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	<title>staatsstreich.atÖsterreich</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>Schwach gefüllte Gasspeicher – Wird der Winter zur Zitterpartie?</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 22:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Ende Juli sind bereits vier der sieben Monate zur Auffüllung der Gasspeicher vergangen. Der Füllstand hinkt jenem des Vorjahrs deutlich hinterher, in Österreich bereits um rund 12,5 Prozentpunkte. Besteht deswegen Grund zur Sorge für den kommenden Winter? Einige Szenarien deuten darauf hin, dass ohne milde Temperaturen, mit viel Wind und Regen im Frühjahr 2027 ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/schwach-gefuellte-gasspeicher-wird-der-winter-zur-zitterpartie.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit Ende Juli sind bereits vier der sieben Monate zur Auffüllung der Gasspeicher vergangen. Der Füllstand hinkt jenem des Vorjahrs deutlich hinterher, in Österreich bereits um rund 12,5 Prozentpunkte. Besteht deswegen Grund zur Sorge für den kommenden Winter? Einige Szenarien deuten darauf hin, dass ohne milde Temperaturen, mit viel Wind und Regen im Frühjahr 2027 die Gasversorgung zur Zitterpartie werden könnte. <span style="color: #000000;">Von Gregor Hochreiter.</span></span><span id="more-149599"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gasjahr folgt einem klaren Rhythmus. Von November bis März leeren sich die Speicher, von April bis Oktober werden sie aufgefüllt. Im Schnitt der Jahre 2015–2025 veränderte sich der Füllstand der Gasspeicher in Österreich wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Speichersaldo-Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149605 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Speichersaldo-Tabelle.png" alt="Speichersaldo-Tabelle" width="160" height="249" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es überrascht nicht, dass der Gasverbrauch im Jahresverlauf stark schwankt. Im Winterhalbjahr (Oktober–März bzw. 4. und 1. Quartal) fallen in Österreich mehr als zwei Drittel des Gasverbrauchs an, infolge des Heizbedarfs und der saisonalen Verstromung von Gas. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Sommerhalbjahr (April–September bzw. 2. und 3. Quartal) wird folglich weniger als ein Drittel des Jahresbedarfs an Gas verbraucht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Chart_Gasverbrauch-HJ.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149614 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Chart_Gasverbrauch-HJ-300x187.png" alt="Chart_Gasverbrauch HJ" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aktueller Füllstand im historischen Vergleich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgende Abbildung vergleicht den Füllstand im laufenden Kalenderjahr mit dem Vorjahr, dem langjährigen Durchschnitt (2015–2025) sowie mit 2016. Da in Österreich die im europäischen Vergleich sehr großzügig bemessenen Gasspeicher eine maximale Kapazität von </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwas über 100 TWh aufweisen, entspricht ein Prozent(punkt) rund 1 TWh.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2016 eignet sich aufgrund des ähnlichen Füllstandminimum von 35,6%, heuer waren es 34,0%, als Vergleichsjahr. Dagegen betrug etwa 2024 das Minimum 73,1%. Ein ähnliches Auffülltempo ist bei einem deutlich höheren Ausgangsniveau nicht zu erwarten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zudem entspricht der maximale Füllstand von 90,6% im Jahr 2016 zufällig auch den aktuell gültigen EU-rechtlichen Vorgaben. EU-rechtlich muss im Zeitraum zwischen 1. Oktober und 1. Dezember in jedem Mitgliedsstaat ein Füllstand von 90% erreicht werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei schwierigen Marktbedingungen wie hohen Preisen oder Versorgungsproblemen genügt ein Füllstand von maximal 80 Prozent. Weitere 5 Prozentpunkte Flexibilität kann die EU-Kommission zusätzlich gewähren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Erfüllung abgesenkter rechtlicher Vorgaben ändert allerdings nichts an einer faktisch schlechteren Versorgungslage – und allein diese ist entscheidend, ob Wohnungen geheizt, Strom erzeugt und Industriebetriebe arbeiten können.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/chart_füllstände.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149616 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/chart_füllstände-300x211.png" alt="chart_füllstände" width="300" height="211" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Abbildung zeigt zweierlei:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher sind aktuell deutlich schlechter gefüllt als in den Vergleichsjahren.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Einspeicherungsrate ist seit Anfang Mai geringer als in den Vergleichsjahren.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> Welcher Füllstand ist Ende Oktober realistisch? – 3 Szenarien</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Einspeicherperiode läuft noch drei Monate bis Ende Oktober. Ausgehend vom Füllstand von etwas über 60% per 29. Juli soll anhand historischer Einspeicherungsraten eine Abschätzung des Gasspeicherstands per Ende Oktober vorgenommen werden. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit Ausnahme </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">von 2022 wurde in jedem November seit 2015 netto bereits Gas den Speichern entnommen, auch wenn der höchste Füllstand mitunter erst in den ersten Novembertagen erreicht wurde. Dieser überstieg die Werte per Ende Oktober allerdings nur marginal.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für die Prognose werden vier Vergleichsjahre herangezogen:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das Vorjahr;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2016, das Jahr mit einem ähnlichen Ausgangsfüllstand wie heuer;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein Szenario auf Basis der jeweils stärksten Zunahme des Speicherstands in der Periode 2015–2025 für jedes der kommenden drei Monate August, September und Oktober („schnellste Einspeicherung“). Das war für den August und den September das Jahr 2017 und für den Oktober das Jahr 2022. Der letzte Monatsrekord wurde somit sogar nach Sprengung der Nord-Stream-Pipelines erzielt;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein letztes Szenario zieht die jeweils geringste Zunahme pro Monat heran („langsamste Einspeicherung“). Für den August war das das Jahr 2020, für den September das Jahr 2024 und für den Oktober 2016, wobei im September 2024 der Füllstand marginal nachgab, im Oktober 2016 sogar um 2,7 Prozentpunkte.</span></li>
</ul>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Säulendiagramm_Gregor.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149632 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Säulendiagramm_Gregor-300x194.png" alt="Szenarien_Säulendiagramm_Gregor" width="300" height="194" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nimmt die weitere Einspeicherung dieselbe Entwicklung wie im Jahr 2016, würden die Speicher Ende Oktober mit 97,8% nahezu randvoll sein. Im besten Szenario – „schnellste Einspeicherung“ – würde die 100%-Marke theoretisch sogar übertroffen werden. In beiden Szenarien würde damit die EU-Vorgabe eines Füllstands von 90% im Laufe des Oktobers und Novembers erfüllt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erreicht wie im Vorjahr der Füllstand der Gasspeicher bereits Ende September sein Maximum auf Monatsbasis, würde sich lediglich ein maximaler Füllstand von 71,6% per Ende September ergeben. Ende Oktober würde bereits ein Rückgang auf 70,4% verzeichnet werden. Die EU-Vorgaben würden damit klar verfehlt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Verläuft die weitere Befüllung der Gasspeicher historisch langsam, wären die Gasspeicher Ende Oktober nur zu 57,5% gefüllt und würden ihr Maximum bereits Ende August mit lediglich 60,2% erzielt haben. 2025 betrug der Speicherstand Ende Oktober 82,9%.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eines scheint jedoch sicher. Die Befüllung der Gasspeicher verursacht deutlich höhere Kosten als im Vorjahr. Ende Juli befindet sich der TTF-Gas-Future fast 100% über dem Vorjahresniveau von rund 33 EUR. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zu den Jahren vor 2019 bewegt sich der TTF-Gas-Future auf einem rund 250% höheren Niveau. Im Vergleich zu russischem Pipelinegas ist der Preisanstieg noch deutlich ausgeprägter, auch wenn offizielle Zahlen zu den vertraglich vereinbarten Preisen nicht bekannt sind.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/ttf_future_linienchart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149638 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/ttf_future_linienchart-300x200.png" alt="ttf_future_linienchart" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie viel Gas benötigen wir im Winter?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob die Gasspeicher für den kommenden Winter reichen werden, hängt von vielen Faktoren ab; nachfrageseitig insbesondere von den Durchschnittstemperaturen, aber auch vom Ausmaß der Gasverstromung; angebotsseitig von der Verfügbarkeit hinreichend großer laufender Gaslieferungen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts des Ukraine-Krieges und des Konflikts am Persischen Golf mit jeweils gezielten Angriffen auf die Energieinfrastruktur sowie der fortlaufend zunehmenden </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sanktionierung von Energieimporten aus der Russischen Föderation ist die Versorgungslage angespannt. Der Fokus der folgenden Berechnung liegt auf der Nachfrageseite.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Keine Überraschung ist der positive Zusammenhang zwischen Durchschnittstemperatur und dem Rückgang des Gasspeicherstandes im Winterhalbjahr (Oktober–März). Die vergangenen 11 Winterhalbjahre wiesen eine Durchschnittstemperatur von 4,0 °C und einen durchschnittlichen Rückgang der Gasspeicher um 42,5 Prozentpunkte auf.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite ist erheblich. In den beiden mit einer Durchschnittstemperatur von 5,0 °C mildesten Winterhalbjahren 2015/16 und 2019/20 ging der Füllstand um 37,2 bzw. nur 26,8 Prozentpunkte zurück. Im Winter-Halbjahr 2022/23 betrug der Rückgang bei einer Durchschnittstemperatur von 4,7 °C sogar nur 12,6 Prozentpunkte. Im mit 2,5 °C kältesten Winter-Halbjahr 2017/18 fielen die Füllstände hingegen um 68,0 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/veränderung_GasFüllstand_Säulenchart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149645 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/veränderung_GasFüllstand_Säulenchart-300x188.png" alt="veränderung_GasFüllstand_Säulenchart" width="300" height="188" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings erklärt die Durchschnittstemperatur nur knapp mehr als ein Drittel des saisonal bedingten Rückgangs des Speicherstands. Dennoch ist die Durchschnittstemperatur der einfachste und beste Indikator, um den Gasverbrauch im Winterhalbjahr grob abzuschätzen.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/korelation_füllstand_temperatur.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149648 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/korelation_füllstand_temperatur-300x184.png" alt="korelation_füllstand_temperatur" width="300" height="184" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasverstromung als Zünglein an der Waage?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem Ausstieg aus der Kohleverstromung im April 2020 stellt die Gasverstromung in Österreich die letzte größere nicht witterungsbedingte Stromerzeugungsquelle dar. Mit über 90% an der Bruttostromerzeugung sind die Erneuerbaren in Österreich, allen voran die Wasserkraft, das Rückgrat der österreichischen Stromerzeugung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei einer witterungsbedingten Minderproduktion der Erneuerbaren neben dem Import aus dem Ausland die Gasverstromung einspringen muss. Rund 80% des im Jahresverlauf an Gaskraftwerke abgegebenen Erdgases fällt im Winterhalbjahr an, 2024 und 2025 waren es sogar deutlich mehr. Ein Trend zu einer geringeren Gasverstromung ist im Sommerhalbjahr erkennbar, im Winterhalbjahr trotz des</span><br />
