#8221;, wenn man so will. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Es könnte allerdings sein, dass der bei der Zwangsanleihe involvierte Tausch in &#8220;Zahlungsverpflichtungen der neuen Republik&#8221; bei etlichen die Erkenntnis gebracht hat, dass diese <em>alten/neuen Zahlungsversprechungen</em> &#8220;sunk costs&#8221; darstellen, die nie mehr<em> zurück geholt</em> werden können, was auf die &#8211; faktisch nicht mehr mit Gold gedeckte &#8211; Reichsmark transponiert wurde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Die umlaufende Geldmenge scheint durch diese Maßnahme nicht erhöht worden zu sein, weil ja a) abgeschöpft wurde (und b) das besteuerte Vermögen ohnedies weitgehend <em>nicht liquide</em> war). Das Misstrauen gegen RM und &#8220;Erfüllungs-Regierung&#8221; könnte dadurch jedoch vergrößert worden sein.</span></p>
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