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	<title>staatsstreich.atAndreas van de Kamp</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>Zögerliches Ende des Ölzeitalters</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 11:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt in der christlichen Theologie (vielleicht auch bei den anderen abrahamitischen Religionen) den Begriff der &#8220;Parusieverzögerung&#8221;, der bedeutet, dass die Wiederkunft Christi (immer wieder) auf sich warten lässt, wobei als Beispielfall die frühen Christen herangezogen werden. Diese erwarteten das &#8220;second coming&#8221; Jesu bekanntermaßen &#8220;für demnächst&#8221;. Vergleichbares scheint für die Letzten Tage des Ölzeitalters stattzufinden, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/zoegerliches-ende-des-oelzeitalters.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es gibt in der christlichen Theologie (vielleicht auch bei den anderen<em> abrahamitischen Religionen</em>) den Begriff der <a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Parusieverz%C3%B6gerung">&#8220;Parusieverzögerung&#8221;</a>, der bedeutet, dass die Wiederkunft Christi (immer wieder) auf sich warten lässt, wobei als Beispielfall die frühen Christen herangezogen werden. Diese erwarteten das &#8220;second coming&#8221; Jesu bekanntermaßen &#8220;für demnächst&#8221;. Vergleichbares scheint für die Letzten Tage des Ölzeitalters stattzufinden, für die nun 14 Tage Verhandlungen in Islamabad angesetzt wurden, obwohl Donald Trump der Einfachheit halber gleich eine Kapitulationserklärung unterschreiben hätte können,</span><span id="more-147750"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie <em>Leute bereits bemerkt haben, die sich von polit-medialem spin fern halten (oder die ein<a href="https://praxistipps.focus.de/ein-huehnchen-rupfen-bedeutung-der-redewendung-erklaert_167095"> politisches Hühnchen mit dem Donald zu rupfen haben </a>wie z.B. die US-Demokraten</em>). Die Verhandlungen sollen auf Basis iranischer &#8220;10 Punkte&#8221; stattfinden, in denen u.a. der Abzug der Amis aus der Region, US-Reparationen und die fortgesetzte iranische Kontrolle der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; geschrieben stehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich akzeptieren die Iraner, dass der Donald &#8220;sein Gesicht wahren muss&#8221; und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">vlt. will sich der Kongress auch nicht mit einem angeblichen iranischen &#8220;victory in the field&#8221; abfinden, was noch eine weitere Verzögerung bedeuten könnte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Diesem Blogger,</em> der so schwer gehbehindert ist, dass er vermutlich nicht einal zehn Tage vom Ende des Ölzeitalters überleben würde, wäre derlei nur recht. Leider ist es unwahrscheinlich, dass diese &#8220;Parusieverzögerung&#8221; noch einmal 2.000 Jahre andauert.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ist ein &#8220;fragile truce&#8221;, wie JD Vance in Budapest bemerkte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">So fragil, dass angeblich von der Kommunikation abgeschnittene Revolutionsgarden-Kommandeure schnell noch ein paar Raketen in arabische Energie-Infrastruktur gepfeffert haben sollen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ist <em>eigentlich illegal</em>, aber was soll man machen, wenn isolierte <span class="css-1jxf684 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-poiln3">IRGC-Offiziere im Vorhinein gut geheißene Angriffe noch durchgeführt haben?</span></span>       <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />  <!--EndFragment--></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- es fügt sich IMO alles ins &#8220;Große Bild vom Ende des Ölzeitalters&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es empfiehlt sich halt nur, einschlägige <em>Sachzwangs-</em> und<em> Böse Buben-Theorien</em> zu vermeiden:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Das Klima macht&#8217;s nötig!&#8221;, &#8220;Der Donald war&#8217;s!&#8221;, &#8220;Der Bibi war&#8217;s!&#8221;, &#8220;Die iranischen Terroristen waren&#8217;s!&#8221;</span></p>
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		<title>(De-)Stabilisierung im Iran &amp; in VZ &#8211; Unterschiede &amp; Gemeinsamkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 06:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die USA, deren Präsident der Ansicht ist, dass die Iraner verstört sind, wenn sie keine Detonationen US-amerikanischer und israelischer Bomben hören, bewirken paradoxerweise die faktische Stabilisierung des von ihnen scheinbar so bekämpften &#8220;Mullah-Regimes&#8221; und glauben womöglich, dass die &#8220;Normalisierung der außenpolitischen Beziehungen&#8221; mit Venezuela während der vergangenen drei Monate ein nachahmenswertes Modell auch für anderswo bieten ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/de-stabilisierung-im-iran-in-vz-unterschiede-gemeinsamkeiten.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die USA, deren Präsident der Ansicht ist, <a href="https://orf.at/av/video/newsVideo18458">dass die Iraner verstört sind, wenn sie <strong><em><span style="color: #000000;">keine</span></em></strong> Detonationen US-amerikanischer und israelischer Bomben hören</a>, <strong><em><span style="color: #000000;">bewirken paradoxerweise die faktische Stabilisierung des von ihnen scheinbar so bekämpften &#8220;Mullah-Regimes&#8221;</span></em></strong> und glauben womöglich, dass die &#8220;Normalisierung der außenpolitischen Beziehungen&#8221; mit Venezuela während der vergangenen drei Monate ein nachahmenswertes <em>Modell</em> auch für anderswo bieten könnte. Das ist eine groteske Fehl-Charakterisierung der Situation. Wenn es eine Gemeinsamkeit vom Iran und Venezuela gibt, besteht diese in einem weit verbreiteten &#8220;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gringo">Anti-Gringoismo</a>&#8220;, der im Mittleren Osten durch die Religion und das Agieren Israels eine <em>besondere Note</em> bekommt. Der größte Unterschied ist dagegen, dass Venezuela in der von den USA selbst definierten &#8220;westlichen Hemisphäre&#8221; liegt, der Iran aber nicht.</span><span id="more-147691"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wäre man <em>Akademiker</em> und mit einem &#8220;sicheren Job&#8221;und relativ viel Zeit versehen (und im permanenten Legitimations-Notstand), ließen sich wohl Hunderte Unterschiede zwischen Venezuela und dem Iran auflisten,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>dieser Blogger</em> istund hat aber nichts dergleichen, weswegen hier ein paar <strong><em><span style="color: #000000;">nicht sauber</span></em></strong> zitierte/verlinkte Punkte reichen müssen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ethnisch-kulturell ist Venezuela weitgehend homogen (95% &#8220;Mestizen &amp; Weiße&#8221;), der Iran dagegen &#8220;nicht ganz&#8221;. Nur etwa die Hälfte bis zwei Drittel der 90 Millionen Iraner sind Perser bzw. andere persisch sprechende Völker und weitere 20 Prozent sind Azeris.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese sind jedoch wie die Perser mehrheitlich schiitische Moslems, woraus sich schon die &#8220;Bindungs-Wirkung&#8221; der iranischen Staatsreligion ergibt. Die größte iranische &#8220;echte Minderheit&#8221;, die Kurden, sind tendenziell sunnitische Moslems, meist aber ziemlich säkularistisch orientiert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Venezolaner sind ethnisch und religiös &#8220;homogener&#8221; und definitiv &#8220;säkularstischer&#8221; als drei Viertel der Iraner. Sie standen speziell nach dem 2. Weltkrieg unter dem Eindruck der regionalen Hegemonialmacht, den &#8220;Yanquís&#8221;, gegen die es (nicht nur in VZ, in ganz Lateinamerika) ein weit verbreitetes Ressentiment gibt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen ist die scheinbare <em>Ruhe und Botmäßigkeit</em> unter der neuen/alten venezolanischen Führung so trügerisch. Delcy Rodriguez, seit mehr als fünf Jahren Vizepräsidentin unter Nicolás Maduro, ist eine in der Wolle gefärbte &#8220;Chavistin&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die aber versucht &#8211; versuchen muss -, <!--StartFragment--><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zu einem <em>modus vivendi </em></span><!--EndFragment-->mit den &#8220;norteamericanos&#8221; zu kommen. Die USA haben am 3. Jänner 2026 klugerweise auch keine echte Invasion in VZ versucht, sondern nur den dortigen langjährigen Diktator mit einer Kommando-Aktion &#8220;extrahiert&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dem übrigens auch intern vorgeworfen wurde, dass seine Konfrontationshaltung ggü. den USA mitschuld am Elend im Land trage.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Jetzt erwartet M. in den Staaten seinen Prozess und kann noch froh sein, dass er nicht wie im Alten Rom an den Triumphwagen des siegreichen Feldherren gekettet wurde.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber auch der Boden unter der &#8220;Verständigungspolitikerin&#8221; Delcy Rodriguez schwankt. El País hat kürzlich ein <a href="https://elpais.com/america/2026-04-05/delcy-rodriguez-tres-meses-en-la-presidencia-de-venezuela-bajo-la-mirada-de-trump.html#?rel=mas">Resümee von &#8220;drei Monaten Venezuela ohne Maduro&#8221; </a>gebracht, das zwar &#8220;über-tiefenscharf&#8221; ist, das die Problematik der &#8220;geschäftsführenden Präsidentin&#8221; aber auf den Punkt bringt. