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	<title>staatsstreich.atRussland</title>
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	<description>Österreichs Entführung nach EU-Europa</description>
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		<title>&#8220;Kriegskassen füllen&#8221; mit Diesel-Erlösen? Ein (echter) Faktencheck</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 22:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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		<description><![CDATA[Der US-Präsident hat aus innenpolitischen Gründen ein bisserl Diesel bei den Russen gekauft (kaufen lassen), eigentlich ein &#8220;Nothingburger&#8221;, wie ein Analyst gemeint hat. Trump-Kritiker und -Feinde, offenbar selbst Spezialisten für Nothingburger, meinten daraufhin, Trump fülle damit die &#8220;Kriegskasse Putins&#8221;, was a) angesichts der Dimensionen lächerlich ist und b) in einem faktisch von den Regierungsparteien dominierten ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/kriegskassen-fuellen-mit-diesel-erloesen-ein-echter-faktencheck.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der US-Präsident hat aus innenpolitischen Gründen ein bisserl Diesel bei den Russen gekauft (kaufen lassen), eigentlich ein &#8220;Nothingburger&#8221;, wie ein Analyst gemeint hat. Trump-Kritiker und -Feinde, offenbar <em>selbst Spezialisten für Nothingburger,</em> meinten daraufhin, Trump fülle damit die &#8220;Kriegskasse Putins&#8221;, was a) angesichts der Dimensionen lächerlich ist und b) in einem faktisch von den Regierungsparteien dominierten (Quasi-)Staatssender eines (formell) neutralen Landes nicht einfach <em>daher behauptet</em> werden sollte. Besagtes Narrativ wird freilich in der gesamten MSM-Journaille <em>rauf- und runtergespielt</em>. Nachdem im v<a href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">orangegangenen Eintrag </a>der Stuss, den Trump verzapft hat, zerpflückt wurde, widmet sich der vorliegende Text u.a. der Frage, was sich das russische Militär von Trumps <em>Diesel-Millionen</em> jetzt alles leisten kann.</span><span id="more-151334"></span></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorbemerkung <span style="color: #000000;">Dieser Blogger</span> hält die aktuelle Dieselknappheit für ein veritables Problem, das binnen kurzer Zeit eskalieren wird und für das er eine völlig andere Erklärung hat als praktisch alle MSM-Journos. Das ist aber <span style="color: #000000;"><strong>nicht </strong></span>Thema dieses Eintrags, der problemlos ohne diese meine Beurteilung der aktuellen Situation nachvollzogen werden kann. Genau genommen handelt es sich hier um einen <span style="color: #000000;">Faktencheck nach Art des Hauses,</span> einen <span style="color: #000000;">echten</span></span></em></p>
<p><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- nicht einen, <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1078433090">wie ihn Norbert Häring beschreibt.</a></span></em></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst &#8211; zur Erinnerung &#8211; Trumps &#8220;Diesel-Deal,&#8221; der (vor)gestern in den MSM so hohe Wellen schlug:</span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Russland liefert den Amis sofort 300.000 Tonnen Diesel, die natürlich auch sofort bezahlt werden müssen. Leider hat Trump nichts über den Kostenpunkt des russischen Lieferungen gesagt, nachdem es sich bei ihm aber um einen <span style="color: #000000;"><em>Meister-Verhandler</em> </span>handelt (&#8220;The Art of the Deal&#8221;), wird davon ausgegangen, dass die Abnehmer nicht mehr zahlen als was in New York für schwefelarmen Diesel auszulegen ist (was der gelieferte russische Diesel wohl <strong><em><span style="color: #000000;">nicht</span> </em></strong>ist).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die zweite Tranche im kommenden Monat beinhaltet die Lieferung von 500.000 Tonnen Diesel, die natürlich auch gleich bezahlt werden müssen, wie bei &#8220;Ware gegen Geld-Geschäften&#8221; üblich. Leider steht der &#8220;aktuelle Marktpreis&#8221; künftiger Transaktionen noch nicht fest, weswegen <em>dieser Blogger</em> vorerst mit der letzten &#8220;historischen&#8221; Notierung Vorlieb nehmen muss (vielleicht gibt es eh einen vereinbarten, aber &#8211; noch &#8211; nicht veröffentlichten Kaufpreis).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zum Abschluss kommt der<em> dicke Brummer</em>:  Eine Million Tonnen Diesel, spätestens im Dezember (&#8220;immediately thereafter&#8221;). Dafür gilt sinngemäß die im zweiten Punkt angeführte Einschränkung: Wir wissen nicht genau zu welchem Preis die Lieferung erfolgt. Vorläufig wird auch hier ein Preis von gut fünf Dollar pro Gallone angenommen.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Trump macht für besagte russische Diesel-Lieferungen eine bis nächsten April befristete Sanktions-Ausnahme (die für die EU natürlich nicht gilt).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die von Moskau weiter in Aussicht gestellten Mengen sind &#8220;Hättiwari&#8221;, das nur dann geliefert wird, wenn die russischen Raffinerien dazu in der Lage sind.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es geht hier also um 13,5 Millionen Barrel Diesel, 3,6 bzw. 2,5 &#8220;Tagesbedarfe&#8221; der Staaten bzw. von dort ansässigen Händlern, siehe u.a. <a href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">hier.</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst zum </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Preis.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausweislich der (für diese Recherche) jüngsten Angaben der <a href="https://www.eia.gov/">Energy Information Administration </a>- siehe Screenshot &#8211; kostet die Gallone schwefelarmer Diesel im New Yorker Hafen 5,3 Dollar (Großhandelspreis), <strong><em><span style="color: #000000;">der Liter mithin 1,39 US-Dollar</span></em></strong> (gallon /3,8). </span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Daily-Prices-U.S.-Energy-Information-Administration-EIA_Eingeringelt_resized.jpg" rel="lightbox[151334]"><img class="aligncenter wp-image-151369 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/Daily-Prices-U.S.-Energy-Information-Administration-EIA_Eingeringelt_resized-300x241.jpg" alt="Daily Prices - U.S. Energy Information Administration (EIA)_Eingeringelt_resized" width="300" height="241" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die erste Tranche der russischen Diesellieferungen &#8211; 300.000 Tonnen &#8211; sind bei einer typischen Dichte von 0,84 kg pro Liter also 357,1 Millionen Liter (siehe Screenshot des <a href="https://conversion.website.yandexcloud.net/convert-tonnes-to-liters-diesel.html">&#8220;Umrechners&#8221;</a>)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/300000_Tonnen_Convert-tonnes-to-liters-of-diesel_master_eingeringelt.png" rel="lightbox[151334]"><img class="aligncenter wp-image-151368 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/10/300000_Tonnen_Convert-tonnes-to-liters-of-diesel_master_eingeringelt-300x99.png" alt="300000_Tonnen_Convert tonnes to liters of diesel_master_eingeringelt" width="300" height="99" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Multipliziert mit 1,39 Dollar müssen nach diesem Ansatz für besagte Menge also 357.100.000 x 1,39 = 496,4 Millionen Dollar gezahlt werden, sagen wir der Rundung halber: <strong><em><span style="color: #000000;">500 Millionen Dollar.</span></em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vergleichsgrößen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der russische Zentralstaat gibt nach<a href="https://www.reuters.com/markets/europe/russias-2026-budget-deficit-may-exceed-plans-by-1285-billion-due-higher-spending-2026-07-16/"> dieser &#8211; eigentlich dem heurigen Defizit gewidmeten Reuters-Meldung </a>- pro Monat aber 3,8 Bio. Rubel aus (45,1 Bio./12),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was dem offiziellen Kurs zufolge etwa 44,7 Mrd. Dollar sind,</span></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">die 500 Millionen Dollar vom Oktober entsprechen somit etwa 1,1 Prozent der monatlichen russischen Ausgaben.</span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times; color: #000000;">Bleibt der Erlös freilich gänzlich in Dolores und kauft Putin damit ausschließlich US-Militärtechnologie ein, könnte er damit ein paar <a href="https://www.reuters.com/markets/europe/russias-2026-budget-deficit-may-exceed-plans-by-1285-billion-due-higher-spending-2026-07-16/"><span style="color: #000000;">kalifornische Einwegdrohnen</span></a> oder ein <a href="https://defensescoop.com/2026/07/02/pentagon-awards-500m-contract-aerovironment-counter-drone-technology/"><span style="color: #000000;">System zur Drohnen-Abwehr </span></a><span style="color: #000000;">erwerben</span>,</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was dem Selenski sicher nicht recht wäre.</span>      <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" /> </p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im November könnte Putin dann überhaupt schon 827 Millionen Dollar mehr in der Tasche haben und noch mehr US-Drohnen einkaufen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn er im Dezember (oder so) 1,2 Mrd. Liter Diesel an die Amis verkauft, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wird er voraussichtlich 1,7 Mrd. Dolores in der Tasche haben, wofür man schon eine ganze Menge Kriegsgerät kriegt,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">z.B. einen Stealth-Bomber, fünf F-35 oder vier Patriot-Systeme.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Korrespondent &amp; &#8220;Korrespondent&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Selenski hat jedenfalls davor gewarnt und die MSM haben das gebührend abgefeiert,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">in Ö. auch die <a href="https://on.orf.at/video/14342653/16167970/kohl-und-wehrschuetz-ordnen-diesel-deal-ein-zib-1-vom-10102026">ZiB1 im ORF-Fernsehen,</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die eine &#8220;Live-Schalte&#8221; mit unterschiedlichen Sorten von Korrespondenten brachte,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der eine Hauptstadt-K. in Washington und der andere der um 25 Jahre ältere Korrespondent für ganz (Süd)Osteuropa (nicht nur für Belgrad).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wehrschütz wird demnächst in Pension gehen (sofern er das noch erlebt; an den O-Tönen konnte man übrigens auch die höchst unterschiedlichen Berufsauffassungen der beiden ablesen).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Vereinheitlichung der journalistischen Berufsbilder im ORF wäre eigentlich Aufgabe <strong><em><span style="color: #000000;">eines Chefredakteurs, eines echten.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bis das geschafft ist, wär&#8217;s freilich schon ein Fortschritt, wenn die Korrespondenten des Quasi-Staatssenders nicht <em>nachplappern,</em> was ihnen die private internationale Journaille <em>vorplappert. </em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der ORF ist seinem Selbstverständnis nach und selbst verfassten Texten zufolge zwar unabhängig,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dessen neuer Generaldirektor wurde vor vier Monaten aber von allen der SPÖ zugerechneten Stiftungsräten sowie dem Großteil des &#8220;ÖVP-Freundeskreises&#8221; gewählt, was irgendwie den Eindruck erweckt, dass Emissäre der beiden größeren Koalitionsparteien den neuen General installiert haben (und danach dessen Team). </span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Davon, dass der von den Regierungsparteien dominierte Nationalrat die &#8220;Programmentgelte&#8221; des Quasi-Staatssenders festlegt, will <em>dieser Blogger</em> erst gar nicht zu reden beginnen.</span></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Energie: Eine weitere Politico-Gaukelei mit großen Zahlen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 14:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Blogger hat sich eigentlich geschworen, nicht einzeln auf jeden Stuss einzugehen, den Politicos den lieben langen Tag erzählen, macht hier aber eine Ausnahme, weil der US-Präsident a) wirklich  mächtig ist, b) weil seine Äußerungen ziemlich genau dem Muster entsprechen, was Trumps kleine und große Politico-Kollegen (generisches Maskulinum) Tag für Tag praktizieren und c) weil ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-eine-weitere-politico-gaukelei-mit-grossen-zahlen.