<span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausbaus der Windenergie hingegen nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Bandbreite des Gasbedarfs für die Stromproduktion bewegte sich in den vergangenen Winterhalbjahren meist um die 15 TWh. Mit lediglich 10,6 TWh stellt das Winter-Halbjahr 2023/24 einen kleinen Ausreißer nach unten dar. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchstwert von 18,7 TWh stammt aus dem Winter-Halbjahr 2016/17. Im vergangenen Winter-Halbjahr wurden 16,4 TWh verstromt. Das entspricht ziemlich genau 16,4 Prozentpunkten bzw. 16,4% der maximalen Gasspeicherkapazität in Österreich und damit rund 20% des durchschnittlichen jährlichen Gasverbrauchs in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/abgabe_an_Gaskraftwerke.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149655 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/abgabe_an_Gaskraftwerke-300x183.png" alt="abgabe_an_Gaskraftwerke" width="300" height="183" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Verhältnis zwischen Gas als Input und Strom als Output beträgt dabei rund 2:1. 2 TWh Gas ergeben 1 TWh Strom. Somit wurden in den Winterhalbjahren seit 2015/16 durch Gasverstromung im Schnitt 6,9 TWh an Strom produziert. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Bandbreite reicht von 4,5 TWh im Winter-Halbjahr 2023/24 bis 8,5 TWh im Winter-Halbjahr 2021/22. (Anm.: Die Stromproduktion je nach Stromquelle wird einheitlich auf der y-Achse bis 20.000 GWh </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">skaliert, um optische Verzerrungen hinsichtlich der relativen Bedeutung der jeweiligen Stromquelle zu vermeiden.)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149660 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen-300x184.png" alt="stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Grundsätzlich ist der Anteil der Erneuerbaren (Lauf- und Speicherwasser, Wind, Solar, Biomasse) an der österreichischen Stromproduktion sehr hoch. Es bestehen jedoch deutliche Unterschiede zwischen Sommer und Winter.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_halbjahre_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149663 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_halbjahre_Säulen-300x206.png" alt="stromproduktion_halbjahre_Säulen" width="300" height="206" /></a></p>
<p><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Im Winter-Halbjahr muss Gas die Lücke füllen, die insbesondere Laufwasser und Solar öffnen.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Laufwasser_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149666 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Laufwasser_Säulen-300x184.png" alt="Laufwasser_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_solar_HJ_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149668 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_solar_HJ_Säulen-300x184.png" alt="stromproduktion_solar_HJ_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wind liefert hingegen im Winterhalbjahr mehr Strom als im Sommerhalbjahr. Im langjährigen Vergleich ist die Stromproduktion durch Windkraft trotz des deutlichen Ausbaus nicht gestiegen. Das Winter-Halbjahr 2023/24 war ein Ausreißer nach oben.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_wind_säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149670 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_wind_säulen-300x189.png" alt="stromproduktion_wind_säulen" width="300" height="189" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungen im Tages-, Wochen und Monatsverlauf sind erheblich. Exemplarisch hier die Stromproduktion aus Wind für die zweite Jännerwoche 2026.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/nettostromerzeugung_jänner_2026.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149673 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/nettostromerzeugung_jänner_2026-300x145.png" alt="nettostromerzeugung_jänner_2026" width="300" height="145" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch wenn die Menge an zur Stromerzeugung genutzten Gases 2025 deutlich unter dem Höchstwert von 2019 lag, so war diese spürbar höher als 2015, aber auch als 2023 und 2024.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149675 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle.png" alt="Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle" width="186" height="248" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em><span style="color: #000000;">Zwischenfazit:</span> </em>Trotz des massiven Ausbaus von Wind- und Solarenergie ist der Gasbedarf für die Gasverstromung weiterhin erheblich. Die Beendigung der Kohleverstromung im Frühjahr 2020 hat diese Abhängigkeit von Gas als einzige nennenswerte nicht witterungsabhängige Energiequelle verstärkt.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> Erreichen die Füllstände im Frühjahr 2027 ein kritisches Niveau?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf den historischen Werten für die Einspeicherung und die Ausspeicherung können Szenarien für die Höhe des Gasspeicherstandes per Ende März 2027 entwickelt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dazu noch zwei Bemerkungen. Im November 2022 wurde in Österreich eine „Strategische Gasreserve“ in Höhe von 20 TWh (ca. 20% der verfügbaren Gasspeicherkapazitäten in Österreich bzw. 20 Prozentpunkte) eingerichtet. Diese wurde erst vor Kurzem bis 1. April 2029 verlängert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Politisch kritisch wird die Versorgungslage in Österreich bei einer Annäherung an diese Marke, weil deren Freigabe einen politischen Beschluss voraussetzt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Versorgungstechnisch besteht selbst bei Erreichen dieser Marke noch kein Grund zu erhöhter Besorgnis. Die 20 TWh an strategischer Gasreserve entsprechen rund einem Viertel des Jahresverbrauchs Österreichs. Dieser schwankte in den vergangenen Jahren erheblich zwischen etwas über 100 TWh im Jahr 2021 und knapp 76 TWh im Jahr 2024. 2025 lag der Verbrauch bei etwas über 82 TWh.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie bereits in einem <a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html">frühen Artikel im Februar </a>erwähnt, stehen die im europäischen Vergleich sehr hohen Gasspeicherkapazitäten in Österreich allerdings österreichischen Kunden bei Weitem nicht in vollem Umfang zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders gesagt: Die Gasreserven in Österreich sind nicht mit den österreichischen Gasreserven gleichzusetzen. Die Diskrepanz ist sogar erheblich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Per 21. Juli waren 58,9 TWh in Gasspeichern in Österreich eingespeichert. Davon entfallen20 TWh auf die strategische Gasreserve. Mit 24,1 TWh war der größte Anteil im Eigentum von nicht-österreichischen Speicherkunden. Das entspricht unter Ausklammerung der strategischen Gasreserve mehr als 60%. Österreichische Speicherkunden stehen direkt und unmittelbar nur 11,4 TWh zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Theoretisch kann dieses Gas an österreichische Kunden weiterverkauft werden, das trifft mit umgekehrten Vorzeichen jedoch auch auf die nicht-immunisierten Mengen österreichischer Speicherkunden zu.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Eigentumsverhältnisse_pie_chart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149687 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Eigentumsverhältnisse_pie_chart-229x300.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie_chart" width="229" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Selbstverständlich wird der laufende Gasbedarf nicht ausschließlich aus den Gasspeichern bestritten. Denn auch im Winter fließt Gas nach Österreich. Gasexporte können aus den Gasspeichern erfolgen, und zwar aus jenen Reserven, die ohnehin für die Nutzung durch ausländische Gaskunden vorgesehen waren. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein Gasexport bedeutet somit nicht zwingend, dass für österreichische Kunden weniger Gas vorhanden ist. Das gilt auch für Gasimporte, die </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auf das Konto von nicht-österreichischen Speicherkunden erfolgen können.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149691 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch-300x178.png" alt="Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch" width="300" height="178" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und auch die strategische Gasreserve steht nicht exklusiv österreichischen Kunden zur Verfügung. Eine Solidaritätsklausel sieht vor, dass die strategische Gasreserve für Drittstaaten verwendet werden kann. Durchschnittlich benötigt Deutschland im Jänner und Februar täglich rund 4 TWh Gas, im März etwas weniger als 3 TWh, naturgemäß ebenfalls stark abhängig von den vorherrschenden Temperaturen und dem Gasverstromungsbedarf.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts des deutschen Gasbedarfs ist die strategische Gasreserve Österreichs nicht mehr großzügig bemessen, sondern deckt lediglich den deutschen Bedarf von rund einer Woche ab. Mit rund 46,5% sind die Gasspeicher in Deutschland per Ende Juli so niedrig befüllt wie noch nie seit 2011.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Füllstand liegt damit mehr als 13 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau, mehr als 21 Prozentpunkte unter dem Niveau von 2022 mit ähnlicher Ausgangslage und 25 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Auf den Tiefstand im heurigen Februar umgelegt, würde der Füllstand in Deutschland bereits Ende Jänner 2027 unter 20% fallen, Mitte Februar unter 10%.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstand_D_Liniengrafik.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149695 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstand_D_Liniengrafik-300x191.png" alt="Füllstand_D_Liniengrafik" width="300" height="191" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine Entlastung der strategischen Gasreserve Österreichs würde die Einrichtung einer ebensolchen strategischen Gasreserve in Deutschland bringen. Erste Pläne dafür wurden Anfang Juli vorgestellt. Eine erstmalige Befüllung ist jedoch erst frühestens im Sommer 2027 realistisch.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sämtliche Berechnungen beziehen sich somit auf die in Österreich eingespeicherten Gasreserven, die nicht zu verwechseln sind mit jenen Gasreserven, die österreichischen Kunden zur Verfügung stehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Szenarien kombinieren drei der oben vorgestellten vier Einspeicherungsszenarien mit den Berechnungen zu drei Ausspeicherungsszenarien abhängig von der Durchschnittstemperatur. </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Szenarien für das Winterhalbjahr 2026/27</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun zu den einzelnen Szenarien, abhängig vom Füllstand am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober und der Durchschnittstemperatur des kommenden Winters. Beim Szenario „schnellste Befüllung“ wurde der Füllstand bei 100% gekappt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Farblich hervorgehoben ist in sattem Rot der Fall nicht ausreichender Gasreserven, inklusive Ausnutzung der gesamten strategischen Gasreserve exklusiv für Österreich. In leichtem Rot sind jene Szenarien markiert, in denen auf die strategische Gasreserve zurückgegriffen werden muss, diese aber, sofern sie ausschließlich für österreichische Kunden genutzt wird, ausreicht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Tabellen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149702 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Tabellen-300x226.png" alt="Szenarien_Tabellen" width="300" height="226" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein durchschnittlicher Winter würde nur dann zu Problemen führen, wenn sich die Gasspeicher nicht mehr weiter füllen. Das ist allerdings höchst unwahrscheinlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei einem kalten Winter ist ein Füllstand Ende Oktober von fast 90% vonnöten, um nicht aufdie strategische Gasreserve zurückgreifen zu müssen. Dazu müsste in den verbliebenen 3 Monaten der Einspeicherung der Füllstand jeden Tag durchschnittlich um 0,33 Prozentpunkte zulegen. Im Juli betrug der tägliche Füllstandzuwachs im Schnitt allerdings nur 0,2 Prozentpunkte, im Juni und Mai jeweils rund 0,25 Prozentpunkte sowie im April nicht einmal 0,16 Prozentpunkte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seit Beginn der Einspeicherungsperiode beträgt der Schnitt ziemlich genau 0,2 Prozentpunkte pro Tag. Hochgerechnet auf die restliche Einspeicherungsperiode ergibt das einen Füllstand von rund 78% bis Ende Oktober. Ein kalter Winter wie 2017/18 hätte zur Folge, dass auf diestrategische Gasreserve zurückgegriffen werden müsste.