Die unten eingebundene, “historisch informierte” Analyse des aktuellen supply shocks durch die Sperre der “Straße von Hormuz” scheint trotz kleinerer Vorbehalte verdienstvoll. Bis auf den – derzeit nicht beweisbaren – Umstand, dass das Besprochene bloß “eine Sequenz” von etwas viel Größerem, dem Ende des Erdöl-Zeitalters ist. Via YT abrufbar, unbedingt hineinhören! NB zum Thema “Beweisbarkeit”.
Nachbemerkung, 29.4.2026, 07.00 Uhr: Es gibt sachkundige Beobachter, die das “Große Bild” dieses Bloggers vom “Ende des Öl-Zeitalters” nicht teilen und die darauf verweisen, dass diese Aussage (derzeit) nicht beweisbar sei.
Korrekt.
Aber jeder, der nur ein bisschen Geschichte studiert hat, weiß, dass sich die “Beweisbarkeiten” im Lauf der Jahrzehnte ändern und dass es historisch zwei Jahrhunderte gedauert hat, bis der “heliozentrische Ansatz des N. Kopernikus” im 16. Jahrhundert durch technischen Fortschritt in der Optik und die Bewegungslehre des I. Newton “bewiesen” wurde,
obwohl Anfang des 17. Jahrhunderts alle wissen konnten, dass Kopernikus im Prinzip recht hatte.
Ähnlich hier. Natürlich sind im “öffentlichen Raum” keine wahren Förder-Daten etwa der Golf-Araber oder der Russen verfügbar, daher “derzeit nicht beweisbar”.
Aber die Verwüstungen an der “Öl-Infrastruktur” sowohl im Arabischen/Persischen Golf als auch am Schwarzen Meer sind nicht bezweifelbar. Man kann darüber streiten, ob sie jeweils gerechtfertigt sind, nicht aber, ob sie wirklich stattfinden.
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