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat sich eigentlich geschworen, nicht einzeln auf jeden <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Stuss">Stuss </a>einzugehen, den Politicos den lieben langen Tag erzählen, macht hier aber eine Ausnahme, weil der US-Präsident a) wirklich  mächtig ist, b) weil seine Äußerungen ziemlich genau dem Muster entsprechen, was Trumps kleine und große Politico-Kollegen (generisches Maskulinum) Tag für Tag praktizieren und c) weil daran das Versagen der &#8220;selektiven Trump-Kritik&#8221; durch die Medien gut demonstriert werden kann. Die Äußerung Trumps, die hier &#8220;abgeklopft&#8221; werden soll, ist dessen Ankündigung, dass Russland noch heuer 1,8 Millionen Tonnen  Diesel &#8220;für die USA und den Weltmarkt&#8221; liefern soll (auf den vagen Rest wird hier erst gar nicht eingegangen). Die telefonisch vom RF-Präsidenten (angeblich) zugesicherten Mengen &#8211; siehe z.B. <a href="https://www.reuters.com/business/energy/trump-big-announcement-coming-up-diesel-2026-10-09/">hier </a>und <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cm1dwgr666wno">hier</a> &#8211; entsprechen nur etwa 3,6 mal dem, was die USA in einem einzigen Tag verbrauchen und weniger als der Hälfte des täglichen Dieselverbrauchs der Welt.<img title="Read More..." src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" alt="" data-wp-more="" data-mce-resize="false" data-mce-placeholder="1" /></span><span id="more-151262"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die &#8220;Welt&#8221; ist Trump vermutlich <em><a href="https://www.dw.com/de/redewendungen-rund-um-die-wurst/a-18783952">wurst</a>,</em> die <em>Staaten</em> nicht, zumindest nicht bis zum 3. November. Während man annehmen darf, dass Trump die <a href="https://www.ostarrichi.org/wort/22521/Rue_de_la_gack">rue de la gack</a> nicht erkennt, in der sich auch die USA befinden,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sind ihm die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenwahlen_in_den_Vereinigten_Staaten">midterm elections </a>in knapp einem Monat offensichtlich <strong><em><span style="color: #000000;">nicht egal.</span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zunächst zum leichteren Teil dieses Eintrags, der Mathematik.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die &#8220;Profis&#8221;<a href="https://www.jodidata.org/_resources/files/events/joint-apec-jodi-training-workshop-on-oil-and-gas-statistics/04.-conversion-factors-volume-to-mass-and-vice-versa.pdf"> rechnen eine metrische Tonne Diesel standardmäßig mit x 7,45 Barrel </a>um,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was <em>dieser Blogger</em> aus Gründen der Rundung zu mal 7,5 macht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">1,8 Millionen Tonnen sind also 1.800.000 Tonnen mal 7,5 = 13,5 Millionen Barrel.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Diesel-Tagesverbrauch in den USA selbst beträgt ausweislich der Energy Information Administration aktuell aber ca.<a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=PET&amp;s=WDIUPUS2&amp;f=W"> 3,7 Millionen Barrel </a></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und wenn man die t<a href="https://www.eia.gov/dnav/pet/hist/LeafHandler.ashx?n=pet&amp;s=mdiexus2&amp;f=m">äglich exportierte Menge von 1,7 Millionen Barrel</a> dazu rechnet (aktuell, im Gesamtjahr 2025 war es etwas weniger), kommt man auf 5,4 Millionen Barrel (die Importe sind vernachlässigbar klein).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">13,5 Millionen Barrel Diesel sind also 3,6 &#8220;Tagesbedarfe&#8221; der US-Wirtschaft (hauptsächlich über Trucks) oder 2,5 &#8220;Tagesmengen&#8221;, wenn man die Exporte dazu rechnet</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(wofür es, wenigstens teilweise, zweifellos vertragliche Verpflichtungen gibt).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus Trumps <em>Wording</em> geht übrigens hervor, dass es sich bei den 1,8 Millionen Tonnen noch um Lieferungen 2026 handeln muss: &#8220;spätestens im November&#8221; = &#8220;spätestens am 30.November&#8221; und unter &#8220;unmittelbar danach&#8221; kann schwerlich der Januar 2027 verstanden werden).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie dem auch sei , die von den Russen in Aussicht gestellten 13,5 Millionen Barrel Diesel sollten der Sachlage entsprechend mit dem US-Eigenbedarf von ca. 280 Millionen Barrel bis Jahresende verglichen werden  (3,7 Millionen Barrel mal 75 Tage)</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">oder überhaupt mit dem Diesel-Gesamtbedarf inklusive Exporte von mehr als 400 Millionen Barrel (5,4 Millionen Barrel mal 75 Tage).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nachdem die Lieferungen auch für den &#8220;Weltmarkt&#8221; bestimmt sein sollen, wäre evtl. auch ein Vergleich mit dem weltweiten täglichen Dieselverbrauch von 28,2 Millionen Barrel sinnvoll (EI, Statistcal Review of World Energy 2026, p 39),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was nicht einmal der Verbrauch eines halben Tages wäre.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Ganze ist derartig lächerlich,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass man der Meinung sein könnte, dass aufgewecktere Journos schnell misstrauisch werden und beginnen würden die Zahlen zu checken.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aber nein, nichts da!</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die <em>Journaille,</em> die an sich nicht gewillt ist, Trump durchgehen zu lassen, was sie anderen, &#8220;guten Politicos&#8221; anstandslos durchgehen lässt,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">rechnet entweder gleich falsch wie gewisse internationale Agenturen (&#8220;Eine Menge von 300.000 Tonnen würde damit rechnerisch den US-Verbrauch für gut 14 Stunden decken.&#8221;) oder</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">man ü<a href="https://orf.at/stories/3444642/">berlässt dem Komiker von Kiew die Bühne,</a> der selbst der <a href="http://staatsstreich.at/neuer-golfkrieg-endzeit-theatertruppe-mit-weiterer-szene.html">Endzeit-Theatertruppe </a>anzugehören scheint und der mit seinen Drohnen dafür gesorgt haben soll, dass sich in den vergangenen Monaten<a href="Öl%20Verarbeitungskapazität Russland"> Rohöldurchsatz und Verarbeitungskapazität der Russen etwa halbiert haben.</a></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Gegensatz zu Trump scheint die westliche<em> Journaille</em> dem Komiker von Kiew jedenfalls alles durchgehen zu lassen, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">weswegen der <em>gute Mann</em> des Langen und Breiten über das angebliche &#8220;Geschenk an Putin&#8221; und vermeintliche &#8220;Investitionen in den Krieg&#8221; labern darf, wenigstens in den &#8220;MSM&#8221;.</span></p>
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		<title>Energie: Dieselexporte und lokale Dieselproduktion &#8211; eine Replik</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 14:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Larry C. Johnson, der in 1980ern für die CIA analysierte, hebt in seinem jüngsten Blogbeitrag über die US-Dieselexporte viel Zutreffendes hervor, liegt im Kern aber trotzdem daneben.  Das globale Problem besteht in einem Mangel an dieselfähigem Rohöl und nicht den &#8220;gefährdeten&#8221; nebbichen 1,6 Millionen Barrel US-Exporten. Es könnte freilich sehr wohl sein, dass das von ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-dieselexporte-und-lokale-dieselproduktion-eine-replik.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Larry C. Johnson, der<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Larry_C._Johnson"> in 1980ern für die CIA analysierte</a>, hebt in seinem <a href="https://larrycjohnson.substack.com/p/americas-diesel-surplus-is-an-illusion?utm_source=post-email-title&amp;publication_id=1225061&amp;post_id=217611789&amp;utm_campaign=email-post-title&amp;isFreemail=true&amp;r=216vfx&amp;triedRedirect=true&amp;utm_medium=email">jüngsten Blogbeitrag</a> über die US-Dieselexporte viel Zutreffendes hervor, liegt im Kern aber trotzdem daneben.  Das <strong><em><span style="color: #000000;">globale Problem</span></em></strong> besteht in einem Mangel an dieselfähigem Rohöl und nicht den &#8220;gefährdeten&#8221; <em>nebbichen 1,6 Millionen Barrel US-Exporten</em>. <a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Retail_price_of_diesel_fuel_US.png" rel="lightbox[151016]"><img class="alignright wp-image-151044 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/09/Retail_price_of_diesel_fuel_US-300x168.png" alt="_Retail_price_of_diesel_fuel_(US)" width="300" height="168" /></a>Es könnte freilich sehr wohl sein, dass das von Präsident Trump &#8220;angedachte&#8221; Exportverbot <strong><em><span style="color: #000000;">bis zu den <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/2026_United_States_elections">US-midterm elections im kommenden November</a> die dortigen Dieselpreise zum Sinken oder nicht &#8220;Weiteransteigen&#8221;  bringt, vorübergehend.</span></em></strong></span><span id="more-151016"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Um, wie üblich, mit dem Positiven zu beginnen:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Johnson, der sich auf eine öffentlich nicht bekannte Analyse beruft, meint, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">die US-Raffinerien derzeit gerade genügend Diesel für den heimischen Bedarf produzieren, was möglich, aber nicht sicher ist. Schließlich erzeugen die Staaten im eigenen Land noch ungefähr<strong><em><span style="color: #000000;"> ein Drittel der eigenen &#8220;field production&#8221;</span></em></strong> von zusammen gut 13 Millionen Barrel (täglich)<strong><em><span style="color: #000000;"> mitteldestillatfähiges Erdöl</span></em></strong> (= &#8220;non-shale&#8221;), bekommen 4 Millionen Barrel täglich <em>schweres Crude</em> aus Kanada (&#8220;Ölsande von Alberta&#8221;), sowie seit ein paar Monaten ein bisserl was aus Venezuela. Das könnte sich sozusagen <a href="https://www.kleinezeitung.at/artikel/14831531/HofburgWahl_Van-der-Bellen_Es-wird-arschknapp">arschknapp</a> ausgehen, wenn man in Rechnung stellt, dass 3,5 bis 4 Barrel dieselfähiges Rohöl für 1 Barrel Diesel vonnöten sind. <strong><em><span style="color: #000000;">Wahrscheinlich geht sich das aber nicht aus,</span> </em></strong>vor allem wenn zu dem täglichen Eigenbedarf von 4 &#8211; 4,5 Millionen Barrel Mitteldestillate (Diesel und Kerosin) noch 1,6 Millionen Barrel Diesel pro Tag exportiert werden müssen.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Deswegen sacken die &#8220;commercial stocks&#8221; ab und die lokalen Dieselpreise gehen rauf, weswegen der <em>US-Präsi</em> ein Exportverbot &#8220;erwägt&#8221; <em>(nicht weil Donnie und seine Einflüsterer blöd oder kurzsichtig sind)</em>. Johnson/Miller erwähnen verdienstvollerweise eben diese sinkenden US-Dieselbestände und die hohen (regionalen) Preise, die letztlich wohl eine Folge des defizitären &#8220;feedstock inputs&#8221; sind. Als &#8220;Puffer&#8221; fungieren besagte &#8220;commercial stocks&#8221;, die freilich auch nicht ewig reduziert werden können (bezeichnenderweise sind die Dieselpreise &#8220;an der Golfküste&#8221; am niedrigsten, weil im &#8220;Golf von Amerika&#8221; im flachen Wasser &#8220;konventionelles&#8221; dieselfähiges Öl gefördert und von nahen Raffinerien an Land verarbeitet wird; Mittelamerika ist geographisch auch nahe und am Wasserweg leicht erreichbar).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist ferner korrekt anzunehmen, dass eine (Wieder)Öffnung der &#8220;Straße/Meeresenge von Hormuz&#8221; die Knappheit von dieselfähigem Erdöl nicht behebt. Die arabischen und iranischen Förder-, Speicher- und Verarbeitungsanlagen sind inzwischen weitgehend dahin.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Johnson hat auch recht, wenn er sagt: &#8220;An export ban would keep fuel at home but deepen someone else’s shortage. It would not produce a single additional barrel of global diesel.