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die gute Frau muss mit der Hegemonialmacht im Norden auskommen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>bald einmal aber auch wählen lassen</em>, selbst wenn die <em>legalistische Posse</em> um die &#8220;zeitweilige&#8221; oder &#8220;permanente&#8221; Abwesenheit Maduros noch drei Monate &#8220;tragen sollte&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus heutiger Sicht würde die Machado oder ein anderer bürgerlicher Kandidat &#8211; wieder<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generisches_Maskulinum"> Generisches Maskulinum</a> &#8211; siegreich aus einer solchen Wahl hervorgehen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber vielleicht kann die Rodriguez für den Urnengang ja erfolgreich die &#8220;Linke&#8221; gegen einen Guido-Nachfolger einigen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das täte <em>Donald &amp; Marco</em> zwar nicht gefallen, aber ein Erfolg würde<em> ihr</em> recht geben und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein Nicht-Erfolg würde <em>Donald &amp; Marco</em> trotzdem recht geben,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weil dann die frühere &#8220;bürgerliche Opposition&#8221; ein schwer zu bestreitendes neues Wahlmandat hätte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was aber auch egal wäre, weil </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das venezolanische Wahlvolk auch künftig nicht viel mitzureden haben wird, weil</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Venezuela in der US-NSS definierten &#8220;westlichen Hemisphäre&#8221; liegt &#8211; siehe z.B. <a href="https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy.pdf">hier</a> und <a href="http://staatsstreich.at/my-us-security-strategy-europas-7-vasallen-zwerge-jetzt-beleidigt.html">hier</a> -  und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zweitens nimmer allzuviel (flüssiges) Erdöl hat.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zumindest Letzteres ist wieder eine Gemeinsamkeit mit dem Iran.</span>  <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>&#8220;Iran-Krieg&#8221; : Das wahre Problem der EU und noch mehr der Asiaten</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 22:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bekannt, ist im Zug des Iran-Kriegs der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz unterbrochen worden, was den Ausfall von 20 Millionen Barrel Rohöl pro Tag zur Folge hatte &#8211; auf den ersten Blick ein lediglich geringfügiges Problem der Europäischen Union, deren Crude-Importe nur zu 6,2 Prozent aus &#8220;Ländern hinter der Straße von Hormuz&#8221; kommen, ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/iran-krieg-das-wahre-problem-der-eu-und-noch-mehr-der-asiaten.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie bekannt, ist im Zug des Iran-Kriegs der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz unterbrochen worden, was den Ausfall von 20 Millionen Barrel Rohöl pro Tag zur Folge hatte &#8211; auf den ersten Blick ein lediglich geringfügiges Problem der Europäischen Union, deren Crude-Importe nur zu 6,2 Prozent aus &#8220;Ländern hinter der Straße von Hormuz&#8221; kommen, wie das ifo dokumentiert hat (siehe <a href="https://www.ifo.de/DocDL/EconPol%5FPolicyBrief%5F81.pdf">hier</a> p5). Leider bezieht die EU aber <em>mehr als 25 Prozent ihres mittelschweren Öls von dort </em>- und das ist viel gravierender als die schiere Menge, weil es ohne &#8220;medium oils&#8221; keinen Diesel gibt, der für Europa speziell wichtig ist. Mit US-amerikanischem &#8220;Light Sweet Crude&#8221; ist diesbezüglich <em>kein Blumentopf zu gewinnen.</em></span><span id="more-147501"></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Medium Grades</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Warum nun ist mittelschweres Öl, das definitionsgemäß 22,3 &#8211; 31,1 Grad &#8220;API gravity&#8221; hat, für Europa speziell wichtig?</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Weil dieses besonders nach dem politisch gefingerten Ausscheiden der russischen Anbieter für Rohöl und Diesel hierulande <em>Mangelware</em> ist &#8211; wie u.a. den Produktionsprofilen der Importländer in der jüngsten <a href="https://www.eni.com/en-IT/strategic-vision/global-energy-scenarios/world-energy-review.html">World Energy Review der ENI </a>entnommen werden kann (pp 96 &#8211; 128). Speziell der größte Rohöl-Lieferant der EU, die USA (95,8 Mio. Tonnen 2024), transportiert <!--StartFragment-->vorwiegend leichtes, <!--EndFragment-->nur bedingt &#8220;dieselfähiges&#8221; Öl in die Union, ebenso wie die <em>afrikanischen</em>, insbesondere die<em> nordafrikanischen</em> Versorger der Europäer (Algerien, Libyen). Die Norweger, die einzigen größeren &#8220;europäischen&#8221; Produzenten, haben in <em>bemerkenswerter Vorahnung des Ukraine-Kriegs und dessen Folgen</em></span>  <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />    <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Erzeugung von mittelschwerem Öl seit 2019 zwar fast verdreifacht, produzieren nach den letztverfügbaren Daten aber immer noch fast 50 Prozent leichtes Öl (ENI 2025 p 101). Die seit 2022 &#8220;sanktionierten Russen&#8221; sowie die nun &#8220;eingesperrten&#8221; Golf-Araber (Saudi-Arabien, Irak) hätten der EU ursprünglich zwar Erdöl geliefert, aus dem &#8220;Mitteldestillate&#8221; gemacht werden können, jetzt freilich nimmer. Pech aber auch!</span>   <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </li>
</ul>
<div id="attachment_147538" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/Norway_production_profile.png" rel="lightbox[147501]"><img class="wp-image-147538 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/Norway_production_profile-300x80.png" alt="Norway_production_profile" width="300" height="80" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: ENI, WER 2025</p></div>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zweitens ist in der EU wegen der lange politisch protegierten<em> Pkw-Verbrenner ohne Zündkerze</em> der Diesel-Anteil des &#8220;Kraftfahrzeug-Bestands&#8221; ziemlich hoch, was 2024 zu folgender Verteilung des Verbrauchs führte (<a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">EI, Statistical Review of World Energy 2025</a>, p 28): 1,7 Mio. Barrel pro Tag Benzin, 4,6 mmbd Diesel, 1 Million Barrel pro Tag Kerosin und 2 mmbd Heizöl. Die drei letzteren Kategorien lassen sich mit den Molekül-Ketten von &#8220;light crude&#8221; (allein) aber nicht erzeugen. Wer sich mit den &#8220;chemischen Grundlagen&#8221; dieses Sachverhalts und den aktuellen &#8220;Halluzinationen des Markts&#8221; beschäftigen will, kann ja schon mal <a href="https://theuaob.substack.com/p/paper-barrels-vs-physical-molecules?utm_source=post-email-title&amp;publication_id=7011593&amp;post_id=189771978&amp;utm_campaign=email-post-title&amp;isFreemail=true&amp;r=26quge&amp;triedRedirect=true&amp;utm_medium=email">damit</a> anfangen.</span></li>
</ul>
<div id="attachment_147548" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/petroproducts_EU_StatRev-2025_p28.png" rel="lightbox[147501]"><img class="wp-image-147548 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/04/petroproducts_EU_StatRev-2025_p28-300x45.png" alt="petroproducts_EU_StatRev 2025_p28" width="300" height="45" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: EI, Statistical Review 2025</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Asien-Pazifik scheint, relativ gesehen, zwar nicht ganz so &#8220;mitteldestillatslastig&#8221; wie &#8220;Europa&#8221; zu sein (nur 39 Prozent Anteil ggü. 72% in der EU, u.a. wegen des&#8221;Kochgases in Flaschen&#8221;/LPG &#8211; Statistical Review 2025, p 29),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">es hat, absolut und relativ gesehen, in Bezug auf den &#8220;Iran-Krieg&#8221; aber das &#8220;Spezialproblem&#8221;, dass es viel stärker auf den Arabischen bzw. Persischen Golf angewiesen ist. 70 bis 75 Prozent des &#8220;hinter der Straße von Hormuz&#8221; verladenen Rohöls und ein erklecklicher Teil der dortigen &#8220;Ölprodukte&#8221; gehen nach Asien.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diesel-Connection &amp; Iran-Exporte</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen liegen nicht nur in Tokio die Nerven blank.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In ärmeren Teilen der Region wie etwa Vietnam hat die <a href="https://www.facebook.com/AsiaOneNewsOfficial/videos/vietnam-delivery-riders-struggle-with-rising-fuel-prices-amid-global-energy-shoc/926963179941537/">Dieselknappheit schon begonnen</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und vielleicht ist es den Motorroller-Boten dieses Landes eine Genugtuung zu wissen, dass derlei <a href="https://www.connexionfrance.com/news/france-fuel-shortages-the-situation-department-by-department/782181">Engpässe auch in die &#8220;Erste Welt&#8221; kommen</a></span>.     <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei der Gelegenheit &#8220;ein paar Takte&#8221; zu den mittlerweile <em>mythischen Erdölexporten der Iraner in die Volksrepublik China.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> ist &#8220;schweren Herzens bereit zu akzeptieren&#8221;, dass Iran 1,5 Millionen Barrel pro Tag nach China schippert, obwohl</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">er nach wie vor <em>darauf besteht, dass die Anglo-Persian Company dort bereits vor mehr als hundert Jahren mit der Ölförderung begonnen hat, weswegen die persischen Ölfelder etwa 50 Jahre älter sein müssen als die saudischen.