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fortschreibung_einspeicherung_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149706 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fortschreibung_einspeicherung_Tabelle-300x68.png" alt="fortschreibung_einspeicherung_Tabelle" width="300" height="68" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu bedenken ist, dass eine witterungsbedingte überdurchschnittliche Gasverstromung aufgrund unterdurchschnittlicher Wasserpegel und anhaltender Schwachwindphasen allerdings der berühmte Tropfen sein kann, der das Fass zum Überlaufen bringt bzw. in diesem Fall, der die Gasspeicher entleert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit 3,3 TWh im langjährigen Mittel 2015–2025 benötigt die Gasverstromung im Jänner am meisten Strom. Der relative Anteil des Gasverbrauchs durch Gasverstromung am gesamten Gasverbrauch fällt in den Monaten des Winterhalbjahres erheblich ins Gewicht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149709 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle-248x300.png" alt="Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle" width="248" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der absolute Mehrverbrauch im Falle einer überdurchschnittlichen Gasverstromung wäre überschaubar, insbesondere bezogen auf den gesamten Füllstand, d. h. inklusive strategischer Gasreserve. Der höchste monatliche Gasbedarf für die Gasverstromung datiert mit 4,1 TWh aus dem Jänner 2020. Das waren gerade einmal 0,8 TWh mehr als im langjährigen Durchschnitt für den Jänner.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die tatsächlich für österreichische Kunden ohne politischen Beschluss zur Freigabe nutzbare Gasmenge machen einige wenige TWh über den gesamten Winter hinweg allerdings dann doch einen großen, womöglich den entscheidenden Unterschied. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Per Mitte Juli standen österreichischen Kunden nur etwas mehr als 11 TWh, inklusive immunisierter Mengen knapp 15 TWh zur Verfügung. In den vergangenen 11 Winter-Halbjahr wurden durchschnittlich 15,5 TWh verstromt, bei einer Bandbreite von mehr als 8 TWh.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fazit</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der kommende Winter könnte durchaus – wieder – zur Zitterpartie werden. Aktuell liegt der´</span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Füllstand im Vergleich zum Vorjahr um fast 13 Prozentpunkte niedriger, im Vergleich zum </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">langjährigen Durchschnitt um mehr als 7 Prozentpunkte und im Vergleich zu 2016 mit </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ähnlicher Ausgangslage um 13,5 Prozentpunkte niedriger – mit ansteigender Tendenz. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">„Wieder“ deswegen, weil bereits in diesem Frühjahr nur ein milder März eine kritische </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Versorgungslage in Deutschland mit einem wahrscheinlichen Übergreifen auf Österreich </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">verhindert hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die obigen Berechnungen haben nur den Anspruch, eine grobe Einschätzung zu geben. Einige </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">große Risikofaktoren blieben unberücksichtigt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der größte nachfrageseitige Risikofaktor für die Gasreserven in Österreich neben den gänzlich unbeeinflussbaren Witterungsbedingungen ist der Gasspeicherstand Deutschlands. Infolge der geographischen Nähe und der direkten Pipelineanbindung zwischen Österreich und Deutschland müsste Österreich im Falle einer Gasmangellage in Deutschland die strategische Gasreserve dem nördlichen Nachbarn zur Verfügung stellen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese 20 TWh sind in einem solchen Fall schnell aufgebraucht. Im milden März 2026, dessenDurchschnittstemperatur von 6,3 °C um 1,7 °C über dem Klimamittel 1991–2020 lag, verbrauchte Deutschland pro Tag 2,7 TWh, im Februar waren es mehr als 3,5 TWh gewesen und im Jänner knapp 4,5 TWh. Bei einer exklusiven Deckung durch die strategische Gasreserve Österreichs wäre diese in wenigen Tagen aufgebraucht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2025 hat die Gasverstromung 11,9% zur gesamten deutschen Stromerzeugung beigetragen. Das entspricht einer Stromproduktion von knapp 50 TWh, wofür rund 100 TWh Gas vonnöten sind. Im Jänner 2026 waren es sogar etwas über 20%.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bemerkenswerterweise baut Deutschland neben der 2022 errichteten <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/SiPlaGas/start.html">„Sicherheitsplattform</a> <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/SiPlaGas/start.html">Gas“</a> eine<a href="https://apollo-news.net/geheimplan-energiekrise-bundesnetzagentur-bereitet-sich-auf-strommangel-ueber-mehrere-tage-bis-wochen-vor/"> „Sicherheitsplattform Strom“</a> auf. Damit soll im Falle einer Strommangellage analog zu einer Gasmangellage die strukturierte Abtrennung von Verbrauchern vom Stromnetz organisiert werden. Der niedrige Gasspeicherstand bedroht eben auch die Stromversorgung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch europaweit (EU + Serbien, Ukraine, Großbritannien) sind die Gasspeicherstände aktuell deutlich niedriger als im Vergleich zum Vorjahr (ca. -11 Prozentpunkte), zum Vergleichsjahr 2017 mit ähnlicher Ausgangslage (ca. -5 Prozentpunkte) und zum langjährigen Durchschnitt (ca. -15 Prozentpunkte). Auffällig ist, dass auch europaweit das Einspeicherungstempo deutlich schwächelt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Europa_Liniengrafik.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149722 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Europa_Liniengrafik-300x193.png" alt="Füllstände_Europa_Liniengrafik" width="300" height="193" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die politische Lage im Nahen Osten und in der Ukraine stellt insbesondere angebotsseitig einen erheblichen Risikofaktor dar. Die Angriffe auf die Energieinfrastruktur sowie auf die Schifffahrtswege haben das Potenzial, den Energiemarkt in ein markantes Ungleichgewicht zu stürzen. Die zum Teil erheblichen Schäden an der ukrainischen Gasinfrastruktur sowie der markant gestiegene Gasimport aus Westeuropa wirken sich aber auch nachfrageseitig aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zudem sollen im Laufe des nächsten Jahres die russischen Gasimporte völlig eingestellt werden. Die aktuell rekordhohen LNG-Importe aus Russland belegen die angespannte Versorgungslage in der EU, auch wenn die absoluten Mengen der russischen LNG-Importe überschaubar sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein regulatorisch bedingtes Versorgungsrisiko speist sich in der EU durch die Methanverordnung, die ab dem Jahreswechsel verschärft wird. Die USA und Katar hatten angedroht, im Falle einer Anwendung der Verordnung die Gasexporte in die EU einzustellen. Die EU-Kommission hat die Mitgliedsstaaten allerdings angewiesen, bis inklusive 2029 auf die vorgesehenen hohen Strafzahlungen von bis zu 20% des Jahresumsatzes bei einem Verstoß zu verzichten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kurzum: Die Abhängigkeit Österreichs – aber auch der EU – von günstigen Wetterbedingungen nimmt mit dem verstärkten Fokus auf witterungsabhängige Energiequellen im Rahmen der Energiewende weiter zu.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Günstig ist eine Witterung hinsichtlich der sicheren Versorgung mit Erdgas dann, wenn das Winterhalbjahr überdurchschnittlich warm sowie regen- und windreich ist. Schneefall wäre im Winterhalbjahr im Unterschied zu Regen kontraproduktiv, da Schneefall erst mit Einsetzen der Schneeschmelze die Stromproduktion der Laufkraftwerke erhöhen kann. Eine stotternde Konjunktur schont aufgrund der sinkenden industriellen Nachfrage ebenfalls die Gasspeicher.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Somit verfestigt sich das Prinzip Hoffnung immer mehr zum energiepolitischen Fundament. Im Herbst 2022 hatte der damalige deutsche Wirtschaftsminister diese neue und völlig unbeeinflussbare Abhängigkeit dahingehend kommentiert, dass Deutschland <a href="https://www.ln-online.de/politik/energiekrise-habeck-sieht-guten-winter-wenn-das-wetter-mitspielt-JBT7AFDB6QW7AG4RQZIOVMTML4.html">„ein bisschen Glück mit dem Wetter“</a> benötige, im Dezember 2022 gab er zu, dass er froh darüber wäre, wenn<a href="https://www.sueddeutsche.de/panorama/energiekrise-habeck-noch-ein-jahr-hoehere-gaspreise-aushalten-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-221227-99-31334"> „der Winter nicht so knackig kalt wird“</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts der dramatischen Auswirkungen eines Gasmangels auf die Wirtschaft und die Gesundheit der Bürger handelt es sich bei dieser energiepolitischen Kehrtwende um ein Spiel mit dem Feuer – besser gesagt: mit dem Ausgehen des Feuers –, mit potenziell desaströsen Folgen.</span></p>
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		<title>D: Arbeitnehmervertreter stramm für &#8220;Willkommenskultur&#8221; &#8211; Zitat</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 22:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wie vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Terroranschlag in München, halten die Spitzenfunktionäre der (deutschen) Gewerkschaften nach dem tödlichen Anschlag auf die CSD-Parade in Berlin eisern an der komplett desavouierten Position fest, dass die Gesellschaft bunt und die Willkommenskultur bedingungslos zu sein hat.&#8221; Norbert Häring, Geld und mehr, Gewerkschaftsfunktionäre halten nach München und Berlin an grenzenlos ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/d-arbeitnehmervertreter-stramm-fuer-willkommenskultur-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Wie vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Terroranschlag in München, halten die Spitzenfunktionäre der (deutschen) Gewerkschaften nach dem tödlichen Anschlag auf die CSD-Parade in Berlin eisern an der komplett desavouierten Position fest, dass die Gesellschaft bunt und die Willkommenskultur bedingungslos zu sein hat.&#8221; <a href="https://norberthaering.de/news/gewerkschaftsfunktionaere-zum-csd/">Norbert Häring, Geld und mehr, Gewerkschaftsfunktionäre halten nach München und Berlin an grenzenlos offener und toleranter Gesellschaft fest, 28.7.2026</a></span><span id="more-149531"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Mein Fazit von vor eineinhalb Jahren nach dem islamistischen Anschlag in München gilt weiter:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8216;Für Sozialdemokraten, Linke und Gewerkschaften gilt: Wer die Anliegen der Arbeiter und kleinen Angestellten beiseite wischt und diskreditiert, verliert sie – und kann dann noch so oft und laut &#8216;gegen rechts&#8217; demonstrieren. Er wird sie nicht zurückgewinnen.&#8217;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hinzufügen möchte ich: Während die SPD rettungslos verloren ist, sind die Gewerkschaften als Interessenvertreter der Arbeitnehmer zu wichtig, als dass man SPD-hörige Funktionäre sie in den Untergang mit wehenden Haltungsfahnen führen lassen sollte.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was Norbert Häring in Bezug auf Deutschland urteilt, gilt sinngemäß auch für die kleine <em>östliche Alpenrepubik</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Chor der Zuwanderungs-Fans haben spätestens vor acht, neun Jahren praktisch alle mitgesungen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Gewerkschaften unter einem speziell heuchlerischen Proviso (&#8220;UNDOK-Anlaufstellen&#8221; etc.), das es ihnen erlaubte, die vom Establishment verordnete &#8220;Willkommenskultur&#8221; mitzutragen ohne sich offen von den Erwartungen ihrer Mitglieder zu distanzieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der ÖGB bekommt laufend auch <em>dafür</em> die Rechnung präsentiert, ähnlich wie die Parteien der Regierung und der &#8220;loyalen Opposition&#8221; (Grüne).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ging und geht den hiesigen Mitgliedern bzw. Wählern anscheinend weder um &#8220;Prinzipien&#8221;, noch um den &#8220;Schutz des Arbeitsmarkts&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern darum, dass eine bis vor kurzem weitgehend monoreligiöse, -kulturelle und -ethnische Gesellschaft keine derartige Immigration verträgt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und dass eine solche das ohnedies schon große <em>schlummernde Konfliktpotenzial</em> vervielfacht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erst recht gilt das, wenn eine solche <em>Einwanderung in den Sozialstaat</em> &#8220;von oben protegiert wird&#8221;..</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn das dem hiesigen <em>Polit-Gesocks</em> nicht in den Kopf gehen will, wird halt &#8220;ausgetreten&#8221; oder &#8220;blau gewählt&#8221; (ein BSW gibt es hier nicht).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vielleicht lernt das <em>Gesindel</em> künftig ja leichter, dass viel, was für den historischen <em>Politischen Katholizismus</em> galt, auch für den heutigen <em>Politischen Islamismus</em> gilt.</span></p>