&#8221; Aber, wie gesagt, für die kommenden ein oder zwei Monate könnte ein Verbot in den USA selbst sehr wohl Wirkung zeigen und Truckies und Farmer temporär (am 3. November 2026) <em>milde stimmen.</em></span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun zu den &#8220;Desideraten&#8221; von Johnsons bzw. Millers Analyse.</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es sollte den<em> Herrschaften</em> sofort zu denken geben, wenn sie selbst schreiben, dass weltweit täglich 29,4 Millionen Barrel Diesel verbraucht werden, die USA aber nur 1,6 Millionen Barrel (schwefelarmen) Diesel exportieren. Wenn das 20% der weltweiten Dieselexporte sind (wie <em>dieser Blogger</em> <a href="https://x.com/T_Mason_H/status/2102502266800628113?s=20">hier </a>gelesen hat, heißt das, dass pro Tag gut 20 Millionen Barrel von &#8220;lokalen Raffinerien&#8221; produziert werden (wurden). Dagegen sind die ggf. &#8220;verbotenen&#8221; <strong><span style="color: #000000;"><em>US-Exporte Kleinvieh.</em></span></strong></span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Johnsons zentrales Argument, dass  nämlich die 1,6 Millionen Barrel&#8221; bereits &#8220;committed&#8221; wären,<strong><span style="color: #000000;"><em> &#8220;kauft dieser Blogger nicht&#8221;</em></span></strong>. Sie stehen international zur Verfügung.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während es glaubwürdig ist, dass &#8211; wie im Blog geschrieben wird &#8211; durch &#8220;Russland-Sanktionen&#8221; und &#8220;neuen Golfkrieg&#8221; seit Februar 2026 etwa1,6 mmbd internationale Dieselexporte verloren wurden, sollte man diese Zahl doch auf die insgesamt verbrauchten 29,4 mmbd beziehen, wenn in den USA &#8220;verboten wird&#8221;, halt das Doppelte.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das wären dann rund 11 Prozent.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- aber kein großes Problem, wenn genügend &#8220;feedstock&#8221; für die lokalen Raffinerien da wäre&#8230;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Derlei würde höchstens die Diesel-Notierungen in die Höhe treiben, nicht aber die Verfügbarkeit beschränken.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2021-_Retail_price_of_diesel_fuel_(US).svg">RCraig09</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">CC BY-SA 4.0</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2021-_Retail_price_of_diesel_fuel_(US).svg">via Wikimedia Commons</a></span></p>
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		<title>Energie: &#8220;Erlaubte Attacken&#8221; in Moskau, Kuwait, Yanbu &#8211; Zitat</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 18:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA["Große Geschichte"]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;The Houthis are allowed to strike oil refineries and oil pipelines, Ukraine is allowed to strike Russian oil refineries, and Iran is allowed to strike oil refineries. Everything is scripted so that when the Geophysical Event intensifies, you will blame the crisis and the famine on the wars. They will promise a better future, but ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-erlaubte-attacken-in-moskau-kuwait-yanbu-zitat.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;The Houthis are allowed to strike oil refineries and oil pipelines, Ukraine is allowed to strike Russian oil refineries, and Iran is allowed to strike oil refineries. Everything is scripted so that when the Geophysical Event intensifies, you will blame the crisis and the famine on the wars. They will promise a better future, but things will only get worse, while the elites will be in their doomsday bunkers.&#8221; <a href="https://ourfiniteworld.com/2026/08/05/affordability-not-scarcity-is-the-real-energy-crisis/comment-page-12/">Commenter <cite class="fn">raviuppal4</cite> in &#8220;Our finite World&#8221;, 20. September 2026</a></span><span id="more-150906"></span></p>
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		<title>Erdöl: US-Vance soll sich für Tanker im Schwarzmeer interessiert haben</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 22:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die hiesigen Mainstream-Medien verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl, dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist, ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdoel-us-vance-soll-sich-fuer-tanker-im-schwarzmeer-interessiert-haben.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die hiesigen Mainstream-Medien <a href="https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000335184/behoerden-kind-bei-angriff-auf-russische-hafenstadt-getoetet?responsive=false">verzapfen das ziemlich unglaubwürdige G&#8217;schichterl,</a> dass die USA bzw. deren Vize-Präsident ukrainische Luftangriffe auf Öltanker vor Noworossijsk unterbunden hätten und berufen sich dabei auf einen Bericht der &#8220;FT&#8221;. Wenn derlei auch nicht ganz auszuschließen ist,<strong><em><span style="color: #000000;"> ist es jedoch vor allem die EU, die ein massives Interesse am Fortbestehen das kasachischen Öl-Lieferungen durch den Bosporus hat</span></em></strong> und nicht etwa die USA, die pro Tag <em>heiße 0,03 Millionen Barrel</em> kasachisches Öl einführen.</span><span id="more-149968"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Gegensatz zu den USA hat die EU 2025 täglich mehr als 1,1 Millionen Barrel oder 55,8 Millionen Jahrestonnen aus Kasachstan importiert, siehe z.B. <a href="https://www.consilium.europa.eu/en/infographics/where-does-the-eu-get-its-oil-from/">hier</a>,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das bisher bis auf einen kleinen Teil, der nach Norddeutschland geht (ging), per Schiff nach Triest geliefert wird, von wo es über die <a href="https://www.tal-oil.com/de">&#8220;TAL&#8221;</a> nach D bzw. Ö (Schwechat) geleitet wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die EU hat deswegen ein extrem dringliches Interesse daran, dass das in einem russischen Schwarzmeerhafen verladene kasachische (???)  Öl weiter in die<em> Uniaun fließt</em>, weil</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">soeben die Lieferungen aus Saudiarabien und dem Irak ausgefallen sind, deren Öl a) eine ähnliche Charakteristik hat wie das kasachische und die b) zusammen etwa gleich viel in die EU liefern wie Kasachstan (54,9 Millionen Tonnen p.a. bzw. 55,8 Mio. Jahrestonnen &#8211; die wegen des Kriegs ausfallende  Menge ist für die EU absolut nicht so groß,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der Anteil des mittelschweren Öls aus dem Arabischen Golf ist jedoch beträchtlich; siehe dazu u.a. die Produktionsprofile in der &#8220;World Energy Review 2025&#8243; der ENI, pp. 105 ff. und 109 ff.).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Soll in der EU auch weiterhin Diesel erzeugt werden, <em>benötigen die Euros schwereres und saureres Öl </em>mehr als jemals zuvor. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das leichte Zeugs aus den USA, Libyen oder Nigeria tut&#8217;s nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die europäischen Raffinerien benötig(t)en russisches, golfarabisches und eben auch kasachisches Erdöl als &#8220;Beimischung&#8221; für Mitteldestillate.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem gänzlichen oder weitgehenden Ausfall der Russen (Sanktionen) sowie der Saudis &amp; Irakis (Golfkrieg) spielt Kasachstan derzeit die Rolle des sprichwörtlichen &#8220;seidenen Fadens&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Was Vance, der die EU vor einem Jahr <a href="http://staatsstreich.at/us-vizepraesident-waescht-euro-metternichs-den-kopf-zitat.html">der Zensur bezichtigt hat</a>, mit all dem zu tun haben soll, bleibt &#8211; nicht nur <em>diesem Blogger</em> &#8211; eher schleierhaft.</span></p>
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		</item>
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		<title>EU-Dissidentin Kneissl im Gespräch</title>
		<link>http://staatsstreich.at/eu-dissidentin-kneissl-im-gespraech.html</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 22:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;pro-russische&#8221; norwegische Professor Glenn Diesen hat auf seinem &#8220;Substack&#8221; ein bemerkenswertes, etwa 50-minütiges Interview mit Karin Kneissl, einer früheren Diplomatin und Ministerin der Republik Österreich veröffentlicht, der nun in faschistischer bzw. kommunistischer Manier die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll. Die Kneissl, die auch der hiesigen Journaille als &#8220;fünfte Kolonne Moskaus&#8221; gilt, sagt in dem Interview ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/eu-dissidentin-kneissl-im-gespraech.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der &#8220;pro-russische&#8221; norwegische Professor Glenn Diesen hat auf seinem &#8220;Substack&#8221; ein bemerkenswertes<a href="https://glenndiesen.substack.com/p/karin-kneissl-energy-wars-and-the">, etwa 50-minütiges Interview mit Karin Kneissl, </a>einer früheren Diplomatin und Ministerin der Republik Österreich veröffentlicht, der nun in faschistischer bzw. kommunistischer Manier die Staatsbürgerschaft entzogen werden soll. Die Kneissl, die auch der hiesigen Journaille als &#8220;fünfte Kolonne Moskaus&#8221; gilt, sagt in dem Interview viel Interessantes und man kann/soll ihr auch in einigen Punkten widersprechen, aber medial verketzert und ausgebürgert zu werden wie weiland Hans Kelsen oder Wolf Biermann hat sie nicht verdient. <iframe title="Karin Kneissl: Energy Wars &amp; the Coming Collapse of Europe" src="https://www.youtube.com/embed/382c2SMxm34" width="1498" height="843" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></span><span id="more-149929"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nicht nur &#8220;nicht verdient&#8221; &#8211; die westlichen Kriegstreiber-Staaten, die sich gern das &#8220;Federl von Rechtsförmigkeit&#8221; an den Hut heften, sind an vorderster Front am Ende von Recht und Gesetz intern und auf globaler Ebene beteiligt, </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">wie Kneissl erläutert (und erst kürzlich für die EU von Hannes Hofbauer <a href="https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/A1077316222">in Buchform </a>dokumentiert).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em>Dieser Blogger</em> hat gegen die ersten 20 Minuten der Ausführungen Kneissls nicht nur nichts einzuwenden, er hat vieles von dem, was die nunmehrige Lehrerin an der Universität Petersburg erläutert, nicht bzw. zu wenig tiefenscharf gewusst,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">was beispielsweise den Übergang von der frühneuzeitlichen Piraterie/&#8221;Freibeuterei&#8221; zu sozusagen rechtssicherem Seehandel/Seerecht betrifft </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">oder den Charakter der &#8220;historischen Armut&#8221; Europas.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Kneissl war schon 2017/18, als sie ihr Amt im Wiener Außenministerium antrat, kein <em>Plappermäulchen</em> wie etliche andere (ehemalige) österreichische Minister(innen),</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sondern jemand, der (generisches Maskulinum) es verdient ernst genommen zu werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Vorsicht würde<em> dieser Blogger</em> aus mehreren Gründen bei den Kneisslschen Aussagen zu den BRICS und der &#8220;Multipolarität&#8221; walten lassen, weil </span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">nicht alles was glänzt, Gold ist</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">und der kaum bestreitbare Niedergang des bisherigen Welt-Hegemons bzw. internationaler Strukturen nicht automatisch bedeutet, dass ein adäquater &#8220;Ordnungsmacht-Ersatz da ist&#8221;. Internationales Recht trägt auch nur so weit, als Verstöße dagegen geahndet werden können &#8211; egal, was in unterschiedlichen Hauptstädten als rechtmäßig und/oder gerecht empfunden wird.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Speziell in Zweifel zu ziehen sind Kneissls unausgesprochene Annahmen, dass</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">für die europäische/deutsche Industrie prinzipiell ja genügend &#8220;leistbare Energie&#8221; da wäre oder dass</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">der afrikanische Rohstoffreichtum heute noch das ist, was er einmal war (was <em>mutatis mutandis</em> auch für Russland gilt).</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es ist auch nicht so, dass eine &#8220;Internationale der Peripheriestaaten&#8221; zwingend die Kraft und den Ressourçenreichtum aufbringen kann, internationales Recht und &#8220;globalen Handel und Wandel&#8221; zu garantieren. Das ist eine politisch motivierte Behauptung, deren Beweis erst einmal angetreten werden muss.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kneissls  &#8220;EU-Schelte&#8221; im letzten Teil des Interviews kann <em>dieser Blogger</em> weitgehend nachvollziehen, bis auf eine unausgesprochene Annahme Karin Kneissls auch hier; </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">dass nämlich die &#8220;Bürokratie&#8221; in Brüssel ideologisch verhetzt und deswegen der &#8220;good governance&#8221; abhold sei.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kann sein, dass man derlei heute noch vermeint, wenn man in den prägenden jungen Jahren vor 30 Lenzen tagein, tagaus mit eben solchen Bürokraten zu tun hatte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es spricht aber viel dafür, dass die heutige Bürokratie auf nationalstaatlicher und EU-Ebene eine Agenda hat, die der jeweiligen demokratischen Fassade angeblich freiheitlich verfasster Staaten diametral widerspricht.</span></p>