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und nachdem aktuell die amerikanischen und israelischen Flieger &#8220;jedes Ziel zerstört haben&#8221; wollen, ist es nicht vorstellbar, dass die iranischen Ölförderanlagen weiter &#8220;business as usual&#8221; machen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber wer weiß schon, was <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Enhanced_oil_recovery">EOR</a> und Tarnung alles vermögen und welche Erweiterungen und Ergänzungen mittlerweile stattgefunden haben</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und, na gut, auch <a href="https://www.bloomberg.com/authors/ASIsQsgx0V8/javier-blas">Javier von Bloomberg</a> sagt das &#8211; und wer will Javier und einschlägigen &#8220;vessel tracking data&#8221; schon widersprechen?</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nehmen wir also an: Der Iran lieferte und liefert aktuell weiter 1,5 Millionen Barrel Crude pro Tag nach China und in den MSM-Zeitungen konnte man dazu  lesen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass dies der Beweis dafür sei, dass die Meeresenge <em>doch nicht ganz geschlossen sei</em> </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(mittlerweile ist klar, dass die Iraner in der Meeresenge eine Art &#8220;Mautstation&#8221; errichten, was in deren Augen aber &#8220;ok ist&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Also meinethalben, die Iraner liefern jeden Tag ein bisschen mehr als einen mittleren Tanker ihres Erdöls nach China,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber wie viel ist das?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><span style="color: #000000;"><em>Nicht besonders viel</em></span></strong>, um gleich einem von den Iran-Feinden über Gebühr gehypten &#8220;Narrativ&#8221; zu widersprechen, jedenfalls nichts, was den Einsatz von drastischen Gewaltmitteln rechtfertigen könnte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Volksrepublik verbraucht ausweislich der &#8220;Statistical Review 2025&#8243;, Seite 26 täglich 16,4 Millionen Barrel Rohöl, was</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">natürlich auch den Verbrauch der &#8220;teapot refineries&#8221; beinhaltet, aber</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auf einen Iran-Anteil am Verbrauch von &#8220;nur&#8221; gut neun Prozent hinausläuft &#8211; &#8220;80 Prozent der iranischen Exporte&#8221; hin oder her.</span>  <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein <em>noch irrelevanterer Schmus</em> wurde übrigens bez. VZ aufgetischt, das 90 Prozent seiner Exporte (vor dem 3. Jänner 2026) an China geliefert haben soll, <em>schätzometrisch 0,3 Mio. Barrel pro Tag </em>(nicht nachgeschaut).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich könnte man die Erdöllieferungen aus dem Iran in das &#8220;Reich der Mitte&#8221; auch an den gesamten Ölimporten Chinas messen und das wäre dann halt ein höherer Prozentsatz, weil es ja auch eine Eigenförderung gibt. Faktum bleibt aber, dass China a) einen überwältigenden Prozentsatz seiner Primärenergie durch eigene Kohle abdeckt, nichtsdestotrotz aber b) noch viel mehr Rohöl von den &#8220;arabischen Ländern hinter der Straße von Hormuz&#8221; als aus dem Iran importiert. <a href="https://www.foxbusiness.com/politics/congressional-report-details-how-china-buys-sanctioned-oil-from-iran-russia-venezuela">Wahrscheinlich kommt der US-Kongress nur wegen der vielen arabischen Lieferanten auf einen &#8220;Schurkenstaaten-Anteil&#8221; von lediglich einem Fünftel</a> (nicht gelesen).</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Womit man bei einer großen Unbekannten der China-Iran-Geschichte angelangt wäre. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die<em> illegalen Rohöl-Exporte</em> der Perser nach China sind <em>sozusagen Brutto-Exporte</em>, von denen womöglich ein Teil in Form von raffinierten Ölprodukten zurück fließt. <em>Dieser Blogger</em> weiß nicht, <em>ob überhaupt oder wie viel,</em> vielleicht ist China auch zu weit weg. Bekannt ist <em>diesem Blogger</em> nur, dass die Raffineriekapazitäten der Iraner ungenügend sind.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Normalisierung voraus?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Schließlich sollen noch ein paar Worte über die optimistische Vision des Andreas Steno Larsen verloren werden (&#8220;<a href="https://x.com/AndreasSteno/status/2040408199241548217">The most contrarian take on Oil you will read this year&#8221;</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Däne meint, dass sich die <em>Öl-Situation um die Straße von Hormuz</em> in drei bis vier Wochen normalisiert haben könnte, vorausgesetzt a) ein Teil der Tanker zahlt Zoll, b) die saudischen Exporte werden weitgehend in einen Ölhafen am Roten Meer umdirigiert und c) die &#8220;Zufütterung&#8221; durch die Freigabe von OECD-Reserven bleibt konstant bei gut 2 Millionen Barrel pro Tag.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die vorgebrachte Argumentation ist so façettenreich, dass hier im Detail nicht darauf eingegangen werden kann.<!--StartFragment--></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Jedenfalls sind nach dieser Rechnung bis Ende vergangener Woche bereits zwei Drittel des durch den Krieg unterbrochenen &#8220;Flows&#8221; durch die Meeresenge kompensiert worden, allerdings (noch) nicht durch einen (bemauteten) Schiffsverkehr durch die Meeresenge, sondern hauptsächlich wegen der Umleitung saudischer Ausfuhren ins Rote Meer und ein bisschen auch wg. der fortgesetzten Freigabe von Notreserven von IEA-Ländern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Unabhängig vom künftigen Agieren der Amerikaner (und Israelis) würden bis in vier Wochen &#8211; inklusive Iran -  9,5 statt wie vergangene Woche nur 4 Millionen Barrel pro Tag  &#8220;den Flaschenhals passieren&#8221; (3,3 &#8220;gewichtete Öltanker&#8221;), was inklusive der im März eingeleiteten Gegenmaßnahmen die wg. des Kriegs ausgefallenen 20 mmdb mehr als kompensieren würde. .</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Voraussetzung für die Normalisierung des Schifffsverkehrs durch die Meeresenge sei freilich, dass die Schiffe</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">unter dem Iran nicht feindlich gesinnten Flaggen &#8220;segelten&#8221; und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">bereit seien, etwa chinesische Staatsgarantien anstelle westlicher Versicherungen zu präsentieren. Diese Dokumente würden dann den Raubrittern&#8230; äh, ich meine: Revolutionsgarden übergeben, die, nach Entrichtung einer &#8220;moderaten Gebühr&#8221;, die Schiffe in den Golf von Oman fahren lassen würden.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das kann theoretisch alles so kommen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>dieser Blogge</em>r würde angesichts der vielen fadenscheinigen Annahmen allerdings nicht darauf wetten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine zentrale Annahme Steno Larsens, die mit einem Schlag den Verlust von 5 Millionen Barrel pro Tag kompensieren könnte, ist die Meinung, dass man über die Pipeline von Abqaiq nach Yanbu fast so viel Öl umdirigieren könne wie Saudi-Arabien bisher von &#8220;vorne&#8221;, also von &#8220;hinter der Meeresenge&#8221; exportiert hat (5,3 mmbd).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hält (nicht nur) das für einen Wunschtraum,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wird doch bereits jetzt von dort &#8220;Europa&#8221; und Ägypten mit Öl und Ölprodukten versorgt (in Yanbu befinden sich heute bereits drei Raffinerien, ein Petrochemie-Werk und zwei kommerzielle bzw. Industrie-Häfen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und selbst wenn ein Teil der Exportmengen aus dem Golf dorthin umgeleitet werden könnte, säßen die Tanker dann im Roten Meer und müssten am <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Bab-el-Mandeb">Bab el Mandeb</a>, bei den Huthis vorbei, wenn sie nach Asien wollten. Die einzig sinnvolle Variante wäre hier, dass jene Mengen, die bisher &#8220;vorne&#8221; nach Europa geflossen sind, nun über die Wüstenpipeline nach Yanbu transferiert werden, von wo sie in den Suez-Kanal oder die Sumed-Pipeline können.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das wäre mengenmäßig aber nicht allzu viel.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und was die erwartete <em>Normalisierung des Schiffsverkehrs</em> über die &#8220;iranische Zollhütte&#8221; in Larak betrifft, ist eine längerfristige, &#8220;nachhaltige&#8221; Umgestaltung zu bezweifeln. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Möglich sogar, dass derlei in der aktuellen Situation geht, weil viele der fest sitzenden Schiffe <em>alles tun und bezahlen würden, um &#8220;aus dem Stau rauszukommen&#8221;.</em> Ein Modell für die weitere Zukunft ist das aber nicht.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>E. interessanter &amp; problematischer Blick auf den &#8220;Iran-Krieg&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 22:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogger, der seinem spanischen &#8220;Kollegen&#8221; Quark viel verdankt &#8211; und der vieles ähnlich sieht wie dieser -, hat massive Probleme mit dem neuesten, nunmehr auf &#8220;Substack&#8221; erschienen Text über den aktuellen Golf-Krieg (&#8220;Un plan maquiavélico&#8221;). Es sieht so aus, als ob Quark, dem man nicht so schnell etwas über Erdöl erzählen kann, dazu neigt ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/e-interessanter-problematischer-blick-auf-den-iran-krieg.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em>, der seinem spanischen &#8220;Kollegen&#8221; Quark viel verdankt &#8211; und der vieles ähnlich sieht wie dieser -, hat<em> massive Probleme</em> mit dem neuesten, nunmehr auf &#8220;Substack&#8221; erschienen Text über den aktuellen Golf-Krieg (&#8220;Un plan maquiavélico&#8221;). Es sieht so aus, als ob Quark, dem man nicht so schnell etwas über Erdöl erzählen kann, dazu neigt auf Kriegs-Bluffs hereinzufallen, vor allem, wenn diese von der Propaganda der vermeintlich &#8220;richtigen  Seite&#8221; verstärkt werden.