US-Trump und die EU-Blödmänner

US-Präsident Donald Trump, der das bei weitem mächtigste Militär dieses Planeten kommandiert, will Grönland kapern, was die EU mit rhetorischer Kraftmeierei beantwortet, was Trump wiederum dazu nutzen möchte, den für die EU nicht allzu schlimmen Handels-Deal vom vergangenen Juli “in die Tonne zu treten”. Noch lacht man in Europa über den borderline-Irren im Weißen Haus – das Problem ist “nur”, dass der Mann mit dem großen Knüppel die EU lange vor dem 1. Juni ’26 gründlich in den A. treten kann, indem er beispielsweise den LNG-Gashahn zudreht, per Dekret oder nach einer “mysteriösen Explosion” wie jener in Freeport vor vier Jahren. Der Treppenwitz dabei ist, dass die über den neuen Augustus unzufriedenen EU-Vasallenzwerge in den vergangenen Jahren alles getan haben um Europa für die “US-Gaswaffe” erpressbar zu machen.

Wie sich aus der folgenden  “Tortengrafik” für die EU-Einfuhren 2025 ergibt, liefern die USA (und Trinidad und Tobago  :mrgreen:  ) via LNG mittlerweile mehr als 26 Prozent des in die EU importierten Erdgases

- etwas, das sich bereits nach neun Monaten abgezeichnet hat, siehe hier.

EU-ImportTorte-2025_master_bearbeitet02_resized

Die große Quiz-Frage ist nun:

  • Haben die USA mehr geleistet, um “Europa” vom US-Flüssiggas abhängig zu machen (“NS 2″ und vlt. “Sprengung der NS1″), oder
  • geht der diesbezügliche Erste Preis an die EU-Blödmänner (die ohne weiteres auch Frauen sein oder einen zweiten Hut als “nationale Spitzenpolitiker” tragen können), weil sie nichts unversucht gelassen haben, sich den zuvor größten Erdgaslieferanten der Union zu entfremden?

(Immerhin hat die RF der EU noch 2019 gut 50 Prozent geliefert

- was “ungesund viel” sein mag, was aber kein Motiv für Selbstmordaktionen darstellen kann.)

Wie dem auch sei

- die US-Gasfirmen (und vor diesen die -Fracker), die ja die Busenfreunde des Donald sein sollen, müssen auch nach der Pfeife “ihres Präsidenten” tanzen,

langfristige Verträge hin oder her.

Gegen “tit-for-tat” oder “force majeur” ist kein Kraut gewachsen,

vor allem in einer Situation nicht, in der es – merk’s Donald! – sowieso zunehmend irrsinnig wird, “fossile Brennstoffe” zu  exportieren.

Für Cheniere & Co. geht es derzeit lediglich um kurzfristige Umsatzeinbußen in Dolores,

für die Untertanen der EU-Blödmänner dagegen um Leben und Tod (siehe dazu “for starters” die unbeirrt sinkenden Füllstände der hiesigen Gasspeicher).

Auch wenn die Staaten in den nächsten 10 – 20 Jahren vor den gleichen Problemen stehen werden wie Europa heute

- 2026 ff. sitzen sie noch am “längeren Ast

(so viel zu Themen wie etwa US-Schuldverschreibungen, Grönland, Zölle und dgl. mehr).

Unabhängiger Journalist

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