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		<item>
		<title>Schwach gefüllte Gasspeicher – Wird der Winter zur Zitterpartie?</title>
		<link>http://staatsstreich.at/schwach-gefuellte-gasspeicher-wird-der-winter-zur-zitterpartie.html</link>
		<comments>http://staatsstreich.at/schwach-gefuellte-gasspeicher-wird-der-winter-zur-zitterpartie.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 22:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Ende Juli sind bereits vier der sieben Monate zur Auffüllung der Gasspeicher vergangen. Der Füllstand hinkt jenem des Vorjahrs deutlich hinterher, in Österreich bereits um rund 12,5 Prozentpunkte. Besteht deswegen Grund zur Sorge für den kommenden Winter? Einige Szenarien deuten darauf hin, dass ohne milde Temperaturen, mit viel Wind und Regen im Frühjahr 2027 ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/schwach-gefuellte-gasspeicher-wird-der-winter-zur-zitterpartie.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit Ende Juli sind bereits vier der sieben Monate zur Auffüllung der Gasspeicher vergangen. Der Füllstand hinkt jenem des Vorjahrs deutlich hinterher, in Österreich bereits um rund 12,5 Prozentpunkte. Besteht deswegen Grund zur Sorge für den kommenden Winter? Einige Szenarien deuten darauf hin, dass ohne milde Temperaturen, mit viel Wind und Regen im Frühjahr 2027 die Gasversorgung zur Zitterpartie werden könnte. <span style="color: #000000;">Von Gregor Hochreiter.</span></span><span id="more-149599"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Gasjahr folgt einem klaren Rhythmus. Von November bis März leeren sich die Speicher, von April bis Oktober werden sie aufgefüllt. Im Schnitt der Jahre 2015–2025 veränderte sich der Füllstand der Gasspeicher in Österreich wie folgt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Speichersaldo-Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149605 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Speichersaldo-Tabelle.png" alt="Speichersaldo-Tabelle" width="160" height="249" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Es überrascht nicht, dass der Gasverbrauch im Jahresverlauf stark schwankt. Im Winterhalbjahr (Oktober–März bzw. 4. und 1. Quartal) fallen in Österreich mehr als zwei Drittel des Gasverbrauchs an, infolge des Heizbedarfs und der saisonalen Verstromung von Gas. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Sommerhalbjahr (April–September bzw. 2. und 3. Quartal) wird folglich weniger als ein Drittel des Jahresbedarfs an Gas verbraucht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Chart_Gasverbrauch-HJ.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149614 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Chart_Gasverbrauch-HJ-300x187.png" alt="Chart_Gasverbrauch HJ" width="300" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aktueller Füllstand im historischen Vergleich</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgende Abbildung vergleicht den Füllstand im laufenden Kalenderjahr mit dem Vorjahr, dem langjährigen Durchschnitt (2015–2025) sowie mit 2016. Da in Österreich die im europäischen Vergleich sehr großzügig bemessenen Gasspeicher eine maximale Kapazität von </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">etwas über 100 TWh aufweisen, entspricht ein Prozent(punkt) rund 1 TWh.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2016 eignet sich aufgrund des ähnlichen Füllstandminimum von 35,6%, heuer waren es 34,0%, als Vergleichsjahr. Dagegen betrug etwa 2024 das Minimum 73,1%. Ein ähnliches Auffülltempo ist bei einem deutlich höheren Ausgangsniveau nicht zu erwarten. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zudem entspricht der maximale Füllstand von 90,6% im Jahr 2016 zufällig auch den aktuell gültigen EU-rechtlichen Vorgaben. EU-rechtlich muss im Zeitraum zwischen 1. Oktober und 1. Dezember in jedem Mitgliedsstaat ein Füllstand von 90% erreicht werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei schwierigen Marktbedingungen wie hohen Preisen oder Versorgungsproblemen genügt ein Füllstand von maximal 80 Prozent. Weitere 5 Prozentpunkte Flexibilität kann die EU-Kommission zusätzlich gewähren.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Erfüllung abgesenkter rechtlicher Vorgaben ändert allerdings nichts an einer faktisch schlechteren Versorgungslage – und allein diese ist entscheidend, ob Wohnungen geheizt, Strom erzeugt und Industriebetriebe arbeiten können.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/chart_füllstände.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149616 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/chart_füllstände-300x211.png" alt="chart_füllstände" width="300" height="211" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Abbildung zeigt zweierlei:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasspeicher sind aktuell deutlich schlechter gefüllt als in den Vergleichsjahren.</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Einspeicherungsrate ist seit Anfang Mai geringer als in den Vergleichsjahren.</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> Welcher Füllstand ist Ende Oktober realistisch? – 3 Szenarien</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Einspeicherperiode läuft noch drei Monate bis Ende Oktober. Ausgehend vom Füllstand von etwas über 60% per 29. Juli soll anhand historischer Einspeicherungsraten eine Abschätzung des Gasspeicherstands per Ende Oktober vorgenommen werden. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit Ausnahme </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">von 2022 wurde in jedem November seit 2015 netto bereits Gas den Speichern entnommen, auch wenn der höchste Füllstand mitunter erst in den ersten Novembertagen erreicht wurde. Dieser überstieg die Werte per Ende Oktober allerdings nur marginal.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für die Prognose werden vier Vergleichsjahre herangezogen:</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">das Vorjahr;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2016, das Jahr mit einem ähnlichen Ausgangsfüllstand wie heuer;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ein Szenario auf Basis der jeweils stärksten Zunahme des Speicherstands in der Periode 2015–2025 für jedes der kommenden drei Monate August, September und Oktober („schnellste Einspeicherung“). Das war für den August und den September das Jahr 2017 und für den Oktober das Jahr 2022. Der letzte Monatsrekord wurde somit sogar nach Sprengung der Nord-Stream-Pipelines erzielt;</span></li>
<li><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein letztes Szenario zieht die jeweils geringste Zunahme pro Monat heran („langsamste Einspeicherung“). Für den August war das das Jahr 2020, für den September das Jahr 2024 und für den Oktober 2016, wobei im September 2024 der Füllstand marginal nachgab, im Oktober 2016 sogar um 2,7 Prozentpunkte.</span></li>
</ul>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Säulendiagramm_Gregor.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149632 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Säulendiagramm_Gregor-300x194.png" alt="Szenarien_Säulendiagramm_Gregor" width="300" height="194" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nimmt die weitere Einspeicherung dieselbe Entwicklung wie im Jahr 2016, würden die Speicher Ende Oktober mit 97,8% nahezu randvoll sein. Im besten Szenario – „schnellste Einspeicherung“ – würde die 100%-Marke theoretisch sogar übertroffen werden. In beiden Szenarien würde damit die EU-Vorgabe eines Füllstands von 90% im Laufe des Oktobers und Novembers erfüllt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Erreicht wie im Vorjahr der Füllstand der Gasspeicher bereits Ende September sein Maximum auf Monatsbasis, würde sich lediglich ein maximaler Füllstand von 71,6% per Ende September ergeben. Ende Oktober würde bereits ein Rückgang auf 70,4% verzeichnet werden. Die EU-Vorgaben würden damit klar verfehlt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Verläuft die weitere Befüllung der Gasspeicher historisch langsam, wären die Gasspeicher Ende Oktober nur zu 57,5% gefüllt und würden ihr Maximum bereits Ende August mit lediglich 60,2% erzielt haben. 2025 betrug der Speicherstand Ende Oktober 82,9%.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eines scheint jedoch sicher. Die Befüllung der Gasspeicher verursacht deutlich höhere Kosten als im Vorjahr. Ende Juli befindet sich der TTF-Gas-Future fast 100% über dem Vorjahresniveau von rund 33 EUR. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Im Vergleich zu den Jahren vor 2019 bewegt sich der TTF-Gas-Future auf einem rund 250% höheren Niveau. Im Vergleich zu russischem Pipelinegas ist der Preisanstieg noch deutlich ausgeprägter, auch wenn offizielle Zahlen zu den vertraglich vereinbarten Preisen nicht bekannt sind.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/ttf_future_linienchart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149638 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/ttf_future_linienchart-300x200.png" alt="ttf_future_linienchart" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie viel Gas benötigen wir im Winter?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ob die Gasspeicher für den kommenden Winter reichen werden, hängt von vielen Faktoren ab; nachfrageseitig insbesondere von den Durchschnittstemperaturen, aber auch vom Ausmaß der Gasverstromung; angebotsseitig von der Verfügbarkeit hinreichend großer laufender Gaslieferungen. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts des Ukraine-Krieges und des Konflikts am Persischen Golf mit jeweils gezielten Angriffen auf die Energieinfrastruktur sowie der fortlaufend zunehmenden </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sanktionierung von Energieimporten aus der Russischen Föderation ist die Versorgungslage angespannt. Der Fokus der folgenden Berechnung liegt auf der Nachfrageseite.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Keine Überraschung ist der positive Zusammenhang zwischen Durchschnittstemperatur und dem Rückgang des Gasspeicherstandes im Winterhalbjahr (Oktober–März). Die vergangenen 11 Winterhalbjahre wiesen eine Durchschnittstemperatur von 4,0 °C und einen durchschnittlichen Rückgang der Gasspeicher um 42,5 Prozentpunkte auf.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungsbreite ist erheblich. In den beiden mit einer Durchschnittstemperatur von 5,0 °C mildesten Winterhalbjahren 2015/16 und 2019/20 ging der Füllstand um 37,2 bzw. nur 26,8 Prozentpunkte zurück. Im Winter-Halbjahr 2022/23 betrug der Rückgang bei einer Durchschnittstemperatur von 4,7 °C sogar nur 12,6 Prozentpunkte. Im mit 2,5 °C kältesten Winter-Halbjahr 2017/18 fielen die Füllstände hingegen um 68,0 Prozentpunkte.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/veränderung_GasFüllstand_Säulenchart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149645 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/veränderung_GasFüllstand_Säulenchart-300x188.png" alt="veränderung_GasFüllstand_Säulenchart" width="300" height="188" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Allerdings erklärt die Durchschnittstemperatur nur knapp mehr als ein Drittel des saisonal bedingten Rückgangs des Speicherstands. Dennoch ist die Durchschnittstemperatur der einfachste und beste Indikator, um den Gasverbrauch im Winterhalbjahr grob abzuschätzen.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/korelation_füllstand_temperatur.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149648 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/korelation_füllstand_temperatur-300x184.png" alt="korelation_füllstand_temperatur" width="300" height="184" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Gasverstromung als Zünglein an der Waage?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nach dem Ausstieg aus der Kohleverstromung im April 2020 stellt die Gasverstromung in Österreich die letzte größere nicht witterungsbedingte Stromerzeugungsquelle dar. Mit über 90% an der Bruttostromerzeugung sind die Erneuerbaren in Österreich, allen voran die Wasserkraft, das Rückgrat der österreichischen Stromerzeugung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei einer witterungsbedingten Minderproduktion der Erneuerbaren neben dem Import aus dem Ausland die Gasverstromung einspringen muss. Rund 80% des im Jahresverlauf an Gaskraftwerke abgegebenen Erdgases fällt im Winterhalbjahr an, 2024 und 2025 waren es sogar deutlich mehr. Ein Trend zu einer geringeren Gasverstromung ist im Sommerhalbjahr erkennbar, im Winterhalbjahr trotz des</span><br />