</span><span id="more-147439"></span></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorbemerkung: Dieser Blogger hat &#8211; wie Quark selbst &#8211; <strong>keine &#8220;Kristallkugel&#8221;</strong> und kann daher keine &#8220;sicheren Vorhersagen&#8221; machen.Es lässt sich auch nicht ausschließen, dass das US-Militär entweder in einem Verzweiflungsakt mit ungenügenden Kräften versucht, die &#8220;street of Hormuz&#8221; doch noch unter &#8220;westliche Kontrolle&#8221; zu bringen, oder dass viel mehr als öffentlich bekannt <span style="color: #000000;">heran gekarrt</span> wurde, um eine Landungsoperation erfolgreich zu machen. </span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf Basis der Nachrichtenlage aus den &#8220;Mainstream-Medien&#8221;, auf die sich auch Quark beruft, hält dieser Blogger eine Invasion etwa südöstlich von Kharg aber für zweifelhaft und geht davon aus, dass sich das US-Militär bald zurückziehen wird, nachdem der Donald prahlerisch den Sieg über das &#8220;Regime in Teheran&#8221; verkündet hat (&#8220;mission accomplished&#8221;).</span></em></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Den Ausgangspunkt des Räsonnements Quarks versteht<em> dieser Blogger</em>, fragt er sich doch selbst ständig, wie um alles in der Welt es möglich sein kann, dass die diversen &#8220;Eliten&#8221; dieser Welt <strong><em><span style="color: #000000;">nicht</span> </em></strong>über das anstehende globale Energie- und Ressourçen-Problem Bescheid wissen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Von daher ist es sogar wahrscheinlich, dass informierte US-amerikanische &#8220;TPTB&#8221; Pläne zur (für sie selbst) bestmöglichen Bewältigung der schlimmen Situation machen, militärische Pläne inklusive.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es kann durchaus sein, dass es dabei <strong><em><span style="color: #000000;">nicht</span></em></strong> um die ohnedies illusionäre Bewahrung der internationalen Reservewährung, eines &#8220;Petrodollar ohne (mittelöstliches) Petro&#8221; geht, sondern um den in der <a href="http://staatsstreich.at/my-us-security-strategy-europas-7-vasallen-zwerge-jetzt-beleidigt.html">neuen Sicherheitsstrategie </a>angetönten Rückzug in die &#8220;eigene Hemisphäre&#8221;, die neu (und alt: &#8220;Monroe-Doktrin&#8221;) als &#8220;die Americas&#8221; definiert werden. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In diesem potenziellen Herrschaftsbereich könnten ein &#8220;inländischer US-Dollar&#8221; für 10, 15 Jahre weiterhin als Zahlungsmittel dienen </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und die Ressourçen durchaus noch vorhanden sein,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ob schweres Erdöl aus Kanada oder Venezuela, das man dem leichten US-Schieferöl beimischen kann, oder</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwa Kupfer aus Chile oder</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Silber aus Mexiko und Peru.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Doch genug auch dieser Spekulation meinerseits.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Worauf der hier vorliegende Eintrag letztlich hinaus will, ist eine Einschätzung der Erfolgschancen einer angeblich bevorstehenden &#8220;Bodeninvasion&#8221; nahe der &#8220;Straße von Hormuz&#8221;, die (auch) Quark als wahrscheinlich ansieht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenngleich eine Landungsoperation auf &#8220;geduldigem Papier&#8221; plausibel klingen mag, stellt sich doch die Frage, ob eine solche militärisch überhaupt machbar ist:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erstens ist nicht einmal die im Westen als sicher angenommene, große US-Luftüberlegenheit in der Region unbestreitbare Tatsache.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zweitens scheinen die für einen solchen Zweck mobilisierten, öffentlich bekannten US-Ressourçen ungenügend, sofern der lokale iranische Kommandant nicht &#8220;anderweitig dazu bewegt werden kann&#8221; die Waffen zu strecken oder gar überzulaufen. Wie <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/3/25/war-on-iran-what-troops-is-the-us-moving-to-the-gulf">vor etwa einer Woche berichtet wurde,</a> haben die USA zusätzlich 4.500 Marines und 2.000 Fallschirmjäger in die Region entsandt, was &#8211; wenn das alles ist &#8211; klar zu wenig ist. &#8220;Konventionelles Kriegswissen&#8221; geht davon aus, dass entscheidende Erfolgsfaktoren für eine Landungsoperation a) überwältigende Überlegenheit zur Luft und am Wasser, b) gesicherte Nachschubwege und c) eine zahlenmäßige Überlegenheit von wenigstens 3:1 sind. Was immer davon vor 82 Jahren in der Normandie vorhanden gewesen ist, dürfte im &#8220;aktuellen Kriegstheater&#8221; nahe der Straße von Hormuz nicht gegeben sein.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Drittens, hier lediglich als &#8220;Apropos&#8221; vermerkt (und weil Quark es selbst erwähnt): Die jüngste Entlassung dreier Army-Generäle muss nichts mit dem aktuellen &#8220;Golf-Krieg&#8221; zu tun haben, ist die Army doch jene aus den vier US-Waffengattungen, die bisher nur wenig mit dem Krieg zu tun hatte (die Marines und die Airforce umso mehr). Das einzige Army-Verbindungsglied des &#8220;US-Aufmarschs am Golf&#8221; scheinen die 2.000 Fallschirmjäger der &#8220;82. Airborne-Division&#8221; zu sein. Die anderen gut zwei Drittel kommen von den Marines.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und viertens, für eine &#8220;schnelle Kommandoaktion&#8221; sind das a) die &#8220;falschen Truppen&#8221;, die b) zu weit von möglichen Einsatzorten an Land gehen würden. Natanz etwa liegt 800 km weiter nördlich im Landesinneren, Teheran überhaupt 1.000 km. Auch eine (weitere) &#8220;Regime-Destabilisierung&#8221; könnte von &#8220;boots on the ground&#8221; nicht erwartet werden, eher im Gegenteil.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Diese Perspektive</em> beruht, wie gesagt, auf <em>öffentlich bekannten Informationen, die weder akkurat noch vollständig sein müssen.</em> Geplantes militärisches Vorgehen wird üblicherweise &#8220;nicht im Vorhinein kommuniziert&#8221;.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Medien/Ö: Wo die quasistaatliche Journaille unterscheiden sollte</title>
		<link>http://staatsstreich.at/medienoe-wo-die-quasistaatliche-journaille-unterscheiden-sollte.html</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 22:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl das eigentlich auf den News von (vor)gestern beruht, noch einmal ein paar Worte zum ORF-Stiftungsrat, anlässlich eines ZiB2-Beitrags von vorgestern. Freundlicherweise wurden wir vom Quasi-Staatsfunk daran erinnert,  dass der &#8220;Aufsichtsrat des größten österreichischen Medienhauses&#8221; alles andere als unabhängig und schon gar nicht staatsfern ist. Dankeschön. Es ist halt nur leider so, dass es einen gewaltigen Unterschied ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/medienoe-wo-die-quasistaatliche-journaille-unterscheiden-sollte.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_147406" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/ORF_Stiftungsrat_Zusammensetzung02_reduziert.jpg" rel="lightbox[147370]"><img class="wp-image-147406 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/ORF_Stiftungsrat_Zusammensetzung02_reduziert-300x161.jpg" alt="ORF_Stiftungsrat_Zusammensetzung02_reduziert" width="300" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: www.orf.at</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Obwohl das eigentlich auf den <a href="https://www.profil.at/dasfruehstueck/orf-stiftungsratschef-beriet-orf-funkhaus-kaeufer/403141815">News von (vor)gestern</a> beruht, noch einmal ein paar Worte zum<em> ORF-Stiftungsrat</em>, anlässlich <a href="https://on.orf.at/video/14317123/16063844/orf-stiftungsrat-unter-kritik">eines ZiB2-Beitrags von vorgestern</a>. Freundlicherweise wurden wir vom Quasi-Staatsfunk daran erinnert,  dass der &#8220;Aufsichtsrat des größten österreichischen Medienhauses&#8221; alles andere als unabhängig und schon gar nicht staatsfern ist. Dankeschön. Es ist halt nur leider so, dass es einen <em>gewaltigen Unterschied macht</em>, ob es bei Stiftungsräten, die hauptberuflich PR-Fuzzis oder Anwälte sind, potenzielle Interessenskonflikte gibt, oder ob der &#8220;AR-Vorsitzende&#8221; beim Verkauf eines <em>Assets</em> besagten Unternehmens für die &#8220;Gegenseite&#8221; mit am Tisch sitzt.</span><span id="more-147370"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogge</em>r, der vor drei Wochen zuletzt über besagte <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1070058522?ProvID=11010474&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=17347414265&amp;gclid=Cj0KCQjw4a3OBhCHARIsAChaqJPzw7bGnMmz1gNWKurYTZ_onmoLF_uY0iV7jQ_CIcgSENLbTuhkZM4aAuWBEALw_wcB">&#8220;Firma&#8221; </a><a href="http://staatsstreich.at/oe-eine-theorie-z-spitzenpersonal-im-hiesigen-quasi-staatsfunk.html">geschrieben hat</a>, hat eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie die Funkhaus-<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rhomberg_Gruppe">Rhomberg</a>-Lederer-Causa <em>ruchbar wurde</em>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">will das aus rechtlichen Gründen hier aber nicht thematisieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist aber nicht so schwer, man muss nur <em>eins und eins zusammen zählen.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Info-Elite bei den ORF-Nachrichten hat jetzt &#8211; lediglich  zehn Tage nach dem Ruchbar-Werden &#8211; <em>nach gefasst</em> und sich noch einmal dem <em>ehemaligen Kuratorium</em> gewidmet, dem der Mann im Zentrum der aktuellen News schon seit Zeiler-Zeiten angehört.