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		<title>Energie: Miserabler Zwischenstand bei Batterie-Pkws in Österreich</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 22:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Kontersprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ehemalige Statistische Zentralamt liebt &#8211; entsprechend seinen Werbesprüchen &#8211; zwar Zahlen und faktenbasierte Entscheidungen, weiß aber doch, was seine mediale Klientel zu hören wünscht. Zum Beispiel, dass &#8220;fast 60 Prozent (der Personen-Autos) mit alternativem Antrieb&#8221; fahren. Damit&#8217;s aber nicht falsch wird, steht in der von den MSM zu verantwortenden Vorschlagzeile verschämt: &#8220;Pkw-Neuzulassungen&#8221;, weswegen das ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-miserabler-zwischenstand-bei-batterie-pkws-in-oesterreich.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das <a href="https://www.statistik.at/">ehemalige Statistische Zentralamt</a> <em>liebt</em> &#8211; entsprechend seinen Werbesprüchen &#8211; zwar <em>Zahlen</em> und<em> faktenbasierte Entscheidungen</em>, weiß aber doch, was seine mediale Klientel zu hören wünscht. Zum Beispiel, dass<a href="https://orf.at/stories/3399150/"> &#8220;fast 60 Prozent (der Personen-Autos) mit alternativem Antrieb&#8221;</a> fahren. Damit&#8217;s aber nicht falsch wird, steht in der von den MSM zu verantwortenden Vorschlagzeile verschämt: &#8220;Pkw-Neuzulassungen&#8221;, weswegen das Zentralamt seine Hände auf alle Fälle<em> in Unschuld waschen kann</em>, <a href="https://www.sonntagsblatt.de/pontius-pilatus">wie Pontius Pilatus formuliert hätte</a>. Besagte Dachzeile mag zwar die Sachlage, nicht aber den &#8220;Spin&#8221; ändern. Bezogen auf den hiesigen Pkw-Bestand von 5,3 Mio.Zulassungen hatten bei den letztverfügbaren Ganzjahreszahlen etwa 700.000 oder 13 Prozent einen &#8220;alternativen Antrieb&#8221;, guckst du u.a. <a href="https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/01/20260114KfzNeuzulassungen2025.pdf">hier</a>.</span><span id="more-149167"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber &#8220;fast 60 Prozent mit alternativem Antrieb&#8221; im ersten Halbjahr 2026 klingt an sich schon gut, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">muss man sagen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Blöderweise</em> hatten die Pkw-Neuzulassungen schon 2025 einen &#8220;Alternativen-Anteil&#8221; von 60,5 Prozent, guckst Du wieder<a href="https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/01/20260114KfzNeuzulassungen2025.pdf"> hier</a>. Man könnte ggf. also auch formulieren:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Rückgang bei den Pkw-Neuzulassungen mit alternativem Antrieb im ersten Halbjahr&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber gut, muss ja nicht sein, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">man will ja nicht ins &#8220;Vorfeld&#8221; einer <a href="https://ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Gesetzesnummer=10002296&amp;FassungVom=2025-11-02&amp;Artikel=&amp;Paragraf=189&amp;Anlage=&amp;Uebergangsrecht=">Religionsstörung</a> kommen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Alternativer Antrieb&#8221; ist so ein <em>Schönsprech-Ausdruck</em> für alles, was nicht ausschließlich Benzin- oder Dieselmotoren hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">er beinhaltet aber auch Benzin- und Diesel-Hybride.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die reinen Batterie-Pkws sind natürlich auch &#8220;alternativ&#8221; und weisen<em> bei den Neuzulassungen tolle Steigerungsraten</em> auf, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die <em>böse Menschen</em> freilich vornehmlich auf staatliche Förderungen zurück führen täten (die mittlerweile budgetär freilich nicht ausgabenwirksam sein dürfen &#8211; und sich nur indirekt niederschlagen, über<em> entgangene Steuern</em>), guckst du z.B. wieder bei <a href="https://www.google.com/">Google</a>-KI:</span></p>
<div id="attachment_149190" style="width: 272px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/06/Förderungen-für-Elektroautos-in-Österreich-Google-Suche.png" rel="lightbox[149167]"><img class="wp-image-149190 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/06/Förderungen-für-Elektroautos-in-Österreich-Google-Suche-262x300.png" alt="Förderungen für Elektroautos in Österreich - Google Suche" width="262" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Google-KI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="https://www.beoe.at/bestand/">So gesehen sind die 258.000 hiesigen BEVs &#8211; knapp 5 Prozent des Pkw-Bestands &#8211; <span style="color: #000000;"><strong><em>eher mager.</em></strong></span></a></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Österreich/ORF: Einmal der Gigl, einmal der Gogl &#8211; die GroKo lebt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 22:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[In der östlichen Alpenrepublik ist diese Woche der Generaldirektor des Quasi-Staatsfunks neu besetzt worden und &#8220;gewählt&#8221; wurde wenig überraschend der bisherige Geschäftsführer einer faktischen 45-Prozent-Tochter des ORF, Clemens Pig. Was an dieser &#8220;Wahl&#8221; freilich überraschend war, war dass die Stimmabgabe nicht entlang der Fraktionsgrenzen wie bisher erfolgte, was auf eine minutiöse Planung hindeutet. Gewählt wurde der ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/oesterreichorf-einmal-der-gigl-einmal-der-gogl-die-groko-lebt.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148962" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/06/generaldirektoren-des-orf-timeline-Google-Suche_KI_Screenshot.png" rel="lightbox[148949]"><img class="wp-image-148962 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/06/generaldirektoren-des-orf-timeline-Google-Suche_KI_Screenshot-300x254.png" alt="generaldirektoren des orf timeline - Google Suche_KI_Screenshot" width="300" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Google KI</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der östlichen Alpenrepublik ist diese Woche der Generaldirektor des Quasi-Staatsfunks neu besetzt worden und &#8220;gewählt&#8221; wurde wenig überraschend der bisherige Geschäftsführer einer faktischen 45-Prozent-Tochter des ORF, Clemens Pig. Was an dieser &#8220;Wahl&#8221; freilich überraschend war, war dass die Stimmabgabe <strong><span style="color: #000000;"><em>nicht</em></span></strong> entlang der Fraktionsgrenzen wie bisher erfolgte, was auf eine minutiöse Planung hindeutet.</span><span id="more-148949"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gewählt wurde der vom &#8220;schwarzen&#8221; Bundeskanzler bevorzugte Kandidat mit den Stimmen des gesamten roten &#8220;Freundeskreises&#8221;, was der <em>Pöbel</em> wohl so interpretieren soll, wie der frisch Gewählte es in ein Mikrofon &#8220;seiner&#8221; Anstalt krähte: &#8221; Der ORF ist zu 100 Prozent unabhängig.&#8221; </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em><a href="https://www.wortbedeutung.info/Schnecken/">Ja, Schnecken</a>, wär einem fast entfahren</em>. Schon ein flüchtiger Blick auf die timeline seit Schaffung des Amts des Generalintendanten (ab 2001: des -direktors) legt nahe, dass der hiesige Quasi-Staatsfunk ein<span style="color: #000000;"> großkoalitionäres Projekt</span> ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In den <em>Urzeiten der Großen Koalition</em>, die zuerst von einer &#8220;schwarzen&#8221;, dann einer &#8220;roten&#8221; Alleinregierung unterbrochen wurde &#8211; besser: &#8220;<em>scheinbar unterbrochen&#8221;</em> &#8211; etablierte sich das Muster des <a href="https://www.ostarrichi.org/wort/5670/Einmal_der_Gigl_einmal_der_Gogl">&#8220;einmal der Gigl, einmal der Gogl&#8221;</a>, das dann ja auch von einer formellen Großen Koalition ab 1986 übernommen wurde (&#8220;roter Podgorski&#8221; &#8211; &#8220;schwarzer Bacher&#8221; &#8211; &#8220;roter Zeiler&#8221; &#8211; &#8220;schwarzer Weis&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Freilich kam es bereits Mitte der 1990er zu einer Art &#8220;Reform der Großen Koalition&#8221;, parallel zum <a href="https://www.bmi.gv.at/412/nationalratswahlen/nationalratswahl_1994/start.html">Verlust der &#8220;Verfassungsmehrheit&#8221;</a>und zum EG(EU)-Beitritt Österreichs 1994/95. Bisherige &#8220;Mehrheitsentscheidungen&#8221; im Kuratorium &#8211; freilich auf Basis von vorheriger politischer Abstimmung -, wurden von einer &#8220;collective action&#8221; der großkoalitionären Politikmacher ersetzt, was sich auch im ORF-Führungsteam bemerkbar machte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das bedeutete, dass man nicht mehr sklavisch einen &#8220;Farbwechsel&#8221; in jeder Amtsperiode verfolgte,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass dafür aber &#8220;Kader des großkoalitionären Partners&#8221; schon frühzeitig <em>kooptiert</em> wurden. Das Paradebeispiel dafür ist die Betrauung eines damaligen SP-Jungspunds mit der kaufmännischen Direktion unter der Generalintendantenschaft des &#8220;bürgerlichen&#8221; Gerhard Weis. Dieser Mann der früher<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verband_Sozialistischer_Student_innen_in_%C3%96sterreich"> VSStÖ</a>-Vorsitzender war kam frisch aus einer staatlichen Medizintechnik-Firma. Sein Name war/ist Alex Wrabetz. Er sollte in den Zeiten der erneuten rotschwarzen Koalition drei Perioden als Generaldirektor absolvieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Davor gab es freilich zwei scheinbar &#8220;schwarze&#8221; ORF-Regierungen unter Gerhard Weis und Monika Lindner, die &#8211; unter &#8220;schwarz-blau&#8221;! jenen Mann als kaufmännischen Direktor bestätigte, den man zweifellos als &#8220;Emissär der <a href="https://rotbewegt.at/lexikon/die-loewelstrasse/">Löwelstraße</a>&#8221; sehen konnte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Lindner wurde mit dem Ende von &#8220;schwarz-blau&#8221; von Wrabetz abgelöst, der dann bis 2021 dem ORF vorstand.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wir sehen hier also eine Häufung von &#8220;Anomalien&#8221;, die suggerieren, dass das &#8220;großkoalitionäre einmal der Gigl, einmal der Gogl&#8221; der Vergangenheit angehört.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist freilich nicht wirklich der Fall,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nur die äußere Gestalt des großkoalitionären Projekts hat sich geändert.Der Inhalt: exklusiver Machterhalt der zwei <em>staatstragenden ehemaligen &#8220;Volksparteien&#8221;</em> ist der nämliche geblieben (obwohl ÖVP und SPÖ im Parlament nur mehr über 50 Prozent der Stimmen verfügen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Fast forward&#8221; in den Juni 2026:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der neu gewählte GD hat erstmals seit dem &#8220;jungen Wrabetz&#8221; bzw. Oberhammer <strong><em><span style="color: #000000;">keinen</span></em></strong> &#8220;ORF-Stallgeruch&#8221;;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Quasi-Staatsfunk ist deswegen aber mitnichten &#8220;unabhängiger&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich wurde auch diese&#8221;Wahl&#8221; politisch gefingert und Pig weiß das genau</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- so genau, wie wenigstens alle PR-Fuzzis im Stiftungsrat wissen, dass seit langem berichtet wird, welcher Stiftungsrat wie gestimmt hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein Journo,  der das Ritual seit mehr als 30 Jahren beobachtet, hat darüber <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000327000/episches-schauspiel-der-sachlichkeit-zur-orf-wahl?ref=niewidget&amp;rank=3">geschrieben</a>:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Länger als fünfzehn Stunden brauchten die Stiftungsräte, bis wenige Minuten nach 1 Uhr früh jenes Ergebnis offiziell war, das ohnehin seit Wochen, ja Monaten, schon fixiert schien. Nur die Umsetzung, die Begründungen, die exakte Zahl der Stimmen der Stiftungsräte waren da noch nicht bekannt. Umso mehr die Parole: Nur nicht exakt entlang von Fraktionsgrenzen abstimmen (&#8230;) Doch ÖVP und SPÖ hatten sich schon lange ausgemacht, wer 2026 welche Personen für welche Positionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nominieren darf, der laut Verfassungsgesetz und ORF-Gesetz und EU-Medienfreiheitsgesetz unabhängig zu sein hat.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dem ist nichts bzw. wenig hinzuzufügen.</span></p>