<span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ausbaus der Windenergie hingegen nicht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Bandbreite des Gasbedarfs für die Stromproduktion bewegte sich in den vergangenen Winterhalbjahren meist um die 15 TWh. Mit lediglich 10,6 TWh stellt das Winter-Halbjahr 2023/24 einen kleinen Ausreißer nach unten dar. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Höchstwert von 18,7 TWh stammt aus dem Winter-Halbjahr 2016/17. Im vergangenen Winter-Halbjahr wurden 16,4 TWh verstromt. Das entspricht ziemlich genau 16,4 Prozentpunkten bzw. 16,4% der maximalen Gasspeicherkapazität in Österreich und damit rund 20% des durchschnittlichen jährlichen Gasverbrauchs in Österreich.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/abgabe_an_Gaskraftwerke.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149655 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/abgabe_an_Gaskraftwerke-300x183.png" alt="abgabe_an_Gaskraftwerke" width="300" height="183" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das Verhältnis zwischen Gas als Input und Strom als Output beträgt dabei rund 2:1. 2 TWh Gas ergeben 1 TWh Strom. Somit wurden in den Winterhalbjahren seit 2015/16 durch Gasverstromung im Schnitt 6,9 TWh an Strom produziert. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Bandbreite reicht von 4,5 TWh im Winter-Halbjahr 2023/24 bis 8,5 TWh im Winter-Halbjahr 2021/22. (Anm.: Die Stromproduktion je nach Stromquelle wird einheitlich auf der y-Achse bis 20.000 GWh </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">skaliert, um optische Verzerrungen hinsichtlich der relativen Bedeutung der jeweiligen Stromquelle zu vermeiden.)</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149660 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen-300x184.png" alt="stromproduktion_gas_nach_HJ_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Grundsätzlich ist der Anteil der Erneuerbaren (Lauf- und Speicherwasser, Wind, Solar, Biomasse) an der österreichischen Stromproduktion sehr hoch. Es bestehen jedoch deutliche Unterschiede zwischen Sommer und Winter.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_halbjahre_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149663 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_halbjahre_Säulen-300x206.png" alt="stromproduktion_halbjahre_Säulen" width="300" height="206" /></a></p>
<p><span style="font-family: times new roman, times; font-size: 14pt;">Im Winter-Halbjahr muss Gas die Lücke füllen, die insbesondere Laufwasser und Solar öffnen.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Laufwasser_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149666 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Laufwasser_Säulen-300x184.png" alt="Laufwasser_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_solar_HJ_Säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149668 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_solar_HJ_Säulen-300x184.png" alt="stromproduktion_solar_HJ_Säulen" width="300" height="184" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wind liefert hingegen im Winterhalbjahr mehr Strom als im Sommerhalbjahr. Im langjährigen Vergleich ist die Stromproduktion durch Windkraft trotz des deutlichen Ausbaus nicht gestiegen. Das Winter-Halbjahr 2023/24 war ein Ausreißer nach oben.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_wind_säulen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149670 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/stromproduktion_wind_säulen-300x189.png" alt="stromproduktion_wind_säulen" width="300" height="189" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Schwankungen im Tages-, Wochen und Monatsverlauf sind erheblich. Exemplarisch hier die Stromproduktion aus Wind für die zweite Jännerwoche 2026.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/nettostromerzeugung_jänner_2026.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149673 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/nettostromerzeugung_jänner_2026-300x145.png" alt="nettostromerzeugung_jänner_2026" width="300" height="145" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch wenn die Menge an zur Stromerzeugung genutzten Gases 2025 deutlich unter dem Höchstwert von 2019 lag, so war diese spürbar höher als 2015, aber auch als 2023 und 2024.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149675 size-full" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle.png" alt="Abgabe_Gaskraftwerke_Tabelle" width="186" height="248" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><em><span style="color: #000000;">Zwischenfazit:</span> </em>Trotz des massiven Ausbaus von Wind- und Solarenergie ist der Gasbedarf für die Gasverstromung weiterhin erheblich. Die Beendigung der Kohleverstromung im Frühjahr 2020 hat diese Abhängigkeit von Gas als einzige nennenswerte nicht witterungsabhängige Energiequelle verstärkt.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"> Erreichen die Füllstände im Frühjahr 2027 ein kritisches Niveau?</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Basierend auf den historischen Werten für die Einspeicherung und die Ausspeicherung können Szenarien für die Höhe des Gasspeicherstandes per Ende März 2027 entwickelt werden.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Dazu noch zwei Bemerkungen. Im November 2022 wurde in Österreich eine „Strategische Gasreserve“ in Höhe von 20 TWh (ca. 20% der verfügbaren Gasspeicherkapazitäten in Österreich bzw. 20 Prozentpunkte) eingerichtet. Diese wurde erst vor Kurzem bis 1. April 2029 verlängert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Politisch kritisch wird die Versorgungslage in Österreich bei einer Annäherung an diese Marke, weil deren Freigabe einen politischen Beschluss voraussetzt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Versorgungstechnisch besteht selbst bei Erreichen dieser Marke noch kein Grund zu erhöhter Besorgnis. Die 20 TWh an strategischer Gasreserve entsprechen rund einem Viertel des Jahresverbrauchs Österreichs. Dieser schwankte in den vergangenen Jahren erheblich zwischen etwas über 100 TWh im Jahr 2021 und knapp 76 TWh im Jahr 2024. 2025 lag der Verbrauch bei etwas über 82 TWh.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Wie bereits in einem <a href="http://staatsstreich.at/oesterreichs-gasreserven-kein-grund-zur-sorge.html">frühen Artikel im Februar </a>erwähnt, stehen die im europäischen Vergleich sehr hohen Gasspeicherkapazitäten in Österreich allerdings österreichischen Kunden bei Weitem nicht in vollem Umfang zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Anders gesagt: Die Gasreserven in Österreich sind nicht mit den österreichischen Gasreserven gleichzusetzen. Die Diskrepanz ist sogar erheblich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Per 21. Juli waren 58,9 TWh in Gasspeichern in Österreich eingespeichert. Davon entfallen20 TWh auf die strategische Gasreserve. Mit 24,1 TWh war der größte Anteil im Eigentum von nicht-österreichischen Speicherkunden. Das entspricht unter Ausklammerung der strategischen Gasreserve mehr als 60%. Österreichische Speicherkunden stehen direkt und unmittelbar nur 11,4 TWh zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Theoretisch kann dieses Gas an österreichische Kunden weiterverkauft werden, das trifft mit umgekehrten Vorzeichen jedoch auch auf die nicht-immunisierten Mengen österreichischer Speicherkunden zu.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Eigentumsverhältnisse_pie_chart.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149687 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Eigentumsverhältnisse_pie_chart-229x300.png" alt="Eigentumsverhältnisse_pie_chart" width="229" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Selbstverständlich wird der laufende Gasbedarf nicht ausschließlich aus den Gasspeichern bestritten. Denn auch im Winter fließt Gas nach Österreich. Gasexporte können aus den Gasspeichern erfolgen, und zwar aus jenen Reserven, die ohnehin für die Nutzung durch ausländische Gaskunden vorgesehen waren. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein Gasexport bedeutet somit nicht zwingend, dass für österreichische Kunden weniger Gas vorhanden ist. Das gilt auch für Gasimporte, die </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">auf das Konto von nicht-österreichischen Speicherkunden erfolgen können.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149691 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch-300x178.png" alt="Nettoimporte_Inlandsgasverbrauch" width="300" height="178" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Und auch die strategische Gasreserve steht nicht exklusiv österreichischen Kunden zur Verfügung. Eine Solidaritätsklausel sieht vor, dass die strategische Gasreserve für Drittstaaten verwendet werden kann. Durchschnittlich benötigt Deutschland im Jänner und Februar täglich rund 4 TWh Gas, im März etwas weniger als 3 TWh, naturgemäß ebenfalls stark abhängig von den vorherrschenden Temperaturen und dem Gasverstromungsbedarf.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts des deutschen Gasbedarfs ist die strategische Gasreserve Österreichs nicht mehr großzügig bemessen, sondern deckt lediglich den deutschen Bedarf von rund einer Woche ab. Mit rund 46,5% sind die Gasspeicher in Deutschland per Ende Juli so niedrig befüllt wie noch nie seit 2011.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der Füllstand liegt damit mehr als 13 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau, mehr als 21 Prozentpunkte unter dem Niveau von 2022 mit ähnlicher Ausgangslage und 25 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Auf den Tiefstand im heurigen Februar umgelegt, würde der Füllstand in Deutschland bereits Ende Jänner 2027 unter 20% fallen, Mitte Februar unter 10%.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstand_D_Liniengrafik.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149695 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstand_D_Liniengrafik-300x191.png" alt="Füllstand_D_Liniengrafik" width="300" height="191" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Eine Entlastung der strategischen Gasreserve Österreichs würde die Einrichtung einer ebensolchen strategischen Gasreserve in Deutschland bringen. Erste Pläne dafür wurden Anfang Juli vorgestellt. Eine erstmalige Befüllung ist jedoch erst frühestens im Sommer 2027 realistisch.