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach der &#8211; sachlich korrekten &#8211; Darstellung des ZiB-Beitrags gibt es bei 12 PR-Fuzzis und 2 Anwälten im &#8220;Stiftungsrat&#8221; mögliche Interessenskonflikte (siehe &#8220;Aufmacherfoto&#8221;), weil diese Leute z.T. ORF-Konkurrenten vertreten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Fair enough&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Man sollte derlei nicht bagatellisieren, handelt es sich doch um die Variante eines Musters, das anscheinend weltweit gang und gäbe ist. In den <em>pöhsen social media</em> wird bei einem ähnlichen Phänomen oft von einem</span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;revolving door between government and industry&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">gesprochen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Ganze hat ein &#8220;Geschmäckle&#8221; und es ist durchaus möglich, dass &#8220;Firmengeheimnisse&#8221; des einen Unternehmens auf diese Weise &#8220;im kurzen Dienstweg&#8221; bei dessen Konkurrenz landen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- ein Unterschied sollte schon gemacht werden, wo dieser angebracht ist, <em>gelle.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie im vorliegenden Berichterstattungs-Fall, der schon ziemlich stark danach &#8220;riecht&#8221;,<em> dass da die eine, wirklich schlecht aussehende Seite durch Aufrechnung potenzieller Verfehlungen &#8220;anderer Seiten&#8221; exkulpiert werden soll.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn schon der bisherige &#8211; vermutlich politisch installierte &#8211; &#8220;Generaldirektor&#8221; fällt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">warum sollte dann nicht auch der &#8211; vermutlich ebenfalls politisch installierte &#8211; &#8220;Aufsichtrats-Vorsitzende&#8221; fallen?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist auch ein &#8220;Schenkelklopfer&#8221;, wenn man Jahr und Tag in irreführender Weise vor sich <em>her trägt,</em> dass man</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;kein Staatsunternehmen ist&#8221;, dann aber<em> bedauert</em>, dass in diesem Fall der &#8220;Governance-Kodex für Staatsfirmen&#8221; nicht gilt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und was den APA-Beratervertrag eines ehemaligen &#8220;Intendanten&#8221; (und Unternehmenssprechers) und heutigen &#8220;F-nahen  Stiftungsrats&#8221; betrifft, <em>wird der Gipfel der Lächerlichkeit</em> erklommen:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seit wann ist der Begriff &#8220;Versorgungsposten&#8221; bzw. &#8220;Versorgungsauftrag&#8221; der Redaktion unbekannt? Gibt es im und um den ORF derlei ansonsten nicht? Und seit wann bekommt man in der APA, deren größter Genossenschafter der ORF ist, einen Beratungsauftrag gegen den Willen des Quasi-Staatsfunks?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Irgendwas sagt <em>diesem Blogger,</em> dass es hier nicht um den &#8220;Kulturkampf eines<em> rechten Generaldirektors</em>&#8220;, sondern um ein <a href="https://www.ostarrichi.org/wort/21726/Gutsi">Gutsi</a> für einen &#8220;verdienten ehemaligen Firmenkollegen&#8221; geht. Wer hat am Küniglberg schon jemals etwas <em><span style="color: #000000;">dagegen</span></em> gehabt?</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Über die Aufarbeitung der Covidiotismus-Pandemie in Ö &amp; D</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 05:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mal der Wegscheider. Obwohl man einwerfen muss, dass auch die deutschen Zentralgewalten nix freiwillig tun, dafür aber stärker als im Operettenstaat unter Druck stehen, nicht nur seitens Aya V., Basti B. und Paul Sch. Bald wieder Lockdowns? &#124; Der Wegscheider]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_147366" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-Servus-TV_reduziert.jpg" rel="lightbox[147350]"><img class="wp-image-147366 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-Servus-TV_reduziert-300x168.jpg" alt="Screenshot Servus TV_reduziert" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Servus TV On</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wieder mal der Wegscheider. Obwohl man einwerfen muss, dass auch die deutschen Zentralgewalten nix freiwillig tun, dafür aber stärker als im Operettenstaat unter Druck stehen, nicht nur seitens Aya V., Basti B. und Paul Sch. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=N4pgpIHrVj8">Bald wieder Lockdowns? | Der Wegscheider</a></span><br />
<span id="more-147350"></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Europa und Energie&#8221;: Eine Kritik des grünen Doomberg-Hühnchens</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 07:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blogger, ein langjähriger Kritiker speziell der &#8220;europäischen&#8221; Energiepolitik, teilt die Analyse der Menschen, die das grüne Doomberg-Hühnchen informieren, nur sehr bedingt. Nimmt man dessen Aussagen ernst, müsste der &#8220;alte Kontinent&#8221; nur von seiner langjährigen Etatismus- und Grün-Ideologie abrücken, russische Fossil-Brennstoffe &#8220;hereinholen&#8221;, neue AKWs bauen und Exploration und Produktion von &#8220;Shale&#8221; zulassen, um sein &#8220;Energie-Prädikament&#8221; ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/europa-und-energie-eine-kritik-des-gruenen-doomberg-huehnchens.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em>, ein langjähriger Kritiker speziell der &#8220;europäischen&#8221; Energiepolitik,<em> teilt die Analyse</em> der Menschen, die das grüne Doomberg-Hühnchen informieren, <em>nur sehr bedingt.</em> Nimmt man dessen<a href="https://www.decouple.media/p/europe-forgot-the-lesson-the-1970s"> Aussagen</a> ernst, müsste der &#8220;alte Kontinent&#8221; nur von seiner langjährigen Etatismus- und Grün-Ideologie abrücken, russische Fossil-Brennstoffe &#8220;hereinholen&#8221;, neue AKWs bauen und Exploration und Produktion von &#8220;Shale&#8221; zulassen, um sein &#8220;Energie-Prädikament&#8221; zu verhindern oder wenigstens abzumildern. Während einige der von Doomberg erwähnten Punkte die Probleme wohl beschleunigt/verschärft haben, fragt sich, ob das <em>grüne Hühnchen</em> nicht auch von illusionären Prämissen ausgeht, zumindest teilweise. Ein paar Einwände.</span><iframe title="The Luxury Beliefs That Broke Europe’s Energy System | Doomberg" src="https://www.youtube.com/embed/yhfHo9oiP3U" width="1483" height="834" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><span id="more-147259"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste der <em>schiefen Annahmen</em> des Hendls ist die Meinung, dass die EU &#8211; bzw. deren Teilstaaten &#8211; nur &#8220;mehr zulassen&#8221; und eine andere, &#8220;angebotsfreundlichere&#8221; Ordnungs- und Energiepolitik betreiben müssten, um energetisch besser dazustehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Faktum ist freilich, dass &#8220;Europa&#8221; spätestens seit dem Verfall seiner Kohleproduktion in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts &#8211; und wahrscheinlich schon viel früher &#8211; eine Region darstellt, die arm an Energie-Ressourcen ist. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Daran könnten auch staatliche Genehmigungen für Shale-Explorationen oder ein Neustart von Groningen nichts ändern.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die natürlichen Ressourçen sind auf der Welt so verteilt, wie sie es eben sind. Punkt. Wie u.a. <a href="https://srsroccoreport.com/most-vulnerable-oil-gas-regions-2024-update-why-chinas-economy-is-in-serious-trouble/">dieser </a>- kostenpflichtige &#8211; Eintrag zeigt, gehört Europa &#8211; zusammen mit Asien heute zu den puncto Primärenergie verwundbarsten Regionen der Welt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist vermutlich &#8220;<em>historisch normal</em>&#8220;. Das sg. <em>Europa</em> hatte schon in den &#8220;Holz-Zeitaltern vor 1800&#8243; <em>keine besonders üppigen Energie-Rohstoffe</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die 15, 20 Jahre Nordseeöl, im &#8220;großen Bild&#8221; ein <em>Wimpernschlag,</em> waren die<em> &#8220;historische Ausnahme&#8221;</em>.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Nordsee-Öl</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Am Höhepunkt des Booms, 1999, wurden<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nordsee%C3%B6l"> in der Nordsee knapp 6 Millionen Barrel Öl pro Tag produziert</a>, etwa ein Drittel dessen, was (ohne Russland) damals in Europa verbraucht wurde (siehe dazu z.B. BP, Statistical Review of World Energy 2005, p.9). 3mmbd wurden in diesem Jahr von N und weitere 3mmbd Öl vom UK gefördert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Von da an ging&#8217;s bergab. Anders als vom <em>grünen Hühnchen</em> suggeriert, haben Aufstieg und Fall des Nordseeöls aber nur bedingt mit den &#8220;Ölkrisen&#8221; der 1970er bis 1985 und dem energiepolitischen &#8220;Schwenk&#8221; Europas ab etwa 1995 zu tun</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(<a href="https://www.macrotrends.net/1369/crude-oil-price-history-chart">die historischen Ölpreise waren seit Mitte der 1980er übrigens nicht besonders hoch</a>).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Nordseeöl war ein unverhoffter &#8220;Windfall&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der viele &#8220;kontinentaleuropäische und englische<em> Politicos</em>&#8221; Jahre über den Ernst der Situation hinweg getäuscht haben mag.