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		<title>Erdgas: Sensationalistischer Unsinn über die EU und d. Arabischen Golf</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2026 13:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kontersprüche]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Regierung in Form einer Kommission den Hofrat Beschwichtel macht (&#8220;besser als erwartet&#8221;), schwärmen mittlerweile auch die &#8220;Kassandras&#8221; aus wie früher die Mai- und Junikäfer. Der jüngste faktenferne Larifari legt nahe, dass die EU-Erdgasversorgung schwer und akut von den Zerstörungen in Katar betroffen sei, was offenkundiger Unsinn ist. Stimmen die offiziellen Statistiken nur einigermaßen, kann ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-sensationalistischer-unsinn-ueber-die-eu-und-d-arabischen-golf.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148663" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/European-Gas-Storage-Can’t-Survive-3-More-Months-of-Hormuz-OilPrice.jpg" rel="lightbox[148649]"><img class="wp-image-148663 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/European-Gas-Storage-Can’t-Survive-3-More-Months-of-Hormuz-OilPrice-300x176.jpg" alt="European Gas Storage Can’t Survive 3 More Months of Hormuz OilPrice" width="300" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot &#8220;oilprce.com&#8221;</p></div>
<div id="attachment_148665" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/zerohedge-auf-X-„European-Gas-Storage-Cant-Survive-3-More-Months-Of-Hormuz.jpg" rel="lightbox[148649]"><img class="wp-image-148665 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/zerohedge-auf-X-„European-Gas-Storage-Cant-Survive-3-More-Months-Of-Hormuz-300x118.jpg" alt="zerohedge auf X „European Gas Storage Can't Survive 3 More Months Of Hormuz" width="300" height="118" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Zerohedge auf X</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während die Regierung in Form einer Kommission den <em>Hofrat Beschwichtel</em> macht (&#8220;besser als erwartet&#8221;), schwärmen mittlerweile auch die &#8220;Kassandras&#8221; aus wie früher die Mai- und Junikäfer. Der jüngste <strong><span style="color: #000000;"><em>faktenferne Larifari</em> </span></strong>legt nahe, dass die <span style="color: #000000;"><em>EU-Erdgasversorgung schwer und akut von den Zerstörungen in Katar betroffen</em></span> sei, was offenkundiger Unsinn ist. Stimmen die offiziellen Statistiken nur einigermaßen, kann schon gar keine Rede von einer Bedrohung der &#8220;europäischen&#8221; Erdgasversorgung in den Sommermonaten sein. Und was die Wiederbefüllung der EU-Speicher für die nächste Heizsaison betrifft, ist es wahr, dass diese unter den gegebenen Umständen schwieriger wird, aber auch, dass der angepeilte Befüllungsgrad von 90% zu Beginn der nächsten Heizsaison ein weitgehend irrelevantes Stöckchen ist, über das gehüpft werden soll (was niemand besser wissen sollte als Spezial-Medien wie z.B. &#8220;oilprice.com&#8221;).</span><span id="more-148649"></span></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorbemerkung: <span style="color: #000000;">Dieser Blogger</span> kämpft seit Jahr und Tag gegen offizielle und offiziöse &#8220;Beschwichteleien&#8221;, fühlt sich jetzt aber gedrängt, dem nicht sachgerechten Eindruck einer unmittelbaren Gefährdung der EU-Erdgasversorgung entgegenzutreten.</span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fast gewinnt man den Eindruck, von der Heiz- nahtlos in die Desinformationssaison übergegangen zu sein.</span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ursprünglich wollte ich ein paar Tabellen auf Basis von AGSI- und Eurostat- bzw. Entsog-Daten machen, aber der zeitliche Aufwand dafür ist unvertretbar hoch. Oh, und ja &#8211; <span style="color: #000000;">dieser Blogger</span> geht sehr wohl von einer bevorstehenden &#8220;Austrocknung&#8221; der Union bez. fossiler Treibstoffe und Erdgas aus, aber bessere Ausreden wie &#8220;die Straße von Hormuz&#8221; etc. sollte es schon geben.</span></em>            <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Homöopathische Dosen aus dem &#8220;Mittleren Osten&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der <strong><em><span style="color: #000000;">erste Punkt</span></em></strong> ist der Umstand, dass die Union kaum Erdgas aus dem Mittleren Osten &#8211; also aus Katar &#8211; importiert, wie<a href="http://staatsstreich.at/markt-gas-importe-aus-dem-golf-spielen-fuer-die-eu-kaum-eine-rolle.html"> hier</a> schon einmal auf Basis von Gesamtjahreszahlen 2025 sowie Jänner und Februar 2026 festgestellt wurde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Einbeziehung der mittlerweile verfügbaren Daten für März und April,<em> ändert dieses Bild kaum.</em> Nach den &#8220;Berechnungen&#8221; <em>dieses Bloggers</em> wurden in den ersten vier Monaten 2026 etwa 2,6 Mrd. m3 mittelöstliches Erdgas in die EU importiert, was ein bisschen mehr als fünf Prozent des in die EU eingeführten LNG und schätzometrisch 2,5% aller EU-Gasimporte I &#8211; IV  2026 ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese Mengen als solche sind <em>kaum der Rede wert</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(der &#8220;Derivativpreis&#8221; an der ICE und die mittelfristige Wiederbefüllung der erschöpften &#8220;europäischen Speicher&#8221; stehen auf einem anderen Blatt &#8211; siehe unten).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der <strong><span style="color: #000000;"><em>zweite Punkt</em></span></strong> ist, dass man bei den LNG-Einfuhren in die EU aus Middle East <em>im April 2026 noch am ehesten etwas vom iranischen Raketenangriff auf Katar bemerkt,</em> weil im April 2026 nur mehr 0,117 Mrd. m3 von dort eingführt wurden, während im April 2025 noch 1,1 Mrd. m3 importiert wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Heuer also etwa 1 Mrd. Kubik weniger,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was man aber mit 12,3 Mrd. m3 LNG-Einfuhren und etwa doppelt so hohen Gesamteinfuhren in diesem Monat vergleichen muss. Selbst im Monat April fallen die mittelöstlichen Mindereinfuhren von einer Milliarde Kubik also nicht wirklich ins Gewicht</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(siehe dazu zwei Screenshots von <a href="https://www.bruegel.org/dataset/european-natural-gas-imports">Bruegel-Daten</a> über die LNG-Einfuhren bis Ende April 2026 sowie die einschlägigen EU-Gesamtimporte in den ersten 18 Wochen des laufenden Jahres.)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/EU_Gesamtimporte_2026_bis_inkl_W18.png" rel="lightbox[148649]"><img class="alignright wp-image-148697 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/EU_Gesamtimporte_2026_bis_inkl_W18-190x300.png" alt="EU_Gesamtimporte_2026_bis_inkl_W18" width="190" height="300" /></a><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/ME_51pc_aller-LNGImporte_bis_Ende04.png" rel="lightbox[148649]"><img class="aligncenter wp-image-148698 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/ME_51pc_aller-LNGImporte_bis_Ende04-300x215.png" alt="ME_5,1pc_aller LNGImporte_bis_Ende04" width="300" height="215" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">Drittens</span></em></strong> sind die Bedenken des von R<a href="https://www.reuters.com/business/energy/europe-gas-stocks-could-turn-critical-if-hormuz-shut-13-months-equinor-says-2026-05-21/">euters am 21. Mai zitierten Equinor-Managers</a> nachvollziehbar und vielleicht auch valide,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wenn nämlich die &#8220;Derivativpreise&#8221; aufgrund Lage am Arabischen/Persischen Golf erhöht bleiben und die Konkurrenz aus Asien um &#8220;freie Gasmengen&#8221; größer ist.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sommermonate für Gas-Speicherung eher unbedenklich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Punkt ist &#8220;nur&#8221;, dass das a) erst &#8220;<strong><span style="color: #000000;"><em>mittelfristig&#8221;</em></span></strong> für die Befüllung der Speicher für die nächste Heizsaison relevant ist, b) dies aber nur insoweit, als der Füllstand zu Beginn einer Heizsaison überhaupt viel aussagt (Zweifel sind nicht nur angesichts des Beispielfalls UK angebracht, aber das ist eine <em>andere Geschichte</em>, die hier nicht diskutiert werden soll).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Faktum ist c) jedenfalls, dass der &#8220;Inlandsverbrauch&#8221; im Sommer um etwa zwei Drittel zurück geht, während gleichzeitig viel mehr eingespeichert wird als in den Wintermonaten (&#8220;der Speicher/Entspeichersaldo kehrt sich um&#8221;). Es wird &#8211; unter nicht-kriegerischen Bedingungen (und bei Aufrechterhaltung der US-Lieferungen) -<strong><span style="color: #000000;"><em> in den nächsten Monaten daher nicht zu einer Gasmangellage kommen. </em></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Als d) stellt sich die Frage, welcher Prozentsatz der Importmengen <strong><em><span style="color: #000000;">real</span></em></strong> nicht gebunden und kurzfristig disponibel ist. <em>Dieser Blogger</em> hat dieses &#8220;Herrschaftswissen&#8221; nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Das Thema &#8220;Gasmangellage&#8221; ist etwa in Mitteleuropa seit Anfang März vom Tisch</em>, als es mit scheinbarer Urgewalt zu milderem Wetter kam, ohne dass die<a href="https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&amp;c=EU&amp;interval=month&amp;month=03&amp;year=2026"> Erdgasverstromung im Jahresvergleich auffällig in die Höhe geschnellt wäre</a> (Raumheizung und Verstromung formen zusammen den &#8220;Peak&#8221; im Winter, der Bedarf für &#8220;Prozessenergie ist relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus dem Vorgenannten, <strong><em><span style="color: #000000;">viertens</span></em></strong>, den Eindruck zu erwecken, dass die EU-Gasversorgung stark von der &#8220;Lage um die Meeresenge von Hormuz&#8221; abhängig sei, oder gar, dass die EU-Gasversorgung unter gegebenen Bedingungen schon in den nächsten 1 &#8211; 3 Monaten gefährdet sei, ist daher &#8220;boulevardesk&#8221;, um das gelinde zu formulieren</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- &#8220;journalistische Zuspitzungserfordernisse&#8221; hin oder her</span>.