Jerusalem: Überlauf-Tropfen oder längst fällige Normalisierung?

US-Präsident Trump hat angekündigt, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und damit Empörung ausgelöst. Seine Erklärung (Beginnzeit eingestellt), die sich in der Substanz nicht von der russischen Anerkennung “West-Jerusalems” unterscheidet, erfolgte 22 Jahre nachdem der Kongress beschlossen hatte, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen – was seither durch an die 40 Verzichtserklärungen dreier Präsidenten verschoben wurde. [Read more...]

Jerusalem, eine Empörung

Der Zorn über die vom US-Präsidenten angekündigte Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem will sich nicht legen. Jetzt laden die Palästinenser sogar Trumps Vize aus. Natürlich machen auch wir Euros Unmuts-Turnübungen, obwohl wir über Trumps Vorhaben schon immer Bescheid wussten. Vor einem halben Jahr, am 6. April 2017, mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass auch die neue nahöstliche Hegemonialmacht “Westjerusalem” als Hauptstadt Israels anerkennt, gelt, Lawrow!?

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Nahost: Guten Morgen, Medien – USA & Co haben e. Krieg verloren!

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Rouhani, Putin, Erdogan

Die westlichen Medien sind untröstlich darüber, dass die USA ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen, was eine De facto-Anerkennung der Annexion des Ostteils anno 1980 bzw. des israelischen Hauptstadt-Anspruchs darstellt. Die Jammeranten sollten sich klar darüber werden, dass der Nahe Osten 2017 nicht mehr jener des Jahres 2012 ist. Der neue regionale Hegemon sitzt in Moskau. [Read more...]