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Heute produzieren N und das UK <strong><em><span style="color: #000000;">zusammen</span></em></strong> nur mehr 2,5 mmbd (siehe <a href="https://www.energyinst.org/statistical-review">EI, Statistical Review 2025</a>, p. 21), wobei der <strong><em><span style="color: #000000;">Rückgang in Norwegen wegen ständiger Explorationen &amp; Erweiterungen/Neuerschließungen viel weniger stark ausgefallen ist als in Großbritannien.</span> </em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Tatsächlich erzeugt N aktuell noch immer etwa 1,8 mmbd Öl. Die norwegischen Offshore-Vorkommen von Öl und Gas sind der &#8220;seidene Faden&#8221;, an dem die EU heute noch hängt. Mit &#8220;grüner Politik&#8221; hat das freilich höchstens indirekt zu tun,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ebensowenig wie der problemlos dokumentierbare Absturz der Gasförderung in<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Groningen_gas_field"> Groningen</a> in den &#8220;2010er-Jahren&#8221; etwas damit zu tun hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(oder auch mit Erdbeben, Anrainerprotesten, usw. &#8211; dem heuchlerischen Etikett &#8220;phasing out of production&#8221; zum Trotz). </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><em><span style="color: #000000;">&#8220;Erschöpfung der natürlichen Ressourçen&#8221; lautet der  Schlüsselbegriff.</span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">AKW-Trugschluss, EU-Shale</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Natürlich wäre auch Nuklearenergie kein &#8220;Gamechanger&#8221;, weil Atomkraft (&#8220;Fission&#8221;) &#8211; zumindest bisher &#8211; ausschließlich ins Stromnetz geliefert hat, das wiederum nur 20 &#8211; 25 Prozent des Endenergie-Verbrauchs stellt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Selbst wenn man also in der Lage wäre, mit neuen AKWs den Anteil von &#8220;Atomstrom&#8221; in der Elektrizitätserzeugung zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen, blieben die Auswirkungen auf der Ebene der &#8220;Primärenergie&#8221;<em> überschaubar</em> und</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die Leute hinter dem <em>grünen Hühnchen</em> wissen das zweifellos.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein weiterer <em>wunder Punkt</em> betrifft die europäischen Shale-Formationen, die selbst unter viel besseren politischen und regulatorischen Voraussetzungen kaum das &#8220;liefern&#8221; könnten, was sich <em>Wunschdenker</em> erträumen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist im strengen Sinn zwar &#8220;nicht beweisbar&#8221; (&#8220;kontrafaktische Historie&#8221; ist<em> nie</em> beweisbar), das Schicksal des einstigen nordpatagonischen Hoffnungsgebiets <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Vaca_Muerta">&#8220;Vaca muerta&#8221;</a> legt das aber nahe. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Obwohl dort auch seit den 2010er-Jahren exploriert und entwickelt wird, förderten die Argentinier 2025 <a href="https://custommapposter.com/article/argentina-s-vaca-muerta-shale-2025-record-oil-production-future-potential/2420">nur 550 mbd unkonventionelles Öl, gut ein Zwanzigstel des in den USA produzierten Schiefer-Öls,</a> siehe z.B. <a href="https://www.rigzone.com/news/higher_oil_prices_lead_to_more_usa_production_in_eia_forecast-19-mar-2026-183251-article/">hier</a>. Daran werden weder Xaver <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Javier_Milei">Milei</a> noch &#8220;bessere Rahmenbedingungen für Investitions-Kapital&#8221; groß etwas ändern.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Problematischer China-Vergleich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch der von der interviewten &#8220;Zeichentrickfigur&#8221; angestrengte Vergleich Europas mit der Volksrepublik China &#8220;hinkt&#8221; und kann zu falschen Schlussfolgerungen verleiten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist wahr und aus den Emissionsstatistiken der vergangenen zwei Jahrzehnte leicht ablesbar, dass sich China (&#8220;mit westlicher Finanzhilfe&#8221;) seit den 1990ern rasch industrialisiert und dafür seine Kohlevorräte heran gezogen hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(was übrigens <em>ein Teil</em> des vom <em>grünen Hühnchen</em> erwähnten <em>relativen Bedeutungsverlusts</em> von Erdöl ist. Der<em> andere Teil</em> hört auf den Namen &#8220;Erdgas&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber es ist blauäugig zu glauben, dass die PRC ihre Kohleproduktion weiter linear steigern kann oder gar<em>  freiwillig und von selbst</em> demnächst auf &#8220;saubere Energie&#8221; umschwenken wird. Für derart dumme Behauptungen reichen &#8220;PCR-Bonzen&#8221; und &#8220;westliche Grün-Aktivisten&#8221; völlig aus, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dafür braucht es keine <em>grünen Hühnchen</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Wahrheit ist, dass China &#8211; wie &#8220;Europa&#8221; vor 100 Jahren -</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zunehmend Probleme mit der Förderung von Kohle bzw. deren &#8220;Verfrachtung&#8221; in die Ballungszentren an seiner Ostküste hat,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wofür &#8220;paradoxerweise&#8221; Diesel etwa für Trucks benötigt wird (in &#8220;Europa&#8221; vor 100 Jahren ging das noch mit<em> Kohle befeuerten Loks</em>).</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Da hilft es auch nichts, wenn aus der inneren Mongolei oder Xinjiang ggf. hochwertiges Anthrazit kommen tät&#8217;. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn weder ausreichend Diesel, noch Infrastruktur vorhanden ist, nutzt der ganze Überfluss in entlegenen Provinzen nix.</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Oh, und weil das <em>grüne Hühnchen</em> auch der modischen &#8220;demand destruction&#8221;-Ideologie anzuhängen scheint:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der &#8220;relative Bedeutungsverlust&#8221; von Öl als Anteil an der Primärenergie hat relativ wenig mit &#8220;the shedding of oil consumption&#8221;, der &#8220;Abkehr vom Öl durch junge Generationen&#8221; oder der beschleunigten Substitution ölbasierter Treibstoffe durch andere Energieträger zu tun. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wenn derlei zuträfe, müsste schon im vergangenen Jahrzehnt die weltweite Produktion von &#8220;C&amp;C&#8221; und &#8220;All Liquids&#8221; merklich gesunken sein</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- was nicht der Fall ist (die Produktion verbleibt auf einem &#8220;Hochplateau&#8221; oder legt inklusive &#8220;definitorischem Öl&#8221; sogar zu).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist halt leider so, dass unsere &#8220;Zivilisationen&#8221; <em>ohne</em> nicht funktionieren</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und das ist auch schon die &#8220;zentrale Crux&#8221;</span>.    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
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		<title>Energie: Akteure der Weltgeschichte und Blödmänner</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 06:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der aktuelle &#8220;Golfkrieg&#8221; bringt jeden Tag neue Glanzlichter der Zerstörung der für die vergangenen 200 Jahre typischen Energie-Infrastruktur und neben der frappanten Ahnungslosigkeit der westlichen sg. kritischen Öffentlichkeit ist das scheinbar unterschiedslose Nebeneinander  von überlebensgroßen Endzeit-Figuren und ephemären Polit-Darstellern wohl am bemerkenswertesten &#8211; man kann, Generisches Maskulinum, auch &#8220;Blödmänner&#8221; zu den Letzteren sagen. Ein alternativer Blickwinkel auf die ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-akteure-der-weltgeschichte-und-bloedmaenner.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Israeli_Prime_Minister_Benjamin_Netanyahu_20260225.jpg" rel="lightbox[147227]"><img class="alignleft wp-image-147240 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Israeli_Prime_Minister_Benjamin_Netanyahu_20260225-225x300.jpg" alt="Israeli_Prime_Minister_Benjamin_Netanyahu_20260225" width="225" height="300" /></a>Der aktuelle &#8220;Golfkrieg&#8221; bringt jeden Tag neue<em> Glanzlichter</em> der Zerstörung der für die vergangenen 200 Jahre typischen <!--StartFragment-->Energie-Infrastruktur und neben der frappanten Ahnungslosigkeit<!--EndFragment--> der westlichen sg. <em>kritischen Öffentlichkeit</em> ist das scheinbar unterschiedslose Nebeneinander  von überlebensgroßen Endzeit-Figuren<a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Louis_de_funes_1978_ws_1-zoom.jpg" rel="lightbox[147227]"><img class="alignright wp-image-147241 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Louis_de_funes_1978_ws_1-zoom-210x300.jpg" alt="Louis_de_funes_1978_ws_1-zoom" width="210" height="300" /></a> und ephemären Polit-Darstellern wohl am bemerkenswertesten &#8211; man kann,<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generisches_Maskulinum"> Generisches Maskulinum</a>, auch &#8220;Blödmänner&#8221; zu den Letzteren sagen. Ein <em>alternativer Blickwinkel</em> auf die <a href="http://staatsstreich.at/iran-krieg-operation-apokalypse.html">&#8220;Operation Apokalypse&#8221;</a>.</span><span id="more-147227"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wer Akteur und wer Blödmann ist, ist, zugegeben, für Heutige nicht leicht erkennbar,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der allgemein akzeptierte Gut-/Böse-Index ist für  eine solche Fragestellung ebensowenig &#8220;hilfreich&#8221; wie die zugeschriebene Schlauheit oder die mutmaßlichen jeweiligen Handlungsmotive bzw. Bösartigkeit. <!