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Sämtliche Berechnungen beziehen sich somit auf die in Österreich eingespeicherten Gasreserven, die nicht zu verwechseln sind mit jenen Gasreserven, die österreichischen Kunden zur Verfügung stehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die folgenden Szenarien kombinieren drei der oben vorgestellten vier Einspeicherungsszenarien mit den Berechnungen zu drei Ausspeicherungsszenarien abhängig von der Durchschnittstemperatur. </span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Szenarien für das Winterhalbjahr 2026/27</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nun zu den einzelnen Szenarien, abhängig vom Füllstand am Ende der Einspeicherungsperiode Ende Oktober und der Durchschnittstemperatur des kommenden Winters. Beim Szenario „schnellste Befüllung“ wurde der Füllstand bei 100% gekappt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Farblich hervorgehoben ist in sattem Rot der Fall nicht ausreichender Gasreserven, inklusive Ausnutzung der gesamten strategischen Gasreserve exklusiv für Österreich. In leichtem Rot sind jene Szenarien markiert, in denen auf die strategische Gasreserve zurückgegriffen werden muss, diese aber, sofern sie ausschließlich für österreichische Kunden genutzt wird, ausreicht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Tabellen.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149702 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Szenarien_Tabellen-300x226.png" alt="Szenarien_Tabellen" width="300" height="226" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein durchschnittlicher Winter würde nur dann zu Problemen führen, wenn sich die Gasspeicher nicht mehr weiter füllen. Das ist allerdings höchst unwahrscheinlich.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bei einem kalten Winter ist ein Füllstand Ende Oktober von fast 90% vonnöten, um nicht aufdie strategische Gasreserve zurückgreifen zu müssen. Dazu müsste in den verbliebenen 3 Monaten der Einspeicherung der Füllstand jeden Tag durchschnittlich um 0,33 Prozentpunkte zulegen. Im Juli betrug der tägliche Füllstandzuwachs im Schnitt allerdings nur 0,2 Prozentpunkte, im Juni und Mai jeweils rund 0,25 Prozentpunkte sowie im April nicht einmal 0,16 Prozentpunkte.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Seit Beginn der Einspeicherungsperiode beträgt der Schnitt ziemlich genau 0,2 Prozentpunkte pro Tag. Hochgerechnet auf die restliche Einspeicherungsperiode ergibt das einen Füllstand von rund 78% bis Ende Oktober. Ein kalter Winter wie 2017/18 hätte zur Folge, dass auf diestrategische Gasreserve zurückgegriffen werden müsste.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fortschreibung_einspeicherung_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149706 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/fortschreibung_einspeicherung_Tabelle-300x68.png" alt="fortschreibung_einspeicherung_Tabelle" width="300" height="68" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zu bedenken ist, dass eine witterungsbedingte überdurchschnittliche Gasverstromung aufgrund unterdurchschnittlicher Wasserpegel und anhaltender Schwachwindphasen allerdings der berühmte Tropfen sein kann, der das Fass zum Überlaufen bringt bzw. in diesem Fall, der die Gasspeicher entleert.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Mit 3,3 TWh im langjährigen Mittel 2015–2025 benötigt die Gasverstromung im Jänner am meisten Strom. Der relative Anteil des Gasverbrauchs durch Gasverstromung am gesamten Gasverbrauch fällt in den Monaten des Winterhalbjahres erheblich ins Gewicht.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149709 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle-248x300.png" alt="Monatsdurchschnitt_Gaskraftwerke_Tabelle" width="248" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der absolute Mehrverbrauch im Falle einer überdurchschnittlichen Gasverstromung wäre überschaubar, insbesondere bezogen auf den gesamten Füllstand, d. h. inklusive strategischer Gasreserve. Der höchste monatliche Gasbedarf für die Gasverstromung datiert mit 4,1 TWh aus dem Jänner 2020. Das waren gerade einmal 0,8 TWh mehr als im langjährigen Durchschnitt für den Jänner.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezogen auf die tatsächlich für österreichische Kunden ohne politischen Beschluss zur Freigabe nutzbare Gasmenge machen einige wenige TWh über den gesamten Winter hinweg allerdings dann doch einen großen, womöglich den entscheidenden Unterschied. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Per Mitte Juli standen österreichischen Kunden nur etwas mehr als 11 TWh, inklusive immunisierter Mengen knapp 15 TWh zur Verfügung. In den vergangenen 11 Winter-Halbjahr wurden durchschnittlich 15,5 TWh verstromt, bei einer Bandbreite von mehr als 8 TWh.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Fazit</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der kommende Winter könnte durchaus – wieder – zur Zitterpartie werden. Aktuell liegt der´</span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Füllstand im Vergleich zum Vorjahr um fast 13 Prozentpunkte niedriger, im Vergleich zum </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">langjährigen Durchschnitt um mehr als 7 Prozentpunkte und im Vergleich zu 2016 mit </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">ähnlicher Ausgangslage um 13,5 Prozentpunkte niedriger – mit ansteigender Tendenz. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">„Wieder“ deswegen, weil bereits in diesem Frühjahr nur ein milder März eine kritische </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Versorgungslage in Deutschland mit einem wahrscheinlichen Übergreifen auf Österreich </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">verhindert hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die obigen Berechnungen haben nur den Anspruch, eine grobe Einschätzung zu geben. Einige </span><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">große Risikofaktoren blieben unberücksichtigt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Der größte nachfrageseitige Risikofaktor für die Gasreserven in Österreich neben den gänzlich unbeeinflussbaren Witterungsbedingungen ist der Gasspeicherstand Deutschlands. Infolge der geographischen Nähe und der direkten Pipelineanbindung zwischen Österreich und Deutschland müsste Österreich im Falle einer Gasmangellage in Deutschland die strategische Gasreserve dem nördlichen Nachbarn zur Verfügung stellen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese 20 TWh sind in einem solchen Fall schnell aufgebraucht. Im milden März 2026, dessenDurchschnittstemperatur von 6,3 °C um 1,7 °C über dem Klimamittel 1991–2020 lag, verbrauchte Deutschland pro Tag 2,7 TWh, im Februar waren es mehr als 3,5 TWh gewesen und im Jänner knapp 4,5 TWh. Bei einer exklusiven Deckung durch die strategische Gasreserve Österreichs wäre diese in wenigen Tagen aufgebraucht.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">2025 hat die Gasverstromung 11,9% zur gesamten deutschen Stromerzeugung beigetragen. Das entspricht einer Stromproduktion von knapp 50 TWh, wofür rund 100 TWh Gas vonnöten sind. Im Jänner 2026 waren es sogar etwas über 20%.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bemerkenswerterweise baut Deutschland neben der 2022 errichteten <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/SiPlaGas/start.html">„Sicherheitsplattform</a> <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/SiPlaGas/start.html">Gas“</a> eine<a href="https://apollo-news.net/geheimplan-energiekrise-bundesnetzagentur-bereitet-sich-auf-strommangel-ueber-mehrere-tage-bis-wochen-vor/"> „Sicherheitsplattform Strom“</a> auf. Damit soll im Falle einer Strommangellage analog zu einer Gasmangellage die strukturierte Abtrennung von Verbrauchern vom Stromnetz organisiert werden. Der niedrige Gasspeicherstand bedroht eben auch die Stromversorgung.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auch europaweit (EU + Serbien, Ukraine, Großbritannien) sind die Gasspeicherstände aktuell deutlich niedriger als im Vergleich zum Vorjahr (ca. -11 Prozentpunkte), zum Vergleichsjahr 2017 mit ähnlicher Ausgangslage (ca. -5 Prozentpunkte) und zum langjährigen Durchschnitt (ca. -15 Prozentpunkte). Auffällig ist, dass auch europaweit das Einspeicherungstempo deutlich schwächelt.</span></p>
<p><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Europa_Liniengrafik.png" rel="lightbox[149599]"><img class="aligncenter wp-image-149722 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/08/Füllstände_Europa_Liniengrafik-300x193.png" alt="Füllstände_Europa_Liniengrafik" width="300" height="193" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die politische Lage im Nahen Osten und in der Ukraine stellt insbesondere angebotsseitig einen erheblichen Risikofaktor dar. Die Angriffe auf die Energieinfrastruktur sowie auf die Schifffahrtswege haben das Potenzial, den Energiemarkt in ein markantes Ungleichgewicht zu stürzen. Die zum Teil erheblichen Schäden an der ukrainischen Gasinfrastruktur sowie der markant gestiegene Gasimport aus Westeuropa wirken sich aber auch nachfrageseitig aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Zudem sollen im Laufe des nächsten Jahres die russischen Gasimporte völlig eingestellt werden. Die aktuell rekordhohen LNG-Importe aus Russland belegen die angespannte Versorgungslage in der EU, auch wenn die absoluten Mengen der russischen LNG-Importe überschaubar sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Ein regulatorisch bedingtes Versorgungsrisiko speist sich in der EU durch die Methanverordnung, die ab dem Jahreswechsel verschärft wird. Die USA und Katar hatten angedroht, im Falle einer Anwendung der Verordnung die Gasexporte in die EU einzustellen. Die EU-Kommission hat die Mitgliedsstaaten allerdings angewiesen, bis inklusive 2029 auf die vorgesehenen hohen Strafzahlungen von bis zu 20% des Jahresumsatzes bei einem Verstoß zu verzichten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Kurzum: Die Abhängigkeit Österreichs – aber auch der EU – von günstigen Wetterbedingungen nimmt mit dem verstärkten Fokus auf witterungsabhängige Energiequellen im Rahmen der Energiewende weiter zu.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Günstig ist eine Witterung hinsichtlich der sicheren Versorgung mit Erdgas dann, wenn das Winterhalbjahr überdurchschnittlich warm sowie regen- und windreich ist. Schneefall wäre im Winterhalbjahr im Unterschied zu Regen kontraproduktiv, da Schneefall erst mit Einsetzen der Schneeschmelze die Stromproduktion der Laufkraftwerke erhöhen kann. Eine stotternde Konjunktur schont aufgrund der sinkenden industriellen Nachfrage ebenfalls die Gasspeicher.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Somit verfestigt sich das Prinzip Hoffnung immer mehr zum energiepolitischen Fundament. Im Herbst 2022 hatte der damalige deutsche Wirtschaftsminister diese neue und völlig unbeeinflussbare Abhängigkeit dahingehend kommentiert, dass Deutschland <a href="https://www.ln-online.de/politik/energiekrise-habeck-sieht-guten-winter-wenn-das-wetter-mitspielt-JBT7AFDB6QW7AG4RQZIOVMTML4.html">„ein bisschen Glück mit dem Wetter“</a> benötige, im Dezember 2022 gab er zu, dass er froh darüber wäre, wenn<a href="https://www.sueddeutsche.de/panorama/energiekrise-habeck-noch-ein-jahr-hoehere-gaspreise-aushalten-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-221227-99-31334"> „der Winter nicht so knackig kalt wird“</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Angesichts der dramatischen Auswirkungen eines Gasmangels auf die Wirtschaft und die Gesundheit der Bürger handelt es sich bei dieser energiepolitischen Kehrtwende um ein Spiel mit dem Feuer – besser gesagt: mit dem Ausgehen des Feuers –, mit potenziell desaströsen Folgen.</span></p>
