Zu den AGW-Klimawandel-Wachlern des Alten Kontinents

emissionsniveaus_2030_master_DDieser Blogger, der weit davon entfernt ist Klimawandel per se zu “leugnen”, sieht sich den jüngsten Emission Gap Report an und stellt einmal mehr fest, dass v.a. die europäische Öffentlichkeit einem monströsen Aberglauben huldigt: dass es (im Rahmen der offiziösen Doktrin) noch auf “die Industrieländer” ankäme – was sicher; und dass die Veränderungen des Klimas primär menschengemacht seien – was wahrscheinlich falsch ist. Zur COP 24 in Kattowitz.

Nach der Metrik der UNEP wurden im vergangenen Jahr weltweit 53,5 Gigatonnen CO2-Äquivalente emittiert (inklusive land use and land use change and forestry).

Diese würden sich bei Fortsetzung der gegenwärtigen Politik(en) bis ins Jahr 2030 auf 59 Gigatonnen vergrößern.

Bei Umsetzung aller – also auch der bedingten – Zusagen der Klimakonferenz von Paris würde die Welt zu diesem Zeitpunkt lediglich so viel CO2 ausstoßen wie heute.

Das IPCC (“Experten-Gremium”) glaubt aber, dass eine Senkung auf 40 Gigatonnen nötig sei, um (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) unterhalb einer Erderwärmung von 2º C zu bleiben; gar nur 24 Gigatonnen um höchstens 1,5 Grad zu erreichen.

“Gemessen” wird nun der Abstand zwischen diesen 40 (24) Gigatonnen und den pledges von Paris, woraus sich der “emission gap” errechnet. Laut Bericht 2018 beträgt dieser 13 bzw. 15 Gigatonnen CO2e (Zweigrad-Ziel/”unconditional” bzw. “conditional” pledges).

Die dem zugrunde liegenden Prognosen beruhen auf Hochrechnungen, die angeblich beweisen, dass die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre einen linearen Anstieg der Temperaturen verursacht (manche glauben pro futuro auch an einen exponenziellen Anstieg, wegen Rückkopplungseffekten).

Die von der UNEP festgestellte “Emissionsreduktionslücke” ist nun aber fast doppelt so groß wie alle heutigen Emissionen der USA und der EU zusammengenommen.

Das bedeutet, dass sich (entsprechend den IPCC-Hochrechnungen) der Temperaturanstieg nicht einmal dann auf unter 2 Grad begrenzen ließe, wenn Amerikaner und Europäer alle Verbrennungen einstellen und permanent die Luft anhalten würden.     :mrgreen:   

Überhaupt sind die sogenannten Industrieländer die einzigen größeren Emittenten, die in den vergangenen zwei Dekaden ihren Ausstoß von Treibhausgasen gesenkt haben (oder die dabei sind das zu tun).

Die EU hat auf Basis “günstiger Umstände” (Zusammenbruch des COMECON) ihren Ausstoß um gut 20 Prozent, also fast 1 Gigatonne gesenkt (China hat den seinen in derselben Zeit etwa versechsfacht).

Seit 1990 hat sich der Anteil, den die USA und Europa an den weltweiten CO2-Emissionen haben, jedenfalls auf unter 25 Prozent mehr als halbiert.

Bis 2030 werden (würden) die EU, Japan und die USA ihre Emissionen jeweils um eine (weitere) knappe Gigatonne senken (wenn sie ihre Zusagen von Paris erfüllen).

Inzwischen geht der THG-Ausstoß im Rest der Welt munter weiter.

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Die gute Nachricht ist nun, dass das alles möglicherweise keine (wesentliche) Klima-Rolle spielt – entgegen dem PiPaPo unserer geliebten Hochrechnungswissenschaftler.

Es gibt wesentliche Anhaltspunkte dafür, dass die ganze Theorie ein Holler ist und die (unbestreitbare) Korrelation zwischen CO2-Konzentration und Atmosphären-Temperaturen keine oder (eine “umgedrehte”) Kausalität bedeutet – etwa dass

  • das CO2 – und erst recht das von Menschen verursachte – nur in Spuren vorhanden ist und ein feed back-Effekt mit Wasserdampf modelliert werden muss, um zu den “gewünschten Ergebnissen” zu gelangen; oder dass
  • der Einfluss der Sonne (und speziell ihrer längerfristigen Zyklen) praktisch ignoriert wird.

Das ist eine andauernde Experten-Diskussion, die jenseits der Mitsprachemöglichkeiten dieses Bloggers stattfindet und die möglicherweise nie oder nur durch das Eingreifen von Mutter Natur gelöst werden wird – siehe hier.

Klar ist jedenfalls, dass besagte Debatte nicht so einseitig verläuft wie Politicos und Mainstream-Journos die Öffentlichkeit glauben machen wollen.

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Der letzte in diesem Zusammenhang relevante Punkt betrifft Peak Oil, eine nach Ansicht dieses Bloggers zu Unrecht (in toto) diskreditierte Theorie.

Dieses “Fass” kann im vorliegenden Eintrag nicht aufgemacht werden – eine solche Diskussion würde hier viel zu weit führen.

Der Gedanke, dass das allmähliche Auslaufen fossiler Energieträger hinter der mehr oder minder vorgeschobenen Klima-Panik stehen könnte, verdient jedoch Beachtung.

Auch dass es eigentlich um eine alles erschütternde, historische Veränderung des Energieregimes gehen könnte, die neun Zehntel der Menschheit womöglich nicht überleben, ist leider nicht ganz von der Hand zu weisen.

Unabhängiger Journalist

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