--StartFragment-->Es muss auch keineswegs so sein, dass<em> Akteure und Blödmänner</em> tiefere Einsicht in ihre &#8220;Rollen und Motive&#8221; haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sie tun einfach, was sie glauben tun zu können.<!--EndFragment--></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Lieblings-Sündenbock der westlichen Journaille beispielsweise, gehört nach Meinung <em>dieses Bloggers</em> klar zu den Akteuren, ebenso wie einige mittlerweile für tot erklärte Typen auf iranischer Seite.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Speziell Donald-kritische Geister, die womöglich gar meinen, dass es ohne diesen heute gar keine &#8220;Götterdämmerung&#8221; gebe, stehen heute vor einem schwierigen Dilemma:</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Einerseits ist der Mann sichtbar jemand mit  <em>beschränkten kognitiven Fähigkeiten und auch dass er &#8220;beratungsresistent&#8221; sein oder sich &#8220;vergaloppieren&#8221; könnte, wirkt plausibel. Er könnte auch von wem auch immer &#8220;hineintheatert&#8221; worden sein.</em></span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Andererseits gibt es aber auch lauter werdende Stimmen, die meinen, dass Aktionen und Aktions-Unterlassungen der USA Anzeichen für geradezu teuflische Schläue und besonders voraus schauende Planung seien, insofern als Washington &amp; Tel Aviv genau das bewirkten, was sie bewirken wollten &#8211; die Schwächung von &#8220;Freund und Feind&#8221; und infolgedessen die Bewahrung bzw. Erlangung einer (relativen) Hegemonie in der Region und weltweit.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Beides gleichzeitig zu vertreten, ist zugegebenermaßen schwierig,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber nicht unmöglich. Die Welt ist voller Beispiele für eigentlich unvereinbare Urteile/Werthaltungen, die von ein- und derselben Person zur gleichen Zeit gehegt bzw. nach außen vertreten werden. Aber vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, ein <em>teuflisch schlauer Idiot</em> zu sein.</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- aus Sicht eines langjährigen Peak Oil-Verfechters ist das, was gerade im Arabischen/Persischen Golf stattfindet, ein blutiger <a href="https://www.dwds.de/wb/Budenzauber">Budenzauber</a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der religiösen Heils-Erzählungen jüdischer, christlicher oder mohammedanischer Provenienz entsprechen mag, oder auch nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ganz sicher entspricht das Spektakel auf der Kriegs-Bühne aber tiefer liegenden physikalischen bzw. biologischen &#8220;Gesetzen&#8221;, beispielsweise jenen der &#8220;Thermodynamik&#8221; oder der <em>Entwicklung und Beendigung von &#8220;Overshoot-Situationen im Tierreich&#8221;.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Prime Minister&#8217;s Office (GODL-India), <a href="https://www.data.gov.in/sites/default/files/Gazette_Notification_OGDL.pdf">GODL-India</a>, via Wikimedia Commons und Rolf Gebhardt, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Markt&#8221;? Gas-Importe aus dem Golf spielen für die EU kaum eine Rolle</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 22:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU hat vergangenes Jahr etwa 3,6 Prozent ihrer Erdgasimporte aus dem &#8220;Mittleren Osten&#8221; bezogen und in den ersten beiden Monaten 2026 waren es überhaupt nur mehr 2,5 Prozent. Die große Frage ist daher, warum in den Niederlanden der Derivativpreis für Erdgas so stark gestiegen ist: Händler-Psychologie? Hirnlose Algos? Spekulanten? Dieser Blogger ist der Meinung, dass ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/markt-gas-importe-aus-dem-golf-spielen-fuer-die-eu-kaum-eine-rolle.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU hat vergangenes Jahr etwa 3,6 Prozent ihrer Erdgasimporte aus dem &#8220;Mittleren Osten&#8221; bezogen und in den ersten beiden Monaten 2026 waren es überhaupt nur mehr 2,5 Prozent. Die große Frage ist daher, warum in den Niederlanden der Derivativpreis für Erdgas so stark gestiegen ist: Händler-Psychologie? Hirnlose Algos? Spekulanten?<a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/960px-2023-05-20_01_LNG_tanker_GULF_ENERGY_-_IMO_7390143.jpg" rel="lightbox[147181]"><img class="alignright wp-image-147222 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/960px-2023-05-20_01_LNG_tanker_GULF_ENERGY_-_IMO_7390143-300x199.jpg" alt="960px-2023-05-20_01_LNG_tanker,_GULF_ENERGY_-_IMO_7390143" width="300" height="199" /></a> <em>Dieser Blogger</em> ist der Meinung, dass es sich bei der <a href="https://www.ice.com/index">ICE</a> um einen &#8220;Papiermarkt&#8221; handelt, der a) nie auf einen echten Warenaustausch abgezielt hat und b) die &#8220;papier-gehandelten&#8221; Rohstoffe daher <strong><em><span style="color: #000000;">völlig falsch bepreist</span></em></strong>. Trotzdem fungiert diese Notierung flächendeckend als &#8220;Benchmark&#8221; für die europäischen Konsumenten.</span><span id="more-147181"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> verfolgt, wie bekannt, &#8220;zeitnahe&#8221; die EU-Erdgas-Importe und hat zuletzt am 5. Dezember eine<a href="http://staatsstreich.at/die-erdgas-nebelgranaten-der-eu.html"> Tortengrafik</a> gebracht, die den Anteil des Mittleren Ostens an den &#8220;LNG-Importen&#8221;in den ersten elf Monaten 2025 zeigt. Das liefert einen &#8220;belastbaren Anhaltspunkt&#8221;, reicht aber nicht aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Vollständigkeit halber und weil die Daten bereits vorliegen, hat sich<em> dieser Blogger</em> den Anteil von Katar &amp; Co. für das Gesamtjahr 2025 und die ersten beiden Monate 2026 angeschaut und &#8211; siehe da &#8211; der Beitrag der Golf-Araber zur EU-Erdgasversorgung ist noch geringer als &#8220;Daumen mal Pi überschlagen&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- eben nur 3,6 Prozent für 2025 und 2,5 Prozent für Jänner und Februar 2026. Um das auszurechnen, wurde</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">erstens das vom Thinktank Bruegel stammende Datenmaterial der LNG-Importe aus dem &#8220;Mittleren Osten&#8221; in eine Tabelle geladen und addiert, was 11,34 Mrd. m3 Erdgas für das Gesamtjahr 2025 und 1,39 Mrd. Kubik für Jänner und Feber 2026 ergab und</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">zweitens wurden aus einer anderen Bruegel-Tabelle die gesamten EU-Erdgasimporte für 2025 und die ersten neun Wochen 2026 addiert (312,85 Mrd. m3 und 56,4 Mrd. m3 respektive).</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ich habe zur Rechnung 2025 zwei Screenshots gemacht, dass man mir glaubt, dass ich sie angestellt habe:</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/EU_Gesamtimporte_2025_Bruegel.png" rel="lightbox[147181]"><img class="alignright wp-image-147214 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/EU_Gesamtimporte_2025_Bruegel.png" alt="EU_Gesamtimporte_2025_Bruegel" width="248" height="147" /></a><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/LNG_Imports_Middle_East_Bruegel.png" rel="lightbox[147181]"><img class="alignleft wp-image-147215 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/LNG_Imports_Middle_East_Bruegel-300x172.png" alt="LNG_Imports_Middle_East_Bruegel" width="300" height="172" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mehr &#8220;ist nicht aktenkundig&#8221; und eine Gas-Pipeline zwischen Katar oder Saudiarabien und der EU gibt es auch nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die physischen Flüsse in die EU sind &#8220;eindeutig marginal&#8221;. Warum also hat die &#8211; äußerst volatile &#8211; Notierung des Dutch TTF (am Donnerstag ging&#8217;s rasant &#8220;nach unten&#8221;) so einen riesigen Einfluss auf die europäischen Gaspreise?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die <em>Standardantwort</em> lautet, dass Erdgas, nein: LNG-Erdgas ein weltweit<em> fungibles Produkt</em> ist und dass die Derivativpreise &#8220;korrekt&#8221; weltweites Angebot &amp; weltweite Nachfrage <em>wider spiegeln.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das ist eine Behauptung, die nicht belegbar ist, die aber durchaus richtig sein kann. Immerhin ist bis jetzt noch nicht bekannt geworden, dass die physische Auslieferung eines Future-Kontrakts einmal nicht geklappt hätte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders als z.B. Gold ist Erdgas ein<strong><em><span style="color: #000000;"> Verbrauchsgut</span></em></strong>, das auf Wunsch vorhanden sein muss und physisch verbrannt werden kann. Kontrakte brennen nicht so gut wie Erdgas.  <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><span style="color: #000000;"><em><strong>Dieser Blogger</strong></em></span> weiß aber nicht, ob</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">gemäß den ICE-Spielregeln die &#8220;delivery&#8221; in Kubikmetern erfolgen <strong><em><span style="color: #000000;">muss</span> </em></strong>und nicht irgendwie anders &#8220;gesettelt werden kann&#8221;;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">es bisher öffentlich nicht bekannte &#8220;delivery failures&#8221; gegeben hat und allgemein,</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie beim &#8220;Dutch TTF&#8221; das Verhältnis von ausgelieferten zu &#8220;übergerollten&#8221; Kontrakten aussieht, und ob sich dieses zuletzt verändert hat.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es kann also durchaus sein, dass der &#8220;Dutch TTF&#8221; das weltweit knappere LNG-Angebot durch die &#8220;Sperre der Straße von Hormuz&#8221; widerspiegelt</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- so wie wohl vergleichbare Derivate-Börsen in den USA und Asien -, die</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht nur das geringere Angebot im Auge haben, sondern</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auch eine mögliche geringere Nachfrage, impliziert etwa durch diverse Wetterprognosen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für jeden Faktor wird es überzeugende &#8220;Argumente&#8221; geben, und die<em> pöhsen Spekulanten</em> werden hier ihre jeweiligen Prioritäten setzen, maschinelle Spekulanten inklusive.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">***</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es kann aber auch sein, dass das Ganze ein <a href="https://www.wortbedeutung.info/Kartenhaus/"><em>Kartenhaus</em></a> ist, das in sich zusammenfällt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sobald der erste &#8220;delivery failure&#8221; ruchbar wird und die menschlichen und maschinellen Spekulanten zum Schluss kommen, dass sie nur ein <em>Blatt Papier in Händen halten</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hängt dieser Sicht an, hauptsächlich wegen &#8220;Faktoiden&#8221; auch zur Erdgas-Produktion, die sich über die vergangenen zwei Jahrzehnte angesammelt haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Beweisen&#8221; kann ich aber auch hier nix.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: Gordon Leggett / Wikimedia Commons</span></p>