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		<title>Erdgas: Die &#8220;kleine Figur&#8221; der russischen LNG-Exporte in die EU</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Hätte es noch eines &#8220;Beweises&#8221; bedurft, dass Nicht-Kontextualisierung und Verwirrspielchen mit Zahlen nicht ausschließlich eine Sache der allgemeinen Journaille sind, haben oilprice.com und Zerohedge diesen soeben geliefert.Während oilprice.com die vermehrten russischen LNG-Lieferungen in die EU in der ersten Hälfte 2026 in einen &#8211; nicht näher begründeten &#8211; Zusammenhang mit dem (gefühlt) 100. EU-Sanktionspaket gegen die ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/erdgas-die-kleine-figur-der-russischen-lng-exporte-in-die-eu.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Hätte es noch eines &#8220;Beweises&#8221; bedurft, dass Nicht-Kontextualisierung und Verwirrspielchen mit Zahlen<em> nicht ausschließlich eine Sache der allgemeinen Journaille</em> sind, haben <a href="https://oilprice.com/Latest-Energy-News/World-News/EUs-Russian-LNG-Imports-Hit-Record-High-Ahead-of-2027-Ban.html">oilprice.com</a> und<a href="https://www.zerohedge.com/energy/eus-russian-lng-imports-hit-record-high-ahead-2027-ban#google_vignette"> Zerohedge</a> diesen soeben geliefert.Während <a href="https://oilprice.com/">oilprice.com</a> die vermehrten russischen LNG-Lieferungen in die EU in der ersten Hälfte 2026 in einen &#8211; nicht näher begründeten &#8211; Zusammenhang mit dem (gefühlt) 100. EU-Sanktionspaket gegen die Russen bringt und überhaupt <em>viel Aufhebens um eine Marginalie macht,</em> wird bei näherer Inspektion der Zahlen klar, dass <span style="color: #000000;">a) die russischen LNG- bzw. Gas-Lieferungen in die EU nicht mehr besonders groß bis vernachlässigbar sind und b) dass die russischen Steigerungen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 <em>deutlich, aber nicht untypisch</em> sind.</span> Die Amis hatten in 1. Halbjahr 2026 um etwa 40% höhere Mehrlieferungen in die EU als die ständig sanktionierten Russen.</span><span id="more-149449"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Nämlich 3,1 Mrd. Kubik gegenüber 2,2 Mrd. Kubik mehr beim <em>Russen-Gas aus dem hohen Norden.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das alles sind trotzdem keine weltbewegenden Veränderungen und es stellt sich die Frage, ob derlei überhaupt <em>irgendetwas </em>mit dem &#8220;EU-Sanktionsregime&#8221; oder der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; zu tun hat</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- schließlich hat die Union in den ersten 26 Kalenderwochen des Jahres <em>heiße 3,7 Mrd. Kubik</em> mehr eingeführt</span>  <img src="http://staatsstreich.at/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif" alt=":mrgreen:" class="wp-smiley" />     <span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">als in den ersten zwei Quartalen 2025.</span></p>
<div id="attachment_149469" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Screenshot_Bruegel_European-natural-gas-imports_Fig_05_bearbeitet.png" rel="lightbox[149449]"><img class="wp-image-149469 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Screenshot_Bruegel_European-natural-gas-imports_Fig_05_bearbeitet-300x247.png" alt="Screenshot_Bruegel_European natural gas imports_Fig_05_bearbeitet" width="300" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Bruegel, EU Natgas imports, 2.7.2026</p></div>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das passierte hauptsächlich im ersten Vierteljahr, in dem zu zwei Dritteln von einem neuen Golfkrieg noch keine Rede war</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(von neuen Sanktionen gegen russisches LNG freilich sehr wohl, das aktuell aber bloß acht Prozent aller EU-Erdgasimporte und etwa den doppelten Prozentsatz aller LNG-Importe ausmacht).</span></p>
<div id="attachment_149476" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/EU_Natgas_Importe-gesamt_inkl_W26_2026.png" rel="lightbox[149449]"><img class="wp-image-149476 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/EU_Natgas_Importe-gesamt_inkl_W26_2026-290x300.png" alt="EU_Natgas_Importe gesamt_inkl_W26_2026" width="290" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bruegel, Natgas Import Tracker, Wochen 1 &#8211; 26, eigene Bearbeitung</p></div>
<div id="attachment_149477" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Russia_LNG_1_HJ_2026.png" rel="lightbox[149449]"><img class="wp-image-149477 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/07/Russia_LNG_1_HJ_2026-300x291.png" alt="Russia_LNG_1_HJ_2026" width="300" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Bruegel, Natgas Import Tracker, RF-LNG, 1. HJ 2023 &#8211; &#8217;26, eigene Bearbeitung</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gas, dessen Verkauf sich für die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Novatek">Novatek</a> sowieso kaum rentieren kann, sofern sie die Kosten für die neuen Terminals und die Eisbrecher berücksichtigen muss.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Rein kommerziell betrachtet, müssten die Russen über weitere EU-Sanktionen gegen ihr LNG eigentlich froh sein,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aber Geld scheint in Moskau keine Rolle mehr zu spielen,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sonst täte es keine<a href="https://attaqa.net/2026/06/14/%d8%a8%d8%b9%d9%8a%d8%af%d9%8b%d8%a7-%d8%b9%d9%86-%d9%82%d9%86%d8%a7%d8%a9-%d8%a7%d9%84%d8%b3%d9%88%d9%8a%d8%b3-%d9%88%d8%ac%d9%86%d9%88%d8%a8-%d8%a3%d9%81%d8%b1%d9%8a%d9%82%d9%8a%d8%a7-%d8%b4%d8%ad/"> LNG-Tanker mit Eisbrecher-Begleitung durch die Bering-Straße schicken</a>. </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Für Propagandazwecke scheint den Ruskis das Teuerste grad&#8217; gut genug zu sein.</span></p>
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		<title>Energie: Peak Oil, Staatslügen &amp; &#8220;(un)plausible Dementierbarkeit&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 10:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie wenigstens ein jüngerer Propagandaforscher beschrieben hat &#8211; siehe hier und hier -, zählt die NATO die &#8220;kognitive Kriegsführung&#8221; mittlerweile zu einem der großen &#8220;Schlachtfelder&#8221;, gleichberechtigt neben dem von klassischen Waffengattungen abgedeckten Land-, See- und Luftkrieg &#8211; und wovon die NATO ausgeht, sehen augenscheinlich auch deren Widersacher ähnlich, deren Militärdoktrinen weniger &#8220;öffentlich zugänglich&#8221; sind, also ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-peak-oil-staatsluegen-unplausible-dementierbarkeit.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_149318" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/06/Fire_at_the_Moscow_Oil_Refinery_on_June_18_2026_20260618_131954.jpg" rel="lightbox[149238]"><img class="wp-image-149318 size-medium" src="http://staatsstreich.at/wp-content/uploads/2026/06/Fire_at_the_Moscow_Oil_Refinery_on_June_18_2026_20260618_131954-300x195.jpg" alt="Fire_at_the_Moscow_Oil_Refinery_on_June_18,_2026_(20260618_131954)" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Raffinerie in Moskau, 18.6.2026</p></div>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Wie wenigstens ein jüngerer Propagandaforscher beschrieben hat &#8211; siehe <a href="http://staatsstreich.at/die-kognitive-kriegsfuehrung-der-generation-raumschiff-enterprise.html">hier</a> und <a href="https://www.amazon.de/Kognitive-Kriegsf%C3%BChrung-Neueste-Manipulationstechniken-Waffengattung/dp/3864894220/ref=sr_1_1?crid=3FOZ1BVH53ZP9&amp;keywords=t%C3%B6gel+kognitive+kriegsf%C3%BChrung&amp;qid=1703444081&amp;sprefix=t%C3%B6gel+kriegsf%C3%BChrung%2Caps%2C115&amp;sr=8-1">hier</a> -, zählt die NATO die &#8220;kognitive Kriegsführung&#8221; mittlerweile zu einem der großen &#8220;Schlachtfelder&#8221;, gleichberechtigt neben dem von klassischen Waffengattungen abgedeckten Land-, See- und Luftkrieg &#8211; und wovon die NATO ausgeht, sehen augenscheinlich auch deren Widersacher ähnlich, deren Militärdoktrinen weniger &#8220;öffentlich zugänglich&#8221; sind, also z.B. die <em>Russische Föderation</em>. Ein solches Vorgehen bringt <em>direkte und indirekte</em> <em>Staats-Lügen</em> bzw -<em>Teilwahrheiten mit</em> sich (die indirekten sind &#8220;glaubwürdiger&#8221;). Nicht weil &#8220;der Westen&#8221; keine Staatslügen verwendet &#8211; er tut es -, sondern, weil russische speziell unglaubwürdig sind, konzentriert sich dieser Eintrag auf diese.</span><span id="more-149238"></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;"><em>Vorbemerkung: Westliche Staats- bzw. Suprastaats-Lügen sind in Zeiten des neuen Golfkriegs gewissermaßen an der Tagesordnung, die zeithistorisch bemerkenswerteste ist aber wohl die israelische Position, &#8220;man&#8221; sei vom jahrelang vorbereiteten Angriff der Hamas am 7./8. Oktober 2023 &#8220;überrascht worden&#8221;. </em></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;"><em>Derlei wurde ursprünglich von einem Staat verzapft, der in <span style="color: #000000;">real time</span> u.a.  die Hotelzimmernummern iranischer Verhandler in Katar wusste. Als die ursprüngliche Staatslüge ruchbar wurde, ging Tel Aviv auf eine I<span style="color: #000000;">nkompetenz-/Kommunikationsproblem-Theorie</span> seiner Dienste über, die bis heute offiziell vertreten wird (und die zu wenig folgenreichen &#8220;Rücktritten&#8221; führte).</em></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Das jüngste Narrativ &#8211; und der Anlassfall dieses Postings &#8211; ist der <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/jun/28/putin-admits-ukrainian-strikes-driving-russian-fuel-shortages">russischerseits mittlerweile hoch offiziell bestätigte</a> Nexus von ukrainischen Drohnenangriffen auf Raffinerien und Treibstoffknappheiten in diesem Land. </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Je nach Perspektive des Kommentierenden </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">ist das entweder eine<em> legitime Kriegshandlung</em> oder ein auf westliches Betreiben durchgeführtes <em>Schurkenstück</em>, das <em>gegen die Interessen des &#8220;russischen Volks&#8221;</em> gerichtet sei.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Ein Problem ist hier nun, dass die ukrainischen Angriffe <em>per se</em> keine Lüge sind, und wohl auch nicht die logistische und &#8220;Zielerfassungs-Hilfe&#8221; des Westens.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Offenkundig authentische, spektakuläre &#8220;Amateur-Footage&#8221; von Explosionen in russischen Raffinerie-Komplexen sind Beweis genug für die Angriffe.</span><span style="font-family: times new roman, times;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Zugelassene Drohnen-Angriffe?</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Das eigentliche Problem ist, dass die Wahrheit der aktuellen <em>feindlichen Drohnenangriffe</em> auf einem Jahrzehnte alten, tlw. in die Sowjetzeit zurückreichenden, <em>fragwürdigen Fundament</em> steht, das die &#8220;faktische Staatslüge&#8221; aktuell bekräftigt:</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Dass Russland nämlich über schier unershöpfliche Bodenschätze verfüge,</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">die bisher quasi wie von Zauberhand für menschlichen ( = in- und ausländischen/westlichen) Konsum bereit gestanden seien.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Die <em><span style="color: #000000;">Behauptung</span></em> über die Ressourçen in der Erdkruste mag<em> per se</em> stimmen (oder auch nicht),</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;"><em>real entscheidend</em> ist jedoch der &#8220;Flow&#8221;, also: </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">wie viel und mit welchen Mitteln (und welchem Aufwand) heute gefördert werden und in &#8220;gesellschaftlich nützlichen Output&#8221; umgewandelt werden kann.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Das gilt für Erze/Metalle ebenso wie für Erdöl bzw. Erdgas (&#8220;Treibstoffe&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Auch wenn die &#8220;russischen Bürger&#8221; es nicht gerne hören,</span></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">es bedarf &#8220;echten Kapitals&#8221;, &#8220;einschlägiger Technologie&#8221; und unterschiedlicher Treibstoffe/&#8221;Energie&#8221; um an die vorgeblich unerschöpflichen Bodenschätze (Erze, Öl, Gas) zu kommen bzw. diese zu &#8220;raffinieren&#8221;. Das gilt auch für &#8220;alte Hasen&#8221;, deren Namen wechseln mögen und die heute z.B.<a href="https://www.rosneft.com/"> Rosneft </a>heißen.</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Die russischen Konzerne mögen eine Weile von &#8220;alten Errungenschaften zehren&#8221; und &#8220;für die vorfindliche Natur beispielloses Know How haben&#8221; , <strong><em><span style="color: #000000;">aber ohne ständige Erweiterungs- und Verbesserungs-Investitionen wird die Erz- bzw. Rohölausbeute ständig zurückgehen</span></em></strong>, sodass</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">bald nicht einmal mehr der Eigenbedarf des Landes gedeckt werden kann.</span></li>
