Asyl: Brüssels Quotenplan ist für Deutsche, Österreicher total egal

Antragsvergleich - Kopie
Die Größenverhältnisse – eigene Grafik

Aufgeregt wird berichtet, dass sich die EU nicht auf einen Quotenschlüssel zur Verteilung der Flüchtlinge einigen könne. Abgesehen davon, dass es eigentlich um einen weiteren Schritt zur Entmachtung der Nationalstaaten geht, würde der heutige Plan nur Ländern wie z.B. Griechenland Linderung verschaffen. Die Quote war nie dazu da, den Ansturm auf attraktive Asylgeberländer zu brechen. Nachbemerkung zum Theaterdonner um EU-Asylquoten. [Read more...]

Eurogold : Ready – set – go at 1.000

IMAG0072aAnother bargain after two months. My well to do friend decided to have a go after last week’s decline in the USD POG. Right now the dollar price nearly is where it was, when my friend stepped into the physical market last time. Difference being that the Euro is stronger now-  and this is why R. managed to pick up some phys ounces at a considerable discount - minus 6 % compared to july. [Read more...]

Gertie Bell und die Empire-Musels

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Gertrude Bell, Version Kidman
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Echte Bell 1921, 2. Reihe stehend, links

In den Kinos läuft gerade die Königin der Wüste, in der Nicole Kidman die englische Orientkennerin Getrude Bell spielt. Die gute Gertie wäre in ihrer Brillianz und Widersprüchlichkeit eine hoch interessante Figur, zum Beispiel weil sie eine der ersten Frauen mit abgeschlossenem Oxford-Studium war oder weil sie die Region viel besser kannte als die um 20 Jahre jüngere Legende Lawrence von Arabien. Regisseur Werner Herzog machte aus dem Stoff trotzdem einen Hollywood-Schinken, der sich hauptsächlich um Bells  unglückliche Liebschaften dreht. Die wirklich interessanten Perioden ihres Lebens werden systematisch ausgeblendet. [Read more...]

Asylkrise: Die Patienten managen die Irrenhäuser – Ich bin ein Ungar

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Irres Leitungspersonal bei der Balkankonferenz. Quelle: Wikimedia

Das Sprachbild der zu Direktoren mutierten Pfleglinge hinkt, weil sich die kranken Hirne von Berlin und Wien auf parlamentarische Mehrheiten stützen können. Diese Politiker glauben das kollektive Eigentum ihrer (bisherigen) Wähler herschenken zu dürfen, weil sie zum Zeitpunkt, an dem solches nicht mehr abgestritten werden kann, in Pension sein werden. Sie setzen, zweitens, ihre Leute akuter Terrorgefahr aus – Menschen, die sie beschnüffeln um sie vor Bedrohungen zu schützen. Jetzt weisen diese Politicos noch mit nacktem Finger auf die, die noch etwas Augenmaß haben.

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Asyl: Der Geschichtsvergleich mit 1956 und 1968 ist ein Total-Schas

Es scheint partout nicht in manche Schädel zu wollen, dass die Niederschlagung der Aufstände gegen prosowjetische Regime in Ungarn und der Tschechoslowakei sowie die nachfolgende Aufnahme politisch Verfolgter in Österreich absolut nicht mit der momentanen Migrationswelle vergleichbar sind. Das stört, erstens, die Vergleicheansteller nicht, weil es ihrer politischen Mythologie zupass kommt. Die zuhörenden Journos sind, zweitens, sowieso nur an Geschichte in Abziehbildern interessiert – so lange diese zu ihrer Kampagnisiererei passt. [Read more...]

Brüssler ZK will EUsylanten zuteilen – Asylproblem bleibt deutsch

Der Lügenbaron durfte am Mittwoch erstmals den Rock des Präsidenten anziehen und vor einem illegitimen Parlament eine Rede zur Lage der Union halten. Jean-Claude Juncker nützte die Gelegenheit nicht nur dazu, hinkende historische Vergleiche anzustellen; er legte auch einen Plan vor, mit dem die Kommission den Grenzstaaten des Südens unter die Arme greifen möchte. Das Hauptproblem der von den heutigen Flüchtlingen bevorzugten Länder in Mitteleuropa bleibt davon unberührt. Es besteht in unzurechnungsfähigen Regierungspolitikern, die ihre eigene Propaganda für bare Münze nehmen. [Read more...]

Asyl: Warum Kuwait für syrische Flüchtlinge ungeeignet ist

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Quelle: Youtube

In folgendem Youtube-Filmchen erklärt der kuwaitische Funktionär Fahd al-Shelaimi, warum die Golfaraber keine Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen können. Der Anfahrtsweg dorhin ist lang und der Transport teuer, die Lebenshaltungskosten hoch und außerdem wird letztlich niemand Leute akzeptieren, die aus einer anderen Atrmosphäre kommen, sagt der gute Mann. Folgend die Transkription der Aussagen. [Read more...]

