Mainstream-Journos wiederholen bis zum Erbrechen, die USA wären über direkte Erdöllieferungen aus Saudiarabien erpressbar. Das ist ein aufgelegter Schmarren. Nach offiziellen Angaben wurden 2017 täglich 949.000 von 19,96 verbrauchten Mio. Fass Öl aus dem Golfstaat eingeführt – weniger als fünf Prozent. Nicht auszuschließen ist freilich, dass die Saudis ein anderes Druckmittel gegen die USA in der Hand haben, das die manchmal “Petrodollar” genannte Währung der Amerikaner bedroht.
Finanzen
Dexit: Über ein wahrscheinlich ausbleibendes deutsches Tschüs
Bruno Bandulet, der Autor von Beuteland, hat sich die Chancen eines deutschen Austritts aus dem (v.a. für “Deutschland”) verderblichen Euro angesehen und urteilt: Ein mach- und vertretbares Projekt, das unter “normalen” ( = bisherigen) Gegebenheiten freilich extrem unwahrscheinlich ist. Als vielleicht dennoch eintretende Auslöser sieht er sich rasch entfaltende Ausnahmezustände, die sich aus der “Architektur” des Euro-Systems ergeben. [Read more...]
USA: Für den echten Börse-Crash ist es noch ein bisserl früh
In den USA haben die Leitindizes um gut 3% nachgegeben, was realistische Ökonomen, die stündlich das Ende der grotesk aufgeblasenen Asset-Bubbles erwarten, die Luft anhalten lässt. Für das unvermeidbare “echte Massaker” scheint es freilich noch wenigstens vier Wochen zu früh. Der US-Präsident, der die “Urheberrechte” des Fed-induzierten Kreditbooms für sich beansprucht, kann derzeit nichts brauchen, was seine Basis bei den midterm elections in die Hände der Demokraten treibt. NB über die Kontrolle des plunge protection teams. [Read more...]
Ein Sozi-Mythos über das Gold

Ideologie-Keiler, die sich als Medienleute verkleidet haben, erzählen einem gutgläubigen Publikum “Fakten” aus einer traditionellen Welt – dass der Goldpreis für den Tod neu geborenerer Mädchen in Indien verantwortlich wäre. Basis des Propaganda-Texts ist eine hinter einer Bezahlschranke verborgene Studie, die – wie oft der Fall - Korrelation mit Kausalität zu verwechseln scheint. Dumm-Journos stricken daraus ein Märchen, das sich um ihr ideologisches Hauptanliegen rankt: dass Eigentum (“Besitzrecht”) die Wurzel allen Übels sei. [Read more...]
0,8-1,6-2,4 – Italien am Scheideweg?

Die Geldbeschwörer aus den Zentralbanken und ihre Komplizen
Die frühere Wallstreet-Managerin Nomi Prins zeigt in ihrem kürzlich erschienen Collusion, wie die Zentralbanken der G-7, untereinander abgestimmt, Aberbillionen Dollar aus dem Nichts heraufbeschworen, den Großbanken und deren Eigentümern in die Taschen gestopft und dabei Mega-Spekulation und Schuldenexzesse verursacht haben. Eine Buchbesprechung. [Read more...]
Ein Blick auf die Everything-Bubble

Im Kampf gegen den Kollaps des Finanzsystems haben die Zentralbanken die weltweiten Asset-Märkte auf geradezu groteske Weise aufgeblasen. Ein US-Blogger hat kürzlich zusammengerechnet und die Werte zu Grafiken verarbeitet Diese zeigen, dass die Alles-Blase eigentlich eine Everything-but-Gold-Bubble ist. Wer das für zufällig hält, möge sich umdrehen und weiterschlafen. [Read more...]
Cra$h, Generalsanierung oder was – Zur Reserve-Währung US-Dollar

Unsere Weltreservewährung scheint sich schon lange über die Schwerkraft hinwegzusetzen und die besten Erklärungen dafür sind Selbst-Täuschung und collective action vorgeblicher Feindstaaten. Das Sterbeglöckchen wird aber immer lauter. Ihr Exitus ist eine ausgemachte Sache, bloß die Umstände sind noch von Zukunfts-Nebeln verhangen. Es gibt ein Nachfolgemodell zwischen Fiat und Goldstandard. Tertium datur in diesem Fall. [Read more...]
Zahlt die Masse überhaupt Steuer?

