

Die Bundesrepublik Deutschland verfügt per 1. September in den ihr zugerechneten Speichern knapp 49 TWh weniger “Arbeitsgas”, was etwa 5 Mrd. Kubikmetern weniger “CH4″ entspricht. Der Füllstand betrug mit dem Stichtag um gut 19 Prozentpunkte weniger als am 1. September 2025, nämlich 53,31 Prozent. Das ergab eine Nachschau dieses Bloggers in der historischen Datenbank des “GIE-AGSI”. Der Schwund kann nur zu einem kleinen Prozentsatz auf eine höhere Verstromung während der vergangenen vier Monate zurück gehen.
Der Anlass dieser Nachschau war der hier gepostete letzte Beitrag, der mit 28.8. einen “hatscherten Stichtag” hatte.
Diese Scharte soll(te) nun ausgewetzt werden.
Aus (für diesen Blogger) bis dato noch nicht restlos geklärten Gründen ist das Bild, das sich nun per 1. September ergibt, noch um einiges dramatischer als der Vor-Eintrag suggeriert hat.
Die von Berlin aus regulierten deutschen Speicher wiesen am 1. September 2026 ein um umgerechnet 5 Mrd. Kubikmeter geringeres “gas in storage” aus,
siehe dazu die beiden hierorts mit Ringerl versehenen Screenshots “über dem Falz”.
Die Screenshots weisen für den Stichtag heuer 131,4 Terawattstunden bei einem Füllstand von 53,3 Prozent aus, wohingegen die Werte vor genau einem Jahr 180,4 TWh und 72,5 Prozent betrugen.
Ausweislich der Stromcharts des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme sind in den ersten vier Monaten der laufenden “Einspeicher-Saison” insgesamt – also inklusive der industriellen Stromerzeuger – seit Mai etwa 0,6 TWh mehr verstromt worden als in der Vergleichsperiode des vergangenen Jahres,
Gas, das theoretisch den Speichern entnommen wird.
Dies macht, auf Gas umgelegt (Turbinen-Effizienz!), etwa das Doppelte, 1,2 TWh aus.
1,2 von 49 TWh sind aber nur 2,45 Prozent
- noch immer eine marginale Menge.
Die Herkunft der restlichen deutschen “Speicherlücke” ist unbekannt.
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