</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">Fünftens</span></em></strong> deutet die manifeste &#8220;Beweislage&#8221; darauf hin, dass allfällige &#8220;Mangelsituationen&#8221; in der EU weitgehend hausgemacht sind,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie sich an den anhaltenden &#8220;EU-Selbstmordsanktionen&#8221; gegen Russland &#8211; einen ungleich bedeutenderen Lieferanten als Katar &#8211; beispielhaft zeigen lässt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch der Umstand der <strong><em><span style="color: #000000;">&#8220;Minderbefüllung&#8221;</span></em></strong> der EU-Speicher ist weitgehend <em>selbst gemacht</em>, gedeckt durch einen Brüsseler Ukas. Diese <strong><em><span style="color: #000000;">&#8220;Minderbefüllung&#8221;</span> </em></strong>- als Prozentsatz sowie als &#8220;Gas in Storage&#8221; (Arbeitsgas) ausgedrückt &#8211; war schon zu Beginn der vergangenen Heizsaison gegeben und ist mitnichten durch die Ereignisse im &#8220;Arabischen Golf&#8221; geschaffen worden.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schon wieder &#8220;Gas-Verschwindibus&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sollte ein Faktor diese Lücke vergrößert haben, war es das offenbar anhaltende Verschieben von Erdgas aus den den Grenzen der &#8220;AGSI-EU&#8221;, motiviert durch Politik oder Korruption (oder beides).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine Analyse der Import- und Speicherdaten für die Monate April und Mai 2026 offenbart nämlich, dass in diesem Zeitraum im Vergleich zu den Vorjahren um<strong><em><span style="color: #000000;"> 6 &#8211; 7 Mrd. Kubikmeter mehr importiert wurde, dass der Speicheraufbau in der EU aber deutlich hinter dem Vorjahr (den Vorjahren?) &#8211; zurück geblieben ist.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ergibt sich aus den Datensätzen des <a href="https://www.bruegel.org/dataset/european-natural-gas-imports">&#8220;EU-Import-Trackers Erdgas&#8221;</a> (Screenshot siehe oben) und der <a href="https://agsi.gie.eu/data-overview/EU">historischen Datenbank der/des &#8220;AGSI&#8221;</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine von <em>diesem Blogger</em> durchgeführte Nachschau (die hoffentlich keinen Fehler aufweist), zeigt für die EU für den Zeitraum vom 1.4.2026 bis 26.5.2026 einen Zuwachs von 119,8 TWh Arbeitsgas oder 10,6 Prozentpunkten Füllstand. Im Vergleichszeitraum 2025 hatte der Aufbau aber noch knapp 140 TWh oder 12,3 pp betragen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist das nämliche Muster wie in diesem Blog bereits mehrfach bekrittelt, siehe z.B. <a href="http://staatsstreich.at/erdgaseu-mehr-anlieferung-aber-weniger-fuellstand-wie-geht-das.html">hier</a>:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Importe legen leicht zu oder bleiben in etwa konstant (wenn man z.B. die rückläufige Eigenproduktion in Rechnung stellt), der &#8220;Speichersaldo&#8221; wird aber <em><span style="color: #000000;">tlw. drastisch</span></em> schlechter. Die Differenz beläuft sich auf Milliarden Kubikmeter, die &#8220;einfach verschwunden sind&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Als &#8220;Rechengröße&#8221; sei hier die die soeben thematisierte Differenz zwischen dem Zuwachs an &#8220;Gas in Storage&#8221; in den Monaten April und Mai 2025 und 2026 angeführt. sie macht etwa 20 TWh aus (120 TWh gegenüber viel mehr vergangenes Jahr). In Standard-Erdgas umgerechnet <a href="https://unit-converter.gasunie.nl/">wären das rund 2 Mrd. Kubikmeter</a>. Man müsste aber auch den EU-weiten Eigenverbrauch in Rechnung stellen der öffentlich nicht bekannt ist (<em>diesem Blogger</em> jedenfalls nicht).</span></p>
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		<title>Goldreport 2026 erschienen</title>
		<link>http://staatsstreich.at/goldreport-2026-erschienen.html</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2026 11:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch ist in Wien der mittlerweile 20. Goldreport von Incrementum veröffentlicht worden und die Autoren, Ronni Stöferle und Mark Valek, Manager des Liechtensteiner Investmenthauses, können auf ein gutes, wenngleich nicht spektakuläres Gold-Rumpfjahr 2026 verweisen. Der Report steht heuer unter dem Motto &#8220;Back to the Monetary Future&#8221;, eine Anspielung auf SciFi-Filme aus den Achtzigerjahren des ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/goldreport-2026-erschienen.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am Mittwoch ist in Wien der mittlerweile 20. Goldreport von<a href="https://www.incrementum.li/"> Incrementum</a> veröffentlicht worden und die Autoren, Ronni Stöferle und Mark Valek, </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Manager des Liechtensteiner Investmenthauses, können auf ein gutes,<a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/cover_igwt_2026B_resized.jpg" rel="lightbox[148569]"><img class="alignright wp-image-148578 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/cover_igwt_2026B_resized-212x300.jpg" alt="cover_igwt_2026B_resized" width="212" height="300" /></a> wenngleich nicht spektakuläres Gold-Rumpfjahr 2026 verweisen. Der Report steht heuer unter dem Motto &#8220;Back to the Monetary Future&#8221;, eine Anspielung auf SciFi-Filme aus den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Leitmotiv des heuer 500 Seiten starken Berichts ist die &#8220;schleichende Remonetarisierung von Gold&#8221;. <span style="color: #ff0000;">KORR zum &#8220;Goldpreis&#8221;.</span></span><span id="more-148569"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Bericht (&#8220;In Gold We Trust&#8221;), der auch heuer wieder von einem vor etwa einem Monat erschienen Chartbook aus demselben Haus begleitet wird, soll ab den Nachmittagsstunden des Mittwoch auf der Hompage von Incrementum in mehreren Versionen herunterladbar sein (Links dzt. noch nicht vorhanden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach der Rechnung der Autoren hat Gold  von Jahresbeginn bis 17.4. 2026 in US-Dollars und Euro jeweils um etwa 12 Prozent gewonnen (während BTC im selben Zeitraum um etwa 15% verloren hat &#8211; eigene Rechnung).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Konkret steht der auf einem Futures-Markt ermittelte Goldpreis derzeit bei etwa 4.489 USD bzw. 3.873 Euro pro Unze.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich kann der &#8220;echte Wert&#8221; des Golds ohnedies nur schwer in einer &#8220;Fiat-Währung&#8221; wie Euro oder Dollar bemessen werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der neue IGWT-Goldreport enthält u.a. auch ein Interview mit der US-Finanzexpertin Judy Shelton über die Zukunft der US-amerikanischen Währung, wie ähnlich bereits vor einigen Jahren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Korrektur, 20.3., 15.40 Uhr: Der Derivativ-Goldpreis in USD steht aktuell bei kapp 4.500, in Euro bei den erwähnten (mittlerweile) 3.873 &#8211; die in der ersten Version fälschlicherweise dem US-Dollar zugeschrieben wurden.</span></p>
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		<title>Bargeld-Heuchelei in Österreich</title>
		<link>http://staatsstreich.at/bargeld-heuchelei-in-oesterreich.html</link>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2026 10:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[In der östlichen Alpenrepublik überbieten sich mehr oder weniger zwielichtige Akteure in Bargeld-Heuchelei. Eines der jüngeren Glanzlichter davon ist eine Aussendung der Kocher-Nationalbank, die es &#8211; wohl wg. &#8220;Nachrichtenloch&#8221; &#8211; am Sonntagfrüh bis ins Radio des hiesigen Quasi-Staatssenders geschafft hat. &#8220;Orwellianisch&#8221; ist ein Hilfsbegriff für derlei offenkundige &#8220;Gestaltungen&#8221; der Wahrheit. Gesagt wird nur implizit, dass ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/bargeld-heuchelei-in-oesterreich.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148303" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/960px-EURO_Cash_Money_Banknote_49643807026.jpg" rel="lightbox[148287]"><img class="wp-image-148303 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/05/960px-EURO_Cash_Money_Banknote_49643807026-300x200.jpg" alt="960px-EURO_Cash_Money_Banknote_(49643807026)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Euro-Cash? Nein Danke!&#8221;</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In der östlichen Alpenrepublik überbieten sich mehr oder weniger <em>zwielichtige Akteure</em> in Bargeld-Heuchelei. Eines der jüngeren Glanzlichter davon ist eine <a href="https://www.oenb.at/Presse/Pressearchiv/2026/20260429.html">Aussendung der Kocher-Nationalbank,</a> die es &#8211; wohl wg. &#8220;Nachrichtenloch&#8221; &#8211; am Sonntagfrüh bis <a href="https://oe1.orf.at/player/20260510/831822">ins Radio des hiesigen Quasi-Staatssenders</a> geschafft hat. &#8220;Orwellianisch&#8221; ist ein Hilfsbegriff für derlei offenkundige &#8220;Gestaltungen&#8221; der Wahrheit.</span><span id="more-148287"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">Gesagt</span> </em></strong>wird nur <em>implizit,</em> dass die OeNB (u.a. wohl im EZB-Rat) dem von der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde"><em> nicht-gefönten Christine</em> </a>geförderten &#8220;digitalen Euro&#8221; nichts in den Weg legen wird. <em>Explizit</em> wird in der Aussendung gesagt, dass die österreichischen Euro-Nutzer, speziell die älteren, bei kleineren Aufwendungen Bargeld vorziehen, bei größeren Anschaffungen oder im Internet auf &#8211; letztlich voll transparente -<em> bargeldlose Überweisungen</em> setzen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wie gesetzlich tlw. nicht anders möglich). </span></p>
<p><span style="font-family: times new roman, times;"><span style="font-size: 14pt;"><em>Explizit</em> erklärt die OeNB ferner, dass sie sich in der EZB daher für das hier seit 20 Jahren gültige Zahlungsmittel &#8220;engagiere&#8221;</span></span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />     <span style="font-family: times new roman, times;"><span style="font-size: 14pt;">und man für eine &#8220;strenge und grundsätzlich umfassende Annahmepflicht von Bargeld&#8221; sei (&#8220;Wahlrecht&#8221;</span><span style="font-size: 14pt;">). </span></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><span style="color: #000000;"><em>Nicht gesagt</em></span></strong> wird in der Aussendung, dass<em> Gesetze inkl. Verfassungsbestimmungen leicht ausgehebelt werden können</em>, wie ein Seitenblick auf die Biden-USA und die heutige EU schnell zeigt (der demnächst hier zu besprechende<a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077316981"> &#8220;Wahrheitskomplex&#8221;</a> Norbert Härings nennt weitere Details).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Konkret gemeint ist hier die verfassungsmäßig verankerte &#8220;Meinungs- und Informationsfreiheit&#8221;, die mit einem<em> fiesen Spiel über die Bande</em> hier wie da ausgehöhlt wird (wurde).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das absehbare Muster ist für die<strong><span style="color: #000000;"><em> faktische Bargeld-Abschaffung</em></span></strong> das nämliche: Verfassungen können stipulieren was sie wollen, sofern es im Ermessen privater Akteure liegt zu bestimmen, was <em>Meinungs- und Informationsfreiheit</em> ist, oder künftig,<em> wem für welche Gegenleistung eine Ware ausgefolgt wird.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch der über den grünen Klee gelobte &#8220;Annahmezwang&#8221; kann leicht umgangen werden. Dass dieser in den vergangenen 100 Jahren &#8220;funktioniert hat&#8221;, heißt nicht, dass er immer und unter allen Umständen &#8220;funktioniert&#8221;, z.B. in einer Mangelgesellschaft.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das weiß die OeNB <em>im allgemeinen</em> natürlich und der vor gut einem halben Jahr &#8220;ausgelaufene&#8221; OeNB-Gouverneur weiß das<em> im besonderen</em> genau.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Holzmann_(Wirtschaftswissenschaftler)">Holzmann</a> war bez.<em> Bargeld-Präservierung</em> eine höhere Glaubwürdigkeit zu attestieren, die nun freilich<em> perdu</em> ist. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Wenigste, was man Holzmann diesbezüglich zubilligen muss, ist &#8220;im Zweifel für den Angeklagten&#8221;, aber</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dessen zweifelsfrei dokumentierbares Verhalten im EZB-Rat deutet darauf hin, dass H. puncto digitalem Euro in Frankfurt als &#8220;Sand im Getriebe&#8221; eingestuft wurde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts der  Tatsache, dass die  &#8220;governing council&#8221;, in der auch der OeNB-Gouverneur sitzt, einstimmige Beschlüsse fassen kann (und hier womöglich <em>muss</em>), hätte ein einziger &#8220;dissidenter&#8221; Gouverneur in einem Euro-Land das gesamte Projekt zu Fall bringen können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das freilich ist nun sowieso <strong><em><span style="color: #000000;">&#8220;alte Geschichte&#8221;</span></em></strong> und unsere aktuelle &#8220;famose&#8221; Bundesregierung in Wien, die &#8211; wie üblich &#8211; auch diesen Posten<em> ausgepackelt</em> hat, hat jemanden ins Amt gehievt,</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dem nicht nur der Ruf des &#8220;politischen Liebkinds&#8221; anhaftet, sondern der</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">allem Anschein nach auch jede Opoosition gegen das Digitalisierungs-Projekt der<a href="https://www.ecb.europa.eu/home/html/index.en.html"> Europäischen Zentralbank</a> hat fahren lassen. Dafür werden öffentlichkeitswirksam Banknoten-Loyalität geheuchelt und nicht exekutierbare Gesetze propagiert.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Markus Spiske from Forchheim, Bavaria Upper Franconia, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via Wikimedia Commons</span></p>