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		<title>Stickstoffdünger, ein &#8220;EU-Psyop&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 22:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, von welch großer Bedeutung der Einsatz von Stickdstoffdünger in der modernen Landwirtschaft ist und dass Milliarden Menschen ihre schiere Existenz dem Haber-Bosch-Verfahren verdanken, siehe u.a. hier, Kap. 4; nicht umsonst hat Vacvlav Smil in einem 2022 erschienenen Buch das Ammoniak zu einer der &#8220;vier Säulen der modernen Zivilisation&#8221; erklärt. ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/stickstoffduenger-ein-eu-psyop.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, von welch großer Bedeutung der Einsatz von Stickdstoffdünger in der modernen Landwirtschaft ist und dass <a href="https://www.amazon.de/Life-after-Fossil-Fuels-Alternative-ebook/dp/B091DS6G9C/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1042GGOMP0AJI&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.g9IBQRdHtuafaNNy68AfMquXs0A0LFTEHs1c4K8VSPm4BXP01mPkx9GzyoU46K8_ETRLxXRDtN3QoZZW-4gt7QUjWqyKl2GWSCFdXt2HuX7xGxYCtw-vQzjvxry76EMLTSa8sY9KnW1Xm8IqUk3D50PPr-DGi840o4AS7-CVpo5EE65WIXFmFSMXL8icyNzfSV10Bks2VGa61teetSlNHnf3gLO_4J2L73qrRufosSc.Z_c5BCuU-ItjIuZlby2AWkd6hsNBaSuykb_ggB4u-Po&amp;dib_tag=se&amp;keywords=life+fossil+fuels&amp;qid=1773806261&amp;sprefix=life+fossil+fuels%2Caps%2C105&amp;sr=8-2">Milliarden Menschen ihre schiere Existenz dem Haber-Bosch-Verfahren verdanken, siehe u.a. hier, Kap. 4;</a> nicht umsonst hat Vacvlav Smil <a href="https://www.amazon.de/-/en/How-World-Really-Works-Scientists/dp/B001XIIE24/ref=sr_1_1?crid=2Z5ZVN5CQ6IXS&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.TVV1mIlJEAuvIX0Kjw_SFQK2lTaQSl0MryMA52rxwCewqteWhKcbpeWa1AjtSgAAo_kZDcoC4an1nF_34CkL99kPzy_lN0HJENWnb-bRhRN9Xogs_Tl4nwafYuI_IFU1SKyO0CCvkgMtZu0HlA6bFMfyRTXfeAuq0iWw9xh0roZX2R-HdRVqOago1QWlJSZnjh5kvNMD3Tcob577rqkPAYwmuQ1ZrDlK-LKwIZOsimk.90--OGDs2PTUfgfe5xQTwhSJO7p6JLrZT0uPEGHGS3A&amp;dib_tag=se&amp;keywords=vaclav+smil+how+the+world+really+works&amp;qid=1773775422&amp;sprefix=%2Caps%2C136&amp;sr=8-1">in einem 2022 erschienenen Buch</a> das Ammoniak zu einer der &#8220;vier Säulen der modernen Zivilisation&#8221; erklärt. <em><strong><span style="color: #000000;">Stickstoffdünger ist also sehr, sehr wichtig</span></strong></em>. Umso bemerkenswerter ist freilich der neueste <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spindoctor">S<em>pin</em></a> der westlichen <em>Journaille</em>, wonach Europa primär von unterbrochenen Düngemitteltransporten durch den &#8220;Iran-Krieg&#8221; bedroht sein soll. <strong><em><span style="color: #000000;">Das ist nicht der Fall. </span></em><span style="color: #ff0000;"><em>NB zu den wahren Gründen der EU-Bredouille durch den neuen Golf-Krieg.</em></span></strong></span><span id="more-147124"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das kann<em> nicht einmal indirekt</em> der Fall sein, als das Erdgas, das die EU aus dem Arabischen Golf bezieht, nicht allzu viel ist.  Wie u.a. aus einem <a href="http://staatsstreich.at/die-erdgas-nebelgranaten-der-eu.html">hier gezeigten Tortendiagramm </a>hervor geht, können nur weniger als 8 Prozent der LNG-Einfuhren, also vier oder fünf Prozent aller Gasimporte überhaupt aus Ländern &#8220;hinter der Straße von Hormuz&#8221; stammen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(und &#8211; wie bekannt -, wird Erdgas nicht nur zur Ammoniaksynthese, sondern auch zur Erzeugung von Raumwärme und Prozessenergie verwendet).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die vom Krieg heimgesuchte Region ist auch <strong><em><span style="color: #000000;">nicht als großer Düngemittellieferant </span></em></strong>von Europa<strong><em><span style="color: #000000;"> bekannt</span> </em></strong>-</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">im Gegenteil. Ein 2023 von einem europäischen Branchenverband publiziertes <a href="https://www.fertilizerseurope.com/wp-content/uploads/2023/07/Industry-Facts-and-figures-2023.pdf">&#8220;Faktenbuch&#8221;</a> zeigt eine Weltkarte, in der die Länder um den Arabischen Golf für Europa bedeutungslos sind (siehe eingebundenen Screenshot, in dem in der Region nur der Oman und Ägypten erwähnt werden, die sich beide freilich </span><strong><em><span style="color: #000000; font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht</span></em></strong><span style="font-size: 14pt;"><strong><em><span style="color: #000000;"><span style="font-family: times new roman, times;"> </span></span></em></strong><span style="font-family: times new roman, times;">hinter der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; befinden).</span></span></p>
<div id="attachment_147138" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-17-at-13-22-35-Industry-Facts-and-figures-2023.pdf.png" rel="lightbox[147124]"><img class="wp-image-147138 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-17-at-13-22-35-Industry-Facts-and-figures-2023.pdf-300x189.png" alt="Screenshot 2026-03-17 at 13-22-35 Industry-Facts-and-figures-2023.pdf" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Fertilizers Europe, Facts &amp;Figures 2023, p. 5</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Laut einer Auflistung der Weltbank aus dem Jahr 2024 befindet sich unter den größten Stickstoffdünger-Lieferanten der EU &#8211; vor allem von <a href="https://www.dict.cc/?s=urea">Harnstoff </a>- kein einziges Land am Arabischen/Persischen Golf. </span></p>
<div id="attachment_147142" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-17-at-13-27-15-European-Union-Mineral-or-chemical-fertilizers-with-nitrogen-imports-by-country-2023-Data.png" rel="lightbox[147124]"><img class="wp-image-147142 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-17-at-13-27-15-European-Union-Mineral-or-chemical-fertilizers-with-nitrogen-imports-by-country-2023-Data-300x157.png" alt="Screenshot 2026-03-17 at 13-27-15 European Union Mineral or chemical fertilizers with nitrogen imports by country 2023 Data" width="300" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Weltbank</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was sollen also all die <em>fake news?</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie ersichtlich, hat die Union 2023 zwar 1,4 Mrd. kg Stickstoffdünger importiert, sie erzeugt aber 90 Prozent ihres Verbrauchs innerhalb der eigenen Grenzen.</span></p>
<div id="attachment_147155" style="width: 294px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/EU_Nitrogen_fertilizer_KI_Google.png" rel="lightbox[147124]"><img class="wp-image-147155 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/03/EU_Nitrogen_fertilizer_KI_Google-284x300.png" alt="EU_Nitrogen_fertilizer_KI_Google" width="284" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle:Google</p></div>
<p><span style="font-family: times new roman, times;"> </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dazu wird freilich <em>Erdgas</em> benötigt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><span style="font-family: times new roman, times;">Hmm &#8230; mit Erdgas war in den vergangenen Jahren doch etwas!</span>?</span>    <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Nachbemerkung, 18.3., 6.00 Uhr:  <em>Dieser Blogger</em> geht sehr wohl davon aus, dass der sg. Iran-Krieg &#8220;Europa&#8221; stärker in die Bredouille bringt, allerdings aus &#8220;Erdöl-Gründen&#8221;, speziell nach dem <em>Cancelling</em> von russischem Öl durch die &#8220;EU-Blödmänner&#8221; (zu den Zahlen siehe<a href="http://staatsstreich.at/oeerdoel-stern-kanarie-i-d-grube.html"><span style="color: #ff0000;"> hier</span></a> und die BP/EI Statistical Reviews der Jahre 2022 und 2025).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Rein mengenmäßig importiert die EU weniger als 20 Prozent ihres &#8220;Crudes&#8221; aus Saudiarabien und dem Irak &#8211; also nicht besonders viel. Ausweislich der &#8220;World Oil Review 2025&#8243; von ENI, pp. 104 und 108 ist/war das mittelöstliche Rohöl dem &#8220;weitgehend gecancelten&#8221; russischen Rohöl aber ziemlich ähnlich (&#8220;medium &amp; sour&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #ff0000;">Das US-amerikanische Öl ist dagegen überwiegend &#8220;light &amp; sweet&#8221;, mithin nur bedingt für die Dieselproduktion geeignet. Auch nordafrikanisches Öl ist überwiegend &#8220;leicht &amp; süß&#8221;.</span></p>
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