Nachdem ich Jahrzehnte unter primitiven Anbetern des Steuerstaats verbracht habe, hat mich das Leben in einen Stamm verschlagen, der dem Credo huldigt, die große Mehrheit entrichte sowieso keine Abgaben – was auch ein Aberglaube ist. Bis jetzt wenigstens. Pro futuro könnte sich das ändern, wenn unsere heutige Unselbstständigen-Gesellschaft zusammenbricht – schnell oder langsam. [Read more...]
Euro: Neuer “T2-Rekord” d. BuBa
Die Eurozone leidet unter massiven wirtschaftlichen Ungleichgewichten, die sich in den “Target 2-Salden” widerspiegeln. T2 wurde 1999 zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs eingeführt und hat lange auch so funktioniert. Ab 2007 mutierte es zu einer Art Kreditmechanismus, über den Ausfuhren finanziert wurden, ohne dass deutsche Banken Kapital exportieren mussten. Die Forderungen der BuBa haben im Mai einen neuen Rekordstand erreicht, wie diese Grafik der Querschüsse zeigt. [Read more...]
Bashing the Boomers: Tögel & Co. über die Heuschrecken-Generation
Sie haben während der vergangenen 25 Jahre den Ton angegeben, die Babyboomer – Frauen und Männer, die zwischen 1940 und 1964 geboren worden sind. Aus dem von ihnen ersehnten wohl verdienten Ruhestand wird wahrscheinlich nix. Nur wenige Junge gedenken den sogenannten Generationenvertrag einzuhalten und führen dabei ein Argument an, das Beachtung verdient: Boomers seien wie eine Heuschrecken-Plage, bei der den noch ungeborenen Nachfahren die Haare vom Kopf gefressen worden seien. [Read more...]
Goldreport zur Gezeitenwende
Der neue Goldreport ist erschienen und er ist wie immer dick und und gratis bei Incrementum herunterzuladen. Sein Leitmotiv ist die auch finanzielle Gezeitenwende, die wir erleben, die geldpolitische, währungspolitische und (finanz)technologische. Die Goldpreisprognose der beiden Reportmacher liegt je nach angenommenem Szenario zwischen 700 und 5.000 US-Dollar. [Read more...]
Kleine Risken mit potenziell großen Auswirkungen: Katastrophen, etc.
In diesem Text sehen wir uns – ohne in Alarmismus zu verfallen – die unwahrscheinlichen, aber von der möglichen Wirkung her gravierenden Konsequenzen von Naturkatastrophen und technischen Risiken an. Wir wollen exemplarisch vier “Tail-Risks” vorstellen. Auffällig ist jedenfalls, dass aus den Daten der Vergangenheit einige Ereignisse überfällig sind und hoffentlich auch noch lange bleiben werden. Ein Gastbeitrag von Scholarianer (Danke!). [Read more...]
Die ratlosen Märkte der Pinscher
Die USA haben den Atom-Deal mit dem Iran gekippt – woraufhin “an den Märkten” so gut wie nix passiert ist. Die konformistischen Medien sind aber programmiert, gemanagte Plattformen auf Lebenszeichen zu durchforsten – was sie in Erklärungsnot bringt, sobald die Hirnstromkurve (zunächst) keinen Ausschlag mehr zeigt (wie bei Toten üblich). Ihre Problemlösung besteht darin, den Corpus “nervös” und “ratlos” zu nennen. [Read more...]