Asyl: EU-Krisenmacher am Werk – Neues Spiel, neues Glück

Während Tausende Asylanten die letzte Etappe ihres Hadschs ins Mekka der Sozialleistungen geschafft haben, wittern Verfechter eines EU-Superstaats eine neue Chance, ihre widerspenstigen Völker auf den Geschmack zu bringen. Nur die Union kann uns retten, tönt es im Singsang aus Brüssel sowie aus den Hauptstädten der Salamischeibenputsch-Eliten. Die EU kann das aber nicht – noch will sie es. Diese Krise kommt ihr gelegen. Brüssel ist nur eine Filiale jener Mächte, die die aktuelle Wanderungsbewegung in Libyen und Syrien losgetreten haben. Destabilisierung und Zentralisierung der Mitgliedsländer der Union sind zwei Seiten ein und derselben Medaille.
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Asyl: Orban, mir graut vor dir !

Refugees_in_Hungary_1Endlich sitzt der Orban in der Zwickmühle. Jeder kann sich selbst überzeugen, wie bös der Ungar ist.  Zum Beispiel, wenn er die gestrandeten Syrer nach Deutschland oder Österreich weiterreisen lässt, wie diese selbst und die guten Politiker in den Nachbarländern wollen. Das geht freilich nicht, weil illegal: Mühle zu – Mühle auf. Wenn Orban diese Menschen aber nicht weiter reisen lässt, verweigern sie Wasser und Essen und die anderen Menschen in der Presse schreiben gequält auf: Gewalt!  Mühle zu, Mühle auf. Orban, mir graut vor dir!
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Philipp II und der Abstieg Kastiliens – Eine irrelevante Ehrenrettung

512px-Philipp_II_Spanien_MATEOPhilipp II war keineswegs jener Kreditnehmer aus der Hölle, als den ihn seine Nachwelt darzustellen pflegt, sagt eine 2014 erschienene Studie. Er sei ein finanziell verantwortungsbewusster Monarch gewesen, der im Rahmen seiner fiskalischen Möglichkeiten geborgt habe. Den Absturz Spaniens hätten seine Nachfolger zu verantworten, denen es nicht gelungen sei, einen modernen Steuerstaat aufzuziehen. [Read more...]

Herr Karl und die Asylstrategie

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Afghanischer Schweißer, Quelle: Wikimedia Commons

Karl Aiginger, Chef des österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO, hält es für “durchaus möglich, 70.000 Einwanderer in die österreichische Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren” und legt zu diesem Zweck der hohen Politik etwas ans Herz, was diese sowieso gern tut: herumgipferln. Aigingers Wortmeldung ist gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. [Read more...]

Asyl: Es geht nicht um EU-Quoten, es geht darum, dass ALLE nach

Deutschland, Österreich oder Schweden wollen – weil dort die Sozialleistungen und die Anerkennungsraten im Asylverfahren am höchsten sind. Selbst wenn es ein EU-weites System zur Aufteilung/Unterbringung der Antragsteller gäbe, wäre das Grundproblem NICHT gelöst. Das ist die systematische Einwanderung in und Aushöhlung von Sozialsystemen durch Leute, die nicht zu deren Finanzierung beigetragen haben (und die es künftig nicht adäquat tun werden); durch Menschen, zu denen es oft eine große kulturelle Differenz gibt. Diese Umstände werden von unseren Tugendbolden hinter ihren warmen Öfen bewusst ignoriert. [Read more...]

Zeitungssterben: Trotz ePapers bröselt die Auflage weiter

Die Österreichische Auflagenkontrolle hat ihre Zahlen für das erste Halbjahr 2015 veröffentlicht, die zeigen, dass die Rückgänge bei den Tagblättern weiter gehen. Das, obwohl neue elektronische Ausgaben erstmals flächendeckend mitgezählt wurden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind die mit viel Vorschußlorbeer bedachten Tablett-Zeitungen ein Schuss in den Ofen gewesen – bisher. Doch die statistischen Grundlagen für das öffentlichkeitswirksame Comeback von Print sind gelegt. Edit zum Thema Erlösprüfung bei ePapers. [Read more...]

Kein Schutz & Schirm für Bürger, keine Gefolgschaft für Politicos

In der demokratischen Politik der Gegenwart finden sich verschüttete, aber noch lebendige Mentalitäten, die in der tiefen Geschichte wurzeln – zum Beispiel in der feudalen Beziehung zwischen dem Lehensherren und seinem Abhängigen/Vasallen. Das Lehenssystem begünstigte a lá longue den Herren, das Verhältnis zwischen den beiden war aber nicht einseitig. Es fußte auf einem Schutzversprechen für Leib, Leben und Gut des Unterworfenen. Derlei erwarten sich die Bürger von ihren Oberen noch heute, diese können/wollen aber nicht mehr liefern. Das Paradebeispiel dafür ist die Füchtlingskrise. [Read more...]