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		<title>&#8220;Demokratisches Monstrum&#8221; EU</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 22:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blog, dessen Ursprung vor mehr als zehn Jahren in einem nie in Print veröffentlichten Buch liegt, hat sich früher öfter als heute mit der Europäischen Union beschäftigt. Nach dem Vertrag von Lissabon und speziell nach der &#8220;Griechenland-Krise&#8221; gab es nicht mehr viel zu sagen. Das heutige, vollends pervertierte Schulden- und Kriegstreiber-Konglomerat war &#8220;in nuce&#8221; bereits ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/demokratisches-monstrum-eu.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dieser Blog, dessen Ursprung vor mehr als zehn Jahren in einem nie in Print veröffentlichten Buch liegt, hat sich früher öfter als heute mit der <em>Europäischen Union</em> beschäftigt. Nach dem <a href="https://www.europarl.europa.eu/about-parliament/de/in-the-past/the-parliament-and-the-treaties/treaty-of-lisbon">Vertrag von Lissabon</a> und speziell nach der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Staatsschuldenkrise"> &#8220;Griechenland-Krise&#8221; </a>gab es nicht mehr viel zu sagen. Das heutige, vollends pervertierte Schulden- und Kriegstreiber-Konglomerat war &#8220;in nuce&#8221; bereits zu Juncker-Zeiten vorhanden und diese Anlagen haben sich bis jetzt &#8211; für alle sichtbar &#8211; &#8220;voll entfaltet&#8221;. Anlässlich eines &#8220;<a href="https://x.com/i/status/2046203844095291757">aktuellen X-Postings&#8221;</a> soll das seltsame Verhältnis der Union zur &#8220;Demokratie&#8221; hier noch einmal thematisiert werden.</span><span id="more-148098"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Krisztina Maria, die X-Posterin, macht &#8211; völlig zurecht &#8211; auf die mangelnde (konventionelle) demokratische Legitimität dieses <em>Konstrukts</em> aufmerksam und stellt Fragen wie:</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Wer hat jemals die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewählt?&#8221;, oder:</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Welches Parlament sonst hat bei der Gesetzgebung kein (direktes) Initiativrecht?&#8221;, oder:</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Inwieweit ist eine Regierung mittels Richtlinien, Verordnungen etc. demokratisch zu nennen?</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun, die EU ist <strong><em><span style="color: #000000;">keine</span></em></strong> demokratische Veranstaltung, auch wenn sie sich gerne als eine solche &#8220;verkauft&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU ist eine <em>&#8220;verhandelte collective action&#8221;</em> nationaler Eliten eines bestimmten Zuschnitts, abgestimmt mit einer vorgeblich kompetenten <em>&#8220;josephinistisch-aufgeklärten Bürokratie&#8221;</em>. Die EU bezieht das bisschen demokratische Legitimität, das sie hat, von diesen nationalen Regierungen, die &#8211; meistens ohnedies indirekt &#8211; von einem Elektorat &#8220;gleicher und freier Bürger&#8221;  gewählt wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gibt keine direkte demokratische Legitimität der Union, diese ist für die national bestimmenden Polit-Kartelle freilich in mehrfacher Hinsicht nützlich,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwa als Parkplatz für &#8220;Kader&#8221; von Regierungs- und<em> loyalen Oppositionsparteien</em>, für die national kein Pöstchen gefunden wurde (EUP-Abgeordnete, assortierte &#8220;unabhängige&#8221; Agenturen und Institutionen, oder auch scheinbar selbstständige Vorfeldorganisationen, Lobbys, Verbände etc., die &#8220;indirekt&#8221; mit<em> Aufträgen gefüttert werden. </em>Dieses &#8220;Überlaufventil&#8221; erlaubt es den nationalen Kartellparteien, verdiente Kader gleichzeitig zu versorgen und &#8220;ins Exil zu schicken&#8221;. Retour-Ticket gibt es idR keines.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In besagtem europäistischen Filz spielt das EUP eine besondere Rolle. Obwohl <em>reine Parlaments-Attrappe, </em>erzeugt es für viele Außenstehende den Anschein direkter demokratischer Legitimität. Das EUP spielt &#8211; theoretisch sichtbar &#8211; jedoch nur die Rolle eines <em>Akklamationsorgans</em>, schlimmer als die meisten &#8220;echten Parlamente&#8221;. Dies ist freilich lediglich &#8220;theoretisch sichtbar&#8221;, weil die <em>europäistische Journaille</em> die Tätigkeit des EUP nicht oder nur<em> extrem willkürlich-selektiv &#8220;covert&#8221;.</em></span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Medial interessant wird der europäistische Filz nur dann, wenn er einen Resonanzboden für national marginalisierte <em>kleinere Gruppenwahrheiten</em> bietet. Dann mutieren ehemalige große Namen und aktuelle Vorteilsnehmer zu einem <em>Chor der Weisen</em>, die angeblich gelernt haben &#8220;nationale Scheuklappen abzulegen&#8221;.</span>     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während nicht mehr als ein Abglanz nationaler demokratischer Legitimität auf die supranationale Behörde im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Berlaymont-Geb%c3%a4ude">Berlaymont</a> fällt, ist es die <em>reale Macht</em>, die Kommission und Rat zusammenführt. Ohne die jeweils nötige Mehrheit im Ministerrat wäre das <em>Vorschlags-Unwesen</em> der Kommission leere Geste</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und ohne die europäistischen Weihen durch die Kommission würden umgekehrt nationale Regierungen von einer sich im Recht wähnenden, willkürlich-selektiv agierenden Journo-Meute &#8220;zerfetzt&#8221;.<!--StartFragment--><!--EndFragment--></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;The name of the game&#8221; ist daher &#8220;collective  action&#8221;, zähneknirschend oder nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(Das ist heute übrigens der vielleicht größte &#8220;Perspektivenwandel&#8221; zu meiner vor 12 Jahren geschriebenen &#8220;Entführung Österreichs nach EU-Europa&#8221;: Das in dem Text geschilderte <em>Kidnapping</em> konnte nur mit aktivem Zutun der hiesigen &#8216;Kartelleliten&#8217; stattfinden. Die &#8220;Entführer&#8221; saßen offenkundig nicht nur in Brüssel, sondern auch im eigenen Haus.)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Heute orten die Kartellparteien zur Bedrohung von innen (<em>wirkliche oder angebliche Rechtspopulisten</em>) auch eine Bedrohung von außen, die in den Endtagen des Ölzeitalters durchaus real sein könnte,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">vor allem, wenn die eigene Ressourçenbasis so schlecht aussieht, wie sie es tut. </span>   <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Energie/Ö: Hofrat Beschwichtel bereitet Treibstoff-Engpässe vor</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 22:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der für Energie zuständige österreichische Wirtschaftsminister dieser Tage in New Delhi bevorstehende Knappheiten bei Diesel und Kerosin ankündigte &#8211; siehe z.B. hier und hier -, aber beruhigend auf hiesige &#8220;Notstandsreserven&#8221; verwies, kündigen nicht gleichgeschaltete Medien bereits seit langem Knappheiten bei Diesel und Kerosin an &#8211; dringen damit aber nicht durch, weil die hiesige Journaille ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energieoe-hofrat-beschwichtel-bereitet-a-treibstoff-engpaesse-vor.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148036" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/TAL-Brücke01_D.jpg" rel="lightbox[147946]"><img class="wp-image-148036 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/TAL-Brücke01_D-300x225.jpg" alt="TAL-Brücke01_D" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">TAL-Pipeline in D</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während der für Energie zuständige österreichische <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Hattmannsdorfer">Wirtschaftsminister</a> dieser Tage in New Delhi bevorstehende Knappheiten bei Diesel und Kerosin ankündigte &#8211; siehe z.B. <a href="https://www.diepresse.com/20772124/wirtschaftsminister-hattmannsdorfer-erwartet-engpaesse-bei-diesel-und">hier</a> und <a href="https://orf.at/stories/3427001/">hier </a>-, aber <em>beruhigend</em> auf hiesige &#8220;Notstandsreserven&#8221; verwies, kündigen nicht gleichgeschaltete Medien bereits seit langem Knappheiten bei Diesel und Kerosin an &#8211; dringen damit aber nicht durch, weil die hiesige <em>Journaille</em> lieber den <em>&#8220;seriösen&#8221;</em> <em>Hofrat Beschwichtels</em> glaubt als den<em> &#8220;unseriösen&#8221; nicht gleichgeschalteten Medien</em>, die noch dazu oft <em>in englischer Sprache publizieren</em>. Doch Gott sei Dank gibts <em>Politicos</em> - <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generisches_Maskulinum">Generisches Maskulinum</a> -, die sich einer für Desinformation charakteristischen Mischung von Wahrheit und Unwahrheit befleißigen, um die Öffentlichkeit auf das Ende des Ölzeitalters vorzubereiten &#8211; selbstverständlich auf <em>Beschwichtelsche Art.</em></span><span id="more-147946"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die beschwichtelnde Rede von den Reserven scheint teilweise eine gewisse Verankerung in Realien zu haben, faktisch hat sie diese aber nicht.Wie bei jeder guten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Desinformation">Desinformation</a> muss sich &#8220;der Adressat&#8221; <em>im Detail auskennen</em>, um den informationellen <a href="https://www.bibleserver.com/de/verse/Matth%C3%A4us3%2C12">Spreu vom Weizen trennen</a> zu können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Konkret anhand des Beispiels der von H. beschworenen &#8220;Öl- und Gasreserven&#8221; der <em>östlicheren Alpenrepublik:</em></span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist richtig, dass es hier schon <em>seit immer</em> ein<a href="https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Gesetzesnummer=20007931"> &#8220;Erdölbevorratungsgesetz&#8221;</a> gibt und es mag auch korrekt sein, dass die hiesigen Erdölreserven drei Verbrauchsmonate groß sind (Achtung, Staatsgeheimnis!). Nicht dazu gesagt wird freilich, a) was da alles dazu gezählt wird (Bundesheer?) und b) dass es auch &#8220;Solidarverpflichtungen&#8221; gibt, <a href="https://www.euronews.com/business/2026/03/11/germany-and-japan-to-tap-oil-reserves-as-iea-and-g7-weigh-record-release">wie erst kürzlich bei der Reservenfreigabe durch die IEA zu besichtigen</a>. Natürlich gibt es diese Verpflichtungen über die OECD hinaus auch gegenüber der EU und der &#8220;internationalen Gemeinschaft&#8221;. Deren Inanspruchnahme würde die vom Energieminister aufgetischten,<em> scheinbar üppigen Reserven schnell einmal mager aussehen lassen.