<li><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Die &#8220;natürliche Erschöpfung&#8221;<em> per se</em> kann freilich nicht aufgehalten, sondern nur verzögert werden (&#8220;eigenes Dogma&#8221;)</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">An der Stelle des soeben angeführten &#8220;vierten Punkts&#8221; kommen Angriffe des <em>Feinds</em> auf Raffinerien gerade recht,</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">können diese doch erklären, warum es in einem Land mit vermeintlich unerschöpflichen Bodenschätzen zu Treibstoffknappheiten kommen kann. </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Käme jemand auf die Idee die Lieferfähigkeit der staatsnahen Konzerne mit Erdöl zu bezweifeln,</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">könnte dies zweifellos &#8220;plausibel dementiert&#8221; werden (&#8220;plausible deniability&#8221;),<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">zumindest für die Ohren der Anhänger des <em>Mythos vom unerschöpflichen Rohstoffreichtum Russlands.</em></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Das Narrativ ist objektiv jedenfalls als<em> Staatslüge</em> zu sehen, ohne dass der russische Staat hier offiziell je gelogen haben mag</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">(es ist auf alle Fälle glaubwürdiger, wenn z.B. geheimdienstlich gefütterte&#8221;Experterl&#8221; derlei behaupten. Die wahren Zahlen wissen ja ohnedies nur ein paar &#8220;Ministeriale&#8221; und Manager in staatsnahen Konzernen)</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Wie sich im Ukraine-Krieg immer wieder erwiesen hat, operiert das russische Militär im Nachbarland jedenfalls ständig mit Drohnen, ohne dass es freilich in der Lage zu sein scheint, seine Raffinerien im näher gelegenen &#8220;russischen Kernland&#8221; mit billigem Luftabwehr-Fluggerät zu schützen</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">(obwohl Moskau seit Monaten eigentlich vorgewarnt sein müsste).</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Das alles ist zwar <span style="color: #000000;"><em>extrem seltsam</em></span>, aber die russische Öffentlichkeit scheint eher geneigt allen möglichen (Pseudo-)Erklärungen Glauben zu schenken, </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">als vom <em>Mythos des &#8220;unerschöpflichen Rohstoffreichtums von Mütterchen Russland&#8221;</em> abzulassen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">An dieser Stelle sei noch einmal an zwei <em>alte &#8220;pro-russische Narrative&#8221;</em> erinnert, die entweder unmöglich oder wenig glaubwürdig sind:</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Indien-Exporte, &#8220;die Hundertste&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Da ist zum einen der <em>&#8220;Mythos der russischen Schattenflotte&#8221;</em>, die etwa im Jahr 2024 rund 87,5 Millionen Tonnen russisches Rohöl nach Indien geliefert haben soll (EI, Statistical Review of World Energy 2025, p 34)<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">was <em>seltsamerweise</em> von westlichen <em>Auskennern</em> bis heute &#8220;geschluckt wird&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Diese angeblichen Lieferungen sollen die Lieferausfälle in die EU nach 2022 ungefähr zur Hälfte kompensiert haben.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">87,5 Millionen Tonnen jährlich sind ausweislich des<a href="https://www.sodir.no/en/about-us/use-of-content/conversion-table/"> norwegischen Offshore-Direktorats etwa 1,8 mmbd,</a></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">also 1,8 Millionen Barrel Tag für Tag.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Das ist lächerlich und alle <em>Experterl</em> müssen das wissen. </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Moskau hat dieses Narrativ &#8220;wg. der <em>Experterl</em>&#8221; jedenfalls nicht &#8220;groß pushen&#8221; müssen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Besagte Lieferleistung soll mit zusammengekauften Öltankern bewerkstelligt worden sein, die um das Jahr 2000 erstmals in Dienst gestellt wurden.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Behauptet wird mit diesem Narrativ u.a., dass das russische Ural-Öl von Primorsk sozusagen in einem &#8220;Shuttle-Dienst&#8221; &#8220;Europa&#8221; umrundet hat und durch die Meeresenge von Gibraltar gesegelt ist, ehe sie den Suezkanal, das Rote Meer und die Meeresenge von Aden passiert hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">um dann Kurs auf Mumbai zu nehmen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Das wäre eine Seereise von gut 16.000 Kilometern oder 35 Tagen,</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">wogegen es vor 2022 von Primorsk nach Rotterdam 1.200 nautische Meilen oder drei Tage gebraucht hat.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Möglich, dass der eine oder andere Schrottkahn der &#8220;Schattenflotte&#8221; eine solche Reise erfolgreich absolviert hat,</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">aber, bitteschön, nicht drei oder vier pro Tag!</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">&#8220;Coda Prigoschin&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Das dritte G&#8217;schichterl, das hier nur kurz erwähnt werden soll, ist die angebliche oder wirkliche Meuterei des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jewgeni_Wiktorowitsch_Prigoschin">Jewgeni Prigoschin,</a></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">die freilich nicht mehr sehr aktuell ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">Der Mann ist angeblich ja tot, und was die Meinung <em>dieses Bloggers</em> betrifft,</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">so war das alles <em>sehr wohl eine Meuterei (westlich unterstützt oder nicht),</em></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">allerdings eine eingehegte, &#8220;kontrollierte&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: times new roman, times;">ähnlich dem &#8220;Absprengen&#8221; von natürlich entstandenen Lawinen/Schneebrettern in den Alpen.</span></p>
<p>Bild: Rotafinus,<a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en"> CC 1.0 Universal Deed,</a> via Wikimedia Commons</p>
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		<title>Energie: Hormuz-Enge &amp; Co. im Spiegelkabinett d. &#8216;Öl-Buchhaltung&#8217;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 22:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas van de Kamp]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Naher Osten]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einer reinen Angebots/Nachfrage-Perspektive ist nicht eingängig, warum die Sperre der Straße von Hormuz einen Kollaps des weltweiten Systems bedeuten muss, macht der absehbare Ausfall der Lieferungen durch die &#8220;Strait&#8221; doch lediglich 13- 14 Prozent des weltweit verbrauchten &#8220;definitorischen Erdöls&#8221; aus. Ganz anders ist die Sachlage freilich, wenn man a) die russischen Exporteinbußen durch die ... <a class="more-link" href="http://staatsstreich.at/energie-hormuz-enge-co-im-spiegelkabinett-d-oel-buchhaltung.html">[Read more...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Aus einer reinen Angebots/Nachfrage-Perspektive ist nicht eingängig, warum die Sperre der <em>Straße von Hormuz</em> einen Kollaps des weltweiten Systems bedeuten muss, macht der absehbare Ausfall der Lieferungen durch die &#8220;Strait&#8221; doch lediglich 13- 14 Prozent des weltweit verbrauchten &#8220;definitorischen Erdöls&#8221; aus. Ganz anders ist die Sachlage freilich, wenn man a) die russischen Exporteinbußen durch die Sanktionen nach &#8217;22 speziell in &#8220;Europa&#8221; addiert und b) den Ausfall am Arabischen/Persischen Golf und die wahren russischen Exportausfälle auf schwereres, &#8220;dieselfähiges&#8221; Rohöl bezieht. Dann kommt man auf gut 25 Prozent.</span><span id="more-148890"></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Das scheinen wegen der unangenehmen politischen Schlussfolgerungen weder <em>West</em> noch <em>Ost</em> anerkennen zu wollen</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">- ein Unterfall der hie wie da verbreiteten <em>fake news</em> durch Auslassungen und Verschweigen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Mathematik hinter dieser meiner Tatsachenbehauptung im Vorspann ist folgende:</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Gemäß dem <a href="https://www.eia.gov/outlooks/steo/">&#8220;Short Term Energy Outlook&#8221; der US-EIA von Juni 2026</a> hat die weltweite Produktion von &#8220;all liquids&#8221; im vergangenen Jahr etwa 106 mmbd und jene von &#8220;Crude Oil&#8221; 79 mmbd betragen (Tabelle 3a des STEO, Quartalszahlen addiert &amp; dividiert).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Von diesen (gerundet) 80 mmbd sollte man &#8211; ebenfalls gerundet &#8211; sofort aber etwa 25 Prozent abziehen, weil dieser Anteil beispielsweise  von der ENI  als &#8220;light &amp; sweet&#8221; klassifiziert wird</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;"><strong><span style="color: #000000;"><em>- ein &#8220;Stratum&#8221;, das kaum zur Produktion von Diesel verwendet werden kann</em></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">(höchstens nach Beimischung von schwererem, schwefelhältigerem Öl), siehe dazu u.a. <a href="https://www.eni.com/visual-design/infographics/en-IT/world-energy-review-highlights#/landing">&#8220;World Energy Review 2025&#8243;</a>, Unterkapitel &#8220;production quality world&#8221;, ab p96 im PDF.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Auf diese verbleibenden 60 mmbd muss man die Minderlieferungen von hinter der &#8220;Straße von Hormuz&#8221; (13,5 mmbd) sowie die realen Exportverluste der Russischen Föderation nach 2021 beziehen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Während für ersteren Faktor Schätzungen mindestens eines US-Investmenthauses existieren, muss zweiteres mühsam und mit einigen Unsicherheiten berechnet werden. Das ist so, weil z.B. die behaupteten russischen Lieferungen nach Indien/Mumbai praktisch nicht durchführbarer Larifari sind,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">anscheinend eine <em>regierungsamtliche Propagandalüge</em>, die vom &#8220;Westen&#8221;akzeptiert und sogar noch verstärkt wird. Nach Berechnungen<em> dieses Bloggers</em> haben die Russen seit 2021 etwa 3 mmbd Rohöl an Lieferungen nach &#8220;Europa&#8221; verloren &#8211; noch bevor der &#8220;Südarm&#8221; der Druschba zur Jahreswende 2024/25 gänzlich &#8220;abgedreht wurde&#8221;).</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Die Mathematik dahinter ist, dass die RF 2021 noch 4,3 mmbd nach Europa geliefert hat, 2024 aber nur mehr 1,3 mmdb (beides inklusive &#8220;angepasstem&#8221; Rohöl-Anteil für raffinierte Produkte &#8211; &#8220;Raffineriegewinn&#8221;). </span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Diese 3 mmbd mögen marginal noch durch Mehrlieferungen an China über die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostsibirien-Pazifik-Pipeline">ESPO</a> bzw. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kom%C3%A1rno">Komárno</a> <em>teilkompensiert</em> worden sein, aber wohl nicht allzu stark. Auf der anderen Seite steht z.B. der erst ab 2025 wirksam werdende Exportstopp ggü. H und SK, sowie der erst  mit Verzögerung wirksam werdende EUAbnahmeboykott für russischen Diesel,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">sodass ein Verlust von 3 mmdb in Europa heute daher konservativ erscheint; die für 2024 behaupteten knapp 1,8 mmbd russisches Erdöl für Indien scheinen<em> diesem Blogger</em> jedenfalls<em> propagandistischer Quatsch</em> zu sein.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">In beiden Fällen handelt es sich &#8211; in &#8220;Konkordanz&#8221; mit den beiden Produktionprofilen, ENI  &#8211; um mittelschweres, saures Öl, das zur Herstellung von &#8220;Mitteldestillaten&#8221; wie Diesel oder Kerosin geeignet ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">Bezieht man die kumuliert 16 &#8211; 17 mmdb auf die oben erläuterten 60 mmdb &#8220;dieselfähigen Rohöls&#8221;, kommt man auf den Ausfall von mehr als 25 Prozent jenes &#8220;Stoffs&#8221;,</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: times new roman, times;">aus dem &#8220;das Herzblut unserer Industriegesellschaften&#8221; produziert werden kann.</span></p>
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