</em></span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es dürfte auch richtig sein, dass Österreich mehr als die Hälfte seines Rohöls aus Kasachstan kriegt, das &#8220;Diesel-tauglicher&#8221; ist als das leichte Zeug z.B. aus Libyen (und dass daher &#8220;aus rein österreichischer Warte&#8221; leichter auf saudisches Öl verzichtet werden kann als von der Gesamtheit der EU; siehe dazu die Produktionsprofile in der jüngsten <a href="https://www.eni.com/en-IT/strategic-vision/global-energy-scenarios/world-energy-review.html">&#8220;World Energy Review&#8221; von ENI</a>). <strong><em>Nicht dazu gesagt</em></strong> wird freilich, dass Kasachstan ein Binnenland ist, das nach Europa nur über einen russischen Schwarzmeerhafen exportieren kann, wobei sich schnell einmal die Frage stellen kann, was kasachisches und was russisches Öl ist (speziell wenn<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/2022_Kazakh_unrest"> russische Fallschirmjäger der kasachischen Regierung &#8220;unter die Arme greifen&#8221; wie 2022 geschehen</a> &#8211; &#8220;CSTO&#8221;) Europaweit liegt der Anteil von formell kasachischem Öl jedenfalls viel niedriger, nämlich bei höchstens 18 Prozent (Siehe EI, Statistical Review of World Energy 2025, S. 34)</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schwechat wird mit einem Abzweiger der TAL-Pipeline mit kasachischem Öl versorgt, die offenbar leicht sabotiert werden kann, <a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/anschlag-legt-mega-pipeline-lahm-sueddeutschland-stand-vor-sprit-blackout-69d9ee6696de06e93e8c8c6d">wie sich erst vor kurzem erwiesen hat</a>.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist auch korrekt, dass der Flughafen Wien weitestgehend aus dem Inland, nämlich von der nahe gelegenen<a href="https://www.omv.com/downloads/2022/02/312a5c65-bdc6-4ae1-b001-5bcb2b6c8f4c/information-gem-14-uig-raffinerie-schwechat-2022.pdf"> Raffinerie Schwechat</a> mit &#8220;Flugkraftstoff&#8221; oder wie immer man es nennen will, versorgt wird (siehe beispielsweise den <a href="https://www.wko.at/oe/industrie/energierohstoff-kraftstoff/branchenreport-mineraloelindustrie-2024.pdf">Branchenreport Mineralöl 2024/25</a>, Seite 11). Es ist aber ebenso korrekt, dass Kerosin ein &#8220;Mitteldestillat&#8221; wie ein &#8220;Dieselkraftstoff&#8221; ist, das u.a. in Schwechat problemlos nur aufgrund der besonderen Eigenschaften des &#8220;kasachischen&#8221; (und bisher saudischen) Rohöls <em>gebraut</em> werden kann (was im Fall des kleinen Österreich für einen 90-prozentigen Versorgungsgrad ausreicht.) Bei diversen <em>Diesels</em> schaut&#8217;s schon deutlich schlechter aus (60% müssen importiert werden) und vollends grimmig wird das Diesel- und Kerosin-Bild in der restlichen EU, die mittlerweile &#8211; seit den &#8220;Russen-Sanktionen&#8221; &#8211; 25 bis 30 Prozent ihres Rohöls aus den USA importiert (importieren muss) &#8211; leichtes, nur bedingt &#8220;Diesel-taugliches&#8221; Zeug wie z.B.<a href="http://staatsstreich.at/iran-krieg-das-wahre-problem-der-eu-und-noch-mehr-der-asiaten.html"> hier</a> angetönt. Auch anderswo gibt es einen (zu) hohen Leicht-Anteil beim Rohöl, weswegen derzeit <em>nur dann unbeschwert abgeflogen werden sollte, wenn man nicht unbedingt zurückkehren möchte</em> (<!--StartFragment-->„Das Hauptproblem ist, wenn ein Flieger woanders hinfliegt“</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />      )<!--EndFragment--></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während <em>MSM</em> und <em>Politicos</em> die Mangelsituation bei den Mitteldestillaten allein auf den &#8220;Iran-Krieg&#8221; abwälzen, sieht <em>dieser Blogger</em> das Problem in der EU nur insofern mit der Situation im Arabischen/Persischen Golf verbunden, als von dort nach den letztverfügbaren Zahlen gut ein Viertel der importierten mittelschweren Öle stammt, siehe <a href="https://www.ifo.de/DocDL/EconPol%5FPolicyBrief%5F81.pdf">hier</a>. Das ist<em> viel,</em> aber das mittelschwere Öl der Russen war noch<em> mehr</em> (um von deren Diesellieferungen zu schweigen) und danach<em> hat nach 2022<a href="https://www.phraseo.de/phrase/da-kraeht-kein-hahn-nach/"> kein Hahn gekräht</a>.</em> 12 hat&#8217;s jetzt für alle geschlagen, aber es gibt welche, die früher und andere, die später &#8220;gehen müssen&#8221;. Im Gegensatz z.B. zu Russland scheinen die von <a href="http://staatsstreich.at/energie-akteure-der-weltgeschichte-und-bloedmaenner.html">Blödmännern</a> regierten EU-Staaten zur ersten Gruppe zu gehören.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vollends ins <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Absurdes_Theater">Absurde Theater</a> kippt der schon von der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leonore_Gewessler">Gewessler</a> vorgeschützte österreichische <em>Polster</em> bei Erdgas, siehe dazu <a href="http://staatsstreich.at/versorgungssicherheits-blabla-in-oe.html">hier</a>. Dieser &#8220;Polster&#8221; befindet sich geografisch zwar auf österreichischem Staatsgebiet und wird von der angeblich unabhängigen E-Control aus Wien reguliert, faktisch schaut&#8217;s (&#8220;mehrheitlich&#8221;) aber ganz anders aus. De facto liegt ein Großteil der &#8211; möglicherweise ohnedies nicht in &#8220;österreichischem Eigentum&#8221; stehenden &#8211; Gasreserven weit von den verbrauchsstarken Ballungsräumen Wien und Graz entfernt nahe an der deutschen Grenze. Allenfalls könnten diese Mengen noch dem Ballungsraum Linz zugute kommen, mehr aber nicht. Man kann, sofern man will, das alles bei <a href="https://agsi.gie.eu/">AGSI</a> nachlesen und braucht ggf. einen Atlas um herauszufinden, wo Haidach oder Höring liegen.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kurz: das <em>Versorgungssicherheitsgerede</em> entbehrt idR der Substanz, egal ob die Mainstream-Medien aus welchen Gründen immer &#8220;diesen Unsinn schlucken&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: AHert,<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0"> CC BY-SA 3.0</a>,  via Wikimedia Commons</span></p>
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		<title>Medien/Ö: Wo die quasistaatliche Journaille unterscheiden sollte</title>
		<link>http://staatsstreich.at/medienoe-wo-die-quasistaatliche-journaille-unterscheiden-sollte.html</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl das eigentlich auf den News von (vor)gestern beruht, noch einmal ein paar Worte zum ORF-Stiftungsrat, anlässlich eines ZiB2-Beitrags von vorgestern. Freundlicherweise wurden wir vom Quasi-Staatsfunk daran erinnert,  dass der &#8220;Aufsichtsrat des größten österreichischen Medienhauses&#8221; alles andere als unabhängig und schon gar nicht staatsfern ist. Dankeschön. Es ist halt nur leider so, dass es einen gewaltigen Unterschied ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/medienoe-wo-die-quasistaatliche-journaille-unterscheiden-sollte.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_147406" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/ORF_Stiftungsrat_Zusammensetzung02_reduziert.jpg" rel="lightbox[147370]"><img class="wp-image-147406 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/ORF_Stiftungsrat_Zusammensetzung02_reduziert-300x161.jpg" alt="ORF_Stiftungsrat_Zusammensetzung02_reduziert" width="300" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: www.orf.at</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Obwohl das eigentlich auf den <a href="https://www.profil.at/dasfruehstueck/orf-stiftungsratschef-beriet-orf-funkhaus-kaeufer/403141815">News von (vor)gestern</a> beruht, noch einmal ein paar Worte zum<em> ORF-Stiftungsrat</em>, anlässlich <a href="https://on.orf.at/video/14317123/16063844/orf-stiftungsrat-unter-kritik">eines ZiB2-Beitrags von vorgestern</a>. Freundlicherweise wurden wir vom Quasi-Staatsfunk daran erinnert,  dass der &#8220;Aufsichtsrat des größten österreichischen Medienhauses&#8221; alles andere als unabhängig und schon gar nicht staatsfern ist. Dankeschön. Es ist halt nur leider so, dass es einen <em>gewaltigen Unterschied macht</em>, ob es bei Stiftungsräten, die hauptberuflich PR-Fuzzis oder Anwälte sind, potenzielle Interessenskonflikte gibt, oder ob der &#8220;AR-Vorsitzende&#8221; beim Verkauf eines <em>Assets</em> besagten Unternehmens für die &#8220;Gegenseite&#8221; mit am Tisch sitzt.</span><span id="more-147370"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogge</em>r, der vor drei Wochen zuletzt über besagte <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1070058522?ProvID=11010474&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=17347414265&amp;gclid=Cj0KCQjw4a3OBhCHARIsAChaqJPzw7bGnMmz1gNWKurYTZ_onmoLF_uY0iV7jQ_CIcgSENLbTuhkZM4aAuWBEALw_wcB">&#8220;Firma&#8221; </a><a href="http://staatsstreich.at/oe-eine-theorie-z-spitzenpersonal-im-hiesigen-quasi-staatsfunk.html">geschrieben hat</a>, hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie die Funkhaus-<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rhomberg_Gruppe">Rhomberg</a>-Lederer-Causa <em>ruchbar wurde</em>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">will das aus rechtlichen Gründen hier aber nicht thematisieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist aber nicht so schwer, man muss nur <em>eins und eins zusammen zählen.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Info-Elite bei den ORF-Nachrichten hat jetzt &#8211; lediglich  zehn Tage nach dem Ruchbar-Werden &#8211; <em>nach gefasst</em> und sich noch einmal dem <em>ehemaligen Kuratorium</em> gewidmet, dem der Mann im Zentrum der aktuellen News schon seit Zeiler-Zeiten angehört.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach der &#8211; sachlich korrekten &#8211; Darstellung des ZiB-Beitrags gibt es bei 12 PR-Fuzzis und 2 Anwälten im &#8220;Stiftungsrat&#8221; mögliche Interessenskonflikte (siehe &#8220;Aufmacherfoto&#8221;), weil diese Leute z.T. ORF-Konkurrenten vertreten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Fair enough&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Man sollte derlei nicht bagatellisieren, handelt es sich doch um die Variante eines Musters, das anscheinend weltweit gang und gäbe ist. In den <em>pöhsen social media</em> wird bei einem ähnlichen Phänomen oft von einem</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;revolving door between government and industry&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">gesprochen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Ganze hat ein &#8220;Geschmäckle&#8221; und es ist durchaus möglich, dass &#8220;Firmengeheimnisse&#8221; des einen Unternehmens auf diese Weise &#8220;im kurzen Dienstweg&#8221; bei dessen Konkurrenz landen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- ein Unterschied sollte schon gemacht werden, wo dieser angebracht ist, <em>gelle.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie im vorliegenden Berichterstattungs-Fall, der schon ziemlich stark danach &#8220;riecht&#8221;,<em> dass da die eine, wirklich schlecht aussehende Seite durch Aufrechnung potenzieller Verfehlungen &#8220;anderer Seiten&#8221; exkulpiert werden soll.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn schon der bisherige &#8211; vermutlich politisch installierte &#8211; &#8220;Generaldirektor&#8221; fällt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">warum sollte dann nicht auch der &#8211; vermutlich ebenfalls politisch installierte &#8211; &#8220;Aufsichtrats-Vorsitzende&#8221; fallen?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist auch ein &#8220;Schenkelklopfer&#8221;, wenn man Jahr und Tag in irreführender Weise vor sich <em>her trägt,</em> dass man</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;kein Staatsunternehmen ist&#8221;, dann aber<em> bedauert</em>, dass in diesem Fall der &#8220;Governance-Kodex für Staatsfirmen&#8221; nicht gilt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und was den APA-Beratervertrag eines ehemaligen &#8220;Intendanten&#8221; (und Unternehmenssprechers) und heutigen &#8220;F-nahen  Stiftungsrats&#8221; betrifft, <em>wird der Gipfel der Lächerlichkeit</em> erklommen:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seit wann ist der Begriff &#8220;Versorgungsposten&#8221; bzw. &#8220;Versorgungsauftrag&#8221; der Redaktion unbekannt? Gibt es im und um den ORF derlei ansonsten nicht? Und seit wann bekommt man in der APA, deren größter Genossenschafter der ORF ist, einen Beratungsauftrag gegen den Willen des Quasi-Staatsfunks?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Irgendwas sagt <em>diesem Blogger,</em> dass es hier nicht um den &#8220;Kulturkampf eines<em> rechten Generaldirektors</em>&#8220;, sondern um ein <a href="https://www.ostarrichi.org/wort/21726/Gutsi">Gutsi</a> für einen &#8220;verdienten ehemaligen Firmenkollegen&#8221; geht. Wer hat am Küniglberg schon jemals etwas <em><span style="color: #000000;">dagegen</span></em> gehabt?</span></p>
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